Beiträge von Seven

    Ich habe auch einmal - zum Glück als Musiker - ein zu frühzeitiges Update eines digitalen Pultes mitgemacht. File nicht kompatibel. Und die iPad Apps mit denen die Musiker den eigenen Mix machen sollten, waren auch nicht lauffähig. Seitdem bin ich etwas vorsichtiger und zumindest nicht am ersten Tag dabei, wenn es Updates gibt.

    Das klingt alles im Grunde nach dem, was ich seit etwa 5 Jahren den Sommer über mit 2 Bands treibe. Ich kann auch nur den analogen Split empfehlen. Bitte auch direkt mit einer sauber beschrifteten Auflösung, die gerne länger als 3 Meter ist. Eigenes Mikrofonsetup ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Mikrofonständer brauche ich zumindest bei einer Band auch keine mehr. Sänger*innen haben ihr Mikro in der Hand und alles was Blech und Trommeln aufnimmt wird geklemmt. Mit dem von Guma genannten Rüstbereich haben wir zu Freude und/oder Erstaunen der Local Crew meist die schnellsten Changeover-Zeiten auf den Bühnen. Wir reisen mittlerweile auch mit eigenen Subcores, die uns teilweise erlauben, das IEM-Pult im Rüstbereich neben der Bühne aufzubauen. Dann stecke ich alles soweit fertig und werfe nur noch 3 kleine Stageboxen auf die Bühne (natürlich ebenfalls gut lesbar beschriftet). Wenn man dann noch seine Musiker halbwegs erzogen hat, braucht es keine weiteren helfenden Hände.


    Wenn ausreichend viel Platz am FOH für ein zweites Pult ist, nehme ich meines mittlerweile lieber mit. CAT-Kabel habe ich bislang immer ohne Probleme gelegt bekommen. Ich habe aber meine eigene Trommel immer als Backup dabei. Ich bin einfach schneller mit Equipment was ich kenne und vor allem auch mit Presets, die genauso live erprobt wurden und nicht im Offline Editor grob geschoben und dann erstmalig 15 Minuten vor dem ersten Song auf ein mir bislang unbekanntes Pult geladen wurden. Wenn kein Platz für ein zweites Pult ist, dann nehme ich eben das was vor Ort steht. Wenig Zeit ist für mich eher ein Argument für ein eigenes Pult am FOH.

    Als Gast wäre mir eine CL3 lieber als eine QL5, aber ich würde natürlich beide akzeptieren. Rein betriebswirtschaftlich wäre aus meiner Sicht die Kernfrage, mit welchem der beiden Optionen Ihr auf Dauer mehr bei Zumietungen einsparen könnt. Und wenn dann CL3 plus Rio am Ende etwas über dem Budget landen sollten, hat man das im eventuell durch spätere Einsparungen schnell wieder kompensiert. Das würde ich den Entscheidern mit auf den Weg geben.

    Hatte ich in meinen X32 Case auch so gemacht. Und dann noch einen richtig langen Schwanenhals für eine kleine Cam, da die meisten Bands heutzutage kleine Video-Snippets von den Gigs online stellen wollen.


    Im SQ Case habe ich nun die Lösung vom Hersteller genommen. Der Preis ist hier durchaus frech, aber die Einzelteile für die Lösung aus K&M Komponenten ist am Ende nicht soo viel günstiger.

    Ich hätte Compressoren gekauft wenn ich damit 2 Compressoren hintereinander hätte einsetzen können. Da aber ein Plugin-Compressor den Kanal-Compressor "nur" ersetzt, sehe ich auch keinen großen Gewinn. Ich komme mit Onboard-EQ und Compressoren bislang sehr gut aus. Ein Dynamic EQ oder Multiband-Compressor wäre dann noch was anderes, weil damit aus meiner Sicht wirklich neue Funktionen Einzug finden würden.


    Da überlege ich mir eher Waves-Card und einen Waves-Server zu holen und die Waves-Plugins zu verwenden mit denen ich ansonsten ganz gerne arbeite (F6, C6, NLS, 402, H-Reverb, H-Comp).

    Einfache Bedienung spricht für Qu oder SQ aus meiner Sicht. X32 dürften viele Amateure kennen. Wer am Anfang seines Amateurdaseins steht, ist wohl mit dem SQ trotzdem schneller am Ziele würde ich vermuten.


    SQ6 mit 2x DX168 mit Case mit Kabel mit Tablet ist mit dem Budget machbar und wäre meine Wahl bzw. Empfehlung.

    Ich bin vollkommen bei Guma, wenn es darum geht wirklich hochwertigen Content auf seine Web Site zu bringen, der sich möglichst auch von konkurrierenden Händlern abhebt. Das signalisiert durchaus Sachverstand aber auch, dass dem Händler der Kunde wichtig ist und "guten" Informationen versorgt wird.


