Beiträge von oton

    und "etwas aufwändig" heisst z.B.

    - doppelt mikrofonierte Gitarren
    - das briket nicht einfach über den Amp gehängt, sondern ordentlich mit Stativ ausgerichtet

    - Schlagzeug aufwändig mit Stativen mikrofoniert, Snare bottom, Overheads im Club
    - sowas halt ..

    manchmal würde ich wirklich gerne wissen was die DJobi´s dieser Welt über mich sagen wenn ich nicht zuhöre ...

    Habe das bei mehreren verschiedenen Drummern ausprobiert, gefiel mir immer gut.


    Das mit den BD Mics werde ich mal testen, auf die Idee wäre ich nie gekommen.

    ich auch nur weil ich im Studio immer gerne ein dynamisches (57/421) mit einem Kondenser (414/U87) kombiniere ... und in den BD Doppelmembrankisten ist ja genau das drin, und auch noch perfekt im gleichen Anstand ... gute Erfahrungen habe ich z.B. mit Audio Technica ATM 250 gemacht.

    Naja, gerade ein "guter" Snaresound ist, mal vom persönlichen Geschmack abgesehen, oft ein Ergebnis aus vielen Faktoren, als allererster wohl Stimmung der Snare & Spielweise des Drummers. Mikro muss man wohl immer wieder neu testen, meine "Kandidaten" sind da Beta 56, SM57, Audix D2, Sennheiser 905 und 906 und immer mal wieder auch ein Beyer 201. Was halt auch so in meinem Koffer herumfliegt oder oft da ist.


    so allgemeingültig kann man da denke ich kein Mikro ausschließen. Oft ist halt nicht viel Zeit, um hier jedesmal einen Shootout zu machen, ich klemme dann standardmäßig meistens mein Beta56 hin, funktioniert halt oft schon mal ordentlich.


    was sich z.B. gerne mache sind dynamische Mikros an der HiHat, SM7, 201, SM58, 421 o.Ä., funktioniert oft besser als Kleinmembrane, gerade in lauten Umgebungen. Oder ein Beyer M160 wenn eines da ist.


    609/906 gerne auch mal für Live Bläser, oder Kontrabass.


    Und alle modernen Doppelkapsel BD Mikros an Gitarrenamps ... wenn mal kein Kemper dasteht .. ;-)

    sorry, aber wir sind hier immer noch in einem Profi Forum, wo die Meisten durchaus Gewinne machen und nicht ihr "Hobby" finanzieren. Du musst nicht immer von deiner persönlichen Situation auf andere schließen ... die meisten Mischpulte werden in einer gewissen Größe/Ausstattung gekauft, weil man die benötigt, und gerne auch mal mehrere für unterschiedliche Einsatzgebiete. Und nicht, um ein Stück Technik "In den Markt zu drücken" ... der überwiegende Teil meiner Kollegen stellt sich tagtäglich die Frage wo man wie am besten Geld verdient, und bekommen das auch durchaus hin ...

    Die SQ ist -anders als Flagschiff dLive und Preisknaller QU- nur eine Weiterentwicklung bestehender Systeme. Wirklich Fortschrittliches erkenne ich da kaum. Das ist halt die Krux nach großen Würfen - die Messlatte hat A&H selbst so hoch gelegt.


    Oder sinngemäß nach gert & guma:

    Innovationen würde ich z.Zt. wo anders verorten...

    naja, ich sehe die SQ vor allem als Fortführung der dLive Oberfläche, jetzt in einer preiswerteren Form/Umgebung. Von daher immer noch relativ neu und auch durchaus aktuell. Vor allem, da sich alle anderen Pulthersteller im Augenblick eher auf ihren Lorbeeren ausruhen ...

    Eon hast du mal einen Link, wo man mehr über dich erfährt .. ich würde wirklich gerne mal jemanden näher einschätzen, der manchmal so sinnige Beiträge verfasst und dann gleichzeitig wieder oft so einen Dünnpfiff von sich gibt ... erhelle uns doch mal, ich weiss gerne mit wem ich diskutiere.


    Das liebe Internet wird die nächsten Wochen noch genug genauere Informationen ausspucken, da brauchen wir denke ich nicht kollektiv in irgendwelche Glaskugeln zu starren ...

    Nachdenken sollte man eigentlich immer ... allerdings bin ich nicht der Meinung, das kurz, schmerzlos & frisch immer der beste Weg ist. Ich hatte Veranstaltungen, da klang es trotz wenig Zeit & Sorgfalt sehr gut, allerdings auch Veranstaltungen oder Künstler, bei denen viel Zeit, Technik und KnowHow nötig war, um es zum klingen zu bringen.


    Manche Veranstaltungen klingen hervorragend, obwohl man im Vorfeld graue Haare bekommen hat, und bei Manchen funktioniert nichts, obwohl man sich lange & ruhig vorbereitet hat.


