Beiträge von Tobias Zw.

    Naja, sehen wir‘s mal realistisch: bei wachsender Weltbevölkerung und gleichzeitig wachsender Ressourcenknappheit, bei steigenden widrigen Umständen wie Klimawandel, Zunahme von Starkwetterereignissen, bei zunehmenden Konflikten weltweit und während immer mehr Autokraten, Diktatoren und sonstiges Geschmeiß den Handel als Vorstufe kriegerischer Auseinandersetzungen sehen… wird‘s auf Sicht nicht besser werden.


    Und ich vermute, dass Windschutzscheiben und Mischpulte dabei das kleinste unserer Probleme sein werden - Beispiele: Europaweiter Aluminium-Produktionsstop droht, Steigende Energiepreise: EU-Kommission rät zu schnellem Handeln, IPhone-Produktion wird wegen Chip-Knappheit verringert… und dann kommt die Verknappung von Lebensmitteln und Trinkwasser hinzu.


    Diese globale Gemengelage beweist auf‘s Schönste, dass irgendwann die Grenzen des Wachstums erreicht sind, und wenn wir nicht bald auf komplett andere Formen der Wirtschaft und der Wertschöpfung umstellen, dürften wir, unsere Kinder und Enkel eine wenig rosige Zukunft vor sich haben. Ich bin da aber auch derzeit wenig optimistisch.


    Mit vorsichtig-abwartenden Grüßen Tobias Zw.

    …da ich gerade auf Haussuche bin, kann ich ziemlich genau einschätzen, dass meine Kinder sich NIE ein Haus leisten können werden, geschweige denn noch irgendwas in der Tasche für Renovierungen haben!

    Du, ich habe gerade ein Haus mit Gartenmitbenutzung zu vermieten... mit bestem Vermieter der Welt im Nachbarhaus im schönsten Ort der Welt.


    Halt nicht in Marzipan City ;)


    Mit besten Grüßen vom hoch verschuldeten Tobias Zw.

    - ja, wir werden nie das haben, was unsere Eltern erwirtschaftet haben, und unsere Kinder sind noch schlimmer dran -

    Und zurück von humanistischer Bildung und Aesop zur harten Praxis:


    Ich habe mir heute die Freiheit genommen, die Regeln für die Teilnehmer an unseren Seminaren festzusetzen - und die lauten: 2G.


    Oder frischer Test auf eigene (also Teilnehmer-)kosten + ununterbrochenes FFP2-Maske tragen in Innenräumen. Und das setze ich durch, da gibt's dann halt nix zu trinken oder essen.


    Ich hab' die Faxen nämlich so dicke, dann sollen sich die Damen und Herren Impfverweigerer mal überlegen, was für sie schlimmer ist...


    Mit sich selbst (!) schützenden Grüßen


    Tobias Zw.

    Nicht ganz Impfpflicht, aber durchaus veranstaltungssicherheitsrelevant:


    Mann tötet Tankstellen-Kassierer wegen Ärger über Maskenpflicht


    Ob der fortschreitenden Selbstradikalisierung der eher kleinen, aber lauten Gruppe der antiintellektuellen Maßnahmenkritiker, die von Hetzern, Betrügern und Faschisten angefeuert wird, muß man im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung für Veranstaltungen jetzt einfach mal klar konstatieren, dass diese Menschen ein erhebliches Gefährdungspotential - aktuell durchaus auf Augenhöhe mit radikal-islamistischen und rechtsextremen Terroristen - darstellen.


    Ein Grund mehr, darauf zu hoffen, dass mit ausreichender Durchimpfung der Gesellschaft und 2G irgendwann AHA+L nur noch Empfehlungen und nicht mehr Pflicht sein könnten. Im Moment sieht‘s aber nicht gut dafür aus…


    Mit entsetzten Grüßen Tobias Zw.

    Diese Geschichten aus der schlimmen Zeit… ich bin nur mal auf der Truckrampe mit einem Dreier-Rack QSC EX-Amps links abgebogen. Gottseidank ist den teueren Endstufen nichts passiert, weil sie weich - nämlich auf mich - gefallen sind.

    Diese Marathongigs, bei denen man mangels Schlaf spätestens ab Abbaubeginn eigen- und fremdgefährdend war: in der Galeria der Messe Frankfurt sagte der Rigger noch zu mir „Tobias, pass mal beim Runterfahren auf, dass die Motoren alle gleichmäßig fahren,“ und ich sagte Ja und schlief auf einem Superscan-Case sitzend einfach ein.


