Beiträge von pegler

    Sehr schön gesagt, kann ich so nur unterschreiben. Dazu mache ich die immer wieder die Erfahrung, dass gerade beim Schauspiel eher recht stiefmütterlich mit dem Ton umgegangen wird, was die ganze Sache nicht vereinfacht.

    Zur Ausgangslage des TE: er schrieb von einer Sporthalle mit 600 Plätzen - nicht gerade optimal um dezent zu beschallen...

    never change a running system ;)
    warum ändern wenns bis jetzt doch ganz gut funktioniert hat?


    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.


    Unverstärkte Menschen auf einer Bühne funktioniert eigentlich nur in Kombination von gelernten Sprechern (z.B. Schauspielern) und auch vernünftiger Raumakustik. Theaterverein und Sporthalle hört sich nach genau dem Gegenteil an.


    Klar, Lavaliers und PA färben etwas und verschieben die Ortung - bei mir im Theater ist z.B. die PA komplett geflogen und es gibt keine Nearfills. Bei gewünschter Mikrofonierung der Akteure verschiebt sich die Ortung von der Bühne hoch in 5-6m Höhe....

    Bei einem aktuellen Stück habe ich den Fall, dass hinter einer Plexiglaswand gespielt und somit auch geredet wird. Ich habe mich für eine Positionierung der Mikrofone auf dem Boden entschieden, da diese möglichst unsichtbar sein sollen. Aufgrund der Abstände zu den Mikros sind die Gains weit aufgezogen und so ist halt eben auch viel unerwünschtes mit drauf. Ganz zu schweigen davon, dass sich die Ortung auch wieder nach oben verzieht.


    Wenn dir dein Sound mit Lavaliers verfälscht klingt, vllt weil eben die Ortung nicht passt, würde ich mit mehr Lautsprechern im Sinne von Nearfills und Delays arbeiten. So holst du dir zum einen wieder die Ortung zur Bühne und du musst deine MainPA auch nicht so aufreissen damit sie für die ganze Halle reicht.


    Im Festspielhaus Füssen arbeiten sie mit Kleinmembrankapseln, die auf ner ca. 30x30cm Holzplatte montiert sind. Diese werden an die Bühnenkante gelegt, wenn das gastspielende Theater keine eigene Schauspielverstärkung mitbringt. Was für eine Mikromarke das ist und für welche Saalbereiche die Mikros mit auf die PA gegeben werden entzieht sich leider meiner Kenntnis, da das immer von den Haus-Tecs übernommen wurde.


    Wenn du jetzt unbedingt bei deinem Vorhaben bleiben willst, keine Lavaliers zu nutzen, könnte ich mir Grenzflächen (mit recht hohem LowCut) an der Bühnenkante vorstellen und die Beschallung nur als Delaylines auszuführen. Sprich die ersten vier Reihen Zuschauer bekommen noch das komplett Unverstärkte und ab da füttern dann alle 4-5m kleine 6,5"-8" Boxen die Sprache immer wieder auf.

    eine ähnliche Bastellösung, aber dafür mit Motor zu fahren, gibts wohl zur PLS von Litecraft - meint zumindest Facebook/Mothergrid...
    Eine Statik gibts wohl laut Homepage dazu, kostet aber einen kleinen Obulus.

    Ich hab mich mal auf der Homepage von Axiom mal umgeschaut und da gibt es folgendes: http://www.axiomproaudio.com/i…pdf/2xAX12C_KPTFAX12C.pdf


    Offenbar sitzt die Riggingmöglichkeit jener Säule so eng (bzw. wird vom auf ihr lastenden Gewicht so eng), dass man problemlos zwei Elemente übereinander stellen kann. Mit entsprechenden Kontakten zum Metallbauer des Vertrauens wäre also kein 4m Trusstower nötig sondern "nur" ein 1,5m Trusshocker (nivelliert und ballastiert versteht sich)

    WLAN find ich frequenzmäßig nicht so geil - das Signal muss durch Wände und/oder Stockwerke. Und ohne Sichtverbindung (ist für Funk eh eher suboptimal) ne Richtfunkstrecke aufzubauen find ich schwierig.
    Es sollte quasi Idiotensicher sein, die mobilen Kisten einigermaßen Kompakt sein (Maximal ein 3-4HE Rack) und keinen größeren SetUp-Aufwand darstellen - Strom ran und läuft. Meine Kollegen würden mich umbringen, wenn sie, um ne "poplige" Mithöre an Start zu bringen, Bodos Netzwerkkurs besuchen müssten.

    Was heißt pro Kanal?

    So wie es da steht ;)
    Du kannst in der grandMA bei Fixtures ja jedem Feature und bei konventionellem Licht jedem Channel ne eigene Fadezeit geben.

    Der Cue läuft z.b. in 5sec durch, aber die Lampe hinten links für Position xy soll sich ganz langsam in ner Minute dazuschmuggeln.

    Klar kann man da nen zweiten Cue bauen, aber das ist dann halt die Frage der Arbeitsweise.

    Sorry für OT (vielleicht gehts auch nur mir so:/) aber ich wär dafür die einzelnen Lautsprecher"bereiche" nicht nur als System zu benennen sondern als Main und Delay. Das hätte zumindest meiner kleinen Verwirrung entgegengewirkt.

    Doch so prinzipiell schon, ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass pfeiffe das Hauptsystem meint, das zwingend Stereo sein muss.


    Die Edit hatte die Idee einer Leistungsmatrix - ein Kasten, in den die vier Ampkanäle reinspielen und dort je nach Veranstaltung umgeschalten werden können. Für große VAs ist dann das Hauptsystem stereo und das Delay mono mit unterschiedlichen Pegeln für oben und unten und für kleine VAs werden die vier LS vom Delay einzeln angefahren.

