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  2. billbo

Beiträge von billbo

  • Das letzte seiner Art?

    • billbo
    • 28. Januar 2013 um 00:55

    Bekanntmachung:
    Hiermit sehe ich mich gezwungen die traurige Mitteilung zu machen, dass das vermutlich letzte im täglichen/ regelmäßigen professionellen Einsatz genutzte Soundcraft 500 Monitor (48 Kanal Einzelstück 8) ) seit diesem Wochenende schweren Herzens in den wohlverdienten vorläufigen Ruhestand entlassen wurde. Friede seinen Insertbuchsen, seiner Busverkabelung, sowie den Bypassrelais des dazugehören KT DN300 Racks.

    Vorbei das warme, heimelige, mitunter unvermittelt verlöschende Licht seiner 4 nachträglich angebrachten 4W Bajonettverschluss - Schwanenhalslämpchen, und Geschichte auch der traute Anblick seiner 48 raumsparenden Kanaldrehfader. Statt dessen darf nun an gleicher Stelle ein profanes, in kaltem LED – Chic daher kommendes M7CL sein (zunächst mal) zweites Erwerbsleben verbringen.

    Du wirst mir fehlen!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    p. s.: sucht vielleicht gerade jemand einen top erhaltenen/ ganz leicht gebrauchten Soundcraft 48er Monitorplatz? :roll:

  • Dämpfungsmaterial = Filtermaterial? (nicht Dämmmaterial)

    • billbo
    • 26. Januar 2013 um 21:41

    Der 'Klinger' fehlt in dieser Aufzählung ganz eindeutig. Nach dessen Radiopraktiker - Taschenbüchern dürften ohne Zweifel die ersten paar zehntausend Selbsbau - Kartoffelkästen (für Bühne und Wohnzimmer) in Deutschland entstanden sein. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 26. Januar 2013 um 16:46

    Schade, ich hab' Dienstag selbst 'nen Gig. Eher nix für Stäbchen :| ... aber zum Glück gibt's ja Earplugs. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 25. Januar 2013 um 13:18

    andi: Versuche mit auto – Feedbackkillern gibt's seit Jahrzehnten. Immer mal wieder. Die haben alle eines gemein: man kann nicht vorhersehen, wann sie arbeiten. Und während sie arbeiten klingt's scheußlich. Nicht umsonst sterben sie immer ganz schnell wieder aus.

    Und der Symphonieorchestervergleich hat natürlich noch einen kleinen, aber feinen Haken: vor jedem Symphonieorchester agiert ein horrend hoch bezahlter Klangsortierer. Mit dem Stöckchen in der Hand an der Bühnenvorderkante, also an der Stelle, an der das akustische Gesamtereignis den Bühnenbereich verlässt und aufs Publikum losgelassen wird; ab da kann (und muss) er sich darauf verlassen, dass ebenso horrend entlohnte Baumeister, Architekten, Akustiker ihren Job so gemacht haben, dass es für die gesamte Zuhörerschaft in etwa passt. Und er erklärt jedem Klangkörper peinlichst genau, zu welchem Sekundenbruchteil, mit welchem Timbre, welchem Anschlag, welcher Lautstärke, welcher Dynamik er zu ertönen hat. Und wehe, der – oder diejenige spurt nicht :D.
    Die Band dagegen mit 5 oder 10 Stäbchen auf der Bühne, welches jeder so laut dreht wie er meint dass es passen könnte, baut dahingehend auf das Prinzip Hoffnung. Kann gut gehen, muss aber nicht.

    Wobei man sicherlich noch trefflich darüber streiten könnte, ob das Prinzip Hoffnung darauf, dass der geringfügig weniger horrend bezahlte Klangsortierer am Saalmischpult wenigstens ein bisschen was von seinem Job versteht, im Einzelfall eher mehr oder eher weniger Erfolg verspricht als die autarke Lösung.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 25. Januar 2013 um 11:21
    Zitat

    ... Ist es nicht die naturgetreuste, audiophilste Darstellung einer Performance wenn man jeden Musiker (Bsp) einer Band an Ort und Stelle lauter machen kann? Ich vergleiche es zB mit einem Sänger der einfach so laut singen kann, dass er mit Drums und Gits mithalten kann. ...

