Beiträge von hans jürgen schmidt

    Danke für die Antwort. Aber wofür wird die Mittenanzapfung dann im Kontext symmetrisches Tonsignal verwendet? Ich dächte, als Bezugspotential bei symmetrischer Leitungsführung?


    Bezogen auf den NTL1, kann ich die Seite mit der Mittenanzapfung nicht auch benutzen, um damit ein usymmetrisches Signal zu erhalten, dass unter Ausnutzung nur der halben Windungszahl mir eine Pegelabsenkung generiert?

    Hallo,


    und danke für die bisherigen Antworten.


    Fall A) darf ohne Pegelverstärkung auskommen. Das kann das empfangende Gerät übernehmen. Drum ergänzte ich:


    A) unsymm. zu symm. 1:1


    Die Impedanzen wären wie folgt:


    A) unsymm. zu symm. 1:1; 25 Ohm Impedanz Ausgang auf 5kOhm Impedanz Eingang

    B) +4 dBu symm. zu -10 dBV unymm.; 300 Ohm Ausgang auf Hi-Z Eingang (> 100 kOhm)


    Mein größtes Problem aber ist, dass ich den Begriff "Mittenanzapfung" nicht verstehe und auch nicht verinnerlicht bekomme, wie herum der Übertrager (Beispiel NTL1) zu verwenden bzw. beschalten ist. Ich meine, dass die Seite mit dem Mittenabgriff immer die symmetrische wäre?


    Grüße

    Hans-Jürgen

    Hallo in die Runde,


    ich muss ein paar Signale wandeln.


    A) -10 dBV unsymm. zu +4 dBu symm.

    B) +4 dBu symm. zu -10 dBV unymm.


    Am liebsten rein passiv über Übertrager, da ich diese samt Klemmleiste auf kleinen Bauraum bekomme. Für A) möchte ich also keine Verstärkung, daher hieße es wohl eher:


    A) unsymm. zu symm. 1:1


    Für B) wäre eine eingebaute Pegelabsenkung toll, es wäre also eigentlich 4:1 wünschenswert, also:


    B) symm. zu unymm. 4:1


    Nun finde ich nicht wirklich passende hier in Deutschland erhältliche Übertrager, habe aber ein paar Neutrik NTL1 im Lager. Wie sähe dafür die Beschaltung für beide Fälle aus? Ich sehe auf einer Seite des NTL einen Mittenabgriff. Wäre dieser nutzbar, um für Fall B) wenigstens ein 2:1 Verhältnis hinzubekommen? Oder wofür ist der Mittenabgriff gedacht?

    Vielen dank für die Hilfe vorab.


    PS: von dem scheinbar häufig verwendeten LTR-110 von Monacor pder Palmer PMT 11 möchte ich eher absehen, da ungeschirmt.


    Gruß

    Hans-Jürgen

    Hallo. Wie im Eingangsbeitrag beschrieben: alle im Verbund verwendeten Geräte und Kabel wurden auch einzeln geprüft und sind iO.

    Mittlerweile wurden die Gerätschaften aber ohnehin auf 2 getrennte Stromkreise verteilt. Jeder mit eigenem FI. Die Messungen im Verbund waren sodann alle unauffällig.

    Alledings offenbarte sich eine weitere Auffälligkeit. Der erwähnte Furman wurde weiter verwendet. Interessanterweise löste der zugehörige FI sporadisch aus, obwohl Ableitstrom im Verbund < 3,5 mA. Es stellte sich heraus, dass der Furman seine drei Ausgangszonen (an denen sind die Verbraucher angeschlossen und werden in Zonen zeitverzögert geschaltet) über 1-polige Relais schaltet. Nun aber kommt das Gerät ab Werk mit einem Schukostecker. D.h. es ist nicht definiert ob nun N oder L schaltet. Wir haben daher nachträglich für eine eindeutige L/N-Zuordnung gesorgt, d.h. der Furman schaltet nun definitiv L. Seitdem gab es das frühzeitige Auslösen des FI nicht noch einmal. Ich überlege noch, warum.


    Grüße

    Hans-Jürgen

    Auf keinen Fall würde ich über eine "windige Datenstrom-Abhängigkeit" (DMX) separat N und L schalten!


    Nimm ein einzelnes DMX-Relais und steuere damit ein 3-poliges Leistungsschütz für Hutschienenmontage über das Du Phase (Anschluss 1/2) und Neutralleiter (Anschluss 5/6) schaltest, die Anschlüsse 3/4 bleiben frei...


