In der Powerworks-Serie gibt es doch auch so eine "geniale" Kombination aus nem 18" mit der besagten Piezo-Tröte. Das kann nur für Qualität bürgen.
Beiträge von Markus
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Den Übergang von den 18-Zöllern im Baß auf die beiden 6,5-Zöller finde ich schon reichlich extrem. Wo wird denn da getrennt? Kann mir nicht so recht vorstellen, daß das im unteren Mittenbereich vernünftig spielen wird. Ne fette Snare kriegt man darauf wahrscheinlich nicht so klasse hin. Auch mit Vocals und Gitarren könte das Probleme geben.
Aber ich hab das Zeug noch nie gehört, geschweige denn damit gearbeitet. Also möchte ich mir kein Urteil erlauben. -
hi snoopy,
Es stimmt, da? die älteren Martin-Geräte neben DMX 512 noch ein eigenes Steuerprotokoll verarbeiten können,nämlich Martin RS 485 oder so. Hierzu gab es auch spezielle Controller von Martin. Fakt ist aber, daß die meisten alten Martin-Geräte (der 812 auf jeden Fall) DMX 512 verarbeiten können. Ein Betrieb an dem genannten GLP-Controller ist problemlos möglich.
Einziger Unterschied der alten Martin-Geräte ist die andere Belegung der 3-pol-XLR-Stecker im Vergleich zu den neueren Martin-Lampen und auch dem Botex/GLP Zeugs. Du mußt Dir also noch ein entsprechendes XLR-Adapterkabel löten, bei dem auf einer Seite die Pins 2 und 3 des XLR-Steckers vertauscht sind, um den ersten 812er mit Deinem Controller zu verbinden. -
-Leute die erst ins Mikro räuspern oder spucken, um zu gucken ob es geht
-wichtige Moderatoren
-gerissene Gaszüge auf dem Weg zum Job
-Open Airs bei strömendem Regen
-Level-Regler an Keyboards
-Bierkutscher, die über Multicorekabel fahren
-Discothekenbetreiber, die um 3.30 nachts einen 5l-Kanister Nebelfluid mit sofortiger Lieferung bestellen möchten
-Nachmittagsprogramm auf Stadt- und Volksfesten
-Selbstabholerkunden, die alle Geräte fein säuberlich aus den Cases ausbauen, damit sie nicht zu warm werden.
-Leute, die Kabel wie Wäscheleine aufwickeln
-Veranstalter, die ne kleine Club-PA für 150 Personen in nem kleinen Raum ordern und einen Tag vorher so ganz nebenbei damit herausrücken, daß das Konzert jetzt doch in einer Turnhalle stattfindet und sicherlich mehr als 1500 Leute erscheinen werden.
-Aber die sind mir trotzdem tausendmal lieber als Veranstalter, die meinen, 2 Tage vorher alles abblasen zu müssen.(Vor allem, wenn man das dann auch nur so durch Zufall erfährt.)
-Veranstaltungen im dritten Stock bei gleichzeitig defektem Lastenaufzug
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Endlich mal ein Beitrag zum Thema!
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Transport maximal 100.00 €?? -Geil- Da laß ich mir das Zeug mal für nen Gig in den Staaten herankarren. Am Besten die Anlage für 20.000 Personen.
Auch hier geht aus dem Angebot wieder nicht eindeutig hervor, was man sich ersteigert.Überhaupt find ich es ziemlich krass, was da irgendwelche Typen so alles bei EBay unter dem Oberbegriff "Veranstaltungstechnik" unters Volk zu bringen versuchen.
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Wir arbeiten mit 24-poligen CA-Com-Steckverbindern für jeweils 8 Wege. Die sind deutlich robuster als die Hartings, leider auch deutlich teurer. Bei uns im Westfalenlande sind die sehr weit verbreitet, daher können wir unsere Pulte und Racks auch gut mit Kollegen kombinieren.
