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Beiträge von billbo

  • TW AUDiO Powersoft K3 - A02 Presets Peak-Limiter

    • billbo
    • 30. Dezember 2013 um 12:10

    Es gibt in der Praxis keine unendlich hohen oder unendlich steilen NF Signale. Also gibt es auch keine unlösbaren Signalbegrenzungsprobleme. Von jedem Hersteller, der – in welcher Form auch immer - 'Systeme' anbietet (also NF und/ oder Daten rein, Schallwellen raus) darf man erwarten, dass er diese ausreichend beherrscht. In eigenem Interesse, sonst ist er nämlich vielleicht ziemlich bald kein Systemhersteller mehr. Und das wird im Zweifel auch sehr schnell verstanden.
    Beispiel: wir betreiben seit einiger Zeit ein paar Dutzend TTS56-A (das ist die Abteilung Erdbeben von RCF). Die funktionierten von Beginn an sehr zuverlässig.
    Anlässlich einer großen Technoveranstaltung (war glaub' ich Mayday 2012) gab es eine neue Betriebssoftware mit geänderten Begrenzungsparametern. Erwartungsfrohe Ankündigung des Vertriebs: Jungs, damit geht jetzt ab sofort noch mal ein ganzes Ende mehr!
    Ging es auch, jedenfalls vorübergehend. Am Ende der Veranstaltung war dann eine sehr schöne zweistellige Anzahl von 21“ern sehr schön hochohmig geworden. 'Allarme rosso' bis ins italienische Chefbüro; das Update wurde umgehend zurückgenommen.

    Wer hingegen mit freien Kombinationen aus Lautsprechern, Verstärkern, Controllern, Betriebsparametern, ... herumspielt ist technisch gesehen selbst Systemhersteller. Incl. aller sich u. U. daraus ergebender Konsequenzen. Laborbetrieb war schon immer etwas teurer.

    Die Basschassis in meinem Lieblingsvenue sind rd. 20 Jahre alt. Im Schnitt, einige sind älter; und zwar incl. ihrer Pappbestandteile. Sie laufen 200 Tage im Jahr, häufig unbeaufsichtigt von Fachpersonal, und haben Generationen von DJs, Sounddesignern und Livetonkünstlern sowie sämtliche Brachialmusikstile überlebt. Sie werden und wurden schon immer so betrieben, dass Ausfallsicherheit niemals ein Thema ist. Wäre es eins, würden sie kein Geld verdienen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • TW AUDiO Powersoft K3 - A02 Presets Peak-Limiter

    • billbo
    • 28. Dezember 2013 um 17:55
    Zitat

    Selbst EV und JBL sind da schon eine zwiespältige Sache, ...

    Zitat

    Hat man das begriffen, ist "professionell" nur noch Definitionssache...

    Mit derlei Aussagen und Klassifizierungsversuchen sollte man dann allerdings vielleicht doch lieber etwas zurückhaltend sein.

    Schon mal mit offenen Augen durch einen Vergnügungspark, ein großes Einkaufszentrum, einen Sportpark/ Stadion oder gar einen Großflughafen o. ä. gelaufen? Dort sind heutzutage ganz selbstverständlich Beschallungsanlagen in Umfang und Komplexität verbaut, gegen die selbst die allergrößte mobile Festival – PA wie ein Playmobilprojekt wirkt. Und die MÜSSEN funktionieren; u. a. weil sie - neben ihrer Aufgabe der Wiedergabe von Unterhaltungsprogramm - vor Allem auch Teil des Sicherheitskonzeptes sind. Tagein, tagaus, 24 Std. am Tag, 365 Tage im Jahr, jahr(zehnt)elang. Oftmals auch und gerade bei Bedienung durch absolute Laien. Schon mal eine Bodenstewardess beim Umgang mit dem Durchsagemikro beobachtet? :D
    Gemessen an dem, was wir da aus Unkenntnis oder Ignoranz gerne mal leicht verächtlich als 'Elagedöns' abtun, ist die Nischenbranche der Krawallkistenschreiner für pickelige DJ Bubis, welche ihre dunkle Seite mittels dauerdunkelroter LED – Ketten auszuleben versuchen, vermutlich geradezu erschütternd bedeutungslos.
    Anlässlich eines solchen Großprojektes (neue Beschallungsanlage für ein Bundesligastadion; u. a. rund 200 RCF TTL33-A) hat das ein Vertriebsprofi aus dem erweiterten Bekanntenkreis mal so formuliert: wenn es um Verträge für derartige Größenordnungen geht, dann sitzt bei den Verhandlungen die komplette Rechtsabteilung des potentiellen Kunden gleich mit am Tisch.