    Solltest Du eine Hardware-Verriegelung für irgendwas brauchen, kannst Du das Schütz mit passenden, zwangsgeführten Hilfskontakten ausrüsten.

    Danke für den Ratschlag. Hat es einen besonderen Grund, warum du einen 3-poligen Schütz mit Anschlusspaar 3/4 frei bleibend statt eines 2-poligen Schützes empfiehlst?

    Hallo in die Expertenrunde,


    wir haben hier ein Rack, das eine per DMX schaltbare Schukodose bekommen soll. Das Rack selbst hat ebenfalls einen Schukoanschluss. Es gibt also keine eindeutige Zuordnung für Phase und Neutral. Gleich vorab: auf verpolungssichere Steckverbinder möchten wir nicht ausweichen. Dafür ist Schuko einfach zu verbreitet. Natürlich gäbe es fertige DMX Switche, die das Gefragte leisten können. Allerdings soll auch ein eigener FI+LS (=RCBO) für diese Schukodose vorgesehen werden. Statt Budenzauber mit Zwischenstecker usw. würde ich nun also gern in ein entsprechendes Gehäuse 1x RCBO (wir sprechen von 6 A) und 2x DMX Relais einbauen, eines für Phase, das andere für Neutral. Zwei Relais deshalb, weil ich auf Grund der fehlenden eindeutigen Zuordnung Null und Neutral nie sicher sein kann, was ich abschalte. Daher eben konsequent beides. Beide Relais bekommen dieselbe DMX-Adresse damit sie eben auch gemeinsam schalten. Ohne die VDE Norm gerade da zu haben weiß ich, dass in Netzen mit mehreren Außenleitern Neutral nur vor/nacheilend geschaltet werden darf, um eine Sternpunktverschiebung zu vermeiden. Dies dürfte im vorliegenden 1-Phasen-Fall aber keine Rolle spielen meine ich?

    Nun, spricht etwas gegen mein Vorhaben? Hat evtl. jemand eine Idee, um das Ganze noch etwas einfacher zu gestalten?


    Danke & Gruß

    Hans-Jürgen

    Es ist schon richtig dass der Elektriker da meckert; In Summe zu hohe Ableitströme machen nicht nur den vorgeschalteten RCD unnötig nervös sondern sind oft auch ein frühes Zeichen für Defekte, z.B. an den Y-Kondensatoren in Geräten.

    Ersetz doch mal den Furman (welches Modell?) durch eine normale Mehrfachleiste mit einem Rutsch KG-Kabeln.

    Wenn jetzt die Messung normgerecht ausfällt würde ich das Ding stumpf raus werfen; Braucht hierzulande in Festinstallationen kein Mensch mehr (eine schaltbare 19"-IEC-Steckdosenleiste tut´s auch) und es gibt inzwischen bessere Racklichter.


    Ist der Ableitstrom noch immer zu hoch würde ich mir das Gerät mit dem höchsten Ableitstrom mal genauer anschauen (lassen). Solche Gerätekonstellationen sind normalerweise noch unkritisch, da kann schon mal ein halb defekter Netzfilter die Ursache sein.

    Hallo. Vielleicht würde ein bißchen weniger Voreiligkeit helfen. Der verbaute Furman (CE-3600 SE) schaltet die angeschlossenen Geräte in mehreren Gruppen mit Zeitverzögerung und generiert darüber hinaus Fern-Schaltsignale. So ließ sich z.B. realisieren, dass das Amping nicht von Hand ein- und ausgeschaltet werden muss, sondern nur bei Inbetriebnahme der gesamten Anlage hochfährt. Außerdem gibt es keinerlei Einschaltgeräusche über Lautsprecher, da bspw. zuerst alle Signalquellen und dann erst die DSPs hochfahren. Und im Übrigen hat er gar keine Racklichter ;)


    Wir haben die Geräte nun auf 2 Stromkreise aufgeteilt, da manche von ihnen - beispielsweise Netzwerk - ohnehin permanent laufen. Damit waren am Ende auch die Messungen der Geräte im Verbund in Ordnung. Danke für Meinungen und Beiträge!

