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Beiträge von wora

  • Fanta 4 Heimspiel Stuttgart

    • wora
    • 29. Juli 2009 um 19:59
    Zitat von "klauston"

    ...
    Zu dem irgendwo zitierten Wall Konzert:
    Damals sind uA auch Delay Towers ausgefallen, weil nach einem Stromausfall die BSS Frequenzweichen in den Delaytowers automatisch beim wiedereinschalten muten ( was ja ein tolles Feature ist )
    Die geplanten Delayline Teckies kamen jedoch nicht in Ihre Delay Tower, weil der Publikumsansturm so extrem war, das die durch das Publikum einfach nicht mehr auf ihre Arbeitsplätze kamen ( zumindest eben nicht rechtzeitig )
    So kann es auch gehen.


    genau. und das wurde nachweislich durch TV teams gemacht, weil die dort noch schnell ein bisschen publikumslicht aufgebaut haben und sich den strom dafür einfach von den aggregaten abgezapft haben. nach dem wiedereinschalten waren die delays zwar gemutet, aber das licht war dann ganz toll... :evil:
    diese volltrottel haben da noch andere böcke gebaut, z.b. die nahfeldbeschallung einfach abgebaut weil sie noch ne kamera hinstellen wollten... eine vorplanung gab es damals wohl noch nicht.
    aber aus erfahrung wird man klug, ich habe jedenfalls nie wieder gehört das wegen solcher sachen danach irgendwo ne delayline ausgefallen wäre...

  • Fanta 4 Heimspiel Stuttgart

    • wora
    • 29. Juli 2009 um 19:49
    Zitat von "binson"

    Gegenfrage: Hat schon mal wer in der Schleyerhalle vernünftigen Sound bei einem Pop-/Rockkonzert erlebt? :lol:


    ja, ich: 1990 bei Depeche Mode!
    seit dem war ich aber nicht mehr in dieser halle...

  • Anschaffung eines neuen GL2800-32 oder GL2400-32 !?

    • wora
    • 29. Juli 2009 um 09:34

    ich würde hier eher zur 2800 raten.
    gerade wenn man auch fremdbands betreut (stadtfeste o.ä.), kann der vorteil 2 auxe mehr zu haben ganz schnell mal ausschlaggebend sein. 6 monitorwege sind heute ja keine seltenheit mehr.

  • Bildschirme in der Sonne

    • wora
    • 29. Juli 2009 um 09:25

    GRÖÖÖÖHL! :D:D:D

  • Fanta 4 Heimspiel Stuttgart

    • wora
    • 29. Juli 2009 um 01:04

    ich halte es auch für etwas problematisch, einfach mal so das argument "billig" in den raum zu werfen, wenn man nicht alle details kennt.
    so gab es auch mal beim konzert von pink floyd in berlin grosse probleme mit der beschallung (1990 - 300.000 zuschauer).
    im nachhinein stellte sich dann heraus, das hierfür die kollegen vom TV verantortlich waren...!

    also erstmal rausfinden, was und wo die probleme genau lagen, dann kann man auch die schuldigen ermitteln.

    aber tatsache ist schon, das es recht viele kritische stimmen gab!

  • Grenzflächenmikro für BD. Shure od. Sennheiser?

    • wora
    • 29. Juli 2009 um 00:55

    manche BD haben ja ganz weiche dämmstoffe drin, darin kann das mic evtl. versinken.
    und andere haben wiederum so ein kissen in "knochenform" drin, da kann es auch nicht schaden wenn das mikro nicht unter das kissen rutscht.

    ich arbeite auch mit einer grenzfläche (zwar ne andere, aber das tut ja nix zur sache)
    diese habe ich immer im zugehörigen ledermäppchen, das ich dann in der BD einfach als unterlage benutze.

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 29. Juli 2009 um 00:50

    ich benutze zwei "3Com AirConnect 9550" und habe damit keinerlei probleme.

    mit der neuen software hatte ich beim ersten gig auch ein bisschen hassel, wenn ich das laptop per WLAN konnektiert hatte. dann blieben z.b. ab und an mal die pegelanzeigen am pult stehen, obwohl ich nichts gemacht habe.
    die letzten gigs trat der fehler aber nicht mehr auf, obwohl ich überhaupt nichts geändert habe.

    ganz am anfang hatte ich auch mal mit dem editor und Java probleme, die sich ebenfalls von allein "reparierten". vielleicht liegt dein problem ja auch an der Java-schnittstelle.