    Auf der anderen Seite ist der konkurrierende Web Shop nur 2 Klicks entfernt. Lese ich mir also die Produktinformationen in Treppendorf durch, schaue mir 2-3 Treppendorfer Video-Tutorials und noch 20 geprüfte Kundenbewertungen an und entscheide mich für den Kauf. Allerdings nicht in Treppendorf sondern in der Karnevalsstadt, weil das Pult dort heute 20 € weniger kostet. Will sagen: Man bekommt den Aufwand auch nicht immer gedankt. Das war vor dem Online-Handel nicht anders, aber heute haben es die Kunden sehr viel einfacher, bei einem anderen Händler einzukaufen.


    P.S. Ich schreibe im Hauptberuf an einem Buch, das sich mit der Thematik im weiteren Sinne auseinandersetzt ;)

    Ich bin mir relativ sicher, dass der Web Content dem nächsten internen Check nicht standhält, der Check einen Change Request auslöst und der Web Content überarbeitet wird. So würde der übliche Prozess aussehen.


    Es geht aus wirtschaftlichen Gründen für einen Web Shop Betreiber darum, ein neues Produkt möglichst schnell online zu haben. Wenn die Kölner eine Woche früher dran sind, verkaufen die eben die ersten 2-10 Pulte und der Hans ärgert sich. Geschwindigkeit schlägt hier Qualität. Die Qualität kann man im Gegensatz zur Geschwindigkeit in diesem Fall aber nachreichen.


    Wer sich so ein Mischgerät online bestellt weiß doch unabhängig vom Web Content auf der Händler Web Site um was es geht.


    Zum Nebenschauplatz: Ich hatte dediziert und dezidiert nie als Anglizismen verstanden. ;)

    Das UAD-Gerät schaut erstmal ganz ordentlich aus. Der Preis leider auch. Wer sich das UAD-2 LiveRack leisten kann und will, wird eventuell auch weniger Probleme haben, auch das gewünschte Pult mit passender MADI-Karte gestellt zu bekommen.


    Ich würde lieber den Weg von ins Pult integrierten Plugins gehen wollen:

    - Ich gehe davon aus, dass diese Plugins stabil und mit handhabbarer Latenz laufen.

    - Ich würde gerne weitere Kabel/weiteres Patching außerhalb des Pultes vermeiden (Fehlerquelle).

    - Ich würde gerne alles über eine Oberfläche (am Pult) bedienen können.


    Das UAD2-Liverack ist für mich deutlich zu teuer. Ein Waves Impact Server und eine handvoll Plugins (die man mit etwas Geduld bei Waves alle für 29$ bekommt) ist preislich schon eine andere Liga. Inwiefern sich Leistung/Qualität hier unterscheiden kann ich nicht beurteilen.

    wora :

    Hast Du Dich auch mit dem Thema der Haftung für den DSB auseinander gesetzt? Ein Bekannter von mir, der in einem anderen Bundesland im ÖD arbeitet, hat von seinem Landesdatenschutzbeauftragten 50 Seiten Informationen zur DSGVO bekommen mit einem schönen Satz irgendwo mittendrin: "Eine persönliche Haftung für DSB kann künftig nicht ausgeschlossen werden."

    Eventuell bietet sich ein Deal mit einem örtlichen Verleiher an. Ihr kauft etwas, dass Stand-Alone funktioniert und wenn es größer wird passend ergänzt werden kann.


    Ansonsten kenn ich Kollegen die wollen keine Qu und andere wollen kein X32. Noch weniger werden diese Leute aber ein 01V der ersten Generation wollen ;).


    Die Linear 5 Packs SOLLTEN Euch etwas weiter bringen als die betagte ELIAS. Es gibt allerdings durchaus verschiedene Ansichten dazu, was für 500 Personen eine "angemessen dimensionierte PA" ist. Hier genanntes Sys One von TW Audio ist zwar mancherorts so etwas wie ein Standard, wird aber bei weitem nicht von jedem akzeptiert und sprengt Euer Budget natürlich mit Anlauf.


    Das Budget dürfte für Euch eher ein Problem sein als ein Techniker, der nicht mit Box X oder Pult Y arbeiten will. Es wird sich in der Regel jemand finden der den Job macht, wenn er dafür angemessen bezahlt wird. Wenn ihr 10k ausgeben wollt und nicht beim Local Dealer Euch eindecken mögt, dann kündigt Euch doch in Treppendorf an und bittet darum, dass sie Euch in dem Preisrahmen 2-5 PAs im Showroom aufbauen.

