es kommt eben auch drauf an, was von amts wegen gefordert wird.
wenn technik nach massgaben einer SAA gefordert wird, dann kann man sich die zweite alternative PA sparen und muss eben was "richtiges" einplanen.
Beiträge von wora
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stimmt eigentlich, heutzutage sind die mietkosten für PA sowieso im keller, da kann man einfach ne zweite dazupacken und ist immernoch günstiger als der ELA spezialist.
verrückte welt. -
Zitat von "billbo"
...wir haben zweifelsohne ein (gewaltiges) Überangebot an Technik. Aber haben wir tatsächlich auch ein Überangebot an (wirklich qualifiziertem) Personal? Haben wir m. E. nicht!...
doch. na ja... eigentlich nicht, aber trotzdem doch.
das problem dabei kann ich erklären:
in der letzten zeit habe ich doch einige angebote für veranstaltungen geschrieben, bei denen ich an die eigene grenze des geldverdienens gehen musste. und obwohl ich wirklich günstig angeboten habe, gab es firmen, die noch deutlich günstiger waren als ich, und zwar für die (auf dem papier) gleiche leistung.
ein paar dieser veranstaltungen habe ich mir dann angesehen und musste feststellen, dass dort tatsächlich keineswegs schlechteres oder viel weniger material am start war, nein, das war meist wirklich in ordnung.
aber: dafür war ganz offenbar nur schlecht ausgebildetes personal am start. was ich da schon an pfusch gesehen und gehört habe, geht auf keine kuhhaut. der sound war oft unterdurchschnittlich bis sehr bescheiden, die "lichtshow" war manchmal so ne art blinkender lampenladen. und der bühnenservice für die musiker war, wie nicht anders zu erwarten, ebenfalls unterdurchschnittlich.
das problem: der kunde war meist trotzdem zufrieden, weil er gar nicht wusste dass man einige sachen durch fachmännisches vorgehen hätte viel besser machen können. denn es gab ja keinen A/B vergleich! :wink:
und genau da liegt meines erachtens das problem: wenn der job mal weg ist, dann bleibt er meist auch weg. die geschichten von völligem versagen einer VA firma sind leider sehr selten, meistens geht es ja irgendwie. und selbst wenn es den ganzen abend über immer wieder pfeift: die leute werden immer unkritischer - die schlecht klingende VA ist eben mittlerweile sozusagen zum standard geworden!
die schlecht bezahlten aufträge kommen IMHO doch auch davon, dass heute zu viele leute auf dem markt sind, die sich den kuchen teilen müssen. sie müssen schlecht bezahlte jobs annehmen, ob sie wollen oder nicht. so gesehen finde ich es schon hilfreich, wenn hier auch mal vorschläge kommen, wie man diese "manpower-schwemme" ein bisschen eindämmen könnte.unsereiner wird sich seine jobs natürlich trotzdem noch sichern, irgendwie. wir haben uns unsere guten namen schliesslich schon erarbeitet und ich für meinen teil werde auch in zukunft alles dafür tun, die qualität meiner arbeit gemäßß meines guten rufes ganz oben zu halten. trotzdem werde z.b. ich in kürze etwas ändern, und zwar gravierend. dann können mich die stadtfest-fuzzis mal kreuzweise

aber wir müssen auch mal ein bisschen an den nachwuchs denken. die brauchen ja auch mal ne chance. natürlich, auch dort wird sich der eine oder andere hervortun und nach oben arbeiten, aber die zeiten haben sich definitiv deutlich verschlechtert, was das auskömmliche arbeiten angeht. -
tja, manchmal ist das forum eben doch nicht schnell genug

so einen tollen service können aber natürlich auch nur hersteller bieten, die hohe qualität nicht zu billigpreisen abgeben.
sprich: da bleibt noch geld übrig, um auch für ältere produkte einen guten service bieten zu können!
