Beiträge von Tobias Zw.

    Danke für die bisher gegebenen Antworten, das ist ja soweit auch alles klar... es besteht weiter die spannende Frage: Gibt es eine wie auch immer geartete Norm, Richtlinie, Vorgabe, Empfehlung... WIE die Punkte zu prüfen sind? Für Sekuranten gibt's ja die "DIN EN 795, Schutz gegen Absturz Anschlageinrichtungen - Anforderungen und Prüfverfahren", aber die halte ich hier für nur ganz ganz bedingt anwendbar... ;)


    Hintergrund der Frage ist, dass ja immer wieder über die "vorgeschriebene regelmäßige Prüfung der Anschlagpunkte" geschwurbelt wird, aber bei Nachfrage keiner derer, die darüber sprechen, sich dazu äußern kann, WARUM* genau und vor allem WIE geprüft werden muss...


    Beste Grüße Tobias Zw.


    * Ja, GBU durch den Betreiber ist schon klar... :)

    Um‘s zu spezifizieren: dass die Punkte zumindest nach Maßgabe des Herstellers oder Inverkehrbringers geprüft werden müssen, ist schon klar. Was für mich wichtig ist, ist ob es entweder im Baurecht, seitens der Unfallversicherungsträger oder als Norm Vorschriften oder Empfehlungen zu Prüfzyklen und zur praktischen Durchführung der Prüfung vergleichbar der DIN 4426 für Sekuranten gibt.


    Flo & Matze sind eine gute Idee, mal sehen, ob sie sich an ihren alten Mitschüler aus der Meisterschule erinnern... ;)


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    - steht auf Quellen und Normen -

    Hallo zusammen,

    hat einer von Euch belastbares Wissen darüber,

    a) in welchen zeitlichen Abständen Rigging-Anschlagpunkte am Gebäudetragwerk geprüft werden sollten und

    b) nach welchen Normen oder anerkannten Regeln der Technik diese Prüfung erfolgen muss?

    Freue mich auf kompetente Antworten!

    MfG Tobias Zw.

    - weiß auch nicht alles ;) -

    floger Der einzige, der bei meinen Veranstaltungen nach einem Nullleiterabriss beinahe mal den Geist aufgegeben hätte, war ich, als unvermutet der Ausgleichsstrom der Schieflast durch meinen zarten Körper floss... das beinhaltete dann aber auch noch eine nicht sachgemäße Ausführung des PEN und wäre dann mehr Veranstaltungsabbruch wegen defektem Techniker* gewesen.


    :D


    Bah, wat han ich jetzt fies den thread gekapert, back to topic, please!


    * "Ich wusste gar nicht, dass Euer Tonmann neuerdings raucht - aus den Ohren...?"

    Ist bei mir zwar über 10 Jahre her, habe aber viel mit Alcons gemischt. Fazit: Tönt schön, neutral, angenehm, tut nicht weh - kein Rock'n'Roll-Holz, aber für Sprache und künstlerisch wertvolles Beschallungsmaterial wunderbar. Recht neutral, hochauflösend, fein, viel gain before feedback ;)


    Wenn's ganz hart drängt, kannst Du ja mal bei http://www.luxav.de die Kollegen Münch oder Zeidler fragen, ob sie noch ihr Alcons haben. Ich hab's immer geliebt.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Hm.


    a) Ich bin Freund der einfachen Luftgüte-Messgeräte bei Einsatz von Trockeneisnebel, dann weiß ich, dass ich so ab 1.000, 1.200 ppm mal ernsthaft über Belüftung nachdenken sollte, damit mir die Besucher nicht einschlafen.


    b) CO2 an sich ist nicht giftig, es erstickt ja nur durch die Verdrängung des Luftsauerstoffs. Da das Volumen beim Auftauen über'n Daumen um das 1.000fache zunimmt, müssen die da aber Trockeneis zentnerweise abgekippt haben, um diesen Effekt zu erreichen? Waui. Erinnert mich an damals, als mein Mitbewohnergastronom eben so zu Tode kam: https://www.welt.de/vermischte…-des-Star-Gastronoms.html.


    Also, Ihr Kinder: Auch beim Nebeln Gefährdungsbeurteilungen machen...