    Kenne sowas von einem kleineren Straßenfest in der Gegend als Gast. Das geht - wie wora sagt - bei starker Sonne oder Nieselregen gut. Letzten Sommer hat es mal richtig geregnet. Da hat sich die 2 Mann Combo zurecht geweigert weiter zu spielen und den Auftritt abgebrochen. War dann für alle Beteiligten einigermaßen doof. Da hat es einmal 30 Minuten gut geregnet (kein Gewitter) und dann war die Veranstaltung quasi beendet. Ich vermute, dass der Umsatzeinbruch durch den quasi Veranstaltungsabbruch teurer war als eine bessere Überdachung der Bühne.

    Ansonsten klares Vote für EW 300.

    Funktioniert hier im Umfeld seit G1 bis heute G3.


    Ich muss zugeben, dass auch einige weniger betuchte Hobby-Musiker hier im Umfeld sowohl mit der günstigsten als auch der zweitgünstigsten T.Bone Lösung "zurechtkommen" und keinen Total-Ausfall erlitten haben.

    Fast alle Apps die mit dem letzten iOS Update nicht mehr funktionierten, haben dies via "Pop-Up" vor dem Release von iOS 11 angekündigt. Ansonsten würde ich auch kein Gerät mit auf die Baustelle nehmen, das ich nach einem umfassenden Update nicht getestet habe.


    Je nach Umfang von Firmware/Betriebssystem hat man ja ein fast neues Produkt in den Händen. Die Software trägt aus meiner Sicht mehr zum Funktionieren des Geräts bei als die Hardware. Und mit einer neuen Firmware bzw. einem neuen Betriebssystem hat man meiner bescheidenen Meinung nach manchmal ein neues Produkt in den Händen.

    Apple bietet da im iOS aktuell eine Lösung "Beim Fahren nicht stören. Dieser Modus kann auf verschiedene Weise aktiviert werden:

    a) Wenn das Endgerät mit via Bluetooth mit einem Auto gekoppelt ist, werden keine Nachrichten mehr zugestellt und das Gerät ist für die Bedienung gesperrt, lässt sich aber natürlich mit Bestätigung "Ich fahre grade nicht." aktivieren.

    b) Gleiches Modus kann automatisch aktiviert werden, wenn das Endgerät via GPS feststellt, dass man wohl in einem Auto sitzt.

    c) Man kann den Modus auch jeweils selbst aktivieren.


    Nett dabei: Absender einer Nachricht erhalten einen Auto-Responder "

    Ich fahre gerade Auto und habe „Beim Fahren nicht stören“ aktiviert. Ich sehe deine Nachricht, sobald ich geparkt habe.


    Das bedeutet aber, dass ich die existierende Funktion als Fahrer auch nutze. Die Vermutungen, wie viele Unfälle letztlich auf eine Smartphone Nutzung während der Fahrt zurückgehen, sind ziemlich erschreckend...

    ...offensichtlich hatte er "alles dabei", was er für seine Art zu Mischern brauchte. Das ist gerne mel etwas mehr, als es in einem WYSIWYG Rock/Punk/Underground-Club in der Lige unter 500pax hat...

    WYSIWYG bedeutet eben nicht, daß Veranstalter (oder Club) bereit sind, das doppelte an Budget für die Gage nochmal an Technikbudget on Top zu zahlen.

    Dafür brauch ich nicht in die Underground-Clubs gehen. Ich kümmere mich bei "meiner" Band auch ein wenig um Management/Organisation und das drumherum. Wenn ich mit einer Agentur, Unternehmen oder Stadt um 150 € Gage eine Diskussion führen darf, brauch ich die Frage nach 150 € für zusätzliches Material eigentlich gar nicht erst stellen. Dem Veranstalter ist es egal, ob die Band 150 € mehr kostet oder das eigens angemietete Mischpult 150 € Kosten verursacht. Was im Endeffekt bedeutet: Wenn Du es genauso haben willst, bring es selbst mit.

    Ich bin ein Fan davon, den Zugriff am FOH zu haben aber es nicht über das Pult zu realisieren. Also gerne als fernbedienbarer Controller und Controlling und Mix bitte nicht in einem Gerät. Insbesondere wenn es komplexer wird und es eine Person für den Mix und eine für das System gibt.


    Ich hatte grade erst den Fall: "Bitte starte nicht mit Deinem File auf unserem Pult, wir haben da etwas komplexeres im Pult gebaut mit Line Array, Sub, Nearfill, Delay, Empore und zwei weiteren Zonen und wir müssen mit dem Pult ja auch noch weitere Programmpunkte fahren." Gut zu erfahren. Beim Get-In. Dann kommen drei wichtige Leute nach und nach an und dann darf mir der Systemer im laufenden Programm im Pult schrauben, weil irgendwelche Zonen angepasst werden müssen. Gefällt mir nicht, auch wenn es auch dank des sehr netten und kompetenten Kollegen jetzt kein großes Problem war.