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Beiträge von wora

  • I want more of...

    • wora
    • 2. August 2015 um 14:25

    IWM:

    zusammenarbeit auf der bühne mit einem kollegen hier aus dem forum.
    ein 12 stunden festival, alle bands mit jeweils voller konzertlänge.
    jeweils umbaupause 30min, incl. soundcheck mit 6 monitorwegen.

    natürlich gab es wie immer ein paar falschangaben durch den veranstalter in bezug auf die kanalanforderungen der einzelnen bands, so dass wir immer ein klein wenig improvisieren mussten. das blieb aber alles im "normalen rahmen" und stellte keine grösseren herausforderungen an uns.
    auf der bühne herrschte immer ein sehr fröhlicher ton, die umbaupausen waren teils sogar schon richtig lustig.

    das heisst wir hatten gestern tatsächlich viel spass an unserer arbeit, was sich selbstverständlich auch auf die musiker auswirkte! die waren ganz angetan von uns ;)
    bis auf ein a....loch (herrischer ton: "hey techniker, mach mich mal lauter, ich hör mich überhaupt nicht!!") waren gestern wirklich alle seehr zufrieden und hatten grossen spass.
    und auch der veranstalter strahlte bis über beide ohren!

    danke an "Pfälzer" für diesen wirklich tollen job!

  • Linear 5 LTS

    • wora
    • 2. August 2015 um 13:58

    vielen dank an fabian für den link zum datenblatt.
    auf dieser grundlage können wir doch schonmal ein paar fakten herauslesen.

    die grafik zum abstrahlverhalten ist leider viel zu unscharf, als dass man dort zuverlässig etwas erkennen könnte. so ist es einfach ein buntes bildchen, nicht mehr und nicht weniger.
    anyway...

    den pegelschrieb finde ich da schon aussagekräftiger.
    hier kann man anhand der 3% klirrwerte gut erkennen, dass das topteil unter 150Hz pegelmässig nicht mehr sehr viel pegel liefern kann. das passt ja auch zu den 8"ern und geht für diese pappengrösse auch völlig in ordnung.
    (die 10% werte finde ich hier übrigens unwichtig, gerade weil das system ja ausdrücklich mit "Unübertroffen niedriger Klirrfaktor" beworben wird.)
    der bandpass-bass müsste also bis 150Hz hoch laufen, was er laut seinem pegelschrieb aber nicht tut. er fällt erkennbar bei etwa 110-120Hz ab.
    ergo ergibt sich da ein (kleines) loch zwischen bass und topteil, welches im direktvergleich zu einem anderen system natürlich auffallen dürfte.
    andererseits hilft dieses loch aber auch, um die anpassung zum top einfacher zu machen.
    ausserdem hat man in der regel gleichzeitig kein anderes system aufgebaut, so dass es hier natürlich nur in extrem seltenen fällen zum direktvergleich kommen könnte.
    und drittens ist dieser bereich vor allem in kleinen hallen oft problematisch, so dass hier ohnehin recht oft im master-EQ eine kleine absenkung nötig wird.
    da dieses system ohnehin nicht für grossbeschallungen konzipiert ist, wird dieses leistungsloch also in aller regel kaum auffallen. aber es unterstützt zumindest schon mal einige hier genannte argumente, newwoar? ;)

    ich bin nach wie vor gespannt auf meine erste begegnung mit diesem system.

  • was bedeutet eigentlich MAX SPL PEAK?

    • wora
    • 2. August 2015 um 13:34

    ich extrahiere diese frage aus einem anderen thread, weil sie mir dort zu sehr vom thema weg (off topic) führen würde.
    es kann sein, dass wir das thema vor jahren schonmal hatten, aber ich finde es nicht.
    dennoch denke ich, dass man dieses thema man mal wieder thematisieren sollte.