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Hallo, ich muss da leider mal in Michas (Admins) Horn tuten: Da ist soviel dran verkehrt, dass sich hier die einzelne Auflistung der fachlich-handwerklichen (und tatsächlich auch gefährlichen) Fehler nicht lohnt.


    Gehe mal bitte zu Deinem Schulleiter und dem Verantwortlichen für die Technik-AG und arbeite mit beiden intensiv diese Dokumente in dieser Reihenfolge durch:


    1.) https://www.unfallkasse-nrw.de…Informationen/215-322.pdf


    2.) https://publikationen.dguv.de/…/pdf/download/article/596


    3.) https://publikationen.dguv.de/…/pdf/download/article/597


    Nimm es bitte nicht als böses Gemecker, aber Ihr braucht dringendst einen Profi*, der Euch unterstützt - und der Direktor braucht dringendst eine Bühnen- und Studiofachkraft, die für ihn Leitung und Aufsicht übernimmt...


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    - vor 30 Jahren auch in einer Technik-AG angefangen... ;) -



    * "Profi" heißt in diesem Falle nach Gefährdungsbeurteilung auf Basis der Vorgaben der Unfallkassen: Wegen Aufbau eines statisch unbestimmten Traversensystemes ein Meister oder Ingenieur für Veranstaltungstechnik.

    Soviel zur Theorie in der Praxis kommt meistens nur bei sehr großen Produktionen tatsächlich jemand zur Kontrolle.

    Es geht nicht drum, ob jemand kontrolliert - es geht drum, was passiert, wenn Dich ein Besucher auf Schadenersatz verklagt.

    Wenn ich irgendwann nicht mehr arbeiten gehen will, werde ich zur nächsten Amateurdisco gehen, in der ein Thomann-Laser läuft, und verklage danach den Betreiber und / oder Veranstalter, weil's in den Ohren piept und ich auf einem Auge graue Schleier sehe.


    DIN 15905-Messung?

    Laser-Abnahme durch Amt für Arbeitsschutz?


    Das Verfahren habe ich schon gewonnen, bevor der Richter zur Tür reinkommt... dann können mir die Discobuben schön die Rente zahlen...


    Mit zynischen Grüßen Tobias Zw.

    1. delaytowers sollte man nie ohne supportmannschaft lassen! (vor allem wenn da die TV fraktion im spiel ist. am besten bewaffnen! ;-) )

    Als Berufswaffenträger melde ich mich für diesen Einsatz freiwillig! Was bekommt man eigentlich als Tagessatz für die Kreuzqualifikation Tonmann / Meister fVaT / Bewacher mit Waffensachkunde? Du hast mir da ein neues Geschäftsfeld aufgezeigt!

    :D

    BTT: Ich erinnere mich noch daran, wie wir danach unsere BSS-Weichen umgejumpert haben, dass sie nach einem Stromausfall eben nicht mehr automatisch in "Mute" blieben. Lernen aus den Fehlern anderer.


    Sehr schickes Video ist auch dieses: https://www.youtube.com/watch?v=wxLQwYREhNk - aus heutiger Sicht bekommt man da noch retrograde Angst um die Besucher, so an manchen Stellen...


    Mit besten Grüßen Tobias Zw.

    Legal nicht, denn die maximale Abstrahlung ist vorgeschrieben.

    Moin Marco, als Betreiber eines Gebäude-WLANs mit 50, 60, 70... Access Points und mit einem ordentlichen WLAN-Controller davor (hust *Cisco* hust) kann man ganz leicht die Rogue WLANs identifizieren und abschießen: Guckst Du hier: Rogue AP - Mitigation.


    Mal davon ab @all erfordert es schon die Professionalität und die gute Erziehung, dass man sich mit dem Betreiber abstimmt, bevor man in einem fremden Haus APs in Betrieb nimmt.


    Mit freundlichen Grüßen vom ehemaligen Rogue WLAN-Großwildjäger

    Tobias Zw.

    Ich begnüge mich mit dem Blick aufs Thermometer - welches ich bislang auch für ein Allgemeingültiges Messverfahren hielt...

    Immer dran denken: Körperkerntemperaturen unter 27° C und über 42° C sind ohne Intervention mit dem Leben nicht vereinbar.


    Stay hydrated!


    Mit freundlichen Grüßen aus dem abgedunkelten Büro

    Tobias Zw.