Beiträge von klangbad

    Ich werde mir einfach ein anständiges Pult holen und es vergleichen.


    Gibt es Empfehlungen?


    Hat schon jemand Erfahrung mit einem RCF Pult? Die sehen Interessant aus

    Vielleicht ist das noch nicht so klar rübergekommen. In der Klasse gibt es keine großen klanglichen Unterschiede und du kannst auch mit dem Behringer glücklich werden. Es gibt Pulte die hörbar anders klingen für deutlich über 1000€. Ich würde einfach mit deinem Pult starten und zufrieden sein. Falls du mal was anderes in die Hände kriegst, kannst du schauen, ob du überhaupt einen Unterschied hörst.

    Ich hab neulich 2 CD Spieler zu einer Vorführung an einer eher billigen Anlage mitgenommen. Die Hörerin war bis dato unerfahren im Vergleichshören. Der eine hatte ein wunderschönes teueres High End Gehäuse, der anderre in einem billigen alten Japangehäuse. Die "Blendung" hat leider nix geholfen. Klanglich war die Entscheidung sofort klar.

    Du willst also behaupten, dass, wenn zwei mal das exakt identische Signal auf deine Ohren trifft, dein Gehirn unterscheiden kann ob die Kondensatoren in einem der Pulte bei Mondschein geklöppelt wurden? :rolleyes:


    Ich bin raus.

    Das Signal ist durchaus unterschiedlich, sonst könntest du es ja nicht hören. Die Frage ist nur wie du diese Unterschiede messen willst. Mir sind aktuell keine Methoden bekannt. Wird sicher irgendwann gehen.

    Mein Gehör oder besser Gehirn oder sonstige Körperteile nehmen sehr Wohl Dinge war, das hat mich leider auch schon eine Stange Geld gekostet. Freu dich, wenns bei dir anders ist!

    Wenn es keinen messbaren Unterschied gibt, gibt es auch keinen hörbaren Unterschied. Das Gehör hat eine reichlich bescheidene Auflösung.

    Aber ja, ein EQ ist nicht die Lösung oder der Quell aller Probleme. Das war nur ein Beispiel, warum die Serienstreuung (und damit potentiell der Klangunterschied) von Analogpulten deutlich größer ist, als bei deren digitalen Nachkommen.

    Wie willst du denn Klangunterschiede messen? Verzerrungen , Frequenzgang ok, aber da dürfte kein Pulte der Welt groß was falsch machen. Gibt es irgeneine existierende Methode, das wär mir neu...

    Das habe ich mit Klangunterschieden nicht gemeint (minimale Frequenzunterschiede) , sondern Klangcharakter, Klangfarben, die Transparenz des Klangbildes. Und mir ist noch keine Messmethode bekannt sowas zu analysieren. Hab auch ein Röhrenpult welches wunderbar transparent klingt aber eindeutig im Vergleich Basschwächen aufweist. Und da läst sich auch mit EQ nix machen, well einfach die Kraft und Dynamik fehlt.Monster hat früher allein durch den Kabelaufbau unterschiedliche Frequenzen pushen/ treduzieren können (was ja messtechnisch auch nicht wirklich nachweisbar ist).

    Möchte lediglich eine Sensibiltät für das Thema erreichen. Wer das nicht hört-freut euch, meine Ohren sind auch auf einige Dinge nicht gut geeicht die jemand anders sofort raushört. Manche Pulte klingen irgendwie "belegt", wenig direkt, als ob ein Vorhang davor wäre. Und das lässt sich auch nicht mit EQ ändern

    eigentlich schon...

    ...aber bei der (schlechten) Qualität des Ursprungsignals (Streaming und 'n 4-Cent-D/A-Wandler-auf-3,5Klinke) ist es echt egal *finger

    Es wird dennoch mit unterschiedlichen Pulten anders klingen. Hatte neulich ein kleine Party.Handy mit 3,5mm Klinke an ein exzellentes Pult über eine hochauflösende PA...Die waren hin und weg und haben nur genossen... Natürlich weis ich wie ein gutes Signal das Ganze noch deutlich nach vorne gebracht hätte

    Naja wenn wir von Hörerlebnis sprechen gehört auch der Rauschabstand dazu. Der ist doch deutlich unterschiedlich.

    Meistens ist es ja tatsächlich so das daß was Leute zb. an einer XL4 als besonderen Wohlklang empfanden oft nur technische Artefakte waren. Sowas wie eine gute harmonische Verzerrung bei Übersteuerung. Das klingt ja auch schön wenn es gut gemacht ist. Bei einem Marshall Verstärker klagt auch keiner wenn er zerrt. Also die meisten Unterschiede findet man in der Ausstattung und der daraus resultierenden kreativen Möglichkeiten. Wenn man die denn zu nutzen weiß. Aber wie oben schon beschrieben. Wenn man nur ein Linesignal unbearbeitet durch schickt sollte eigentlich nur das rauschen anders sein.

    Die Qualität unterscheidet sich eher darin wann die Knöpfe abbrechen oder wie lange das Ding hält.

    Röhrentechnik ist genau deswegen bei manchen beliebt. Eigenartig ist nur wenn das fehlen von Information des Originalsignals von vielen als "neutral" bezeichnet wird. Da sind mir die XL4 Artefakte deutlich symphatischer...

