... und ich hatte am wochenende einen gig mit M7CL (ganz ohne zusätzliches outboardgeraffel), nach dessen ende der haustechniker sagte: "danke, so einen guten sound hatten wir hier schon länger nicht mehr..." ![]()
Beiträge von wora
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jetzt ist die verwirrung für neulinge komplett :grin: :grin:
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ja, wir haben sie gespeichert.
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interessanter ansatz!
gerade bei niedrgen decken und ohne delayline wäre es durchaus denkbar, dass uns das publikum bis zum messmikro am FOH einiges an pegel "wegfrisst", der vorne an den lautsprechern (und damit am "maßgeblichen immisionsort") allerdings durchaus noch vorhanden ist. damit würde das messergebnis also geschönt.wie dem auch sei:
das messen am FOH ist grundsätzlich fehlerbehaftet und dürfte somit in den allerwenigsten fällen aussagekräftig sein. -
Zitat von "siedfleisch"
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Schon der nächste, ein Compaq 1570 (?), BJ~1997, hat selbstverständlich die komplette Entertainment-Sektion an Bord. ...
ich hatte mir 1999 einen laptop gekauft der zwar eine interne soundkarte hatte, aber kein internes mikrofon. ich fand das damals jedenfalls noch nicht aussergewöhnlich. -
Zitat von "treibsand"
Das ist im Grunde einer der meisstmißverstandenen Sachverhalte der symmetrischen Signalführung.
Eigentlich wird das Signal nämlich nur zwischen + und - eingespeist! Aus sicht des Null-/Massepotentials erzeugt das natürlich eine gegenphasige Spannung... :wink:
und wie würdest du das dann einem ungeübten neuling erklären wollen?
es geht hierbei ja darum, die vorgehensweise zu VERSTEHEN :wink: -
da ich meistens als bandtechniker unterwegs und somit auf vor ort gestelltes material angewiesen bin, nutze ich einfach die in den digi-pulten vorhandenen möglichkeiten. was die möglichkeiten in der kanalbearbeitung angeht, vermisse ich da meistens gar nichts.
wenn ich mit den eigenen digipult arbeite, brauche ich ohnehin nix externes mehr. alles was drin ist, ist von ausreichend hoher qualität.bei analogpulten sieht das etwas anders aus:
manchmal brauche ich z.b. einen deesser, der bei vielen verleihern einfach nicht vorhanden ist. dann nehme ich meinen alten BSS404 mit.
in letzter zeit begegnen mir allerdings öfter defekte D-Two (z.b. letzten freitag wieder)!
ich überlege gerade, ob ich das in zukunft auch noch mitnehme. eigentlich wollte ich es ja schon lange verkaufen...was ich dagegen immer dabei habe:
die eigenen mikrofone!
das ist in meinen ohren mehr wert als spezielle channelstrips. -
ich hatte am samstag auch mal wieder einen gig auf einer Vi, diesmal eine "4".
da ging es darum, ein paar gesangskanäle für monitoring zu splitten, um zu verhindern das die kanal-kompressoren auf den wedges sind.
dazu haben wir zwei kanäle genommen, die einfach beide den gleichen input zugewiesen bekamen.
soweit ist das ja digitalpulttypisch eine ganz leichte übung.
nun zum problem:
vom zweiten kanal aus liess sich kein signal auf die monitore senden! das input-signal wurde korrekt angezeigt ,der kanal war angeschaltet und auch die aux-sends standen alle auf pre-fade und waren On geschaltet.
der betreuer hat es gar nicht verstanden, ich schon zweimal nicht.
wir haben dann einfach Y-kabel genommen und das mikrosignal auf zwei kanäle (und zwei preamps) geleitet - das spielte sofort einwandfrei!also nochmal in kurzform:
ein signal per digitalpatch auf zwei kanäle (19+22) gelegt, input war in beiden gleich (input-pegelanzeige indentisch).
signal liess sich nur aus kanal 22 auf die monitore senden, nicht jedoch vom kanal 19!?kann möglicherweise jemand erklären, wo unser fehler gelegen haben könnte?
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ja, wenn man diese grafik durch eine unabhängige messung bestätigen könnte, wäre ich auch sehr zufrieden