    Sind die Delayzeiten denn richtig eingestellt? Ich kenns so, dass man ein Delay nur wirklich wahrnimmt, wenn man es ein und ausschaltet bzw. speziell auf diesen einen Lautsprecher achtet.


    Und was ist, wenn du das Hauptsystem stereo lässt und mit einem Amp versorgst und die Delayline in Mono ausführst und somit für oben und unten je nen Ampkanal hast?

    Das Panorama wird von vorne vorgegeben und das Delay füttert nur auf...

    niggles Der Tipp mit VHF und Wisycom war echt top 👍 am Telefon waren die schon mal nett und freundlich, haben mir bestätigt, dass mein Vorhaben mit ihren Geräten geht, auf die Mailantwort warte ich aber aktuell noch...

    Mit 50m wär ich ja schon glücklich, aktuell streikts schon bei guten zehn Metern Luftline, sprich einem Stockwerk und dann kurz ums Eck.


    lisa f. Vielen Dank für die Info über Shure (hab mal nachgeschaut, die PSM900 kann auch das Point-to-Point) da konnte mir telefonisch bis jetzt nicht so ganz geholfen werden, bzw. wurde mir da die FP-Serie empfohlen, obwohl ich gesagt hatte, dass ich nichts mit Taschensendern/-empfängern haben will.

    Geht das auch mit einer niedrigeren Klasse als R-Serie oder können die sonst nicht miteinander?


    Für alle zur Info, die vllt mal was ähnliches Vorhaben:

    Mittlerweile habe ich bei meiner Recherche auch was entsprechendes bei Mipro gefunden, da wird ein Stationärer Sender sogar als eigenständiger Artikel geführt und nicht „nur“ als Zweitfunktion einer IEM-Kiste. Hat unterschiedliche UHF-Frequenzversionen, wäre Rackmontierbar hat ne abnehmbare Antenne und ist vor allem preislich recht attraktiv. Wer also nicht unbedingt, wie ich, durch Wände muss, sondern sich einfach nur ne ewige Kabelzieherei sparen will, kann sich den MT92-A mal ansehen.

    Ich hol mal hier die ganz großes Schaufel raus, da ich aktuell die Gastspielmithöranlage meiner Arbeitsstelle überholen soll.


    Folgendes Setting:

    Theatergastspiel auf Bühne XY Garderoben sind im Stockwerk über der Bühne oder gar im Keller. Bühne XY hat keine eigene Mithör/Einrufmöglichkeit für Technik und Schauspiel.

    Bisherige Lösung:

    Grenzfläche an Bühnenkante spielt auf nen kleinen Mixer und der spielt auf einen Taschensender. In den mobilen Mithörkisten sind entsprechende 9,5 Zoll Funkempfänger verbaut und die spielen ohne irgendwelches Zwischengerät auf nen kleinen Aktivlautsprecher.

    Überlegte zukünftige Lösung:

    Grenzfläche spielt auf Mixer spielt auf nen InEarSender (da höhere Funkleistung möglich, absetzbare Antennte, Rackmontage). Das Signal des InEar Senders wird von nem entsprechenden Funkempfänger (Rackmount und absetzbare Antennen Pflicht) empfangen und dieser spielt dann wie gehabt auf nen kleinen Aktivlautsprecher.


    Nun mein Anliegen:

    Ich weiß, dass es bei Sennheiser so geht, wie ich mir das vorstelle. Da ich aber so ein bisschen in der Theaterblase bin, hab ich nicht so den Marktüberblick. Gibt es Systeme von anderen Herstellern, die das so können, wie ich mir das vorstelle?

    Ich möchte auf jedenfall auf beiden Seiten, sowohl Sender als auch Empfänger, vernünftige Geräte mit rackmontierbarem Gehäuse und absetzbaren Antennen und kein Gebastel mit irgendwelchen Taschensendern.


    P.S. ich hab das gleiche schon im Hobby-Selbstbauthread geposted - falls ein Moderator mitliest, fänd ich es super, wenn es dort gelöscht werden könnte...:saint:

    Ich hol mal die ganz große Schaufel raus, weil ich bei mir auf der Arbeit die Gastspielmithöranlage überholen soll.

    Folgendes Setting:

    Theatergastspiel auf Bühne XY Garderoben sind im Stockwerk über der Bühne oder gar im Keller. Bühne XY hat keine eigene Mithör/Einrufmöglichkeit für Technik und Schauspiel.

    Bisherige Lösung:

    Grenzfläche an Bühnenkante spielt auf nen kleinen Mixer und der spielt auf einen Taschensender. In den mobilen Mithörkisten sind entsprechende 9,5 Zoll Funkempfänger verbaut und die spielen ohne irgendwelches Zwischengerät auf nen kleinen Aktivlautsprecher.

    Überlegte zukünftige Lösung:
    Grenzfläche spielt auf Mixer spielt auf nen InEarSender (da höhere Funkleistung möglich, absetzbare Antennte, Rackmontage). Das Signal des InEar Senders wird von nem entsprechenden Funkempfänger (Rackmount und absetzbare Antennen Pflicht) empfangen und dieser spielt dann wie gehabt auf nen kleinen Aktivlautsprecher.


    Nun mein Anliegen:

    Ich weiß, dass es bei Sennheiser so geht wie ich mir das vorstelle. Da ich aber so ein bisschen in der Theaterblase bin, hab ich nicht so den Marktüberblick. Gibt es Systeme von anderen Herstellern, die das so können, wie ich mir das vorstelle?

    Ich möchte auf jedenfall auf beiden Seiten, sowohl Sender als auch Empfänger, vernünftige Geräte mit rackmontierbarem Gehäuse und absetzbaren Antennen und kein Gebastel mit irgendwelchen Taschensendern.