na ja, 10 jahre ist in der "normalen wirtschaft" ein nicht gerade unbekannter zyklus.
und wenn man sich anschaut, wann diese 1200er serie entwickelt wurde, liegt das ja auch schon über 20 jahre zurück. ich glaube da kann man sich jetzt nicht wirklich beschweren, auch wenn das bei den von d&b verlangten preisen und den in der realen beschallungswelt für die meisten kollegen erzielbaren mietpreisen natürlich schon ein wenig schmerzhaft sein könnte, wenn jetzt ein 10jahre alter amp unreparabel ausfallen würde.
ausserdem es ja jetzt ist auch nicht so, dass diese amps bei "normaler nutzung" (also nicht täglich rund um die uhr, sondern höchtens ein paar mal in der woche) nach 10 jahren auch noch nicht gleich die grätsche machen. ich kenne 1200er amps, die bei wöchentlicher nutzung schon seit 20 jahren ihren dienst tun.
also soo schlecht waren die dinger jedenfalls nicht... mittlerweile will die dinger aber niemand mehr schleppen, ich denke das war einer der hauptgründe für das ausmustern dieser modelle.
Beiträge von wora
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Zitat von "oton"
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Lieber Jens, das ist gelinde gesagt großer Schwachsinn. Niemand steht hier "zukünftigen, besser funktionierenden Lösungen" feindlich gegenüber. Mir und vielen anderen ist es ehrlich gesagt vollkommen egal, ob da jetzt eine oder zwei Stageboxen auf der Bühne stehen, SOLANGE das mindestens so gut funktioniert wie eine Analogsplit mit getrennten Gains...
da stimme ich 100%ig zu!
es geht auch mir nicht um: "früher war alles besser"...
nein, es geht um: "ist das neue WIRKLICH besser?"gerade die älteren unter uns haben sogar schon erlebt, dass neue und als "sensationell" angekündigte technik nach wenigen jahren sang- und klanglos von der bildfläche verschwunden sind, weil sie eben den markt nicht wirklich bedient hatte.
ich würde jetzt nicht so weit gehen und sagen, dass gainsharing überhaupt keinen sinnvollen nutzen hat. das wäre ebenfalls nicht korrekt. aber es gibt nach wie vor ein paar sehr gute gründe, die dagegen sprechen.
und das hat beileibe nichts mit fortschrittsskepsis zu tun, sondern mit den jeweiligen anwendungserfordernissen und täglichen erfahrungen. -
ja, scheinbar nur ein paar kleinere bugfixes, welche die meisten user der iLive nicht betroffen haben.
dennoch finde ich es wichtig, diese info zu verbreiten. -
Zitat von "cdt.sound"
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Wenn sie die Teile selber nicht mehr reparieren, sollten sie zumindest eine Art Partner haben, der das noch tut.
ob es partner für reparaturen an den alten amps gibt, kann dir am besten der hersteller sagen. -
Zitat von "klauston"
Ich bin froh, das es einen analogen Gain gibt, wie schon von Einigen erklärt warum.
wir haben hier ja schon wirklich oft über das thema gain-sharing diskutiert.
und nach wie vor sehen die meisten kollegen das argument "lieber zwei physikalisch getrennte gains" als die beste lösung mit den meisten, stichhaltigen vorteilen an.und dennoch kommt die gleiche diskussion immer wieder auf, was mich ehrlich gesagt nicht wirklich wundert. die meisten techniker wollen ja immer wieder neue technik haben, um damit die gleichen jobs wie früher zu erledigen.
Zitat
Da wird immer über den Vorteil und die Hörbarkeit von verschiedenen analogen Preamps bei Pulten diskutiert ( Ob Sinn oder Unsinn lass ich mal Aussen vor ) und nun wär das plötzlich ganz egal?...
tja, als die digitalen pulte auf den markt kamen hat komischerweise auch fast niemand gemerkt, dass diese gegenüber den ausgereiften analogen pulten klanglich nicht wirklich im vorteil waren. das ist ganz genau das gleiche thema, vielen geht es vor allem darum, die neueste technik im lager zu haben. ob die gegenüber älterer technik wirklich vorteile bringt, wird oft erst bemerkt nachdem diese technik wiederum von einer neueren überholt wurde...
