1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. billbo

Beiträge von billbo

  • I want more of...

    • billbo
    • 17. August 2014 um 14:26

    Sag ich doch. :)

    Man muss das ja nicht gerade im Wohnzimmer hören. Aber diese Szene ist – von Wacken bis hin zum letzten Garagenbandevent – auf allen Ebenen (Veranstalter/ Agenturen/ Bands/ Crews) ausgesprochen gut organisiert und zeigt dem 'Mainstream' mittlerweile ziemlich deutlich, wie man so etwas macht. Realistisch geplante Abläufe statt Veranstalter- und Agenturtussiwunschdenken, fast immer kollegiale Zusammenarbeit statt Konkurrenzgehabe und Wichtigkeit, sowohl unter den Künstlern als auch den Crews und sonstigen Mitarbeitern kaum abgehobene, weltfremde Egomanen. Da geben sich selbst Tonler und Lichtler nach der Show noch die Hand.
    Aus gutem Grund. Man kennt sich, und man sieht sich in zwei, drei Wochen sowieso wieder. Unter ganz anderen Voraussetzungen. In einem ganz anderen Land. Und u. U. mit einer ganz anderen Running Order... :roll: :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Redundanz in der Praxis

    • billbo
    • 16. August 2014 um 23:51

    Sorry, ein solches Posting ist m. E. mal wieder exemplarisch für das völlige Nicht – Verstehen von geschäftlichen Gepflogenheiten und Interessen im Zusammenhang mit bezahlten Dienstleistungen. :?

    Wenn ich als Kunde eines Beschallungsunternehmers diesen mit einer Beschallung beauftrage ist es mir komplett egal wie der Kollege sicherstellt, dass die dann auch tatsächlich von Anfang bis Ende so funktioniert wie bestellt und vereinbart. Wie er das anstellt, und wie er Ausfallsicherheit gewährleistet, obliegt ganz allein seiner Verantwortung. (Allerdings werde ich mir, je nach Wichtigkeit der Veranstaltung, natürlich jemanden aussuchen, dessen Seriosität, Qualifikation und Verantwortungsgefühl ich als dafür ausreichend hoch einschätze. Mrspeaker – du wärst damit also schon mal raus.)

    Funktioniert sie durch sein Verschulden wider Erwarten nicht ("Upps – Mischpult/ Endstufe kaputt – Ersatz hab’ ich vergessen, und Plan B hab’ ich leider keinen" ist KEIN Fall von höherer Gewalt!), dann habe ich sehr wahrscheinlich unmittelbar ein ziemlich konkretes organisatorisches Problem. Und er anschließend ganz sicher ein sehr konkretes pekuniäres Problem.
    Wenn der Flieger nicht fliegt weil die Triebwerke nicht anspringen und keine Ausweichlösung/ Ersatzgerät am Start ist - dann gibt's nicht nur Geld zurück, sondern gegebenenfalls auch Schadensersatz.

    Ist halt manchmal nicht ganz so einfach, die Sache mit dem Geldverdienen. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Volumenpedal & DI

    • billbo
    • 16. August 2014 um 22:51

    Mal abgesehen von rein technischen Aspekten: Musiker (und da erfahrungsgemäß vor allem Keyboarder) haben nicht selten Schwierigkeiten damit, ihre Vorstellungen und ihr Gefühl von 'Dynamik' in Einklang mit den Möglichkeiten elektroakustischer Übertragung zu bringen. Da ist ein Volumenpedal dann u. U. nicht nur ein Problem, sondern der Generalschlüssel zur Hölle.
    Gar nicht mal so selten verfährt man daher wie folgt: eine DI nach dem Volumenpedal (für den Monitorweg des Musikers). Und eine davor (für FOH und alle anderen Monitorwege).
    So was hat, gerade zu Zeiten von In Ear für jedermann, hin und wieder schon mal quasi in letzter Sekunde das endgültige Auseinanderbrechen erfolgreicher Unterhaltungsmusikensembles verhindert. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 14. August 2014 um 15:50
    Zitat

    Ich denke eher daran, wer denn noch auf diese ganzen Festivals gehen und tagelang im Schlamm zelten und komisches Essen konsumieren soll. Aber das nur so am Rande.