    Angesichts dessen relativiert sich der hier an Board oftmals gedankenlos/ inflationär genutzte Begriff 'professionell' ganz schnell – im Idealfall ziemlich genau auf das Maß der Bedeutung der Lautundbuntbranche für die wirklich großen Hersteller von (PA-) Lautsprecheranlagen. Deren Namen bezeichnender Weise daher hier auch eher selten bzw. überhaupt niemals auftauchen. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • 4x4 Controller aber "günstig"

    • billbo
    • 27. Dezember 2013 um 20:50
    Zitat

    Bei Tunnelblick springt mir jedoch ein ganz anderer Kommentar ins Auge - und ich fände die Antwort auf die Frage, warum man keinen 4 x 4 Controller braucht, dann doch sehr erleuchtend.

    Tut man nicht, ich weiß - aber ich antworte trotzdem mit einer Gegenfrage: warum sollte man so was anbieten oder kaufen, wenn - wie weiter oben dargelegt - der Herstellungsmehraufwand für 4x8 (innerhalb einer ganzen Produktgruppe) gerade mal 20 Euronen beträgt? Wer den Anblick von vier ungenutzten XLR Buchsen nicht ertragen mag kann ja einen Streifen Gaffa drüberkleben.
    Die Frage warum man im Zeitalter funktionierender All-in-One Lösungen so was (zumindest für den mobilen Wechseleinsatzbetrieb) überhaupt noch in Form von einzelnen 19" Kästlein kauft stelle ich hier aber ganz bewusst nicht - das gäbe ja doch bloß wieder Haue. 8)

    (die DSMs tun übrigens - wie immer per Hauptschütz 'Ton' eingeschaltet und nicht weiter beachtet - gerade erwatungsgemäß unauffällig ihren Dienst... )

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • TW AUDiO Powersoft K3 - A02 Presets Peak-Limiter

    • billbo
    • 27. Dezember 2013 um 18:14
    Zitat von "tonmax"

    Zu der Frage, ob die falschen Presets bei den B15 geladen waren, kann ich mit 100% er Sicherheit sagen, dass die richtigen geladen waren, denn ich habe mit genau dem Amprack hinterher auch ein paar Tests durchgeführt und da haben wir natürlich nochmal alles gegen gecheckt.

    Na also, dann ist die Sache doch klar. Noch in der Gewährleistung? Ab zum Lieferanten damit. Funktioniert nicht, bitte nachbessern oder neu.
    Schon älter? Pech gehabt. Bei der nächste Anschaffung besser aufpassen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • 4x4 Controller aber "günstig"

    • billbo
    • 27. Dezember 2013 um 18:02

    Guten Morgen, Kollege Sky. Hattest du auch ein schönes Weihnachtsfest? :roll:

    Zitat

    - der TS ist seit 1 1/2 Seiten nicht mehr dabei,

    Richtig. Und daher hier eine schöne und legitime Gelegenheit herauszuarbeiten und darzulegen, dass und warum die Suche nach einem "günstigen 4in4 Controller" voraussichtlich von wenig Erfolg gekrönt sein wird.