  • Digico SD8

    • wora
    • 29. Juli 2009 um 00:36
    Zitat von "bertz"

    ich schreib da mal was dazwischen...


    schön... Genau da sehe ich auch die Kernkompetenz des Pultes.


    ha, das hast du aber schön gesagt. ;)


    Zitat von "bertz"

    ...
    Sonst kann ich als Digico-Fan deine Einschätzungen absolut teilen und nachvollziehen. Warten wir mal auf das Update. Laut meiner info soll es zur Plasa im September kommen... Korrigier mich, Roger, wenn ich falsch liege. Man kann gespannt sein...


    danke. ich bin auch wirklich bestrebt möglichst objektiv an die sache ranzugehen. ich hab halt geschrieben was mir bersonders aufgefallen ist. als "nichtbesitzer" hat man ja weniger rosa gefärbte brillen auf, wenn man ein produkt in die finger bekommt. und über solche rückmeldungen freuen sich normalerweise alle hersteller, denn daran sehen sie wo man noch was machen kann - und sollte.


    Zitat von "Oliver Derks"

    ... wo wir gerade beim Thema sind: Wie stellen sich denn in der Praxis die 12 grafischen EQs dar?
    Für meinen Geschmack dürfeten das ein wenig mehr sein.

    die EQs sind bedienbar, wenn auch eher so ein bisschen wie im M7.
    aber es geht. man ruft den EQ auf und markiert mit dem finger den bereich. die 12 fader in der mitte sind dann die EQ-fader. der bereich lässt sich ganz einfach verschieben, das ist überhaupt kein hexenwerk.

    an die beschriftung der einzelnen EQs sollte man vielleicht nochmal drangehen, ich konnte die passenden EQs nur auswählen, weil mir der babysitter vorher gesagt hat welche für was zuständig sind... eine beschriftung habe ich nicht gesehen (hab aber auch keine weitere zeit darauf verschwendet sie zu suchen)
    ob man als tech lieber mit den parametrischen oder mit den grafischen arbeitet sollte im idealfall diesem überlassen bleiben. für meinen geschmack ist die arbeit mit beidem interessant, quasi so ne art "best of both worlds".
    ich denke hierfür könnte man die verbliebene prozessing power gut einsetzen, wenn da noch so viel übrig ist kanns ja nicht schaden auch für komplexe monitormixe pro ausgang einen EQ parat zu haben.

    die sache mit der ausreichenden prozessing power für spätere anpassungen an markterfordernisse halte ich grundsätzlich für ne gute idee.
    als alleinstellungsmerkmal sehe ich es jetzt aber nicht wirklich, denn andere digitalpulte kann man ja auch updaten...
    in sofern halte ich das eher für ein toll formuliertes "marketingargument" :wink:

  • Bildschirme in der Sonne

    • wora
    • 29. Juli 2009 um 00:06
    Zitat von "oton"

    ...soeben das PM5D erfunden ... :wink: ... dessen Display sich übrigens auch recht gut bei viel Sonnenlicht ablesen lässt.


    kippbare displays gibt es auch bei innovason und beim iLive (nicht beim T)
    trotzdem sind die bei hellem tageslicht (also ohne dach - bzw. mit weissem dach) schwer lesbar, auch das PM5d ist da nicht so viel besser. möglicherweise hattest du immer FOH plätze mit richtigem dach, das genügt meist schon völlig.

    die idee, das sich die pulthersteller mal bei den lichtkollegen umschauen sollten, halte ich für eine gute idee für die zukunft!

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • wora
    • 28. Juli 2009 um 23:57
    Zitat von "Jens Droessler"

    Na, überleg mal :) Gegenüber dem Vollraum gibt es drei Begrenzungen. Und jede Begrnezung bringt....


    so, also dann überlege ich mal:
    wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, bringt eine begrenzungsfläche 6dB (im bass wegen der langen wellenlänge)
    das wären dann also bei zwei begrenzungsflächen 12dB und in der raumecke sogar 18dB?

    das kann ich aber jetzt nicht so recht glauben... :D

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 23:08
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ wora: Du musst schon noch sagen gegenüber welchem "Zustand" du den Gewinn durch "in die Ecke stellen" wissen möchtest...


    ja, natürlich gerne gegenüber der theoretischen betrachtung, das die teile irgendwie mitten in der luft hängen ;)
    also "vollraum", oder wie man dazu sagen mag

  • Knopfharmonika-Mikrofon?

