Beiträge von Tobias Zw.

    Soviel zur Theorie in der Praxis kommt meistens nur bei sehr großen Produktionen tatsächlich jemand zur Kontrolle.

    Es geht nicht drum, ob jemand kontrolliert - es geht drum, was passiert, wenn Dich ein Besucher auf Schadenersatz verklagt.

    Wenn ich irgendwann nicht mehr arbeiten gehen will, werde ich zur nächsten Amateurdisco gehen, in der ein Thomann-Laser läuft, und verklage danach den Betreiber und / oder Veranstalter, weil's in den Ohren piept und ich auf einem Auge graue Schleier sehe.


    DIN 15905-Messung?

    Laser-Abnahme durch Amt für Arbeitsschutz?


    Das Verfahren habe ich schon gewonnen, bevor der Richter zur Tür reinkommt... dann können mir die Discobuben schön die Rente zahlen...


    Mit zynischen Grüßen Tobias Zw.

    1. delaytowers sollte man nie ohne supportmannschaft lassen! (vor allem wenn da die TV fraktion im spiel ist. am besten bewaffnen! ;-) )

    Als Berufswaffenträger melde ich mich für diesen Einsatz freiwillig! Was bekommt man eigentlich als Tagessatz für die Kreuzqualifikation Tonmann / Meister fVaT / Bewacher mit Waffensachkunde? Du hast mir da ein neues Geschäftsfeld aufgezeigt!

    :D

    BTT: Ich erinnere mich noch daran, wie wir danach unsere BSS-Weichen umgejumpert haben, dass sie nach einem Stromausfall eben nicht mehr automatisch in "Mute" blieben. Lernen aus den Fehlern anderer.


    Sehr schickes Video ist auch dieses: https://www.youtube.com/watch?v=wxLQwYREhNk - aus heutiger Sicht bekommt man da noch retrograde Angst um die Besucher, so an manchen Stellen...


    Mit besten Grüßen Tobias Zw.

    Legal nicht, denn die maximale Abstrahlung ist vorgeschrieben.

    Moin Marco, als Betreiber eines Gebäude-WLANs mit 50, 60, 70... Access Points und mit einem ordentlichen WLAN-Controller davor (hust *Cisco* hust) kann man ganz leicht die Rogue WLANs identifizieren und abschießen: Guckst Du hier: Rogue AP - Mitigation.


    Mal davon ab @all erfordert es schon die Professionalität und die gute Erziehung, dass man sich mit dem Betreiber abstimmt, bevor man in einem fremden Haus APs in Betrieb nimmt.


    Mit freundlichen Grüßen vom ehemaligen Rogue WLAN-Großwildjäger

    Tobias Zw.

    Ich begnüge mich mit dem Blick aufs Thermometer - welches ich bislang auch für ein Allgemeingültiges Messverfahren hielt...

    Immer dran denken: Körperkerntemperaturen unter 27° C und über 42° C sind ohne Intervention mit dem Leben nicht vereinbar.


    Stay hydrated!


    Mit freundlichen Grüßen aus dem abgedunkelten Büro

    Tobias Zw.

    Charlie Mariano übrigens ist auf einem Ohr taub, (...)

    Inzwischen auf beiden: Charlie Mariano, gebürtig Carmine Ugo Mariano, (* 12. November 1923 in Boston, Massachusetts; † 16. Juni 2009 in Köln) ...


    Aber der einzige mir bekannte Profimusiker, der konsequent ein ganzes Konzert über nur falsche Töne tuten konnte!


    ;)


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    --> hat bei Charlie Mariano Monitor aus der Front gemacht, das war schon schön...

    Auch ein Haus WLAN kann stören.

    Umgekehrt: Jeder fremd eingebrachte Router stört das Haus-WLAN!


    Deshalb: Wer den Betreiber liebt, bleibt kabelgebunden.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    --> Der als Betreiber regelmäßig fremde Router im Haus aufspüren und stilllegen musste

    -----> Glaubt mir, mit einem ordentlichen WLAN-Controller mache ich störende Rogue-Router in meinem Haus auch so platt. 3:-)

    Nachtrag: Mir sind ja die Funken egal; ich habe aber schon lange private Tarnheadsets mit Schallschlauch, die in meiner „Doktortasche“ mit mir reisen. Jeweils einmal Motorola GP 360-kompatibel, Motorola DP/Tetra-kompatibel, Kenwood-Norm und Motorola CP040, dazu noch einen Schallschlauchhörer mit 3,5mm Klinke für an die üblichen Faustmikrofone („Rasierer“). Damit hast Du dann 99,9% der Funken, die Dir begegnen erschlagen, und steckst Dir nix in Körperöffnungen, wovon Du nicht weißt, wie gut es vorher gewaschen wurde...