In der Frankfurter Ecke, in Hannover oder im Badischen ist das Ganze auch mit 37pol CaCom üblich für 12 Wege.
auf einem Ca-Com sind dann immer 8 zusammengehörende Wege zusammengefaßt, z.B. acht Inserts, vier Effekt-Sends und vier Fx-Returns (Stereo unsymm.) acht Master outs (Front und Monitore, evtl. Intercom) oder acht Returns, die dann direkt vom EQ-Rack aufs Returncore zur Bühne gehen.
Beim Rackaufbau ist man so sehr flexibel. (Komplett-Sideracks oder einzelne Dynamik/Effekt/EQ-Racks), hauptsache man bleibt bei der Steckerbelegung konsequent.
Passend dazu gibt es dann bei uns CaCom Subcores für die Bühne, alle möglichen Auflösungen etc., so daß das System nicht nur zur Siderackverkabelung genutzt wird. -
Ein VCA-Gruppenfader ist ein Fader (hier für eine Subgruppe), der nicht wie ein herkömmlicher Fader direkt im Signalweg liegt, sondern über den eine Steuerspannung geregelt wird, die dann die Signalverstärkung des angeschlossenenn Operationsverstärkers regelt.
Vorteil: Wesentlich verschleißunanfälliger -
Kalkulation von Mat.:
1.)Fixe Kosten, die jedes Gerät, sobald es einem gehört, verursacht:- stetiger Wertverlust (vom Anschaffungspreis abhängig) im Laufe einer Zeitspanne. (manches günstig erstandene Gebrauchtgerät verursacht hier nur geringe Kosten, bei einer fabrikneuen Groß-PA, oder Geräten mit schlechtem Wiederverkaufswert sieht dieser Posten sehr schlecht aus)
Zubehörteile (Case/Kabel,... mit berücksichtigen!)- Kosten für Lager- und Nebenfläche z.B. 60x60cm-Case benötigt fiktiv 1m² Fläche
- Versicherung
- Zinsverluste durch die Kapitalbindung (man könnte das Geld ja auch zur Bank bringen)Auch Zinsen für durch die Kapitalbindung in Anspruch genommene Dispokredite berücksichtigen!
- eventuelle Finanzierungskosten, wenn das Mat mit Fremdkapital finanziert wurde.
2.) Variable Kosten. Also Kosten, die jedes Gerät verursacht, sobald es das Lager verläßt.
- Umlage für Verschleißteile (Brenner, Nebelfluid,...)- Fiktive Wertminderung des Equipments durch den Einsatz. Der eheblichere Teil der Wertminderung, der sich auf den unter 1.)genannten stetigen Wertverlust durch Herumstehen des Mats dazuaddiert. Hierzu zählen alle Reparaturen, jeder neue Kratzer,... aber auch Faktoren wie Diebstahlrisiko, Wasserschaden, verschwundene Kabel und Kleinteile,...
Ansatz entweder als gemittelter fiktiver Wert oder verschiedene Werte für unterschiedliche Risikogruppen (geringerer Wert bei Messeeinsatz als bei Abifete oder Open-Air)
Unterschidlicher Faktor auch für unterschiedliche Materialgruppen. Das Traversenstück verliert pro Einsatz mehr an Wert als das Hallgerät)- Materialvermietungsbedingte Personalkosten:
Alle Personalkosten, die durch die Vermietung des Materials entstehen, aber nicht durch den Posten Personal auf der Rechnung abgedeckt werden.
Also Arbeitszeit für Vor und Nachbereitung, Herausgabe, Reinigung, etc. des Materials.Dermaßen realistisch gerechnet, ist der Schaden, wenn das Mat im Lager bleibt, deutlich geringer, als wenn ich so manch einen der oben genannten Dumpingkurse noch unterbieten möchte.
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Fänd ich gut - Strafe muß sein!
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Zitat von "MIKE"
"ich würde für solche Anwendungen empfehle ich wie immer Föön."
Aber nicht so gut vermietbar,denn kennt ja kaum einer (ich weiß jetzt auch nicht so recht, wie ich mir die Dosen vorstellen muß und was die so können). "Dumm und Blöd" oder "Klingt nur am Freitag" lassen sich da schon wesentlich besser unters Volk bringen.