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 22:52

    ich schliesse mich hier der euphorie für das Pro35 an. ich arbeite ebenfalls seit jahren mit diesem mikro am akkordeon, auch der keyboarder von herrn Grönemeyer (Alfred Kritzer) hat sich daraufhin eins zugelegt (und sein AKG system ausgebaut ;) )
    wenn es noch wärmer klingen soll, dann auch sehr gerne ein ATM350, das kann man nebenbei auch später auf einen sender aufstecken (abnehmbares speiseteil)

    ich clippe das mikro übrigens immer einfach an den ersten faltenbalg, das geht problemlos...

    der onk:
    interessanter link!

  • Subwoofer auf Stelzen?

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 21:25

    so, für mich als nicht-physiker ist hier schluss. ich verstehe jetzt nur noch bahnhof.
    wie viel pegelanhebung habe ich jetzt, wenn ich den subwoofer in eine raumecke stelle? (also achtelkugel)
    3dB oder 6dB?
    oder doch mehr?

  • Der Deboinker und warum er ein Snare Bottom Mic braucht

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 20:54

    billbo: da ich seltenst andere techniker auf meiner anlage betreue, habe ich leider auch nicht diese einsichtmöglichkeiten in die arbeitsweise anderer kollegen... tja, schade eigentlich, aber ist das nicht auch eine art datenklau?

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 18:47

    das sich der encoder schwer drehen lässt, spricht für eine mechanische bremse... sprich: das teil schleift irgendwo und wird dadurch gebremst. am besten du wendest dich mal an den service, denn das sollte wirklich nicht sein.

  • Bildschirme in der Sonne

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 18:41
    Zitat von "Jeremy"

    ...aber die Bildschirme vom Pro6 waren einwandfrei abzulesen (die stehen halt auch etwas steiler)...


    genau das ist der trick bei der sache! alle anderen hersteller verbauen ihre screens schäg nach oben, was aber für touchscreens wiederum die bessere idee ist ;)

  • Bildschirme in der Sonne

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 11:31

    sascha-kohl:
    ich meine ja auch nicht ausschliesslich das iLive, hier sehe ich die LEDs auch bei direkter sonneneinstrahlung noch sehr gut.
    für dieses pult werde ich mir im laufe der zeit sicher einen externen touchscreen zulegen, der dann bei zu großer umgebungshelligkeit als ersatz für den eingebauten schirm eingesetzt wird.
    aber es gibt ja, genau wie du schon passend erwähntest, auch noch andere tische an denen man hier und da arbeiten muss.

    eine heftige erfahrung habe ich da mal mit einem Vi6 gemacht, da war überhaupt nix mehr zu lesen. die lösung war dann: das weisse FOH zelt wurde von innen mit schwarzem molton abgehängt, dann ging das ganz gut.

    hat schon mal jemand an den midas-tischen gearbeitet? dort sind die schirme ja ganz anders eingebaut, das könnte hier in der tat ein vorteil sein.

  • Der Deboinker und warum er ein Snare Bottom Mic braucht

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 11:14

    ach, das hier ist doch endlich mal wieder ein thread nach meinem geschmack!
    danke für die bis hierhin schon zahlreichen guten tipps!!

    da ich mir ja im laufe der jahr(zehnt)e keinen lehrer hatte und mir deshalb alles selbst beigebracht habe, hatte ich so meine eigenen vorgehensweisen entwickelt, die aber nicht unbedingt immer die besten sein müssen! gumas idee mit der kompressoreinstellung muss ich unbedingt mal antesten, klingt wirklich interessant. auch der beitrag von billbo ist mal wieder sehr hilfreich und hat mir neue ideen eingepflanzt, danke.