    Hallo zusammen. Bei uns wurde in einer Festinstallation eine elektrische Prüfung eines Geräteschrankes durchgeführt. In diesem Schrank sind diverse Multimediakomponenten verbaut. Kleines Mischpult, Zuspieler, Funkstrecken, HDMI Matrix, ein wenig Netzwerk. Leistungstechnisch passt alles bequem auf einen 16 A Kreis und so ist es auch gelöst. Separat abgesichert, eigener FI. Alle Geräte für sich und alle verwendeten Stromkabel haben die Elektroprüfung bestanden. Im Rack ist ein Furman als Stromverteiler verbaut. Messen wir nun alle Geräte im Verbund angeschlossen an den Furman, so ergibt sich ein zu hoher Schutzleiterstrom. Wir sind bei ca. 5 mA, erlaubt wären max. 3,5 mA. Gemessen wird per Differenzstromverfahren. Allerdings hat das Prüfgerät eine Dauermessfunktion. Es zeigte sich unter Nutzung Derselben, dass der Schutzleiterstrom nur beim Einschalten der Geräte kurz über dem Gerenzwert liegt und dann innerhalb weniger Sekunden auf unter 3 mA absinkt. Wie ist dies zu interpretieren? Der durchführende Elektriker tut sich schwer mit einer Ergebnisbewertung.


    Danke & Gruß

    Hans Jürgen

    Hallo,


    und danke für die Rückmeldungen.


    Die Kugel hängt via Schnellverbindungsglied am Motor. Das wirkt an sich beim Anfahren dämpfend, ähnlich der Kette, wenn auch nicht in vergleichbarem Maße. Darüber hinaus ist der Motor DMX-fähig. Man könnte die Situation des Anfahrens/Bremsens daher noch weiter entspannen, in dem man via DMX die Drehzahl schrittweise auf Endwert steigert/verringert und nicht abrupt anfährt/bremst.


    Grüße

    Hans-Jürgen

    Hallo Kollegen,


    eine eher banale Frage. Wir müssen eine Spiegelkugel sichern, es geht um die Sekundärsicherung. Normalerweise Schnellverbindungsglied - Kette - Schnellverbindungsglied. Da die Kugel jedoch aus baulichen Gründen direkt unter dem Motor hängt, ist die Länge der Sekundärsicherung sehr klein. Drei aneinandergereihte Schnellverbindungsglieder passen von der Länge her perfekt. Nun die Frage: ist das zulässig? Ohnehin wären zwei in der Sekundärsicherung Anfang/Ende verbaut, das Dritte ersetzt quasi die Kette. Die Schnellverbindungsglieder sind nach BGV-C1 für 200kg max. zugelassen.


    Danke & Gruß

    Hans-Jürgen

    Hallo werte Kollegen,


    ich habe hier einige Studio Beams mit 150 Watt Vorschaltgerät. Von der Beleuchtungsstärke her würden allerdings 70W G12 Lampen ausreichen. Ich nehme an, dass das nicht mit dem 150 Watt Vorschaltgerät vereinbar wäre?


    Beste Grüße
    Hans-Jürgen

    Hallo an alle,


    vielen Dank für die guten bisherigen Anregungen!


    Ja, die Omega-Klammer ist Rigging-Bestandteil der Lampe. Mir gefällt die Variante via Landaptor ganz gut. Nun hatte ich zunächst überlegt, mit zwei Stück davon und einer entsprechenden Montageschiene zu arbeiten. Die 4-Punkt Befestigung mittels 4x Lindaptor und einer entsprechenden Montageplatte gefällt mir allerdings besser. Nur habe ich noch keine Ahnung, wo ich diese Platte herbekommen könnte...


    Beste Grüße
    Hans-Jürgen

    Hallo liebe Kollegen,


    ein Kunde möchte in einer Festinstallation 6 LED-Washer (Showtec iW-720) eingebaut haben. Als Montagepunkte (die Lampen hängen kopfüber) kommen vorhandene Stahlträger (nicht tragend) in Frage. Nun hätte ich hierfür Doughty Scissor Clamps verwendet. Dies gefällt dem Kunden aber leider nicht, da auf diese Weise ein Abstand zwischen Lampe und Träger entsteht (klar, da ist ja auch die Klemme dazwischen). Am liebsten hätte er die Baseplate direkt am Träger anliegend. Natürlich fielen so Vorschläge wie "den Träger anbohren", wovon ich mich natürlich distanziert habe. Welche anderweitigen Montagemöglichkeiten gäbe es?


    Besten Dank & Grüße
    Hans Jürgen