Beiträge von MRspeaker

    Ich habe mir für uns einen Fluke 1663 gegönnt, Prüfprotokolle füllen wir direkt vor Ort in vorgedruckten Dokumenten aus.

    Alles in allem Prüfe ich RCD Auslösezeiten, Schleifenimpedanz, Widerstände Potentialausgleich zu Traverse, Zelt, Bühnen, Iso-Prüfung etc. in ca. 10 Minuten - 15 Minuten pro Drehstromverteiler grob gesagt.


    Also so zeitaufwändig ist es gar nicht.

    Mit der Anzahl der Stromverteiler steigt ja auch der Aufwand drum herum, und ich denke persöhnlich, je größer die Veranstaltung wird, desto ratsamer wäre eigentlich eine richtige Elektro-Fachkraft- Was ein Veranstaltungstechniker nie sein wird.


    Ich habe einfach mal vor einiger Zeit damit angefangen und so langsam entstehen dadurch sogar neue Jobs da meine Auftraggeber recht verwundert sind, so ein Protokoll zu bekommen und sich nun fragen warum das andere nicht machen obwohl es ja "richtig" ist.. g*

    Deine Kiriterien sind so nicht zu erfüllen.


    Wenn du das Geldkriterium ausklammerst sollte dieser passen;

    Apart REVAMP2250



    Wenn der Preis die technischen Belange verdrängen soll, kannst du beim Großhändler des Vertrauens auch im Onlineshop nach dem niedrigsten Preis sortieren und dann entscheiden....

    Ah ok, dann ist das quasi nur was für größere Sachen.

    Heißt ich benötige dann einen sACN fähigen Switch der die Pakete zuordnen kann?

    Ich glaube ihr denkt viel zu kompliziert.


    Wir legen die Klamotten einfach in den Kofferanhänger und sagen dem Kunden wo der Schlüssel liegt...

    Klamotten zurück bringen? Einfach in den Anhänger legen und Schloss einrasten.



    Ist übrigens auch eine Super Paketstation für DHL, GLS, DPD....


    Unserer Kunden sind meist langjährig bekannt, die Auftragsabwicklung läuft per whatsap, dann ist auch gleich alles schriftlich hinterlegt....

    Ich würde ein passendes Amp-Modul eines Herstellers raus suchen und es beim Hersteller in entsprechender Menge als Ersatzteil bestellen.


    Ganz zur not kann man die Frontblende abschrauben, neu Pulverbeschichten / lackieren / folieren....


    Ich denke für kleine Abnahmemengen dürfte das noch günstiger sein, je nachdem was man für Rabatte bei seinem Lieblingshersteller bekommt.

    mmh, eine Dot2 Software schmeißt ja auch kostenlos 512 Kanäle raus, dazu ein Artnet-Interface und dann wäre das schon auf einer recht professionellen Ebene zum quasi sehr kleinen Preis.


    Oder mal beim Hersteller anrufen, und das Problem schildern. Vielleicht ist man ja interessiert, ein wenig nachzubessern....

    Ich halte den Ansatz für komplett verkehrt.

    Bei 30-80 Leuten würde ich wie oben auch schon erwähnt ein 2x8" Topteil oder 10" Topteil nehmen.


    Dazu ein aktiver Bass je Seite der das passive Topteil versorgt.

    Vom Bass ein Hybridkabel direkt zum Mischpult. Im Mischpultcase dann eine Steckdosenleiste usw.

    Dann brauchst du für den Ton genau 4 Kabel...


    Die 2x8" Topteile hast du schneller gecased als du die 15" Trümmer runter kurbeln kannst....

    Keine Sorge der Knirps ist 6 und kann schon Lightcommander programmieren... Der weiß damit umzugehen g***

    Seine letzte Anlage war ein Tschibo-Akkulautsprecher mit Aux-in für einen alten Conrad Battle-Mixer g* das passte super in unseren selbstgebauten Bobby-Car-Doppel-Achs-Koffer-Anhänger g****


    Und nein, Blaue LEDs sind was für JBL-Leuchte-Boxen-DJs....


    Primär geht's ja ums basteln... Kleine Verstärkerplatine löten, Holz zuschneiden und lackieren...

    Da gibs viel zu lernen... Aber es soll ja wenigstens einigermaßen funktionieren.


    Mit 15 Liter wird es eine ca. 40cm hohe Standbox, denke das ist ganz passend....