    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    hier gibt's messungen des max-spl und richtverhaltens laut hersteller:
    http://hkaudio.com/LTS/LTS_dt.pdf


    erstmal danke für diesen link.

    in diesem datenblatt wird geschrieben: "Max SPL Peak = 140dB (halfspace)"
    rechts daneben sieht man einen etwas undeutlich abgedruckten pegelschrieb "MaxSPL THD 3% and 10% : Fullspace"

    dort kann man aber gut erkennen, dass es bei 10% klirr nur eine spitze mit etwa 134dB bei ca. 1,4kHz gibt. alle anderen frequenzbereiche liegen erkennbar darunter, im schnitt würde ich mal sagen so bei grob 125dB für 10% klirr.
    die 3%THD werte liegen, zumindet für den hochtöner, nochmal ein ganzes stück niedriger.
    diese werte erscheinen mir aber durchaus realistisch.
    aber: wie kommt man denn nun zur aussage mit den 140dB?

    bekanntlich bekommt man ja von ein paar anderen herstellern nur schriftliche informationen zu den pegelwerten, solche grafiken werden bewusst verschwiegen. in sofern finde ich es löblich, dass HK diesen pegelschrieb überhaupt veröffentlicht, weil sich der sachkundige daran viel besser orientieren kann.

    bitte nicht falsch verstehen, es geht mir bei der frage nicht um speziell dieses system, ich finde eher interessant wie da getrickst wird.

  • Linear 5 LTS

    • wora
    • 2. August 2015 um 01:32
    Zitat von "ret"

    ... der Masterfader an meiner GLD stand erst auf -10dB, da wir uns am FOH dann aber schon fast anschreien mussten, hab ich ihn nochmal ein Stück runter auf -15dB geschoben. War immer noch sehr laut, tat aber nicht in den Ohren weh...

    hierzu würde ich empehlen, den eingangspegel vom controller etwas herunterzuregeln, damit die anpassung besser ist.


    Zitat von "ret"

    ...
    wora: Da ich Deine Beiträge durchaus schätze und Du ja nun lange genug dabei und unterwegs bist, stelle ich mir bzgl. Deiner fragenden Aussage hinsichtlich Lautstärke und "härtere Gangart" (Bericht von Calimero) gerade die Frage, mit welchen Musikern Du so unterwegs bist?!?! Auch Heavy-Rock muss keine dauerhaften 130dB haben. Und eine disziplinierte Band ist mehr wert als 10kW mehr PA-Leistung... ;)


    da du mich so nett direkt ansprichst:
    natürlich ist das alles erstmal erfahrungssache. möglicherweise liegen wir da aber auch einfach ein bisschen auseinander, was die meinung zu "härterer gangart" angeht. ich meine damit jedenfalls "richtig laut" ;)
    ich gebe dir aber in sofern recht, dass kein mensch einen 130dB dauerpegel braucht.
    und ebenso gebe ich dir recht, wenn es um das thema "disziplinierte band" geht. ich habe nun mal das glück, recht oft mit solchen bands arbeiten zu dürfen. aber das habe ich mir ja auch erarbeitet ;)
    bands der "härteren gangart" sind da allerdings nicht darunter, das ist mir einfach zu laut.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 31. Juli 2015 um 12:36
    Zitat von "guma"

    ... und das ist es genau, worauf es nach dem Austausch einiger weniger Sachargumente in einem Thread wie diesem hinausläuft:

    um mehr oder weniger nachvollziehbare persönliche Vorlieben.

    P.S.
    Sollen wir jetzt einen LS9-Nachtrauer-Thread aufmachen???


    nein, einen HAUE-Thread für diese krücke! :D:D:D

    nein, mal ganz ehrlich: ich hatte damals tatsächlich mit einer anschaffung dieses pultes für kleine geschichten geliebäugelt und auch so etwa 20 jobs damit gemacht. als ich dann aber über einen künstler mit einer iLive in berührung kam, war dieser wunsch bereits nach wenigen minuten gestorben.
    es ist also wie du vermutet hast: es geht vor allem um persönliche vorlieben und die jeweils dazu passenden konzepte.
    zum glück ist der markt vierfältig genug, dass sogar ich einigermaßen zufrieden gestellt werden kann :lol:

  • Nexo NX Amp - Eingangsempfindlichkeit

    • wora
    • 31. Juli 2015 um 12:16
    Zitat von "mattias bost"