    Ungeschriebenes Gesetz des Rock‘n‘Roll: Früher war alles schlechter, nur die Musik dazu war besser!


    Mit Altmännergrüßen Tobias Zw.

    Anstrengende körperliche Arbeit und das tragen einer Maske geht oft nicht zusammen. Das hantieren mit schweren Geräten ist so ein Fall, wo ich selber auch schon oft die Maske abnehmen musste um besser Luft zu bekommen. Bei soetwas braucht es doch dann pragmatische und machbare Lösungen. Tests zum Beispiel.

    Tausende von Feuerwehrleuten, Asbestsanierern, Malern und Lackierern oder Laborarbeitern wundern sich jetzt…


    Die Lösung ist NICHT, dann die Maske abzusetzen, sondern häufigere Pausen. So ist das im Arbeitsschutz auch geregelt. Wenn Du auf einer von mir betreuten Baustelle so handeln würdest, wärst Du auf dem Heimweg.


    Und wenn Du eine körperliche Vorerkrankungen hast, die verhindert, dass Du Maske trägst (und da gibt es nicht so viele, z. B. COPD oder schwere Formen von Asthma), dann kannst Du halt leider nicht in Bereichen arbeiten, wo Maske getragen werden muss. Also auch nicht als Feuerwehrmann oder Maler und Lackierer.


    Mal davon ab, dass eine medizinische Maske den Ein- und Ausatemwiderstamd nicht erhöht.


    Ein Test ersetzt NICHT das Tragen ein Maske.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Das wollte ich letztes jahr schon. Aber als ich die Anzahl der verfügbaren Dosen gehört habe, dachte ich, dass ich die besser den Älteren lasse. Ist da dieses Jahr mehr verfügbar. Bzw. eine Impfung unter 60 nötig / sinnvoll.

    Antworten auf alle Deine Fragen findest Du auf der Seite des für Impfungen zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts: Link :)


    VG TZw

    Mir geht dieser ganze Bullshit inzwischen so hart auf den Sack - mir fehlt jedwedes Adjektiv dafür!

    Jüngstes Beispiel: einer unserer Freien propagiert seit Monaten 4G - sein viertes G ist "gesund". "Ich brauche keine Impfung, ich bin gesund, alles nur Verarsche, ..."

    Biete ihm doch mal das fünfte "G" an: "Geprügelt, bis die Tränchen rollen..."


    :evil:


    Mal davon ab, aber auch relevant: Ich hab' eben meine gesammelte Großfamilie zur jährlichen Influenza-Impfung beim Doc angemeldet. Vergesst die dieses Jahr bitte nicht, man kann halt Läuse *UND* Flöhe haben... und die üblichen Argumente für die CoViD-19-Impfung gelten exakt genauso für sie saisonale Influenza.


    Also: Hopphopp, m. deltoideus des nicht dominanten Armes freigelegt und pieks!


    Mit penetrant-bevormundenden Grüßen Tobias Zw.

    -keine Aussage zu:

    -was passiert, wenn dann einer positiv getestet wird?

    -wer muss den ggf. wie schnell ersetzen?

    Und DAS zeigt, dass gerade viel zu viele Leute Hygienekonzepte schreiben, die GAR KEINE Ahnung haben oder es einfach grob fahrlässig schlecht machen!


    Das Ausbruchsmanagement - und dazu gehört nun einmal eine positive Testung - ist schon seit IMMER Bestandteil jedes ordentlichen Hygieneplanes bzw. Hygienekonzeptes.


    Eins weiß ich: Wenn ich Veranstaltungen bzw. Hygienekonzepte auditiere oder irgendwann vielleicht mal als Sachverständiger vor Gericht ein warmes Wort dazu beitragen soll, werde ich genau *DAS* auch sagen. Es gibt genug anerkannte Regeln der Technik (TRBA 250!) und sonstige Empfehlungen zu den Inhalten eines Hygienekonzeptes, wer dann immer noch das Ausbruchsmanagement aus dem Konzept rauslässt handelt nicht mit der objektiv erforderlichen Sorgfalt...


    Mit zornigen Grüßen, weil diese Spacken alles noch weiter in die Länge ziehen und Breite walzen -

    Tobias Zw.

    Baumbuch sollte nicht nötig sein.

    Dann benötigst Du immer noch einen Standsicherheitsnachweis. Vertraue Deinem Statiker.


    Laut Website hat Müller zwar nicht nach Eurocode, aber DIN 4113 gefertigt. Ist zwar schon länger nicht mehr aktuell, ließe sich aber ggfs. auch verwerten?


