er scheint ja mittlerweile ganz gut rumzukommen... das hab ich schon geahnt als ich ihn kennenlernte, da war er noch in begleitung seiner eltern ![]()
und er war damals auch schon klasse.
Beiträge von wora
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diesmal kann ich deiner sichtweise zustimmen

allerdings darf man dazu sagen, das fast alle von dir aufgeführten konkurrenten auch ihren markt bekamen, allerdings nie im selben umfang wie das altbekannte shuremikro... was wohl nicht nur an dessen allroundqualitäten liegen dürfte, sondern auch einhergeht mit einer gewissen trägheit in der meinungsbildung der tourtechniker

dennoch ist das SM58 immer noch ein ernst zu nehmendes, weil sehr funktionelles mikrofon.die mikros von Heil werden aber bestimmt eine eigene nische besetzen, eine komplette verdrängung von SM58 & co wurde hier aber nicht beschwört. das könnte dieser kleine hersteller schon allein werbetechnisch überhaupt nicht stämmen...
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ich hatte vor jahren mal eine kleine tour mit grosser band, bei der auch ein (sehr guter!) beatboxer dabei war... er hiess übrigens "Robeat" und dürfte mittlerweile sicher eine grössere fangemeinde haben.
ich habe für ihn keinerlei effekte verwendet, nur einen kompressor für die stärksten peaks. wichtig war eine kleine höhenanhebung und natürlich ein deutlich nach unten gezogener locut mit dezenter bassanhebung.
er hatte zwar sein eigenes mikro dabei (beta58), aber das war drahtgebunden. für die grossen bühnen bekam er von uns eine funkstrecke mit 935er kapsel und kam damit gut zurecht.
das war alles und daraus hat der kerl wirklich enorme sounds gebastelt :shock:
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ich hab meinen leider verkauft, hatte aber vom vertrieb noch die zusage bekommen, das man ihn mit der "London Architect" software fernsteuern kann.
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Zitat von "daniel heide"
... Was ein absolutes must have ist, wird besorgt (nachdem ich dem Veranstalter den Aufpreis mitgeteilt und seine Zustimmung hab). Über die Sinnhaftigkeit will ich hier keine Diskussion anzetteln...
das bringt auch gar nichts.
als verleiher kann man ja nicht wissen, was die show nun genau benötigt. das weiss nur der tourtechniker.
leider werden:
a) nicht alle rider so geschrieben, das sie den wirklichen bedarf der show beschreiben
b) von vielen agenturen bekanntermaßen keine aktuellen rider herausgegeben. das ist ne echte plage.ich schreibe meine rider möglichst so, das dort alles aufgeführt ist was für einen erfolgreichen auftritt des künstlers sinnvoll ist.
meistens bekomme ich genau das was ich brauche - aber manchmal eben nicht. wenn es kleinigkeiten sind, dann kann man oft drüber hinwegsehen, bei groben abweichungen schwillt dann der hals, weil man unter umständen plötzlich viel mehr arbeit hat als nötig wäre...
am schlimmsten sind dabei die verleiher, die viel besser als ich wissen, was die show benötigt... zu diesen jungs habe ich ein ganz besonderes verhältniss :?Zitat von "daniel heide"...Ich finde eine größtmögliche Anstrengung sogar gut um den Zuschauern ein unvergessliches Konzert/Erlebnis zu ermöglichen. Denn letztendlich ist das (neben anderen schnöden Dingen) das wofür Künstler und wir arbeiten.
da bin ich völlig deiner meinung!
das sollte man mal wieder ganz fett unterstreichen!!!es ist doch im prinzip ganz einfach.
wenn eine show viel zu teuer für einen bestimmten kundenkreis wird, dann kann sie von den agenturen nicht verkauft werden - basta.
es ist also auch an uns, die technische umsetzung möglichst recourenschonend zu ermöglichen. die recource "techniker" ist dabei aber auch nicht unendlich belastbar, es müssen schon sinnvolle lösungen sein.
aber das hat jetzt nicht direkt etwas mit dem thema zu tun... -
mit dem herstellungsland habe ich meine aussage ja nicht verbunden, sondern den trend zu immer günstigeren gerätschaften beschrieben. B hat schlisslich mal gut angefangen und war zunächst gar nicht soo viel billiger als dei konkurrenz. das ging dann aber anfang der 90er schon los... und damals haben noch alle gelächelt.
ich bin sehr gespannt, was noch auf uns zukommt, es bleibt spannend. -
wie daniel heide geschrieben hat, ist die prioritäten-reihenfolge deutlich von der art des jobs abhängig.
als reiner "dry-hire-techniker" muss man natürlich möglichst flexibel sein und bleiben, sonst nimmt die anzahl an jobs möglicherweise ab. ganz klar.