    Istzustände der Gegenwart beruhen IMMMER auf Entwicklungen der Vergangenheit. Letztere in seine Überlegungen miteinzubeziehen ist daher unverzichtbar, wenn man für sich in Anspruch nimmt, das 'Heute' tatsächlich verstehen zu wollen. Auch und gerade bei laut und hell.
    M. a. W.: wer wissen will warum es welche Controller gibt (bzw. auch nicht gibt), wie die gebaut und vermarktet werden und was die machen tut gut daran, sich auch mit der Entwicklungsgeschichte von Beschallungsgerät und Elektronik zu befassen. Dann erklärt sich manches ganz von allein.
    Strenger Tunnelblick dagegen ist nur selten zielführend.

    Trotzdem noch einen schönen Abend (welchen ich u. a. mit ein paar der weiter oben abgehandelten Kontrollgerätschaften verbringen werde. Hoffentlich bleiben die weiterhin unauffällig...). :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • TW AUDiO Powersoft K3 - A02 Presets Peak-Limiter

    • billbo
    • 27. Dezember 2013 um 13:59
    Zitat

    ... Man kann auch von einem mittleren deutschen Hersteller nicht erwarten, eine Sicherheit zu bieten wie Nexo ...

    :?: Vor 15 (20?) Jahren oder so haben wir mal versuchsweise mit PS15 rumgemacht. Incl. der damaligem originalen (Analog-) Controller mit Senseleitungen, versteht sich. Die Teile sind gestorben wie die Fliegen, praktisch nach jedem Einsatz war irgendein Chassis (mindestens!) über den Jordan. Und die Ersatzteilpreise eine einzige Frechheit.
    Den Versuch haben wir umgehend wieder eingestellt; seither ist Nexo in meinem Bewusstsein geradezu ein Synonym für Hersteller, die ihren Chassis des ersten Eindrucks wegen ("Boah, geht das laut!") viel zu viel zumuten.
    Bei D+B sieht's nach meinen Erfahrungen genau anders herum aus. Da ist man eher schon mal ein bisschen enttäuscht ("Wie? Mehr kommt da nicht?"); dafür hält die Sache so gut wie ewig.

    Im Übrigen erwarte ich heute von jedem Hersteller, dass sein Konzept zum Schutz vor Selbstzerstörung zumindest im absoluten Neuzustand auch bei Vollast zuverlässig funktioniert. Zumindest von jedem, der mir so etwas für professionellen Gebrauch verkaufen will. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • TW AUDiO Powersoft K3 - A02 Presets Peak-Limiter

    • billbo
    • 26. Dezember 2013 um 23:20

    "Früher" (da haben wir Lautsprecheranlagen selbst konzipiert/ zusammengestellt, Controller und z. T. sogar Endstufen selbst produziert) haben wir schon mal das eine oder andere Chassis bewusst geopfert, um Grenzen auszuloten – und anschließend die Schutzschaltungen anhand der hierbei gewonnenen Erkenntnisse entsprechend konservativ ausgelegt.
    Heute läuft vor der Anschaffung eines Systems (nur noch selfpowered!) mindestens ein Testexemplar für ein paar Stunden mit rosa Rauschen auf Anschlag zur Probe; alle Lampen dunkelrot. Wenn das dabei ausfällt, komisch riecht oder hässliche schwarze Stellen kriegt geht’s zurück zum Hersteller, zwecks Hausaufgaben machen.

    Klingt brachial, ist aber die einzige Möglichkeit, sich als kommerzieller Anwender abzusichern und die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein Beschallungslautsprecher ist heutzutage im Alltag ein viel zu banales (und gleichzeitig teures) Werkzeug, als dass man sich zu dessen täglichen Gebrauch stets noch Gedanken über zulässige Signalverträglichkeiten, Belastbarkeiten, o. ä. machen müssen dürfte. Die Sache hat auch bei Fehlbedienung durch Laienhände narrensicher bzw. zerstörungsfrei zu funktionieren, ansonsten taugt schlicht das ganze Konzept nichts.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • TW AUDiO Powersoft K3 - A02 Presets Peak-Limiter

