Das Ganze gibt es jetzt zumindest in Teilen auch zum Gucken: Auf der Deluxe-Variante des neuen 30-Jahre-Albums von BAP ist auf der DVD u.a. eine Doku über das legendäre Mendig-Konzert ("Rään un Sonnesching un Hagel"). Beinhart, die Jungs. Wollten sogar noch weiterspielen, als der Strom weg war... Und die Technik-Crew muss wahre Heldentaten vollbracht haben.
Beiträge von krishan
-
-
Also an den Notenpulten dürfte es nicht liegen, jeder einigermaßen brauchbare Monitor kann so ein Pult fast umwehen. Okay, nicht ganz so krass, aber laut genug müsste es zu machen sein.
Um welche Instrumente und welche Art der Abnahme (Mikros/direkt) handelt es sich denn?
-
Kann ich nur bestätigen. Habe es mal mit Sennheiser-Kugeln versucht (MKH405, wenn ich mich richtig erinnere), das Ergebnis (Feedback) war leider so schlimm wie befürchtet.
-
Ich habe ein 24er Delta 200 für die Band, da reichen 2 Foldbacks. Klar, DLX wäre besser, dehalb gucke ich mich gerade nach Einzelkanälen und Wracks zum schrittweisen Umrüsten um. Das Pult hat in hervorragendem Zustand (okay, ein Fader knistert leicht) samt Rollencase und 30 Meter nagelneuem 24/4 Multicore incl. Stagebox am Elektrostrand knappe 700 Euros gekostet. Da sind Ohringer und Mecki m.E. keine Alternative.
Vorgestern ist übrigens ein 32er Delta 200 mit Rollencase für 699 im Sofortkauf weggegangen. Verdammt viel Pult fürs Geld!
Den EQ finde ich übrigens längst nicht so schlecht, wie er hier gemacht wird. Mag aber dran liegen, dass ich meine FOH-Sozialisierung schon vor 25 Jahren hatte und damals fast nur mit Soundcraft gearbeitet habe.
-
Hmm, eigentlich überall zu kriegen, bloß nicht in D/A/CH...
-
Alternativen zum A&H GL sind auch noch Soundcraft Spirit Live 4 oder Delta, zur Zeit bei einem Internet-Auktionshaus ziemlich preiswert zu schießen.
-
Eine weniger technische, sondern eher musikalische Anregung, die angesichts der genannten Stilrichtungen allerdings vermutlich ungehört verhallen wird: Wenn der Bühnensound miserabel ist, dann muss erstmal der Sound auf der Bühne besser (und das heißt in der Regel auch erheblich leiser) werden, bevor der Knöppedreher da mit welchen Geräten auch immer Wunder vollbringen kann. Das gilt gerade für Amateurkapellen in kleinen Sälen.
Aber da hilft kein Predigen, hat damals bei mir auch nicht geholfen...
-
Die drei verschiedenen Köpfe gibt es auch bei den Funkmikros (SM, 87A, 87C). Das 87C hat neben der Nierencharakteristik auch einen gegenüber dem 87A leicht veränderten Frequenzgang, wobei ich zugeben muss, keinen hörbaren Unterschied feststellen zu können. Ist halt nur bei der Verwendung von Wedges spürbar rückkopplungsfester.
-
Tss, tss, da verbirgt sich doch hinter dem Link "Schaltplan" tatsächlich das komplette Service Manual. Super-Tipp, vielen Dank!
Gruß
C. -
Hallo, ich suche für die Innereien eines Ampcases 4cm dicken festen Schaum (entweder Verbundschaumstoff oder das schwarze, billigere Zeug). Alle bisherigen Quellen wollten mir nur 2x1m-Platten verticken, ich brauche aber nur zwei Zuschnitte von ca. 80x60 und 13x60cm. Am liebsten wäre mir ein Casebauer im Kölner Raum, wo ich die Sachen einfach cash & carry abholen kann...
Gruß
C. -
Hall macht nur Sinn, wenn man den Effekt beim Live- oer Studiomix auf einzelne Kanäle (Stimmen, Instrumente) beschränken und individuell regeln kann. In der Summe macht Hall nur Grütze. Bleiben lassen, es klingt grottig!
-
Wo wir gerade dabei sind: Ich suche eine Anleitung zum Wechsel der Nadelbeleuchtung beim SL1210 MkII...
-
Super, danke!
C. -
Kurze und einfache Frage: Kann man in ein Delta 200 auch Kanalzüge des Delta DLX einbauen (wäre wegen der beiden zusätzlichen Auxregler ganz nett)? Die 6 Busse dind ja eigentlich vorhanden...
Gruß
C. -
Samson EQs sollen gut sein und sind etwas preiswerter, so dass Du vielleicht bei gleichen Kosten lange Fader kriegst. Ich habe sie aber selbst noch nicht probiert, ansonsten hat dbx in dieser Preisklasse eigentlich den besten Ruf.
-
Benni, Dein Spirit Studio war eindeutig weit unter Preis. Glückwunsch, wirklich ein echtes Schnäppchen. Ich selbst habe ein quasi unbenutztes Spirit Live 24/4 als Reservepult und werde es nicht unter 600-650 Euro verkaufen, das ist auch der aktuelle ebay-Preis.