    Diesen Gedankengang teilen wir völlig. Zu manchem, wofür's da als Band bzw. Crew Gage, Backstage, Hotel und Catering gibt, würden mich als Zuschauer keine 10 Pferde hin kriegen. Aber ich bin auch kein Fan, und bis jetzt funktioniert's offenbar.
    Leider. Denn: statt einem Tagessatz (Bandtonler auf 10.000er Festival) nähme ich notfalls auch gerne zehn Tagessätze (gleiche Band auf 1000er Clubtour). Und das auch noch ganz ohne Changeoverstress.

    Kann man sich halt leider nicht immer :roll: so aussuchen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 14. August 2014 um 11:39
    Zitat

    ... und ob sich das je bessert ist die Frage.

    Es hat auch eine ganze Weile gedauert, bis multiple Mikrofon- und Stativsätze/ Rollriser/ Substageboxensets/ 'Festivalbacklines'/ separate Backdroptruss/ usw. zum ganz normalen Standard wurden. Und 20 Podestplatten mit Beinen/ Rollensets/ Verkleidung für unterschiedliche Riserhöhen sind ein ganz anderer logistischer Aufwand als eine zusätzliche Kiste 'Bedieneinheit B'.
    Die gesamte Arbeitsphilosophie eines Schnellwechselfestivals lautet "zum Changeover ist hinter den Kulissen alles fertig und muss nur noch umpositioniert/ umgestöpselt werden". Warum sollte da ausgerechnet der Arbeitsplatz Ton (FOH und Monitor) auf Dauer der neuralgische Flaschenhals bleiben? Weil 'das' FOHpult heilig ist? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 13. August 2014 um 19:14

    Brauchbares Material wird immer billiger, brauchbares Personal wird immer teurer. Die Chancen stehen m. E. also gar nicht schlecht.

    Zitat

    Auch die ganz Großen machen es so, dass sie im Sommerhochbetrieb Pulte dazu mieten. Alles andere wäre auch unwirtschaftlich.

    Das ist richtig, dahinter steckt aber auch noch etwas anderes: die wirklich großen Materialadressen vermieten ihre aktuellen Pultebestände in der Festivalsaison am liebsten durchgängig an die wirklich großen Touradressen (also die, die mit Backline-/ Stageset-/ Deko-/ Monitorsattel unterwegs sind). Dort spielen sie mehr ein und leiden gleichzeitig weniger, als wenn sie am Wochenende tagelang in Hitze/ Sonne/ Staub/ Feuchtigkeit 18 Stunden Festivalfrondienst unter schwitzenden, zittrigen Gasttonifingern leisten müssen.
    Für letzteres tun's auch die bei Bedarf zugemieteten...

    Think dirty. Die anderen tun's ja auch. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 13. August 2014 um 12:12
    Zitat

    Das Materialgeizen ist eine Folge der Budgets, das ist wieder ein IDN, aber so läuft es nun mal im Kapitalismus, es wird am Einkauf gespart, was das Zeug hält.

    Es muss nicht immer so sein; meine Betrachtungen sauge ich mir nicht aus den Fingern. Veranstalter bzw. deren technisch verantwortliche Produktionsmenschen haben oft eine ganz eigene Sicht auf die Dinge.

    Konkretes Beispiel aus den letzten Wochen: Rock Fest Barcelona. Gar nicht mal sooo groß und aufwendig; so an die 10.000 Zuschauer, 2 Tage, eine große Open Air Bühne, ein erheblich kleineres Zirkuszelt mit Partybühne, fertig. Festivals dieser Kategorie waren in Spanien jahrzehntelang dafür berüchtigt, dass Zeitpläne/ Running Orders/ Umbauzeiten reine Makulatur waren – schön gedacht, miserabel gemacht; irgendein (technisches) Problem gab’s immer.
    Ausstattung Hauptbühne FOH 2x D-Show, Monitor 2x SD8, jeweils im Wechselbetrieb.
    Auf der D-Show Oberfläche hatte ich zuvor vielleicht 3 mal im Leben gearbeitet, zuletzt vor 2 oder 3 Jahren; noch dazu war ich für 'meine' Band nur die FOH - Vertretung, das macht sonst jemand anderes. Trotzdem war es völlig entspanntes Arbeiten, allein aufgrund der Tatsache, dass genügend Zeit war, sich mit der weitgehend unbekannten Arbeitsumgebung bei laufendem Festival in Ruhe vertraut zu machen.
    Nachmittags gab’s ein nettes Gespräch im Produktionscontainer mit dem Veranstalter - den kenne ich (und der macht das schon) seit vielen Jahren - bei dem auch die vergleichsweise komfortable Ausstattung angesprochen wurde. Seine sinngemäße Aussage: vor einiger Zeit wurde er mal von einem unnachgiebigen Headliner dazu quasi gezwungen. Das war das erste Mal, dass es keinen Ärger, keinen Stress, keine Backstageschreiereien, keine Zeitplanverzögerungen gab. Seither macht er das auf allen seinen Festivals so – die paar Euro, die das mehr kostet, sind nichts gegen den dadurch ersparten Stress mit Bands, Technikern, Behörden (Curfew), seinen eigenen Leuten, und nicht zuletzt mit seinem persönlichen Nervenkostüm. Allein die Überstunden für die Security (bei Zeitplanüberschreitungen) waren in der Vergangenheit weitaus teurer. Und der seither gute Ruf bei den internationalen Bandagenturen, korrekte Arbeit abzuliefern, ist sowieso unbezahlbar.

    Es geht also – vorausgesetzt es finden sich Leute, die ein bisschen mehr Gesamtüberblick haben als nur den auf irgendwelche imaginären Tagesstückmietpreislisten. Und da Mischrechner eh von Jahr zu Jahr billiger werden, halte ich das für einen gangbaren und wahrscheinlichen Zukunftsweg.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 13. August 2014 um 00:31
    Zitat

    1. möchte das der Veranstalter mit Sicherheit nicht bezahlen (läuft doch auch so und die Hälfte der Bands bringt sowieso eigene Pulte mit oder mietet beim Provider Pulte an).
    2. möchte der Provider mit Sicherheit nicht noch extra Pulte anmieten, um die Doppelbelegung am FOH zu realisieren. Schon ein Vi4 auf Vi6-Upgrade könnte den Rahmen sprengen.
    3. was ist eigentlich mit Monitor? Da finde ich das ja noch viel spannender. Immer wird die Monitorwelt so stiefmütterlich behandelt...

    Zu 1. reicht es, wenn der Headliner sagt "ich will das so - andernfalls mindestens 90min. Changeover". Die Miete fürs Zusatzpult dürfte um Größenordnungen günstiger sein als der Aufwand für seine Cateringextras. Der VA wird kaum zusammenzucken, wenn der Aufwand für Technik (Bühne-Ton-Licht-Personal) statt EUR 150.000,- plötzlich EUR 150.150,- beträgt. Außerdem ist seine Vereinbarung mit der ausführenden Firma in aller Regel eh eher dergestalt "Budget ist vorgegeben; sorgt dafür, dass es für alle Beteiligten möglichst stressfrei läuft".
    Zu 2. ein Provider, der dafür extra zumieten muss, ist auf einem großen(!) Festival eh überfordert und dort schlicht fehl am Platz.
    Zu 3. in dieser Größenordnung spielt man - anders als am FOH - als 'großer' Act inzwischen praktisch immer mit komplettem (von Mikro bis Ohrhörer/ Wedge) eigenen Monitorsetup. Und als kleiner Act mit dem Bühnensetup, welches man vorfindet. Daher laufen dort in der Praxis dann auch die Changeover - Checks komplett unter Regie des Monitorers/ des Chefbackliners; der FOHler macht dabei lediglich mit und stört nur, wenn's gar nicht anders geht.
    Ich habe aber auch schon 2 Festivalmonitorplätze Seite an Seite vorgefunden.

    Und noch eine kleine, aber ernst gemeinte Anmerkung: das absolute 'Materialgeizen' ist derzeit vor allem Mode in Deutschland. Anderswo geht's da (zumindest bei den größeren Festivals) inzwischen sehr oft um einiges großzügiger zu.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Hier mal ein kurzer Bericht vom Goitzschefest 2014

    • billbo
    • 12. August 2014 um 21:03

    'Kultmoderator Andy'. Da macht Googeln auf einmal wieder richtig Spaß. :D

    Hast du 'ne Ahnung, was der am Abend so kostet?
    ("Und führe mich nicht in Versuchung... ")

  • Hier mal ein kurzer Bericht vom Goitzschefest 2014

    • billbo
    • 12. August 2014 um 17:06

    :lol: :lol: :lol:

    Ja, das ist eine der schönen Seiten unseres Gewerbes. Die aktive Teilnahme am gemischten Kulturbetrieb verhilft einem immer wieder auch mal unverhofft und auf unkompliziert - nette Art und Weise zu interessanten neuen Bekanntschaften.

    Gab's wenigstens Vorkasse? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 12. August 2014 um 15:30

    An keine außer die von dir aufgeführten.
    Bei einer Bühnen-/ Licht-/ Toninstallation im reinen Materialwert von ein paar Millionen Euro, also ohne die damit verbundenen Personalleistungen - welchen Unterschied macht es da in der Gesamtkalkulation, ob dort eine oder zwei CL5 (oder was auch immer) am FOH stehen?

    Und welchen Unterschied bedeutet das für die Summe aller FOH Sounds des gesamten Festivals? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 12. August 2014 um 15:11

    Sag ich doch, dass da weitgehend Einigkeit herrscht.

    Eine 2. 'richtige' Bedienoberfläche im Wechsel hat halt den nicht ganz unwesentlichen Vorteil, dass sie auch dann funktioniert, wenn a) der Pultbetreuer eben nicht 100%ig systemfit ist (Netzwerkkabel umstecken sollte er trotzdem schaffen), b) der Gastmischer nicht 100%ig systemfit ist (ein bisschen 'Übungszeit' am realen Objekt ist dann Gold wert fürs Ergebnis), und c) die systemspezifische Laptopwelt nicht bei allen potentiellen Gasttechs vorausgesetzt werden kann. Also schlicht und einfach immer.

    Warum die zweitbeste Lösung (mit all ihren wenn>danns) propagieren, wenn's für alle Seiten mit geringem Mehraufwand auch sicherer und entspannter geht?

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 12. August 2014 um 13:06

    Hatte ausnahmsweise ein recht frisches Erlebnis aus Portugal im Hinterkopf. Wäre das eventuell recht? :D

    Guma, an wie vielen größeren Festival - FOHs warst du in den letzten 12 Monaten tätig? Und bei wie vielen davon entsprachen sämtliche technische und personelle Umstände perfekt deinen Idealvorstellungen? Bei einem von zehn?
    Wie das alles eigentlich sein sollte und was der Pultbetreuer eigentlich alles können muss, darüber gehen die Meinungen hier sicherlich nicht weit auseinander. Es ist auch sinnvoll und erstrebenswert, diesbezüglich weiterhin kontinuierlich und beharrlich an der besten aller Welten zu arbeiten.
    Meine (Band-)Kunden bezahlen mich aber hauptsächlich dafür, dass es bei den anderen neun Festivals auch anständig funktioniert. Ganz egal, wie's da vorne 60m vor der Bühne aussieht. Und da gibt es inzwischen auch in der digitalen Welt erprobte und praktikable Lösungen, welche selbst dann funktionieren, wenn mindestens einer der dort Beteiligten eine Pfeife ist. Oder vielleicht gerade beim Abendessen, oder mit Hitzschlag bei den Sanis.
    Wechsel- oder Doppelbühnenbetrieb ist die Lösung für die großen Jungs - toll, aber teuer. Zwei Bedienoberflächen sind (für die FOHler) fast genau so toll - und vergleichsweise lächerlich billig. Und ausgesprochen fehlertolerant. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 11. August 2014 um 13:21
    Zitat

    ... so wäre das eigentlich normal ... dazu sind aber leider viele FOHler entweder nicht Willens oder nicht in der Lage ... :roll:

    Jepp, und daran hakt es dann in der Praxis eben. Die von Oton beschriebene Vorgehensweise ist sicherlich vorbildlich, aber:
    - 80% aller tatsächlich vor Ort angetroffenen Betreuer beherrschen "ihr" :roll: Arbeitsgerät nicht so wie Oton sein Lieblingshauspult,
    - 95% aller reisenden Bandtechs die jeweils vorgefundene Pult- Wundertüte des Tages schon mal erst recht nicht,
    - und die dann doch recht ansehnliche Schnittmenge aus beiden (Teilmenge A übermüdet/ desinteressiert nach 3 Tagen Wind-und-Wetter - Festival, Teilmenge B übermüdet/ genervt nach 16 Std. Shuttle –Terminal – Flug -Terminal - Flug - Shuttle) spricht nicht selten 2 unterschiedliche Sprachen plus ein bisschen 'Notenglisch'.

    Da vereinfacht eine zweite Bedieneinheit vor Ort (bzw. die dadurch gewonnene Rüstzeit) die Sache für alle Seiten doch erheblich. Als Bandmischer will ich auf einer Oberfläche, die ich vielleicht vor einem halben Jahr zum letzten Mal gesehen habe, ja nicht bloß um Haaresbreite rechtzeitig alle Kanäle am Start haben, sondern möglichst auch mal ein paar Bedienvorgänge durchspielen, Layer und Effekte sortieren, mich an die grafische Darstellung und sonstige Eigenheiten gewöhnen, usw. usw. Und dabei ist es sogar egal, ob eigenes File (ähm, also das von vor 6 Monaten... ), Hauspreset oder 'Initial Data'.
    Und da das Zeug im Vergleich zu früheren Jahrzehnten ohnehin kaum noch etwas kostet und jede Woche billiger wird, ist das – gemessen am sonstigen Aufwand für ein ordentlich ausgestattetes und durchgeführtes Festival – inzwischen auch kein erwähnenswerter Kostenfaktor mehr.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 10. August 2014 um 02:27

    Gegen das Vorbereiten mittels Editor spricht natürlich ein gewichtiges Argument: die ganz normale Faulheit des reisenden Durchschnittstonlers. Es gibt halt inzwischen ganz schön viele Oberflächen, die einem in der Festivalsaison so über den Weg laufen können... :roll:

    Btw.: die Variante 'Multi Pulti' ist - ganz anders als der unselige Versuch, bei FOH- und Monitorpult am Split zu sparen - tatsächlich mal eine sinnvolle Gelegenheit, eine Wandlerkiste/ "Stagebox" mit zwei Bedienoberflächen zu verheiraten. Nämlich abwechselnd. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Festival FOH Management 2014

    • billbo
    • 9. August 2014 um 22:43

    Hab ich in diesem (und auch letztem) Jahr nicht ein mal mehr ein Problem mit gehabt. Offenbar lernen die Veranstalter und/ oder auch Technikfirmen langsam aber sicher dazu.

    Variante1: Doppel - oder Wechselbühne, abwechselnd bespielt = komfortable 60min. oder mehr Changeover. Das reicht sogar, um erst die wichtigsten Dinge auf der Bühne zu klären und dann in Ruhe FOH anzugehen.
    Variante2: 2x gleiche FOH Pulte für die selbe Bühne. Einer mischt live, der nächste macht 'Malen nach Zahlen' am gerade freien Platz. Sehr angenehm, zumindest wenn man ziemlich genau weiß, was einen anschließend erwartet. Sollte man als Bandmischer ja auch irgendwie...
    Variante3: Headliner mit Aufbau und Crewcheck kurz vor Einlass. Da ist ein speicherbarer Festival- FOH - egal welcher - doch zugegebenermaßen ziemlich nützlich. :wink:
    Variante4: Pult selbst dabei. Hab' ich in dieser Saison bisher genau ein mal gemacht (PM5); für eine extrem komplizierte Nummer (u.a. 10 Gastsänger, 4 Schlagzeuge im Wechsel, ...) incl. Setup/ Crewcheck am Vorabend.

    Geht doch! :D

    Mit freundlichem Gruß
    (von einem entspannten Wechselbühnenfestival in Schweden)
    BillBo

  • Festinstallation für Klassenzimmer in Schule

    • billbo
    • 7. August 2014 um 12:51
    Zitat

    Und muss sich dann auch nicht wundern, wenn die Schüler keine Freude an der Musik bekommen werden. Dieses Budget für ein Lehrmittel ist wirklich traurig!

    Oh, erklär das doch mal genauer. :)
    Also – die Schüler von heute werden keine Freude an der Musik bekommen weil sie gezwungen sind, selbige im Schulunterricht über erbärmlich- barbarische 400 Euro – Kleinstudiomonitore (o.ä.) ertragen zu müssen. Richtig? Ist das so? Aha.
    Mein erster Lautsprecher war der Deckel vom Telefunken 'Mister Hit'. Und ich kann dir versichern, dass ich bis heute sehr viel Freude an der Musik habe. Da steht dann jetzt wohl Aussage gegen Aussage. Was nun?
    Mit welchen tönenden Gerätschaften wurdest du musikalisch sozialisiert?

    Tut mir leid. Angesichts derartig sinnfreien, dissonanten Dummgeschwafels kann ich nicht anders. Blame it on Mister Hit.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 7. August 2014 um 00:04

    Jepp - korrekte Buchhaltung und Fuzzylogic vertragen sich einfach nicht.
    Obwohl: in meinen Journalen von damals mitunter schon... :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 6. August 2014 um 13:22

    Jetzt weiß ich endlich, wozu ihr diese ganzen Bildschirme um euch rum wirklich braucht :shock:. Also wir haben damals noch ... ach, lassen wir das.

    Kassenbuch? Poah! Hab' ich rund 15 Jahre lang gemacht, sogar in richtiger Journalform mit 16 Konten und 24 Spalten o.s.ä. Ein echtes IDN; unfassbar zeitaufwändig, unfassbar langweilig. Und unfassbar schlecht und fehlerhaft :D. Der Kommentar des einzigen Steuerprüfers, den ich je an meinem Schreibtisch bewirten durfte; nachdem er eine Weile da drin rumgeblättert hatte: "Herr ..., meinen sie das wirklich ernst?" :lol:
    Hat aber lediglich einen Nachzahlungsbescheid in 2stelliger oder ganz niedrig 3stelliger DM – Höhe ergeben, insofern seinen Zweck also durchaus erfüllt. Das war aber wirklich tiefstes letztes Jahrtausend und ist inzwischen unwiderruflich verjährt.

    Aber auch das Rumgebastel mit irgendwelchen selbstgestrickten Exceltabellen war nicht wirklich besser. Die gibt es heute, eingebettet in eine fortwährend aktualisierte, alle Eventualitäten formvollendet berücksichtigende Software incl. Steuererklärung und Anbindung an Elster, für 'nen Zwanni im Jahr. Ein leeres Zweckform - Journal war da schon in den 80ern deutlich teurer.

    Ich kann mir einfach nur schwer vorstellen, wie der netzwerkgestählte IT- Tonler von heute mit seinen hundert virtuellen und realen Remote- remote- remote- Spielzeugen seine Buchführung mit Bleistift und Kuli erledigt. Da ist doch irgendwann mal ernsthaft was schief gelaufen mit der Kanalisierung des Spieltriebs im Manne? :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 5. August 2014 um 19:05

    Na ja - so was schreibt man ja notfalls auch locker zwischen Abendessen und Changeover...

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  2. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  3. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  4. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™