    Das ist genau der (richtige) Grundgedanke, der hinter dem Ganzen steht: Musik machen in Größenordnungen, für die man schlicht kein PA braucht. In der Symphonie oder Oper funktioniert das ja erwiesener Maßen seit Jahrhunderten auch.
    PA braucht man dagegen wenn’s lauter oder größer werden soll; bzw. wenn man nicht über den Luxus eines streng nach speziellen akustischen Kriterien errichteten Veranstaltungsgebäudes verfügt. Auch das Symphonieorchester spielt Open Air (ungern :D ) über PA, wenn es gehört werden will.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 25. Januar 2013 um 00:46

    So banal diese Zusammenhänge sind, so schwierig sind sie offenbar mitunter zu verstehen. :D

    Natürlich koppelt es bei gegebenem Gain eher, wenn ich ein Mikro aus nächster Nähe auf einen Lautsprecher richte (welcher eine bestimmte Schallenergie abstrahlt), als wenn ich das Mikro auf einen von 16 Lautsprechern eines Arrays richte (welches in seiner Gesamtheit die gleiche Energie abstrahlt, der einzelne Lautsprecher aber eben nur ein Sechzehntel davon). Das ist durchaus vergleichbar mit dem vergeblichen Versuch, ein Marshall Full Stack zu mikrofonieren. Welches zwar insgesamt schon furchtbar laut ist; trotzdem aber kommt aus dem einsamen mikrofonierten 12“er so wenig raus, dass es u. U. für eine ordentliche Übertragung nicht reicht (und das Mikro stattdessen ungewollt die gesamte Bühne aufnimmt).

    Und schon sind wir bei der Problematik, dass ich bei der Live - Mikrofonabnahme einer oder gar mehrerer relativ leiser Quellen mitten auf einer Bühne oft um jedes mögliche dB Verstärkung kämpfen muss. Und da ist es eben entscheidend, dass die Lautsprecher links und rechts in ihrer Gesamtheit möglichst viel Signal Richtung Publikum und möglichst wenig Richtung Bühne schicken. Aus diesem Grund (u. a.; Raum/ Reflektionen/ Wirkungsgrad lassen wir erst mal außen vor) baut/ benutzt man für solche Beschallungen zweckmäßiger Weise keine Rundstrahler sondern Lautsprecher, die viel Schallenergie in die gewünschte und wenig Schallenergie in die unerwünschte Richtung abgeben.

    In der Praxis ist das genau so, wie Kollegen, die täglich damit konfrontiert sind, hier schon mehrfach berichtet haben. Es ist natürlich möglich und legitim, dass jemand das - warum auch immer - nicht verstehen will. Dann aber ist jede Diskussion nutzlos.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 24. Januar 2013 um 21:12

    AMLB, wir sind uns da durchaus einig. Auch und gerade was die mal mehr, mal weniger intelligente/ angenehme Art Geld zu verdienen betrifft. Die hab’ ich alle durch. :D
    Ich schreib’ hier lediglich gegen den menschlichen Hang zum Wunderglauben an, der offenbar ausgerechnet in manch einem Nachwuchsmusiker-/ Technikerkopf besonders nachhaltig und hartnäckig beheimatet zu sein scheint. Und gegen blumige Hersteller - Reklamesprüche die wenig Bemühen darin erkennen lassen, diesen Hang nicht nach Kräften ausnützen zu wollen.

    Stäbchenboxen – PA in 2 Sätzen:
    Kann gut und unkompliziert funktionieren, wo es in überschaubarem Rahmen auf saubere, unaufdringliche Wiedergabe bei kleinen/ mäßigen Lautstärken ankommt.
    Funktioniert schlecht oder gar nicht, wo große Schallleistungen, über gezielte Ausrichtung planbare Ergebnisse und/ oder hohes GbF gefordert sind.

    (Dass die Dinger bis rund 1kHz horizontal praktisch 360° Strahler sind hab’ ich bisher eigentlich nur so aus dem Bauch raus bzw. aufgrund einzelner unschöner Praxiserlebnisse behauptet. Beim Blick auf die Panaray – Diagramme vorhin musste ich deshalb wirklich mal gemein und unanständig grinsen.
    An den Lowcut bei 250 oder 300Hz hab' ich mich ja inzwischen gewöhnt, wenn das wegen zu kleinem LA in zu kleinem Abstand zum zu leisen Sänger eben so sein muss. Aber 1 bis 1 1/2 kHz fände ich ehrlich gesagt schon ein bisschen sehr, hm, kompromissbehaftet.)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • billbo
    • 24. Januar 2013 um 17:03

