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Beiträge von wora

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • wora
    • 5. August 2016 um 15:30
    Zitat von "Karel Noon"

    Mein eigenes Pult bietet ja keine wirklich freie Belegung der Layer ( es geht zwar jeder inöut an jede Stelle aber das war es dann), ...


    das gab´s an der M7CL ja auch nicht wirklich.
    trotzdem habe ich mir das stets so eingerichtet, das die ersten 16 kanäle (auch bei mir in der regel drums/percussion) auf den oberen kanälen lagen (also kanal 16-32), die gesangs und melodieinstrumente hatte ich immer auf der unteren bank (kanal 01-16).
    dazu musste ich die inputs also entsprechend umpatchen, denn die kanalbelegungen passten dann einfach nicht mehr zur fixen faderbelegung.
    ich bin damals relativ oft auf kollegen getroffen, die meine vorgehensweise entweder nicht verstanden oder belächelt haben (wahrscheinlich meist eine mischung aus beidem).
    aber an den instrumenten- und gesangskanälen hat man ja während eines konzertes eindeutig mehr zu arbeiten als an percussionskanälen, deshalb fand ich meine vorgehensweise persönlich durchaus logisch. :wink:


    Zitat von "Karel Noon"


    Das hat für mich den Vorteil das ich anhand der faderzahl auch immer recht schnell weiß wo ich welchen Kanal suchen muß, z.b. Bei 16 Fadern ist Kanal 35 der dritte fader im dritten Layer.

    Erst danach Patche ich die User Layer.

    Das bedeutet aber auch das ich einem Gast dann kurz sagen muß "dein Arbeitslayer ist Layer x"

    Damit sollte eigentlich jeder zurecht kommen, selbst wenn der vorbereitete arbeits oder band Layer nicht passt.


    das kommt natürlich auch ein bisschen auf die gewohnte arbeitsweise an. deshalb ist es natürlich viel besser, wenn man schnell auf die verschiedenen wünsche reagtieren kann um die gewünschen funktionen bereitzustellen.
    aber das haben wir ja auch schon festgestellt: es kommt eben auf das jeweilige pultkonzept an, wie man die arbeitsfläche vorbereitet. ;)
    und als gasttechniker auf festivals bringt es ja auch nichts, wenn man z.b. auf speziellen faderbelegungen besteht, die sich mit dem jeweiligen pult einfach gar nicht umsetzen lassen. ;)

  • neues A&H dLive Update

    • wora
    • 4. August 2016 um 21:20

    ein neues update ist draussen:

    http://www.allen-heath.com/dlive-intro/software/

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • wora
    • 4. August 2016 um 21:13
    Zitat von "donut"

    ich mag es, wenn alle Inputs auf einem Layer liegen.
    ...

    wer mag das nicht? :wink:

    ist aber leider nicht immer machbar. und dann muss man sich machbare kompromisse basteln. und dazu gehört dann, dass man nicht ständig benötigte kanäle auf einen hinteren layer legt. man muss sich nur eine sinnvolle logik einfallen lassen, dann geht das schon. aber alles hat irgendwann auch seine grenzen. als ich neulich einen 40kanal-job auf meinem pult mit 20 fadern gemischt habe, war ich auch nicht mehr so richtig glücklich... aber ich hab´s trotzdem so hinbekommen, daß das publikum zufrieden war. letztlich zählt nur das ergebnis, nicht der weg dort hin.