    ...
    Mir stellt sich viel eher die Frage, wozu ich PEGEL-headroom an einer Stelle haben will der weiter hinten zur schlichten Übersteuerung und damit erheblichen Verzerrungen führt?...

    das stichwort dazu heisst "transienten"
    nicht jeder kollege kmprimiert die summe dermaßen, dass erst gar keine kurzen peaks im signal auftreten können.
    schau dir mal ein livesignal z.b. in Audacity (freeware) an, das nicht zu sehr (oder gar nicht) komprimiert wurde. da kann man sehr schön erkennen, dass 15dB oder 18dB headroom gar nicht so weltfremd sind wie man annehmen möchte.
    der hintergrund dazu, warum man zu seinen pegelanzeigen noch headroom dazurechnen sollte ist, dass die pegelanzeigen an den pulten eine gewisse trägheit im ansprechverhalten haben (integrationszeit). die wirklichen, sehr kurzen peaks kann man darauf zum teil gar nicht erkennen.
    aber da sind wir wieder bei der alten diskussion zum thema "headroom".


    Zitat von "bemi"

    wora:


    nehmen wir an, du hast eine Anwendung, wo du gar nie auf 0dB/+4dBu an deinem Pultausgang kommst (weil es einfach eine sehr leise Geschichte ist, die PA viel zu groß ausgelegt wegen Abstrahlung ...), dann kannst du den Controller einfach auf einen besseren Arbeitspunkt bringen. War aber nicht Thema dieses Threads und es macht ja auch keiner, habe ich nur erläutert weil das hier im Thread aufgetaucht ist.

    Vor Jahren wäre das noch sinnvoll gewesen, wenn einen das Rauschen des Pultausgangs, des Controllers und der Endstufe gestört hat und der Master Fader bei -30 stand -> Endstufe auf -20 und Masterfader auf -10 -> 20dB weniger Rauschen. Genauso könnten es die Nexo Controller auch.


    für solche fälle der überdimensionierten anlage gibt es doch eine einfache lösung: man regelt den eingang der ENDSTUFEN zurück. damit bleibt die signalstrecke gut ausgesteuert.
    im falle dieses controller-amps sollte man dabei aber nicht den eingang zurückregeln, sondern natürlich die ausgangspegel des controllers.

  • Nexo NX Amp - Eingangsempfindlichkeit

    • wora
    • 30. Juli 2015 um 23:50
    Zitat von "bemi"

    ...

    Konzept ist folgendermaßen:

    - ich hebe vor dem Controller den Pegel um XXdB an
    - ich senke nach dem Controller den Pegel um XXdB ab

    ...


    ich verstehe den sinn dieser vorgehensweise nicht ganz.
    wenn ich einen controller habe, der auf +4dB studiolevel ausgelegt ist, dann brauch ich doch gar nix zu ändern.
    wenn man dazu 18dB headroom rechnet (für live wirklich sinnvoll), dann ist man bei einem maxlevel von +22dB.
    das funktioniert schon seit jahrzehnten wunderbar, warum soll man das ändern?

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 30. Juli 2015 um 23:44
    Zitat von "robert müller"

    ...Und weil Yamaha ja schon immer so ein Quasi-Standard war (die festen Bandtonler haben doch normalerweise alle irgendwie mal mindestens für PM5D, M7CL oder LS9 ein File), ...


    ich wusste schon immer, dass ich nicht normal bin! :D

    für PM5D hatte ich noch nie ein file, denn da hätte ich mir extra eine speicherkarte kaufen müssen, weil das teil ja noch keinen USB kennt... wenn ich relativ oft damit gearbeitet hätte, wäre das schon in ordnung gewesen, aber für die zwei mal im jahr... von daher ist das pult ist in meinen augen längst veraltet.
    für LS9 hatte ich auch nie ein file, und zwar einfach weil ich mich weigerte auf der gurke zu arbeiten.
    für M7Cl hatte ich dagegen tatsächlich haufenweise files, weil für mich dieses pult damals das einzig ernst zu nehmende war.

