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Beiträge von wora

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • wora
    • 29. Dezember 2010 um 01:20
    Zitat von "Henkl"

    mir persönlich sieht das iLive kitschig und wie ein Bedienungsfeld der Enterprise in den 70er aus..... um nicht mit Weihnachten zu vergleichen...

    Zitat von "klauston"

    Aber auch solche Argumente hört man oft.

    ist ja nicht so aus der Luft gegriffen 8)


    das liegt daran, das man keine wirklichen technischen nachteile als argument vorweisen kann.
    dann muss eben die optik herhalten... ;)

    wer übrigens eine sehr auffällige "ich kann was" optik haben möchte, der sollte sich mal das Vi1 von soundcraft anschauen. da kommen sogar wieder die leute aus dem publikum und fragen, was man mit "diesem raumschiff" anstellen kann... das hab ich letztes wochenende selber erlebt, es erinnerte mich irgendwie an: "wissen sie denn, was all die knöpfe zu bedeuten haben?"... das hab ich ja echt vermisst :D

    ich persönlich komme mit der optik der iLive jedenfalls klar, weil sie klar gegliedert ist und den arbeitsablauf unterstützt. es ist mein werkzeug, die show findet auf der bühne statt. mir sind die inneren werte einfach wichtiger als das äussere. zum glück hat meine kundschaft damit nicht das geringste problem, denen ist es egal mit was der gute sound letztendlich gemacht wird. aber es muss zuverlässig funktionieren, das ist sehr wichtig.

    Zitat von "Henkl"

    ...Meiner Meinung nach soll man das Analoge auf Digitalpulte solangsam streichen, denn ich glaube, nein, ich bin davon überzeugt, daß wenn der Monitor 2 sec später als gewohnt leiser oder lauter wird, das Konzert nicht abgebrochen wird, denn die Welt ist so schon stressig, also kann man das auch mal in ruhe machen.


    was ist denn ein "analoges digitalpult"?
    sowas hab ich noch nicht gehört.
    was ich wichtig finde ist ein möglichst direkter zugriff. je einfacher das pult zu bedienen ist, desto geringer ist die wahrscheinlichkeit, das in hektischen situationen grobe fehler passieren.
    und jetzt versuch mir bitte nicht zu erklären, das es bei uns nicht hektisch zugehen kann ;)

    Zitat von "flyingbeats"

    Ist es eigentlich normal, dass das Signal beim Bewegen der Fader der T112 etwa 2 sec. hinterher hängt? Bei EQs, Gain, Dynamics etc. ist mir das nicht aufgefallen. Nur bei den Fadern. Egal ob sie als Eingang oder Ausgang konfiguriert sind. Ziehe ich den Master z.B. schnell runter, wird es erst 2 sec. später leise.


    nein, das ist nicht normal.
    hast du einen laptop per WLAN dran hängen? da gibt es die multicast-einstellung, welche verhindert das ein angeschlossener laptop das system ausbremsen kann. probier das doch mal aus.

  • Der Deboinker und warum er ein Snare Bottom Mic braucht

    • wora
    • 29. Dezember 2010 um 01:00

    das klanglich beste ergebnis bei snare bottom hatte ich übrigens mit einem 4050 in nierenstellung.
    leider ist das teil aber sehr schwer und deshalb je nach aufbau des drumsets eventuell schwer anzubringen, weil das stativ damit kippelig wird wenn man es weit ausziehen muss.

  • Soundcraft Vi1

    • wora
    • 29. Dezember 2010 um 00:52

    da der vergleich Vi1 zu iLive auch in diesem thread augenscheinlich unausweichlich ist, möchte ich nochmal was dazu schreiben:
    gert: wenn man die faderbelegungen am surface einstellt, gebe ich dir recht: da werden wir mit sicherheit gleich schnell sein.
    etwas anders sieht es allerdings aus, wenn man am pult ein laptop angeschlossen hat... :)
    ausserdem: die iLive kann mit zwei Mixracks reden und kann deshalb 128 inputs verwalten - wer auch immer sowas wirklich braucht :?: das preis-leistungsverhältnis ist bei A&H jedenfalls kritiklos.

