Zitat von "MH 3"Hier geht´s übrigens weder um die iLive, noch um Sinn und Höhe der Preisgestaltung von UVPs!
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volle zustimmung!!
iLive fragen könnte man ja HIER weiterdiskutieren.
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Neues Benutzerkonto erstellen Zitat von "MH 3"Hier geht´s übrigens weder um die iLive, noch um Sinn und Höhe der Preisgestaltung von UVPs!
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volle zustimmung!!
iLive fragen könnte man ja HIER weiterdiskutieren.
holla, endlich mal wieder eine richtig interessante diskussion hier! ![]()
zum meinem verständnis habe ich mal folgende frage zur praxis:
die zone gleicher lautstärke von haupt- und delaysystem als massgeblichen messort zu verwenden, ist logisch und wird von mir natürlich erstmal nicht in abrede gestellt.
diesen ort z.b. für nearfills zu finden ist auch relativ einfach. also immer wenn sich zwei realtiv nah beisammen befindliche systeme nur abstrahlungstechnisch ergänzen sollen, haben wir leichtes spiel.
problematischer ist das aber manchmal für delaylines: hier soll die delayline ja nicht immer nur den gleichen pegel wie das hauptsystem haben, sondern es kommt auch vor, dass diese delayline pegel aufholen muss!
wo soll denn da das messmikro hin? wenn man hier den punkt gleicher lautstärke anstreben würde, würde das ziemlich in die hose gehen, weil das mikro in richtung hauptbeschallung verschoben werden müsste... ich wähle in solchen fällen gerne den lautesten punkt hinter der delayline, wo der pegel der hauptsystems vielleicht schon gar keine rolle mehr spielt.
denn es kann je nach anwendung durchaus vorkommen, dass die delays lauter sind als die hauptbeschallung. so hatte ich da z.b. schon öfter mal balkone, die das hauptsystem im hinteren bereich komplett verdeckten.
in diesen situationen hat sich eine etwas längere delayzeit (haas) in meinen anwendungen bisher sehr gut bewährt.
ich unterscheide bei meiner vorgehensweise also bereiche, wo sich lautsprecher direkt überlappen: hier arbeite ich immer ohne haas´sche zusatzverzögerung.
und dann gibt es die bereiche, die quasi schon wieder den einzelsystemen zugeordnet werden müssen. hier habe ich mit haas gute erfahrungen gemacht, wenngleich ich da viel weniger als 20ms drauf gebe.
diese vorgehensweise hat sich für mich bewährt.
und dann ist da noch der faktor "livebeschallung". man kann nicht immer die delayzeiten mittels messmikro und messprogramm ermitteln, sei es aus zeitproblemen oder aus anderen gründen. dann kommt im besten falle ein lasermeter zum einsatz, im schlechtesten falle wird die strecke abgeschritten und damit recht grob geschätzt...
es kommt also auch hier wie immer darauf an, wie die vorraussetzungen sind. und wir müssen flexibel darauf reagieren - und ganz zum schluss ist eine endkontrolle mittels gehör immer die letzte instanz - und führt nicht selten zu nachträglichen eingriffen in die delaytime, je nach bedarf kürzer oder länger ![]()
PS:
aktive eingriffe mittels EQ zur anpassung des jeweiligen stützlautsprechers in das gesamtkonzept sind natürlich selbstverständlich!
ja, der herr Sinsel hat mir heute geantwortet und ebenfalls die 0,2ms genannt. es wäre natürlich schön, wenn man die 1,3ms schritte in der app entsprechend feiner anpassen könnte.
das jammern auf hohem niveau ist heute ganz normal ![]()
Zitat von "kimix"...
Die 4000,- USD wären jetzt noch sooo schlimm. Wenn ich jedoch noch einen Mac + Touch (das macht´s ja erst sexy) dazu benötige ist man ganz schnell bei 6000,- ...
uuups...
diese preise stehen einer grösseren verbreitung ohnehin entgegen.
früher kam man um externe gerätschaften einfach nicht herum, man musste es einach kaufen um überhaupt die funktionen nutzen zu können.
aber in den digipulten sind ja grösstenteils bereits durchaus nutzbare "plugins" enthalten.
somit sehe ich das dann doch eher als nischenlösung, genau wie waves.
