1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. billbo

Beiträge von billbo

  • Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

    • billbo
    • 6. Februar 2012 um 20:54

    Yamaha hat "automatisches Multipad". Dort arbeiten in jedem Eingang Reedrelais, die bei bestimmten Eingabeschwellwerten ein Widerstandsnetzwerk schalten.
    Technisch ist das super, weil so der Eingangsverstärker immer im optimalen Bereich arbeitet. Als Bediener sollte man es allerdings wissen – Gain verändern bei laufendem Programm ist u. U. problematisch, da die Umschaltvorgänge als kurze Aussetzer deutlich hörbar sind.

    Vielleicht können WW oder Rockline ja noch überprüfen, ob das bei Behringer ähnlich gelöst ist. Mal kurz bei einem 1 kHz Sinus den Gainbereich durchsweepen und hören, ob da was schaltet. Das trau ich der Niederrheinconnection schon zu :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Einstieg in die Veranstaltungstechnik

    • billbo
    • 10. Dezember 2011 um 20:21

    Nun ja - dabei ist es dann natürlich nicht ganz unwesentlich ob man schiebt, oder ob man ansagt was wohin geschoben werden soll. Gibt ja auch auf Männerbaustellen unterschiedliche Jobs. :D
    (kenne beide Seiten gut, deshalb darf ich lästern...)

  • Einstieg in die Veranstaltungstechnik

    • billbo
    • 9. Dezember 2011 um 19:12

    Na klar, überhaupt nichts einzuwenden gegen eine gelegentliche schicke Gala/ Konferenz/ Corporate Identity - Veranstaltung. Möglichst bitte mit Sterne - Catering und eigenem Executive - Room zwei Stockwerke höher. 8)

    Aber jetzt mal ganz ehrlich und aus tiefstem Herzen: sind so was nicht eigentlich Lückenfüller für Zeiten, in denen gerade mal kein ernst zu nehmender Männerjob ansteht? :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mischen um jeden Preis ?

    • billbo
    • 8. Dezember 2011 um 19:56

    Noch sehr viel schöner kann es natürlich sein, einen oberarroganten Soundgott als jemanden zu entlarven, der in Wirklichkeit selbst nichts auf der Pfanne hat und lediglich vom Nymbus der Starkapelle lebt, mit der er, weil's der Zufall so wollte, irgendwann mal nach oben gespült wurde.
    Arroganz ist gar nicht mal selten ein anderes Wort für Unsicherheit.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mischen um jeden Preis ?

    • billbo
    • 7. Dezember 2011 um 18:01

    Nee Gert, dass selbst Du das falsch zitierst. :D

    "You're always as good as your NEXT Job!"

  • Einstieg in die Veranstaltungstechnik

    • billbo
    • 7. Dezember 2011 um 17:58

    Tja. Und wenn Dir jetzt noch jemand erzählt dass es Leute mit Ü50 gibt, die
    - beide Seiten des Geschäfts ziemlich gut kennen,
    - trotzdem noch lieber nachts um 2 schwere schmutzige Kisten verladen, nur um danach im wackligen Nightlinerbett zu verschwinden und sie am nächsten Morgen vor dem Frühstück wieder auszuladen,
    - anstatt ihr Leben als bessere Handlanger in öden Hotelkonferenzsälen zu verplempern,

    dann bist Du sicherlich endgültig verwirrt. :D

    Schön, dass das Leben bunt ist. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mischen um jeden Preis ?

    • billbo
    • 7. Dezember 2011 um 17:33

    Ist doch eigentlich ganz einfach:

    WENN es dem durchschnittlichen Publikum wirklich wichtig ist, wie gut/ authentisch der Künstler seiner Wahl live klingt/ rüberkommt,
    und WENN es Künstler gibt, denen das offenbar völlig wurscht ist,
    dann werden sich letztere auf Dauer wohl oder übel vom Livegeschäft verabschieden müssen. Gibt ja auch andere.

    Wenn nicht ... :roll: ... dann sollten wir vielleicht noch mal neu nachdenken.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mischen um jeden Preis ?

    • billbo
    • 7. Dezember 2011 um 16:54

    Wie in diesem Thread schon zutreffend erkannt:

    Zitat

    Die Basics sollte jeder drauf haben


    Vielleicht solltest Du Dein traumatisches Erlebnis als Unfall verbuchen?
    Und wenn ich so an einige meiner Jungmixereskapaden zurückdenke :roll: ... also, ich finde JEDER hat eine zweite oder dritte Chance verdient :-D.