das ist doch mal ein tolles beispiel. -
wenn man das so liest, denkt man unwillkürlich an die alte weisheit: "never change a running system" :lol:
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Zitat von "guma"
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Daher mein erster eigener IDN Beitrag:Ich brauche nicht ... Zu viele Veranstaltungsgerätschaften und Menschen, die glauben, diese bedienen zu müssen ... statt dessen einen Weg um Leute zu verhindern, die uns die "Du mußt Geld mitbringen um bei uns laut machen zu dürfen" Variante bescheren ... und aus dem gleichen Grund brauche ich auch viel weniger schlechte/unnötige Veranstaltungen .... :lol:
Zitat von "thieloliver"Dieses Überangebot an Technik kommt vor Allem durch das Überangebot von "ausgebildeten" Fachkräften für Veranstaltungstechnik. Daran wird sich auch nichts ändern, solange de facto jeder Garagenverleiher "Fachkräfte" ausbilden darf und diese nach 3 Jahren Ausbeutung auf den Freelancermarkt schmeisst.
Wenn dann bei den "Fachkräften" genügend Geld für ein X32 und ein paar gebrauchte Lautsprecher vorhanden ist gehts mit Dumping der nächsten Generation los. (wie soll jemand, der nix gelernt hat und nix kann auch sonst an Jobs kommen?)
Meiner Meinung nach hilft da nur eine Regelung, die dafür sorgt, dass ausschließlich zum Eigenbedarf ausgebildet werden darf.
Das heißt: Lehrlinge müssen mindestens 2 Jahre mit tariflich festgelegtem Gesellengehalt übernommen werden.
Was meint Ihr, wie viele Firmen sich bei Dumpingpreisen sozialversicherungspflichtige Festangestellte leisten können?genau diese entwicklung mit den freelancern habe ich ja schon seit jahren vorhergesagt. und natürlich nicht nur ich.
den frisch ausgebildeten fachkräften kann man das nicht vorwerfen, die müssen ja irgendwie ihre brötchen verdienen.
und mit wenig berufserfahrung und wenig bekanntheit kann man eben nur über einen sehr günstigen preis an jobs kommen. und da unsere branche ohnehin seit jeher eher belächelt als ernst genommen wird, gehen die preise eben immer weiter nach unten.
da sind wir in vielen bereichen (vor allem stadtfeste) schon lange bei preisen angekommen, die einfach nicht mehr auskömmlich sind. man muss also geld investieren, um beschallen zu "dürfen"! so ein schwachsinn, aber so ist das eben in der marktwirtschaft, die ihre besten zeiten hinter sich hat.
man müsste mal versuchen in ein lebensmittelgeschäft (oder tankstelle, oder bäcker, oder fliesengeschäft, oder, oder, oder... zu gehen, um dort zu sagen man möchte heute mal umsonst einkaufen! oder der stadt mal einen strafzettel zurückzugeben mit den worten: "sorry, ich kann mir das gerade nicht leisten, weil ich immer noch das material für euer stadtfest abbezahlen muss"ich würde zu der thematik gerne mal eine stellungnahme der ausbildenden schulen hören. in meinem bekanntenkreis gibt es da einen lehrer, den muss ich echt mal fragen.
die idee mit der bindung der ausgebildeten kräfte an den betrieb für eine gewisse zeit halte ich ebenfalls für eine klasse idee. das würde so manchen betrieb zwingen, mehr geld für die veranstaltungen zu verlangen - von denen es ohnehin viel zu viele gibt.
ob und wie sich sowas umsetzen lässt, entzieht sich allerdings meiner kenntnis. -
Zitat von "Seven"
Ich bin fest mit der Band unterwegs. Veranstalter besteht auf eigenem Vertragswerk oder der (gute) Gig kommt nicht zustande.
Im übrigen hat die Band an selber Stelle schon häufiger gespielt und früher war der FOH auch noch da wo er hinsollte.
Dieses Jahr nicht. Mit dem sehr guten technischen Dienstleister vor Ort hatte ich dann eine kurze und ernüchternde Diskussion.
Die verdienen an dem Veranstalter über das Jahr gutes Geld und machen eben was er sagt. Sie diskutieren zwar, aber der Veranstalter lässt keine andere Meinung als seine zu.Klar könnte man sowohl als technischer Dienstleister und auch als Band den Auftrag liegen lassen. Aber im Ernst. Wer macht das schon, wenn Cash & Resonanz vom Publikum passen? Dumm ist leider, dass der Veranstalter so seine Bestätigung bekommt und es künftig immer wieder genauso machen wird.
wie gesagt, es gibt für dieses problem ja auch technische lösungsmöglichkeiten. wenn er partout verlangt, dass man an einem platz aufbaut, an dem man weder was hört noch etwas sieht, muss man dieses problem eben mit lösungsansätzen umgehen.