    Life is Simple ist da eine funktionierende Quelle für bezahlbare Nachbauten, wenn man nicht unbedingt 100% Motorola Platinpreis mit Blattgoldauflage bezahlen will.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    - Funkgeräteästhet -

    uhhhh... plastik rauchen, ob das so ne wirklich gute idee ist??

    Ich erweitere zu:


    Uhhhh... Rauchen, ob das so ne wirklich gute Idee ist??


    :evil:


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    - lehnt Rauchen und Dampfen in allen Varianten ab -

    Die Kurzfassung zum Thema drahtlose Kommunikation -


    Billige Lösung: PMR446-Funkgeräte.


    Guckst Du Wikipedia.


    Pro:

    • Günstig im Einkauf
    • Gibt's inzwischen auch digital
    • einfache Bedienung
    • Anmelde- und Frequenznutzungsgebührenfrei
    • Gibt's inzwischen auch mit professioneller Hardware von Motorola
      (z. B. XT-460)

    Contra:

    • Sehr beschränkte Reichweite (wenige Dutzend Meter bis maximal 5-10km von Berggipfel zu Berggipfel ohne irgend etwas dazwischen)
    • Kurzfristig Geräte zumieten ist schwierig
    • Nicht abhörsicher
    • Professionelle Geräte und professionelles Zubehör (Headsets!) sind rar
    • Kann von jedem Horst mit PMR-Funke, Fahrschulfunk oder Babyphonen gestört werden
    • Nur (je nach Ausführung) acht oder 16 Kanäle, d. h. Gesprächsgruppen


    Ordentliche Lösung: Analoger Betriebsfunk im 2m- oder 70cm-Band


    Guckst Du Wikipedia.


    Pro:

    • Deutlich höhere Reichweiten als mit PMR
    • Weitgehend störungsfreie Nutzung, da Betrieb auf extra durch die BNetzA zugeteilten Betriebsfunkfrequenzen (sog. Wanderfrequenzen sind bundesweit verfügbar, ansonsten gibt's auch örtlich gebundene Zuteilungen)
    • Hardware (FuG und Zubehör) sind Industriestandard, z. B. die allseits beliebte Motorola GP- und GM-Serie sind, obwohl von Motorola abgekündigt, weit verbreitet weil unkaputtbar
    • Wird nicht von jedem Horst, der Fahrschule oder Babyphonen gestört
    • Zusätzliche Geräte sind in fast beliebiger Zahl kurzfristig mit Wunschfrequenzen und Zubehör bei den einschlägigen Anbietern (insbesondere Riedel und Kölnton) erhältlich
    • Betrieb mit Relais (Repeater) möglich, dadurch erhebliche Reichweitensteigerung - erfordert jedoch Fachwissen

    Contra:

    • Die Geräte kosten Geld - jedenfalls deutlich mehr als irgendwelche PMR-Baumarktfunken
    • Die Frequenzen müssen bei der Bundesnetzagentur beantragt werden, Frequenznutzungsgebühren werden pro Gerät und genehmigter Frequenz berechnet
    • Mit Funkscanner abhörbar
    • Es gibt nur wenige bundesweite Wanderfrequenzen, bei umfangreichen Funknetzen, die mehrere Gesprächsgruppen = Kanäle erfordern wird es rasch teuer und kompliziert

    Digitaler Bündelfunk (DMR bzw. motoTRBO)


    DMR Tier II, III oder IV (motoTRBO - Motorola-spezifisch). Guckst Du Wikipedia.


    Pro:

    • Der derzeitige Industriestandard für professionelle Funkanwendungen
    • Gerät-zu-Gerät-Verbindungen oder Nutzung von Repeatern möglich
    • Da die Repeater über IP vernetzt werden können, sind theoretisch unbegrenzte Reichweiten möglich (Ausbau eines zellulären Systems)
    • (Fast) unendliche Anzahl möglicher Gesprächsgruppen
    • 1:1-Verbindungen (wie Telefonie) möglich
    • Vorrangschaltungen / Notfalldurchsagen möglich
    • Durch Führen mehrerer Funkgespräche auf einer Frequenz bzw. einem Frequenzpärchen sehr frequenzeffizient
    • Für "Nichtkombattanten" mit Funkscannern nicht ohne weiteres abhörbar
    • Sehr große Anzahl an Features / Funktionen, Einbindung von Leitstellensystemen, GPS-Ortung, Datenversand, Funken über App auf Smartphone...
    • Die Hardware der Motorola DP- und SL-Serie ist leider geil
    • Zusätzliche Geräte sind in fast beliebiger Zahl kurzfristig mit Wunschprogrammierung und Zubehör bei den einschlägigen Anbietern (insbesondere Riedel und Kölnton) erhältlich

    Contra:

    • Kostet richtig Geld
    • Die Frequenzen müssen bei der Bundesnetzagentur beantragt werden, Frequenznutzungsgebühren werden pro Gerät und genehmigter Frequenz berechnet
    • Einrichten / Programmieren erfordert erhebliches Fachwissen


    Sollten Detailfragen bestehen - ich helfe da gerne...


