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  2. billbo

Beiträge von billbo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 27. April 2008 um 01:17

    :D Danke für die Anteilnahme!

    Wahrscheinlich hätte ich noch dazuschreiben sollen, dass sich das so in einem der raren Kleinode der R&R – Venues (in seiner Größenordnung) abgespielt hat. Welches einen Ruf zu verlieren hat, und wo notfalls selbst die legendären Smarties farblich sortiert serviert würden, wenn das so im Rider stünde (300 Euro – Sendeanlagen gibt’s dort nicht :wink:. Außer, die Band bringt so was mit; auch das kommt vor). Welches mit einer jährlich dreistelligen Zahl von abwechslungsreichen Aufträgen, prima Arbeitsatmosphäre, üppigem Catering und seniorenfreundlichen Arbeitszeiten einer der Gründe dafür ist, warum mir der Job auch nach 30 Jahren noch Spaß macht.
    Zur Strafe, und damit man dabei nicht all zu übermütig wird, bekommt man es ein, zwei mal im Jahr dort aber doch mit solchen anstrengenden, erkennbar noch etwas unfertigen Strategen zu tun, die in Sachen Arbeits - und Kommunikationsstil noch ein wenig an sich feilen werden müssen, sollten sie dieses Gewerbe bei unbeschadeter Gesundheit längerfristig ausüben wollen. Ist auch kein Problem, so lange sich das nicht häuft, und man solche Tage mit einem inneren Grinsen würdevoll abzusitzen vermag. Gott sei Dank bist Du in ein paar Stunden ja wieder verschwunden, Du niederträchtiger, kleiner Halunke :D.

    Allerdings, Hand auf’s Herz: waren wir nicht irgendwann alle mal ein klein wenig so drauf? Vielleicht Anfang der 80er, als uns und unseren Bands die Welt gehörte, wir selber vollkommen unfehlbar waren, und um uns herum ausschließlich überflüssige, ahnungslose Idioten dilettierten und demutsvoll darauf warteten, dass ihnen endlich mal jemand so richtig klar machte, wie der Hase zu laufen hat?
    Da hat sich in Punkto Kollegialität und Umgangston seither doch eine ganze Menge zum Positiven verändert. Aus Kriegsschauplätzen wurden gepflegte Tagesbaustellen, und unsägliches ‚Ich Gott – Du Nix’ – Gehabe ist inzwischen die seltene Ausnahme geworden; eher eine Kuriosität, über die man im Ernstfall mehr lachen als sich aufregen mag.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 24. April 2008 um 00:55

    I don’t need: göttergleiche Bandtontechs (upps, sorry – sound engineers/ producers/ production manager) der etwas besonderen Art. Die, strotzend vor Arroganz/ Borniertheit/ Wichtigkeit, um Haaresbreite einem Hausverbot entgehen und offensichtlich das Märchen von ‚Des Kaisers neuen Kleidern’ entweder nie gelesen oder nie verstanden haben.

    Lieber, mir bis dato unbekannter Kollege: es kann schön und anstrengend zugleich sein, auf der Welle einer aufstrebenden, vorübergehend gerade angesagten Band mitreisen zu dürfen. Es gibt dabei sicher auch mal mehr oder weniger unerfreuliche Erlebnisse mit inkompetenten oder unwilligen örtlichen Partnern. Keine Frage.
    Es kann aber auch mal vorkommen, dass das unscheinbare Männchen, das da in einem Eckchen des Cateringbereiches seinen Kaffee schlürft und Dich mit den Worten „Guten Morgen, ich stehe Euch heute als der örtliche Tonmann zur Seite, was kann ich tun?“ begrüßt, in seinem Leben schon ein paar mehr Bühnen von unten, oben, vorne und hinten gesehen hat, als Du vielleicht je sehen wirst. Und deshalb bereits nach dem 3. Ton, den Du der Anlage zu entlocken vermagst, ziemlich treffsicher beurteilen kann, ob Du tatsächlich was auf der Pfanne hast – oder auch nicht. Selbst dann, wenn er derweil auf der Bühne gerade den Monitorplatz verkabelt.

    Für den Fall, dass Dir genau das mal passieren sollte, hier ein paar kleine Anmerkungen:

    Ja, die installierte Anlage funktioniert. Man kann damit Ton machen. Auch richtig laut, wenn’s sein muss. Sie ist so stark überdimensioniert und so narrensicher begrenzt, dass auch Du sie nicht kaputtbekommen wirst. Egal, was immer Du auch da vorne anstellen magst.
    Ja, ich übernehme gerne den Monitormix, auch wenn’s nicht bestellt war. Und auch, wenn Du mich nicht darum bittest, sondern mir dies im barschen Befehlston diktierst.
    Ja, der Frontplatz muss hier stehen. Genau hier. U.A., weil dies der akustisch geeignetste Ort dafür ist. Weil die Auflösung des fest verlegten Hausmulticores hier endet. Weil die noch zu installierende Absperrung genau hierher passt. Weil ihn der behördlich genehmigte Flucht – und Rettungsplan genau hier vorsieht.
    Und wenn Dich all das nicht die Bohne interessiert: na gut, dann eben, weil er schon immer hier steht. Und weil das so bisher - zumindest bei den letzten 2000 Konzerten - ganz gut funktioniert hat.

    Nein, es ist nicht mein Fehler, dass Du für Deinen unangemeldet mitgebrachten wichtigen FOH – Zusatzgerätepark weder einen 110V – Trafo noch Insertverkabelung dabei hast. Ich werde trotzdem sehen, was sich machen lässt, und Dir notfalls irgendetwas dafür zurechtbasteln. Ja, es gibt Mischpulte mit symmetrischen Klinkeninserts.
    Nein, es ist auch nicht mein Fehler, dass Du die in Deinem Rider als ‚own microphone’ gekennzeichneten Exoten nun doch nicht am Start hast. Du wirst also mit dem örtlichen Mikrofonsatz für Normalsterbliche leben müssen. Auch wenn der ‚bullshit!’ ist. Und ja, DI – Boxen können auch dann funktionieren, wenn dort ‚BSS’ und nicht ‚Countryman’ draufsteht.
    Nein, es ist ebenfalls nicht mein Fehler, dass Du für Deinen I-Pod kein XLR – Anschlusskabel besitzt. Und ja, es gibt Mischpulte ohne Cinch oder Klinkeneingänge, auch wenn Du davon offensichtlich noch nicht so viele gesehen hast. Aber kein Problem, ich leih Dir für heute gern eins von meinen.

    Nein, ich werde Dir keinen Zugang zu den Hausprozessoren gestatten, mit denen die Verteilung in L, R. Sub, div. Nearfills und Delaylines, und noch ein paar andere Kleinigkeiten geregelt werden. Anderen Kollegen mitunter schon. DIR ganz sicher nicht.

    Ja, voll aufgedrehte Monitore neigen zum Pfeifen, wenn man versuchsweise das Gesangsmikro auf das Gitter über dem Horn legt. Alle. Auch die unwürdigen 2x 12“/ 2“ Teile, die Dir heute zur Verfügung stehen. Nein, mit dem Eq geht das nicht weg. Ich werde das auch nicht versuchen.

    Nein, langgezogene, nicht enden wollende Heul – und Pfeiforgien während des Soundchecks und später während der Show liegen NICHT am ‚fuckin’ monitor guy’. Vielleicht besteht da ja ein Zusammenhang mit diesen komischen Zeigern an Deinem Pult, die - wahrscheinlich sogar zwischen den Songs – seit Konzertbeginn in der rechten oberen Ecke kleben bleiben?
    Erwähnte ich übrigens schon, dass Du bei dem Tagesordnungspunkt ‚Anlage Kaputtfahren’ keine Chance hast? Und machen Dir die merkwürdigen Blicke der Zuschauer um Dich herum keine Angst?

    Sorry, das musste jetzt mal raus. Auch wenn Du einem anderen Kultur – und Sprachkreis entstammst, und diese Zeilen daher wohl nie lesen wirst.

    Das I –Pod Kabel hätte ich übrigens nach der Show ganz gerne wieder gehabt, und zwar ohne dafür Deinen Tourbus durchsuchen zu müssen. Na ja, kann ja mal passieren. War mir zu blöd, also sieh es als Geschenk an. Ich bin mir sicher, Du benutzt es in ehrendem Gedenken an einen netten, kollegialen, entspannten Arbeitstag.

    So.
    Jetzt geht’s mir wieder gut. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • billbo
    • 21. April 2008 um 12:55
    Zitat

    ähm, macht das denn jemand nicht?

    Zitat

    ... oder anders gefragt: " Wie machen es denn die, dies nicht so machen ?


    Ähm – hier! :oops:

    Library, Szenen, Recall Safe, und so Teufelszeug – da muss ich mich wohl erst noch ein wenig hinein finden.
    Ich bin mehr so der Typ, der sich freut, wenn er einen korrekt genullten FOH vorfindet. Mein erster freudig erwarteter Fremd - LS9 – USB – Stick Einsatz endete ziemlich enttäuschend mit der Erkenntnis, dass ich das Ding im Hotelzimmer gelassen hatte. Die Blöße mit Runner und so wollte ich mir allerdings keinesfalls geben. :D
    Als Digitalnewbie bin ich aber ganz zuversichtlich, dass das mit der Zeit schon noch wird.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • billbo
    • 20. April 2008 um 23:57
    Zitat

    zu AUTO SELECT:

    Kommt ihr auch gerne mal mit dem Pulli an einen Fader X, während ihr gerade für einen anderen Kanal Y was einstellt (z.B. EQ)?
    Also, benutzt ihr AUTO SELECT oder eher nicht? Ich will ja nicht erst den Fader bewegen, um den Kanal zu selektieren.
    Da bin ich ja gleichschnell, wenn ich ohne AUTO SELECT (und mein Pulli-Problem nicht mehr existiert) arbeite und den Select des entsprechenden Kanals drücke...

    Zitat

    Hm, ich habe auch ein Problem mit dem 'autoselect'. Was ich allerdings gut finde, ist die Verknüpfung 'cue' mit 'select'.


    Aha. Die Herren pflegen im Sitzen zu arbeiten. Und sind dabei bestrebt, Rücken und Lehne nur im alleräußersten Notfall voneinander zu trennen.
    Das verstehe ich natürlich sehr, sehr gut. :D
    In der Tat – die Rindsleder überzogene, sanft gepolsterte Handballenauflage vermisse ich gerade auch aus diesem Grund schmerzlich; das ist äußerst spartanisch gelöst. Und schreit förmlich nach einer hübschen, kreativen Bastelarbeit an einem dunklen, joblosen, verregneten Lagertag.
    Schön wäre eine Art einstellbare ‚Sensitivity’ Funktion, damit nicht gleich jede versehentliche Minimalberührung zum Umschalten führt. Oder aber die Möglichkeit, Auto Select bei ausgeschalteten Kanälen ignorieren zu lassen (denn das Problem(chen) tritt ja hauptsächlich bei nicht genutzten Kanälen mit Fadern in Nullstellung auf).

    Zitat

    eine grundsätzliche beobachtung zur bedienung möchte ich noch preis geben:
    wenn ich mit diesen pulten arbeite erwische ich mich oft dabei, das ich kleine änderungen (wie z.b. leicht am EQ zu schrauben bei einem solo) während des konzertes nicht mehr mache, weil es mir in dem moment zu kompliziert ist. ohne jetzt die alte diskussion aufzuwärmen: aber diesbezüglich sind die analogen pulte einfach immer noch besser...


    Gut beobachtet, geht mir genauso. Zum Fader Hochschieben reicht’s so gerade noch; aber ‚Select’ – ‚Eq-Fenster anklicken (der Overviewbildschirm ist für mich einfach nur „bunt“)’ – ‚Band auswählen’ – ‚Bandbreite bestimmen’ – ‚Frequenz auswählen’ – da ist das Solo irgendwie schon vorbei, bevor ich bei +/- angekommen bin; den ganzen Rest kann ich mir dann also auch gleich sparen.
    Dafür lebt eine alte Vorgehensweise wieder auf, die ich auch analog gerne praktiziere, und die sich hier mittels Custom Layer Patching erst recht anbietet: ‚soloträchtige’ Instrumente bekommen einen 2. „Boostkanal“. Der ist passend voreingestellt und kommt an der richtigen Stelle einfach dazu.
    Das geht auch mit Rücken an der Lehne.

    Eine weitere Änderung bei der praktischen Arbeit ist für mich, als Betreuer in bestimmten Fällen schon mal eine Art Premix vorzubereiten. Kanäle festlegen, nach Erfahrungswerten Gains und Lowcuts setzen, ein wenig Standard – Eqing und Panning, Mutegruppen, Snare Plate/ Gesangshall/ Tapdelay; usw. Bei einem PM... oder XL... würde ich das fast als Beleidigung empfinden, aber bei so 'ner Kiste – hmm, man weiß ja oft nicht im Voraus, wer da so kommt.
    Anlass: das gestrige Gastspiel einer britischen (sehr-) Altrockformation. 5 doch schon recht arg zerknautschte R&R Legenden, nebst einer noch ganz ansehnliche Schwester einer weiteren (echten) Legende für Backingvocals und Sonstiges. Inclusive Crew; ein ebenfalls in Ehren ergrauter Tourmanagerkleinbusfahrerbacklinersoundengeneer in Personalunion.
    Mein 6. Sinn lässt mich bei so was selten im Stich; dementsprechend war ich zum Glück ausreichend vorbereitet. Der Kollege murmelte zwar noch was von „normallyI’musedmeounheritagePMXL“, war dann aber dank des legendären Pragmatismus’ aller englischen Altcrew – Heroen und angesichts des offensichtlichen Gnadenbrotengagements („Ihr seid spätestens dann und dann fertig/ danach SOFORT Disco/ Frontplatz hat spätestens nach zwei Minuten verschwunden zu sein“) problemlos bereit zu neuen Erfahrungen. Was soll’s; wenn die PA taugt und die Jungs auf der Bühne ihr Handwerk verstehen (taten sie!), kann man normalerweise eh nicht viel kaputtmachen.
    Hat auch alles prima funktioniert – also Fader hochziehen, und so.... Wenn das allerdings nicht ein ganz klein wenig vorbereitet gewesen wäre – au weia. :D

    Und die geforderten 2 Minuten unterbiete ich mit DER Kiste anschließend mal LOCKER! Da behaupte noch einmal jemand, Digital wäre nicht schnell genug.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • LS9, wo bleibt die Praxis ???

    • billbo
    • 15. April 2008 um 01:25

    Schöner Thread für einen ausgewiesenen Digitalexperten wie mich! :D

    Nachdem ich das Ding per Katalog/ Manual als überzeugend (19,5 Kg!) konzipiert und optisch logisch aufgebaut empfunden hatte, wurde eins angeschafft. Erster Einsatz, vor knapp einem Jahr: Hotelfoyergala, 32 – Kanal – Showband mit 6 wechselnden Handfunken. 6 Wege Monitor + FOH, zu mischen bitteschön über PFL – Wedge hinter der Bühne (‚der Kunde wünscht das so’). Durchführung tatsächlich praktisch genau, wie von GUMA beschrieben: ‚Case’ war der Innenkarton.
    Klar, machen wir, kein Problem – da haben wir ganz andere Baustellen gleichsam im Leerlauf aus dem Handgelenk gestemmt. Neues Digitalpult? Ach, andere können das doch auch.

    Es wurde ein - hmm, interessanter Abend. Lehrreich vor Allem. Erster dicker Pluspunkt: das Teil kann locker so viel Handschweiß ab wie vor 25 Jahren der erste Midas.
    (Und auch das mit den roten Ohren geht noch genau so wie damals. Zum Glück kannte ich die Band.)


    Seither habe ich einige Erfahrungen damit gesammelt, und außer dem Gewicht auch andere Eigenschaften zu schätzen gelernt. Dabei gehen mir zu dem Teil so viele Gedanken durch den Kopf, dass mir ein strukturierter Post schwer fällt. Daher einige lose Anmerkungen.

    - Kein Encoder für Lowcut. War mir schon vor dem Kauf aufgefallen, und ist in der Praxis ein Dauerärgernis. Selbst wenn ich sonst überhaupt nichts brauche, DEN brauche ich in (fast) jedem Kanal. Und immer über tipptipptipptipptipp + Jogwheel. Brrrr.
    Dafür aber rauf bis 600(?)Hz, das ist prima.

    - 31 –Bd – Eqs. Feine Sache bei 32 Fadern. Warum aber merkt sich das Ding grundsätzlich nicht, dass ich die auch benutzen möchte, sondern erwartet jeden Tag erneut von mir, dass ich ihm das explizit befehle? Bug, oder bin ich zu blöd?
    Dass man die Bänder, die man DOCH nicht braucht, einfach wieder ausschalten kann, anstatt mühsam den Fader wieder exakt auf Null zu frickeln, find’ ich klasse (und hab’s, oh je, erst ziemlich spät bemerkt).

    - Der PFL - Fader bei Monitoranwendung. Okay, geht per UDK. Aber DAS rauszubekommen war für einen Digitaldummie wie mich ein mehrstündiges Forschungsprojekt.

    - Davon abgesehen empfinde ich die Bedienung als weitgehend selbsterklärend. Die Rackgesamtansicht (per gleichzeitigem Drücken beider Racktaster) war eins der wenigen Features, die ich nachlesen musste.

    - Effekte: viele SPXe finde ich gut. Tapdelay funktioniert auch (wie lange halten eigentlich diese Taster?). Ich wünsche mir ein PCM 91 in Form einer Slot – Einschubkarte.

    - Die 4 Layer – Aufteilung ist übersichtlich und praxisgerecht. Das heißt bei ‚Custom’ vor Allem Effekt Returns auf Fader, und lässt die unsäglichen Stereokanalencoder verschmerzen (die funktionieren irgendwie überhaupt nicht).

    - Der mal angedachte völlig unabhängige Monitormix vom parallel gepatchten 2. Layer aus bleibt meist schöne Theorie. Das Pult ist ein typischer Kandidat für den ‚Job auf die Schnelle zwischendurch’, bei dem der Tonmann u.U. auch noch ein paar Nebenjobs hat. Da ist für solche Raffinessen einfach keine Zeit.

    - Wie von GUMA schon angedeutet: die zahllosen Möglichkeiten verführen (natürlich nicht nur beim LS9) zur Spielerei. Und zwar bei Weitem nicht nur den begeisterten, aber unerfahrenen Nachwuchs – Vtler :D. Hier noch ein Kompressor, dort noch mal was mit Deesser probieren, mal ein wenig in der Library rumforschen – wo soll man da noch die Zeit zum Mischen hernehmen? Oder gar auf Monitorwünsche der Musiker achten?
    Selbstdisziplin ist angesagt, mehr denn je.

    - Bildschirme/ Displays gehören klappbar! Mein 499 Euro Laptop kann das. Das 8000 oder gar 22000 Euro teure „Profiequipment“ nicht? Lachhaft!

    - Der Recorder ist ein schöner Gimmick. Man glaubt gar nicht, wie viele Musiker auf einmal gleichzeitig einen USB – Stick herbeizaubern können. Und wie vielen Bassisten/ Schlagzeugern man am nächsten Tag zum Xten Mal erklären muss, dass sie auf der BÜHNE zu laut waren, und deshalb auf der AUFNAHME zu leise sind. Und warum das bei USB – Sticks auch nicht anders ist als bei Kompaktkassetten.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wie Dumping bekämpfen?

    • billbo
    • 12. April 2008 um 14:47
    Zitat

    Geht es um die Sicherheit einer Veranstaltung oder geht es um Ärgern eines Dumpers. Wenn diese Frage zweifelsfrei geklärt ist, kann man überlegen, was man macht.


    Ist aber doch klar, oder?
    Bei Ersterem gedenkt man seiner eigenen Sünden und schaut sich unauffällig nach dem nächsten Bier – oder Crèpes – Stand um.
    Im anderen Falle ist jedes Mittel recht.... und sei es ein empörter Forumseintrag.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wie Dumping bekämpfen?

    • billbo
    • 12. April 2008 um 12:04

    @ SKY: ich habe schon mal einen Sennheiser – Vertriebsmann mit den Worten aus der Halle komplimentiert, er möge wieder mal vorbeischauen, sobald sicher gestellt ist, dass nicht mehr jeder (aber auch wirklich JEDER) potentielle Kunde die Dinger sowieso gratis zur Verfügung gestellt bekommt. Das war ihm zwar sichtlich peinlich, aber machen konnte er natürlich auch nix.

    Ich glaube aber, dass so manchem Hersteller/ Vertrieb die Verleihbuden eh mehr oder weniger egal oder, schlimmer noch, vielleicht sogar eher ein Dorn im Auge sind. Der verkauft seine Produkte bestimmt viel lieber 20x in verschiedene Festinstallationen als 1x einem Tonmöbelspediteur, der damit dann abwechselnd 20 installationslose Hallen beliefert.

    @ Mechwerkandi: Du ahnst aber schon, dass Du Dich mit Pappis Autohaus in gefährliche Fahrwasser begibst?
    Es gibt schließlich viele ehrenwerte Berufe, in denen richtig Geld verdient wird. Möbelfabrikanten, Großspediteure, Augenoptiker, und sicher noch viele andere, die mir gerade nicht einfallen. Und allenthalben lauert beizeiten unternehmungslustiger Nachwuchs, der für die lästigen Überschüsse eine spannendere Verwendung als ‚Finanzamt’ sieht.
    So ist die Welt.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    P.S.: oh, Opi ist zurück! Und auch gleich mit weisen Worten aus dem wirklichen Leben. :D

  • wie Dumping bekämpfen?

    • billbo
    • 11. April 2008 um 17:20

    Tz, tz, tz.
    Da werden keine „Preise“ kalkuliert.
    Da werden keine „Geschäfte ohne Ende“ gemacht.

    Das ist HOBBY! Damit verdient man kein Geld.
    Wenn mir so was Spaß macht und ich es mir leisten kann, bringe ich dafür auch gerne 250,- Euro mit.
    Die Kollegen bringen ja sogar noch mehr mit.

    Golfspielen, Fitnessstudio, Kino oder Modelleisenbahn kosten auch.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wie Dumping bekämpfen?

    • billbo
    • 10. April 2008 um 16:15
    Zitat

    Soll man dagegen überhaupt vorgehen oder regelt sich das nicht von selbst?

    Und wenn sich das nicht von selbst regelt, machen wir es nicht noch schlimmer, wenn wir "dagegen vorgehen"? Ein kollegiales Miteinander, selbst ein neutrales Nichtbeachten ist angenehmer ein ein Gegeneinander. Und was denkt sich möglicherweise der Kunde, der davon etwas mitbekommt?


    mringhoff, Deine weiter oben mal so schön skizzierte Traumwelt funktioniert in weiten Bereichen längst ziemlich genau so, wie Du sie Dir wünscht. Nämlich - genau richtig - immer dort, wo Parteien zusammenkommen, die sich kennen, und die gelernt haben, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten.

    Wenn ich als Bandmischer auf eine ganz normale Tournee (nichts Aufregendes, B – oder C – Klasse, Clubs und kleine Hallen von vielleicht 500 bis 2500 Fassungsvermögen) durch Deutschland und angrenzendes europäisches Ausland gehe, für – sagen wir mal – 40 oder 50 Termine, schaue ich kurz vorher ins Itinerary und stelle fest:

    - Bei mindestens der Hälfte der anstehenden Gigs kenne ich die örtliche Technik und/ oder die ausführende Firma schon lange persönlich. Dabei ist es egal, ob dort der engagierte, aufstrebende Jungunternehmer wirkt (der mich Wochen im Voraus anruft und besorgt nachfragt, ob's denn vielleicht auch mit SPX900 statt der gewünschten 990er gehen könnte), oder aber der ergraute, abgebrühte Altaktivist im Vorruhestandsjob, der allenfalls pflichtschuldigst am Vorabend meine Channellist überfliegt, weil er weiß, dass sowieso Alles am Start ist, was zu einer ordentlichen Durchführung einer solchen Veranstaltung erforderlich ist. Für diese Tage brauche ich mir keine Sorgen zu machen, dort wird Alles laufen.
    Dabei wird gerade auch dort mitunter gedumpt, dass die Schwarte kracht, und es so manch einem hier vertretenen ehrbar kalkulierenden Kaufmann die Tränen der Empörung ins Gesicht treiben würde. Allerdings: bei 100 oder mehr transport – und nebenkostenfreien Shows pro Jahr, weitgehend problemlos und mit längst abgeschriebenem Material durchführbar, erwartet der Auftraggeber auch zurecht ein sehr großzügiges Entgegenkommen. Sonst kann er auch gleich die Überschüsse aus einer gut gelaufenen Serie dazu verwenden, irgendwo einen Konkurs aufzukaufen, und ab da dann die Sache selbst managen.
    - Bei 10 weiteren Gelegenheiten kenne ich das Venue nicht (oder hab's vergessen), bin aber anhand der Veranstalterdaten (oder nach ein paar Minuten Internetrecherche, denn so gut wie jedes professionelle Venue bietet dort inzwischen Einsicht in seine Ausstattung) zurecht guten Mutes, dass auch dort Alles okay sein wird.
    - Ein paar sind „Neue“. Da weiß ich erst mal nix. Dann werden Wunschlisten und Angebote hin und her geschickt, telefoniert, notfalls auch mal eine geharnischte Email geschrieben. Verglichen mit früher ist das im Zeitalter der totalen Kommunikation einfach, und führt auch meist zu zufriedenstellenden Lösungen. Und, wenn's gut läuft, zu einem weiteren Kontakt, bei dem man sich für die Zukunft keine Sorgen mehr zu machen braucht.
    - Bleiben einige wenige Kandidaten übrig. Die stehen auf dem Plan mangels Alternativen, weil überflüssige Offdays Gift für die Tourkasse sind, weil ein neuer Markt getestet werden soll, weil der Booker geschlafen hat, oder warum auch immer. Das sind die Tage, an denen mich höchstwahrscheinlich sinnlos gestapelte Sperrmüllhaufen, kracksende, brutzelnde A&H – Altlasten, so bunte wie sinnlose Peripherieracks der Sorte 'von jedem Eins' (bestückt mit allerlei skurrilen Gerätschaften, von denen ich auch nach Jahren noch nicht herausgefunden habe, was man damit live anfangen könnte) und „Monitoranlagen“ erwarten, bei denen ich besser schon im Bus meine Musiker („heute müsst Ihr tapfer sein“) vorwarne. Verspätet angeliefert und missmutig betreut vom eigentlich längst insolventen örtlichen Diskoteam.
    Na und? An solchen Tagen geht eh nichts, egal, ob man sich aufregt oder nicht. Da bleibe ich im Bett, bis mein Tourleiter mich weckt. Ziehe das Ding anschließend so gut wie eben möglich durch. Lächle freundlich zurück, wenn mich das Publikum oder die Musiker komisch anschauen, weil's kracht und knackt und scheppert. Und freue mich auf den nächsten Tag, an dem die Welt hoffentlich wieder ganz anders aussehen wird.

    Vielleicht habe ich ja einfach nur Glück, dass ich überwiegend mit Veranstaltungen zu tun habe, bei denen alle Beteiligten in etwa wissen, was sie tun, und die wirklich üblen Ausreißer nach unten daher selten sind. Oder aber ich stelle das Material gleich selbst und muss dann mit mir ausmachen, wie sich Luxus, eigenes Anspruchsdenken und ökonomische Realitäten miteinander vereinbaren lassen.
    Meist lasse ich das dann besser bleiben :D.
    Und wenn mal wieder eine Einladung in ferne, meist südländische Gefilde ansteht, weiß ich ja, auf was ich mich da einlasse, und tröste mich mit dem Gedanken an die sich dabei mitunter ergebenden paar Tage bezahlten Strandurlaubs.