es gibt aber auch noch andere stellenwerte, eben die sogenannten FOBs. die müssen nicht zwingend völlig unfähig sein, ich hoffe in meinem falle darf ich das annehmen
in eben meinem falle ist es so, das ich nicht von einer beschallungsfirma gebucht werde, sondern direkt von den künstlern. und die bezahlen mich dann auch.es gibt dann auch noch andere telefonate:
...wir stellen euch das XY mischpult.
im rider steht, das ich für diese show ein SPX990 benötige, ist das dabei?
das pult kann alle effekte, die sind drin
prima, dann ist sicher auch "Depeche III" und "Zikk" drin
wie bitte?
na, zwei meiner speziellen effektprogramme für diese show
ähem... nein. aber die hallqualität ist wirklich erstklassig.
nun ja, was nützt mir die erstklassige qualität eines halls, wenn ich kein "Zikk" machen kann?
hmmm...
also, dann sei doch bitte so gut und stell mir ein SPX dazu und alles wird gut.
OK, dann machen wir dasgut, das hatte jetzt zugegebenermassen nix mit essen zu tun

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ich hatte im letzten jahr mal die möglichkeit, guma´s bassdrum-mikro von Heil zu testen.
ich denke dein problem mit zu wenig kick hatte sicher was mit der bassdrum bzw. dem drummer zu tun, ich konnte da überhaupt kein manko feststellen.was ich anzweifle ist deine aussage, das sowohl das SM58 als auch das 4100 ohne bassabsenkung völlig unbrauchbar wären... denn das hängt sehr stark vom systemdesign der verwendeten anlage ab!
im übrigen gibt es tatsächlich sänger, die richtig mit dem nahbesprechungseffekt arbeiten. für diese wäre dann das besprochene mikrofon wohl eher ungeeignet.aber ich will die besprochene grundsätzliche qualität der mikros dieses herstellers nicht anzweifeln. das PR40 hat mir wirklich sehr gut gefallen!
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Zitat von "discodude"
Jetzt noch mal für mein Verständnis.
Geht es jetzt darum das einige Leute keine Ahnung von Digitalpulten haben und von der Arbeit mit Audiotechnik allgemein.
Oder darum das es ungünstige Bedienoberflächen gibt die die Arbeit verlangsamen und dadurch erschwehren????die erstgenannte frage brauchen wir nicht zu diskutieren, das lohnt sich überhaupt nicht.
wir wissen alle, das es immer solche und solche geben wird...im prinzip ging es mir um letzteres.
ich wollte damit ausdrücken, das der markt nicht alle digitalen pultkonzepte ansatzlos akzeptieren kann und wollte eigentlich nur mal sehen, was die kollegen gerne haben wollen.
ich für meinen teil kann die iLive nach bald zwei jahren übung natürlich im schlaf bedienen, danach kommt das M7Cl. dann kommt auf meiner bekanntheits-liste leider schon das LS9 (welches ich für viele jobs als eine ziemliche zumutung empfinde).
das 01V96 hatte ich selber mal und weiss natürlich, wie es funktioniert.
das PM5D hatte ich in den letzten jahren genau vier mal vor der nase und bin darauf natürlich recht langsam.
genau so wie auf dem PM1D, mit dem ich bisher auch nur vier jobs hatte.
ebenso Venue, Vi6 und SD8, die ich jeweils nur einmal bedient habe (das Vi-konzept gefiel mir dabei am besten)
die pulte von innovason konnte ich mal ganz gut bedienen (ausser patching oder sowas), die scheinen aber irgendwie ausgestorben zu sein und ich habe da mittlerweile wieder viel vergessen.so sachen wie XL8, Pro6 oder auch SD7 gibt es für meinen kundenkreis nicht, deshalb brauch ich auch überhaupt nicht drüber nachdenken, ob ich die bedienen können will.
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hoppla, dieses four-audio teil sieht ja sehr interessant aus.
seit wann gibt´s denn diesen hersteller und gibt es schon erfahrungen mit der qualität?
und wo liegt das teil preislich? -
genau so sehe ich das auch.
gerade der erfolgreiche aufstieg einer deutschen firma B mit billigware zeigt doch nur zu krass, wo der hase in wirklichkeit hinläuft.
musik und liveveranstaltungen sind mittlerweile zu einem belanglosen massenmarkt degradiert, in dem es zwar sehr schöne und verdammt gute highlights gibt, die aber meist im licht der vielen mittelmässigen glühlampen untergehen.
die masse darf aber kein geld kosten, sonst könnte sie ja keine masse werden...zurück zum thema analog und tot bedeutet das, das aussterben von besonderers hochwertiger technik hat auch etwas mit dem verfall des besonderen anspruchs von livemusik zu tun. das ist jedenfalls meine meinung dazu.
dieser beitrag hat aber nix mit pro/contra digital/analog zu tun...