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    billbo Es geht doch gar nicht ausschließlich um die tödlichen Verläufe, wobei die sich immer noch auf einem Niveau bewegen, das ich für unakzeptabel hoch halte in Relation zu basalen Einschränkungen wie Masken- und Impfpflicht.


    Es geht doch auch um die Menschen, die schwere Verläufe mit Langzeitschäden durchleben - was es bei einer Influenza so nicht gibt! -, um die Überlastung der Krankenhäuser (ein Blick auf die aktuelle Situation in den USA zeigt beängstigendes), um die Schäden durch den Ausfall elektiver Behandlungen und Eingriffe und um die volkswirtschaftlichen Schäden durch die Bekämpfungs- und Behandlungsmaßnahmen.


    Wer sich nur auf die Toten fixiert, verkennt die Gefahr dieser Pandemie. Erinnert sich noch jemand an Leute, die Kinderlähmung (Poliomyelitis) durchlebt haben und danach für ihr Leben eingeschränkt sind? Wollen wir uns wirklich Generationen von arbeitsunfähigen und zu finanzierenden COVID-Geschädigten leisten, nur um in den Club gehen zu dürfen? Wie viele Milliarden für die langfristige Nachsorge und wie viele Tote durch überlastete Gesundheitssysteme sind uns offene Clubs, Pauschalurlaub und Wegfall der Maskenpflicht wert, nur, weil wir als Gesellschaft zu blöd und zu feige sind, eine Impfpflicht einzuführen?


    Wir hatten früher ähnlich viele Unfalltote, und trotzdem wurden Gurtpflicht in Autos und Helmpflicht für Motorradfahrer eingeführt. Wo liegt unser verfluchtes Problem?


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Ich bin immer noch kein Jurist, aber so eindeutig sehe ich die Rechtsgrundlage dann doch nicht:


    [...]dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben[...]


    Da steht nicht, dass nicht bedrohte Teile der Bevölkerung zum Schutz des bedrohten Teiles irgendetwas zu tun haben.

    Gegenfrage: Warum wurden denn, als es die Impfpflicht für bestimmte Krankheiten noch gab, *ALLE* Menschen gegen Pocken oder Diphtherie geimpft? Genau. Weil alle Personen in der Bevölkerung dadurch gefährdet waren. Es muss hier also nicht mal ein Präzedenzfall geschaffen werden, wir müssten nur ein Instrument reaktivieren, das früher so schon zum allerüberwiegenden Teil akzeptiert war.


    ;)


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Entweder haben alle einen PCR Test oder Immunisierte bleiben unter sich.


    Das Leben könnte so einfach sein.

    ich weiß, es ist ein unerfüllbarer, utopischer Traum, aber stellt Euch einfach mal vor, ALLE Menschen, bei denen es gefahrlos möglich ist, wären immunisiert…

    Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in der DDR ab 1953 eine gesetzliche Impfpflicht, die bis 1970 sukzessive ausgeweitet wurde: Neben den Pocken wurde unter anderem gegen Tuberkulose (1953), Kinderlähmung (1961), Diphtherie (1961), Wundstarrkrampf (1961) und Keuchhusten (1964, dann in Form des DTP-Impfstoffes) verpflichtend geimpft, ab 1970 war auch die Impfung gegen Masern gesetzlich vorgesehen. Zur Aufnahme in Kinderbetreuungseinrichtungen musste ein Impfausweis vorgelegt werden. Pflichtimpfungen, die vorsätzlich oder fahrlässig nicht eingehalten wurden, konnten mit Verweis oder Ordnungsstrafe zwischen 10 und 500 DDR-Mark geahndet werden. In der DDR wurde die Pflichtimpfung gegen Pocken 1982 aufgehoben, bereits ab 1980 fanden keine Erstimpfungen mehr statt.

    In der Bundesrepublik gab es bis 1954 auch eine Impfpflicht gegen Diphtherie und je nach Bundesland auch teilweise gegen Scharlach, zudem bestand in den Jahren 1949 bis Ende 1975 eine allgemeine Impfpflicht gegen die Pocken. Rechtsgrundlage der damaligen Pockenimpfpflicht war noch immer das Reichsimpfgesetz von 1874. In den 1950er Jahren wurde diese Impfpflicht diskutiert, weil sie nach Meinung einzelner Kritiker gegen das im Grundgesetz verankerte Persönlichkeitsrechtverstoße. Das Bundesverwaltungsgericht entschied allerdings schon 1959, dass die Impfpflicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Die Impfpflicht gegen Pocken wurde schrittweise aufgehoben: Ab 1976 entfiel die Erstimpfung, es erfolgten nur noch Wiederholungsimpfungen (außer für Risikopersonen). 1983 wurde die Pockenimpfpflicht schließlich gänzlich aufgehoben.


    Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist.

    Es fehlt nicht an geeigneten Mitteln. Es fehlt nicht an rechtlichen Grundlagen. Es fehlt nur an Verständnis und Entschlusskraft der Entscheider.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Wenn ich das alles richtig mitbekommen habe ist da schon angekündigt, daß im Fall des Falles von 3G auf 2G zurückgefahren wird - und nein, "getestet" ist dann keines der beiden Rest-G :-)

    Wir HABEN doch schon den Fall der Fälle! Die Inzidenzen steigen schneller als im letzten Herbst, bei dem Reproduktionswert der Delta-Variante *kann* es mit den derzeit verfügbaren Impfstoffen keine Herdenimmunität geben… was ist daran so schwer zu verstehen??!?


    Vor einem Jahr haben wir uns mit vorzeitigen Lockerungen mit Karacho in die zweite und dritte Welle gefahren. Und jetzt wiederholen wir das exakt genau so wieder, „weil ja mal irgendwann mit den Einschränkungen Schluss sein muss - ich will auch mal wieder feiern gehen und nach Antalya in den Cluburlaub, Flüge sind gerade so billich!“


    Es ist zum Doppelko**en, die selben Verdrängungs- und Leugnungsmechanismen wie bei der Klimakatastrophe zeigen sich bei Politik und breiten Teilen der Menschheit auch beim Umgang mit der Pandemie. Wir gehören doch alle auf die Golgafrincham-Arche B, echt.


    Mit zornig-desillusionierten Grüßen Tobias Zw.

    BW prescht vor, zurück zur Normalität als geimpft/genesen oder mit PCR Test.


    Alles bei 100% Kapazität und auch für Tanz und Konzert...

    Jetzt bin ich kein Hellseher, aber ich befürchte, dass das a) kontraproduktiv und daher b) recht kurzlebig sein wird…


    Bei derzeit steigenden Inzidenzen, unzureichender Impfung der Bevölkerung und daraus resultierenden wachsenden Erkranktenzahlen und vor allem Krankenhauspatienten zeichnen sich notwendige, einschränkende Maßnahmen im Verlauf der nächsten vier bis acht Wochen doch bereits jetzt ab.


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.


    EDIT und Nachtrag: es zeigt aber, dass etliche Politiker und vor allem Lobbyisten sehenden Auges den derzeitigen Kenntnisstand der Forschung und die Lehren der letzten anderthalb Jahre ignorieren, um kurzfristig beim „Volk“ zu punkten. Diese Lockerungsmaßnahmenmasturbation, bevor wir als Gesellschaft die Gefährdung hinreichend in den Griff bekommen haben, erinnert mich irgendwie an Hieronymus Bosch-Gemälde… singend und tanzend in das Verderben.

    Hatten gerade im Büro eine Diskussionsrunde,
    weil sich ein Technikerkollege partout nicht impfen lassen möchte.

    Ich sag mal so: wenn ich als Erzieher arbeiten will, muss ich gegen Masern geimpft sein.


    Ich muss mich natürlich nicht impfen lassen.


    Dann arbeite ich halt auch nicht als Erzieher mit Kindern.


    Ist das denn so schwer?


    Erklär das vielleicht dem Kollegen mal - oder will er lieber Ex-Kollege sein?


    Andererseits: solche asozialen Ignoranten will man ja auch eigentlich nicht in der Belegschaft haben… 😒


    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.


    EDIT und Nachtrag: da ich weiß, dass sich gleich etliche auf den Schlips getreten fühlen werden und ob meiner Wortwahl intervenieren wollen: ich bin Freund der klaren Worte, beherrsche eigentlich recht ordentliches Deutsch und verabscheue Euphemismen. Ich meine das im wörtlichen Sinne so, wie ich es schrieb.

    Wer wegen persönlicher Befindlichkeiten gegen das Interesse seines sozialen Umfeldes und der Gesamtgesellschaft handelt und dabei billigend in Kauf nimmt, sie schwer zu schädigen, ist asozial. Und wer trotz aller Aufklärungsmaßnahmen immer noch nicht verstanden hat, wie die Impfung funktioniert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind, ist ignorant.