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Beiträge von wora

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • wora
    • 11. Oktober 2016 um 11:22
    Zitat von "Jeremy"

    Mit der Technik um die Bühne herum ist es doch immer wieder wie in der Gastronomie: Solange der Koch weiß, was er tut, ... ist es dem Gast völlig scheißegal, ob er das Gemüse mit dem Billigmesser vom Discounter oder mit der teuren Klinge aus dem südlichen Honshu geschnippelt hat.

    das war ein guter vergleich!

    Zitat von "Jeremy"

    ...Dass es dem Koch nicht egal ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    das ist aber auch ganz normal.
    jeder handwerker arbeitet am liebsten auf den werkzeug, das ihm am besten liegt.
    musiker übrigens auch, aber da wird das so gut wie nie als problem wahrgenommen. nur wir machen regelmässig eines daraus. nur mal so, am rande notiert... ;)

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • wora
    • 11. Oktober 2016 um 00:50

    siehste, unter dem strich haben wir doch alle recht. :wink:

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • wora
    • 10. Oktober 2016 um 14:13

    ich denke wir können uns alle darüber einig sein, und da sollte niemandem ein zacken aus der krone brechen, dass es klangliche unterschiede gibt - aber das es im gegensatz dazu in der realität viel wichtigere klangkriterien gibt!
    als allerersten und allerwichtigsten punkt muss man hier die signalquellen nennen: je besser die musiker ihr instrument beherrschen, desto besser ist auch die ausgangslage für einen guten sound.
    und zwar völlig unabhängig vom verwendeten mischpult!

    würde das deinen zuspruch finden? 8)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 9. Oktober 2016 um 22:15
    Zitat von "kristian w."

    Sowas gibts bei uns nicht. 99% unserer Aufträge machen wir aufgrund einer mündliche Besprechung. 99% funktioniert prima so. Manchmal halt nicht so ganz. Außerdem kann der Veranstalter (Wirtschaftsgemeinschaft) nichts dafür, wenn die teilnehmenden Geschäfte (rund 20) ab und zu mal unüberlegte Aktionen machen.

    Grüße, Faxe

    ok. keine verträge bedeutet natürlich weniger sicherheit in streitfällen.
    wenn ihr so arbeitet ist das somit euer eigenes problem, ist klar.

    ich habe auch kunden (musiker), mit denen ich in der regel keine verträge mache. auch da geht alles mündlich von statten, weil man schon seit vielen jahren zusammenarbeitet.

    andererseits sage ich immer: vertrag kommt von vertragen!
    wenn der kunde keine betrugsabsicht hat, wird es für ihn ein leichtes sein einen vertrag zu unterschieben.
    aber bei geschäftskunden sollte man definitiv nicht ohne vertrag arbeiten.

  • Was ist ein "altes" Digitalpult

    • wora
    • 9. Oktober 2016 um 22:01

    also ich hatte ja gestern ebenfalls das vergnügen, auf einem M7CL zu arbeiten.
    und auch bei mir ist der letzte gig damit tatsächlich schon wieder ein paar jahre her... trotzdem hab ich mich recht schnell wieder darauf zurechgefunden. na ja, kein wunder: auf diesen pulten hab ich im laufe der jahre ja auch sicher 100gigs gemacht.
    es war übrigens zufällig die selbe veranstaltung... ;)
    nur hatte ich im gegensatz zu guma diesmal kein eigenes file dabei, weil die rückmeldung der firma bezüglich pult erst am dienstag kam und ich einfach keine zeit mehr gefunden hatte mir ein passendes file zu basteln. also hab ich quasi "vom default" aus angefangen 8)
    na ja, was soll ich sagen: ich kam damit zurecht, meine mikrofone haben auch mit diesem pult gut funktioniert.
    was den hall angeht schliesse ich mich guma bedingungslos an :lol:

    was ich aber gar nicht gut fand: die melodieinstrumente waren auf der oberen faderebene, das drumset auf der unteren. weil kanal 1-16 unten ist und 17-32 oben... wer hat sich nur damals diese aufteilung überlegt?? in meinen eigenen files hatte ich stets die inputs vertauscht, so dass das drumset am pult auf kanal 17 anfing, obwohl es ab kanal1 gesteckt wurde... die melodieinstrumente und gesänge hatte ich mit diesem trick dann immer auf der unteren faderbank, damit man sich nicht so strecken muss.
    und klanglich war das schon in ordnung, aber ganz ehrlich: ich höre da schon einen unterschied zu aktuelleren pulten, auch wenn mir das keiner glauben mag. für den job war das ergebnis aber völlig ausreichend.

    anyway:
    ich glaube die M7 bleibt nach wie vor als ersatzgerät auf meinen ridern. die ist doch noch nicht veraltet - auch wenn der pultsteller selbst meinte, das er halt "leider nichts aktuelleres anbieten kann" :wink:

  • Empfehlung Systemendstufe??