Zitat von "Seven"Es scheint nach wie vor größere Unterschiede zu geben, was man bei "Top 40 - bis 1000 PAX" als Verleiher auffährt
UND bezahlt bekommt. Fairerweise gibt es aber auch ähnlich große Unterschiede, wie viele PAX bei solchen Events
"wirklich" adäquat beschallt werden. So gesehen bringt es ja nichts, die doppelte Menge an Material zu stellen, wenn
die lokale Konkurrenz eben mit einem Stack pro Seite aufschlägt und der Kunde den Mehrpreis nicht zahlen will/kann.Sachargumente ziehen dann bei "Top 40 - bis 1000 PAX" aus der Erfahrung eher selten.
das sehe ich genau so. ![]()
Zitat von "wora"
kleine anmerkung dazu: das sind keine nachbauten im eigentlichen sinne, denn nur die äussere erscheinung ist die gleiche.
Zitat von "marce"naja, wie üblich: Ein 12"2"-Koax-Horn-Top mit einer Abstrahlung von 35°x35° und nahezu identischen Außenmaßen - da gibt es allein durch die Physik nicht soooo viele Möglichkeiten, das Ding aufzubauen...
na ja, andere hörner reichen da schon. ![]()
andererseits war ich persönlich noch nie ein freund der d&b C-serie, deshalb möchte ich die jetzt auch nicht hochloben. funktional waren sie, ja, aber mir haben sie zu viele schmerzen im gehörgang bereitet. die älteren F2 fand ich für den zweck eine ganze ecke angenehmer, aber das ist auch reine geschmacksache...
Zitat...- bis auf den fehlenden Touchscreen - ...
das M32 hat auch keinen touchscreen? das hatte ich bisher übersehen. schade, damit fällt es für meinen geschmack dann leider doch aus dem persönlichen raster. ich bin nämlich mittlerweile schon körperlich und seelisch abhängig vor direkt bedienbaren bildschirmen. ![]()
Zitat von "marce"...Zur not gibt's auch brauchbare und ordentliche d&b-Nachbauten (z.B. von KMT)...
kleine anmerkung dazu: das sind keine nachbauten im eigentlichen sinne, denn nur die äussere erscheinung ist die gleiche.
wenn es irgendwie geht, dann messe ich delaylines immer mit messystem ein! wenn man weiss, wo man das messmikro hinzustellen hat, geht das auch sehr gut! mit dieser methode habe ich in den letzten 20 jahren die besten erfahrungen gemacht.
und oft mache ich dann auch gar keinen haas-effekt drauf, denn der ergibt sich ja automatisch durch winkeländerungen vom zuhörer zum haupt- und delaysystem.
eine zusatzverzögerung (haas) setze ich also tatsächlich nur selten ein, vor allem aber dann, wenn ich nicht genau messen kann. ich gebe dann aber niemals 20ms drauf wie manche kollegen, sondern deutlich weniger, so im bereich von 3-10ms. dann verwaschen die impulse auch nicht so sehr. wie viel genau ich draufgeben will und ob ich das überhaupt nutze, entscheide ich dann vor ort. und wenn ich viel zeit habe (=extrem selten!
), dann schiebe ich das delay auch mal per iPhone-app leicht hin und her, bis es mir am besten gefällt.
gerade bei kleinen anlagengrössen bringen sauber eingemessene delays sehr gute ergebnisse.
aber das ist wie immer reine geschmackssache.
Zitat von "marcoboy"Das ist beim GLD eine ähnlich Fummelei. Warum A&H dafür kein Pop-up öffnet weiß ich nicht. Wie ist das bei der ilive APP ?
in der mixapp für die iLive kann ich als kleinsten wert 0,02ms einstellen. aber ich habe das noch nie gebraucht, weil ich wenn ich messe das dann immer direkt am pult einstelle (dort steht auch der messrechner)
die delays lassen sich übrigens über die kostenlose iLive-app für´s iPhone (iLive Tweak)sehr gut und fein einstellen. da gibt es dann ein drehrad, welches die ganze bildschirmbreite ausnutzt.