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stimmt schon, seit es skype gibt haben fast alle laptops zumindest ein mikro, viele haben sogar noch eine kamera

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wenn das horizontale abstrahlverhalten tatsächlich so gut wäre wie es die grafik darstellt, dann wäre die box in der tat eine physikalische sensation!
das bild vermittelt ja, dass hier der abstrahlwinkel von der untersten zur obersten frequenz fast duchgängig gleich ist und annähernd ideal eingehalten wird.
aber: das gibt es so normalerweise nicht, weil die pappen zu höheren frequenzen bündeln - und zu tiefen frequenzen richtung kugelstrahler tendieren.
je länger die frequenz gegenüber dem membrandurchmesser bzw. den gehäusemaßen, desto geringer ist die richtwirkung. ergo MUSS sich aus physikalischer sicht eine aufweitung im grundtonbereich einstellen.
wenn das tatsächlich gelöst wurde, das dieser effekt hier nicht auftritt, dann würde ich mir das schnellstmöglich zum patent anmelden!ohne angabe der genauen isobarenwerte (ich kann nix erkennen) hat dieses bild also leider wenig aussagekraft. die abstrahlwinkel von membranen lassen sich auch nicht "digital korrigieren"...
sorry für meine motzerei, aber für mich sieht das eher so aus, als wolle man hier tricksen. -
ich finde es löblich, das sich jemand so viel text für dieses relativ einfach zu erklärende thema einfallen lässt

es gibt ein paar kleine inhaltliche fehler, aber zum verständniss der synmmetrischen signalführung ist das ja schonmal gar nicht so schlecht.ich habe ich bisschen gesucht, finde aber leider keine bessere videodatei zum thema.
wer sich ein bisschen tiefer einlesen möchte, dem empfehle ich mal wieder wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetris…C3%BCbertragungund nochmal ganz einfach:
- das nutzsignal wird auf zwei gleichen leitern eingespeist, dies geschieht jedoch gegenphasig! (also um 180° gegeneinander verdreht)
- störungen werden auf den beiden leitern aber gleichphasig eingestreut.
--- im empfangenden gerät werden dann nur die unterschiede zwischen den leitungen verstärkt
= die gleichphasigen störungen werden unterdrückt, das gegenphasige nutzsignal wird verstärktdas war´s schon

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Zitat von "Hitower"
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Das für mich als Techniker in der Lobby oder im Restaurant mitgedeckt ist...unwahrscheinlich...
...also für mich ist sowas zum glück die regel
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es geht halt nix über stützmikrofone...

Zitat von "guma"Wobei das 'recorderman' setting eine schon relativ bekannte Geschichte ist....dachte ich ?
das sagt mir rein gar nichs.
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also ich finde, das war ein sehr praxisgerechter beitrag!
dankeschön. -
sehr gut beobachtet!