    • billbo
    • 26. Dezember 2013 um 22:03

    Jepp. 38 Jahre (o. s. ä.) Vermietanwendungen diversester Art sagen: max. 50% des vom Chassishersteller Propagierten sind immer noch ganz schön laut.
    Und schon klappt das auch besser mit dem ruhigen Nachtschlaf. Also dem eigenen, nicht nur dem der Anwohner. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • 4x4 Controller aber "günstig"

    • billbo
    • 26. Dezember 2013 um 16:19
    Zitat

    Hast Du Dich noch nie über Leiterplatten in Geräten gewundert, wo reihenweise Bauteilplätze frei sind und das Ding funktioniert trotzdem?

    Und das ist keineswegs eine Erfindung der Neuzeit oder gar der Digitalära, sondern war schon vor einem halben Jahrhundert so. Ein 08/15 Billigmittelklassenradio von 1960 enthält das gleiche Chassis wie das Spitzenmodell des Jahrgangs – mit entsprechend vielen leeren Bauteilplätzen. Schon damals war das billiger, als extra dafür ein einfacheres, komplett anderes Grundgerät herzustellen.
    Wo in der Hardwarewelt dabei die eingesparten Bauteile noch einen echten Minderaufwand bedeute(te)n – der das Endgerät entsprechend billiger machen kann - wird’s auf Softwareebene völlig banal. Die 'große' Version muss eh geschrieben werden; das Weglassen bzw. Sperren einzelner Funktionen für die vermeintliche Sparausführung kostet/ spart buchstäblich nichts, folglich beeinflusst es auch deren Preis nicht.
    Und wenn, in diesem ganz konkreten Fall, 4in4 demnach praktisch genau so viel kostet wie 4in8: wer zum Teufel soll ein solches Nischenprodukt dann kaufen? Diese Frage stellt sich sicherlich auch jeder einigermaßen zurechnungsfähige Hersteller...

    Zu dem hier von interessierter Seite gelegentlich propagierten Pronomic DSM: einmal programmiert und gelocked funktionieren die Dinger zuverlässig und unauffällig; bedienen müssen während einer Produktion möchte ich sie allerdings nicht. Und sie beglücken den ahnungslosen Anwender mit einem fürchterlichen 'Feature': eine Art Zwangsnoisegate, welches sich weder beeinflussen noch ausschalten lässt.
    Wir nutzen ein paar davon für den Betrieb eines 24er Satzes steinalter, extrem wirkungsgradstarker 2x12“/2“ Wedges; als Ersatz für alte Analogweichen. Das gab erst mal ein paar erstaunte Blicke als festgestellt wurde, dass fachgerechtes Einsprechen von Monitorwegen (also das vorsichtige, gezielte Aufspüren möglicher Resonanzen und Problembereiche) damit nicht möglich war. Wir haben schließlich die Ausgangspegel um 6dB reduziert und damit sozusagen den Arbeitspunkt des Gates innerhalb der Audiokette verlagert. So geht’s einigermaßen; die Dinger sind (in Verbindung mit ebenso alten Eisenschweinen) laut genug, um trotzdem ohne eingangsseitige Übersteuerungen manch neumodischen Kilowattkram sang – und klanglos von der Bühne zu pusten. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • 4x4 Controller aber "günstig"

    • billbo
    • 24. Dezember 2013 um 13:29
    Zitat

    ich brauch jedoch nur 4 und will demnach nach möglichkeit nur für 4 bezahlen

    Betrachten wir das mal ganz nüchtern. Ein Hersteller legt eine Controllerserie auf. Sagen wir von 2in4 bis 8in8; mehr XLRs passen schlecht in ein 1HE Gehäuse. Ein einzelnes Gerät dieser Serie besteht aus:
    - einem (mehr oder weniger hochwertigen/ stabilen) Gehäuse (für alle gleich),
    - einer darin eingebauten Spannungswandlung/ Stromversorgung (für alle gleich),
    - einem Kleinstrechner (für alle gleich),
    - einer wie auch immer gestalteten Bedienroutine (für alle gleich),
    - einer systemspezifischen Software (für alle gleich),
    - ein paar wenigen Ein – und Ausgangswandlern und – Buchsen.

