Beiträge von pegler

    Beim Post-Fader-Subgruppen umnutzen muss man allerdings drauf schauen, dass die Fader nicht auf den Master assigned sind. Denn sonst ist dann plötzlich das Off-Topic-Telefongequatsche mit On-Air. Da ist dann aber wieder das Problem, dass man Gast und eigenes Mikrofon nicht ganz so schnell und bequem On-Air bekommt, wenn man es braucht.


    Ein Weg wäre, sowohl das Moderationsmikro und die Musik auf zwei Postfader Auxe aufzuteilen, ein Aux bekommt die Soundkarte, der andere Aux wird zurück ins Pult geführt um da, wie oben schon erwähnt auf den Master zu gehen und somit On-Air. Somit wäre der Wechsel zwischen /Moderation+Programm -> send-> soundkarte/ und /Moderation+Programm -> send -> On Air/ mit zwei Fadern recht leicht. Der Nachteil ist, dass durch den Split nach den Inputs mit den Leveln der Quellen Probleme geben könnte - z.B. wenn der Gast die gespielte Musik nur leicht aufs Ohr bekommen soll, dass er weiß wo man im Programm ist, kann man nicht einfach den Programmfader nach unten ziehen, denn sonst wirds On-Air auch leiser. Klar, kann man das in den Aux-Sends dann entsprechend bearbeiten, aber in ner Live-On-Air Situation ist es glaub nicht ganz ideal, wenn man sich in die (mehr oder weniger) Untiefen des Pultes begibt.


    Die andere Lösung wäre der Split vor den Inputs, sprich das Moderationsmikro und die Musikzuspielung liegen jeweils doppelt am Pult auf. Jeweils ein Input geht dann an nen Post-Fader-Aux und der andere Input kann dann direkt an den Master gehen. Wären zwar ein paar mehr Fader zu schubsen, aber wenn du vorher auch "nur" geschalten hast, kannst du das auch über die Mutegruppen machen.


    Mutegruppen lassen sich auf die Softkeys legen und leuchten entsprechend wenn sie aktiv, sprich gemutet, sind.


    Den Output der Soundkarte lasse ich mal außen vor, denn da läuft, so wie ich es verstanden habe nur der Telefongast drüber, den man entweder On-Air haben will oder nicht. Das vorhören des Gastes läuft über den PAFL-Bus.

    Die Files, die ich verlinkt hab (cambridge) sind für Lehr-/Übungszwecke freigegeben.


    OT Cambridge Website:

    Zitat

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    Wenn wir uns untereinander die fertigen Mixe präsentieren, wird das irgendeine Grauzone sein. Wir verkaufen die fertigen Tracks ja nicht an irgendein Publikum, aber mit den gewonnenen Erkenntnissen ist man schlauer und kann sein Wissen in Geld umsetzen...

    Es ist halt die Frage, was für ein Projekt das ist - Details deinerseits würden helfen.


    Je nach Art des Jobs sind die genannte SDI Kamera mit Splitter und entsprechenden Kabelstrecken das Mittel der Wahl oder es reicht eine CCTV-Überwachungskamera mit einer ausreichenden Auflösung, die ins Hausnetzwerk streamt und in jedem gewünschen Raum über nen Webbrowser das Bild ausgibt.

    Zwischen diesen beiden Möglichkeiten gibts sicher noch 1000 andere, aber damit man dir genauer helfen kann, brauchs mehr Infos.

    habe die anzeige gesehen. sind das jetzt schon die ersten notverkäufe wegen der Coronakrise?

    Notverkauf ist schon ein hartes Wort, wenn der Tisch aber nicht auf die VAs fährt, auf die er hätte fahren sollen und sonst nicht gebraucht wird dann machts ja nur Sinn das Teil wieder loszuwerden. Das Pult kostet ja auch ein bisschen was in der Anschaffung und das Geld haben oder nicht haben ist halt schon nicht zu vernachlässigen.
    Aber ich denke auch, dass hier nicht der richtige Ort ist um über die Verkaufsgründe eines nagelneuen Pultes zu diskutieren/spekulieren.

    Wir hatten im Herbst letzten Jahres den Harry de Lon vom Systemhaus Zeiler zu ner Produktdemo bei uns im Theater und der hat da auch ein LED-Saallicht vorgestellt. Die Leuchtmittel waren E27 "Glühbirnen" mit diesen Filament-LEDs drin und wurden, wenn ich es noch richtig weiß, über nen 24V Dimmer gedimmt. Lief sauber ohne Flackern und die LED-Birnen hatten Filamente mit unterschiedlichen Farbtemperaturen verbaut, die je nach Stromzufuhr an oder aus waren, also mit eingebautem red-shift.

