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Beiträge von wora

  • Judas Priest Tour 2004

    • wora
    • 16. Juni 2004 um 12:41

    nun, an einer gitarre z.b. würde ich den unterschied wohl nicht erkennen. am gesang schon eher... aber am deutlichsten treten die unterschiede da auf, wo schnelle anstiegszeiten verlangt werden, also vor allem höhenbetonte signale.

    du kannst mir nicht erzählen, das man den unterschied zwischen einem schoeps und einem Pro37 als overhead am pult egalisieren kann. sicherlich gibt es anlagen, die können den unterschied nicht reproduzieren... aber solch minderwertiges material steht ja netterweise nicht auf jeder VA.

    es ist wie früher bei den schallplattenspielern: wenn der player als signalquelle schon minderwertig ist, dann kann auch die teuerste box nichts mehr gutmachen.

    im übrigen: ein SM57 ist ja nun beileibe kein schlechtes mikrofon...

  • Judas Priest Tour 2004

    • wora
    • 16. Juni 2004 um 04:08

    immer muss dieser admin einem alles vorwegnehmen, furchtbar...
    nix für ungut... ;)

    den punkt 4 (mikrofone) würde ich aber wirklich viel weiter nach oben setzen, denn wenn das mikro schon nix ist kann das nachher der beste mixer mit tollstem equipment nicht mehr egalisieren...

    zum thema:
    ich kenne z.b. gitarristen, die sich jedes jahr einen neuen amp kaufen müssen, weil sie ewig enttäuscht sind.
    aber das liegt wirklich selten an den amps...

    das gutes equipment also noch lange keinen guten sound garantiert, sollte eigentlich jedem klar sein.

    wenn ein guter und erfahrener techniker eine gute band vor der nase hat, dann kann man auch mit weniger tollem material noch was gutes erreichen.
    aber ich bezweifle jetzt mal, das er sich nicht doch insgeheim was besseres gewünscht hat ;)

    ich hab in meinem rack auch ein behringer-not-gate, falls mir mal meine BSS ausgehen... für toms geht das doch ganz passabel... vorrausgesetzt die mikrofonierung stimmt.

  • DIE 10 BESTEN PA´s DER WELT

    • wora
    • 16. Juni 2004 um 03:39
    Zitat von "HippeliPA"

    ...Ich finde es äusserst interessant, das hier oft PA´s genannt werden, die auf keinen Rider stehen. Da sollte sich auch mal was ändern. Ich finde es halt echt albern wenn ne Band unbedingt d&b will, was ja nicht schlecht ist, aber kein F1 oder Meyer. Das ist wie nen Benz verlangen und nicht mit einem AstonMartin fahren wollen.

    leider volle zustimmung!
    aber was der bauer nicht kennt...

    ich behaupte jetzt auch mal frech, das ein sehr hoher prozentsatz der verleiher in unserem lande überhaupt nicht weiss, wie ein lautsprecher wirklich funktioniert!
    das sieht man auch ganz gut an vielen abenteuerlichen stackinganordnungen auf verschiedenen VA´s!

    wenn man weiss was man tut kann man aber auch aus weniger guten anlagen noch was schönes zaubern...

    bei den richtig guten anlagen ist es allerdings unbedingt notwendig, das man einen richtigen plan einstecken hat. sonst funktionieren sie auch nicht besser als mittelmäßiges material.
    aber wenn alles richtig ist und dann auch noch die richtigen musiker spielen - dann geht die sonne auf!

    die hier genannten systeme unterliegen natürlich mehr oder weniger diesen unwägbarkeiten... vielleicht haben wir halt alle noch nie einen richtig guten techniker im umgang mit ner R-serie (nur als beispiel) erlebt und deshalb kommt dann ein vernichtendes urteil zustande...