Wichtig wäre bei Systemen dieser Größenordnung auch der Punkt der Zumietbarkeit, um das System mal aufzustocken. Also, welches System kannst Du in Deiner Region am Besten dazumieten? Oder gibt es einen Kollegen, mit dem Du viel zusammenarbeitest, dann hol Dir einfach das gleiche Zeug.
Wenn allerdings jeder Dorfverleiher bei Euch d&b hätte wäre das Grund genug für mich, K&F zu holen. Wenn bei Euch aber jemand in der Ecke mit K&F herumdumpen würde, würde ich mir d&b holen.
Ich weiß, jeder hat so seine Favoritensysteme, und die in der forumsinternen Hitliste am aggressivsten beworbenen Systeme (Platz 1: Föön, Platz 2: AD, oder inzwischen umgekehrt ) wurden ja auch schon angepriesen, Platz 3 (KS) kommt dann wohl noch, aber eine echte Alternative in dem geplanten Einsatzbereich, die Du Dir noch mal anschauen solltest wäre das Nexo Alpha-E.
- sehr gute akustische Eigenschaften
- Flugfähigkeit
- durch die 75x35° Abstrahlcharakteristik in dem geplanten Segment sehr gut nutzbar (ab 1 Stack pro Seite gehts los, aber auch Setups mit mehreren Stacks nebeneinander möglich, was beim T9 schon nicht mehr geht)
- das Konzept mit dem passiv getrennten Top macht Endstufenrack, Controller und Verkabelung sehr überschaubar und damit das Alpha-E im Vergleich zu den oben genannten sehr wirtschaftlich
- wenig Truckspace, einfacher Aufbau
- das System ist bekannt, beliebt und absolut riderkompatibel
- Da das Alpha-E nicht ohne Grund bei vielen Verleihern im Einsatz ist, wird es bestimmt auch in Deiner Nähe entsprechende Zumietmöglichkeiten geben.Gruß, Markus
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Verein zur Luftdruckreinigung der Gehörgänge ahnungsloser Konzertbesucher
- auf jeden Fall gemeinnützig -
Ist zwar hier OT, da wir hier nicht in der Rigging-Abteilung sind, aber zum Thema fliegen hab ich die Tage auch was ganz nettes gesehen.
Dorffest mit Zeltdisco, für mehr oder weniger gute Laune sorgten zwei Bengels mit ihrer rollenden Disco. Lightshow mit 4 Martin 518 Scannern (ca. 15kg pro Gerät) und 2 Lichteffekten. Hing alles nett an Bindfäden unterm Zeltdach.
In der Kneipe nebenan gings munter weiter. Hier war ein alter Hase aus der Showbranche tätig: Es legte ein Mitfünfziger auf, oder sagen wir lieber: quälte die Gäste mit seinen Sprüchen. Die Lichttechnik setzte sich vornehmlich aus bunten Lichteffekten und Karusselstrahlern zusammen. Diese waren folgendermaßen an der Decke befestigt:
Bauseits ringsum über der Tanzfläche umlaufende Holzleiste (ca. 3cm Überstand), daran mit Fleischerhaken Geräte befestigt.
(u.a. die Karussellstrahler, "Fireball", etc. mit Drehbewegungen) nix Safety, BGV C1 oder son Quatsch, da waren die dort alle ganz schmerzfrei.Nochmal zum Thema Boxen an Griffen aufhängen:
geflogene Lasten, egal ob Karussellstrahler oder Mega-PA-Cluster haben mit sehr viel Verantwortung zu tun. Und ein Tragegriff ist nun einmal dazu da, die Box von a nach b zu tragen, und nicht um als Flugöse mißbraucht zu werden. Die Befestigung des Griffes mag ja in der Theorie stabil genug sein, der Griff (evtl. von Kindern im chinesischen Hinterland zurechtgestanzt)womöglich auch, aber ohne entsprechende Zulassung.
Bedenkt bitte auch, daß die gesamte übrige Box die Kräfte entsprechend aufnehmen muß.
Und das Risiko, daß etwas passieren könnte, ist die Sache nicht wert. -
"Wenn ich nur für Leute die schon etliche Biere intus haben und eh nix mehr recht hören (wie hier im Forum schon so ähnlich geäussert) Sound machen sollte, könnte ich gleich aufhören und den Job dem Hausmeister überlassen."
Wahre Worte!
Man sollte doch möglichst mit der Einstellung rangehen, seinen Job so gut wie nur irgend möglich zu machen, schließlich wird man dafür ja bezahlt.
Und dazu gehört a) Den Ansprüchen und Anforderungen der Produktion und des Kunden entsprechendes Material bereitzustellen.
b) Aus dem vorhandenen Equipment das Optimum herauszuholen
c) Nicht mehr zu versprechen, als man nachher einhält. -
Jo män,
die Sorte kennen wir. Hatt Die Tage auch das Vergnügen. Zwar nicht Hip-Hop, aber bei Reggea gibt es auch son paar verstrahlte Typen.
Live-Act mit DJs in den Pausen, als Front 2 Nexo PS15 mit Zusatzbässen, für das Zimmer schon deutlich überdimensioniert. Live-Act war gut, doch dann kamen die DJs. 2 Turntables und Battlemixer, ohne groß zu probieren, waren an dem Battlemixer sofort alle vorhandenen LEDs auch gleich dauerhaft an. Daraufhin ich nach vorne, kurze Erklärung, und alles auf 0dB eingepegelt.
Kommentar: "Iss ja voll zu leise, ey"
daraufhin ich versucht, ihm klar zu machen, daß ich am FOH-Pult so laut machen kann, wie er möchte. War er zu blöd um zu kapieren, denn bevor ich am FOH angekommen, schallten mir schon wieder die abartigsten Rechtecksignale entgegen.
Nächster Einweisungsversuch war dann von etwas mehr Erfolg gekrönt, aber keine 30 Sekunden später war wieder alles rot.
Dritter (erfolgloser) Versuch mit dem Kommentar: "Ey alder weissu, deine Boxen sin voll scheisse, ey!"
Beim vierten Versuch gabs dann ganz dick Gaffa auf die Gain-Potis, dann war endlich halbwegs OK.
Bleibt noch zu erwähnen, daß die DJ-Künste des betroffenen eher was für den reinen Hausgebrauch wären. (Auf einem Turntable lief ne alte Bob-Marley-Scheibe, von dem anderen TT gabs dann an den unpassendsten Stellen dilletantisches gescratche.) -
Bräuchten demnächst mehrere neue Laderampen für Transporter und LKW.
Kennt jemand eine gute Quelle? -
Bei Monitor vom FOH: klar, alle Monitorwege Pre, sonst gibts Chaos.
Wenn ich nur Monitor mache, schalte ich alle Wege auch auf Post, das macht Sinn. Bei einem Solo kann man dann das entsprechende Instrument auf allen Wedges etwas lauter machen, macht dann auch Sinn. Wenn ein Mikro anfangen sollte zu koppeln, kann ich es schnell erstmal auf allen Wegen senken, um dann zu schauen, auf welchem Weg es tatsächlich koppelt.
Die Sidefills laufen ebenfalls über 2 Aux-Wege und nicht über die Fader.
Die Fader stehen alle in 0dB-Stellung -
Hallo Michael,
wenn Du Dir mein letztes Posting einmal genau durchliest, wirst Du sehen, daß es hier nicht um die statischen Probleme eines Bühnendachs mit Baubuch bzw. Standsicherheitsnachweis bei kleineren Dächern, je nach örtlicher LBO, sondern um ein X-beliebiges Rig, indoor oder outdoor, geht, bei dem Kräfte aus einer Traversenstrecke über einen biegesteifen Anschluß in eine andere Strecke eingeleitet werden.
Derartige Punkte sollten also bei der Berechnung einer Traversenkonstruktion immer entsprechend auf Torsionsmomente hin untersucht werden.