Zitat von "Seven"Ich habe dieses Jahr ca. 12 Stadtfeste hinter mich gebracht. Jedes Mal mit einem FOH im suboptimalen Bereichen. Es geht meistens. Aber
Spaß machen oder gar ein Top-Ergebnis erzielen klappt so oftmals nicht. Seuche!
ja, das ist definitiv eine seuche!
und ich kämpfe dagegen an, wo immer ich kann! leider scheine ich da aber ziemlich alleine zu sein, die meisten ergeben sich einfach in ihr schicksal... -
Zitat von "schallereignissortierer"
Aha :wink:
hast du sowas noch nie gemacht? -
eine gute sprachverständlichkeit ist openair keine extrem grosse herausforderung. das ist in gebäuden schon deutlich schwieriger.
empfehlen würde ich hier eine von der normalen beschallungsanlage unabhängige beschallung, aber das habt ihr ja offenbar schon genau so angedacht. prima.
grund: das wird deutlich preisgünstiger, weil dann die komponenten der PA nicht den strengen normen genügen müssen
für diesen zweck können auf dem platz trichterlautsprecher installiert werden. die haben zwar meist keinen schönen klang, dafür aber einen sehr hohen wirkungsgrad :wink:
am besten ihr wendet euch an eine fachfirma, die euch bei der planung unterstützen kann.
bei bedarf könnte ich eventuell etwas vermitteln. eventuell deshalb, weil die mir bekannte fachfirma (für die ich ab und an arbeite) im raum karlsruhe sitzt.und ich gerade nicht weiss, ob die für so weit entfernte projekte zu haben ist. -
Zitat von "Seven"
FOH zwar vor der Bühne. Aber durch 2 Meter dicke Beton-Säule weder Sichtkontakt noch Direktschall von Bühne oder PA am FOH.
Aber der Veranstalter hat sich gefreut, dass ca. 800 und nicht 775 Gäste damit einen optimalen Blick auf die Bühne hatten. Nachdem er nachhaltig
energisch eine Platzierung zumindest nicht hinter dieser Säule verhindert hat. "Den Platz hab ich festgelegt und muss so gehen."
kein mensch braucht bei der veranstaltungsgrösse einen FOH platz, der satte 25 gästeplätze belegt!
echt nicht. :wink:
und wenn man mit den platzanforderungen entsprechend kompromissbereit ist, lässt sich auch der veranstalter drauf ein.
wenn der veranstalter dann trotzdem auf dem schlechten platz beharrt, gibt es zwei lösungsmöglichkeiten:
1. möglichkeit:
wir installieren einen grossen bildschirm und eine kamera, auf dem man die bühne gut sehen kann. zusätzlich installieren wir an dem platz eine stereo-abhöre, da wir ja die PA nicht hören können. und dann benötigen wir natürlich noch einen monitormix, weil die künstler zu uns ja keinen kontakt aufnehmen können. dieser mehraufwand wird dann entsprechend abgerechnet.
2. möglichkeit: job ablehnen. -
Zitat von "djobi"
...
- 16 Inputs und mehr brauchen ein Mischpult. Kein IPad...meine rede. und bei manchen iPad-apps kann man sogar nur 8 kanäle gleichzeitig bedienen, von effekt-sends und-returns mal ganz zu schweigen.
erst neulich hatte ich ja eine situation mit mischpult neben der bühne, obwohl im vertrag was ganz anderes stand! der dienstleister sagte da wortwörtlich: "die anderen mischer machen das auch mit dem iPad".