    Leider fehlen mir Klangvergleiche bei Digitalpulten. Analogpulte und DJ Pulte habe ich ausführlich verglichen und ich würde soweit gehen, dass sie sogar der limitierende Klangfaktor in der gesamten Kette sind. Es gibt nur wenige, die (für meine Ansprüche) eine brauchbare Qualität haben. D.h. es fehlt verglichen mit dem Originalsignal deutlich etwas (stumpf, steril, verhangen, fehlende Dynamik und Auflösung, Klarheit,...). Ein paar DJ Pulte geben dem Signal auch einen speziellen Charakter (muss man halt mögen).Man musste schon in die Studioliga gehen um einen akzeptablen Klang zu bekommen. Und das nicht nur bei den Mikro Pres , sondern auch mit Linesignalen.

    Und von meiner Seite ein deutlichhes NEIN : Die PA und der Raum und die Zuspieler beeinflussen den Klang des Pultes nicht (wie denn auch). Es ging um die Frage des Pultes nicht um die Qualität der Zuspieler.

    Da es um Konserve geht vermute ich , dass es um die kleinen Analogpulte geht. Und ja die Behringer klingen richtig sch... (zumindest vor ein paar Jahren) und Mackie, A&H Livepulte sind nur wenig besser. Kommt halt auf die eigenen Ansprüche und den Einsatz an.

    Tja, früer war Vieles etwas anders.

    Limmer 308 und Limmer 215 bzw 115 funktionieren zusammen recht gut . Kompromisse (wie bei jedem System) waren der Bereich unter 200Hz (308er macht nicht mehr viel und der 215 wird über 150 Hz recht komisch , die Bezeichnung großes Loch finde ich übertrieben) und aus rein heutiger Sicht betrachtet (früher gab es keinen Bass unter 45 Hz :/ ) gibt es Bässe , die auch unter 45 Hz für spezielle Musikrichtungen noch etwas dazudröhnen können.


    Die Kombinationen mit zusätzlichen Infras macht keinen Sinn, zumindest nicht mit den 215. Der 215er macht seine Sache ab 45 Hz sehr gut, einen Infra würde ich bis ca 80 Hz einsetzen. Dann braucht es aber keinen Limmerbass mehr , sondern großes FL Horn oder HD 15 o.ä. Konstrukte, die dann auch ohne große Sauereien bis 200 Hz laufen. Der Lambda geht auch noch höher (das Startec Dingens kenne ich nicht).

    Mein Tip: so verwenden wie Ralf es angedacht hat, ansonsten wenn man unten erweitern will , dann auch oben neu, platzsparender und klanglich optimalere Anpassung an die Tops.


    Hab schon viele Chassis mit dem Limmer ausprobiert und es gibt gewisse Unterschiede , die etwas besser im TB oder in den unteren Lowmids funktionieren, aber nichts spezielles für den Kick, wobei ich finde , dass der Limmer ganz brauchbar kickt, Die aktuelle Bestückung braucht etwas Leistung, dann gehts allerdings richtig zur Sache.Wenns ultimativ und speziell nur für den Kick sein soll lieber sowas wie die 15er Föön(einfach nur brutal) oder HD15 ähnliches ausprobieren.


    Klar ist es in der Praxis natürlich bequem die alte Anlage weiter zu nutzen und für ganz spezielle Stilrichtungen (und v.a.wegen monströserer Optik) noch was drunter zu stellen

    richtig , Limmer klingen ab 150Hz etwas schlechter als die HD15/TS 115 etc. Konsorten. Wäre dann eine Alternative, wenn drunter kein Bass mehr kommt. Wie schon gesagt ,wenns noch was drunter gibt ,dann max Wirkungsgrad mit den 15er Stummelhörnchen oder die DS15 Variante (braucht halt etwas Platz in der Tiefe)

    Lowmids hängt natürlich von der Definition ab, für meine Begriffe kommen Lowmids aus dem Evo 10" Horn.

    Es gibt Bässe die auch bis 180 Hz gut können (sofern man unter 45 Hz nichts wesentlich mehr braucht. Ansonsten eignen sich die erwähnten Kickbässe ganz gut wie HD 15 oder entsprechende 15" von Turbosound und F1(natürlich auch das fl Horn). Das MKH230 wäre mir persönlich für den geplanten Einsatz schon zu groß.

    Bändchen sind ja fantastisch in Sachen Linearität und Impulswiedergabe, prinzipbedingt bündeln sie aber in der Vertikalen zu hohen Frequenzen hin immer stärker. Zu den von der Band früher verwendeten VR12 habe ich keine Daten gefunden, die SR9 hat aber ein etwas kürzeres Bändchen bei dem man den Bündelungseffekt sehr gut erkennen kann. Je länger das Bändchen, desto stärker dieser Effekt. Für ein einzelnes Topteil ist das ja nicht unbedingt ideal.

     

    Das Problem lässt sich mit Akustiklinsen lösen oder über die Länge der Array. Die VR12 ist sicher etwas sehr eng in den oberen Frequenzen für den geplanten Einsatzbereich

    Mich würde interessieren, was du an den aktuellen Ergebnissen nicht nachvollziehen kannst.

    Geht es dir darum, dass die Band nichts "Amtliches" wie d&b gewählt hat, sondern PL Audio vorgezogen hat? Den Wunsch der Band nach einer möglichst hohen Anbindung des HT-Treibers? Die Banana als "Universalwerkzeug" trotz sehr breiter Abstrahlung?


    die d&b V hat ja sich ja zu erwartender Weise recht gut gemacht. Was ich nicht nachvollziehen konnte war wie man 1" Treiber 12" Alcons Bändchen klanglich bevorzugen kann und das unabhängig von der Qualität des verendeten Treibers. Meine Erfahrung ist , dass da selbst in der 2000 € Klasse nichts mithalten kann