    Konnten sich der dicke schwarze Mann und seine Kumpels keinen eigenen fähigen Tech leisten, oder waren ihnen am Ende etwa Gage und Hotel – Sternekategorie wichtiger als die Kunst?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Mischen um jeden Preis ?

    • billbo
    • 7. Dezember 2011 um 12:31

    Schönes Thema; zwei, drei Gedanken:

    In wie weit hat mischen in der Größenordnung 'Band kann/ will nicht mal einen geeigneten eigenen Mann dafür bezahlen' irgendwas mit dem zu tun, was wir PA - Romantiker uns davon idealer Weise erwarten? Können wir in diesem Fall in der Praxis überhaupt mehr beisteuern als den (mal mehr, mal weniger erfolgreichen) Versuch der Schadensbegrenzung?
    Ich behaupte: nein.

    Können wir eigentlich generell den hehren Gedanken der schöpferischen Klangformung (Studioarbeit) so ohne Weiteres auf eine X – beliebige Livesituation übertragen? Ich behaupte: nein. Hartholz auf Metal Kick Pad wird immer Klickiklicki klingen. Filz auf Evans Öl doppelt immer dumpf. Es klingt wie’s klingt; ich kann das Angebot lediglich verwalten. Und sollte dabei tunlichst den Versuch unterlassen, es gemäß meines persönlichen Geschmacksempfindens zu vergewaltigen. Das geht fast immer schief.

    Ist die Idee des programmangepassten örtlichen Tonlers realistisch? Ich behaupte: nein.
    In meiner 'festen freien' Heimatbaustelle ist das ganz schnell entschieden. Habe ich Zeit? Das ist schlecht; dann bin ich nicht auf Tour und muss meinen Kühlschrank sonst wie voll kriegen; also mach’ ich das. Nein? Dann macht’s ein Vertreter, der mit der Installation ausreichend vertraut ist und zufällig gerade Zeit hat (und seinerseits seinen Kühlschrank voll kriegen muss).
    Welche Band da spielt, ob es überhaupt eine Band ist, wie deren Personalsituation aussieht, wie der Tagesablauf sein wird – das erfährt der, der’s letztendlich macht, wenn’s gut läuft ein, zwei Tage vorher; ansonsten halt am Tag des Geschehens.

    Was gibt es besseres zum praktischen Erlernen des Livemischens als die unbekannte, schlecht klingende und miserabel spielende Vorgruppe mit Linecheck 15 Minuten nach Einlass in der ¾ leeren Halle. Deren Namen ich noch nie gehört habe und von der ich bis zum ersten Song keine Ahnung habe, welche Musik die machen? Egal, ob ich 4 oder 40 Jahre im Geschäft bin...

    Spezialisierung auf das, was mir persönlich gefällt? Privat höre ich zu 99% völlig andere Musik als die der Szene(n), in denen ich am häufigsten arbeite. Trotzdem bin ich da ziemlich gut. Zumindest für mich persönlich kann ich diesen Gedanken also guten Gewissens ausschließen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Stromversorgung von großen Amps

    • billbo
    • 1. Dezember 2011 um 00:24

    Ist aber schon ein wenig absurd: die Dynamik von zu übertragendem Programmmaterial tendiert seit Jahren zunehmend gegen Null (zumindest wenn es um Playbackgedudel geht), und die Kreativität bei Leistungsangaben seitens der Endstufenhersteller gleichzeitig zunehmend gegen Unendlich (zumindest wenn’s um irgendwas im Mikrosekundenbereich geht).
    Ich wünsche mir zwecks schnellen Vergleichs die gute alte Pflichtangabe 'Sinusdauerleistung 1 kHz/ 1% THD' (besser noch bei 100Hz) zurück. Damit ist sofort klar, wie die Stromversorgung auszusehen hat. Und 95% aller Threads à la "Welchen Bassamp empfehlt Ihr mir für meine neuen Superhybridsubs?" wären komplett überflüssig.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Stromversorgung von großen Amps

    • billbo
    • 28. November 2011 um 12:12

    Daraus würde ich zunächst einmal schließen, dass aus einer mit 2x 5000W gelabelten Endstufe von heute in etwa genau so viel elektrische Leistung herauszubekommen ist wie aus einer mit 2x 500W gelabelten Endstufe von 1980... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Schlagzeug abschirmen