    Für wie hoch hältst du den Unterschied bei den Herstellungskosten zwischen der 4in4 und der 4in8 Version? Ich stelle mal so 15 bis 20 Euro in den Raum; wer bietet weniger? Das Teuerste daran dürften 4 ordentliche XLR – Einbaustecker sein... :roll: ... natürlich abzüglich der stattdessen entfallenden Blindlochabdeckungen. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Coverbands, Zeltfeste 2014

    • billbo
    • 19. Dezember 2013 um 20:43
    Zitat

    Sehr wahr. Wir haben halt inzwischen von allem zu viel:

    Richtig. Also, zumindest beinahe. :wink:

    Richtig ist, dass es unfassbar viel überflüssiges Material gibt. Hinter jedem dicken Baum lauert inzwischen ein 'Komplettanbieter für professionelle Veranstaltungstechnik'. Und wer nicht schnell genug weglaufen kann wird ihn kaum je wieder los. Richtig ist auch, dass es offenbar unendlich viele Menschen gibt die gezwungen sind (oder gar Spaß daran haben), sich mitsamt ihrer laut tönenden und bunt blinkenden wertigen Kostbarkeiten um jeden Preis und für jeden Sch..ß zu verkaufen.
    Richtig ist aber auch: Leute zu finden (mit oder ohne Schein), welche aufgrund ihres fundierten Verständnisses für die Materie und langjähriger Erfahrung im allgemeinen Tour - und Eventwahnsinn allabendlich unter den wechselndsten Vorausssetzungen zuverlässig planbar gute Ergebnisse abliefern - und zwar so, dass Künstler, Veranstalter und Publikum gleichermaßen zufrieden sind: das ist nach wie vor nicht gar so einfach.
    Ein Lichtler, der sowohl aus 24 PARs an 12 Dimmerkanälen als auch aus 240 Wackellampen plus 24.000 LED Kanälen ein stimmiges, geschmackvolles Bühnenlicht zaubert? Ein Tonler, der die Tücken unterschiedlichester Liveakustiken und abenteuerlichster Radaukästen zuverlässig einzuschätzen weiß? Ein Backliner, der auch die absonderlichsten Spontanwünsche seiner Patienten in 30 Sekunden und mit freundlichem Lächeln löst? Viel Spaß beim Suchen!

    Und genau deshalb haben die wirklich guten Leute auch nach wie vor ganz gut zu tun.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Was sagen die Profis zu dem Frequenzgang?

    • billbo
    • 17. Dezember 2013 um 01:00

    Mal 'ne Frage am Rande, nach einem schwitzigen Tourshowtag und einem Backstage der so voll mit Gästen ist, dass sogar der Weg zur Dusche versperrt ist:
    Der Thread hier ist doch Satire...? Oder? :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • DI-Box, aber welche?

    • billbo
    • 13. Dezember 2013 um 16:07
    Zitat

    Ein simpler DC-DC-Wandler (der kann dann auch gleich aus den 48V Phantomspannung die für den Eingangs-OP benötigte(n) Spannung(en) erzeugen) ist in der Industrie, beispielsweise beim Entkoppeln von Bustreibern, gängig und gut...