    bisher arbeite ich auch meistens mit nur einem snare-top mikrofon. vor etwa 10 jahren habe ich mir mal eine speziallösung gebastelt: zwei e604 mit einem kabel verbunden, dabei ein XLR in der phase gedreht und mit einem dämpfungsglied versehen. das hat bei einer snare sehr gut funktioniert, eine präsenzanhebung war überhaupt nicht nötig. allerdings hat mir diese lösung bei anderen snares überhaupt nicht gefallen ;) ... somit habe ich diese lösung dann wieder verworfen.
    seit ich nun mit einem mikro arbeite, über welches das übersprechen der hihat (von hinten) vernünftig klingt, komme ich eigentlich ganz gut klar. in diesem zusammenhang kann ich auch mal sagen, das ich das HH mikro im mix oft sogar aus lasse und lediglich für monitoranwendungen benutze. die modernen HH´s bekomme ich oft schon sehr gut über die OH und das snaremikro mit und fahre sie nur an stellen in den mix, bei denen die HH ganz vorne stehen muss (beispiel: "smoke on the water" :D )

    ich muss auch noch zugeben, das ich meist professionelle drummer vor der nase habe, die ihre trommeln auch gut stimmen können. hierbei passiert es mir dann wirklich selten, das ich ein bottom-mikro vermisse.

    es gibt in meinem anwendungskreis eigentlich nur ein drummer, der taub genug ist, damit er seine trommeln nicht mehr gut stimmen kann (kein scherz!). und ausgerechnet bei ihm habe ich immer lo-budget situationen in oft sehr kleinen locations, so das die sache mit dem bottom-mikro nicht immer sinnvoll ist, da ich die snare hier meist eh nur selten über die PA fahre.

    diese für mich neuen ideen werde ich jedenfalls mal antesten!
    diese woche noch... :D

  • Bildschirme in der Sonne

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 00:57

    wer kennt es nicht:
    ich hatte diesen sommer wieder viele probleme auf den bildschirmen der digipulte zu erkennen, was man da gerade macht oder machen sollte.
    wenn mittags zum soundckeck die liebe sonne scheint, ist es manchmal echt mühsam damit zu arbeiten.
    obwohl die hersteller dieses problem mittlerweile kennen müssten, habe ich noch nirgends eine entsprechende problemlösung gefunden.

    da diese probleme sicherlich nicht nur mich treffen:
    was macht ihr denn so, um dem problem herr zu werden?

    am besten wären ja dunkel abgehängte mischerhäusschen.
    aber die gibt es (vor allem bei kleineren veranstaltungen) leider nicht überall. und mittlerweile scheint es auch hipp zu sein, weisse mischerhäusschen aufzustellen. das sieht vermutlich wirklich besser aus, ist in diesem falle aber wirklich kontraproduktiv.

  • Digico SD8

    • wora
    • 27. Juli 2009 um 00:33

    so, mein gig auf dem SD8 ist am freitag gelaufen, ich kam wegen der joblage nur noch nicht dazu etwas zu schreiben.
    zunächst einmal vorneweg:
    das pult klingt wirklich angenehm, schön warm und offen, genau so wie man es sich wünscht.
    der EQ reagiert toll, der kompressor arbeitet recht unauffällig.
    von dieser seite her finde ich das pult wirklich gelungen, toller sound!

    es wäre auf der gestellten K&F anlage übrigens auch ohne die extern eingeschliffenen de-esser gegangen. aber heutzutage muss sowas einfach dabei sein, bei dem preis erwartet man diese funktion einfach.

    die bedienung ist erstmal etwas gewöhnungsbedürftig.
    bisher habe ich die digitalpulte immer in zwei kategorien eingeteilt:
    - das klassische "ein-kanal-bedienpult" (z.b. wie bei Yamaha, Innovason, Digidesign und Allen&Heath)
    - das "mehr-kanal-bedienpult" (wie z.b. Vi6)
    (auf anderen digico-pulten hab ich noch nicht gearbeitet, dazu kann ich jetzt nix sagen)
    - das SD8 ist ein zwitter aus beiden welten.
    einerseits bietet es eine fülle an übersicht über 12 ausgewählte kanäle, andererseits hat man da doch zum teil feste bedienregler für den jeweils ausgewählten kanal. man kann nur nicht alle funktionen direkt nutzen, manche muss man sich über den bildschirm holen.
    man muss sich hier zwingend in das konzept reinarbeiten können, sonst wird es sehr schnell stressig.
    die vielen unbeschrifteten knöpfe sind geschmacksache, mir gefällt das nicht unbedingt. aber ich sehe natürlich ein, das es bei dem konzept schwierig anders machbar wäre. man kann zwar sehen, was eine knopfreihe gerade macht, aber man muss eben immer erstmal schauen, was sie macht, sonst kann man sich echt dicke eier legen.
    aber auch das ist natürlich kein ausschlusskriterium, denn wenn man sich daran gewöhnt hat funktioniert das völlig selbstverständlich. am ende des abends hatte ich es dann auch gerafft ;)