ich habe aber dankend abgelehnt, weil ich eben keine 24 kanäle, 5 monitorwege und effekte vernünftig mit dem iPad mischen kann. ich hab das dann mit dem pult neben der bühne durchgezogen (kopfhörermix). aber nach der veranstaltung gab´s dann noch ein paar tage ausführlichen mailkontakt, in dem übrigens auch die künstler auf meiner seite standen. nach den ausreden des dienstleisters zu urteilen habe ich allerdings meine zweifel, dass er überhaupt verstanden hat worum es uns ging...also:
IDN:
dienstleister, die keinen arsch in der hose haben, gegenüber dem veranstalter vernünftige arbeitsplätze durchzusetzen! -
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
bitte solche gewagten aussagen besser belegen. die zweifache relativierung ("in der regel") hilft hier auch nicht weiter.
da möchte ich mich anschliessen. es wäre nett, wenn du deine theorie irgendwie begründen könntest.
das sich ein kompressionseffekt ergibt, sobald eine membran ihre energie nicht frei nach vorne in den raum strahlen kann sondern dies durch kleinere schallöffnungen tun muss, ist natürlich logisch. hier sitzt vor der membran ein hochtonhorn, das man an dieser stelle ja nicht ganz weglassen kann. man musste da also löcher reinmachen, durch die die energie abgestrahlt wird. zum lautsprecherbau gehört eben immer auch die suche nach dem besten kompromiss den man gehen möchte.
dass diese löcher aber ihrerseits eine nennenswerte richtwirkung haben, bezweifle ich, so lange mir niemand das gegenteil beweisen kann.
auch deine theorie mit der richtwirkung des BR ports bezweifle ich. ich glaube eher, dass diese richtwirkung mit der frontfläche der gesamten box zusammenhängt. und dazu gibt es ja die passende theorie und genügend belege, dass das auch wirklich so stimmt. stichwort "bafflestep".Zitat von "PMZWO"Das Wort "Rückwärtsdämpfung" hab' ich das letzte Mal von Christopher Speth gehört.
Anyway... Um diese Eigenschaft steht es prinzipiell bedingt bei der GL-Serie in einigen Bereichen nicht so gut.
Der Mitteltonbereich wird anteilmäßig durch die pro Box auf der Rückseite zweimal vorhandenen BR-Ports
abgestrahlt. Man kann bei entsprechenden Lichtverhältnissen regelrecht die Membrane des oberen bzw. unteren 6,5" Chassis von hinten sehen. Das macht die Gesamt-Performance der von mir sehr geschätzten Lautsprecher noch nicht kaputt. Ab und an ist das aber problembehaftet.
GA! Ralf
danke für die ehrlichen worte.
das deckt sich hier also doch mit der theorie und auch mit den veröffentlichen messwerten.gerade die messwerte sind hier doch eindeutig. und obwohl ich kein toller theoretiker bin, erkenne ich dass die richtwirkung zu tieferen frequenzen gegenüber breiteren gehäusen eindeutig früher nachlässt. ich verstehe überhaupt nicht, warum man diese tatsachen abstreiten muss? die box wird dadurch ja keinesfalls gleich unbenutzbar... :?
EDIT
fehler behoben: "messwerte", nicht "messerte" -
Zitat von "marcoboy"
Natürlich ist dies eine Gleichspannung, aber Ram Audio nennt die Spannung 15AC Weil sie von der Sekundärwicklung der 15V Versorgung kommt
. Manchmal ist ein Blick in den Schaltplan sinnvoll wenn man was schreibt...
dann wäre es vielleicht sinnvoll gewesen zu erwähnen, dass der hersteller das missverständlich angibt? vielleicht lag es auch an deinem satzkonstrukt, dass man das falsch verstehen konnte? sicherlich kauft sich nicht jeder gleich erstmal einen schaltplan, nur weil er irgendwo "15VAC" in zusammenhang mit "gleichrichtung" liest, oder? :wink: -
Zitat von "LechnerTom"
...
bei meiner D Power 2 (noch unter Garantie, da 6 Jahre!) leuchtet sofort beim Einschalten auch ohne Signal die I-OUT LED. Bei ca. Halblast am Problemkanal, mutet plötzlich das Gerät. Bei weniger Leistung ist das Ausgangssignal OK. Der andere Kanal hat das Problem nicht. Ne defekte Railumschaltung kann es nicht sein, da das Problem bei abgeklemmten Speakern nicht auftritt...
