Beiträge von oton

    Mach das, ich glaube nicht das es daran liegt, ich höre da kaum Monitoreinstreuungen. Und das mit dem Hall funktionier auch nur bedingt, weil das Signal einfach ein total Anderes ist als der eigentliche Flügelklang.

    der Klangqualität von dem Flügel hat mich nicht zufrieden gestellt. Es ist ein teuer Flügel und Live klingt richtig gut aber bei der Aufnahme der Klang ist einfach nicht sauber und ich dachte dass es an zu niedrigem Pegel liegt. Es ist aber wohl nicht der Fall.

    Ich denke, das dich der Unterschied zwischen dem "Raumklang" des Flügels und dem viel direkteren und härteren Klang der Closemikes verwirrt ... das kling nämlich wirklich anders, und oft auch subjektiv schlechter und braucht, gerade bei einer Aufnahme, eine ordentliche Portion Nachbearbeitung.


    Geht allerdings live nicht anders, und hier hilft einem der sehr direkte Sound oft sogar, gerade wenn die Akustik für Beschallung nicht optimal ist. Für die Aufnahme wiederum weiter entfernt zu mikrofonieren bringt auf einer Bühne halt meistens auch nichts, da dann wieder zu viele andere Instrumente zu prominent vertreten sind.

    Danke für die Antworten. Ich möchte nur sagen ich bin kein Tontechniker nur Hobby-Musiker. Neben bei habe ich angefangen mit dem Dante aufzunehmen weil die Aufnahmen vom Mischpult von unserer Auftritte mich nicht zufrieden gestellt haben. Ich habe schon die Tontechniker darauf hingewiesen aber die sind selber nicht ausgebildete Leute die nur sich ehrenamtlich das tun. Auf jeden Fall eure Tipps sind sehr hilfreich werde die auf jeden Fall umsetzen. Welche Typ von Kabel muss ich nehmen ?

    Ordentliche Netzwerkkabel, damit du keine Probleme irgendwann bekommst, komplette Abbrüche etc. ... hat allerdings mit der Audioqualität erst mal nichts zu tun. Aber mir stellt sich immer noch die Frage, was genau bei dir passiert, weil eigentlich hast du ja gar kein Problem, jedenfalls was die geposteten Files angeht.


    Aber am Anfang hast du geschrieben " Den Pegel im Programm aufzuholen, habe ich probiert. die Qualität leidet darunter sehr stark". Was genau meinst du damit? Ich kann das File hier ohne Probleme normalisieren, ohne irgendwelche Einbußen zu bekommen ???

    Also, ich kann der Aufnahme absolut nichts ungewöhnliches feststellen. Man kann natürlich die Mikros anders ausrichten, um mehr Trennung von Bass & Diskant zu bekommen, aber an sich finde ich klingt der Flügel doch schon ganz ordentlich, und die Nebengeräusche finde ich für eine Liveaufnahme auch vollkommen tragbar.


    Irgendwelches starkes Rauschen/Nebengeräusche sind auch keine zu hören.


    Und bei den heutigen Möglichkeiten, mit 24 Bit aufzunehmen ist eine "konservative" Aussteuerung vollkommen in Ordnung.


    Also, so lassen, durch Bearbeitung/Mischen im Rechner wir der Pegel ja eh erhöht bzw. lässt sich gut aufholen.


    Was GENAU ist eigentlich das Problem? Ich kann hier keine hörbare Verschlechterung erkennen, wenn ich das Signal auf Vollaussteuerung aufhole ???

    ja hab ich, das hab ich auch schon versucht, aber damit komm ich nicht zum gewünschten Ergebnis..

    Hier noch ein Beispiel:

    https://youtu.be/FMBvgSN8QZE


    Hier prägt natürlich die Nachhallzeit vom Raum noch stark den Sound.. aber meiner Meinung nach hat das Signal an sich auch wieder diesen „slap“, der vermutlich durch Dynamics so geformt wurde 🤔

    klingt jetzt eher nach einem "normalen" Tom mit ordentlich Attack, sei es das Drumkit, der Drummer oder was auch immer den Sound macht.


    Ich verstehe denke ich was du meinst, Allerdings kommen 90% davon aus der Kombi Drumkit/Spieler, wenn da nichts kommt kann man auch nicht mehr viel "verstärken"


    Übliche Kandidaten wären ein Kompressor mit langsamer Attack, um den Anschlag zu betonen, oder halt Geräte/Plugins wie SPL Transient Designer & Co ... gibt es ja auch im M32.


    Stell doch einfach mal eine Aufnahme des reinen Tomsound als Audiofile ein, den du bis jetzt hast. Sonst ist es unmöglich, dir genau zu helfen.