    Ich habe zwei Lautsprecher geschenkt bekommen, Blaupunkt GTx 693 HP.
    Nummer: 7 606 427 002


    Info;

    https://www.blaupunkt.com/uploads/tx_ddfproductsbp/GTX.pdf




    Normalerweise kommen die in eine Autotür, und leider geben die Datenblätter nicht viel her.

    Der Hersteller, bzw. dessen Serviceabteilung verweist nur auf die PDFs und gibt keine weitere Auskunft....


    In was für einem Volumen würde sich der Lautsprecher halbwegs wohl fühlen? Reflexports, ja/nein?

    10 Liter? 15 Liter?

    Ich habe noch ein paar Spanplatten und Farbe, da könnte man ja was schickes raus basteln...

    Naja, das Problem liegt manchmal darin, dass die Veranstalter gerne aus Geldmangel Anlagen bestellen, die der Veranstaltung entsprechend nicht überdimensioniert sind...


    Da ist man dann so ein bisschen in der Zwickmühle zwischen Auftragsdurchführung und Material heile nach Hause bekommen....


    Die Idee mit der Kamera finde ich daher nicht gerade dumm.

    niggles
    Eine CE-Konformitätserklärung ist eine Erklärung des Herstellers, dass dieser eben jene nach seiner Ansicht anzuwendenden Normen eingehalten hat. Die erlischt nicht einfach nur weil man einen Ring montiert....

    Wo ist zu erkennen, dass grundlegende Regeln zur Produktsicherheit nicht eingehalten werden?

    Statik rechnen lassen, und fertig.

    Wenn ihr das nicht selber könnt, liegt es preislich bei ca. 700-1000€.


    Ich würde dann direkt verschiedene Höhen und Längen durchrechnen lassen, dann hat man sofort für andere Veranstaltungen was parat (Start / Zielbogen, Kabelhürde, DJ-Traverse...) Das kostet nicht wesentlich mehr.

    Hört sich so nach 0815 Dorfparty / Jugendkonzert an.

    Es wird so viel wie möglich in das Programm gepresst und dann wird unter viel Stress der Krempel mit Verzögerung umgebaut....


    Sei dir bewusst, dass sich der Stress definitiv bei Amateuren auf das Publikum überträgt.- Diese Hektik macht keinem Spaß.


    Wenn du das dennoch vor hast;

    Links geht's rauf auf die Bühne, rechts geht's runter, Bands unbedingt einweisen. Vernünftige Lade Wege, Rampen bereit stellen, viel Platz drum herum, genügend Helfer die Bescheid wissen, Definitiv Einweiser auf der Linken und auf der Rechten Bühnenseite damit alles reibungslos läuft.

    Funkmikrofone für die Vocals, Feld Wald und Wiesen Besteck für alles andere, keine Experimente.

    Links, wie rechts vernünftige Treppen zur Bühne. Wer Podeste mieten muss, nimmt gern einen Bierkasten....


    Ein Mann an der Stagebox, Alle Rider und Mikrofonierungen in doppelter Ausführung und AKTUELL. Alles telefonisch vorher abklären... Auf die Zeiten Aufmerksam machen.


    Schlagzeug per Substagebox, hier nur 2...3m Kabel, unterm Riser fest verstauen beim Umbau. Am Besten für diese Mikrofonierung einen eigenen Mann.


    Aufgeräumte Bühne, keine Stolperfallen, Mikrofone auf Stativen so verkabeln, dass sie schnell umgestellt werden können.


    Vernünftiges Strommanagement, keine Mehrfachsteckdosen von den Bands, stell an alle Markanten Punkte eigene Zapfstellen bereit.


    Monitorwege so einfach wie möglich, so wenig wie möglich.

    Wenn du mit den Bands telefonierst, schau dir im Vorfeld alle Rider an und finde den kleinsten gemeinsamen Nenner auf den sich alle Bands einlassen könnten ohne zu meckern.

    Beispielsweise 3 Wege vorne in Reihe, einer fürs Schlagzeug....


    Wenn die Bands nur kurz spielen, abklären ob überhaupt alle Instrumente im Einsatz sind. Wenn nur wenige Lieder gespielt werden, fällt bestimmt irgendwas weg...


    Soundcheck? - Lass den Schlagzeuger loslegen, und den Rest der Band Stück für Stück dazu kommen.

    Direkt beim ersten Lied leise anspielen, Monitore checken, und ab geht's... Vorher ein passendes Grundsetup im Pult basteln, wie bereits genannt, und auf der Bühne jemanden haben der die Amps im Auge hat....


    Viel Spaß :)