Zitat von "madmax"Das seh' ich ähnlich.
Wie ist das eigentlich mit 'ner neuen Tour? War da nich was angekündigt?
also dafür hätte ich zeit... ![]()
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Neues Benutzerkonto erstellen Zitat von "madmax"Das seh' ich ähnlich.
Wie ist das eigentlich mit 'ner neuen Tour? War da nich was angekündigt?
also dafür hätte ich zeit... ![]()
Zitat...
Einspruch. Als mitreisender Bandtonler mache ich das ganz genau so, und es hilft mir sehr – auch und gerade angesichts täglich wechselnder Arbeitsgeräte und örtlichen Personals.
...
Das hilft dem Fremdtechniker, das hilft dem Mikrofonierer, das hilft mir. Übersichtlichkeit! Und ganz nebenbei ist damit auch automatisch das Problem abgedeckt, dass es ja immer noch gängige Pulte (PM5) gibt, bei denen sich nur 'odd' und 'even' zu einem Pärchen verbinden lassen.
einspruch ![]()
warum sollte eine liste mit grösseren lücken zwischen den kanälen dem mikrofonierer und dem fremdtechniker mehr helfen als eine kompakte kanalbelegung, die z.b. von 1 bis 24 mit nur höchstens kleinen lücken gefüllt ist?
ich hoffe ja du gehst nicht davon aus, das ich in meinen kanalplänen z.b. die snare sehr weit von der bassdrum und der hihat entfernt platziere? :roll:
Zitat von "Loloverde"...
Vorneweg: Ich arbeite zu 80% mit komplett eigenem Material. Also immer die gleichen Mikrofone, PA und Monitore....
Bei den Bands habe ich ein Standardpreset, welches immer die gleiche Struktur hat. Drums, Bass, Gitarre, Keyboard und Gesang gehen immer auf die gleichen physikalischen Inputs auf meinem iLive System. Bass ist immer C1, Keys fangen bei C5 an usw. Damit spar ich mir beim stecken auf der Bühne einiges an "Denkarbeit" und es passieren weniger Fehler. Sollten weniger Instrumente da sein, bzw bestimmte Mikros wie OH nicht benötigt werden, bleibt einfach eine Lücke...
das ist im prinzip eine hervorragende idee, die auch bei anderen verleihern gerne so gehandhabt wird.
leider kann ich das als mitreisender bandtechniker nicht so machen, weil ich dann immer diskussionen mit den örtlichen technikern hätte, warum denn diese lücken zwischen den kanälen sind... somit bleibt mir leider nichts anderes übrig, als für jede band eine möglichst kompakt geschriebene kanalbelegung zu erstellen.
Zitat von "billbo"...
Eine Freiheit nehme ich mir trotzdem gerne: den Tausch der Kanäle 1 – 16 mit 17 – 32. Um mit den Fingern automatisch immer ganz schnell dort zu sein, wo bei laufender Show erfahrungsgemäß ständig was nachgebessert werden muss.
Selbst das sorgt häufig genug für fragende Blicke und irritiertes Nachforschen in der BA. Sag mal, gilt deine Channel List eigentlich wirklich? :roll:...
ja prima, ganz genau so mache ich das auch schon immer auf der M7. warum sollte ich die drumkanäle auf der am besten erreichbaren faderebene haben, wo ich sie doch am wenigsten anfasse? also patche ich mir drum- und percussionkanäle grundsätzlich nach oben. die instrumente und gesänge sind dann auf der unteren faderebene - und damit eindeutig am schnellsten erreichbar.
die verdutzte nachfrage: "ähhh, warum ist denn die akustikgitarre plötzlich auf kanal 1??? wir haben die doch auf die 17 gesteckt???" kenne ich ebenfalls nur allzu gut ![]()
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diese vorgehensweise ist übrigens ein sehr schönes beispiel dafür, warum es sich lohnen kann ein eigenes file ins pult zu laden ![]()
Zitat von "guma"
In verschiedenen Nachbar-Threads wird wiederholt beschrieben, dass es keinen Sinn mache, mit presets zu mischen, es gibt immer noch zu viele file-download-Verweigerer und Menschen, die behaupten, man müsse entweder vom Hersteller-Default aus mischen oder mit dem Zustand klar kommen, in dem der Besitzer/Verwalter des Pultes es bereitstellt :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: ...
gibt es denn wirklich kollegen die sich das recht herausnehmen, andere dermaßen in ihrer arbeit zu bevormunden?
das ist ja fast so wie wenn man einem maler vorschreibt, mit welcher farbe er zu malen hat.
nein, das kann ich nicht verstehen.