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Zitat von "Sascha.Daniels"
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ich möchte keine weiteren Diskussionen anzetteln, aber als (eher) Laie habe ich noch zwei grundlegende Fragen:Symmetrisches Kabel ist einfach nur ein 2-adriges Kabel, was ggf noch abgeschirmt ist, oder ?!
Welche Rolle spielt dabei der Stecker? wird XLR wegen den 3 Adern bevorzugt? Bzw. wieso sollte ein Klinke-Stecker nicht ausreichen?Danke
Grußmein beitrag hierzu:
eine kabellänge von 15m ist für ein linesignal ein witz, sogar unsymmetrisch ist das in der regel noch problemlos machbar.die hochwertigere und professionelle lösung heisst aber auch hier eindeutig "symmetrische kabelführung".
hier werden störeinflüsse, die auf die leitung gelangen (könnten) am eingang des verstärkers mittlels einer sogenannten differenzverstärkerschaltung fast komplett egalisiert.das funktioniert folgendermassen:
für eine symmetrische signalführung werden zwei leiter benötigt, welche gleich aufgebaut sein müssen, damit die einstreuungen gleich sind.
die nutzsignale, welche über diese leitung laufen, sind aber gegenphasig. also nicht gleich!
in der differenzverstärkerschaltung werden dann nur die nicht gleichen sinale verstärkt, alles was gleich ist (und die störeinstreuungen sind auf beiden leitern fast gleich) wird nicht verstärkt.
somit erreicht man eine ausfilterung der störungen und eine sehr gute qualität der eingangssignale.diese schaltung ist einfach und sollte sich eigentlich in jedem gerät mit symmetrischen eingängen befinden, also auch im eingang deines verstärkers.
mit hilfe dieses schaltungstricks und mit linepegelsignalen können dann leitungen realisiert werden, die mehrere hundert meter lang sein können. dann sollte man aber schon auf höhere querschnitte achten.der zusätzliche schirm an symmetrischen leitungen bedeutet einfach eine zusätzliche abschirmung, um die werte noch besser zu machen. er ist nicht immer zwingend nötig bzw. kann auch nur auf einer seite der leitung aufgelegt sein.
(achtung, ausnahme: phantomspeisung benötigt immer alle drei leiter! bei den kabeln an den mischpult-eingängen sollten also immer alle litzen und auch der schirm auf beiden seiten angeschlossen sein!)für deine 15m kabellänge kann man also völlige entwarnung geben!
aber gut dass du fragst, denn dafür sollte ja so ein forum auch gut sein.wie die stecker nun genau ausgeführt sind, also ob stereoklinke oder 3pol XLR, spielt für die symmetrische leitung selbst keine rolle.
ob man nun klinkenstecker oder XLR verwendet, hängt von den anforderungen ab.
wenn die verriegelbarkeit eine rolle spielt, ist der XLR natürlich im vorteil. es gibt zwar auch verriegelungen für klinken, aber an verstärkern oder mischpulten ist sowas in der regel nicht verbaut. hier muss man dann lediglich darauf achten, das die kabel nicht aus versehen aus den buchsen gezogen werden können. es gilt also stets zu vermeiden, das zug auf die kabel kommen könnte!
ein XLR bietet hier natürlich die höhere kontaktsicherheit, aber auch nur wenn er richtig verriegelt ist
von der mechanischen belastbarkeit ist der XLR auch im vorteil, weil die kontaktflächen besser geschützt sind.
aber wenn das zukünftige pult nur klinkenausgänge haben sollte, ist das überhaupt kein beinbruch. man sollte dann lediglich auf eine vernünftige qualität der klinkenstecker achten, die hier schon erwähnten neutrik-stecker sind dabei besonders hervorzuheben.der berührungsschutz bei NF-pegeln (und darum handelt es sich bei deiner verbindung zwischen pult und verstärker) ist völlig unwichtig, denn es besteht null verletzungsgefahr.
anders ist das natürlich bei lautsprecheranschlüssen, da werden wesentlich grössere spannungen und ströme übertragen, die zum teil auch lebensgefährliche werte übersteigen können.
auch hier wurden früher oft klinken eingesetzt, vor allem im musikerbereich. im professionellen bereich ist das natürlich schon lange nicht mehr stand der technik, auch der XLR ist hier wegen mangelndem berührungsschutz ausgestorben. für diesen zweck gibt es spezielle steckverbindungen (z.b. "speakon") -
OK, das war jetzt eine grundinformation, zum thema.
was ich interessanter fände wäre etwas über die verschiedenen layer innerhalb eines netzwerkes zu erfahren.
so z.b. also auch die unterschiede zwischen hub/switch/router... da gibt es viel unwissen und demnach viel nachzuholen.da ich selbst eher kein fachmann dafür bin, überlasse ich diese information gerne jemandem, der sich wirklich damit auskennt

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Zitat von "sebastian knecht"
Traust du das auch jedem anderen zu der den Tipp mit dem Gaffa liest?
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sagen wir mal so: gegen dummheit ist natürlich kein kraut gewachsen.
wenn ich mir nur anschaue wie manche zeitgenossen auto fahren, dann müsste man das dann ja auch komplett verbieten.
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also für diese anwendung würde ich auch die linestrippe empfehlen.
oder eben ein mikro für max. 5,-...