    was die optische erscheinung angeht, hat die Vi der iLive aber sicher etwas vorraus 8)

    so, und jetzt noch ein satz zum verständnis:
    ich versuche bei meinen kommentaren über andere pulte immer eine möglichst unvoreingenommene sicht einzubauen. es ist mir natürlich völlig klar, das ich nur auf wenigen pulten richtig viel übung habe und deshalb logischerweise auf unbekannten pulten deutlich länger brauche. ich bin ja nicht auf den kopf gefallen.
    deshalb versuche ich bei kommentaren über andere pulte immer möglichst objektiv zu sein und die gewohnheit möglichst auszuschalten.
    würde ich das nicht tun, dann wäre meine einschätung zur Vi1 sicher vernichtend gewesen :D

  • Soundcraft Vi1

    • wora
    • 28. Dezember 2010 um 14:15

    so, ich hatte neulich einen kleinen gig auf einer Vi1.

    es ging dort um ein live-CD recording und der recording-techniker vor ort wollte auf keinen fall auf seine Vi preamps verzichten. da es sich nur um wenige input-kanäle handelte und das budget mit der Vi bereits ausgelastet war, habe ich mich dann breitschlagen lassen darauf zu arbeiten. ausserdem lernt man so ja auch mal wieder ein neues pult kennen und kann dann hier seinen senf dazu abgeben ;)

    vorneweg: das konzert lief super, die qualität der Vi ist für mich nach wie vor überzeugend. die hallprogramme gefallen mir sogar ausgesprochen gut. da hatte ich an der iLive etwas mehr arbeit, bis sie so waren wie ich das möchte.
    die busse sind grundsätzlich mit parametrischen und grafischen EQs ausgestattet, wie bei meinem pult. da braucht man also nicht nachdenken, wo man welche filterbänke einschleifen muss.
    die touchscreens sind gut im handling, man tippt nur einmal und hat seine funktion, so wie es sein sollte. also nicht wie bei manchen anderen pulten, wo man manchmal mehrfach tippen muss bis was passiert.
    ausserdem gefällt mir die grobe übersicht über mehrere kanäle nach wie vor sehr gut.

    allerdings habe ich auch ein bisschen kritik:
    -die fader reagieren ungewohnt langsam, wenn man ebenen umschaltet bewegen sie sich eher gemütlich. das dürfte ruhig etwas schneller gehen. vermutlich kann man sich daran gewöhnen, wenn man aber mit anderen pulten arbeitet, ist das schon ein deutlicher unterschied.
    -das display ist sehr gewöhnungsbedürftig. ganz unten ist die kanalbeschriftung und gleich darüber (wenn angewählt) die aux-sends mit ihrer vergleichsweise winzigen beschriftung. da habe ich einige male an den falschen regler gegriffen! im laufe des gigs habe ich mich zwar daran gewöhnt, aber im soundcheck war das noch ein richtiger kampf... soweit ich mich erinnern kann, ist das bei den grösseren konsolen ein bisschen anders gelöst. das ist wohl ein tribut an die kompaktheit.
    -das setup dauert auch für einen erfahrenen mann recht lange. ich weiss, das man bei ALLEN digipulten immer mehr zeit für das setup einplanen muss als früher, zumindest wenn man keine gespeicherte szene parat hat. aber die von mir gestellten aufgaben (z.b. faderbelegung) gehen mit der iLive deutlich schneller.

    was die fader-glow geschichte angeht: da sind die farblichen beschriftungsfelder der iLive doch deutlich auffälliger und dadurch meiner ansicht nach auch sinnvoller. (das erwähne ich nur, weil es weiter oben mal eine etwas unsachliche kritik gab)

    unter dem strich möchte ich sagen, das die arbeit mit der Vi1 nach einer gewissen eingewöhnungsphase spass macht, aber nur wenn man nicht zu viele kanäle verwalten muss.
    in meinem falle waren es 12, inclusive gedoppelten kanälen für´s monitoring. dazu kamen dann noch ein paar ambience-mikrofone... aber dafür ist die Vi1 natürlich schon luxus... ;)

    noch was:
    gibt es denn die möglichkeit, die eingebauten in- und outputs abzusetzen? die zeiten analoger multicores geht langsam vorbei, dafür sollte soundcraft eine sinnvolle lösung haben, die den preis nicht unnötig in die höhe treibt... also nicht zusätzliche externe mixracks kaufen, sondern die eingebauten wandler absetzbar machen. da es sich um einschubkarten handelt, sollte das kein grösseres technisches problem sein.

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • wora
    • 28. Dezember 2010 um 02:51

    ich kenne die gerüchte auch, und ich hab leider selber schon verschiedene seltsamkeiten erlebt... an verschiedenen pulten.
    mehr möchte ich dazu nicht sagen, sonst heisst es wieder ich will nur die iLive pushen weil ich selber eine habe.