Zitat von "marcoboy"Also bei kleinen Veranstaltungen messe ich nicht mehr. Ich stelle per App das Delay gleich laut ein und messe die Entfernung per Fuß grob. Wenn man per App das feiner einstellen könnte wäre das nicht schlecht.
delays messe ich grundsätzlich, auf meine schrittlänge verlasse ich mich nicht so gerne :lol:
manchmal, wenn´s schnell gehen muss oder wenn zu viel publikum raumläuft, messe ich auch mit dem lasermeter. das ist immer noch genauer als die "per pedes-messung". :wink:
du hat gumas beitrag nicht richtig gelesen: per iPad App sind aber auch andere einstellungen zu erreichen. und offenbar ist genau das nicht gewünscht!
stichwort: "hausmeistersicher" !! ![]()
ich empfehle hier mal wieder die iLive:
PL6 programmieren und an die PL-ANET buchse anschliessen - fertig :wink:
ok, ich hab mir das in der app angeschaut, auch ich kann dort 1,3ms als kleinsten schritt einstellen.
für eine mit messprogramm eingemessene delayline ist das sicher zu grob, in der realität schadet es aber manchmal auch nicht die zeit ein bisschen länger zu machen (stichwort: Haas). deshalb sehe ich das jetzt für delaylines nicht als superkritisch an.
will man jedoch einen subwoofer phasengenau anpassen, müsste man das schon feiner einstellen können... oder man verstellt eben das messmikro, bis es passt ![]()
scherz bei seite.
lässt sich die delayzeit am pult feiner einstellen?
dann wäre das ja noch unproblematischer, denn wenn man mit messprogramm misst, steht der messrechner in aller regel ohnehin in der nähe des pultes.
ich werde die anfrage aber mal an Markus Sinsel weitergeben.
das ist ja mal ne gute idee von Soundcraft! gefällt mir ausgesprochen gut, gerade weil ich als bandmischer mit festen bands arbeite, sehe ich da potential.
und da es per MADI angesprochen wird, könnte ich es sogar mit meiner iLive benutzen ![]()
ob man es wirklich braucht, ist natürlich ne andere frage ![]()
Zitat von "Teddytaste"Hallo zusammen,
wir haben jetzt auch ein Qu-16, die yamaha 01v96 ist verkauft und wir sind fast wunschlos glücklich. Einzig die Delayeinstellungen auf der Qu-Pad App ist verbesserungswürdig, ich kann da nur sehr grob die Zeiten einstellen, eine Delayline damt einrichten ist nicht möglich...
kannst du das etwas präzisieren? wie grob sind denn die schritte? das man damit keine delayline einstellen kann, kann ich mir jetzt erstmal nicht vorstellen. ein treiberdelay ist was anderes, da haben schon die meisten DSP controller zu grobe raster. aber delayline? einige kollegen die ich kenne schätzen die delayzeiten sogar nur grob ab ![]()
Zitat von "Joe_B"Dazu mal ne ganz doofe Frage: Ethernet benutzt ja nur 2 der 4 Paare im Kabel. Wenn ACE das auch macht, wovon auszugehen ist, ist das Kabel ja noch zur Hälfte frei und könnte für was anderes genutzt werden, oder?
das ist korrekt.
ich habe vor jahren mit adaptern experimentiert, welche die freien drähte im kabel für ein zweites netzwerk nutzbar machten. das funktionierte auch einwandfrei.
letztendlich habe ich mich aber dagegen entschieden, weil mir dann einfach zu viele adapter im signalweg waren. safety first. :wink:
ich hatte schon ein paar gigs, wo ich über Adamson systeme mischen konnte. allesamt kleinere anlagen, kleine linearrays und auch anlagen mit einzelnen kleinen tops plus bässen.
seltsamerweise gab es damit immer probleme durch die anwender (z.b. zu steil ins publikum gerichtete tops, unpassende delayzeiten für infras), für die diese boxen sicherlich nicht verantwortlich gemacht werden können.
ich weiss ja nicht, ob das alles zufall ist. aber dadurch hat sich Adamson bei mir leider eher negativ eingeprägt. vielleich müsste der vertrieb besser darauf achten, wie die systeme eingebaut und betrieben werden. ich kann mir allerdings vorstellen, dass sowas schwer umsetzbar ist...
ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich einmal ein schön eingestelltes Adamson-system vor die nase bekommen würde. dann könnte ich meinen eindruck vielleicht revidieren.
erstaunlicherweise hatte ich mit L'acoustics bisher null probleme, damit war ich immer zufrieden.
vielleicht sind die anwender darauf besser geschult? das wäre eine mögliche erklärung.
aber wie gesagt:
das sind anwenderfehler, für die man die systeme sicher nicht verantwortlich machen kann!
Zitat von "audiobo"
Du musst ja nicht. ...
wie beruhigend ![]()
guma:
ja, das möchte ich mir doch gerne mal anschauen.
kommen wir zurück zum faderthema.
es ging hier um "multichannels" vs. "subgruppen":
Zitat von "audiobo"
Der Unterschied ist halt: Kompression bleibt Einzelkanalkompression, auch wenn die Thresholds-Regler verlinkt sind - Aux-Mischungungen können aus der Hauptebene innerhalb der Gruppe lauter/leiser gemacht werden ohne dass das relative Mischungsverhältnis der Multichannel-Kanäle untereinander sich ändert. Und - what you see is what you get - du kannst sofort aus der Übersicht in die Einzelkanaldarstellung springen ohne wissen zu müssen auf welchem Layer die nun angelegt sind.
in der subgruppe bleibt die einzelkanalkompression ja auch erhalten. das verlinken der thresholds für die einzelkanäle würde ich nicht wollen.
und wenn ich mir subgruppen baue, dann weiss ich in der regel auch, wo ich die zugehörigen kanäle finden kann ![]()
Zitat von "audiobo"Der grösste Vorteil gegenüber der Subgruppe ist aber, wie ich finde, dass man in der Übersicht alle Einzelpegel sehen kann. Wie du dich vllt. erinnerst hatte ich in der Vergangenheit gerade den Bereich Metering bei der iLive in Punkto Vollständigkeit schon einmal bemängelt.
ok, das ist tatsächlich ein vorteil dieser sache. die übersicht über alle/viele pegel ist in pulten wie der iLive generell etwas problematischer. das sehe ich auch so. man muss also immer mal wieder überprüfen, wie sich die pegel verhalten. aber letztendlich muss man das in allen pulten, sobald nicht mehr alle channels in einer ebene auftauchen. und da wären wir wieder beim ursprungsthema ![]()
Zitat von "audiobo"Gerade das hat auch viel mit dem zu tun was oton bei klein gebauten Pulten bemängelt. Wenn die Show im Vorfeld unbekannt ist und viele Kanäle zu verwalten sind muss man sofort sehen können wo etwas passiert und dann mit möglichst wenig Handlungsaufwand und Überlegungen darauf reagieren können. Das bedeutet z.B. dass eine zusätzliche Anzeige auf einem extra Bildschirm zwar ganz nett sein kann, aber wenn man erst einmal überlegen muss wo sich der dazugehörige Kanal befindet oder sich dieser Bildschirm nicht im Blickfeld befindet (man sollte ja auch noch die Bühne sehen können) dann ist es halt nicht optimal.
dito. siehe letzter absatz.
immerhin gibt es in der iLive mittlerweile eine pegelübersicht über 64 inputs. das hatte ich lange vermisst.
Zitat von "rubicon"...10 db sind auch 10 fache leistung. ich kann's nicht glauben, dass ich dann für den gleichen schalldruck 10 jbl brauche????
das stimmt so auch nicht.
nehmen wir mal an, du betreibst zwei dieser JBl lautsprecher und legst sie direkt nebeneinander - dann bekommst du schonmal 6dB mehr pegel aus den kisten. das wären dann also schon 102dB (1W/1m). und dann bist du sehr wahrscheinlich schon im bereich der director, denn deren horn arbeitet bei 150Hz sicher nicht mehr so effizient.
du brauchst also sicherlich keine 10 JBL bässe, um der director bei 150Hz pegelmässig paroli zu bieten... es sei denn, die JBL bässe werden bei der frequenz schon wieder viel leiser... ![]()
glückwunsch christian!
als mischer in der zeitung sogar namentlich erwähnt zu werden, kommt nicht alle tage vor ![]()
sind wir aber mal ehrlich:
ganz ohne hall???
da war doch wieder was kaputt, oder??
:lol: :lol: