Beiträge von Seven

    Die habe ich und bin damit total unzufrieden. Habe alle Größen und Materialien der Universalstöpsel durchprobiert mit mehr oder weniger dem immer gleichen Ergebnis:

    Ich finde die sehr schnell "hörermüdend" sprich sie fangen mich klanglich, auch wenn ich sie leiser mache, sehr schnell an zu nerven und egal mit welchem plug habe ich immer das Gefühl ich muß von aussen drauf drücken um genug Bässe zu haben.

    Ich hoffte ja bisher, das würde besser, wenn ich mir endlich mal ordentliche Otoplastiken machen lasse aber immer wenn ich darüber lese, bin ich unsicher ob es wirklich nur daran liegt.

    Ich habe 18 Jahre lang mich um angepasste Hörer herum gedrückt, weil ich mir unsicher war, ob das wirklich so viel besser spielt, wie es mehr kostet. Überzeugt hat mich letzten das Unternehmen In Ear, wo man den Klang anhand der "Standard-Hörer" aus der StageDiver Serie testen kann. Ich habe mich dann letzten Endes für eine angepasste Version entschieden und ja, die passt nochmals besser (sollte sie ja auch) und ich habe wirklich immer den Druck im Bassbereich, den man eben nur mit gut sitzenden IEM Hörern hinbekommt.


    Im Nachhinein betrachtet hätte ich die Investition zugunsten von Spielfreude schon viel früher tätigen sollen. Anders formuliert: Ich habe mir jahrzehntelange den Kopf zerbrochen, ob die Cymbals der Serie X oder Y besser klingen und ob Ahorn wärmer als Birke tönt etc. Aber alle Feinheiten kamen bei mir selbst im Ohr gar nicht an, weil ich immer nur mit (zu) günstigen IEM-Hörern unterwegs war. Statt 6.000 € in Becken und 200 € in Hörer, hätte ich besser mal nur 5.000 € für Becken ausgegeben und am Ende mehr Freude gehabt.


    my 2 cents

    Nachdem ich mir jetzt mal angehört habe, was mit den pro Kanal verfügbaren plugins im Behringer Wing so geht, empfinde ich das Vermarktungskonzept für das „deep processing“ d-pack im Avantis als bizarren Anachronismus... zudem ja ein Teil dieser Kanalprozessor-Plugins im GLD schon vorhanden war.

    Behringer hat ja schonmal den Pultmarkt ziemlich durchgeschüttelt und durchgerührt. Gut möglich und für den Endkunden gut, wenn das Wing ähnliche Wirkungen zeigt. Gegen kostenlose Plugins in der A&H Welt habe ich natürlich gar nix.


    Auf der anderen Seite existieren auf dem ehemals großen und vor allem breiten Markt zu professionellem Veranstaltungsequipment immer weniger Anbieter. Daher ist es mehr als nachvollziehbar, wenn die verbliebenen Player Konzepte ausprobieren, wie sie die Konsumentenrente abschöpfen können. Anders: Wenn die Deep-Plugins dafür sorgen, dass uns das Unternehmen A&H noch ein paar Jahre erhalten bleibt, kaufe ich halt noch ein wenig im Webshop ein.

    Ich sehe den Aufwand, der hinter (gut gemachten) Videos mit Audiomischgeräten steht und freue mich, wenn jemand hier Content ins Netz stellt. In Ermangelung von technischer Infrastruktur ist es eben verbreitet, solche Videos nicht auf dem eigenen Webspace sondern auf YT zu zeigen. Eine Verlinkung hier im Fachforum empfinde ich subjektiv als etwas sehr positives, auch wenn es natürlich einen Weg aus dem Forum heraus darstellt.


    Von meiner Seite gerne mehr davon (auch zu anderen Produkten).

    Für mich sind 1,5 Meter ausreichend, um bei geeigneter Positionierung des Subcores:

    • Snare-Top
    • Snare-Bottom
    • Hihat
    • Kick-Out
    • Kick-In (fest verbautes Mikro mit XLR-Buchse außen an der Trommel) und
    • Tom1 und Tom2

    "abzufrühstücken".


    3 Meter sind für mich für Overheads und das am weitesten entfernte Tom (bis zum Subcore) dann oft etwas zu knapp, bzw. ich habe dann Kabel ein stückweit quer in der Luft hängen. Mit 3,5 Meter komme ich fast immer gut hin.


    Ansonsten habe ich noch 6 Meter und 9 Meter.


    Farcodierung bei mir

    • 1,5 m= grün
    • 3,5 m= gelb
    • 6,0 m= blau
    • 9 ,0 m= rot

    Wobei ich nicht den Stecker markiere sondern relativ schmal das Kabelende direkt vor dem Stecker.

    Mit einem schnellen USB-Stick sind auch Multitrack-Recordings direkt auf einen Stick möglich. Für einen schnellen und einfach Virtual Soundcheck echt eine schlanke Lösung. Ich nutze hierfür den Sandisk Extreme PRO USB 3.1 128 GB.

    Sehr schön auch, dass man nach einem der letzten Updates statt bislang 16 Tracks in 96 kHz auch 32 Tracks in 48 kHz aufnehmen kann.

    Für den einen oder anderen Hobbymusiker ein Argument: Einen wirklich guten IEM-Hörer kann man durchaus mal unterwegs nutzen wie z.B. im Zug. So ein SD4 klingt eben einfach gut und man blendet eben die Umgebung sehr gut aus damit. Dann kann man die Anschaffung mental auf mehrere Sachkonten buchen ;)

    Die Shure 215er sind im Trommlerumfeld sehr beliebt, wenn es um Budgetlösungen geht. Ich hatte sie selbst noch nicht im Ohr, kenne aber so viele Musiker, die damit zufrieden sind, dass ich diese selbst gerne erwähne, wenn ich bzgl. einer Budgetlösung gefragt werde.


    Ich nutze selbst die LivePro4 von In Ear. Ich habe die Testmöglichkeiten inklusive Diskussion mit dem Geschäftsführer sehr angenehm in Erinnerung. Ich durfte sogar seinerzeit ein paar Prototypen testen.


    Ich habe auch die StageDiver Serie von 1-4 durchprobiert und kann diese guten Gewissens weiterempfehlen. Zahlreiche Musiker im Umfeld nutzen LivePro und StageDiver seit Jahren. Ein wesentlicher Vorteil der Stagediver ist aus meiner Sicht, dass diese kaum Hebelwirkung entfalten und daher sehr gut im Ohr sitzen. StageDiver 1 fand ich ok, aber nichts für mich. StageDiver 3 ist für Bassisten und Drummer sicherlich eine testbare Option, aber schon relativ bassbetont. StageDiver 2 und 4 waren für mich von der Abstimmung relativ ähnlich, wobei der 4er etwas mehr Differenzierung gebracht hat.


    Die KZ Hörer von Amazon (bzw. mehrere davon) hatten wir mal für eine Band getestet als Backup-System. Der Sound war für das Geld in Ordnung. Aber es hat nur bei den wenigsten gut ins Ohr gepasst, sich sehr leicht gelöst und insgesamt keinen angenehmen Tragekomfort geboten.


    Kurzum: StageDiver2 und wenn das Budget nochmal knapper ist die Shure E215. Das ist meine Standardempfehlung, nach der ich In Ear und Shure schon einigen Umsatz (ohne Provision oder überhaupt Kontakt!) bereitet habe. Und bislang waren alle zufrieden.


    Grüße

    7

    Habe mal mit einer mir gut bekannten CISO eines nicht ganz kleinen Unternehmens gesprochen bzgl. der Idee. Aus ihrer Sicht müsste man ganz formal-rechtlich einen Vertrag bzgl. einer Auftragsdatenverarbeitung mit dem Provider schließen, über den das empfangende mobile Endgerät die SMS erhält. Sollte möglichst auch kein Apple Device sein, da man dort eventuell via iMessage noch eine weitere Anforderung bekommt. Sie meinte eine eigene Applikation dafür wäre aus datenschutzrechtlicher Sicht auf jeden Fall zu bevorzugen.

    Charlie Gäng baut jetzt auch Wohnmobile:


    https://gaeng-case.de/manufakt…gausbau/individualausbau/


    Schönes Beispiel, wie man auch ohne Veranstaltungstechnik überleben kann in den aktuellen Zeiten...

    Mein örtlicher Casebauer hat sich selbst einen T5 ausgebaut. Ist kein Luxuswohnmobil, aber sehr geil gemacht mit vielen guten Ideen. Wer bei Cases kundenorientierte gute Lösungen umsetzt kann das sicherlich auch an anderen Stellen...

    X32C habe ich einige Jahre besessen und aktuell nutze ich ein SQ6 für den eigenen Gebrauch. Wing habe ich bislang nur mal Hand aufgelegt ohne Audio durchlaufen zu lassen. QU kenne ich aus einigen Erfahrungen auch. Presonus kenne ich nur aus dem Laden. 01V96VCM hatte ich auch mal und die ersten digitalen Erfahrungen habe ich mit dem Yamaha 02R sammeln können. Soviel dazu.


    Ich beschränke aufgrund der Erfahrungen einmal auf SQ und X32. Ich schließe mich da den Aussagen von mfk0815 umfänglich an. Meiner persönlichen Arbeitsweise kommt das SQ etwas mehr entgegen, aber das würde ich unter persönlichen Geschmack buchen. Bei 16 Inputs reicht ein SQ5 auf jeden Fall aus und kommt dazu noch sehr kompakt daher. Angenehm sind für Monitoring bei Aufnahmesituationen wohl auch die 12 Stereobusse, da kommt ein X32 nicht hinterher. Ist die Frage ob man das will/braucht.


    Was für mich noch unerwähnt ist (oder ich habe es überlesen): Die Preamps von X32 und SQ klingen durchaus "anders" für meine Ohren. Das X32 klingt für mich etwas wärmer (negativ: dumpfer) und das SQ6 etwas frischer (negativ: spitzer). Ich würde noch nicht mal sagen, dass eines besser oder schlechter sei. Aber im A/B Vergleich habe ich diesen Unterschied für mich wahrgenommen.


    Wenn es wirklich nur darum geht, 16 Kanäle aktuell aufgenommen zu bekommen würde ich das X32 Compact nehmen und das primär aus wirtschaftlichen Gründen. Ob sich die 600 Euro bzw. 50% mehr für ein M32R lohnen? Da kenne ich den Vergleich der Preamps nicht. Das mögen andere beurteilen. Nochmal gute 500 € drauf und man kommt beim SQ5 raus. Das würde ich insbesondere dann in Erwägung ziehen, wenn man ein wirklich kompaktes, leichtes Pult haben möchte. Ein SQ5 passt in nochmal kleinere Nischen rein und kann mit seinen 10 Kilo (plus Case) eher mal als Gastpult mitgeschleppt werden. Abschließend nochmal: Wing habe ich mangels Erfahrung ausgeklammert.


    my 2 cent

    So einfach ist das jetzt auch nicht. Das klingt ein bisschen wie die Argumente gegen die NASA in den USA, die jedes Jahr Milliarden in den Weltraum schießt. Das aber dieses Geld auch wieder in die Wirtschaft zurück fließt und Menschen damit Geld verdienen, das sie an anderer Stelle wieder ausgeben, bleibt oftmals unberücksichtigt. Man sollte nur dafür Sorge tragen, dass es nicht an den falschen Stellen hängen bleibt.


    Zum Thema aber evtl. auch eines eigenen Threads würdig:
    https://alarmstuferot.org/

    Da Zuschüsse, Kredite, Beihilfen etc. in aller Regel nicht auf Tagesgeldkonten landen (und dort üppige Zinsen...nicht) sondern den Weg wieder in den Wirtschaftskreislauf finden, kommt damit auch wieder einiges in den Haushalten von Bund, Ländern und Kommunen an. Da bin ich vollkommen bei Dir. Auch damit, dass man sehr gut schauen muss, dass das Geld nicht an die Falschen fließt. Und es wäre am Ende wohl teurer, nicht zu unterstützen.


    Aber: Am Ende wird uns alle das Ganze durchaus etwas gekostet haben. Da kann heute niemand sagen wie viel und auch nicht, wer davon welchen Teil wie bezahlen wird.

