Beiträge von MRspeaker

    mmh... Also das ist schon alles sehr merkwürdig....


    Aber kann man es sich erlauben so einen großen Kundenstamm zu vergraulen?

    Ich meine bei Chinesen bin das gewohnt und kaufe LEDs in recht großen Mengen ein. Da ergibt sich durch Reduktion quasi von selbst ein Ersatzteillager.


    Aber bei so teuren Investitionen halte ich es für gewagt einfach alles einzustampfen.

    Ich meine, hier ist so viel Werbung und Marketing betrieben worden.

    Man erstellt doch nicht einfach an die Hundert Videos, krempelt mal eben einen ganzen "Stadtfest" Markt um und verkauft doppelt so viele Dot2 wie Grandma 2 um dann zu sagen.. nöö.. keine Lust mehr?

    Das relativ einfache anklemmen von Sub und Top an einen Mischer gab es früher und heute hier und da vereinzelt auch noch. Schön ist es nicht. Ich komme später dazu.


    Auch heute kann man passive Bässe einer analogen Frequenzweiche kaufen, an der die Tops angeschlossen werden. Vorteil: Spielt sofort, nur ein Amp-Kanal. Es frisst jedoch Leistung an der Weiche und diese ist auch nicht ganz billig.


    Man kann auch ein passives Top und einen passiven Bass separat Ampen und wie früher über eine Analoge Weiche führen, Trennfrequenz einstellen und los geht's. Super easy und klappt.



    Nun haben wir aber 2019 und der Fortschritt der Technik hält auch in der PA-Technik ein.

    Ein Digitaler Controller, idealer Weise Systemkontroller kann so viel mehr, im Klang wie auch im Schutz des Systems.


    RMS oder sogar Frequenzselektive Limiter schützen das System vor Überlastung.

    Parametrische Equalizer und Fir Filter sorgen für einen wesentlich besseren klang.

    Eine digitale Routing-Matrix verwaltet die Ein und Ausgänge der oder des Controllers, somit kann man Signale routen wie man sie benötigt. Teils direkt mit Dante über Netzwerk, somit entfällt der Hardware-Patch bei großen Systemen oder ein riesen Kabelbaum und zig Ausspiel-Wege am Mischpult.

    Der Systemer macht System, der Mischer mischt...egal wie oft das Mischpult gewechselt wird.

    Steuerungsmöglichkeiten über Netzwerk erlauben das einstellen vom FOH, kein nerviges laufen zur Bühne. Hat man im Netzwerk einen Ersatz Systemamp, kann dieser binnen Sekunden einen ausgefallenen Amp ablösen und an der Bühne müssen nur Speakon-Kabel schnell umgepatcht werden. Man behält die Übersicht durch Gruppierungen....


    Das alles nützt natürlich nicht viel wenn man nur zwei Bässe und zwei Tops hat.

    Hier reichen durchaus einfacher gestrickte Systeme wenn man nicht so in der Materie ist...

    Uwe, zur not zeig ich dir gern grundlegendes, meine Handy Nr. hast du vielleicht noch g*... Ist wirklich easy in den Grundzügen, wie gesagt selbst meine 6 Jährigen Kinder kriegen das hin... Denen war der Lico 12/2 schon zu langweilig lol....


    Ich habe heute mit MA telefoniert, die artnet Knoten und WIngs werden weiter produziert. Alle drei Konsolen nicht mehr.


    Laut Aussage von MA haben sie doppelt so viele Dot Pulte wie Grand MA 2 Pulte verkauft, daher glaube ich auch nicht, dass man sich das entgehen lassen möchte.


    Aktuell berät man bei MA wohl die weitere Vorgehensweise und schaut sich Lösungswege an.

    Also ich mag das Konzept der Dot, und die Files können auf einer Grandma 2 laufen. Das soll wohl funktionieren.


    Die Dot ist trotz ihres Umfangs an Funktionen so einfach zu bedienen, dass selbst meine Kinder von 6 Jahren ohne lesen zu können, einen Chase zaubern können.


    Also ja, ich akzeptiere es vollkommen, dass hier mit dem Pult eine Nische besetzt wird, die für mich auch nicht kompatible zu größeren Pulten sein muss.