    • wora
    • 9. Oktober 2016 um 00:35

    ganz genau.
    die leistung alleine sagt nicht so viel darüber aus, wie gut ein amp mit bassignalen umgehen kann.
    einer meiner lieblingsverstärker an 18"ern war lange zeit die QSC 4050HD. ein sogenannter eisenhaufen mit über 30kg, sie leistete nominell schlappe 850W an 8ohm.
    aber sie hat viele jahre problemlos alle schaltnetzeil-amps mit zum teil sogar mehr als der doppelten leistung ausgestochen, wenn es um die basswiedergabe ging.

    wenn du noch keinen kaputten rücken hast dann kauf dir doch so einen amp, die sollte es ja auf dem gebrauchtmakt geben.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 9. Oktober 2016 um 00:22

    und genau dafür gibt es verträge... :roll:

  • Funny stuff

    • wora
    • 8. Oktober 2016 um 16:57

    GRÖÖÖÖÖHL !!!!! :D:D:D

  • Empfehlung Systemendstufe??

    • wora
    • 8. Oktober 2016 um 16:45
    Zitat von "Frenk"

    ...

    Aber ich war enttäuscht, da kam nicht viel Bass raus,da hat irgendwas gefehlt...stimmen denn die Angaben der Endstufe???

    ...

    Die 4-1300 hat ja noch weniger wie die dap, da würde dann ja überhaupt nichts mehr rauskommen !!!


    Danke schonmal !!! :)

    Alles anzeigen


    ob die leistungswerte realistisch sind kommt sehr darauf an, WIE gemessen wurde. das wird ja bei den billig-endstufen, und darum handelt es sich hier ja eindeutig, fast nie erwähnt.
    und ein doppel-18"er mit 600W an 4ohm? da fällt mir spontan der begriff "spielzeug" ein. eine solche box in professionell wird sicher nicht unter 2kW anfodern, eher mehr. und dann kommt da auch was raus - meistens jedenfalls ;)


    aber vergleichen wir mal stumpf die messwerte:
    die angesprochene DAP endstufe leistet 1025W an 4ohm
    die thomann TSA 4-1300 leistet 1670W an 4ohm
    die 1300er bietet also deutlich mehr leistung, zumindest auf dem papier.
    wie kommst du also darauf, dass diese TSA schwächer sein soll?
    ausserdem: "überhaupt nichts mehr rauskommen" dürfte da ohnehin nur, wenn der amp defekt ist.

    kleiner tipp von mir:
    wenn du wirklich geld sparen willst und trotzdem eine gute anlage aufstellen möchtest, dann würde ich mal darüber nachdenken ob es nicht sinnvoller wäre, eine anlage zu mieten.
    dann bräuchtest du dir über die anschaffungskosten keine sorgen machen - und könntest dann jeweils eine für die veranstaltung passende anlage ausleihen.

  • Transparente Mikrofonleitung?

    • wora
    • 8. Oktober 2016 um 15:30
    Zitat von "HippeliPA"

    ...Geht aber nicht sonderlich gut.

    meinst du das technisch oder verkäuferisch? ;)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 8. Oktober 2016 um 14:50

    dann ist doch alles klar:
    dieser eindeutige mehraufwand kommt auf die rechnung.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 8. Oktober 2016 um 01:18
    Zitat von "Loloverde"

    Da schenkt sich Ost und West nichts.
    Wir sind wohl das einzige Gewerk, daß das Ergebnis seiner Arbeit nicht betrachten (hören) darf. Zumindest wenn es nach Architekten und ihren Auftraggebern geht.