  • I don't need that, 2.0

    • wora
    • 30. Juli 2015 um 02:33
    Zitat von "madmax"

    ...
    Noch vor wenigen Jahren hab ich das sogar bishin zur (versuchten) Sabotage erlebt.
    Absichtlich übersteuerte Inputs ...


    vor wenigen jahren wollte uns ein konkurrent mal unsere Ritterbusch PA madig machen. er war als gastmischer mit einer kapelle auf unserer anlage dabei und hat dann doch tatsächlich in der bassdrum bei 20Hz(!) 12dB reingedreht und dann behauptet, das system könnte keinen bass... :shock:
    wie schade, dass ich da nicht selbst vor ort war, sonst hätte ich den "kollegen" wegen groben unfugs und mutwilliger sachbeschädigung gleich mal vom pult entfernt.

  • Funksysteme, Setup-Planung und das Thema SDR

    • wora
    • 30. Juli 2015 um 02:23
    Zitat von "marcoboy"

    Nun bei dem haben wir ja festgestellt das er zum Überblick er ungeeignet ist ;) ...

    ich benutze das teil relativ häufig, mir ist noch nicht aufgefallen dass es ungeeignet ist :lol:

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 30. Juli 2015 um 02:21
    Zitat von "Karel Noon"

    ...
    Oder in kurz: eine weitere profesionalisierung der Branche auch bei den Technikern und deren Werkzeug ist von Nöten.


    das ist natürlich grundsätzlich eine gute idee.

    da man in D ja sowieso gerne regelt, wie wäre es denn mit so ner art "schein" für babysitter?
    also quasi eine schulung auf einem bestimmten pulttyp mit anschliessender prüfung? natürlich einer ernsthaften prüfung, nicht nur ein schein mit dem titel "ich habe teilgenommen"...
    wenn man sich so überlegt, wie viele probleme wir alle schon durch pultbetreuer hatten, die ihren job nicht konnten, sollte man über sowas vielleicht ernsthaft nachdenken.
    irgend eine clevere lösung muss da jedenfalls gefunden werden, denn die pultsysteme werden ja alle eher komplexer als einfacher.

  • Funksysteme, Setup-Planung und das Thema SDR

    • wora
    • 29. Juli 2015 um 01:46
    Zitat von "Pfälzer"

    Ich nutze das excel File von Alex (Audio Technica).

    edit: und um zu wissen was im Äther so los ist, den Monacor Scanner.


    jepp, mache ich exakt genauso. ;)

    und ja, mit "scanner" ist dieser analyser gemeint: http://www.monacor.de/index.php?id=128&L=0&artikelid=9170

  • Nexo NX Amp - Eingangsempfindlichkeit

    • wora
    • 29. Juli 2015 um 00:59
    Zitat von "bemi"

    Headroom ändert aber nichts an Spannungsverstärkung. D.h. im Prtinzip kann man bei "leisen" Shows Signal/Noise gegen Headroom eintauschen. Macht aber niemand ;)


    verstehe ich jetzt nicht ganz. wenn ich leise shows habe, muss ich ja noch mehr auf den headroom achten, wenn es ausnahmsweise mal laute passagen gibt.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 29. Juli 2015 um 00:31
    Zitat von "tonzwerg"

    iLive: Template Show FOH LR.
    Alles drin was man braucht, alle Kanäle gepatcht. Auf allen iLives vorhanden, nicht löschbar.


    danke, das hatte ich weiter oben ja auch schonmal erklärt.
    mein text wurde aber offenbar nicht gelesen... schade um die zeit, die man investiert hat.

    Zitat von "HenrySalayne"

    ...
    Und im Grunde genommen kochen alle Hersteller nur mit Wasser und bedienen sich bei den gleichen Elementen. Eine PM5D hat manche Gemeinsamkeit mehr mit einer iLive oder einem X32, als der QL-Serie. Da wundert es mich dann doch stark, warum auf den neuen Konsolen von Yamaha alles einfach sein soll, aber die iLive ein Buch mit sieben Siegeln ist. Wahrscheinlich scheitert es aber an den kleinen Dingen.


    diese einschätzung teile ich zu 100%

    das grösste problem der iLive ist meines erachtens, dass es so viele pappnasen gibt, die damit arbeiten.
    billbo, du hast das weiter oben ja schon angesprochen.