Ansonsten schon einmal besten Dank für Deine Nachfragen bei Prolyte.<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Markus am 2002-05-07 17:23 ]</font>
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Hallo Michael,
daß eine Traverse auf Torsion beansprucht wird, ist gar nicht so außergewöhnlich.
Torsionsmomente treten z.B. immer dann auf, wenn Du innerhalb eines Rigs T-Stücke verbaust.
Beispiel wäre z.B ein kleines Groundsupport aus FD 34 (oder ähnlichem), das Du unter ein Bühnendach baust, um ein paar Kopflampen aufzuhängen, da diese nicht mehr direkt ins Bühnendach gehangen werden dürfen.
Die vier Tower stehen direkt vor und hinter der Bühne. von den Sleeveblöcken gehen die seitentraversen dirkt ab. Damit die Kopflampen nicht naß regnen können, liegen Front- und Backtruss unter der Bühnenüberdachung. Dies wird folgendermaßen erreicht:Bei den Seitentraversen sitzt am Sleeveblock erst ein 0,5m- oder 1m-Stück, anschließend ein T-Stück, an dem die Front- bzw Backtruss sitzt.
Maximale Schnittgrößen (Querkraft, Normalkraft relativ unbedeutend, da horizonatale Beanspruchung nur durch Wind, Biegemoment) für Front- wie auch Backtraverse liegen im höheren, aber eindeutig noch grünen Bereich.
Auflagerreaktionen aus Back- und Fronttruss werden an der Stelle der T-Stücke als Punktlasten in die Seitentraversen eingeleitet. Auch diese nur zulässigerweise beansprucht. max M sogar deutlich niedriger trotz höherer Last aufgrund der kürzeren Spannweite.
Beim Auseinanderbauen der Konstruktion zeigt sich eine sehr starke Verspannung im Bereich der an die T-Stücke anliegenden Verbindungsstellen, verursacht durch Torsion. Die Last der an das T-Stück angreifenden Traverse wirkt hier als Hebel, der ein nicht unerhebliches Torsionsmoment in der Traverse verursacht, das diese u.U. dauerhaft verdreht.
Auch bei horizontal beanspruchten Tragwerksteilen, z.B. senkrechte Stützen, sind Torsionsmomente nicht zu vernachlässigen. -
Kann mich dem nur anschließen,
denn denk mal darüber nach, tthorsten, wie viele Stunden Arbeit ich als Verleiher schon vorher aufgebracht habe, damit Du nen Job machen kannst. Und nach dem Job muß ich dann noch Deinen Lohn vorfinanzieren, bis der Kunde dann nach 8 Monaten sich endlich erbarmt hat, doch noch zu bezahlen.
Ganz zu schweigen von der Arbeit, die der Lagerist bereits für Dich vor und nach dem Job erledigt hat, die Buchhaltung, etc.
Und wenn Deine Arbeit dann vieleicht an dem Tage nicht ganz so toll war (kann ja jedem mal passieren), bin ich derjenige, der das Ganze wieder ausbaden muß.
Also: Genau wie fürs Mat muß es auch für Personaldienstleistungen Einkaufs- und Verkaufspreise geben, sonst lohnt sich der ganze Zirkus nicht so richtig und ich wäre besser beraten, nur noch Dry-Hire zu machen.
Oder glaubst Du etwa, Dein KFZ-Schlosser bekäme seine 70€ Stundenlohn voll ausbezahlt.
Na ja, und die Agentur arbeitet logischerweise ja auch nicht nur zum Spaß.Wichtig noch anzumerken, daß bei der Kalkulation von Mietpreisen für Geräte nicht nur die Vor-/Nachbereitungszeit in Form von Arbeitslohn zu berücksichtigen ist, sondern auch geplatzte Leuchtmittel, die neuen Macken in der Traverse, liegengebliebene Stromkabel, kaputte Fader und sonstige Defekte und deren Beseitigung eine Rolle spielen. Von daher ergeben sich schonmal ganz unterschiedliche Divisoren für unterchiedliche Produktgruppen. Bei einem SPX990, das fest im Siderack eingebaut ist, macht durch 100 eher Sinn als bei einer PAR-Kanne oder einem Stück Truss.