    Mit freundlichen Grüßen


    Tobias Zw.

    - Käufer, Programmierer und regelmäßiger Nutzer digitaler Funkzellen -

    eigentlich sollten längere wellen eine bessere reichweite bedeuten.

    Nicht zwingend. VHF trägt weiter (und ein bisschen mehr "über den Horizont") als UHF, was aber in der Anwendung als Funkmikro irrelevant ist, da man prinzipiell immer eine Sichtlinienverbindung zwischen Sender und Empfänger hat.

    UHF reflektiert aber besser an Beton/Stahl/Glas. Von daher funktioniert UHF besser, wenn zwischen Sender und Empfänger Aufbauten oder biologische Weichabsorber stehen oder die Strahlung in verwinkelten Aufbauten "um die Ecke" gehen soll.

    Das Prinzip ist auch bei anderen Funkanwendungen bekannt, so z. B. bei BOS-Funk oder Funkamateuren.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    - oder, für die anderen: vy 73 de DJ5UD

    - oder die ganz anderen: Verstanden, Ende.

    ;)

    Ist es okay, wenn ich darum bitte, dass vielleicht hier mal ein Cut gemacht wird?


    Taroc hat ja durch seine Fragen und Mitarbeit gezeigt, dass er großes Interesse an der Veranstaltungstechnik und der Elektronik hat, und wir als Forum helfen sicher gerne.


    Ein solches Forum ist aber meiner gar nicht so bescheidenen Meinung nach methodisch-didaktisch vollkommen ungeeignet, handwerkliche Fähigkeiten wie ordentliches und sicheres Löten oder das Verständnis für die Grundlagen der Elektronik zu vermitteln.


    Ich befürchte, dass ihm dadurch ein gefährliches Halbwissen - z. T. auch sachlich Falsches - vermittelt wird, das über kurz oder lang zu Frustration oder Unfällen führt.


    Mein dringender Rat an Taroc ist deshalb, sich einen handwerklich-technisch orientierten Betrieb zu suchen, wo ihm - vielleicht auch im Rahmen eines unbezahlten Praktikums neben der Schule her - die notwendigen Grundlagen vermittelt werden.


    Und dann solltest Du wirklich mal mit kleineren Projekten wie z. B. dem Selbstbau eines Kabeltesters oder dem Löten von fünf Dutzend Mikrokabeln anfangen, bevor Du in einem fremden €€€-Gerät rumbrätst.


    Glaube mir: Du musst nicht die Fehler wiederholen, die andere vor Dir begangen haben.


    Auch wenn es verführerisch ist.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    --> musste als Siebzehnjähriger (!) eine Endstufe bezahlen, die er so gut repariert hatte, dass der Ringkerntrafo zu einem massiven Kupferblock eingeschmolzen war. Das hat weh getan.

    Ist zwar nicht mehr "s kloine Handwerkerle" sondern eine mittelständische Firma, aber ein interessanter Ansatz um soziale Absicherung mit Flexibilität zu verbinden :


    https://www.ambion.de/mission300/

    Hm. Da wäre ich jetzt mal gar kein Fan von... Das ist ja kurz vor Anwendung des NV Bühne in der freien Wirtschaft, Beschäftigung von Befristung zu Befristung mit Angst vor'm Saisonende.


    Aber schön hip und kumpelhaft formuliert, dass man kein vernünftiges Arbeitsverhältnis zu normalen Bedingungen anbieten will.


    Zum Vergleich: Ich war Mitte der Neunziger auch einer der "klassischen" scheinselbständigen Freien, der 95% für eine Firma gearbeitet hat. Schon 1998 (!) war das aber für eine kleine PA-Bude überhaupt kein Problem, mich zu fairen Konditionen ganz normal anzustellen. So mit Stundenkonto, Urlaub, unbefristetem Arbeitsvertrag und allem, was dazugehört.


    Die Firma ist daran nicht eingegangen, im Gegenteil: Die haben inzwischen eine zweistellige Anzahl fest Angestellter. Und ich vermute mal mit korrekten Arbeitsverträgen.


    Mir ist unklar, warum das bei anderen nicht funktionieren soll?


    VG mit arbeitnehmerfreundlichen Tobias Zw.