    Zitat von "billbo"

    ...Das leidige Betreuerthema: vielleicht hab' ich ja einfach nur persönliches Pech? ...
    Steht dagegen da irgendwas von Midas (...), Soundcraft, Avid, Yamaha, Digico – dann ist erfahrungsgemäß eigentlich a) immer jemand am Start, der sich b) auch tatsächlich damit auskennt.


    interessanterweise habe ich negative erfahrungen mit pultbetreuern auch bei den von dir genannten pulten gemacht.
    vor jahren, vor der iLive, als ich noch hauptsächlich auf M7CL unterwegs war, war es sogar so, dass ich in 75% der fälle den pultbetreuern erklären musste, wie ihr pult funktioniert! und dieser prozentsatz ist jetzt wirklich eher konservativ geschätzt ;)
    und pultbetreuer die ihr pult nicht wirklich betreuen konnten hatte ich auch schon mit Soundcraft, Yamaha und Digico pulten, denn auch hier habe ich wirklich überwiegend schlechte erfahrungen mit den babysittern gemacht. die ausnahmen bestätigen natürlich die regel, es gibt schon verdammt fitte jungs. aber die sind, zumindest in meiner erfahrungswelt, eben nur die ausnahme.
    in deinem laden hatte ich übrigens auch schonmal sehr viel zeit mit eurer PM5D verbracht, weil der kollege das pult nicht wirklich gut kannte und probleme hatte, sie nach unseren erfordernissen einzurichten. wenn dieses pult nicht so eine bescheuerte speicherkarte verlangen würde...
    das einzige was ich bei dieser liste in meiner erfahrung löblich ausnehmen muss ist Avid. so eine konsole ist mir aber nur ein einziges mal in der schweiz begegnet, dort war der support aber wirklich erstklassig! da es sich aber nur um einen einzigen kontakt damit handelte, kann man hier sicher nicht von "marktbeobchtung" sprechen ... obwohl, in gewissem sinne schon: es bestätigt die extrem geringe durchdringung des hiesigen marktes mit diesen durchaus durchdachten konsolen. 8)

    ich war natürlich auch schon pultbetreuer für meine iLive. und ich hatte da bisher nicht einen einzigen kollegen am pult, dem ich die kiste nicht passend einrichten und erklären konnte. da war sogar einmal ein amerikanischer kollege am start, der in amerika sonst nur auf Avid konsolen arbeitete. der war nach dem gig so begeistert von der iLive, dass er sich unbedingt eine kaufen wollte.
    soviel zum thema babysitter.

    an der technik der iLive liegt es jedenfalls sicher nicht, auch wenn sie mittlerweile ein bisschen in die jahre gekommen ist.
    das sytem läuft in aller regel sehr stabil und zuverlässig, klingt gut und es lässt sich (wenn man sich auf die philosophie wirklich einlässt) mit fast traumhafter sicherheit bedienen.

    ausserdem gibt es in der iLive features, die es bei anderen pulten eben nicht gibt.
    dazu gehört auch einer meiner kaufgründe für dieses system.

    wie überall gibt es aber natürlich auch hier ein paar einschränkungen, weil eben nicht alle wünsche der user umgesetzt wurden.
    mir fehlen im system z.b. ein pitch-shifter und ein distortion-effekt, ausserdem hätte ich doch noch gerne die sidechains für die kompressoren in den subgruppen gehabt. und auch billbos unstillbarer wunsch nach touchsense funktion gehört zu den nicht umgesetzten wünschen.
    aber ich denke solche wünsche gibt es bei allen pulten. mir fehlt z.b. bei Yamaha eindeutig die blaue Mix-taste und deren funktionsweise ;)

    Zitat von "ThoSchu"

    ...
    Je "anpassbarer" ein Pult ist, umso wichtiger sind die Kenntnisse oder ein echter Pultbetreuer, der das zu betreuende Pult zu 120% beherrscht UND die Arbeitsweisen von anderen Pulten kennt.
    Sonst ist Frust vorprogrammiert. Wenn die Kenntnisse aber da sind oder der Betreuer es echt drauf hat, sind frei konfigurierbare Pulte eher ein Segen.

    genau das denke ich auch.

