Beiträge von pegler

    Es ist halt eine Frage, wo gespielt wird, wie die Wand bespielt wird und wie du sie am Boden befestigen kannst.

    Wenn die 10×4m einfach nur im Hintergrund stehen würde ich einen bespannten Lattenrahmen empfehlen. 10 Elemente à 4x1m bespannt mit was vom Theatermaler gemalten. Die Elementgröße ist bei Bespannung gut alleine handlebar. Verbindung der Elemente untereinander mittels Theaterscharnieren und für die Abstrebung nach hinten gibts z.B. beim Cast entsprechende Stützen.


    Bei Bespielung der Wand, keiner Spaxmöglichkeit in den Boden oder Draußeneinsatz muss natürlich robuster/massiver gebaut werden.

    Diese Slides gibts immer noch - die Stagetec-Pulte sind immer noch groß genug um ne Schubse fürs Textbuch brauchen zu können. 😉


    In meiner Praxis hab ich im Stammhaus nen FoH von 2x1m und da hats neben dem Pult noch Platz fürs Textbuch. Ist aber auch keine ellenbreite Partitur.

    Auf Gastspiel ists ein zusammenklappbarer Notenständer - die robustere Version von K&M.

    Das Pult ist aber auch nur ne GLD80 - da brauch ich alle Fader, da darf nichts überdeckt werden.


    Sonst würd ich auch die beiden verlinkten Threads empfehlen. Alternativ zum Textbuch wäre auch ein Tablett vom Hersteller deiner Wahl mit App und Bluetooth-Seitenblätter-Fußschalter.

    zweitens kann man sich mit diesem Kabel wunderbar Telefone und Tablets rösten wenn aus Versehen jemand auf den P48-Schalter kommt.

    !


    Ich hab für solche Sachen auf der Arbeit (für den Probenbetrieb) und bei meiner Band (wenn ohne mich gespielt wird oder ich Kanäle sparen muss) das hier: Link
    Mit so ner Kiste ist zum einen das Phantom-Problem und zum anderen auch das Mono/Half-Stereo/nur ein XLR-Eingang an der Box Problem gelöst.

    Wie der Supportmensch von A&H schreibt - vom Remote Netzwerk Port der GLD in die "Control" Buchse der Dante Karte und dann mit einem Netzwerkkabel zum Rechner.

    Also so hab ich das zumindest verstanden.

    Worauf man achten muss, ist dass alles seine eigene IP hat...

    Für die Wiedergabe von Powerpoints brauchts theoretisch nichts extra - es ist zwar Arbeit, aber da kann man die einzelnen Folien ja entsprechend nur bis zu einer bestimmten Größe füllen. Entweder du skalierst dir dann jede gelieferte Folie hin oder du bastelst dir im Vorfeld Templates mit nem Rahmen entsprechend zur Leinwandgröße über den dann beim erstellen der ppt nicht hinausgestaltet werden darf.


    Ebenfalls mit Powerpoint sollte das mit den Bilderrahmen funktionieren. Das ist dann halt auch etwas Pfriemelarbeit bis die einzelnen Elemente auf der Folie ausgerichtet sind, aber im Grunde kannst du ja auf der einzelnen Folie soviele Elemente haben wie du möchtest und auch an Ort und Stelle, die du halt festlegst. Dann kommts halt nur noch drauf an, dass die Bilderrahmen jedes Mal gleich hängen.


    Ich weiß, es sind Bastellösungen, aber es soll ja auch so wenig wie möglich kosten...

    Also so aus meiner alltäglichen Erfahrung als Tonmensch an nem eher kleineren Theater kann ich dir sagen, dass ich folgendes beim Arbeiten mit mir rumtrage:


    Direkt am Gürtel:

    Tool und Taschenlampe


    In den Schenkeltaschen der Arbeitshose:

    Notizbuch

    Edding und Kuli

    Feuerzeug (trotz Nichtraucherdasein immer wieder nützlich)

    und vor ner Weile war da noch ein USB-Stick mit dabei

    Ebenfalls Moin,


    ich nehme an, dass du zwei gleichartige Anschlüsse haben möchtest um den Projektor aus zwei verschiedenen Ecken des Raumes bzw. von zwei verschiedenen Geräten mit einem Signal versorgen zu können?


