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Beiträge von wora

  • No Angels Tour

    • wora
    • 22. Mai 2010 um 13:18
    Zitat von "GuidoGGS"

    ...der Bass im Gedröhne der Bassdrum verschwunden war etc.
    Ich selbst bin auch Bassist. Ich hätte aber nicht sagen können, was der Kollege da gespielt hat...


    zum rest kann ich natürlich nix sagen, ich war nicht vor ort.
    allerdings kann ich zu dieser aussage einen beitrag bringen, der auf eigenen erfahrungen basiert.
    wir müssen als techniker in der regel mit dem arbeiten, was uns die örtliche beschallungsfirma anbietet. oder mit dem, was für die tour gebucht wurde.
    es gibt am markt einfach sehr viele anlagen (bzw. abstimmungen), die gerade im bass völlig überzeichnen und ganz offenbar auf "hauptsache es bummst gut" getrimmt wurden. dazu gehören in meinen ohren vor allem bandpass-bässe.
    auf solchen anlagen kann man einfach keinen schönen bass fahren, weil es die technik einfach nicht hergibt.

    und dann kommen bekanntermaßen noch die faktoren:
    - "hallenakustik"
    - "bühnenlautstärke"
    - "akustisch hoch reflektive bühne"
    zum tragen!

    wenn man alle faktoren vor die nase bekommt, hat der gute sound leider einfach verloren, egal wie gut die ohren des mischers sind...

  • Tage wie dieser...

    • wora
    • 21. Mai 2010 um 23:09
    Zitat von "voetter1"

    Sagt mal, habt ihr auch schon mal eine Band auf der Buehne gehabt wo Euch fast schon das Mischpult zu Schade war das das durchlaeuft?
    Aja, und die das Zelt leerspielt (und das als Vorband)??


    wer sowas noch nicht erlebt hat, ist einfach noch nicht lange genug dabei... ;)

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 21. Mai 2010 um 22:58
    Zitat von "TONMIKE"

    ...
    Wobei ich der Meinung bin, wenn der Abgriff für die Matrix "Pre Main EQ" gelegt würde, müsste ich keinen Stereo-Bus für die Summe verbraten.
    Vielleicht sollten wir diese Anregung ja mal an die englischen Kollegen weitergeben...

    ich werde weiterhin eine stereo-matrix für die PA verwenden, das hat sich bei mir bewährt weil ich keine änderung des kopfhörer-pegels beim abhören der summe haben möchte und auch den EQ beim abhören nicht unbedingt überprüfen will. in sofern sehe ich da persönlich keine zwingende notwendigkeit. aber du kannst das natürlich gerne vorschlagen, es würde meiner arbeitsweise ja auch nicht schaden.

  • Digitales MC Konzept

    • wora
    • 21. Mai 2010 um 22:20

    ... so arbeite ich schon seit fast zwei jahren ;)
    mittlerweile kann ich mir schon fast nicht mehr vorstellen, wie das mit den dicken analogcores war...

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 21. Mai 2010 um 22:15

    die änderung meiner nachricht und deine neue nachricht haben sich überschnitten...
    nun sind wir uns ja einig.

    ich fahre die main-summe nie direkt auf eine anlage sondern gehe da immer über eine stereo-matrix.
    das hat mehrere vorteile:
    1. wenn ich die main-signale aufnehmen möchte, habe ich da keinerlei summen-EQ im signal (main bleibt bei mir "flat")
    2. kann ich dann mit der stereomatrix beide kanäle gleichzeitig bearbeiten, ohne gangen zu müssen. in 99% der fälle ist das ausreichend.
    3. habe ich die main-summe immer mit 0dB im kopfhörer, egal wie empfindlich die angeschlossene anlage ist.
    4. bekommt dann jede matrix ein summensignal, das unbearbeitet ist!

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 21. Mai 2010 um 21:35

    wenn man das Main L/R signal in eine stereo-matrix sendet, werden auch die im main getätigten EQ einstellungen in der matrix hörbar. das scheint logisch, denn sie hängt ja HINTER dem Main.
    und für die delays müsste das dann doch eigentlich genau so sein, oder?


    EDIT:
    für was gibt´s eigentlich blockschaltbilder??
    also, ich hab mir das im blockschaltbild mal angeschaut.
    der abgriff zur matrix-ebene erfolgt tatsächlich VOR den delays des main-prozessings.
    das gilt für das grp, aux und main-prozessing.

    das blockschaltbild ist übrigens öffentlich zugänglich, das kann sich jeder herunterladen...