    20.000 verkaufte Einheiten in den ersten 2 Monaten nach Vertriebsstart (hab' ich mal irgendwo gelesen, finde ich aber nicht mehr) sprechen eine ziemlich eindeutige Sprache.
    So viel hat Midas Zeit des Bestehens als eigenständige Marke vermutlich von allen Baureihen zusammen nicht unters Volk gebracht (die kleinen Dynacord Dinger mal ausgenommen).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 24. Januar 2013 um 16:57
    Zitat von "wora"

    nun ja, ganz so schlimm ist es dann auch nicht:MA12 Daten
    diagramme bleiben sie uns zwar immer noch schuldig, aber immerhin gibt es da ein paar aussagekräftige daten wie z.b. "max. SPL 113dB" :wink:

    Ah, die 'Pro' Version.
    Und, wer hätte es gedacht: hoppla, da fehlen doch irgendwie 20 - 30 dB :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 24. Januar 2013 um 16:31

    Der Begriff Sprachverständlichkeit lässt sich dabei aber natürlich bei Bedarf auch sehr schön als so 'ne Art Universal - Nebelkerze einsetzen.

    Vor 500 andächtig lauschenden Senioren in Abendgarderobe bedeutet das: es muss sauber, angenehm, verzerrungsarm klingen, einwandfrei (zu)ortbar sein, und keine sonstigen Signalartefakte egal welcher Art dürfen dabei das gesungene/ gesprochene Wort überdecken.
    Vor 500 lautstark feiernden Mitgröhlpunk – Rockfans bedeutet das: im Prinzip genau das gleiche. Allerdings im Schnitt 20 – 30 dB lauter. Das heißt: mit mindestens der einhundertfachen, u. U. auch der eintausendfachen(!) Schallleistung.

    Und da können Zahlen durchaus dazu geeignet sein dem, der sie zu lesen weiß, eine Vorstellung davon zu vermitteln, was geht und was nicht. Ein Schelm, wer da (selbst auf Nachfrage) vorsichtshalber ganz einfach überhaupt keine preisgibt. Und stattdessen lieber was von 'Revolution im Lautsprecherbau' erzählt. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 23. Januar 2013 um 17:24

    Tja, jeder Marketingfuzzi müht sich halt nach Kräften... und sucht mehr oder weniger phantasievoll/ erfolgreich/ verzweifelt nach seiner Zielgruppe. Die Welt ist schlecht, und ich bin Teil von ihr. :D

    Aber gerade deshalb möchte ich mir über Anzahl der Sitzplätze, erlaubte Zuladung und Anhängelast, Motorleistung, Verbrauch, Höchstgeschwindigkeit, Versicherungsklasse, Gesamtkosten pro km und ähnlich unwichtigen Kram schon ein vergleichendes Bild machen können, falls ich mal 'das Beste' (oder halt irgendwas anderes) anzuschaffen beabsichtige. Zielgruppenmäßig falle ich damit allerdings heutzutage wohl eher unter die Rubrik 'hau ab, du unbequemer, nerviger Dre..s.ck'.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Bose L1

    • billbo
    • 23. Januar 2013 um 14:31

    Richtig. Es gibt mit Sicherheit Einsatzgebiete, bei denen solche alternativen Konzepte sehr gut funktionieren. Der Alleinunterhalter mit eigener Technik vor einer 50 – oder 100 – köpfigen Hochzeitsgesellschaft ist mit so etwas unter Umständen bestens bedient. Und der erzielt damit, wenn er gut ist, eine Tagesgage, von der manch ein 'seriöser Profi' hier nur träumen kann.

    Was mir dabei aber speziell bei Bose unangenehm aufstösst ist, dass es zu diesen Produkten nirgends technische Daten gibt. Erreichbare Schalldrücke, Frequenzgänge, Abstrahldiagramme über Frequenz – nichts, aber auch rein gar nichts, was sich irgendwie objektiv vergleichen ließe. Nicht mal in der Betriebsanleitung. Stattdessen stets nur "wir machen alles anders; und zwar viel besser; das müsst Ihr uns schon glauben".
    So verkaufe ich erfolgreich Bibeln, Wunderheilmittel, Vintage Röhren und sonstigen Glaubensbedarf an Musiker und Verzweifelte. Aber keine technischen Produkte/ Werkzeuge an Handwerker oder Techniker.