    • billbo
    • 23. November 2011 um 11:11

    Zwar bin ich kein Schlagzeuger, und sowohl privat als auch beruflich mag ich sehr gerne Darbietungen mit Besen oder völlig ohne Drums. Weiß aber dass es Musikspielarten gibt, bei denen Trommeln Schwerstarbeit und 'leise' ein Ding der Unmöglichkeit ist – selbst wenn das den Verständnishorizont des einen oder anderen Mischpultgottes offensichtlich beträchtlich übersteigt.
    Dann kann es ratsam sein, den Drummer in einer ruhigen Minute mal zu fragen, ob es denn wirklich unbedingt die Warlord Extra Heavy – Metallsnare sein muss oder der Hammerax Hell Bell Ultraloud – Beckensatz. Und mit Cympads, Teppich, Molton, Plexiglas – (Teil-) Verblendungen etc. kamen ja auch eine Menge konstruktive und wirksame Vorschläge.
    "Spiel leiser, Selbstdarstellerkasper!" bedeutet in diesem Zusammenhang dagegen korrekt übersetzt lediglich 'bin zwar völlig ahnungslos, will aber auch mal was dazu sagen'. :roll:

    Sorry, musste sein.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Preiskampf durchbricht Schallmauer.....

    • billbo
    • 12. November 2011 um 12:55
    Zitat

    ... Und es geht eben fast niemandem richtig gut in dieser Branche, wir haben uns nur an unterdurchschnitt gewöhnt. ....

    Schwarze Kisten und bunte Lampen gelten als cooles Hobby. Gas/ Wasser/ Sch..... eher nicht so.

    Jedem steht es frei: wer sich’s als Hobby leisten kann/ will macht in schwarzen Kisten und bunten Lampen.
    Wer Geld verdienen muss/ will macht besser in Gas/ Wasser/ Sch..... .
    So einfach ist das.

    Da ändern keine Jammerei, keine Klagen, keine behördlichen Kontrolleure, keine Handwerkskammern und keine Verbandsarbeit der Welt was dran.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Analoger 31Band EQ am Digitalpult - Insert oder einschleifen

    • billbo
    • 8. November 2011 um 11:02

    Bypass war/ ist sehr häufig die beste Option als Vorgruppenmischer bei "absolutem EQ – Berührungsverbot". War ja durchaus mal Mode; aber DAS konnte einem schon 1980 wirklich niemand ernsthaft verwehren.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Analoger 31Band EQ am Digitalpult - Insert oder einschleifen

    • billbo
    • 7. November 2011 um 23:57

    Gert, da bin ich fast versucht zu antworten: wenn ich erst mal im Nahkampfmodus bin :D ist es mir ziemlich egal, ob das technisch alles zu Tausendundeinprozent richtig ist, was ich da gerade veranstalte. Da zählt nur das Ergebnis. Und entscheiden tut allein das Ohr.

    Aber natürlich hast Du recht: die Präzision der digitalen Emulation (und damit der wichtige Gleichlauf zwischen L/ R) eines Graphischen liegt um Welten über derjenigen eines angejahrten DN 360 mit schon im Neuzustand +/-10% Toleranz – Kondensatoren in den Terzfiltern. Wobei manch einem Strategen ja nicht mal auffällt, wenn der eine oder andere davon aufgrund verwarzten Faders überhaupt keine Funktion mehr zeigt... :roll:
    Und außerdem liegt der Digipult – EQ einladend schön beschriftet und beleuchtet ("bedien mich!") in Arbeits – und Augenhöhe. Und nicht wie früher im Halbdunkel 10cm unterhalb des Knies schräg hinterm Easytilt - Fuß, mit 2, 3, 4 abgebrochenen Fadern und unvermeidlichem Wackelkontakt im Bypassrelais. Schon allein das zählt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Analoger 31Band EQ am Digitalpult - Insert oder einschleifen

    • billbo
    • 6. November 2011 um 22:29

    Du, Kracky?
    Wenn ich irgendjemandem irgendwas persönlich nehme, dann sieht das anders aus. :roll:

    Ja, ich mag den 31Bänder. Als Zusatzoption fürs Grobe. Als bequemes Werkzeug für den Echtzeitzugriff. Und ich nutze ihn in der Praxis öfter, als mir das anhand theoretischer Betrachtungen lieb ist.
    Interessanter Weise sehen das die Digitalpulthersteller bzw. deren Kunden offenbar genauso. Ich kenne keine namhafte Kiste, deren Faderoberfläche nicht mit einem, max. zwei Tastern zum Graphic EQ verwandelbar ist. Nur wegen mir machen die das bestimmt nicht.