    TONMIKE hatte also recht
    in die matritzen wird das delay der mastersektion also NICHT gesendet.

  • No Angels Tour

    • wora
    • 21. Mai 2010 um 16:59

    na, da schliesse ich mich natürlich auch an! ;)

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 21. Mai 2010 um 16:41

    hast du das mal getestet?
    wenn das so ist, müsste das meiner ansicht nach ein bug sein, denn es wäre nicht logisch zu erklären.

  • Subgruppen-Kompression und VCA

    • wora
    • 20. Mai 2010 um 22:36

    da bin ich ganz deiner meinung 8)

    es ist nur so, das bei einigen kompressoren im link-zustand die einstellungen der parameter nur noch am linken kanal vorgenommen werden müssen.

  • Antennensplitter

    • wora
    • 20. Mai 2010 um 13:19

    da es sich dabei um einen aktiven splitter handelt, sollte es aus HF sicht keine probleme geben.

  • No Angels Tour

    • wora
    • 20. Mai 2010 um 12:40

    jaja, von den bändchen muss ich mir auch mal zwei besorgen... ;)

  • Wie mal so ein Wochenende abläuft.

    • wora
    • 20. Mai 2010 um 03:01

    es ist erschreckend, sowas zu lesen. solche eine verhauene orga sollte in dieser grössenordnung doch echt nicht mehr vorkommen. für was gibt es denn mittlerweile sogar ausbildungsberufe in sachen organisation? das ist echt unfassbar.
    bin ich denn der einzige, der bei sowas auf die barrikaden gehen würde?

    natürlich kann immer mal was schiefgehen, was wir techniker dann irgendwie ausbügeln müssen, dafür sind wir ja auch da.
    aber es muss doch irgendwo auch grenzen geben.
    wenn alle immer sagen "augen zu und durch", wird sich daran leider nichts ändern...
    na ja, da merkt man wieder den alten gewerkschafter in mir ;)
    und ja: ich hab mich in meinem leben schon mehrfach geweigert, bei völlig schwachsinnigen aktionen weiterzuarbeiten. da hab ich mich auch mal mit einem SAP manager angelegt... und ich hab recht bekommen! irgendwo muss einfach auch mal schluss sein, nicht nur weil das verletzungsrisiko für alle enorm ansteigt.

  • No Angels Tour

    • wora
    • 20. Mai 2010 um 02:26

    moin ;)

    die sache mit dem arbeiten nur über die effekt-sends habe ich am anfang auch so gemacht.
    mittlerweile bin ich für die meisten anwendungen doch wieder zur alten methode zurückgekehrt, wahrscheinlich reine gewohnheit.
    beim delay mach ich es aber nach wie vor noch, ebenso bei speziellen anwendungen, z.b. bei "die tänzerin"...

    was ich nicht ganz verstehe:
    du nutzt eine PL6, um dich auch mal vom FOH wegbewegen zu können?
    das geht doch mit nem laptop sogar drahtlos...?

    noch ne frage:
    du hast ja nun eine T112 dabei. bisher hattest du ja erfahrungen mit der kleineren 80er gesammelt, so wie ich auch am anfang.
    mir ist dabei aufgefallen, das ich z.b. die kompressoren und gates am anfang lieber über den screen gesteuert habe als über die potis... mittlerweile nutze ich beide möglichkeiten, je nach aufgabe. aber es hat ne weile gedauert. wie geht es dir da?

    und überhaupt:
    wie läuft die tour??

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 19. Mai 2010 um 13:31

    von der logik her würde ich sagen: ja

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • wora
    • 19. Mai 2010 um 12:42
    Zitat von "Wurst Werner"


    Stichwort Latenz:
    ... Mein alter Laptop schafft problemlos 32 Samples (ca. 0,8 ms), allerdings steigt dadurch die CPU Last um circa 10%, weshalb ich mit 64 Samples arbeite. Bis dato keinerlei Klagen, man bewegt sich ja damit auch in Bereichen von 01V96,LS9 und Co.


    die 1,5ms sind sogar besser als bei LS9 & 01V96.
    diese werden ja in der regel in 48kHz modus betrieben und liegen dann bei etwa 2,5ms.
    besser ist da nur mein lieblingspult, das auf den auxwegen bei knapp 1,2ms liegt.

    was ich damit sagen wollte:
    bei einer latenz von 1,5ms gibt es überhaupt nix mehr zu meckern.