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Zitat von "cen-music"
Wir sprachen hier aber von Systembässen, die zu einem Fullrange-System gehören. Nicht von Infrabässen?!
ok, bei systembässen ist es natürlich logisch, diese NICHT über einen aux anzufahren.
ich hatte es aber so verstanden, dass es mit der methode möglicherweise ein grundsätzliches problem gäbe, welches ich so nicht sehe.
was systembässe angeht sind wir also durchaus einer meinung.Zitat von "hms"...
In welcher Halle hat man schon perfekte Akustik?
nicht alle hallen sind gleich schlecht!
klar, perfekt geht es sicher nur open-air oder in alten kinosälen.
aber zwischen ganz hervorragend und ganz mies gibt es durchaus noch etliche abstufungen
Zitat
Natürlich gibt es sicher Systeme die in den Bereich gut Funktionieren, aber wie groß sind die Systeme?
Wie hoch der Aufwand.
Bei Ground gestackten Systemen ist die Problematik viel einfacher zu lösen.
Wenn man aber eine halbwegs saubere Schallverteilung haben will kommt man ums fliegen nicht herum.
da trifft der hammer in der tat den nagel recht genau mittig auf den kopf!
ich arbeite seit einiger zeit wieder gerne mit hornsystemen, die einfach groundgestackt werden. in den tops arbeitet ein 15"er, die systembässe sind doppel15"er. als infras kommen 18"er zum einsatz (am auxweg). die veranstaltungsgrössen liegen hier zwischen etwa 500 bis zu über 1000 gästen. da funktioniert das wirklich prima, denn erstaunlicherweise wollen gar nicht alle leute im publikum mit dem gleichen lautstärkepegel versorgt werden
oder anders ausgedrückt: es schadet meistens nix, wenn es weiter hinten leiser wird.es kommt bei all unsereren theoretischen aussagen ja immer sehr darauf an, welche beschallungsgrössen man genau meint. groundstacks sind bei sehr vielen veranstaltungsgrössen immernoch eine gute lösung, man muss ja wirklich nicht überall gleich fliegen.
Zitat...Im Zweifelsfall ist etwas Mut zur Lücke meiner Meinung nach oft garnicht der falscheste Weg.
ja, im zweifelsfall stimmt das natürlich, das hatte ich ja auch beschrieben.
ich habe nur seit langem den eindruck, dass viele hersteller sich gar nicht mehr die mühe machen, diesen bereich auch nur einigermassen gut abbilden zu wollen!
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ich möchte an der stelle nur mal darauf hinweisen, dass es wieder ein update für die iLive gibt.
die aktuelle software trägt also die nummer 1.92 -
Zitat von "hms"Alles anzeigen
Eigentlich wollte ich vermeiden dass es zu einer Grundsatzdiskussion ausartet.
Aber warum nicht ist auch mal ganz nett....
Stimmt schon dass es da etwas dünner ist. Aber ich muss ganz ehrlich sagen das ich diese
Lowmid Geschichte langsam etwas leid bin. Die fehlen ja anscheinend bei 80% aller Systeme.
Ich empfinde LowMids oft sogar als störend. Gerade das ist oft der Frequenzbereich der
mulscht und unsauber klingt. Habe schon zu oft erlebt das die Bandmixer genau diesen Bereich
absenken.
...Kickfiller sind schon lange angedacht. Und würden den Sound sicher verbessern.
Allerdings haben wir noch nichts gefunden
...es gibt mehrere gründe, warum der lomid-bereich zwischen ca. 100Hz und 200Hz oft herausgedreht werden muss:
1. abstrahlungstechnische gründe : in dem bereich ist bei den allermeisten systemen so gut wie keine richtwirkung mehr vorhanden, ergo gibt sich hier deutlich mehr übersprechen auf die bühne - und in den gesamten raum. das macht sich natürlich besonders in schlechter akustik bemerkbar!