    Ich hoffe sehr, dass das Pult am Markt mit neuer Hardware bleibt. Ich glaube auch nicht, das MA die Entwicklungsarbeit einfach so bei Seite schiebt und sagt... ach komm.. Neuware braucht keiner, sie sollen ruhig alte Grandma 2 kaufen....

    Wir haben zwar eine Dot2XL aber das ist ja ähnlich.


    Der Port hat Optokoppler im Eingang, das funktioniert ganz gut und ist auch entprellt.

    Bei der Dot macht der Hardwareprozessor bei hohen Schaltfrequenzen dicht und sendet nur noch 1 Signale- Ob das bei der Grandma auch ist, weiß ich nicht. Aber bei einem normalen Schalter treten keine Probleme auf.

    Glaube mir, wenn du richtig gute Tanzgarden oder Zumba Kurse auf den Platten hast, macht es keinen Spaß mehr. Scherenpodeste haben da sehr gut abgeschnitten, durch ihr Eigengewicht und der äußerst stabilen Bauweise leiden die sehr wenig. Bütec hält da auch gut stand aber spätestens bei Nivtec ist Feierabend. Durch das geringe Gewicht und die geringe Auflagefläche wandert die Bühne in alle Richtungen und biegt sich um einiges mehr. Da helfen auch keine Anti-Rutsch Socken...Da fühlt sich keine Tanzgruppe mehr richtig wohl. Bei Nivtec ist die einzige Alternative, aussteifen und mehr Füße... Damit sind dann alle Vorteile vom schnellen Aufbau ausgehebelt. Die 750kg / m² sind ja ein Witz wenn 20x 80-90kg äußerst dynamisch agieren. Da bekommst Angst wie sich das Holz biegt und bewegt (Nicht nur Nivtec g**).

    Das kleine Unebenheiten die Feder/Nut zerstören sehe ich nicht so. Die neuen Füße haben Lastkränze die Kräfte auf die Rahmen übertragen. Folglich werden Kräfte von der Platte auch über den Rahmen direkt an den Fuß übertragen und zweitrangig über die Feder/Nut.



    Wie gesagt, wir haben selbst nur noch Nivtec und sind sehr überzeugt. In Sachen Sonderbau, Unebenheiten, Geländer usw. habe ich praktisch deutliche Vorteile.

    Aber bei außergewöhnlichen Belastungen mit Querkräften sehe ich andere Firmen im Vorteil.

    Naja also die Füße sind schwer, aber nur wenn es Vari Füße sind.

    Aber 4 Bütec Füße sind auch nicht leichter....


    Für Nivtec kann man auch Layer Spindelfüße nehmen das funktioniert dann auch gut auf unebenem Boden wie Rasen.


    Die Treppen, Geländer und Zubehör-Teile sind ein Traum bei Nivtec.


    So viel Zubehör braucht man auch nicht unbedingt. Für Geländer lediglich Geländer, Tellerfüße und Geländerverbinder.



    Wir bauen viele Chor Treppen und Sonderlichen kram. Mit Geländerverbinder klein auf groß kann man schnell eine Pipe irgendwo anschlagen usw... Ich finde da sind die Nachteile bei Bütec. Geländer sau schwer, umständlich, und Sondermaße sind schwer zu realisieren.

    Für Bütec gibt es auch Adapter von einem Fuß auf 4 Füße.

    Wir selber haben Nivtec. 6x4m bauen wir locker in 10 Minuten.


    Für Nivtec sehe ich 2,5 Nachteile.

    - Nicht ganz Tanzgardenfest, oder man nimmt doch wieder 4 Füße pro Platte....

    - Das Stecksystem ist etwas verwirrend für Leute die es nicht kennen und dann gibs nur Probleme.

    Also,

    wir reden bei der Länge eines Kabels grundsätzlich von der "roh" Länge, unbearbeitet.

    Alles andere kann man nicht Sinnvoll berrechnen bei zig Stecker Varianten. Bei Hybridkabel wird es richtig tricky.