    das ist ja nicht nur dort so. heutzutage gibt es sogar veranstaltungsfirmen, die bauen freiwillig ihre frontplätze ganz hinten im saal auf, offenbar möglichst weit im diffusschallbereich ... :shock: :shock:
    :wink:


    Zitat von "Loloverde"

    Aus gegebenen Anlaß: I don't need "DJ Einfallslos". Seit mindestens 5 Jahren die gleiche Playlist.

    also ich hab sicher seit bald 10 jahren die selbe playlist als pausenmusik... da hat sich noch nie jemand beschwert ;)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 8. Oktober 2016 um 01:10
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Was mir allerdings komplett schleierhaft ist, weshalb man nicht zwei oder drei Funkgeräte anschafft + einer Aushilfe, die grundlegende Tonkenntnisse hat und mit der zusammen man solche Veranstaltungen betreut.


    ganz einfach:
    weil man es hinterher immer besser weiß ;)

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 7. Oktober 2016 um 12:56
    Zitat von "Dosenfutter"

    ...
    Mach Dir das Leben doch ein bischen einfacher, installier eine IP-Kamera, die Du vom Regieraum aus beobachten kannst und klemm ein Mic an das Pult, gib das auf die Monitore. So hast Du wenigstens die visuelle und verbale Kommunikation bzw. auch Kontrolle, was abgeht, dann passiert Dir das SO garantiert nicht mehr.

    wie bereits erwähnt habe ich das pult in der regie ausgetauscht.
    die Vi1 habe ich herausgenommen und durch eine Si Expression ersetzt.
    das ist zwar von den funktionen und der bedienung am pult ein deutlicher rückschritt gegenüber der Vi, aber die Visi-App kann dieses pult fast komplett fernsteuern - und deshalb kann ich nun unten auf der bühne bleiben, um die gains der eingänge anzupassen.
    damit kann ich auch erkennen, ob die musiker nur in ihre instrumente hauchen oder ob sie richtig spielen.
    und in "normalen" situationen kann ich dort auch gleich die monitormixe einstellen.
    summa summarum ist das Si pult deshalb für unsere anwendung die bessere alternative.

    die Vi ist für mich damit faktisch ausgemustert. wenn ich bands zu mischen habe, stelle ich mein eigenes pult unten in den saal. das problem hier war ja, dass diese information mit dem mischen der band erst sehr kurz vor der show kam. somit konnte ich mich einfach nicht gut vorbereiten und musste das "notprogramm" fahren.
    manchmal fragt man sich schon, für was man sich überhaupt die mühe von vorbesprechungen macht. :shock:

    nochmal zu Vi1: wenn der hersteller es irgendwann mal schafft, auch dafür eine funktionelle app zu entwickeln, dann kann ich sie auch wieder in der regie einsetzen. aber auf diese app wartet die Vi1 besitzergemeinde ja nun schon etliche jahre...

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 7. Oktober 2016 um 02:48

    billbo, so muss eben jeder seine ganz spezielle bürde tragen ;)

    zum glück gibt es zwischen den schlimmen jobs immer wieder mal ganz tolle, die uns dann klarmachen, wofür wir die ganzen strapazen eigentlich ertragen ;)


    andererseits:
    das zweite öffnen der büchse der pandora setzte ja auch "hoffnung " frei - und man darf zu recht mutmaßen, ob das nicht eine noch viel schlimmere strafe ist, weil eben leute mit "hoffnung" einfach freiwillig noch viel mehr schmerzen ertragen... :shock: :shock:

    :D:D

  • Video zur Ladungsverteilung und Sicherung

    • wora
    • 7. Oktober 2016 um 02:32

    anfang der 90er hab ich mal als fahrer in einer spedition gearbeitet. damals hatte ich noch keinen großen führerschein, also war ich mit sprinter (bzw. dessen vorgänger "207") und anhänger unterwegs.
    seither weiss ich aus eigener erfahrung sehr genau, wie man den hänger beladen sollte. nicht zu viel und nicht zu wenig last auf die deichsel, der schwerpunkt sollte etwa in der mitte, im zweifelsfalle etwas nach vorne zur deichsel liegen.
    und das zugfahrzeug muss zwingend schwerer sein als der hänger ;)

    große LKW sind da übrigens weit weniger anfällig. die kann man zwar auch schlecht beladen und hat dann evtl. probleme, aber gerade bei den kleineren sprinter-gespannen geht das sehr viel schneller schief!