2. schlecht eingestellte anlagen: in den meisten fällen begegne ich als bandmischer anlagen, die in diesem bereich überhaupt nicht zeitlich korrigiert wurden - oder eben falsch. will sagen: die meisten anlagen werden einfach aufgebaut, ohne sich weiter darüber gedanken zu machen. das ist leider die tägliche praxis! (ok, manchmal geht es eben nicht anders, man kann bei einem strassenfest kaum den publikum irgendwelche messequenzen zumuten :wink: )
dadurch ergeben sich aber natürlich zeitlich überlappende signalfronten, die zu einem verwaschenen sound führen können. die reaktion der mischerfraktion ist daher reflexartiges ziehen dieses frequenzbereiches. es soll sogar kollegen geben, die da grundsätzlich was raus ziehen, ob sie die anlage vorher gehört haben oder nicht... ich persönlich praktiziere diese vorgehensweise nicht.als konsequenz aus diesen problemen gibt es heute tatsächlich lautsprechersysteme, die diesen frequenzbereich erst gar nicht können, und dazu gehört auch die kombination T4/S20

das dir der bereich trotzdem irgendwie fehlt, beschreibst du ja mit deinem wunsch nach kickfillern.ich persönlich kenne dagegen anlagen, die gerade in diesem lomid-bereich hervorragend funktionieren. und ich finde es ganz besonders angenehm, wenn ich darüber mischen kann. gerade eine schön fette stimmenwiedergabe (in verbindung mit der passenden stimme natürlich
) hebt sich sensationell angenehm von der konkurrenz ab! und bei solchen anlagen hört man endlich mal wieder heraus, dass die bassgitarre im konzent sogar einzeln voneinander unterscheidbare töne spielt und sich sehr wohl klanglich ganz einfach von der bassdrum unterscheiden lässt - ganz ohne tricks 
meine erfahrung:
probleme mit der lomid-wiedergabe sind omnipräsent, weil das thema einfach meist falsch angegangen wird.
die "klangmode" nach immer tieferen bässen und dafür weniger lomids gefällt mir leider überhaupt nicht.
in sälen mit problematischer akustik kann aber auch eine einwandfreie anlage keine wunder erzeugen, das sollte uns klar sein.Zitat von "cen-music"Nein, kommt nicht darauf an. Von der Aux-Weg-Ansteuerung (die sicher jeder mal ausprobiert hat) bin ich seit Jahren weg, nachdem ich diversen L'Acoustics Lehrgängen sei Dank die damit verbundenen Nachteile dann auch mal verinnerlich hatte
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darf ich fragen, welche gründe das sind?
ich arbeite nämlich durchaus gern mit der methode, infrabässe über aux anzufahren. und ich kann daran nichts grundsätzlich problematisches erkennen. -
aha, meine geliebten Fenix lampen scheinen ja mittlerweile doch recht viele freunde gefunden zu haben

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Zitat
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Es gibt nur zwei Sendbuses. Für die beiden FX 3 u.4 muss ein Mixbus verwendet werden. Mir hatte das damals jemand aber so erklärt das die FX 3 u. 4 nur per Insert funktionieren.
tja, dann kann man wohl konstatieren, dass dieser informant wohl nicht gut informiert war :wink:anyway:
es ist ja geklärt. -
Zitat von "thc"
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Das Delay soll im MixBus bleiben und lediglich das Signal, das aus diesem MixBus kommt, verzögern.
Ich hoffe, das war jetzt verständlich genug.
ja, nun wissen wir bescheid.
es geht also nicht um "effekt", sondern um das verzögern z.b. einer lautsprecherlinie.das ist der unterschied zwischen kreativer soundbearbeitung und technischer anwendung, im englischen wird das gerne "art or science" genannt.
einen delayeffekt möchte man auf einer delayline wahrscheinlich nicht so gerne haben
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wenn du mir sagst, wo du diese iLive komponenten für den kurs kaufen kannst, dann rate ich dir zum X32

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soweit ich letztes jahr erfahren habe, bietet d&b keinen service mehr für die alten 1200er amps.
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Zitat von "klauston"
sehe ich auch so.
es ist nicht immer zwingend nötig, eine latenzkompensatuon für alle ausgänge zu machen. z.b. monitorwege müssen eine minimal mögliche latenz haben. -
genau das meinte ich ja.
diese lautsprechersysteme werden oft von leuten gekauft, die nicht wissen wie man da richtig dran geht, bzw. welches potential die bei richtiger anwendung bieten.
die box(T4) an sich klingt jedenfalls nicht schlechter als die kleine d&b (T), imho ist eher das gegenteil der fall
der schlechte ruf kommt meiner meinung nach nur daher, dass dieses systeme oft nicht richtig eingestellt werden.
in sofern kann ich deine erfahrung mit deinem fill sehr gut nachvollziehen. -
Zitat von "Volker Holtmeyer"
Sehr gern!
Demnächst soll ein Update mit iOS7-Look kommen...
oh je, bloss nicht!
