Beiträge von TomyN

    Die Antwort ist auch simpel: Entweder es gibt keinen Markt, oder man kann es nicht sinnvoll realisieren. Als ganz grober Tip würde ich vermuten, dass zum einen die Kundschaft mit dem dünneren Material zufrieden ist und/oder eventuell sich die Adern nicht mehr so einfach in den RJ45 Stecker pressen lassen (dass Verlegekabel wird ja in diese IDC (?) Klemmen montiert).

    Hmm.... haben wir früher auch immer mehr als 50m Multicore gelegt?
    Ich kann man ich eigentlich nicht entsinnen, dass meine 50m Trommel jemals nicht gereich hätte, eher dass sie ganz selten ganz abgerollt war.

    TCP macht ist bei realtime sehr ungewöhnlich, weil es keinen Sinn macht, 'kaputte' Daten nochmals zu erhalten, weil sie da ja dann nicht mehr aktuell sind. Daher gehen halt nur die 'embedded' Möglichkeiten, wie Checksum etc.

    Hi,

    Theoretisch könnte die geringe Lautstärke der Grund sein (wenn die Weiche den Ausgang mit Relais stummschaltet).
    Digitale 'Weichen' (die heißen aktuell Controller) bieten deutlich mehr als 'nur' die Funktion einer Frequenzweiche. Da gibt es sehr viele Parameter, mit denen man den Klang verbessern oder ruinieren kann :-)

    Steht in der aktuellen (2019) im Übrigen genauso drin, da sind nur Hinweise zum Fundamenterder ( Stichworte: Schwarze/Weiße Wanne etc..) ergänzt.

    Gestolpert bin ich über das ganze als ein Kabelanschluss für einen Altbau ( 1950er Jahre) angefragt wurde, und da die Kosten für die Erstellung eines Potentialausgleichs (inkl. setzen eines Staberders etc..) drinstanden. Da hab ich dann nach der PA Schiene gesucht und nix gefunden. Wenn man dann sensibilisiert ist, dann fällt einem auf, dass auch andere Gebäude aus dieser Zeit keinen Erder haben. Wohlgemerkt, dass ganze in einer Stadt und mit TNC-S Netz, so dass eine niedrige Schleifenimpedanz vorhanden ist.

    Das Erden einzelner Konstruktionen macht schon Sinn. Wenn aber ein gleichzeitiges Berühren von zwei unterschiedliche geerdeten Konstruktionen möglich ist, dann würde ich auf jeden fall einen Potentialausgleich zwischen den beiden Konstruktionen herstellen.

    :-) Passt schon.
    Das Thema Potentialausgleich ist sehr interessant. So habe ich auch gelesen, dass man inzwischen die Metallleitungen, die ins Gebäude kommen, nicht mehr miteinander verbinden soll. Sondern da muss ein isoliertes Zwischenstück rein und dann kann der 'In House' Teil miteinander verbunden werden. Anscheinend gibt es wohl im städtischen Bereich solche Potentialunterschiede in der Erde, dass relevante Ausgleichsströme fließen würden.
    Die DIN 15700 hat den 'Vorteil', dass man in Reihe schalten darf, d.h. man muss nicht von jedem Teil zur Potentialausgleichsschiene, sondern kann auch Brücken setzen.
    Im Bereich von DB-Netz wird im übrigen jedes Metallteil in der Nähe einer elektrifizierten Strecke mit 70mm2 auf 'Schienenpotential' gebracht, also auch Geländer, Metallüberdachungen, Lampenmasten etc.

    Aus den TAB 2007 ( Kapitel 12)

    ...

    (2) In Neubauten wird ein Fundamenterder nach DIN 18014 eingebaut.

    (3) Der PEN-Leiter bzw. Neutralleiter (N) darf nicht als Erdungsleiter für Schutz- und Funktionszwecke

    von Erzeugungsanlagen, Antennenanlagen und Blitzschutzanlagen verwendet

    werden.
    ...


    Heißt für mich, dass es Altanlagen gibt und geben darf, die keinen Fundamenterder haben und bei denen der PEN Leiter als Schutzerde verwendet werden darf, solange keine Antennen oder Blitzschutzanlage vorhanden ist.

    Sofie Um was geht's hier eigentlich?

    Mit der Schutzerdung wird eine sichere Verbindung von elektrischen Anlagen und Geräten zum Erdreich erstellt, damit bei fehlerhafter Gerätefunktion das Auftreten von gefährlichen Berührungsspannungen vermieden wird. Die Schutzerdung kann auch der Funktionserdung dienen, nicht jedoch umgekehrt.

    Die Funktionserdung dient dazu, elektrische Einrichtungen sicher zu betreiben. Mit der Funktionserdung sollen Störströme sicher abgeleitet und elektrische Störeinkopplungen vermieden werden.

    Ein Zitat aus Wikipedia.
    Da ein Bühnenteil kein Teil einer elektrischen Anlage und auch kein elektrische Gerät ist, braucht es keine Erdung. Punkt.
    Was es evtl. braucht ist ein Potentialausgleich. Punkt.

    Und beim Karel gibt's jede Menge Griffe.
    Ich hab gerade mal bei Adam - Hall geschaut:
    Gewicht einer Platte mit 2,5m * 1,25m

    'Hightech-Wabe' 9,x mm: 8,6 kg
    Caseholz 6,x mm: 14,4 kg
    Caseholz 9,x mm: 18,9 kg

    Erderwiderstand messen ist meistens nicht ganz so einfach, gerade in einer VA Situation und im TN-CS Netz. Da passt dein Schleifenwiderstand im übrigen auch, und zwar so gut, das nach TAB kein Erder nötig ist, solange der PE(N) nur als Schutzleiter verwendet wird (er darf dann nicht mit dem Blitzschutz verbunden sein und auch nicht als Funktionserder dienen (was bei der heutigen Schaltnetzteilflut eigentlich nicht mehr realistisch ist, aber genauso wie die 1.5kW maximal (ohne Anmeldung/Genehmigung) zulässige Dimmerleistung, nicht so exakt gesehen wird).

    Der Unterschied zwischen Potentialausgleich und Erdung?

    Ja.
    Eine Erdermessung ist nicht trivial und hat als Grenzwerte 'nur' den Berührungsschutz, d.h bei 30mA RCD maximal 50(?)V AC am Gehäuse. Und selbst wenn der Erder an sich okay ist, habe ich eine räumliche Distanz zur Bühne.
    Das Gemeine an solchen Potenzialproblemen ist auch, dass sie verschiedenste Ursachen haben können, die teilweise nicht in der eigenen Elektrik begründet liegen (Blitzschlag in der Umgebung, 'fetter' Kurzschluss irgendwo im Verteilnetz...