    @ Thomas Wanitschek:
    Das kommt jetzt vielleicht böse und arrogant rüber, ohne indes so gemeint zu sein. Aber es juckt mich schon länger in den Fingern, das hier so mal hin zu schreiben, und Dein haarstäubender 250 - Euro Post ist nur ein Anlass:

    Das Aufbauen von ein paar Boxen und Lampen, um damit anschließend ein bisschen Disco (oder auch R&R) zu machen, ist kein Beruf.
    Das ist das schöne Hobby von Tausenden, die das halt gerne auch umsonst tun, und ihren Spaß dabei haben wollen. Warum auch nicht?
    Entsprechend optimistisch finde ich daher den Gedanken, mit der Vermietung von so ein paar schwarzen Kisten und bunten Lampen (die sich längst Jedermann in jedem Kaufhaus für ein paar Euro selber kaufen kann), Geld verdienen oder gar davon leben zu wollen. Ähnlich aussichtsreich sind die Berufe Modellflugzeugpilot, Kreuzfahrtschifftester, oder Weltreisender.
    Wenn tatsächlich jemand dafür Geld bezahlt, dann tut er das nicht wegen der Kisten, sondern weil er ein paar Arbeitskräfte im 1 – Euro – Bereich sucht, die ihm die lästige Schlepperei und überflüssige Lagerkosten ersparen. Er weiß, dass er stets genügend Begeisterte finden wird; warum sollte er sich den Kram dann selbst ans Bein binden?

    Das klingt nicht nett, weiß ich. Aber diese schmerzhafte Erkenntnis ereilt früher oder später jeden; mitunter dann leider auch verbunden mit bitteren Konsequenzen.
    Bei mir hat das z.B. Jahrzehnte gedauert :D.

    So etwas ist allenfalls als ein Einstieg anzusehen. Mit der notwendigen Zähigkeit, Einfallsreichtum, Durchhaltevermögen, und unendlich viel Arbeit wird vielleicht mal ein tragfähiges Geschäft daraus. Vielleicht aber auch nicht. Sicher ist das keinesfalls, und die Chancen stehen nicht eben günstig. Sonst gäbe es hier nicht immer wieder so rege Beteiligung an Threads wie diesem.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Unterschied Ersatzkorb bei Shure 58er

    • billbo
    • 8. April 2008 um 16:51
    Zitat von "Lamia"

    SM Körbe gegen Beta Körbe zu tauschen wäre allerdings ungefähr so wie "GTI" mit Lackstift hinter Golf ans Autoheck dazuzuschreiben.
    Andererseits fällt der blaue Ring ja sowieso irgendwann ab.

    Hmm - ich schraube schon mal SM - Körbe auf Betas. Ganz einfach, weil ich die Poppschutzfunktion des gemeinen SM - Korbes besser finde als die der doch arg dünn geratene Schaumstoffeinlage im Beta.

    Ich fahre übrigens eine andere Marke. Und Diesel.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wie Dumping bekämpfen?

    • billbo
    • 8. April 2008 um 16:31
    Zitat

    doch wenn es um dieses thema geht, sind wir einfach nie der gleichen meinung.

    Zitat

    wenn ich in deinen zeilen lese kommt mir der verdacht, das du eher zu der fraktion gehörst die ihre arbeit voll in die dienste des veranstalters stellen.


    Nein, nein, ich möchte keineswegs unsere Gilde diskreditieren. Schließlich bin ich selber einer davon, NOCH macht die Arbeit Spaß, und bis zur Rente ist es auch schon noch ein gutes Stück.
    Und mir sind beide Seiten sehr vertraut, je nach Auftragslage mal mehr die des Örtlichen, mal die der Tourneeseite. Eine lehrreiche Erfahrung z.B. ist, dass man selbst sein eigenes Lieblings – Stammvenue plötzlich mit völlig anderen Augen sehen kann, wenn man dort mal nach 20 Tagen Back to Back als Tourfraktion aufläuft, anstatt wie sonst mittags bequem von der heimischen Couch aus.
    Andererseits kenne ich auch die Situation, in der sich die Parteien darauf einigen: „Okay, ich lege pauschal Summe 'X' drauf, und Ihr bringt dafür das, was Ihr so dringend an Sonderkram benötigt, selbst mit“. Bemerkenswert, was dann am Tag des Geschehens tatsächlich so am Start ist (bzw. NICHT am Start ist), wenn's plötzlich aus der Kasse der Künstler gehen soll. Da macht man sich als Veranstalter dann schon so seine Gedanken darüber, wo genau die schönen 500 Zusatzeuro denn jetzt verblieben sind.

    Zitat

    Der/die/das Veranstalter bekommt üblicherweise den Rider mitsamt dem Vertrag. Er unterschreibt sozusagen das Komplettpaket "Künster plus Sonderwünsche"

    Zitat


    Ich finde, das sollte viel öfters praktiziert werden, dann lernen manche Veranstalter ganz schnell.

    Leider ist es oft so, daß man vor Ort alle Augen zudrückt und mit Hängen und Würgen den Job durchzieht. Schliesslich kommt es nie gut an, wenn hunderte/tausende Fans draußen warten und die Band den Auftritt absagt.
    Nebenbei würde das dem Veranstalter einen beträchtlichen finanziellen Schaden bereiten und man darf sich auf Seiten der Band Gedanken machen, ob die vereinbarte Gage überhaupt jemals noch bezahlt werden kann. (Und wenn ja, wird das sicherlich nicht ohne gerichtlichen Streit ablaufen)

    Und von solchen Sachen lernt der Veranstalter genau das Gegenteil, so nach dem Motto "was wollt Ihr? Hat doch geklappt..."


    Wir haben uns darüber ja schon mal ausgetauscht: im gemeinen Konzert – Tagesgeschäft sind Vertragsverhandlungen oft eine, sagen wir mal, ziemlich dynamische Angelegenheit. Das ähnelt oft mehr einer Pokerpartie als dem, was darüber im Lehrbuch steht. Und diejenigen, die sich darauf verstehen, sind genau deshalb auf Dauer wirtschaftlich erfolgreich. „Fuzzy Logic“, angewandt im realen Geschäftsleben.
    Ich behaupte mal: ein Veranstalter, der sein Handwerk versteht, unterschreibt erst dann etwas, wenn es sich absolut nicht mehr vermeiden lässt; und manchmal selbst dann nicht. Hinhaltetaktik besitzt in diesem Gewerbe (leider) einen außerordentlich hohen Stellenwert.