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das poti hat schon seinen sinn, man muss ja die pegel zu den verschiedenen tops (z.b. unterschiedliche anzahl T4) irgendwie anpassen können.
der aufbau des systems ist ja schon sehr einfach gehalten, strom und NF-signal werden einfach von box zu box durchgeschliffen. fertig. wenn man dieses system mit passiv angetriebenen bässen ausreizen wollte, müsste man wieder mehr verkabelungsaufwand betreiben. und das würde dann möglicherweise an der zielgruppe vorbei gehen.
die kombination von T4 tops mit S20 subs finde ich persönlich übrigens nicht wirklich gelungen.
habe neulich mal wieder über so ein system gemischt, da fehlt es definitiv in den lomids. wie an anderer stelle bereits beschrieben, scheint der sprung von 8"top auf 18"sub einfach zu gross zu sein. ein lomid-filler wäre hier sicher super. die S08 könnte hier eine geeignete lösung sein. aber da passen die gehäusemaße nicht, die boxen müssten neben den T4 geflogen/gestackt werden. ausserdem benötigt man dann wieder externe frequenzweichen und ahnung, wie man das richtig handhabt.
die T4/S20 lösung ist also ein kompromiss in richtung "möglichst einfache handhabung".
die T4 finde ich ansonsten klanglich wirklich gelungen, also ich komme mit der box sehr gut zurecht! -
danke volker,
fantastical hab ich de-installiert, ich nutze jetzt week calendar.
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an dieser stelle kann ich die Fenix E01 wärmstens empfehlen.
die habe ich nun seit etwa 5 Jahren am Schlüsselbund und sie funktioniert nach wie vor einwandfrei.
natürlich mit LED und deutlich heller als die alte kleine Maglite AAA.ich glaube aber, dass es diese lampe nicht mehr gibt, das hier scheint der nachfolger zu sein:
http://fenixtactical.com/fenix-ld01.htmlfür grössere helligkeitsanforderungen nutze ich ebenfalls seit einigen jahren LED lampen von Fenix und bin damit sehr zufrieden. diese marke kann ich also sehr empfehlen.
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Zitat von "roger mory"
...Musiker wollen Musik machen, und da ist das PA halt notwendiges Uebel.
das ist genau das problem. veranstalter und manche musiker sehen die technik als "notwendiges übel".
dabei übersehen sie völlig, dass gewisse musikrichtungen ohne beschallung einfach nicht gut funktionieren - die technik ist also lediglich ein teil des ganzen problems, incl. der musiker, die diese musik spielen wollen - und incl. der veranstalter, die diese musik so präsentieren wollen
man könnte diese musik natürlich auch mit akustikgitarren und unverstärktem gesang spielen. dann hätte sich das thema technik komplett erledigt. aber sobald man etwas druck und verzerrte gitarren haben möchte, kommt man um eine verstärkung eben einfach nicht herum.
die technik ist also kein "notwendiges übel", sondern ganz eindeutig "mittel zum zweck"!Zitat von "roger mory"...Aber jetzt ist es mein Freund, dank dir.
so so, jetzt bin ich also wieder schuld :wink:Zitat von "roger mory"...
PS: Und zu den Diagrammen. So Pfeile, die den Signal-Fluss etwas ersichtlicher aufzeigen, wären Kunden, wie ich zum Beispiel, sehr dankbar. Es kaufen nicht nur PA-Cracks diese Dinger. Ich glaube Leute wie ich sind da in der Ueberzahl. Denn was macht ein PA-Typ mit dem PA alleine ?
na ja, es gehört eben zum berufsbild des "pa-typen", signallaufpläne lesen zu können.
genau so wie es zum berufsbild des "klampfenzupfers" gehört, seine gitarre richtig stimmen zu können.man muss zum lesen eines signallaufplans gar kein "crack" sein, denn das ist eine ganz einfache sache, welche die meisten techniker tatsächlich auch ohne weiteres kapieren. :lol:
unser anteil am gesamtsystem "verstärkte rockmusik" ist eben mehr techniklastig, das liegt einfach in der natur der sache. und dazu gehört dann eben auch, dass man sich ein bisschen in die materie einliest. wenn man das nicht macht bekommt man einfach nie raus, warum es in machen situationen plötzlich zu pfeifen anfängt oder ähnliches. ich meine einen gitarristen, der erst seit zwei tagen seine erste gitarre in der hand hält wird man ja auch nicht ohne schlechtes gewissen sofort auf eine bühne stellen... von manchen "technikern" wird aber genau das erwartet. ich hoffe du verstehst, was ich meine.