    die übersicht finde ich ebenfalls gewöhnungsbedürftig.
    die kanalanzeigen sind ein bisschen unübersichtlich, weil recht klein und trotzdem mit 3 zeilen ausgestattet. wenn in den 3 zeilen unterschiedliche begriffe stehen, weiss man ab und an nicht was man da jetzt haben sollte... zumindest mich als pultanfänger hat das doch einige male irritiert.
    der zentrale schirm ist zwar riesig, aber leider auch ziemlich vollgestopft, so das er dann schon wieder ein bisschen zu klein wirkt. man muss schon recht genau zielen, wenn man eine funktion auswählt. das ist bei analogen pulten mit vielen funktionen zwar oft auch nicht grösser, bei diesen hat man aber ein fingergefühl für die einzelnen taster oder regler, auf einem touchschreen geht das natürlich nicht...

    möchte man einen kompressor bearbeiten, dann selektiert man natürlich erstmal den kanal.
    dann springt das fenster auf den entsprechenden 12er block und stellt den soeben gewählten kanal farblich abgehoben dar.
    dann drückt man am screen auf den kompressorbereich, ein unterfenster erscheint.
    sodann schaut man, welche knöpfe zu den unter dem bildschirm befindlichen encodern gehören...
    das geht zwar einigermassen flott, aber ich bin da wohl ein bisschen verwöhnt, mir ist das schon etwas zuviel.

    überhaupt habe ich möglichst wertfrei versucht, die bedienung zu beurteilen.
    mir gefällt in dieser hinsicht das iLive und sogar das M7CL einfach besser. mit den beiden geht die einarbeitung wirklich schneller, was gerade für fremdmischer interessant ist.
    bedient man das pult immer selbst, kann man es sich aber nach seinen erfordernissen programmieren, so das man überall gut drankommt. ich würde mal sagen: ein interessantes tourpult.

    ich habe übrigens noch eine heftige fehlerquelle entdeckt (zum glück nur im soundcheck):
    im soundcheck ist es mir beim umschalten der fenster passiert, das ich mit dem handballen aus versehen eine andere szene aufgerufen habe! das gab erstmal ein ziemlich hässliches geräusch über die PA, zum glück war der babysitter sehr schnell da und hat das problem beseitigt... ich war aber erstmal etwas geschockt und habe schon überlegt, ob ich schnell noch mein eigenes pult aufbaue.
    diese funktion gibt es am iLive ja auch, aber dort kann man sie abschalten! das muss hier zwingend auch gemacht werden können, denn man kann sonst nicht verhindern, das mal (aus versehen) eine falsche szene geladen wird!

    zwei kleinere bugs waren auch dabei:
    - einmal wurde neben einem fader kein inputsignal angezeigt, obwohl es über die PA deutlich vernehmbar war. nach kurzem umschalten des fensters war dei anzeige aber wieder da.
    - der andere bug war ein etwas seltsames verhalten des bildschirms beim umschalten auf master, ich bekomme es jetzt aber gerade nicht mehr in den kopf, was da genau war... na ja, egal.

    ich hoffe für die user auf ein baldiges update, denn das pult bringt ein paar gute grundvorraussetzungen mit, das ist die signalverarbeitung. diese kommt dem ursprünglichen analogen sound schon recht nahe, es wäre schade wenn durch ein paar einfach zu behebende mängel diese positiven potentiale verschenkt werden würden.
    aber Digico ist ja nicht doof, ich denke das die das auch wissen ;)

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