Orthifant, für 300 Steine ist auch das Soundtracs ein sehr guter Kauf, nimm um Gottes Willen bloß kein Behringer MX. Da liegen insbesondere in der mechanischen Verarbeitung, aber auch beim Sound, Welten zwischen. Das Soundtracs hat immerhin mal knapp 2000 Euros gekostet.
-
Ist ein ordentliches Pult. Die 20 Mono-Kanäle in der 24-Channel-Version sind nicht übertrieben viel, aber die Sterostrips können ja als Returns herhalten. Das 32er-Pult wäre empfehlenswerter. Im Handling ist es sehr flexibel, weil die Auxwege komplett pre/post schaltbar sind. Die Dreiband-Klangregelung ist nicht unbedingt der Traum, aber sie tut es.
Das Pult ist für kleine bis mittlere Veranstaltungen im Semiprobereich durchaus okay, außerdem absolut brauchbar, um Demos aufzunehmen.
Was soll das gute Stück denn kosten?
-
Hütten-Hits 2003, gibt's bei Amazon.
-
Zitat von "soulfunker"
Mit Hilfe welches Gerätes bekommt man den Nachhall aus der Bassdrum, Expander/Compressor/..... und welche der genannten sind am sinnvollsten bei BassDrum Snare und Toms. Was bei Congas?
Hallo Soulfunker,
auch wenn ich befürchte, dass der Thread ins Party-PA-Forum verschoben wird, hier einige Antworten. Eines vorweg: Die Frage zeigt, dass auf Eurer Seite nicht unbedingt großes Know-How vorhanden ist. Sofern Ihr nicht einen ausgewiesenen Profi auftreibt, der das Pult bei Euren Auftritten bedient, solltet Ihr auf Gates und Kompressoren in größerer Zahl erstmal verzichten. So ein Pult hat schon genug Knöpfe, die man falsch drehen kann - das gilt für eine 10-köpfige Big-Band mit vollem Gebläse sogar noch mehr als für eine 4-Mann-Punkkapelle. Erst wenn Ihr den Grundsound im Griff habt, könnt Ihr daran denken, die dann erkennbaren Probleme im Einzelnen anzugehen.
So, und jetzt trotz allem etwas detaillierter: Eine Bassdrum, die über die Anlage so lange nachklingt, sollte der Trommler sich erstmal selbst vornehmen: Ordentlich stimmen und das Fell bedämpfen reicht in der Regel aus. Kompressoren und Gates bringen hier mehr Druck und verringern das Einstreuuen anderer Signale, wobei Letzteres durch die Position des Mikros im Kessel eigentlich schon ordentlich reduziert ist.
Anders verhält es sich bei Toms und Snare, hier gibt es natürlich ein Übersprechen, und Toms sollte man auch nicht totdämpfen. Da können vor allem Gates erheblich den Sound verbessern.
Zitat von "soulfunker"Was verwendet man am sinnvollsten für Bläser (SAX, TROM) oder eght es auch ohne. Gleiches für Gesang ? Muß ich bei so vielen Mics für viele Kanäle ein Gate einsetzten ?
Es geht, wie gesagt, alles auch ohne - auch das Schlagzeug. Je stärker andere Signale in fremde Kanäle übersprechen, desto mehr verbessert ein Gate den Sound. Für Gesang bringt ein Gate nicht so furchtbar viel, dagegen ist ein Kompressor sehr nützlich, weil er der Stimme mehr Druck und Durchsetzungsfähigkeit durch einen gleichmäßigeren Pegel verleiht und damit auch einige Unzulänglichkeiten der Vokalkünstler bezüglich ihrer Mikrotechnik ausgleicht.
Während für Gesang, Bass und Akustikgitarren in einer elektrischen Band ein Kompressor schon extrem nützlich ist, kann man bei Bläsern durchaus darauf verzichten. Wenn der TT sein Handwerk beherrscht, ist aber auch hier etwas Kompression sehr schön.
Zitat von "soulfunker"Reichen bei kleinen (200Leuten) Veranstaltungen auch 15 band EQs für die Monitorwege (4) ?
Das hat nichts mit der Größe der Veranstaltung zu tun. Je mehr Bänder ein EQ hat, desto genauer lassen sich jene Frequenzen herausfiltern, die besonders rückkopplungsempfindlich sind. Breitbandigere Fiter schneiden auch die benachbarten Frequenzen heraus, was zu einem schlechteren Sound führt. Eine Alternative zu einem 31-Band-EQ im Monitor ist eher ein vollparametrischer 3- oder 4-Band-EQ als ein 15-Band-Gerät.
Zitat von "soulfunker"Stört die Phantomspeisungm wenn sie an ist, die "normalen" Mics ?
So lange die Kabel in Ordnung sind, hat die Phantomspannung keinen Einfluss auf dynamische Mikrofone.
Ich hoffe, das hilft Dir erstmal
Gruß
C. -
Hat jemand schonmal das t.bone CD 55 an Toms ausprobiert? Dass es kein kein e604 ist, braucht mir keiner zu erklären. Aber ist es für Low-Budget-Einsätze brauchbar?