    Anders formuliert: Am Ende wird die Rechnung gezahlt werden müssen. Die Frage ist lediglich, wer welchen Teil bezahlt. Und wenn es der Staat zahlt, dann zahlt es am Ende mehr oder weniger jeder aus unserem schönen Land. Konkret: Man freut sich dann eventuell zu früh, wenn man dank eines nicht zurückzahlbaren Zuschusses "überlebt" und dann später insolvent geht, weil der Staat sich keine Kulturförderung mehr leisten kann. Echt kein dünnes Brett in Summe.

    Aktuelle Erfahrungen aus der Region:

    - Open Air Veranstaltungen mit geeigneten Konzepten und Genehmigungen "laufen" soweit mit gutem Zuspruch. Wie das am Ende des Tages finanziell unter dem Strich ausschaut entzieht sich leider meiner Kenntnis. Aber es passiert etwas. Und das wird angenommen.

    - Indoor Veranstaltungen mit geeigneten Konzepten und Genehmigungen "laufen" derzeit nicht. Es gibt kaum Zuspruch und gekaufte Tickets werden zurückgegeben oder die Gäste kommen trotz Ticket nicht. Erste Analysen haben ergeben: "Ich habe Angst mich bei Indoor-Veranstaltungen anzustecken."


    --> Der ökonomisch denkende Veranstalter wird sich also fragen müssen, wie er potenziellen Gästen die Angst vor einer Infektion nimmt. Und wenn dann ein Impfnachweis dazu geeignet ist, wird er einen solchen in Erwägung ziehen.

    Volle Zustimmung zu Gert und Volker.


    1. Es gibt für die Lage keinen Masterplan.

    2. Der Staat kann nicht allen Unternehmen entgangene Gewinne oder gar entgangene Umsätze kompensieren, inkl. der Solo-Selbstständigen.

    3. Bitte auch hier nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Kredite sind nicht gleich "nicht zurück zahlbare Zuschüsse" und auch nicht gleich "Beteiligungen des Staates am Eigenkapital". Da gerne desöfteren der Vergleich mit Lufthansa gebracht wird: Hier erwirbt der Staat 20% Anteil am Unternehmen und bekommt dafür anfangs 4% Zinsen. Die Zinsen werden im Laufe der Zeit auf bis zu 9,5% steigen, falls LH sich die Anteile nicht zeitnah wieder zurückholt. Der Rest kommt über Kredite (primär KfW), die natürlich auch (geringer) verzinst werden.

    4. Don´t get me wrong. Alles für die Branche nicht prickelnd bis ziemlich beschissen. Aber ich sehe zumindest hier und da kreative Ideen von Kollegen und eine leicht steigende Anzahl an von angepassten Veranstaltungen. Das freut mich wirklich sehr.


    my 2 cent

    Die Pandemie und ihre Wirkungen führen uns viele "Dinge" mehr oder weniger schmerzhaft vor Augen:

    • Weltweite Just-In-Time Lieferketten sind zerbrechlicher als manch einer dachte.
    • Vieles, was Menschen in den Industrieländern produzieren oder "dienstleisten", kann man strenger Prüfung nicht als systemrelevant eingestuft werden. Auch auf die Gefahr hin mir damit keine Freunde zu machen: Für mich sind Kunst, Kultur und Tourismus nicht systemrelevant, wenn es darum geht, die nächsten Wochen und Monate zu überleben.
    • Pandemiepläne liegen entweder seit Jahren tief unten in Schubladen oder wurden hastig noch schnell geschrieben und dann rückdatiert. Das was an Vorbereitung in den Plänen inhaltlich aufgeführt wird, haben (oft aus Kostengründen) die wenigsten wirklich gemacht. So einen Plan fordern ja auch primär externe Prüfer oder Behörden.
    • Zu viele Unternehmen sind finanziell meines Erachtens nicht ausreichend solide aufgestellt. Und dazu muss ich als BWLer zugeben: Das ist vielfach sogar Lehrbuchmeinung (Fremdkapitalfinanzierung, Attraktivität für Eigenkapitalgeber, Reduzierung der Lagerhaltung etc.).


