Beiträge von TomyN

    Der Wav-Player macht mono, wählbar nimmt er nur R, nur L oder halt die Summe... Allerdings muss das File die gleiche Samplerate wie aktuell für das Audiointerface in SATlive eigestellt ist.

    Sicher macht es Sinn, wenn die Quelle 'optimal' ist. Bei FIR muss man halt immer (gerade im Tiefenbereich) aufpassen, dass man nicht den 'Phasenteufel' mit dem 'Latenzbelzebub' vertreibt.
    Auf der anderen Seite könnte bei manchen Beschallungen ( mit ausreichenden Direktschall von der Quelle) auch ein Grund für eine 'bis dahin unbekannte' Lokalisierung auf die Originalquelle sein ('Die Boxen verschwinden, ich höre wieder den Chor').

    audiobo : Vielen Dank für den Hinweis.
    Bei der normmässigen STI Messung gibt es (teilweise abhängig vom Stand der Norm) die folgenden Vorgehensweise:

    1. Messung des Umgebungslärms im 'Normalfall'

    2. Messung des STI im ruhigen Zustand

    3. Messung des Pegels der Beschallung

    Aus diesen Parametern wird dann der STI berechnet. Leider ist 1 und 2 in unserem Fall nicht möglich. Im akademischen Fall bilden 1 und 3 den S/N (und in der neusten Version der Norm den Verständlichkeitsverlust bei (zu) hohen Pegeln) ab, und 2. die raumakustischen Einflüsse ( Nachhall, Echos, ggf. ganz schlechten FQ Gang).
    Bei der 'Livemessung' des STI (oder vielleicht sollten wir sagen: bei dem Versuch der S/N Ermittlung mit Hilfe des STI Algorithmus) überlagern sich die Effekte, so dass sich eine Abhängigkeit vom S/N ergibt. Das könnte ein Maß für eine Qualitätsüberwachung der Beschallung sein. (Leider habe kein Institut hinter mir, wo ich das Thema als Diplom/Doktorarbeit ausschreiben könnte :-)

    So, jetzt habe ich mal gespielt:
    Setup: SATlive 1.70.46 und mein virtueller Lautsprechersimulator.
    Messung im IR-Modul: MIR (-> Dual -FFT mit Resultat Impulsantwort), Länge 512k (ca 11s Messdauer). Dann STI Berechnung mit dem eingebauten STI Tool in SATlive.
    Dann habe ich zusätzlich zum simulierten Lautsprecher noch pink noise eingespielt. Aus dem 'Lautsprecher' kommt auch pink - noise, allerdings mit der Impulsantwort eines Topteils 'gefalltet'. Die Pegelverhältnisse sind daher nicht 100% korrekt, aber wir sind ja noch in der Testphase:

    Noise off: STI: 0.99
    Noise -20dB: STI: 0,87
    Noise -15dB: STI: 0,67
    Noise -10dB: STI: 0.56
    Noise -5dB: STI: 0,39
    Noise 0dB: STI: 0.22

    Folgerung: Die Methode liefert ein vom S/N abhängigen Indikator, den man Überwachen könnte.
    Ich habe die Messung von Hand durchgeführt, mit dem entsprechenden Equipment wäre 4 Messungen / Minute möglich (wobei noch länger / gemittelt möglich wäre, und man auch das Thema Pause noch beachten müsste). Man bräuchte halt beide Signale (das was der Speaker bekommt, und dass was das Messmikro bekommt).

    Hi

    Die Sollkurve könnte ich ja erstmal leicht bestimmen, indem ich eine Anfangsmessung mache. Da habe ich ja (hoffentlich) den Klang, den ich haben will.

    Der STI muss ja nicht akademisch sein (da würde auch der Pegel meiner Beschallung reinfließen). Der S/N würde sich meiner Meinung nach ja auch in der Dual-FFT Impulsantwort spiegeln und damit in den Wert eingehen. Man müsste das ganze mal ein wenig testen.
    Eine automatische Nachregelung würde ich als sehr kritisch sehen.

    Also theoretisch geht der STI live, denn die Basis für den STI ist die Impulsantwort. In SATlive wäre das Vorgehen wie folgt:
    - MIR Messung mit einigen Mittelungen (Dual-FFT mit IR als Resultat)

    - Aus dem Ergebnis dann den STI berechnen lassen.

    Geht aber (im Moment) nicht kontinuierlich oder automatisch. Und wie die Qualität dann ist, weiß ich auch nicht so genau. Aber Dual-FFT macht Sinn, ob man Phase und Kohärenz braucht oder lieber die robustere RMS Mittelung nimmt (und dann 'nur' den Amplitudenfrequenzgang bekommt) wäre noch zu überlegen. Ich kenne Kontrollmessungen bei laufenden Veranstaltungen eigentlich (fast) nur als RMS mit sehr vielen Mittelungen.

    Äh,

    welche Zahlen von der Buchse stehen denn im Schaltplan und welche auf der Buchse? Ich vermute mal stark, dass der PIN 2 bei deinem Stecker frei ist :-)

    Nur mal zum Nachdenken: Im Digitalaudiobereich geht es vor allem um Software. Software ist (fast) nur Fixkosten. Daher kann hier ein Hersteller der Stückzahlen fährt viel Geld investieren, da der Anteil pro Gerät trotzdem gering bleibt.
    Ich persönlich finde das X/M 32 Bedienkonzept für die Zielgruppe ( Umsteiger vom Analogpult) schlüssig und gut, gerade weil einige Dinge erstmal festgelegt sind. Mich stört nur das Umschalten zwischen den einzelnen Eq Bändern, dagegen finde ich die vier Aux Send Rotaries genial.

    Ja... SJ50 und SK135 …. vermisse ich auch :-). Gab / Gibt aber ganz gute Ersatztypen von Profusion.
    'Kürzlich' wollte ich einen BF245 bestellen, gibt's nicht mehr... . :-(
    Meine eindrücklichste Erinnerung an diese Zeit waren zwei brennenden Emitterwiderstände der ersten Selbstbauendstufe. Den Endstufenbau hab ich recht schnell (im Gegensatz zur Reparatur derselben) aufgegeben, da war mir das finanzielle Risiko zu hoch..

    Hi
    Erfahrungen sammeln ist völlig okay, aber man sollte sich auch bewusst sein, dass man nicht perfekt ist. Daher vielleicht auch vorsichtig mit einem Lichtpult im Wert von > 10k umgehen.
    Dazu bräuchte es aber auch jemanden, von dem man am Ende lernen kann. Das muss nicht unbedingt eine Lehrer sein aber halt schon jemand mit etwas Erfahrung.
    Gibt es dann bei Euch keine 'Werk- (äh sorry, heute sagt man Maker-) AG oder sonst ein paar Leute, die wissen wie rum man einen Lötkolben anfasst ohne sich die Finger zu verbrennen...