    Zitat von "ThoSchu"

    ...
    Zumindest die "Reset all" Funktion sollte man von jedem Pult kennen, um von Null anfangen zu können. Ich kenne diese nicht!

    Wie wäre es mit einer Sammlung?


    das hatten wir hier ja schonmal versucht... stichwort "tipps und tricks" ;)
    dieser thread wurde aber regelrecht zugemüllt, die wahren tipps gingen dabei völlig unter.
    daher habe ich wenig hoffnung, dass wir hier mal eine wirklich übersichtliche sammlung von tipps hinbekommen.

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 28. Juli 2015 um 23:30
    Zitat von "marcoboy"

    ...
    @ Wora man kann die Fader linken und wie steuert man dann die Balance ? Nicht immer will man die Quelle in der Mitte haben.
    Wenn du dir nur einen Fader ins Layer legst merkst du spätestens das der Link im AUX Layer nicht funktioniert...


    hier die antwort auf deine fragen:
    die balance stelle ich selbstverständlich direkt am jeweiligen kanal ein (es sei denn, sie wurde im ganging setup gelinkt).
    dazu genügt es im angeschlossenen laptop (ja, das läuft bei mir grundsätzlich immer nebenher mit, für die iLive, zur überwachung der antennen- und batterielevel der empfänger, für die pausenmusik und für die setliste) den regler am entsprechenden kanal mit der maus in die gewünschte positoon zu drehen.
    es gibt auch noch andere vorgehensweisen, die ich gerne mache:
    man legt sich die verlinkten stereokanäle auf eine unbenutzte bank (oder irgendwo hin, wo eben platz ist). dann hat man bei bedarf sehr schnell zugriff auf die gains und sieht auch die pegel. und dort kann man dann auch bequem die balance verstellen.
    für den normalen "schiebebetrieb" genügt aber in aller regel ein einzelner fader.

    und was ist das problem mit dem AUX?
    im Ganging-setup kann man für jedes Ganging folgende links einstellen:
    - HPF
    - Gate
    - PEQ
    - Compressor
    - Deesser
    - Delay
    - Fader
    - Mute
    - Pans
    - Routing
    wenn der link in deinem aux-layer nicht funktioniert, dann musst du nur den "Routing" knopf drücken und mit "Apply" bestätigen.
    thats it.

    zwei kleine anwender-tipps meinerseits:
    - ich linke meistens alle funktionen ausser "Pans"
    - gelinkte (bzw. gegangte) kanälen gebe ich immer die farbe gelb. dann erkenne ich sofort und ohne im ganging menü nachzuschauen, das hier etwas gelinkt ist.
    das ist sehr hilfreich für die übersicht, vor allem wenn man ein File erst nach monaten wieder benutzt. :wink:


    Zitat von "HenrySalayne"

    Das ganze heißt nicht Auto Touch, sondern Touch Sense.
    Manchmal nervt das, manchmal ist es ganz hilfreich. Schön wäre ein Knopf zum an- und abschalten dieser Funktion direkt auf der Oberfläche.


    ach sooo, darum ging es billbo. TouchSense kenn ich ja doch, und zwar von Yamaha ;)
    diese funktion habe ich in den Yamahas anfangs natürlich ausprobiert, sie dann aber immer abgeschaltet gelassen, weil mich die automatische auswahl bei berührung eines faders mehr irritierte als das sie für mich hilfreich war.
    wenn ich einen Kanal selektiere, dann mache ich das gerne wissentlich und absichtlich. aber das ist wohl geschmackssache.
    diese funktion gibt es in der iLive tatsächlich nicht. und auch diese funktion vermisse ich persönlich nicht wirklich. :wink:

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 28. Juli 2015 um 13:30
    Zitat von "guma"

    Wenn man das Pultebrett sorgfältig liest, kann man sehr genau heraus finden, welche Pultbediener die Pulte nicht im Lager stehen haben sondern sie als Bandtechniker oder gebuchte FOH-Betreuer bedienen.
    Wenn man das mal filtriert, dann gibt es im Forum Leute, die den gleichen Job machen und sehr viele verschiedene Pulte bedienen können und welche, die das nicht können. Daher halte ich dieses "wir, die Band/Tourtechniker als Gesammtheit" für dummes Zeug, vor allem als Gruppe, die allein durch Zugehörigkeit eine "Ablehnungslegitimation" für ein bestimmtes Mischprodukt hat.