    Wir konfektionieren Kabel sehr oft in 100er LOs-Größen. Das ergibt bei Meterstrichen auf der Werkbank zu große Toleranzen und ab ein paar dutzend Kabeln nur große Haufen bei denen man nichgt mehr weiß, wohin damit. Meist ist der Boden auch dreckig. Das aufwickeln und umlagern ist ein zeitraubender Zwischenschritt den wir nicht brauchen.


    Daher die Variante, einfach eine 5m...10m Strecke mit Podesten zu bauen.

    Die Kabel bleiben sauber und liegen schön sortiert nebeneinander. Mit zwei Mann geht es am besten, einer läuft, einer schneidet nachdem er das Kabel gerade gezogen hat damit die Längentoleranz klein bleibt.


    Danach kann jeder am Ende der Kabelstrecke eben 100 XLRs löten oder Schukos setzen.... Das geht innerhalb von ein paar Stunden. da halten wir uns nicht lange dran auf.

    Wie oben genannt gibts es sowas bei Sommercable.


    Unsere günstige Variante:

    Einfach Podeste in benötigter Länge aufbauen, vor Kopf eine 500er Trommel mit Abroller.


    Dann liegen die Kabel gleich in passender Länge auf einem Tisch und können am Ende direkt weiter verarbeitet werden. Schrumpfschläuche aufziehen, Klett drum, abmanteln....

    Fertig konfektioniert vom Tisch abziehen und aufwickeln - fertig :)

    Es gibt durchaus Veranstaltungshallen / Messehallen in denen Kettennotglieder nicht erlaubt sind.



    Die 215-313 sagt in Abschnitt 1.3;

    In der Praxis wird bei ...Gegenständen ...die mit Befestigungseinrichtungen für

    ortsveränderliche Verwendung (z. B. Zapfen und Hülse, C-Haken) montiert werden, die Sicherheit der Aufhängung durch die Qualität der Montage am Einsatzort beeinflusst. Deshalb ist für

    diese Anwendungen eine Sekundärsicherung erforderlich

    Naja... Grand MA Micro... Da ist man noch mit einem Disketten-Laufwerk unterwegs....



    Ganz ehrlich, ich bin froh- Pre Programming betreiben zu können. Und per File Export oder Fixture-Tausch auf einer Veranstaltung gut vorbereitet anzukommen und ein Grund-File zu haben. Layout anpassen, Gruppierungen, Werkstattpage mit Pre-Heat und Mh Positionen, Abbaulicht, Saal-Beleuchtung mit integrieren wenn vor Ort DMX steuerbar....


    Heutzutage werden die Geräte immer komplexer, siehe Pixelbars, Shapeshifter usw... Das programmiert man nicht mehr in einer Stunde vor einer Veranstaltung. Oder es sieht halt entsprechend behelfsmäßig aus.

    Und dann habe ich persönlich keine Lust Abends am Laptop vor einer Dos-Software zu sitzen g***.



    Die Zero Konsole hat keinen DMX Eingang, keinen Wing, nur einen DMX Ausgang bzw. max 2, das ist schon arg beschnitten. Also Spaß macht das definitiv nicht wenn es größer wird. Glaube die hat nicht mal Midi.



    Die Chamsys hat wenigstens zwei Universen und einen Midi-Port, da wäre wenigstens etwas Luft nach oben.

    Ein Kettennotglied ist ein Anschlagmittel, nach DGUV18.


    Allerdings hat es keine zweite unabhängige Sicherung, so dass Probleme beim lösen der Mutter auftreten können.
    Im ersten Bild mit den Schäkeln wäre eine solche sekundäre Sicherung möglich, sofern man sie angewendet hätte.


    Es gibt Schäkel die können mit einem R-Clip gegen unbeabsichtigtes aufdrehen der Mutter gesichert werden. Die im Bild gezeigten Schäkel kann man nur mit einem Kabelbinder oder Draht sichern. Bei Rigging-Arbeiten in gewisser Höhe muss man dann jedoch beim demontieren einen Seitenschneider mitführen. Sehr umständlich.


    Kettennotglieder verziehen sich bei Belastung, ein Lösen der Mutter wird dann recht umständlich.



    Also alles in allem würde ich weder Variante 1 noch Variante 2 bevorzugen.