    An den Fragensteller: wie sieht das Lichtkonzept für diese Veranstaltung aus? Ich tippe auf zwei 9 Watt Energiesparlampen an Drähten L und R über der Bühne; vielleicht noch mit einem schönen Lampenschirm drumrum, auf dem 'Gucci' oder so was steht. Das ist der Beschallung in puncto Eignung, Großzügigkeit und Dimensionierung in etwa angemessen. :)

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (p.s.: ich benutze bis heute hin und wieder Bose Boxen. Wenn ich weiß, was ich tue: warum auch nicht?)

  • Bose L1

    • billbo
    • 23. Januar 2013 um 00:15
    Zitat

    Bisher ist nicht sonderlich viel Meinungen über den Schalldruck der Anlage gefallen...

    Gibt halt keinen.

    Zitat

    - Das System muß ja nicht zwingend hinter die Musiker, wenn die sowieso noch 'n Monitoring bekommen, oder wäre das Quark !?
    - 180 Grad Schallöffnung ...

    Bis 1 kHz o. s. ä. sind's nicht 180°, sondern 360°. Keine falschen Hoffnungen also ... und Dein Monitoring ist höchstwahrscheinlich 10 mal so laut.

    Zitat

    - Hat jemand schon 'mal Rock'nRoll damit gemacht und könnte mir Tipps geben !?

    Krankenschein?

    Zitat

    Freue mich auf Antworten

    Und wir freuen uns auf Deinen Bericht. Aber hallo! :D (wann und wo ist das? Ist ja gerade nicht unbedingt Hauptsaison - ich wär' daher für außerordentliches Forentreffen)

    Im Ernst: da ist nichts mit 'abmischen' oder so was. Schließ das Gesangsmikro an, und gut.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was ist richtig Mono und was ist Centersignal

    • billbo
    • 22. Januar 2013 um 11:47

    Das gilt aber natürlich auch wieder nur für den gedachten Idealfall Backline/ Bassdrum auf Bühne, 5m davor das Nearfill (auf oder vor der Bühnenvorderkante), und 1 – 2 m davor auf gleicher Linie der erste Zuhörer.
    Bei den häufig dafür genutzten Varianten 'kleine, nach innen gewinkelte Nearfilltops L + R' oder 'Centercluster im Rig' müsste man dagegen für den armen Mann in der ersten Reihe u. U. eher das Original verzögern. :wink:
    Und weil das menschliche Ohr/ Gehirn bei percussiven Signalen auf Laufzeitprobleme besonders empfindlich reagiert, lässt man sie im Zweifel dort lieber weg und beschränkt sich auf das 'Führungsinstrument' (also die Vocals/ die Chefgitarre/ das Klavier beim Klavierkonzert/ usw.).

    Zitat

    Ich habe allmälich das Gefühl, dass sich immer mehr Leute ohne Wissen um Physik in die mittleren Ligen wagen.

    Erstere sind günstig, letztere chronisch klamm. Da muss die reine Lehre mitunter zurückstehen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 19. Januar 2013 um 17:17
    Zitat

    Alles Fusspilz.

    Hab’ mir gerade einen schönen Mailwechsel dazu anschauen dürfen:
    Alteingesessene, weltweit halbwegs erfolgreiche US Rockband wechselt gerade ihre (deutsche/ für Europa zuständige) Bookingagentur. Es folgt das in solchen Fällen übliche Abtasten/ Kompetenzgerangel hinter den Kulissen (wer bestimmt von nun an über Rider/ Tourleitung/ Routing/ Showday – Offday - Abfolgen, zumutbare Flugzeiten und Reisemodalitäten, usw. usw.). Incl. so wunderbar schleimtriefender Agentursätze wie "Als Konzertagentur fühlen wir uns selbstverständlich in allererster Linie den Wünschen und dem Wohlergehen unserer Künstler gegenüber in der Pflicht; und daher tun wir alles, um ... ..." blahblahblubbblubb.
    Ungerührte Antwort des Bandchefs (per Rundmail an alle :D :( "Did you stupid shitty agency jerks all learn on the same stupid shitty agency school?"