    ... und war bereits für die AR116 als Zusatzeinbauteil (AR117) erhältlich. In neueren Modellen sollte so was grundsätzlich eingebaut sein. Ich hatte allerdings mal irgendwelche Teile (ich glaube von Zeck), bei denen das nicht so war - die konnten im 48V Betrieb also tatsächlich auch nicht galvanisch trennen.
    Großartige und unvergessene Fehlkonstruktion! :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 13. Dezember 2013 um 00:04

    Die Sache hat natürlich den kleinen Haken dass sie erst ab einer Größenordnung wirklich funktioniert, in der das Direktsignal von der Bühne keine nennenswerte Rolle für den 'Saalsound' mehr spielt. Also entweder bei sehr groß, oder alle spielen In Ear, Backline ist neben/ hinter der Bühne, und Drummer werkelt im Plexiglaskäfig.
    Bei U2 gab’s vor 30 Jahren oder so schon das mitreisende mobile Tonstudio für den Stadionlivesound; bei Journey hab’ ich’s eine Nummer kleiner so erlebt – Festival Bandfrontplatz irgendwo backstage unter einem schicken neunzehn Euro neunundneunzig Zeltling (FOH Sound war im Übrigen ganz ausgezeichnet!).
    In einem lärmigen Bierzelt oder halbleeren Kneipenkuppelsaal würde ich das aber trotzdem lieber nicht so machen wollen. :roll:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Neuanschaffung.. Aber wie und was?

    • billbo
    • 12. Dezember 2013 um 12:46

    Muss das wirklich so aussehen? Oder laufen wir da wieder mal Gefahr, gut gemeint mit gut gemacht zu verwechseln?

    Ich habe mir gerade ein neues Auto angeschafft und stöbere jetzt in knapp 300 Seiten Bedienungsanleitung. Mindestens die Hälfte davon besteht aus Sicherheits – und Warnhinweisen. Die Zahl der darin verwendeten Warndreiecke mit Ausrufezeichen drin, 'Achtung!', 'Beachte!', 'Warnung!', usw. ist mindestens hochgradig vierstellig.
    Folge: selbst als technisch interessierter und sicherheitsgedanklich halbwegs sensibilisierter Mensch lese ich da spätestens ab der 3. Seite genervt drüber hinweg bzw. klammere diese Passagen sogar bewusst aus; andernfalls muss ich zwangsläufig zu der Erkenntnis gelangen, dass das Teil lebensgefährlich ist und sofort wieder stillgelegt gehört. Dabei möchte ich eigentlich bloß damit von 'A' nach 'B' fahren...
    Ergebnis: praktischer Effekt für mehr Sicherheit gleich Null. Lediglich der Hersteller ist im Zweifel, also wenn der Nutzer (wg. Blödheit/ Abgestumpftheit/ mangelndem Instinkt für potentielle Gefahren) Mist baut, rechtlich ein wenig mehr aus dem Schneider.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • DI-Box, aber welche?

    • billbo
    • 12. Dezember 2013 um 12:10
    Zitat

    Wer hat schon einfache Linetrafos?

    Jeder Praktiker, der sich beruflich oder hobbymäßig auch nur annähernd ernsthaft mit Tontechnik beschäftigt.

    Zitat

    Und das sind dann, wenn ich mich nicht täusche, die fehlenden 20 dB. Aber gerade das ist doch unschön. Salopp gesagt haben Störeinflüsse dann auch die zehnfache Chance, hörbar zu werden. Ist das den Anwendern passiver DIs einfach nicht so wichtig?

    Die Aufgabe von DI-Boxen ist es, asymmetrische NF Signale in symmetrische NF Signale mit annähernd Mikrofonpegel umzuwandeln und dabei zusätzlich die Möglichkeit der galvanischen Trennung zu bieten. Mikrofonpegel deshalb weil es bei Verwendung langer/ aufwändiger Multicoresysteme günstig ist, auf allen Aderpaaren mit ähnlichen Pegeln zu arbeiten.

    Das bedeutet in der Praxis: wann immer es das Quellsignal erlaubt, verwende ich nach Möglichkeit eine passive DI. Vielfach geht es nur darum, hochpegelige und niederohmige Signale ('line outs’) zu symmetrieren; eine zusätzliche Verstärkerstufe im Signalweg macht hier keinen Sinn und kann das Ergebnis nur verschlechtern. In Sonderfällen kann das Quellsignal aber auch mal sehr hochohmig sein (Tonabnehmer o. ä.), dann muss ich vor dem Symmetrierübertrager verstärken und/ oder impedanzwandeln. Hierfür ist eine aktive DI unerlässlich; dann (und nur dann!) macht sie auch wirklich Sinn.