ein ausnahme würde ich hier aber auf jeden fall zulassen:
wenn ich als pultbetreuer weiss, das der zu betreuende kollege anfänger ist, dann würde ich ihm die kanäle gerne ein bisschen vorbereiten. das sehe ich aber nicht als bevormundung.
ansonsten kann man das meiner ansicht nach jedoch nicht bringen.
was die sache mit der "default-szene" angeht:
ich habe die erfahrung gemacht, dass ich meine über viele jobs gemittelten einstellungen meiner bands sehr wohl als startszene benutzen kann. und zwar je mehr jobs ich gemittelt habe, desto besser werden die durchschnittsergebnisse. ich speichere dazu nicht einfach nur die letzte show, sondern bearbeite diese in ruhe im büro nach (dank digitaltechnik problemlos machbar) und speichere mir aufgefallene verbesserungen aus dem aktuellen show-preset ind meine default-szene. dort sind dan z.b. alle output-EQs flat, damit ich nicht aus versehen mit völlig falschen einstellungen an einen neuen gig herangehe.
vor allem die dynamik-einstellungen sind aber oft unabhängig von der gestellten PA oder der raumakustik (ich gehe jetzt mal von immer gleichen mikrofonen und immer gleichen musikern aus, also klassische band-setups)
eine anmerkung möchte ich dazu allerdings noch machen:
eq-einstellungen weichen bei mir doch öfter mal ab, und zwar je nach raum und anlage - und signal. ich habe mir vor nicht allzulanger zeit mal auferlegt, dass ich den soundcheck mit möglichst flat eingestellten kanal-EQs beginne. dann kann ich doch sehr viel genauer auf die eigenheiten des lautsprechersetups im saal eingehen. ein paar startwerte für frequenz und Q habe ich selbstredend gespeichert, nur die gains bleiben erstmal auf null. und wie ich hier lese bin ich da nicht der einzige.
es gibt jedoch kanäle, wo ich diese vorgehensweise nicht brauche, z.b. für hihat. da bleibt meine einstellung in 90% der fälle beim startwert.
auch was die monitor-mixverhältnisse angeht, habe ich mit den startpresets überwiegend gute erfahrungen gemacht.
es gibt tatsächlich bands, die nach dem einstellen der grundlautstärke ihres monitorwegs (und gegebenenfalls einer EQ anpassung an den raum - für was gibt´s schliesslich das iPad
) überhauüt keine änderungen mehr benötigen. es ist eben einfach alles wie gehabt ![]()
leider gibt es aber auch bands die ich betreue, bei denen das nicht funktioniert - und ich jedesmal von neuem anfangen muss.
es gibt da also kein "so machen wir das schon immer und es funktioniert"
es gab und gibt übrigens auch durchaus immer mal wieder einstellungen, die ich nach einer gewissen zeit wieder verwerfe. und es gehört zwingend zur evolution der presets, dass man sie von zeit zu zeit mal wieder von müll befreit.
unter dem strich sehe ich es so:
die möglichkeiten der setup-speicherung bieten enorme vorteile, vor allem was die geschwindigkeit der wiederherstellung "seiner" einstellungen betrifft. das ist der einzige wirklich nenennswerte vorteil der digitalpulte, warum sollte ich ihn also nicht nutzen?
ich empfinde start-presets jedenfalls als ausserordentliche erleichterung der arbeit. damit kann ich einstellungen vorbereiten, die mir in der tageshektik vielleicht durch die lappen gehen oder für die ich beim schnellen soundcheck keine zeit habe.
letztes jahr habe ich sogar mal eine top40-show mit eigenen presets für jeden song vorbereitet :shock: . eine schweinearbeit, aber das ergebnis hatte sich gelohnt. viele funktionen, vor allem die kanal-EQs der allermeisten kanäle, habe ich dabei übrigens nicht recallt, damit der soundcheck nicht völlig unnötig war
in meinem fall ging es da hauptsächlich um mutes und pans.
da ist tatsächlich auch was dran.
ich habe bei mir auch schon beobachtet, dass gespeicherte files einmal gut und ein andermal weniger gut funktionierten.
deshalb mache ich es mittlerweile so, dass ich bestimmte kanäle immer mit flat eingestelltem EQ beginne. so wie früher ![]()
aber ich benötige das interessanterweise nicht bei allen kanälen, manche eq-einstellungen kommen einfach immer wieder zurück und sind bei jedem gig fast gleich. die kann man dann einfach so aus dem file übernehmen.
die kunst wird nun sein, das eine vom anderen zu unterscheiden :lol:
ich hatte es tatsächlich schon, dass meine T112 nebst iDR48 am FOh stehen musste - eben weil es keine möglichkeit gab, eine digitale leitung zu ziehen (bzw. weil keiner lust hatte)
in diesem falle bin ich eben einfach mit zwei symmetrischen analogsignalen auf die anlage gegangen.