  • A&H dLive

    • wora
    • 3. August 2016 um 23:06
    Zitat von "guma"

    ...
    Eine grundsätzliche Änderung der Konfiguration wird man wohl trotzdem so einer FX Szene mit "alles safe ausser" erst mal neu händisch beibringen müssen ... oder?

    danach sieht´s im moment jedenfalls aus.
    aber wenn man das weiß hat man eben auch die chance, bedienfehler wie die meinen zu vermeiden. :wink:

  • A&H dLive

    • wora
    • 3. August 2016 um 16:38

    wie gesagt: ich habe zu einem zeitpunkt, als ich den expander noch nicht parat hatte, meine effektszenen erstellt. die sind schon ein paar monate alt. und im recall-filter habe ich zunächst erstmal ALLES blockert, um danach dann wieder die FXe freizugeben.
    deshalb hatte ich nicht angenommen, das zusätzliche und nachträglich hinzu gekommene inputs nicht berücksichtigt werden. deshalb hab ich das hier mal als tipp geschrieben, falls jemand so ähnlich arbeiten sollte wie ich.

    ich muss mal probieren, ob ich mit der "update" funktion auch neue szenen erstellen kann. dann könnte ich das in der tat wieder so handhaben wie in der iLive.

  • A&H dLive

    • wora
    • 3. August 2016 um 12:17

    können wir jetzt zum thema zurückkehren?

  • Windows 10

    • wora
    • 3. August 2016 um 12:08

    immerhin kann man das offenbar abschalten, ob das auch bei anderen systemen geht? :D

  • A&H dLive

    • wora
    • 3. August 2016 um 12:05
    Zitat von "voetter1"

    Ah ok - das heißt er ruft quasi standardmässig alles auf und man muß ihm sagen was man NICHT recallen möchte?


    nein, er speichert alles, über den recall filter wir dann bestimmt, was nicht recallt werden soll.

  • Verineart und verkempert ...

    • wora
    • 3. August 2016 um 11:53
    Zitat von "4711"

    ...

    Ein Kemper klingt nicht dünn. Das ist Schwachsinn!

    ich möchte das jetzt wirklich ungern als persönlichen angriff werten. aber das kratzt schon ein bisschen an mir.
    meine erfahung mit den beiden gitarristen ist definitiv eine andere. ich habe den relativ dünnen sound gehört, das wirst du mir leider nicht ausreden können.
    die monitore waren 15"/2"er und die signale der amps lagen dort auf, kein InEar. also gab es auch eine entsprechende geräuschemission, die auch sicher mit denen normaler amps vergleichbar war.
    und da die monitore den mittelton nicht ins publikum abstrahlen sondern nur den grundton, hätte es also theoretisch sogar etwas fetter klingen müssen als die anderen gitarrenamps, die dort auf der bühne zum einsatz kamen.
    versuche mir also bitte nicht auszureden, was ich gehört habe. die dinger klangen definitiv dünner und flacher als die richtigen amps.
    das es sich hierbei eventuell um eine falsche sound-auswahl gehandelt haben könnte, hat guma ja bereits erklärt.

  • A&H dLive

    • wora
    • 3. August 2016 um 11:37

    neben all dem lob, das ich hier immer über die dLive schreibe, möchte ich an dieser stelle auch mal eine entdeckung schildern die ich letzte woche gemacht habe.
    quasi als tipp für fortgeschrittene dLive user und damit man merkt, das ich es mit meinen beiträgen durchaus ehrlich meine. ;)

    also: ich habe in meinem showfile diverse effektszenen gespeichert.
    in der dLive werden, anders als in der iLive, einfach immer komplette szenen gespeichert. beim aufrufen dieser szenen kann man aber verhindern, das alle einstellungen geladen werden. das macht man mit dem "recall filter".
    diesen recall filter habe ich so gestaltet, das er in den effektszenen alles blockiert - ausser natürlich die gewünschten effektmaschinen.
    so weit, so gut.
    nun hatte ich zusätzlich mal einen DX32 am start, also einen expander zur erweiterung der eingänge. hat natürlich auf anhieb super funktioniert ;)
    dann hab ich mit dem bläsersatz und den zusätzlichen trommeln einen soundcheck gemacht.
    so weit, so gut.
    als ich dann aber eine effektszene geladen habe, wurden jedoch auch andere werte der zusätzlichen preamps geladen. das möchte man natürlich nicht haben. zunächst konnte ich mir das phänomen nicht erklären, aber es war klar, das es mit meinen effektszenen zusammenhängen muss.
    ich habe dann entdeckt, dass der recall filter die neu hinzu gekommenen preamps und kanäle nicht gesperrt hat, obwohl ich beim erstellen der effektszenen "block all preamps" ausgewählt hatte.