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Zitat von "tobias kammerer"
...Die Digitalpulte entstehen ja nicht, weil der Tontechniker wer auch immer jetzt genau so etwas haben will, sondern sie sind eine logische Marktentwicklung, die sich nach den Kunden richtet und nicht nach den Bedienern...
sorry, das halte ich für eine fehleinschätzung.
mischpulte sind werkzeuge, nicht mehr und nicht weniger.
es spricht einiges dafür, das gerade die bediener von werkzeugen auf das design eben dieser enormen einfluss haben. in der geschichte haben sich schon immer die werkzeuge durchgesetzt, die einen möglichst guten job gemacht haben, dabei möglichst einfach zu bedienen sind und die möglichst preisgünstig und einfach anzufertigen waren (vorsicht: das heisst nicht zwangsläufig "billig")Zitat von "tobias kammerer"...
- Wir wollen dass Sie Herr Tontechniker praktisch nicht sichtbar im Raum sind, da Sie unser Fest stören.
- Wir wollen für viel Krempel wenig Geld bezahlenzum glück gibt es nicht nur solche veranstalter, die uns am liebsten im nebenraum der toilette unterbringen wollen...
und der kunde (das sind die konzertbesucher) nimmt es manchmal tatsächlich gerne wahr, wenn die technik gut ausgestattet scheint... schliesslich möchte er für sein geld ja auch was geboten bekommen!
man erinnert sich vielleicht noch an die ungläubigen fragen wie: "wissen sie denn, was all die knöpfchen bedeuten???"
technik interessiert viel mehr menschen, als man als geprügelter techniker glauben mag.
man sollte nicht die erfordernisse von industriejobs (wo es ganz und gar nicht um den künstler geht!) auf normale konzerte projezieren.das die meisten veranstaltungen heutzutage möglichst billig sein müssen, ist eine logische konsequenz.
denn heute macht ja jeder ortsverein ein jahresfest mit liveband, der markt mit livemusik ist quasi gesättigt - und wir wissen alle, wie viel mist es dabei gibt, dem man am liebsten lebenslanges spielverbot erteilen möchte...
für ganz grosse sachen gibt der kunde dann wieder gerne geld aus, aber die mittleren geschichten stehen unter enormem preisdruck. auch das wissen wir alle, und deshalb verstehe ich den zwang zu einsparung... aber nicht auf teufel komm raus. -
also ich habe den rechner in mein case fest eingebaut, zusammen mit USV, MADI und WLAN alles fest verkabelt.
ich muss nur das teil auf die bühne rollen - strom dran - einschalten - fertigähem, natürlich muss ich noch das Cat-kabel zum FOH legen und dort das pult und den laptop aufbauen... im pultcase ist die USV und der WLAN-AP übrigens auch schon fest eingebaut.
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wenn ich sowas programmieren könnte, würde ich mich gleich anbieten.
tja, da bleibt uns also wahrscheinlich nur übrig, tomy ganz nett darum zu bitten...
das wäre doch mal wieder ein tolles forumsprojekt: einer schafft, der rest diskutiert
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wenn das dann so gelöst ist, das ich während dem faderschieben NICHT auf den bildschirm schauen muss sondern mich auf meine musiker (und deren zeichen) konzentrieren kann, solls mir recht sein.
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ich benutze seit zwei jahren den iDR4 von allen&heath.
er hat in der grundausbaustufe 6 eingänge (zwei davon sogar mikrofontauglich) und 6 ausgänge.
er kann über netzwerk gesteuert werden und es gibt externe steuerungs-devices, z.b. als wandtableaus.
das system ist mit 8 eingängen und 8 ausgängen erweiterbar (je 1HE), also max. 14x14 matrix.
für diesen funktionsumfang ist er sehr preiswert und bietet dazu noch eine relativ geringe latenz (ca.2ms). -
hmmm, das klingt für mich eher nach alptraum...

ich benutze ja auch einen laptop, um die feineinstellungen des monitrosetups direkt auf der bühne machen zu können. aber deise bedienung ist mir im moment noch viel zu langsam, hier warte ich auf vernünftige touchschreens.
die show fahre ich dann aber doch lieber über richtige fader, dieses feingefühl kann mir kein bildschirm der welt ersetzen. -
probieren geht über studieren...?
ähm...
studieren geht über probieren... ?
wie war das nochmal?
es gibt hier im forum doch einige verweise auf einschlägige literatur.
so ganz ohne vorarbeit probiert man sich da sicher nen wolf... -
die qualität ist definitiv vergleichbar, meiner ansicht sogar etwas sauberer im mittelton. aber das ist dann geschmackssache.
die boxen dieses herstellers sind jedenfalls sehr hochwertig, der entwickler hat früher mal für Meyer gearbeitet. -
ich glaube auch, das es keinen nennenswerten vorteil bringt. so lange man diese lautsprecher im sinnvollen rahmen einsetzt, kann man damit doch auch mit der passiven ansteuerung gut arbeiten.