    "Active DI only!" steht in den meisten BAs nur deshalb, weil Abschreiben einfacher ist als Nachdenken. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Suche gebrauchtes analoges Pult mit 32 Kanälen aufwärts

    • billbo
    • 2. Dezember 2013 um 14:57

    Loide - die Anfrage ist eine Woche alt. :roll:
    ElevatOr hat mittlerweile sicherlich schon eine vierstellige Zahl alter Analogplätze 'in top Zustand' angeboten bekommen, incl. Anlieferung frei Haus bis 1000km; und sein Mailprovider hat ihm bereits wg. zu hohen Spamaufkommens das Konto gekündigt bzw. mindestens eine ernste Verwarnung ausgesprochen. Vielleicht ist ja deshalb in letzter Zeit dauernd der Server hier überlastet?
    Ich hätte auch noch so 5-10 Kostbarkeiten im Angebot. Bei Interesse bitte PM... :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 1. Dezember 2013 um 22:48

    Ich kann oft genau dann nicht oder schlecht einschlafen wenn ich (z. B. nach der Show) sehr spät ins Bett komme und weiß, dass ich am nächsten Morgen ganz früh raus muss (weil ein Reisetag mit 06:30 Abflug droht o. ä.). Also der Klassiker 04:30 letzter Blick auf die Uhr, 05:15 Wecker/ Weckruf direkt aus dem Tiefstschlaf. :evil:
    Früher habe ich mich deswegen gerne selbst fertig gemacht; heute seh’ ich das gelassener und zieh das einfach komplett durch sobald ich merke 'oha, das wird heut’ Nacht nichts mehr'. Der Mensch ist ja durchaus lernfähig: am nächsten Abend klappt das zur Belohnung dann nämlich ganz sicher. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • Congas richtig mikrofonieren

    • billbo
    • 1. Dezember 2013 um 12:54

    Jepp - in eher monaural angelegten Beschallungssituationen (die gibt's ja doch ziemlich oft) bleibt das 'unwichtigere' der beiden daher schlicht und einfach aus, und der Stereoeffekt der persönlichen Vorstellung überlassen. :wink:

    Die Acht birgt natürlich u. U. das Problem, dass der Musikant sich recht genau überlegen muss, wo er mit welchem Geräuscherzeuger was macht. Das kann ich mir nur bei sehr kompetentem Personal und komplett In Ear vorstellen.
    Ich arbeite seit Jahren mit einem (hochkarätigen) Musiker, der sein Backing Vox Mikro auch für Handpercussion nutzt und dabei die Lautstärkeverhältnisse über den Abstand kontrolliert. Ergebnis: Gesang (fast) immer zu leise, Perc. (fast) immer zu laut. Wenn ich's beim Soundcheck anspreche wird das sofort anstandslos korrigiert - und ist selbstverständlich spätestens am nächsten Tag wieder vergessen. :lol:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

  • I don't need that, 2.0

    • billbo
    • 1. Dezember 2013 um 11:40
    Zitat

    genau. am besten sind amerikanische dokus, da werden ständig ganze sätze und szenen wiederholt, weil die amis das offenbar nicht so schnell kapieren... das ist wirklich sehr ermüdend :evil:

    Dazwischen gehört im Original normalerweise immer der eigentliche Inhalt, nämlich der nächste zehnminütige Werbeblock; darum ist das oft so. Problem: hierzulande gibt's häufig nicht genügend potente Werbekundschaft (bzw. m. W. auch regulierend eingreifende Bestimmungen zum Verhältnis Programmzeit/ Werbezeit). Und damit wirkt die ganze Sache dann hier natürlich manchmal erst recht unfreiwillig komisch.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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