    Ich bin gespannt, ob und was sich aus der ganzen "Sache" letztlich abgeleitet wird bzw. ob wir uns alle zusammen ändern. Für mich werfen die direkten und insbesondere die indirekten Wirkungen der Pandemie viel mehr Fragen auf, als die Pandemie und deren Bekämpfung selbst. Ich bin mir sehr sicher, dass Wissenschaftler gegen Corona sowohl Medikamente als auch Impfstoffe entwickeln werden. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit. Viel mehr Einfluss auf jeden Einzelnen werden die Antworten auf folgende beispielhafte Fragen sein:

    • Werden wir künftig mehr autoritäre Regierungen auf der Welt sehen?
    • Wie werden sich Ausmaß und Geschwindigkeit der Globalisierung ändern?
    • Bekommt die Digitalisierung jetzt einen großen Schub?

    Die Antworten werden, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht digital im Sinne von 1 oder 0 sein.


    Was nicht passieren wird: Das "jemand anders" die Suppe für uns auslöffelt. Es zeigt sich vielerorts, wie schnell und umfangreich ein funktionierender Staat agieren kann, wenn es denn notwendig ist. Trotzdem kann ein Staat nicht alle retten.


    Ich freue mich ganz offen über alle mittelschlauen bis sehr schlauen (Geschäfts) Ideen, die jetzt in der Krise entstehen. In dem Sinne: Weitermachen und wenn man nicht weiterkommt, vielleicht auch mal die Richtung wechseln.

    Ich habe ja auch ein paar gute Jahre mit SAC zugebracht. Das war schon irgendwie auch ein anderes Arbeiten und die Lösung für Monitoring sowie die Möglichkeit, fast alles an Plugins nutzen zu können hat auch heute noch was für sich.


    Ich muss aber auch sagen, dass ich aufgrund der Bastellösung

    Zitat

    Windows Tweaking, ASIO Terror, ADAT Kabeln und 32Bit Windows

    oft ein leicht flaues Gefühl im Magen hatte, auch wenn ich nie Show-Stoper oder ähnliches hatte. Zwei SAC-Gigs sind mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Eines war ein EQ-Massaker einer Heavy-Kapelle in einer Kneipe, in der alles gefliest war und die fest verbaute PA hinter der Band installiert war. Und einmal habe hatte ich einen Drummer, der meinte sein Set NIE stimmen zu müssen, dem ich mit Drum Replacement zumindest Kick und Snare verpasst habe, dass ich ein Grinsen und das Stammpublik der Band (Ich war nur Sub bei dem Gig) ein Staunen im Gesicht hatte.


    Ich sehe für mich aktuell keine "Gefahr" wieder auf SAC zu gehen. So ein Waves LV-1 System würde ich da eher interessieren, stellt aber keine akute "Gefahr" dar. Das ist sicherlich auch eine Frage von Haptik und Optik. Höher schätze ich die Gefahr ein, nochmal via Waves Server ein paar Plugins einzubinden.


    Viele Grüße

    7

    Letztlich ist eine Unternehmensführung verantwortlich für den Fortbestand und den Erfolg des Unternehmens. Verantwortlich weniger in dem Sinne, als dass diese die Leistungserbringung selbst übernehmen, sondern in dem Sinne, dass sie den Hut nehmen dürfen, wenn Ziele nicht erreicht werden.


    Daher ist es auf individueller menschlicher Ebene nachvollziehbar, wenn entsprechende Herren (seltener Damen) um Staatshilfen "betteln" und gleichzeitig Aktionäre großzügig bedienen. Moralisch und ethisch wird man solches Vorgehen anders bewerten. Aber Moral und Ethik stehen in der heutigen Geschäftswelt bei den wenigsten Unternehmen vor den ökonomischen Zielen.


    DAS bekommt man nur mit einem umfangreichen und tiergehenden Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik etc. hin. Wünschenswert wäre ein Wandel. Nur schnell wird das nicht gehen und so wirklich dran glauben tue ich leider nicht. Gregory Gysi (1993): "Der Kapitalismus hat nicht gesiegt, er ist übriggeblieben."