    Und ja, ich arbeite gerne und sorgfältig mit Vollparametrik im Master. Wenn ich Zeit dafür habe. Ich weiß, was das ist. Und selbstverständlich sind mir auch andere Arbeitsweisen vertraut als die auf Schweinefestivals. :D
    Bei einer gängigen Vierbandklangregelung à la M7 & Co bereite ich die beiden mittleren normalerweise präzise und schmalbandig auf die beiden auffälligsten Raumresonanzen vor – für den Fall, dass die später auch bei voller Halle noch relevant sind und deshalb u. U. gezogen werden müssen. Das obere und untere Band gerne erst mal als Kuhschwanz mit Eckfrequenzen 500Hz und 5kHz o. ä. Könnte ja sein, dass die volle Halle unerwartet total zum Mumpfen neigt oder auf einmal die ganzen Obertöne, die man beim Check noch für unerlässlich hielt, sich als unnatürlich spitz und übertrieben herausstellen; dann kann das die schnellste Möglichkeit sein für eine generelle Korrektur (meiner eigenen Fehleinschätzung vom Nachmittag).
    Und 16x Vollparametrik im Ausgang (wenn man etwa bei einer PM5 die Matrix benutzt) sind eine mächtige Waffe. Mit der man allerdings auch mächtig viel Unsinn anstellen kann, noch weit mehr als mit dem klassischen 31Bänder; das sollte man stets im Hinterkopf behalten.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Analoger 31Band EQ am Digitalpult - Insert oder einschleifen

    • billbo
    • 6. November 2011 um 19:34

    Na, dann oute ich mich mal: ich mag Graphic EQ. Gerne das gelinkte Pärchen im Digipult; wenn da nichts geht, dann eben extern. Am liebsten ist mir natürlich, wenn ich ihn nicht benutzen muss – passiert aber nicht so oft. Deshalb hat einer da zu sein. Punkt.

    Einziger Grund: ich bin als Tonmann einfach zu schlecht.

    Ich sehe ein: so gut wie alle hier schreibenden Kollegen arbeiten ausschließlich auf perfekten Shows. Jede einzelne mit mehrwöchiger Vorbereitungszeit. Sorgfältigste Simulationen und Konzipierung/ Zusammenstellung der idealen Beschallungsanlage. Aufopfernd betreut von den absoluten Cracks der Systemtechszene. Budget? Über Geld spricht man nicht, das hat man. Zwei bis drei Aufbautage, und noch einer zum Einmessen. Klar, dass jeder die dazugehörigen Programme spielend aus dem Eff Eff beherrscht und die angezeigten Zahlen/ Bildchen/ Graphen stets fehlerfrei zu interpretieren weiß. Und eventuelle Probleme augenblicklich mit Hilfe von ein, zwei perfekt in f/ q/ Anhebung/ Absenkung gesetzten Filtern geradezu spielerisch leicht ausmerzt. In Venues mit Idealakustik, unabhängig von Publikums – Füllstand und Bühnenlärm. Mit ganz genau vorhersehbarem Programmmaterial und absolut formschwankungsfreien Musikern/ Backlinern/ Mikrofonierern auf der Bühne.
    Absolut einleuchtend, das. Deshalb klingt’s ja heutzutage auch auf praktisch allen Konzerten so großartig.

    Fast. Bei meinen (jedenfalls den meisten) ist das nicht so. Da lauern fiese Blechhallenakustiken, die im Leerzustand jedweden EQ – Versuch absurd erscheinen lassen. Wo gelangweilte/ unterbezahlte/ überforderte Kistenspediteure ihre ¾ - defekten Altlastenstapel abgekippt haben. Oder hochengagierte Jungunternehmer und - fachkräfte ihre allerneuesten wertigen, hoffnungslos unterdimensionierten Markenschätze vorführen/ ausprobieren wollen (fast noch schlimmer). Die dabei leider häufig der englischen Sprache genau so wenig mächtig sind wie der fachgerechten Installation ihrer Kostbarkeiten. Macht aber nichts; mein Tourbus oder Shuttle kommt eh erst an, wenn die Veranstaltung längst läuft. Systemcontroller? Hoffentlich gibt’s keinen; die Gefahr, dass jemand am Herstellersetup rumgepfuscht hat ist einfach zu groß.
    Laufen muss die Sache aber trotzdem. Ohne Zeit für Analysen, Messprotokolle, Gedanken über Filtercharakteristiken, Phasenlagen oder gar Änderungen am Systemsetup. Mit etwas Glück reicht’s für einmal kurz ins SM58 husten beim Changeover. Und los.
    Wenn jetzt was sägt/ näselt/ wummert/ dröhnt/ sonst wie nervt, dann muss das beim ersten Song weg. Da ist keine Zeit für Spielchen am 8 –fach parametrischen oder auf dem Laptop. Da gehören 31 Fader hin, mit denen man das Gröbste im Schnellverfahren ausprobieren und bei Bedarf mal eben platt machen kann. Mehr braucht’s jetzt nicht – und mehr kann ich in der Situation auch gar nicht schnell genug bedienen.
    Siehe oben. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo
    (der bis Ende des Jahres wieder auf knapp 250 Livejobs rumdilettiert haben wird)