    Ich hatte übrigens gestern mal wieder das Vergnügen, die Drummerkollegen Thomas Lang & Virgil Donati bei einem Workshop laut zu machen ... da braucht man fast keine Eingriffe, weil das Set an sich schon fast perfekt klingt. Kick leicht angedickt & Overheads ... und alle fragen dich ob das Kit zusätzlich innen mikrofoniert ist ... ;-)

    ich nehme an, das einzig wirklich Sinnige ist so etwas im Vorfeld per Vertragsklausel zu regeln, z.B. "bei Überschreiten des Durchschnittwertes um 10 Minuten wird die Geldstrafe xyz fällig" ... dazu natürlich eine ordentliche LEQ Messung und kein Conrad Messgerät irgendwo am FOH.


    Alles andere ist doch wieder nur Grauzone und im Fall des Falles weder rechtlich durchsetzbar noch dokumentiert.

    1. dem Pfarrer / Redner zeigen wie er in das Mikro reden muss / es ausrichten soll.


    2. falls es immer noch zu hellhörig ist, was ich mir bei bei korrekter Mikroposition eigentlich kaum vorstellen kann, einen simplen Fußschalter integrieren der das Mikro stummschaltet.


    3. Kurz überprüfen, ob der "Fachplaner" nicht zufällig einen heftigen Kompressor eingebaut hat, und "die Sprache gleichmäßiger zu bekommen" ... schon mal in einem Kongresszentrum erlebt, sehr interessantes Klangerlebnis ...

    Ach ein Air ... eigentlich sind die 128 GB im Normalfall kein Problem, wenn man nach dem Recording brav auf externe Disk sichert. Allerdings würde ich eher ein gebrauchtes "normales Macbook" nutzen, ich benutze für reine Recordingzwecke ein 13" Macbook von 2009, nimmt mit 1GB SSD und Waves Tracks Live ohne mit der Wimper zu zucken 64 Spuren auf, und das stundenlang.


    Bekommt man für ein paar hundert Euro, oft auch generalüberholt.

    Ich versuche nochmal ein anderes Interface zu bekommen. Hast zu zufällig Erfahrungswerte, wie weit ich das Scarlet aufdrehen sollte? Wie gesagt habe ich den entsprechenden Regler jetzt bei rund 60% Prozent stehen. Wenn ich recht laut rede komme ich dabei maximal auf einen Pegel von -24dBA. Das zeigt mir das Programm "Digital Level Meter" an, das ich nebenbei laufen lassen soll. Wenn ich die Audiodatei in ein Videoschnittprogramm importiere, zeigt das ähnliche Pegel. Ich kontrolliere das aber auch nochmal.


    Moin, ich kenne die kleinen Focusrite Interfaces eigentlich ganz gut, die rauschen relativ wenig. Irgend etwas stimmt nicht mit dem Setup, du müsstest VIEL mehr Pegel bekommen als du das aktuell tust, deswegen hörst du auch die Nebengeräusche,wenn du das Ganze hinterher wieder extrem verstärkst. Kann am Mikro liegen, am Adapter, am Interface ... müsste man halt kurz checken.


    WO bist du denn genau, irgendwie klingt das alles etwas seltsam ... vielleicht könnte dir jemand hier helfen, wenn du preisgibst wo du genau sitzt und was du da genau machst.

    Hier stoße ich jetzt an meine Wissensgrenzen. :-) Also ich sehe hier auf der Pegelanzeige auf dem aufzeichnenden PC einen deutlichen Ausschlag - allerdings in der Tat um -40 dB. In dem Bereich liegt aber auch leise Sprache von mir. Wenn ich den Eingangspegel am Interface noch weiter aufdrehe, dann gehen die Pegel verständlicherweise noch höher. Die Aufnahmelautstärke steht derzeit bei ca. 55-60% (an dem Scarlet kann man das blöderweise nicht ganz genau ablesen).


    Hier stimmt etwas grundsätzlich nicht. Dein Sprachpegel müsste bei "normaler Aussteuerung irgendwo um die -10dB herum sein, dann wären die Störgeräusche im Vergleich zu vernachlässigen. Mit was für einem Programm nimmst du denn jetzt genau auf? So wie das Scarlet rauscht ist das vom Gain sehr stark aufgedreht, das kann bei einem Mikro wie dem dPA aber eigentlich so nicht nötig sein. Irgend etwas ist da defekt oder sehr falsch eingestellt. hast du nicht die Möglichkeit, das sich ein Profi die Sache mal ansieht ?

    An alle die nichts hören, dreht mal eure Lautsprecher auf .. ;-)) ... die Geräusche sind klar da, allerdings ist das reine Grundrauschen, wenn die Geräusche zu hören sind, auch schon sehr hoch, also sollte man bei normalem Sprachpegel nichts davon hören.