    Ich bin mir nicht sicher, inwieweit man der noch jungen Geschäftsbeziehung Chancen auf Nachhaltigkeit einräumen sollte. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Beschallung von Tribühnen

    • billbo
    • 18. Januar 2013 um 14:27

    :D Sag’ ich ja, dass ich da wahrscheinlich ein bisschen überempfindlich bin.
    Aber ich finde das tatsächlich wichtig, auch im täglichen Leben. Wenn ich mich über irgend etwas schriftlich äußere, dann will ich doch, dass das jemand liest und vielleicht sogar ernst nimmt. Und deshalb ist eine gewisse Sorgfalt meinerseits dann schlicht eine Frage des Respekts gegenüber dem potentiellen Leser. Natürlich passieren mir dabei auch schon mal Flüchtigkeitsfehler, wem nicht?

    Wenn ich etwa eine BA auf den Tisch bekomme, die von Rechtschreibfehlern (insbesondere bei Fachbegriffen) und gut gemeintem, aber furchtbar gemachtem/ abgeschriebenem Denglisch nur so strotzt – dann nehme ich den Zettel gleich noch mal sehr viel weniger ernst als manchmal ohnehin schon.
    Das erkennbare Bemühen um Einhaltung einer gewissen Form kann sicher nicht schaden.

    Zurück zur Tribüne,
    mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Beschallung von Tribühnen

    • billbo
    • 18. Januar 2013 um 00:41

    Bitte, bitte: nicht Bühne, sondern Tribüne. Ganz einfach Tribüne. Mit ohne 'h'.
    Manchmal laufen Maschinen wie auf Schienen. Erstere ganz ohne 'e', letztere mit.
    Und ein Widerstand widersteht ebenfalls ganz prächtig. Auch ohne 'e'. Immer wieder.

    Schreibt ihr eure Angebote eigentlich auch so? Eine Rechtschreibprüfung kostet heute nicht mal mehr einen Klick... :roll:

    Sorry, ist gegen niemanden persönlich. Aber solch hartnäckiges Ignorieren einfachster Rechtschreibregeln (in einem Profiforum :( ) sorgt bei mir mitunter tatsächlich für Schwindelgefühle und Augenkrebs. Nun ja, vielleicht bin ich diesbezüglich auch nur etwas überempfindlich.
    Schreibt man in China eigentlich sorgfältiger?

    Und ja, man kann driehbühnenn auch ganz passabel von unten nach oben beschallen. Möglichst aus einigem Abstand, damit die Entfernungsdifferenz zwischen Lautsprechern einerseits und den verschiedenen Rängen andererseits nicht all zu groß wird. Das wird in Sportstadien ohne fest verbaute Beschallung sehr oft so praktiziert, mit durchaus recht ordentlichen Ergebnissen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 16. Januar 2013 um 16:44

    Wobei ich schon sagen muss dass - zumindest in den Gefilden, in denen ich mich sehr häufig bewege - in Bezug auf WL eine Laxheit/ Gleichgültigkeit herrscht, die sich geradezu umgekehrt kongruent zu den endlos ausufernden diesbezüglichen Diskussionen hier und zu zunehmend restriktiveren Regulierungen seitens BNA & Co. entwickelt hat.

    Ich kenne noch Zeiten, in denen für eine einsame Kleinkulturfestbühne mit 2 Programmpunkten pro Tag im Vorfeld ein akribischer Frequenzplan ausgearbeitet wurde.

    Und heute? Großfestivals mit 5, 6 oder mehr Bühnen, auf denen 10 - 20 Bands/ Programmpunkte gleichzeitig aufbauen/ checken/ performen; und wobei jede und jeder unangemeldet mit einer unbekannten Anzahl von WL - Strecken unbekannter Herkunft und Leistung auftaucht und fröhlich in der Gegend herumfunkt. Was dann erstaunlicherweise fast immer problemlos funktioniert :roll: .
    Und wenn ausnahmsweise mal nicht, dann wird "Pech, du spielst heute leider mit Kabel" halt achselzuckend als Strafe Gottes hingenommen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 16. Januar 2013 um 09:57

    :D Eigentlich wollte ich noch angefügt haben: ..., dabei unbedingt die Träger der ggfs. vorhandenen produktionseigenen Mod - Funken angeschaltet lassen, damit die experimentierfreudigen Überraschungsgäste gleich beim Einstöpseln des Empfängerracks ahnen, was heute geht und was nicht.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 15. Januar 2013 um 21:18

    "Dabei haben" ist doch prima. "Brauchen" wäre deutlich unschöner.

    Freundlich - entspannt zurücklehnen und machen lassen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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