    Jawohl, man KANN eine Veranstaltung aus technischen Gründen platzen lassen. Aber das muss man sich wirklich sehr, sehr gut überlegen – denn das kostet dann u.U. RICHTIG Geld.
    Ich habe das in 2 Fällen mal so (mit) entschieden, beide liegen lange Jahre zurück.
    Einmal in Österreich, wo bei (fast) randvollem Jumbotrailer und Load über Treppen 3 Stunden nach vereinbartem Get - In noch immer kein einziger Stagehand vor Ort war. Vorverkauf eher mäßig, Schaden hielt sich in Grenzen. Danach hatten wir das Motorrad des Veranstalters für einige Tage mit im Truck. Da war er dann wirklich voll.
    Das andere Mal: London, Electric Ballroom, Vollproduktion. Wichtigster Gig der Tour, die gesamte „Fachpresse“ hatte sich angesagt, die Zuschauerschlange ging schon mittags bis um den Block. Die ziemlich junge Band (eine 'etwas' lautere Fraktion) war damals sehr gut im Geschäft und dementsprechend übermütig. Der Hallenbetreiber indes hatte (neben schlechter Laune) völlig andere Vorstellungen von maximal zulässiger Lautstärke als wir, und damals schon eine Totschaltung in seiner Produktionsstromversorgung eingebaut, die auch prompt nach dem dritten Bassdrumschlag während des Soundchecks auslöste.
    Da die Stimmung auf 'Revolution' war und keiner nachgeben wollte, wurde die ausverkaufte Show kurzerhand gecancelled. Eine sehr teure Entscheidung, die u.a. für die internationale Karriere der Band einen ziemlichen Rückschlag bedeutete.
    Das Ding hängt mir bis heute nach :roll:.

    Überhaupt kann das Touren in Gegenden außerhalb unserer doch recht verwöhnten Gefilde einen bzgl. der eigenen Ansprüche ganz schön demütig werden lassen. Ist mir mehrfach passiert: mittags aufschlagen im 'Club'; nach einigen Minuten die felsenfeste Erkenntnis: menschenunwürdig, absolut unmöglich, hier können wir wirklich auf gar keinen Fall spielen, ausgeschlossen. 'PA' kann man das, was da steht oder hängt, beim besten Willen nicht nennen. Das ist nicht einmal Sperrmüll. Canceln! Hotel!
    Eine Weile später – man hat sich an Dunkelheit und Geruch gerade soweit gewöhnt, dass man die Bildergalerie und Kozerthistorie der letzten Monate an der Wand schemenhaft erkennen kann – kehren plötzlich Ruhe und Ehrfurcht ein. Die Bilder und Namen, die man dort sieht, kennt man sonst nur in Verbindung mit Stadien und Platin – Verleihungen. Na ja, dann wird das mit unserer Trash - Combo hier wohl auch irgendwie gehen müssen.

    Zitat

    Ich weiß nicht , wie es im Moment damit ist, aber bei Status Quo gabs da konkret Absagen.

    Und dies wohl auch öfters.

    Unter Anderem auch, weil einer der 12 Kanal Dimmer nicht spielte (!!!!)

    Ich hatte neulich mal das Vergnügen eines gemeinsamen Konzertes. Von daher weiß ich: wenn sich Produktionsgröße und Vorverkaufszahlen so überhaupt gar nicht miteinander vereinbaren lassen wollen, ist man u.U. über einen Vorwand, die Sache platzen zu lassen, nicht gänzlich unglücklich.
    Und wenn das 'QUO' nicht leuchten mag – ist das schon mal ganz, ganz schlecht. :D

    Zitat

    Helfer - 4 bestellt, keiner da. Aussage Veranstalter "Wenn ich Helfer bestellt hätte und die im Stau stehen würden wären sie auch nicht da"


    Der Spruch ist so gut – der MUSS in die Hall Of Fame.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • wie Dumping bekämpfen?

    • billbo
    • 8. April 2008 um 00:35
    Zitat

    an die pessimisten:
    ich weiss, das dies ein schweres thema ist.


    Das alte, aber immer wieder beliebte Reizthema: warum hält sich der böse Veranstalter nicht an meinen Rider, sondern beauftragt stattdessen einen zweifelhaften Billiganbieter?
    Dabei ist die Antwort eigentlich ganz einfach: weil ihm meine Probleme wurscht sind.

    Im Geschäftsleben gilt eine einfache Grundregel: Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch.
    Das funktioniert überall, mehr oder weniger zufriedenstellend. Nur bei uns kenne ich den absurden Sonderfall, dass Einer einen Wunschzettel verfasst und dabei hofft, der Andere werde selbstverständlich gerne für die dadurch entstehenden Kosten aufkommen.

    Vor 15, 20 Jahren war das noch anders. Wenn ein Künstler auf Tour ging, hatte er grundsätzlich alles (Material/ Personal/ Catering) dabei, was er für das Gelingen seiner Show für nötig hielt. Vollproduktion; die Kosten dafür gingen von seiner Gage ab. In bestimmten Szenen/ ab einer bestimmten Größenordnung ist das auch heute noch gängige Praxis.
    Aus mancherlei (z.T. durchaus verständlichen) Gründen kamen Künstler/ deren Management/ deren Tourneeveranstalter beizeiten auf den Gedanken, derlei lästige Mühsal und Kosten mehr und mehr auf die örtlichen Veranstalter abzuwälzen. So ein Rider ist im Büro ja schnell mal geschrieben; und ein PDF verschickt sich viel einfacher als ein randvoller Vierzigtonner.

    Das englische 'Rider' wird hier für gewöhnlich mit dem liebenswerten deutschen Wort 'Bühnenanweisung' übersetzt; eigentlich bedeutet es aber Anhang, Zusatz(vereinbarung), Nachtrag.
    Nun sind (Konzert- ) Veranstalter in der Regel recht ausgeschlafene Menschen, die gewohnt sind, eigenverantwortlich zu denken, zu handeln, und insbesondere ihre Geschäfte abzuwickeln. Andernfalls sind sie nicht sehr lange Veranstalter. Anweisungen, gleich welcher Art, nehmen sie dabei äußerst ungern oder überhaupt nicht entgegen – und schon gar nicht vom technischen Hilfspersonal (mehr sind wir in diesem Zusammenhang nicht) irgendwelcher Künstler, deren Gage eh schon den größten Einzelposten auf der falschen Seite der Gesamtkalkulation ausmacht.
    Selbst die berüchtigte „Kulturamtstussi“ muss irgendwann Rechenschaft über die Verwendung ihres Etats ablegen.

    Wie so oft - Alles ein Frage des Blickwinkels.

    Ein Veranstalter möchte möglichst viele Eintrittskarten und möglichst viel Bier verkaufen – mehr nicht. Zu diesem Zweck engagiert er immer mal wieder das eine oder andere bekanntes Gesicht oder einen bekannten Namen und hofft, dass die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten geringer sein werden als die erzielten Einnahmen. Selbst wenn er eigentlich ein umgänglicher, gastfreundlicher, kompromissbereiter Mensch ist, wird er sich dabei für Werkzeugbedarf, Sonderwünsche, Ernährungsgewohnheiten oder Profilneurosen seines Vertragspartners bzw. dessen Mitarbeiter wenig interessieren; erst recht dann nicht, wenn all dies ganz selbstverständlich zu seinen Lasten gehen soll.