  • Beyer TGX80 defekt

    • wora
    • 26. Dezember 2010 um 23:08

    ich hatte so einen fehler mal mit einem M88.

    sende es einfach direkt an beyerdynamic, die reparieren das sehr schnell und kostengünstig.

  • Notfall dringend Info benötigt.

    • wora
    • 26. Dezember 2010 um 15:05
    Zitat von "neonwave"

    Vielen Dank schon mal,

    letztlich geht es um eine temporäre Sport-VA, in diesem Fall ein Autorennen.

    In Berlin findet da nicht so viel statt, lediglich Berlin Marathon und wenige Leichtathletik VAs kämen da in Frage.

    Es geht vielmehr um die spezielle Anforderung an Beschallung (Strecken, Übertragung), Videoübertragung (Strecken, Anzahl Kameras...), Tribühnen (typisch, warum?), VA-technik, die spezifisch für große temporäre VAs ist...

    da es sich hier ja wohl um eine rein theoretische betrachtung handelt, könnte man dafür ja gedanklich die AVUS reaktivieren.
    die wäre zumindest mal vor ort, sogar eine tribühne ist noch da, wenn ich mich recht erinnere... ;)

  • Gainstruktur FOH vs Monitor

    • wora
    • 26. Dezember 2010 um 14:45
    Zitat von "gert"

    Das ist glaube ich die beste Art es zu erklären. Und ganz genau so meinte ich auch.

    ich denke auch, das man dieses zunächst unlogische phänomen nur über nichtlineare verstärkungskennlinien erklären kann.
    das müsste man dann übrigens auch recht einfach nachmessen können.
    wenn man aber im "braven" bereich bleibt (also nicht in die nähe von 0dBFS gaint), sollte dieser effekt eigentlich nicht aufkommen.

    es gibt übrigens, gerade bei gigi-pulten, noch etwas was man bedenken sollte:
    oft wird hier, um digitalen clip durch fehlbedienung zu vermeiden, bereits im analogen preamp die notbremse durch eine cliplimiter-schaltung gezogen. dies würde den beobachteten effekt sogar noch mehr verstärken.

    falls ich mal zeit habe, probier ich das mit meinem pult mal aus. ich hab schon lange keine kennlinien mehr gezeichnet... ;)

  • Der Deboinker und warum er ein Snare Bottom Mic braucht

    • wora
    • 26. Dezember 2010 um 13:42
    Zitat von "guma"

    Kleine Korrektur: Das ATM 450 hat nicht wie von Wolfgang angegeben "einen maximalen Inputpegel von 141dB" sondern einen Grenzschalldruck von 152 dB mit der -10dB Vordämpfung und K = 1% und sollte daher für die Anwendung völlig problemlos funktionieren, wenn man auf die Superniere verzichten kann.


    oh, da hab ich beim überfliegen der technischen daten nicht genau genug gelesen. danke.
    durch die seitliche einsprechrichtung und das geringe gewicht des mikrofons verspreche ich mir damit eine einfache und sichere positionierung.

    das unangenehme zerren des C391 kenne ich übrigens auch, das hab ich vor jahren schonmal als snare bottom probiert, doch das geht leider nicht. schade drum, ich denke von der klanglichen performance her hätte das auch gut passen können.

  • Der Deboinker und warum er ein Snare Bottom Mic braucht

    • wora
    • 25. Dezember 2010 um 17:58

    wäre das ATM450 nicht auch ein möglicher kandidat?
    auch wenn es "nur" eine niere ist, mit einem max. inputpegel von 141dB könnte das doch gehen?
    mit ATM350 hab ich es schon an SN bottom probiert, aber die klingt mir dort irgendwie zu brav.

  • Subkick: Hat das schonmal einer ausprobiert?

    • wora
    • 24. Dezember 2010 um 15:12

    tillerb: klasse idee mit der generatoranwendung für subkick. das muss ich glatt mal testen ;)
    Fisch: der "hypabass" in der iLive ist mir für die kick zu schwabbelig, aber versuch´s mal mit der standtom... :D

  • Neue Controller als Ersatz für XTA DP 424

    • wora
    • 24. Dezember 2010 um 15:03

    ich denke auch, das gute analoge preamps und ausgangstreiberschaltungen, wie sie heute überall verwendet werden, nicht so einfach zu toppen sind.