    Die einzigen 3 Wahrheiten, die dabei rumkommen in diesem "Festivaltauglichkeits-Ding", sind

    - dass Hersteller, die früh mit ihrem Produkt in diesem Anwendungssegment waren, akzeptierter sind als welche, die etwas später dran waren
    - dass Produkte, deren frühe Versionen häufig "Zuverlässigkeitssprobleme" hatten, dauerhaft beim geschwätzigen fahrenden Volk unten durch sind auch wenn die Fehler längst behoben sind
    - und dass die Messlatte der Bedienbarkeit logischerweise eben nicht von den Kracks, denen das Lernen, Merken und Beherrschen der Pulte leicht fällt, bestimmt wird sondern wie auch sonst im Leben vom Durchschnitt und der ist halt auch nur durchschnittlich intelligent und durchschnittlich fleissig.

    Das wiederum bedeutet überhaupt nicht, dass die Pulte y was für Doofe und x was für Schlaue sind sondern die "Tauglichkeit" hängt vor allem von Erstkontakt, Lernkurve, Willen und persönlichen Vorlieben ab. Ich persönlich finde daher Haue-Threads für Pulte weiter albern, habe diesen aber wegen des Unterhaltungswerts gerne abgespalten. :wink:


    diesen beitrag möchte ich mal ausdrücklich unterschreiben, das ist doch sehr gut beobachtet.
    das sehe ich eigentlich genau so, auch wenn ich ehrlich gesagt z.b. gegenüber digico pulten wegen ein paar unschönen früheren erfahrungen ebenfalls immer noch ein paar hummeln im bauch habe. und deren bedienphilosophie finde ich immer noch kompliziert. für theaterproduktionen würde ich diese pulte dagegen eindeutig empfehlen. ich bin eben auch nur durchschnitt ;)

  • iLive Verweigerer und iLive Liebhaber

    • wora
    • 28. Juli 2015 um 13:16
    Zitat von "marcoboy"


    Die Kritik mit dem Stereo Inputs bleibt auch mit dem Gang erhalten. Ein richtiger Stereo Kanal mit Balance Reglung wird daraus nämlich auch nicht. A&H hat es nie geschafft zwei Mono Channels als Stereo richtig auf der Oberfläche einzubinden.
    Die Fummelei mit zwei Fadern bleibt auch mit dem Gang erhalten.

    marcoboy, das ist doch ganz einfach: wenn du im gangig-setup für diese kanäle auch die fader verlinkt hast, dann genügt es völlig nur einen davon auf die surface zu legen. ich mache das sehr oft so und konnte noch nie beobachten, dass sich einer der gelinkten fader nicht bewegen würde.

    und was die stereo inputs angeht: ich mache nur aus kanälen richtige stereo-inputs, die ich auch immer nur als stereo-inputs nutze. also z.b. meine festen stereo-zuspielerkanäle. alles andere bleibt bei mir grundsätzlich mono, und wenn ich da z.b. für keyboard einen stereoweg benötige, dann löse ich das "problem" ganz einfach über die gangings. dafür muss die konsole bekanntlich NICHT neu gestartet werden ;)

    Zitat von "marcoboy"

    Das dLive ist genau so aufgebaut, vom Hausherrn wurde hier keine Technologie übernommen. Chrom Knöpfe durften sie drauf machen aber Technologietransfer wahr offenbar tabu. So ist ein dLive eben nur ein aufgebohrtes GLD...

    oha, du musst ja einen sehr guten draht in die entwicklungsabteilung haben. :wink:


    billbo:
    ich finde es sehr schade, dass du einerseits verurteilst, wenn leute wie ich die iLive verteidigen - aber andererseits darüber herziehst, z.b. mit aussagen wie "arbeitsbehinderungspult". wie soll man denn deiner ansicht nach auf sowas reagieren, wenn man das pult gut findet und am liebsten nur noch pulte mit so einer, aus unserer sicht, genialen bedienphilosophie haben möchte?
    würdest du denn nicht eine PM5D verteidigen, wenn jemand behaupten würde, dass man damit eigentlich gar nicht richtig arbeiten könne?