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 27. Oktober 2011 um 11:45

    ... was bei zunehmender Vielzahl möglicher Konzepte zum ernsten Lebenszeitproblem werden kann.

    It's not only R&R! :roll:

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 27. Oktober 2011 um 11:18

    Die simple Erfahrung, dass ich selbst bei meinen Haus – und Lieblingsgeräten, habe ich sie aus irgendwelchen Gründen mal für eine Weile nicht unter den Fingern gehabt, immer erst wieder ein bisschen von vorne anfangen muss bevor ich behaupten kann, wieder einigermaßen sicher im Metier zu sein. Und ich halte mich durchaus für durchschnittlich intelligent und lernfähig.

    Zitat

    ... würde für mich persönlich den unentwegten Deppenalarm auf Veranstaltungen bedeuten ...

    Manchmal is’ ohne Konjunktiv einfacher. :)

    Das fängt schon bei banalen Kommunikations -/ Sprachproblemen an. Stell mal einen Deutschen, einen Franzosen, einen Portugiesen, einen Italiener und einen Polen um einen Festival – FOH mit Konsole und Laptop und lass die sich mal eben einig werden, wessen File wie wann über welchen Weg in welcher Reihenfolge Einzug ins Geschehen finden soll. Als FOH – Betreuer würde ich da erst mal frühstücken gehen und gleich bis zum Nachmittagskaffee bleiben. Ist schlecht für die Linie, aber besser für’s Nervenkostüm.

    In meinem Heimatladen betreue ich, wenn nicht gerade auf Tour, so zwischen 50 und 100 Shows pro Jahr. Auf die begabten jungen (und auch älteren) Menschen treffe ich dort mitunter tatsächlich – so 2, 3, 4 mal jährlich. Der Rest macht Malen nach Zahlen.
    Und das Schlimmste: bei den IT – Profis klingt’s zwar gelegentlich, aber bei weitem nicht zwingend immer, wirklich besser.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Digitalpult-Verwaltung im Festivalbetrieb

    • billbo
    • 26. Oktober 2011 um 22:07

    Ach was, ich schreib’ gegen gar nix an. Ich beobachte die Wirklichkeit und vergleiche diese Beobachtungen mit der Theorie "ist doch ganz einfach: müssen bloß alle alles perfekt auswendig lernen und anschließend immer 100%ig richtig machen; dann kann überhaupt nichts passieren". Und komme zu dem Schluss: wenn’s wirklich so wäre, dann wäre 'Netzstecker aus dem Router ziehen – 5 Sek. warten – wieder rein – 10 Sek. warten – puh, Internet geht wieder' nicht die am häufigsten zu beobachtende Aktion im Bereich praktisches IT – Management.

    Anzunehmen, im wirklichen Leben träfe stets der topfitte, perfekt geschulte und frisch ausgeschlafene Dipl. Ing. Bandtech auf den bestens vorbereiteten, sein Arbeitsgerät of the day bis in dessen tiefste Tiefen fehlerlos beherrschenden und hochmotiviert auf diesen seinen Einsatz harrenden Dipl. Ing. Pultbetreuer halte ich, gelinde gesagt, für einigermaßen weltfremd. 98% der Jobs sehen ein wenig anders aus. Funktionieren muss es aber trotzdem; und zwar vor Ort und in Echtzeit, nicht am klimatisierten Simulator mit Pausenschalter zwecks Situations – und Fehleranalyse.

    Digitalpultverwaltung im Festivalbetrieb bleibt deshalb bis auf weiteres faktisch die Aufgabe von Truckingfirmen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  2. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  3. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  4. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™