    das video ist sehr anschaulich und zeigt was passieren kann, wenn der schwerpunkt zu weit hinten liegt.

    zum hängerfahren von mir noch ein tipp, den man nicht häufig genug weitergeben kann:
    wenn ein gewisser punkt der schwingung überschritten wird (und das kann ganz schnell gehen), dann machst du gar nix mehr, dann schiebt es dich einfach von der straße.
    wenn das gespann also langsam ins schlingern kommt (das merkt man dann schon), muss man zwingend sofort das gas wegnehmen oder sogar vorsichtig anbremsen.
    auf jeden fall muss man langsamer werden, um wieder aus der schwingneigung heraus zu kommen!
    niemals versuchen, durch gasgeben das gespann wieder gerade ziehen zu wollen! das klappt nicht, sondern verstärkt die resonanz!

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 6. Oktober 2016 um 21:58

    das glas wurde schon vor meiner zeit ausgebaut - also zumindest im bereich vor dem tonpult ;)

    nach der erfahrung bei diesem job habe ich die Vi1 aus der regie ausgebaut und ins lager gestellt. da bleibt sie nun erstmal stehen.
    dafür habe ich unsere Si Expression eingebaut.
    fazit:
    dafür gibt es eine funktionelle app - und heute hatte ich endlich mal die chance, unten im publikumsbereich meine mikrofone einzustellen.
    welch ein segen!!
    (ok, das gehört eher zu I WANT MORE OF..." :lol: )

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 6. Oktober 2016 um 17:25

    IDN:

    eine städtische veranstaltung. tanzvorführungen mit CDs und eine kleine polka-band, dazu ein moderator.
    die tanzvorführen gibt es in der ersten hälfte, dann pause, dann liveband.
    vorbesprechung mit der band: wir bringen komplett die eigene technik incl. monitoren mit und mischen uns von der bühne (wegen der effekte und so...). ich soll eine summe bekommen, die ich dann auf unsere saalanlage schicke.
    so weit, so gut. hört sich alles prima und antspannt an.

    zwei stunden vor veranstaltungsbeginn habe ich ein bisschen zeit meine mails durchzusehen... und was entdecke ich?
    eine mail der polka-band: wir bringen nun doch nur unsere instrumente, bitte alles andere von der halle stellen!
    inputs: keyboard, zwei gesänge, drei bläser - drei monitorwege werden angefordert.
    also sause ich schnell los, bringe zwei zusätzliche monitorwege an den start, lege ein subcore und bereite die kanäle im pult vor.

    eine stunde vor einlass kommt der chef der band.
    ich frage: "wo wollt ihr euch denn aufstellen? und wo soll ich die anderen beiden monitore hinlegen?"
    er sagt: "wieso noch zwei monitorwege? die beiden boxen an der bühnenkante reichen uns doch"
    ich sage: "weil das so in ihrer mail stand?"
    er sagt, lächelnd: "ach so, das hat mein sohn geschrieben. der lernt gerade veranstaltungstechniker und übertreibt gerne mal"
    soso... :cry:

    ich sage: "wann komen die anderen musiker zum soundcheck?"
    er sagt: "wir kommen dann in der veranstaltungspause und bauen uns auf der bühne auf"
    ich sage: "aber wir sollten vorher einen soundcheck machen"
    er sagt: "die anderen musiker spielen gerade auf einer anderen veranstaltung, die können sowieso nicht früher..."
    uff. :shock:

    ich sage: "aber mein mischpult steht im dritten stock in der regie, das wird schwierig mit der kommunikation während der veranstaltung"
    er sagt: "daran kann ich jetzt nichts ändern"

    so, veranstaltung läuft.
    erstes set ohne probleme, alle mitgebrachten CDs laufen ohne hängen zu bleiben, auch alle handzeichen zum starten der zuspielungen sind einwandfrei erkennbar. wunderbar.

    dann kommt die pause, der vorhang fährt zu.
    vor dem vorhang liegen die monitore...