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • wora
    • 24. Dezember 2010 um 14:58

    ich habe bei meiner iLive den masterfader in einer "master-bank" liegen, die ich nur selten aufrufen muss. dort gibt es dann alle, für den jeweiligen job wichtigen regler für die ausspielwege.
    zusätzlich benutze ich noch einen der 16 DCAs als master levelregler. wenn ich den runterziehe, gehen auch die entsprechend verlinkten pegel runter, z.b. für nearfill und delayline. das ist sehr praktisch, weil man dann die während des PA-checks mühsam erstellten verhältnisse nicht verändert.

    den master immer auf die oberfläche zu legen geht natürlich auch, für meine arbeitsweise ist das aber nicht nötig.

  • Neue Controller als Ersatz für XTA DP 424

    • wora
    • 23. Dezember 2010 um 19:41

    na, dafür gibt´s doch adapter... ;)

  • ILive T112 "Peak Hold"

    • wora
    • 23. Dezember 2010 um 19:40

    da gebe ich klaus recht, bei kanalintensiven jobs kann das eine grosse hilfe sein.
    nein, eine solche peak-hold funktion gibt es in der iLive derzeit nicht. man kann sich aber mit einem laptop behelfen, das neben der surface aufgestellt wird und dann einfach alle inputs gleichzeitig anzeigt (grosser bildschirm nötig)

  • Neue Controller als Ersatz für XTA DP 424

    • wora
    • 23. Dezember 2010 um 19:22

    das heisst, aus einem mikrofon-preamp wir per software ein linetreiber?
    das kann ich mir als gelernter elektroniker ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen. soweit ich weiss, arbeitet ein FPGA nur auf der digitalen ebene.

  • Neue Controller als Ersatz für XTA DP 424

    • wora
    • 23. Dezember 2010 um 11:11
    Zitat von "abc"


    Ich glaube via Softwareupdate aus DA Wandlern AD Wandler generieren können nur Hersteller die FPGA verwenden...

    sorry, das verstehe ich nicht ganz.
    wie soll man aus einer elektronischen eingangsschaltung per software eine ausgangsschaltung machen?

  • Flügel Mikrofonie

    • wora
    • 20. Dezember 2010 um 23:32
    Zitat von "guma"

    Ja, "Jugend forscht" war im Bezug auf den Gesammt-Thread schon schrill bis an die Grenze zum Skurilen. :D :-D.

    Naja, was dem einen sein 'lebenslanges Lernen', ist dem anderen sein präseniler Altersstarrsinn. Der kann meiner Erfahrung nach bis weit hinunter in die Mitt-Zwanziger reichen. :wink:


    u make my day!
    :D

    und was das thema "das hat auch dem dirigenten gefallen" angeht:
    da gibt´s auch viele, die nur die fehler des pianisten hören - aber nicht ob das insgesamt auch noch schön klingt ;)

  • Graphic Equalizer,wie verhalten sich bearbeitete Frequenzen?

    • wora
    • 20. Dezember 2010 um 08:47
    Zitat von "guma"

    Für die genannte Aufgabe macht tatsächlich constant Q den geringsten Fehler. Eine constant bandwidth Filterbank würde ja in der Mitte der benachbarten angehobenen Filter einen ordentlichen Summierungsbuckel erzeugen.
    ...


    das trifft zu, wenn nur wenige benachbarte bänder bedient werden. drückt man aber, wie hier im beispiel, den ganzen bereich ab 1kHz nach oben, dann wird schon auch ein breiter frequenzbereich angehoben, es gibt kein zentrales maxima mehr, weil hier viele filter interagieren.
    allerdings, und da gebe ich dir natürlich 100% recht, wären für diese anwendung constant-Q filter die bessere wahl - weil etwas weniger "ripples" entstehen.

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • wora
    • 20. Dezember 2010 um 08:41

    das schlimme daran, wenn man über die physikalischen zusammenhänge ein bisschen bescheid weiss ist ja, das man dann auf FAST JEDER veranstaltung grund zum mosern hätte... ;)

    so hatte ich am wochenende ein riesen-linearray in einer relativ kleinen halle - die anlage hätte man erstens in der horizontalen ein bisschen mehr eindrehen müssen, um mehr druck in die erste zuhörerhälfte zu bekommen und weniger reflektionen an den seitenwänden (die PA hing ganz aussen) - und zweitens hätte man die banane min. 10° mehr neigen können, um die rückwand weniger anzuschiessen. dazu kam dann noch eine etwas dröhnige basswiedergabe.
    und wenn dann noch so kommentare kommen wie: "hättest du mal mein pult benutzt, damit geht das", dann kommen einem fast die verzweiflungs-tränen... 8)

    zurück zum thema.

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