  • Nexo NX Amp - Eingangsempfindlichkeit

    • wora
    • 28. Juli 2015 um 12:48
    Zitat von "marcoboy"

    ... im Menü irrend ...

    das wird´s wohl sein ;)

    danke für die antworten, vor allem die durchaus nützliche von bemi 8) unsere erfahrungen decken sich absolut, der anlagensteller meinte dagegen er hätte dies noch nicht beobachtet. :roll:

    fakt ist, dass diese controlleramps einen relativ hohen eingangspegel benötigen. der inputgain sollte daher also eher grundsätzlich auf +6dB gestellt werden, damit am mischpult noch ein wenig headroom bleiben kann.
    mit professionellen geräten ist das natürlich machbar, aber man sollte eben darauf achten, dass die sendenden geräte dann auch noch genügend headroom bieten und nicht an der oberkante ihrer leistungsfähigkeit laufen müssen.
    aus praktischen gesichtspunkten finde ich diese unempfindliche gainstruktur daher ein bisschen unglücklich.

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • wora
    • 27. Juli 2015 um 21:17

    sehr löblich! ;)

  • Nexo NX Amp - Eingangsempfindlichkeit

    • wora
    • 27. Juli 2015 um 10:58

    am wochenende hatte ich gleich zwei bühnen, die veranstalterseitig mit fester Nexo-PA und diesen amps bestückt waren.
    das eine war ein GeoS12 system mit zwei tops pro seite, welches mir klanglich nicht so zusagte, weil es doch ziemlich topfig klang. nach beherzem EQ einsatz konnte ich das jedoch beheben. horizontal klang diese PA jedoch sprichwörtlich "auf jedem meter anderst", ausserdem war hier eine zu heftige bassüberhöhung eingestellt. na ja, letzteres ist natürlich geschmackssache, aber dieses system wird sehr wahrscheinlich nicht mein freund.
    am zweiten tag hatte ich dann eine kleinere bühne mit den neueren PS15 plus sub.
    nach dem ich die topteile umgehängt habe ( sie waren zu steil geflogen), spielte dieses system aber zu meiner vollsten zufriedenheit. na also, geht doch ;)

    ich komme nun zu meiner eigentlichen beobachtung:
    wie geschrieben, gab es an beiden bühnen diese neuen Nexo sytemamps.
    am ersten tag (die grössere bühne) musste ich mein pult extrem weit aufreissen, um den amp mit genügend eingangspegel zu beschicken. ich lag dabei fast das ganze konzert über kurz vor ausgangsclipping! das hat mich natürlich nicht begeistert, somit habe ich das natürlich an die technikcrew weiter gegeben. leider war da niemand da, der die amps wirklich kannte, weil das material zugemietet war. die ausgangsregler der amps waren aber auf jeden fall voll aufgedreht.
    am nächsten tag bekam ich dann die info, dass man am amp auch noch den eingangs-gain auf +6dB einstellen kann, was wir dann auch gleich mal umsetzen. das funktionierte dann gleich viel besser, ich musste mein pult aber trotzem gut aussteuern, so dass ich nach diesem wochenende annehme, dass der input dieses NX amps sehr unempfindlich ist.
    auf der Nexo homepage habe ich dazu lediglich die angabe "max input leven +28dBu" gefunden.

    der anlagensteller, welcher dazugerufen wurde, meinte, dass er das problem noch nicht hatte. ich weiss aber, dass hier auch bei anderen pulten sehr viel ausgangspegel gefahren werden musste, um diese amps entsprechend auszusteuern.
    welche erfahrungen habt ihr damit gemacht?
    gibt es ausser dem +6dB inputgain noch einen trick?

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