    - deshalb mein tipp:
    - man sollte nach dem ändern der inputkonfiguration auch die recall filter der effektszenen neu definieren.
    denn der filter weiss offenbar nicht, ob sich da etwas geändert hat. der befehl "block all" bezieht sich also offenbar nur auf die eingänge, die in dem augenblick im system vorhanden sind wenn man den filter definiert!
    das muss man natürlich wissen und deswegen finde ich es wichtig, diese info weiter zu geben!

    ich habe das auch schon an A&H weitergemeldet. mal sehen, wie sie diese Info umsetzen. aus meiner sicht wäre es wünschenswert, das sich "block all" grundsätzlich immer auf alle möglichen eingänge bezieht, egal welche konfiguration gefahren wird.

    in der iLive konnte das übrigens nicht passieren, denn hier konnte man schon beim speichern auswählen was in der entsprechenden szene gespeichert wird. da war dann auch kein recall-filter nötig. in der dLive gibt es hier aber eine andere logik, die eher so wie in den Digico pulten funktioniert. jede logik hat ihre vor- und nachteile.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 3. August 2016 um 08:21
    Zitat von "treibsand"

    Heisst das im Umkehrschluss, dass ich dich ohne Bezahlung buchen kann, wenn Crew und Musik stimmen?
    Wenn unsereins das hier zugibt, dass steht man gleich unter Dumpingverdacht.


    na ja, ich denke nicht dass er einen job deshalb gleich umsonst machen muss.
    aber es gibt eben situationen, wo man kompromisse macht. so mische ich z.b. 1-2 mal im jahr im Jubez Karlsruhe. da gibt es wirklich nicht viel geld, denn es ist eine städtische einrichtung und die zuschüsse sind mager. den künstler, den ich dort mische betreue ich aber auch ausserhalb - und dort werden die jobs zum teil sogar sehr gut bezahlt. im mittel rechnet sich das für mich also trotzdem, wenngleich die jobs im Jubez natürlich immer ein bisschen weh tun...
    ich meine es weiss doch eh jeder, wie es in unserer branche läuft. veranstalter und musiker nutzten es zum teil schamlos aus, das es unter den beschallern keinerlei zusammenhalt gibt. das konkurrenzdenken und die ellenbogenmentalität kommt ja nicht von den veranstaltern, das sind wir selbst. abe je besser man in seinem job ist, desto bessere löhne kann man auch erzielen. und ein gewisses unternehmerisches geschick kann auch nicht schaden.
    aber jobs umsonst machen... nein das muss man natürlich kathegorisch ablehnen. man bekommt ja im einkaufsmarkt auch nix geschenkt und an der zapfsäule stehen auch immer preise dran.

  • A&H dLive

    • wora
    • 3. August 2016 um 08:06
    Zitat

    Und meiner Meinung nach gibt es Pulte/Systeme die grundsätzlich runder klingen als andere.

    diese meinung teile ich ja auch schon immer.

    schade finde ich, das der thread jetzt ein bisschen aus dem ruder läuft. denn anders als guma kann ich die unpassenden beiträge nicht verschieben.

  • Windows 10

    • wora
    • 3. August 2016 um 07:54

    na ja, so ganz sicher war ich mir da nicht, ob das auch offline läuft. habe mir vor zwei jahren mal ein windows-smartphone gekauft und musste überrascht feststellen, das man die datensynchronisation nicht direkt über USB kabel machen kann, sondern das ausschliesslich über eine cloud-funktion läuft. :shock: hab das ding sofort wieder zurückgeschickt...
    aber gut zu wissen, das man Win10 auch offline nutzen kann. sobald das system läuft bleibt es dann einfach offline. dann gibt es auch keine virenprobleme oder sonstwas und man kann sich den updateterror sparen.