    Bei der Präsentation hat der Harry gesagt, dass man bei einem entsprechenden Umbau der vorhandenen Saalbeleuchtung nur Dimmer und Leuchtmittel tauschen müsste und die Verkabelung wohl bestehen bleiben kann. Ich geh also mal davon aus, dass das System auch mit Stromschienen funktionieren sollte.

    Dennoch stellt sich so ein bisschen die Frage nach was für einer Beleuchtung du suchst. Die Beleuchtung in einem Ausstellungsraum ist ja eher so (also so kenn ich das), dass es pro Exponat eine oder mehrere von diesen speziellen "Ausstellungs"-Lampen gibt - diese sind aber eher weniger für eine gleichmäßige Saalbeleuchtung geeignet...

    Also die Halterungen für die roten Nord Monitore gibts auch einzeln zu kaufen - steht zumindest so im Text vom Link und der Rockshop würde sie auch für 79€ an den Mann bringen wollen. In der Beschreibung steht auch, dass die Monitor Brackets auch an einem Mikrofonstativ montierbar sind.

    Ich nutze einige XSW-D für Notfälle, letzter Einsatz war der Ersatz einer Funke, weil die Kondensator-Kapsel der Sängerin im Zelt nicht funktionierte. Also SM58s aus dem Koffer, Sender dran und los.

    Danke für den Erfahrungsbericht.

    Genau das DING meinte ich mit aktuell...

    Da wärs cool gewesen, wenn du, Rebecca, von Anfang an den von dir gesuchten Aufstecksender genau benennst. Denn zwischen XSW-D und ew100/ew500 ist ein nicht unerheblicher Unterschied - beide sind aber aktuell.
    Meine Akkuerfahrung bezieht sich auf die ew-Serie.

    Hat jemand Erfahrungen mit dem aktuellem Sennheiser System bezüglich :

    Klang, Zuverlässigkeit, Ausfälle, Akku Laufzeit, und son zeuchs...

    Du hattest da auch nach der Akkulaufzeit gefragt - da hab ich dir meine Erfahrung zu den Original-Sennheiser-Akkus geschrieben. Ich denke, dass sich diese Laufzeit systemübergreifend nicht groß ändern wird, weil überall das mehr oder weniger gleiche drinstecken dürfte.

    Also zu den Aufstecksendern kann ich recht wenig sagen, doch ich hab normale Funkstrecken von Sennheiser im Betrieb.

    Diese benutze ich, wenns die Stückdauer hergibt, mit Akku.


    Den Akkus (NiMH (auch nicht mehr die neueste Technologie)) traue ich 4-5 Stunden* über den Weg. Alles was drüber hinausgeht mache ich mit Batterien.


    *Soll heißen Gesamtspieldauer, also Zeitpunkt vom ersten Anschalten bis zum Stückende d.h. Soundcheck etc. muss man auch mit einrechnen.

    Ich benutze hauptsächlich Countryman B3 Lavaliers und die Reinigung „beschränkt“ sich auf das was sich außen am Kabel so ansammelt, sprich Schminke, Klebereste vom Leuko und Mastix 🤮 An Lösungsmittel nehme ich dazu Spiritus, Zewa und entsprechend Zeit.


    Ab und zu ist mal ein Schutzkäppchen zu ersetzen.


    Ich hatte bis jetzt erst zwei oder drei Fälle in gut acht Jahren Theater, dass mir ein Schauspieler das Mikro zugeschwitzt hat. Die Maske, die bei uns die Mikros klebt, kennt da aber auch die „Schwitzer“ und die bekommen ein kleines Polster unter die Kapsel.

    Mittlerweile bin ich auch der Meinung, dass Lavaliers eher in die Kategorie Verbrauchsmaterial gehören und so gibts als Spare auch nur die 50€ Lavaliers vom großen T. (die für den Preis wunderbar funktionieren)

    Defekte bei mir beschränken sich bei mir immer auf Kabelbrüche an den seltsamsten Stellen (was beweist, dass Schauspieler halt doch alles kaputt bekommen 😉); eine Kapsel ist mir noch nie gestorben - vielleicht aber auch nur weil vorher das Kabel durch war 🤔