wenn der service den fehler nicht nachvollziehen kann und er bei abgeklemmten speakern nicht auftritt, gäbe es noch eine andere möglichkeit: bei niedriger ausgangsspannung ist dein ausgang ja ok, erst bei höheren pegeln schaltet der amp ab.
das könnte auf eine niedrige impedanz am ausgang hinweisen, entweder zu viele LS angeschlossen, oder auch ein feinschluss im lautsprecherkabel oder ein defekt in einer der boxen. -
Zitat von "marcoboy"
...Die Unterbrechung tritt bei der 15VAC Spannung auf, diese wird durch eine Zweiweggleichrichtung aus der 15V Sekundärspannung vom Trafo gewonnen...
das kann so nicht stimmen. wenn da ein gleichrichter davor hängt, ist es sicher keine wechselpannung mehr sondern geichspannung, in diesem falle also 15VDC.zu den fehlern der RAm amps kann ich nichts sagen, da ich meine amps vor zwei jahren in erstklassigem zustand verkauft habe.
es wäre aber wirklich schade für diese tollen amps, wenn sich da ein serienfehler herauskristallisieren würde. -
Zitat von "fks"
...
Es geht mir vielmehr um ein möglichst in Massenfertigung hergestelltes, günstiges LowCut-Filter-Modul (aktiv), regelbar ca. 40-150 Hz, Flankensteilheit möglichst 24 db, zudem umschaltbar auf MIC/Line-Pegel - ohne irgendwelche sonstigen Ausstattungen
- also möglichst kompakt + beschränkt auf das wesentliche - wie oben beschrieben
ich wüsste nicht, wo es sowas geben sollte.
denn wie marce schon passend schrieb, gibt es dafür schlicht keinen massenmarkt - ergo gibt es auch keine massenfertigung. -
Zitat von "tobias kammerer"
Hallo,
bitte bedenken, es könnte durchaus möglich sein, dass hier eine größere Rückwärtsdämpfung existiert:
1.: Die gesamte Dämpfung resultiert aus horizontaler und vertikaler Abstrahlung. Da so eine Zeile vertikal einer konventionellen Box schnell mal überlegen ist, kann das Gesamtresultat bereits zu Gunsten der Zeile ausfallen...Es ist ein Irrglaube, dass dazu bestimmte Baugrößen nötig sind. Das gilt nur bei z.B. klassischen Hörnern oder Direktstrahlern.
tobias, es ist sicher unbestritten, dass zeilenlautsprecher in vertikaler ebene enger abstrahlen können als vergleichbare konventionelle boxen.
bei der horizontalen richtcharakteristik verhält sich das aber genau anders herum!
siehe dazu die beiträge von Fabian, audiobo und auch billbo und mir.
die physik lässt sich eben nicht so einfach aushebeln.je nach anwendung kann dann mal die eine, mal die andere bauart vorteile für sich verbuchen. es gehört eben auch zur kunst des beschallers, für jede anforderung jeweils das passende system bereitzustellen.
die behauptung, dass eine bestimmte bauart in allen punkten besser sein könnte, ist aber schlicht falsch!Zitat von "tobias kammerer"
2.: Die Tieftöner durchlaufen eine spezielle Schallwand und sind, so weit ich weiß, ohne BR Port ausgestattet. Auch das könnte bereits eine seitliche Dämpfung auch bei tieferen Frequenzen bewirken...
ok, es gibt da also eine "spezielle schallwand".
hast du dir die mal angeschaut? ich sehe da ein horn für die hochtöner, welches an den stellen perforiert ist, an denen hintendran die mitteltöner sitzen.
es gibt bei der bauweise schlicht keine andere lösung, wenn man den schalldruck der mitteltöner auch irgendwie hören soll.
durch diese bauform ergibt sich jedoch auch eine relativ geringe breite, die in horizontaler richtung eben nachteile hat.
siehe oben, die bilder von Fabian sprechen da eine eindeutige sprache.
zumindest an dieser box gibt es IMHO keinen zauber, der diese nachteile ausgleichen kann.wenn du mehr über diese "spezielle schallwand" weisst und vielleicht auch erklären kannst, wie diese die horizontale richtcharakteristik im unteren mitteltonbereich positiv beeinflussen kann, dann würde mich das natürlich wirklich brennend interessieren. :wink:
die frage ist nur, warum dann das datenblatt so ehrlich ist, diese geheimnisse zu verschweigen?