  • Windempfindlichkeit von LineArrays

    • wora
    • 14. Juni 2004 um 22:14

    danke volker, das bestätigt meine vermutung und meine beobachtungen der letzten jahre.
    und da haben wir doch endlich was gefunden, das die linearrays nicht so gut können wie andere konzepte.

    es ist einfach wie immer:
    jedes system hat eben seine vor- und nachteile, es gibt keinen LS am markt der alles besonders gut kann.
    das scheint einfach physikalisch unmöglich zu sein. zumindest nach unserem jetzigen wissensstand...

    so muss man also feststellen, das linearrays zwar in großen hallen eine deutliche performanceverbesserung bringen (vor allem weniger truckspace!), jedoch im freien nicht unbedingt immer gut funktionieren.
    hier scheinen mir die alten hornkonzepte besser zu sein.
    nun, es gibt ja auch verdammt gute hornsysteme...

    wenn man sich den aufwand mit den vielen hörnern sparen möchte und trotzdem zum linearray greift, dann sollte man doch wenigstens für open-airs die delaylines nicht auch noch wegsparen...

  • 1HE-Endstufe? Was gibt es für Möglichkeiten...

    • wora
    • 14. Juni 2004 um 00:25

    ich kenne auch die lösung mit den KMT S-600.
    die jungs, die das haben, sind sehr zufrieden damit.
    der amp bietet auch eine integrierte weichenfunktion (für beide kanäle unabhängig einstellbar), die gerade im monitorbetrieb sehr vorteilhaft ist.

  • Standard Effekte Siderack

    • wora
    • 14. Juni 2004 um 00:19

    ich hatte vor längerer zeit zum selben thema hier mal einen thread aufgemacht. aber ich finde ihn jetzt auch gerade nicht...

    als ergebnis kann man sagen, das die weitverbreitesten geräte und damit auch die auf ridern meist auftretenden wohl folgende sind:

    Lexicon PCM 70 / 90
    Yamaha SPX 900 / 990
    T.C. 2290 / D-Two

    mit einer solchen bestückung kann man nix falsch machen.

  • Digitaler Datenbus statt Multicore

    • wora
    • 13. Juni 2004 um 19:18

    also wie hoch ist denn die latenzzeit nun genau?
    wenn es tatsächlich im bereich von 10ms liegen sollte, ist das leider zu viel.

  • DIE 10 BESTEN PA´s DER WELT

    • wora
    • 13. Juni 2004 um 18:47

    meine top 10:


    1. Ritterbusch Lautsprechersysteme...
    hierbei habe ich das unendliche glück, bei den entwicklungen ein bisschen mitwirken zu können. für mich der traum schlechthin...

    2. Clair Brothers S4
    hab noch nicht selbst drauf gearbeitet, aber wenn sogar lichttechniker davon schwärmen.. das sagt schon was aus!

    3. Turbosound Flashlight
    damit habe ich einen der besten live-sounds meines lebens gehört: pink floyd. die anderen gigs mit dem material waren aber auch alle gut.

    4. V-Dosc
    das macht wirklich spass... soundmässig bei linearrays immer noch weit vorne.

    5. Audio Performance SLII
    hab mehrere hundert gigs damit gemacht, obwohl es schon ziemlich alt ist klingt es immer noch ganz hervorragend.

    6. GAE Director
    klasse rock`n`roll holz.

    7. JBL 4892
    ebenfalls ein gutes system...

    8. Kling&Freitag 212
    habe neulich darauf gearbeitet, sehr nett.

    9. Meyer UPA
    auch ein toller lautsprecher

    10. d&b F2/B1
    finde ich klanglich besser als das 402... nur sollte man halt nicht viele davon nebeneinanderstellen ;)


    das FunktionOne system hab ich auf der messe gehört, war nett - ich habe aber keine erfahrungen damit.


    man sollte hier natürlich wieder erwähnen, das es sich um persönliche erfahrungen und höreindrücke handelt. mit EAW z.b. hatte ich komischerweise noch nie was zu tun...

    und gegen fehlbedienung ist kein system der welt gefeit, und so können auch andere, eigentlich vielleicht gute systeme, durch das raster fallen.
    beispielsweise fallen dem spieltrieb einiger techniker so manche korrekten weicheneinstellungen zum opfer. und dann kann draufstehen was will, es funktioniert möglicherweise einfach nicht mehr gut. wie nennt man das so schön? "verschlimmbessern" ;)

  • Kondenser - Welches?