ich hab damit wirklich keinen schmerz, auch wenn ich weiss das ich dadurch ein bisschen performance einbüsse. getreu dem motto: "früher gings ja auch, und da waren unsere ohren sogar noch besser" ![]()
ich denke auch, das es vor allem mit der arbeitsphilosophie zusammenhängt. geräte die man kennt kann man eben schneller bedienen.
zwischen den pulten gibt es hörbare klangliche unterschiede (auch wenn das oft abgestritten wird), die frage ist nur: spielen die wirklich eine grosse rolle? diese unterschiede kann man ja nur bei einem direktem a/b vergleich hören.
denn erstens hat man in der realität nie zwei unterschiedliche pulte mit genau den gleichen inputsignalen an der selben PA hängen, es gibt also gar keinen direkten vergleich.
und zweitens spielen auch die inputsignale, die PA und die hallenakustik eine entscheidende rolle am gesamtsound - und mit sicherheit sind hier die entscheidenden, real hörbaren unterschiede zu suchen - nicht an den pulten.
oder anders ausgedrückt: ich habe auch mit M7CL schon sehr gut klingende veranstaltungen gemacht.
ganz zu anfang meiner digitalerfahrungen hatte ich mal ein einschneidendes erlebnis:
ich mischte meine band über mein damaliges analoges Soundcraft K3 und gut bestücktem siderack.
die zweite band, (die immer abwechselnd spielte) wurde über ein damals nageleues Yamaha PM5D gemischt.
das ergebnis war dann so, das sowohl zuschauer als auch musiker nach dem konzertabend ernsthaft fragten, wozu man jetzt so ein digitales mischpult braucht - wo doch die band mit dem analogen pult wesentlich besser klang (kein scherz).
heute weiss ich, das dies lediglich an der bedienung lag. der kollege am PM5D hatte seine kiste eben einfach noch nicht im griff - und wohl einfach zu viele kompressoren am start ![]()
ein kardinalsfeher bei digitalpulten ist nämlich, das dort oft einfach zu viel geschraubt wird. es gibt zu viele möglichkeiten der signalbearbeitung, so dass man da sehr leicht in versuchung kommt alles zu verwenden was da ist. das war zumindest meine beobachtung der ersten digitaljahre.
Zitat von "guma"...Die schon erlebte Anordnung Vi6 + SD8 + Gast -> DA -> XL88 -> analog returncore -> D12 AD finde ich "unzeitgemäß" und technisch die schlechtere Lösung.
aber sie funktioniert hervorragend.
das kann man von digitallösungen leider nicht immer behaupten, weil es einfach viel zu viele variablen gibt, die nicht immer zusammenpassen wollen (verschiedene digitalformate)
analog ist daher in meinen augen immernoch der kleinste gemeinsame nenner, der grundsätzlich immer und überall kompatibel ist.
aber natürlich helfen dir diese worte bei deiner suche nach AES-mischern nicht weiter.
vielleicht kann ich hierzu trotzdem etwas beitragen: A&H iDR4 mit AES-erweiterungen (D-In und D-Out)
http://www.allen-heath.com/uk/Products/pa…?CatId=iDRSerie
damit hat man eine 14x14 mischmatrix mit:
- 8 digitalen eingängen (AES und SPDIF)
- 2 mikrofoneingänge
- 4 analoge line-In
- 8 digitalen ausgänge (AES und SPDIF)
- 6 analoge line-out
das teil kann man so programmieren, das man auf der frontplatte presets oder einzelne funktionen umschalten kann - oder per editorprogramm und netzwerkanbindung per laptop vom FOH aus
da wir das hier nicht entscheiden können, müsstest du dich mit dieser frage an den hersteller wenden. :wink:
japanisch-genau eben. nicht so wischiwaschi wie die inselbewohner zwischen nordsee und atlantik ![]()
dazu passt folgendes:
der Alexander Lepges von AT hat mir mal gesagt: "die japaner würden sich eher die finger abschneiden, bevor sie falsche angaben machen" :lol: :lol:
nette idee.
ich habe in den letzten 15jahren aber keinen professionellen lautsprecher mehr geschossen.
das liegt auch daran, dass ich mittlerweile ganz gut weiss was ich tue. oder daran, dass die chassis irgendwie haltbarer geworden sind.
für mich wäre so eine lösung also unnütz ausgegebenes geld. das geld stecke ich lieber in hochwertigere treiber.