    die software hab ich ja auch schon ausprobiert, allerdings möchte ich das nicht auf meinem recording-rechner ausprobieren (mit RME MADI karte). dieser soll ja möglichst sauber bleiben, da mach ich keine experimente.
    was mir bei der bildschirmgestützten arbeit sofort auffällt:
    effekte, EQs und kompressoren kann ich am bildschirm völlg problemlos bearbeiten.
    aber ich brauche unbedingt eine faderbank, sonst kann ich meinen gewohnten mix-stil nicht umsetzen. ich werde mich da auch nicht umgewöhnen, denn dieser hat sich für mich bewährt. eine reine bildschirmbearbeitung kommt für mich nicht in frage, ich brauche schnelle zugriffe in verbindung mit einem gewissen feingefühl.
    mit meiner iLive habe ich mittlerweile zwei kleinere konzerte ohne surface gemacht, also nur vom laptop aus bedient. das geht schon irgendwie, aber das kreative faderschubsen fehlt mir dabei sehr. wenn man allerdings lediglich einen "set and forget"-mix machen möchte, genügt die bildschirmbedinung völlig. es ist also vor allem eine frage der arbeitsweise, ob man damit zurecht kommt oder nicht.
    andererseits warte ich ja schon gespannt auf die ipad-app für die iLive. bin mal gespannt wie die das lösen. eine einigermassen feinfühlige touchschreen-bedienung könnte möglicherweise wieder ein paar hürden beseitigen, wenngleich ich meine forderung nach fadern nie aufgeben werde, damit man beim mischen auch mal auf die bühne schauen kann!

  • Teilweise Ausfall Yamaha 02R

    • wora
    • 19. Mai 2010 um 02:26

    dazu kann ich natürlich wenig sagen, ich bin kein yamaha-eigner mehr.
    die platinen von solchen grosserienprodukten fahren aber i.d.r. durch lötbäder, welche eigentlich eine recht gleichbleibende qualität ermöglichen.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 19. Mai 2010 um 02:18

    ich mache das so:
    die L/R main regler lasse ich in der regel unangetastet auf 0dB.
    diese master sende ich dann in eine stereo-matrix, welche die haupt-PA speist.
    alle PA ausspielwege fasse ich dann zusätzlich in einer DCA-gruppe zusammen, also haupt-PA, nearfills, delays usw...

    das hat folgende vorteile:
    - die raumentzerrung mache ich in der matrix für beide kanäle und vergeude dafür kein ganging.
    - über den pegel der stereo-matrix kann ich meinen mix ganz bequem an die vorhandere PA anpassen, ohne das sich mein master-kopfhörerpegel ändert
    - der master bleibt in der regel ohne EQ oder sonstiges und kann dadurch ganz bequem auf weitere matritzen geroutet werden - z.b. für aufnahmezwecke.
    - über den DCA-fader kann ich das ganze system leiser oder lauter machen, die lautstärkeverhältnisse zwischen haupt-pa und nearfills und delays bleiben dabei erhalten.
    und falls doch einmal L/R unterschiedlich gesendet und EQt werden muss, hab ich dafür immer noch die eingriffsmöglichkeit auf main L&R...

  • Kopfhörer-Konzert

    • wora
    • 19. Mai 2010 um 01:58

    das ist in der tat eine interessante frage.
    ich kann mir kaum vorstellen, das sowas einen grösseren kundenkreis findet.
    andererseits könnte man damit vielleicht ein paar nachbarschaftsprobleme in den griff bekommen...

  • Subgruppen-Kompression und VCA

    • wora
    • 19. Mai 2010 um 01:56

    für meinen geschmack gilt hierbei auch: "weniger ist mehr"
    ich komme mit meinen bisherigen vorgehensweisen ebenfalls bestens zurecht.
    aber vielleicht ist es bei seiner band genau die richtige vorgehensweise?

    immerhin lässt er uns an seinen experimenten teilhaben und denkt auch mal völlig unkonventionell, beides finde ich sehr gut und auch durchaus interessant.

    wie der rest der menschheit mit seinen erkenntnissen umgeht, bleibt eben diesem rest vorbehalten.

  • Teilweise Ausfall Yamaha 02R

    • wora
    • 19. Mai 2010 um 01:47

    ah, dann lag ich ja mit meiner vermutung ziemlich richtig... ;)

    wie gesagt:
    solche kontaktprobleme werden auch die digitalpulte einholen, wenn sie genügend jobs hinter sich haben...

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