    als ich unten auf der bühne ankomme, steht die ganze band bereits bereit.
    ich verkable sie schnell und sage dann: "also, ich muss jetzt in den dritten stock zum mischpult. bitte spielt ein paare minuten bis ich die gains eingestellt habe. monitorwünsche können wir jetzt noch nicht machen, denn erstens sehe ich euch nicht (vorhang ist ja zu) und zweitens hört ihr die monitore nicht (vorhang ist ja zu). das muss also in ersten lied passieren, es gibt jetzt keine andere lösung mehr. also spielt bitte, bis ich wieder herunterkomme."
    ich flitze los in die regie.
    als ich oben ankomme, sind am pult keine inputpegel sichtbar! :shock:
    ich will gerade wieder nach unten rennen, da kommt ein signal vom keyboard. also hat wenigstens er mich verstanden.
    bläser bleiben aber fehlanzeige.
    also renne ich wieder nach unten auf die bühne und sage zu den bläsern: "bitte spielt ein paar minuten, ich muss ja erstmal eure inputpegel haben, sonst geht die sache komplett schief. ich muss jetzt wieder in den dritten stock"
    als ich oben ankomme, sehe ich tatsächlich signale. wunderbar, sie haben es diesmal also kapiert.
    ich gaine schnell tenorhorn, dann saxophon, dann... was zum henker? als ich gerade die trompete anfassen will, hört das signal auf!
    also renne ich wieder drei stockwerke nach unten...
    unten sage ich ganz laut: "ich brauche noch den inputpegel der trompete" und renne los, ich hasse treppen.
    kurz bevor ich in der regie ankomme, höre ich das jemand über die anlage spricht. als ich in der regiekabine ankomme traue ich meinen augen nicht: der moderator ist auf der bühne und kündigt die band an!
    der lichtkollege war so nett und hat den kanal entmutet!
    ich fasse es nicht!

    also plan B
    die band startet jetzt erstmal mit gemuteten bläsern! selber schuld.
    kleine nebenerklärung: die gesangsmikros hatte ich in der stunde vor einlass selbst noch eingestellt, das wird funktionieren.
    dann geht der vorhang auf.
    die band fängt an, der gesang passt auf anhieb.
    das keyboard spielt aber natürlich mit 10dB mehr pegel - und alle bläserkanäle sind komplett im roten bereich!
    also haben sie vorhin nur ganz leisegespielt, das hatte ich so nicht erwartet.
    gut, es sind jetzt nicht allzu viele kanäle, das hab ich nach ein paar takten im griff.
    dann gemütlich die mutes rausnehmen, die fader langsam hochziehen bis es einigermaßen passt.
    keine ahnung, ob der monitor passt, ich schiebe mal was auf vermutung. aber es kommen keine zeichen von unten, kann also nicht so schlimm sein... oder sie wissen einfach nicht, wo sie mich suchen sollen. ;)
    jedenfalls bin ichtotal ausser atem und mir läuft der schweiß den rücken herunter. sowas brauche ich nicht nochmal! jetzt weiss ich wieder wie schön mein bisheriges leben mit profimusikern war!

    interesannterweise klingt die band warm und rund, man merkt dass sie schon ein paar jahre zusammenspielen.
    beim überwiegend älteren publikum kommt das alles erstaunlich gut an, recht schnell gibt es die ersten tanzpaare zwischen den stühlen.
    sogar der moderator kommt nach ein paar songs mit auf die bühne und ist kaum noch zu bremsen...
    am ende der veranstaltung kommt der bandleader noch bei mir vorbei um sich überschwänglich für den guten sound zu bedanken.
    ich habe einfach gar nix mehr gesagt. :roll:

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 6. Oktober 2016 um 16:38
    Zitat von "djobi"

    ...Schön war auch, als der Tech steif und fest behauptet hat, der Typ mit der Gitarre im Club würde nicht zur Band gehören.
    Höchstens zur Vorband.
    Fand der neue, 2te Gitarrist nicht lustig...

    gut, ich war nicht dabei. aber hier möchte ich den kollegen mal in schutz nehmen. mir ist sowas auch mal mit einem didgeridoo-spieler passiert, den die band einfach mit zum gig gebracht hat - natürlich ohne die technik vorher zu informieren.
    oder anders ausgedrückt: "kommunikation" ist bei vielen musikern nicht gerade eine große stärke ;)

  • Video zur Ladungsverteilung und Sicherung

    • wora
    • 6. Oktober 2016 um 16:29

    diese facebookseite ist nicht mehr auffindbar...

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