für verleihbetriebe könnte das aber schon interessant sein, je nach preis der herausgegebenen box natürlich ![]()
Zitat von "djvomght"... Schon die analogen Yamahas mochten überhaupt nicht "heiß" gefahren werden...
kann ich so bestätigen.
als früherer Soundcraft-user hatte ich immer erstmal ein paar probleme, wenn ich nach längerer zeit mal wieder ein Yamaha pult zum arbeiten hatte... :oops:
na ja, irgendwann wusste man es dann einfach, bei Yammi bedeutet die rote lampe "jetzt ist absolut schluss", bei Soundcraft bedeutete sie "jetzt wird der sound besser" :lol:
Zitat von "R880"Ja mir ist schon klar, dass ein Wandler nur wandelt, aber der Mann erhöht die Lautstärke vor dem Wandler somit die Gefahr, dass dieser clipt, oder nicht?
ja eben. er wirft damit seinen headroom über bord.
die yamahas haben ja offenbar einen analogen cliplimiter vor der wandlerstufe (ob man sie trotzdem ins digitale clipping fahren kann, weiss ich nicht, habs noch nie probiert).
wer unbedingt an der clipgrenze arbeiten möchte, kann das ja gerne tun.
ich würde sowas bei den yamahas jedenfalls nicht absichtlich machen. denn meine erfahrung ist da eher gegenteiliger natur: in meinen ohren klingt das M7 angenehmer, wenn man genug headroom lässt.
aber wie gesagt: das kann ja jeder selber entscheiden. :wink:
ach sooo... na, jetzt hab ichs auch verstanden. :lol:
aktuellere musikkapellen, die ich in den letzten monaten sehr gerne höre:
- Foofighters (ok, nicht mehr so ganz aktuell)
- The Beauty Room (jesses, das sind auch schon wieder zwei jahre...)
Zitat von "R880"Ich habe nicht wirklich alles durchgelesen, aber der Wandler sitzt doch nach dem HA.
Dieser AD-Wandler müsste also defintiv 6dB Headroom haben, sonst bringt das ja alles nix.
das verstehe ich jetzt nicht ganz: wieviel headroom bleibt, ist doch die freie entscheidung des technikers.
Zitat von "LC2412"
Das scheint für viele eine Methode zu sein, was mich ehrlich überrascht. Durch den Unterschied von Körperschall zur gehörten eigenen Stimme finde ich immer, dass ich mich anders und komisch anhöre (aber nie gewohnt). Das stellt also nicht wirklich eine Referenz für mich dar. ...
das ist eine reine frage der gewohnheit.
ich war ja selber mal sänger und kann meine mikrofonstimme daher ganz gut von meiner "körperstimme" unterscheiden. für mich ist das daher das mittel erster wahl.
aktuelle lieblingsmusik zum anhören von anlagen habe ich leider keine. irgendwie habe ich in den letzten jahren keine einzige CD mehr gekauft, die mir klanglich so gut gefallen hat wie meine alten schätzchen. und diese erfahrungen haben meine kauflust definitiv negativ beeinflusst... auf deutsch: ich kaufe nur noch extrem selten neue platten, weil ich im letzten jahrzehnt von der qualität einfach zu oft enttäuscht wurde.
also nehme ich einfach meine alten songs - und ein mikro, in das ich reinspreche ![]()
Zitat von "madmax"Naja ganz so plump waren die Japaner nicht.
zugegeben, ich war damals auch noch zu jung um das selbst zu wissen. aber in den 60er kamen wohl schon recht einfache kopieen aus japan. das hat sich dann aber schon in den 70er geändert und spätestens gegen ende der 70er waren sie bereits innovationsführer auf manchen gebieten.
und das könnte mit den chinesen, die ja unglaubliche energie in die hochschulausbildung ihrer jugend stecken, durchaus auch passieren. es wird nicht ewig so bleiben, das von dort nur kopieen kommen. zum teil ist das ja heute schon nicht mehr der fall.
was ich damit sagen wollte:
mit unseren vorurteilen sollten wir etwas sparsamer umgehen, ich habe die befürchtung die sind bald nicht mehr viel wert. :wink:
Zitat von "madmax"
...
Das heute jeder halbwegs professioneller Fotograf 'ne Canon oder Nikon umhängen hat; weiß jeder. Produkte aus Deutschland spielen so gut wie keine Rolle mehr, nichmalmehr die Objektive...
ich habe ne japanische kamera mit deutschem objektiv... also zumindest steht da "Leica" drauf ![]()
aber jetzt wieder zurück zum amp.
ich finde es ja schön, wenn sich die vertriebe hier engagieren.
aber müsst ihr denn beide die gleiche antwort geben?
also einmal hätte mir völlig genügt, ich hatte es da echt schon kapiert ![]()
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