    Übertragen wir das Rider – Wesen mal spaßeshalber auf irgendeinen sonstigen Bereich des wirtschaftlichen Zusammenlebens. Angenommen, ich bin nicht Veranstalter, sondern Mietshausbesitzer/ Verwalter. Ich möchte, dass möglichst viele solvente Mieter regelmäßig und zuverlässig Miete zahlen – mehr nicht. Zu diesem Zweck (Reparaturen, Verbesserungen, Werterhaltung) engagiere ich immer mal wieder den einen oder anderen Handwerker und hoffe, dass die in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten geringer sein werden als die (Miet)einnahmen. Selbst wenn ich ein umgänglicher, gastfreundlicher, kompromissbereiter Mensch wäre – ich würde ziemlich verständnislos dreinschauen, wenn mir mein Dachdeckermeister ein paar Tage vor dem vereinbarten Termin ein vielseitiges PDF schicken würde, aus dem hervor geht, welche Werkzeuge und Maschinen ich ihm zu stellen habe, welche Champagnermarke sein Vorarbeiter bevorzugt, wie viele seiner Gesellen Ovo – Lacto – Vegetarier sind, und wie viele Sterne die Einzelzimmer seiner Übernachtungsstätte mindestens vorweisen müssen.
    Eine seltsame Vorstellung – es sei denn, ich engagiere Sir Norman Foster und Oscar Niemeyer persönlich für den Ausbau meiner Dachgauben. Dann kann man ja drüber reden.

    So lange sich aber die geschäftlichen Gepflogenheiten in unserer Branche dergestalt merkwürdig darstellen, gibt es für das Problem auch keine zufriedenstellende Lösung.

    Möglichkeit 1: ich arbeite ausschließlich mit Künstlern, deren ‚Marktposition’ es ihnen erlaubt, mittels qualifizierten Personals und Managements jegliche Forderungen zur technischen Veranstaltungsdurchführung durchzusetzen. Hauptnachteil: ziemlich übersichtliche Kundenkartei.
    Möglichkeit 2: ich arbeite mit Künstlern, die bereit sind, für hochwertige technische Betreuung ihrer Darbietung einen Teil ihrer Gage zu opfern, und deswegen alles Wichtige selber mitzuschleppen. Hauptnachteil: ziemlich viel Arbeit. Sehr viel Arbeit. Überzeugungsarbeit und Muskelarbeit :D.
    Möglichkeit 3: ich schaffe mir ein dickes Fell an, lerne zu improvisieren, und erarbeite mir den Ruf, notfalls auch aus Sperrmüll noch was Erträgliches herauszuholen. Hauptnachteil: Sperrmüll wird zum Regelfall. Es geht schon mal was kaputt. Und nicht jeder örtliche PA – Fürst ist anschließend mein Freund.

    An Patentlösungen wird vermutlich noch länger gearbeitet werden müssen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Große Hörner nicht mehr zeitgemäß?

    • billbo
    • 16. März 2008 um 14:05
    Zitat von "rockline"

    Ich sach nur eins:

    Alle Theorie hin oder her - füher hat es immer gepasst!
    Und alles schön mit RSD 800b und Peavey CS800 geampt......
    Stefan


    Klasse Foto. Was ist das? ‚The Who’ neunzehneinundsiebzig?

    Auf jeden Fall die konsequente Verkörperung von Missachtung jeglicher Verordnungen, DIN – Normen, oder lästiger physikalisch – akustischer Theoriegebäude.

    Wer allerdings je das Vergnügen hatte, mit zwei solcher Wände richtig Radau machen zu dürfen (vielleicht in Verbindung mit einem vollständig trafogekoppelten Soundcraft Series 1?), wird das Gefühl absoluter Glückseligkeit nie wieder vergessen.
    Und wird andererseits zeitlebens Termini wie ‚Event - Akademie’, ‚Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten’ oder ‚Musterversammlungsstättenverordnungsentwurfvorlage’ insgeheim, in der Tiefe seines Herzens, abgrundtief verachten. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Kommunikation mit der band

    • billbo
    • 13. März 2008 um 12:40

    Alles Schnickschnack! :D

    Zunächst mal die wirklich wichtigen Punkte abklären: hier ist der Nightlinerstrom, dort die Duschen. Hier geht’s zum Cateringbereich, Kaffee ist gerade frisch. Dort sind die Garderoben, mit W-LAN und Satelliten – TV für deutschen und/ oder englischen Fußball. Folgende Biersorten stehen heute Abend zur Verfügung: ....

    Über Nebensächlichkeiten wie Bühne, PA, Monitor, Licht, usw. verhandelt's sich anschließend bedeutend entspannter.

    Klingt albern – ist aber tatsächlich so.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need Politik...

    • billbo
    • 3. März 2008 um 21:03

    Es gibt ein schönes Buch des Sparkassenverlages. Nennt sich „Ratgeber Einkommensteuer“, kostet 10 Euro o.s.ä., und erscheint – unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Gesetzeslage – für jedes Jahr neu. Ein absolutes Muss für jede Steuererklärung.

    Der Clou: das Ding hat jeder FA – Sachbearbeiter auf seinem Schreibtisch liegen. Aus Verzweiflung :D privat finanziert; weil auch für ihn die einzige Möglichkeit, zumindest den Wust des jährlichen Neuregelungswahns einigermaßen in den Griff zu kriegen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Autovermietung Digitaler Tachograph

    • billbo
    • 1. März 2008 um 22:35

    @ Falco: einverstanden mit Deinem großen ABER. Man wird sich genau überlegen müssen, ob Nachweispflicht (also weiter als 50Km) oder nicht. Für den Ballungsraumdienstleister mit einigen wichtigen Stammkunden ringsum und sonst kaum was wird diese Entscheidung anders ausfallen als für den Landes – oder Bundesweit agierenden Tourneeservice.
    Ich sehe spaßige Situationen vor mir: Fahrt mit Sprinter + Hänger zum 45Km entfernten Parkplatz; von dort ohne Hänger zur noch 10Km weiter befindlichen Halle; dann den 2. Mann mit leerem Sprinter zurückschicken, um den Rest abzuholen. Alles streng nach Vorschrift.

    Toll auch der VW – Bus unter 2,8t mit Hängerkupplung und Kontrollgerät; im gemischten gewerblichen und Großfamilien - Privatbetrieb. Privat bzw. ohne Hänger überhaupt nicht aufzeichnungspflichtig (da unter 2,8t), daher auch kein lückenloser Nachweis möglich. Gewerblich mit Hänger außerhalb des magischen Kreises aufzeichnungs – und nachweispflichtig.
    Und mir selbst bescheinigen, dass ich das Ding die letzten 28 Tage entweder gar nicht oder ausschließlich ohne Hänger oder ausschließlich innerhalb der 50Km beruflich bewegt habe, darf ich auch nicht.(§ 20 Abs.3 FPersV). Bin allerdings im Fall des Falles trotzdem verpflichtet, eine solche Bescheinigung mitzuführen.
    Wie löst das eigentlich der gelegentlich mal fahrende Einzelunternehmer? Ist der in einer Kontrolle gezwungen, zu lügen („ich bin privat unterwegs“), weil es für ihn theoretisch überhaupt keine Möglichkeit gibt, sich das ‚Nichtfahren’ für die letzte Zeit zu bescheinigen?