    • wora
    • 13. Juni 2004 um 16:45

    na, dann versuch ich´s mal...

    bei großen membranen kommt es bei hohen frequenzen zu interferenzerscheinungen, wenn die wellenlänge klein im verhältnis zur membrangröße ist. das geht dann mit welligkeiten im frequenzgang einher, besonders bei verschiedenen einfallsrichtungen des schalls ändert sich der frequenzgang. als messmikrofon sind großmembranen daher denkbar ungeeignet.

    dagegen sagt man großmembranen generell einen wärmeren klang nach.
    besonders für die stimmenaufnahme im studio sind sie deshalb weltweit standart.
    es gibt aber auch kleinmembranmikros mit warmem sound, ich verweise hierbei mal auf die schoeps kapseln. schoeps fertigt sehr kleine membranen, was auch mit einer hervorragenden übertragung höchster frequenzen einhergeht.

    es ist letztendlich eine geschmacks- und einsatzfrage, für welchen zweck welche mikrofone eingesetzt werden.

    mit der feedbackanfälligkeit hat die membrangröße meines wissens nach nix zu tun.
    du fragtest auch nach qualität und preis, das ist aber einfach herstellerabhängig und hat ebenfalls nichts mit der membrangröße zu tun.

  • AD-Systems

    • wora
    • 11. Juni 2004 um 02:36
    Zitat von "cyberlight"

    Gearbeitet habe ich damit noch nicht, aber ich finde, dass es eine der besten käuflichen Boxen ist...


    wenn du noch nicht damit gearbeitet hast, wie kommst du dann zu dieser positiven bewertung?
    das verstehe ich jetzt nicht ganz...

  • Windempfindlichkeit von LineArrays

    • wora
    • 11. Juni 2004 um 02:30

    nun, in der praxis sieht es leider so aus das man offenbar keine delays mehr aufbaut, wenn ein großes linearray benutzt wird.
    man setzt also ideale wetterbedingungen voraus, die aber leider selten eintreten.

  • Empfangsprobleme

    • wora
    • 10. Juni 2004 um 12:43

    also mit AKG kenn ich mich nicht aus.
    wir betreiben seit vielen jahren alle sendestrecken so, das die empfänger auf der bühne stehen und hatten noch nie empfangsprobleme.
    wir nutzen bisher fast ausschliesslich shure UHF und vor allem nutzen wir nur diversity-empfänger!
    was die batterieanzeige angeht, so verlasse ich mich sowieso nur auf die anzeigen am sender ;)

  • Windempfindlichkeit von LineArrays

    • wora
    • 10. Juni 2004 um 12:17

    mir ist in letzter zeit immer wieder aufgefallen, das linearrays offenbar extrem empfindlich auf wind reagieren.
    auf jeden fall empfindlicher als die früher benutzten horn-cluster.

    es scheint so zu sein, das schon leichte windbewegungen den sound dermaßen verunstalten, das es mir angeraten erscheint open-air trotz zylinderwellentechnologie wieder mit delaylines zu arbeiten.

    wie sind eure erfahrungen / meinungen?