    Wir hatten hier schon viele Faktoren, die gute Veranstaltungen ausmachen, Sound, Wetter, Stimmungslage, Alkoholpegel, Musikgeschmack, Lautstärke, Gemütszustand, Talent/Können der Musiker, Landesmentalität etc. pp .... klar schadet es nicht, sich selber wieder zu hinterfragen, allerdings langt es bei weitem nicht hier nur an der Technik herumzudoktern respektive den hippen Tonasketen zu geben.


    Manchmal hilft es dem Sound mehr, beim Soundcheck nen guten Witz zu erzählen, manchmal hilft es wenn die Musiker noch eine Flasche Wodka trinke, manchmal hilft es wenn die Boxen violett sind ... unser Job ist es, möglichst viele Faktoren möglichst gut umzusetzen .... so gut wie es halt an dem Tag geht. Vielleicht mal nicht immer über die Plugins lästern sondern die Backstage-Bar mal neu bestücken.

    Ja ich finde diese Digital Entwicklung schon sehr witzig....


    Eigentlich war es klar, das sobald jemand im PA Forum versucht, einen kleinen Denkanstoss in die Richtung "nicht immer ist Neu besser und nicht immer muss alles Alte auch gleich schlecht sein" differenziert rüberzubringen, spätestens auf der dritten Seite wieder so ein Horst die alte DigitaltechnikistalleschlechtanalogwarvieltollerichhabeeseuchimmerschongesagtunddieganzeBranchespinnt Leier ablassen muss ... sorry, Scheiß Beitrag ... kann den mal jemand wegmachen .. lol

    Davon abgesehen verstehe ich nicht so ganz, warum ein Misch-Wunsch "Vocals nicht nach vorne" konsequent nicht umgesetzt wird. Sicher ist es schwierig, sich in fremde Genres einzuhören, aber nach einer klaren Ansage sollte das doch klappen.

    wie man sieht hat das Thema viele Seiten ... ich denke aber auch das es klappen sollte, wenn man es gut vermittelt. ich kann mich noch gut an viele Punk/Trashbands aus den 80/90ern erinnern, die auch immer aktiv eingefordert haben, das die Stimme nicht zu laut ist.


    Ich denke der "Stimme als Instrument" Ansatz ist gut, das sollte wirklich jeder verstehen.

    Das Problem kenne ich und habe es auch oft selber, immer wenn man akustische Dinge & Signale wie z.B. Vocals, die sehr dynamisch sind, mit oft schon sehr komprimierten elektronischen Signalen zusammenbekommen muss & will.


    Da Mischer, jedenfalls wenn die ihr Geld wert sind, immer versuchen, die Vocals laut & deutlich rüberzubringen, hat man hier immer das Problem, die oft sehr dynamischen Vocals mit dem "Elektronikbrett" zu verheiraten. Das heisst dann oft, das man allgemein einen ziemlichen Pegel auf den Vocals fahren muss, um auch leise Stellen gut herüber zu bekommen.


    WAS für mich hier gut funktioniert ist eine ausreichende Kompression der Vocals, und zwar deutlich stärker, als ich/man das normalerweise machen würde, gerne auch noch in Kombination mit einem Limiter, und hier dann auch gerne noch mit einem dynamischen EQ, um die Klangunterschiede laut/leise auch noch zu egalisieren. Gerne dann auch noch mal in einer Gruppe zusammen mit den Effekten zusätzlich leicht komprimiert, um das gut zusammen zu bekommen.


    WENN man das macht kommt das denke ich schon recht nahe an das heran, was du dir vorstellst, allerdings fängt man sich damit als FOH Mann aber auch wieder eine Menge Probleme ein, was Feedback etc. angeht, gerade in kleineren Locations wo die Anlage auch oft noch seht stark auf die Bühne geht.


    Du musst also, wenn du keinen festen Mischer hast, diese Dinge dem FOH Mann vor Ort näher bringen und mit ihm auch in Ruhe ausprobieren/soundchecken, damit hier nichts schiefgeht. Dann sollte es aber gehen, manchmal wird man in Clubs/kleinen Locations aber einfach Kompromisse machen, respektive auch sehr vorsichtig mit dem Monitoring sein. Am besten ist hier wohl definitiv In-Ear.


    Ein schönes Beispiel, wo es auch seh gut funktioniert, ist z.B. die Band Deichkind, schau dir mal die Videos an. Der FOH Mann spricht ein paar Sachen an die in die Richtung gehen.




    Das wär's doch: http://www.reloop.com/reloop-tape-1227 ;-)

    floger : Mit ZOOM-Produkten habe ich keine Erfahrungen bisher.

    Prinzipiell passen die schon irgendwie in's Beuteschema bis auf die Mikrofone dran.

    Ich habe auch einen Zoom H4n, das teil ist einfach zu bedienen, und hat mir schon einige Male den Allerwertesten gerettet, wenn ein Rechner/Recording nicht funktioniert hat. Und auch die Mikrofone haben sich schon oft als sehr praktisch erwiesen, wollte ich nicht missen. Absolute Kaufempfehlung.

    seltsam .. ich arbeite sehr viel mir der V-Serie, und habe so etwas noch nicht feststellen können. Aber die Fehler können ja mannigfaltig sein .. ;-)