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Gunther, vielen dank für den korrekten hinweis.
ich meinte natürlich, dass unter diesen umständen eine phantomspeisung per U/UTP kabel nicht möglich ist.
das kabel muss mindestens ein "S" in der bezeichnung haben. -
Zitat von "e-on"
wora, so wie audiobo es beantwortet hat. Das mit 48V ist mir schon klar, ich versteh nur nicht weshalb es STP sein muss...
ein CAT5 kabel hat 4 leiterpaare, ein STP kabel hat zusätzlich noch einen schirm.
diese 4 paare kann man für analoge audiokanäle nutzen, jeweils also + und - pro kanal. damit hat man eine symetrische übertragungsstrecke.
was hierbei noch fehlt, ist der schirm, den man für die phantomspeisung dringend benötigt. da UTP kabel keinen schirm haben, fallen sie für diese anwendung aus. man braucht also STP kabel mit schirm. diesen schirm teile ich auf alle vier kanäle auf, das ist der gesamtschirm für die vier kanäle.
und damit hat man dann auch den ground für die phantomspeisung aller vier kanäleZitat von "e-on"Weis jemand wieviel Drähte und welche, das ACE von A&H belegt ? Falls da was übrig ist, könnte man ja mit entsprechenden
Auflösungen/Adapter/DIY-Anschlussbox noch DMX drüberschicken.
ich habe das , als ACE kam (2009), gleich mal ausprobiert. die ACE verbindung benötigt tatsächlich nur 2 der 4 adernpaare.
die freien beiden adernpaare kann man mittels adaptern für eine zweite 100MBit netzwerkstrecke zweckentfremden.
das funktioniert, ich habe das mit 100m kabel getestet.
da ich dann allerdings auf ein multicore mit strom, 2xDMX und zwei netzwerkkabeln gesetzt habe, konnte ich mir diesen kniff ersparen. -
ich habe im Juli ebenfalls eine unschöne erfahrung mit DHL gemacht.
expresspaket mit dodekaeder messlautsprecher nach berlin, sollte am nächsten tag vor 9:00 angeliefert werden.
doch auch zwei tage später war das paket noch immer nicht angeliefert und auch nicht aufzufinden...
eine besondere frechheit war dabei die "hotline": zunächst muss man grundsätzlich bei jedem anruf erstmal 30 minuten nervige warteschleife ertragen... da gewinnt der begriff "hotline" eine ganz neue bedeutung! wer das überstanden hat, der wird mit mitarbeitern verbunden, die keine ahnung haben wo das paket abgeblieben ist.
und irgendwann wurde mir dann gesagt, dass der "vorfall" schon im backoffice geme´ldet wurde und ich auf einen rückruf warten solle (auf den ich übrigens heute noch warte!!!). irgendwann, nach 8 stunden warterei und sicherlich 10 anrufen beim "hotline-service", habe ich dann mal gesagt, sie solle mir bitte mal die telefonnummer des "backoffice" geben: antwort: "diese nummer kennen wir nicht".
meine antwort: "aha, man muss also immer erstmal eine halbe stunde warteschleife ertragen, um dann zu erfahren dass ihr bei der hotline absolut nicht weiterhelfen könnt. habt ihr euch schonmal gefragt, für was ihr überhaupt da seid? vielleicht um kunden zu für blöd zu verkaufen?? ich habe die schnauze voll, das ist ein scheissladen!"
(das war der etwas gekürzte originalton) :twisted:
ich war echt sauer.das paket kam übrigens zwei wochen später(!) wieder bei uns an - na ja, immerhin unbeschädigt.
es gibt aber noch andere tolle dienstleister:
so hat z.b. der dienstleister GLS schon mehrfach behauptet, er hätte ein paket nicht abliefern können, weil es unsere adresse nicht gäbe.
wenn wir nicht genau wüssten, dass die halle schon seit den 80ern dort steht... ganz schön dreist, so eine behauptung.den besten lieferservice gibt es definitiv bei UPS.