  • Grundlagenfrage zum EQ

    • wora
    • 10. Juni 2004 um 01:16

    habt ihr alle solche PA´s, die diese tiefen töne tatsächlich mit ordentlichem pegel übertragen können?

    wow! hut ab...

    mit sicherheit haben 90% aller PA´s unter 40Hz nicht mehr viel zu bieten... und dann ist ein LoCut bei 40Hz durchaus sinnvoll.
    und viele bassboxen schaffen nicht mal die 40Hz bei ausreichendem pegel!

    nur mal so als einwurf...
    :wink:

  • Rock am Ring

    • wora
    • 10. Juni 2004 um 00:54

    das ist einfach zu beantworten:
    für das linearray brauche ich einen LKW, für eine große hornwand mindestens 5 davon...
    heut muss halt alles billig sein!

    so ein großes linearray ist zwar für sich betrachtet auch nicht gerade billig, aber immernoch wesentlich günstiger als eine große schallwand. und somit rechnet sich sowas schon.

    was die performance angeht, ist es so wie bei den autos:
    "hubraum ist durch nix zu ersetzen" ;)
    aber die zeiten der großen hornsysteme sind wirklich vorbei...

  • x-large-Prozess: Hörschaden bei Konzert erlitten

    • wora
    • 10. Juni 2004 um 00:23

    demnach müsste es ja eigentlich unsere aufgabe sein, den veranstalter darauf hinzuweisen... oder nicht?
    wenn irgendwas schiefgeht könnte der ja wiederum behaupten, die profis (also wir) hätten ihn nicht aufgeklärt.
    wenn er nen guten anwalt hat, bekommen wir dann den schwarzen peter??

  • Eine Frage zum Thema Phantomspeisung

    • wora
    • 9. Juni 2004 um 00:12
    Zitat von "Campfire"

    Der integrierte DI Out vom Bassamp unseres Bassisten zickt auch bei Phantomspeisung rum (verzerren etc.), aber schaden davongetragen hat er bisher noch nicht.

    jaja, diese intergrierten Di-outs... da hat man wirklich öfter ärger damit - auch ohne phantompower... :?

  • LLT insolvent - Was sind die hochwertigen Alternativen?

    • wora
    • 8. Juni 2004 um 23:53

    ja, wirklich schade...
    als ich noch licht gemacht habe (pre-DMX zeitalter ;-)), hatten wir auch ausschliesslich LLT dimmerpacks.
    die kamen dann alle halbe jahre mal auf den meßtisch, um die preheat-funktion der kanäle wieder abzugleichen. das war alles.
    die teile laufen heute übrigens immer noch - jetzt natürlich mit nem demuxer vornedran...

    schade schade schade!

  • Eigenschaften von Line-Arrays

    • wora
    • 8. Juni 2004 um 23:27
    Zitat von "mufufan"

    ...evlt sollte ich nen konferenz linearray designen das ist noch ne markt lücke. klein sexy und unglaublich geil.


    das gibt es leider schon.
    ein magnetostat.
    das große modul hat eine sehr schmale durchgenehende knapp 2m lange folien-membran!
    es ist also ein idealer zylinderwellenstrahler.
    es funktioniert wirklich sehr gut, ich habe schon ein paar davon verbaut.
    das teil läuft sogar bis ca. 150Hz runter...

    leider ist der wirkungsgrad nicht gut, weshalb ein einsatz als PA leider ausfällt.

    ende off topic...

  • Eine Frage zum Thema Phantomspeisung

    • wora
    • 8. Juni 2004 um 21:57

    ich hatte mal einen clubgig, bei dem ich mit unserem 01V direkt in ein vorhandenes, festinstalliertes pult gegangen bin.
    der örtliche techniker hatte nach dem soundcheck die phantomspeisung angemacht (billiges pult = ging nur für alle kanäle gleichzeitig).

    das 01V hat dann im ersten set ziemlich komische geräusche abgegeben, komischerweise nur auf einem kanal... es hat echt ne weile gedauert, bis ich den fehler gefunden hatte.
    nach dem abschalten der 48V war dann wieder alles ok...

    man kann also nicht unbedingt davon ausgehen, das elektronische symmetrierungen mit einer phantomspeisung klarkommen. wie admin schon erwähnte - in solchen fällen immer ne Di dazwischen und man ist auf der sicheren seite.

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