    Einspruch hingegen beim ‚Einspruch’ :D:

    Nehmen wir folgenden, nicht sehr realitätsfernen Fall an: ich fahre Montags mit Sprinter und einer schicken kleinen Messestandbeschallung, ein paar Funken, ein wenig Video, zur 600Km entfernten Messe. Checke dort im Hotel ein; verbringe die Woche mit Aufbau, danach mit Betreuung. Anreichen von Moderationsmikros, Einspielen von Jingles, Aufnahme der Talkrunde mit dem Stargast, usw. Abends langweilen im Hotel. Sonntag letzter Tag, mit anschließender Abschlussfeier und Abbau. Am nächsten Morgen 600Km zurück nach Hause.
    Ich sehe mich hier keinesfalls als Fahrpersonal, meine Fahrtätigkeit liegt, verglichen mit der sonstigen Arbeitszeit, sehr, sehr weit unterhalb der von den Gewerbeaufsichtsämtern gerne herangezogenen 50% - Grenze.
    Wird der freundliche BAG – Kontrolleur das auch so sehen?

    Sehr interessant – da für mich persönlich relevant - auch Monithors Fragestellung: ich arbeite als selbständiger Tontech auf einer Tournee. Gage für Showtage, Aufwandsentschädigung für Reise – und Off – Tage. Während eines langweiligen Reisetages – also außerhalb meiner ‚Arbeitszeit’ – entscheide ich mich, statt im Nightliner vor mich hin zu dösen, für drei Stunden den mitgeführten 7,5er zu fahren. Spontan, ganz privat, weil’s Spaß macht, ohne dass mich dazu jemand aufgefordert oder gar angewiesen hat, dies zu tun.
    Ist das dann eine Privatfahrt? Wenn ja, meint der nette Herr in Warnweste auf dem Autobahnparkplatz das auch?

    Wir werden wohl auf ein paar Musterprozesse warten müssen.

    Zur PLS fahr’ ich nicht. Dort ist es mir zu laut. Und außerdem zu viel Fahrerei. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Autovermietung Digitaler Tachograph

    • billbo
    • 1. März 2008 um 15:35
    Zitat

    Handwerkerregel? Bad News: Die zum 30.01. geänderte Fahrpersonalverordnung streicht zwar die 50Km Grenze. Dafür gilt die Regel nur noch zwschen 2,8t und 3,5t zGG. Drüber gilt die EG561/2006, die seit 11.04.2007 in Kraft ist.

    Zitat

    ja , so ist das jetzt. Ab 3,5t zGM ist das digitale Kontrollgerät Pflicht. Die Handwerkerregel war vorher schon eine windige Sache, da die BAG immer sehr streng ausgelegt hat.


    Das stimmt so nicht.

    Die Neufassung der „Handwerkerregel“ besagt u.a., dass
    - die bisherige 50Km - Einschränkung für 2,8 bis 3.5t zGG entfällt. Der Sprinter braucht also auch dann keinen Tachographen, wenn man damit seine Gerätschaften zwecks Ausübung seines Berufes von Hamburg nach München fährt.
    - die Aufzeichnungspflicht innerhalb der 50Km – Grenze bis 7,5t entfällt. Mit dem 7,5er oder dem Sprinter mit Hänger vom Lager bis zur 49Km entfernten Veranstaltungshalle: keine Pflicht zur Dokumentation.
    - (u.a.) privater Gütertransport bis 7,5t generell keiner Aufzeichnungspflicht unterliegt. Die Wohnungsauflösung meiner verstorbenen Oma darf ich also als LKW – Amateur privat mit dem geliehenen Firmen – 7halber ungestraft nonstop von Kiel nach Freiburg karren; während der Berufsfahrer, der mit demselben Fahrzeug unter der Woche Lieferfahrten im Nahverkehr durchführt, aufzeichnen muss.

    Lediglich für LKW/ Züge über 7,5t zGG gilt seit 01.01.08 generelle Aufzeichnungspflicht ohne (für uns relevante) Ausnahmen.

    Eine sehr gute, und vor Allem für Normalsterbliche verständliche Zusammenfassung der Regelungen findet sich auf den Seiten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks:
    http://www.zdh.de/wirtschaft-und…ruhezeiten.html

    Bliebe lediglich zu klären, inwieweit das Auf – und Abbauen/ die Festinstallation von Geräten der Veranstaltungstechnik als handwerkliche Tätigkeit anzusehen ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • BÜTECS stapeln

    • billbo
    • 22. Februar 2008 um 00:36

    Richtig. Bei 80 kg pro Rad (Standardangabe für Caserollen - Dutzendware) passen die 250 Kilo im Hinterkopf daher ganz gut.
    Und nach der ersten schwungvollen Berührung eines solchen Trumms mit einer Kante/ Bordstein o.ä. sind's eh nur noch drei. Berechnungstool - Theorie goes Praxis :D.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • BÜTECS stapeln

    • billbo
    • 20. Februar 2008 um 23:21
    Zitat

    Betrachtet man sich "normale" Blueewheels tragen die max. 250 kg, in Summe also 1.000kg...


    Vorsicht! Die angenommene Tragfähigkeit gilt (bei fabrikneuen Qualitätsrollen, mit viel Optimismus...) für den 4er – Satz, NICHT für eine Einzelrolle. Und zwar (Originaltext Rollenhersteller) „auf vollständig ebenem, sauberem Untergrund (hart für weiche Rollen, weich für harte Rollen) ohne jede Zusatzbelastung, bis max. 4 Km/ Std“. Also unter theoretischen Idealbedingungen, die auf LKW – Laderampen oder Kopfsteinpflaster ganz sicher nicht zutreffen.
    250 Kilo – Cases mit nur 4 Rollen rollen daher erfahrungsgemäß auch nicht besonders lange....
    Deshalb sind solche Schwerlasttrümmer (große Pulte/ Riggingcases/ Kabelkisten u.ä.) in der Praxis entweder mit echten Schwerlastrollen (teuer) ausgestattet oder kommen als ‚Sixwheeler’ oder ‚Eightwheeler’ daher. Damit weiß jeder erfahrene Hand auch sofort, was los ist :D und sammelt genügend Kollegen um sich bzw. plant erst mal Zigarettenpause.

    Für Bütecs etc. heißt das: 4 Rollen für einen 6er Dolly – das geht mit beiden Augen zugedrückt so gerade noch, hält aber ganz gewiss nicht ewig.

    21 Podeste auf 4 Blue Wheels ist groteske Überlastung; bei einer solchen Lieferung würde ich die Annahme verweigern (oder umgehend ein ziemlich unentspanntes Telefonat führen).

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Zukunft der Beschallung

    • billbo
    • 19. Februar 2008 um 23:22

    Das ist in jedem besseren Club längst Alltag; in ernsteren Hallen sowieso. Seither ist es Backstage immer so schön friedlich.
    Und eine anständige Tourproduktion hat ihr eigenes W-Lan dabei.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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