  • Verineart und verkempert ...

    • wora
    • 3. August 2016 um 01:04
    Zitat von "guma"

    Merke: ein Kemper klingt immer so wie das rig, das in ihm geprofiled ist :D

    na, genau sowas in der richtung hatte ich befürchtet :D:D

  • Windows 10

    • wora
    • 3. August 2016 um 01:02

    an win10 werden wir wohl über kurz oder lang trotzdem nicht vorbei kommen.
    ich hoffe nur, das man das auch offline betreiben kann. eine internetverbindung im beschallungssystem während laufender veranstaltung kommt mir nicht in die tüte.

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • wora
    • 3. August 2016 um 00:55

    so ähnlich mache ich das auch, nur das bei mir im Layer1 die melodieinstrumente und gesänge sind.
    drumset gibt es dann auf layer3, layer2 ist für "sonderaufgaben" reserviert.

    aber das kann ja jeder machen wie er mag ;)

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • wora
    • 2. August 2016 um 09:42

    ach so, ja:
    in meiner dLive lege ich trotzdem alle inputs auf die unteren faderebenen. hier habe ich gegenüber der iLive ja 6 ebenen, das ist hier also etwas einfacher zu realisieren.
    damit habe ich stets die kontrolle über alle inputs und trotzdem kann ich mir noch layer mit speziellen, bandbezogenen belegungen machen.

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • wora
    • 2. August 2016 um 09:39

    ich kann mir kaum vorstellen, das es da viele andere meinungen geben könnte.
    denn diese vorgehensweise ist bei pulten mit relativ wenigen fadern nun wirklich absolut sinnvoll.
    und wenn man die faderbelegungen noch dazu so einfach erledigen kann wie bei dLive/GLD/iLive (bei letzterer per drag&drop im editor) sehe ich wirklich keine sinnvolle alternative zu dieser vorgehensweise.

  • A&H dLive

    • wora
    • 1. August 2016 um 23:51

    das die technik einfach noch nicht so weit ist, trifft auch meine meinung. deshalb vergebe ich die note1 einfach noch nicht, denn das kann alles besser werden.
    denn bin ich der meinung, das es irgendwann doch mal tageslichttaugliche touchscreens geben wird. aber die sind dann natürlich auch erstmal sehr teuer.

    wie gesagt, ich war von der performance des dLive bildschirms unter den weißen zelten doch ganz angetan. auch wenn die sonne kräftig scheint hat man damit wenigstens die chance seine arbeit zu machen. da hab ich schon ganz andere situationen erlebt (ebenfalls mit Vi und SD)


    PS
    Pfälzer:
    danke für die infos. die kamen jetzt, nachdem ich meinen beitrag geschrieben hatte
    die toughbook-bildschirme sind sicher gut und würden jedem mischpult gut zu gesicht stehen. und es bestätigt meine vermutung, dass die zeit einfach weiter geht. ich werde das A&H mal vorschlagen. ich hab ja auch schon zu beginn der iLive ära darauf hingewiesen, dass die damaligen touchscreens unter sommerbedingungen fast nicht zu gebrauchen waren. die nächste serie hatte dann tatsächlich deutlich bessere screens (aber sicher nicht nur wegen mir ;) ). das zeigte mir damals aber, das der hersteller auf sachliche kritik auch tatsächlich eingeht.

  • Prozeßanpassung in der Digitalpultpraxis

    • wora
    • 1. August 2016 um 23:25

    ja, ich mache das grundsätzlich so.
    aber ich weiss nicht recht, ob das wirklich als kleinster nenner durchgeht ;)

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