    Was spricht dagegen, nur einen VGA-Anschluss zu nehmen und den anderen über HDbaseT zu schicken? Die Quelle müsstest du am Projektor dann eh umschalten, egal ob das zwei VGAs, zwei HDbaseT oder jeweils eins ist.


    Alternativ gibts auch Hardwareumschaltekistchen in die du mit unterschiedlichen Kabeln ankommst und dann mit nur einem Kabel zum Projektor weiterfährst. Da wählst du die Quelle halt nicht am Beamer über die Fernbedienung sondern am Switch. Die Firma Kramer ist da z.B. ein ziemlich guter, wenn auch vielleicht ein bisschen teurer, Anlaufpunkt.

    Tut mir Leid, wenn ich da die Schaufel auspacke und sich das Thema wahrscheinlich schon erledigt hat, aber ich bin zufällig über ne Firma gestolpert, die solche schwimmende und gleichzeitig leuchtende Kugeln herstellt.


    Als irgendwie kleiner Fanboy von diesen Powermoonteilen bin ich auf "Airstar" gestoßen - und die haben in ihrem Sortiment nicht nur den "klassischen" Leuchtballon sondern auch so fancy shit der eben auch schwimmen und leuchten kann.

    Ich dachte, ich teils mal hier, falls die Suche noch nicht beendet ist und/oder jemand eine ähnliche Anfrage bekommt.

    Beim großen T gibts SLX-D Doppelempfänger für knapp 1300,- macht bei 20 Strecken 13.000,- und kann dann auch über die Workbench fernüberwacht werden. Fürs Doppelte gibts QLX-D mit cooleren Taschensendern. Dazu brauchs noch Splitter und vernünftige Antennen (je nach dem wo das Empfängerrack steht)

    Wenns auf Platz ankommt gibts von der ULX-D nen 4-fach Empfänger da wären dann auf 5HE die 20 Strecken untergebracht.


    Die ew300 G4 sind teurer als die SLX-D und analog - d.h. mit z.B. Netzteilen könnte es Probleme geben.

    Von der ew-D würd ich absehen, kein Display an den Sendern und keine Netzwerkfähigkeit des Empfängers.


    (Bzgl. des Preises sind natürlich die individuellen Einkaufskonditionen relevant...)


    Bezüglich Mikros ist halt die Frage was als Musicaltauglich betrachtet wird. Bei Handsendern würde ich maximal bis zu einer beta58/MMD935 gehen - es ist immer noch ein Theaterverein, da brauchs meiner Meinung nach keine 500€ Kapseln und es tut nicht so weh wenn mal eins vom Stuhl rollt und auf den Fliesenboden knallt.

    Bei Nierenkopfbügeln gibts ruckzuck Pegelverlust bei verrutschen. Kugellavaliers (Countryman B3, Sennheiser MKE 2, Shure Duraplex, u.a.) sind da geschickter, mittlerweile ausreichend robust, lassen sich recht gut verstecken und sind bei Kostümtausch nicht so im weg wie ein Kopfbügel.

    Wenn die Strecken wild durchgetauscht werden, machen Kopfbügel jedoch mehr Sinn.

    Vielleicht sollte man den Thread in "Splitverhalten am FoH" umbenennen ;)


    Der Faden macht ja ne ganz schöne Achterbahnfahrt, hat aber nichts desto trotz einen Lehrwert, grad wie unterschiedlich man das Delaythema angehen kann.

    Um in diese Quasi Offtopic Kerbe zu hauen:

    Ich bin recht weit weg davon so viele unterschiedliche Feeds versorgen zu müssen, das kommt bei mir im Normalbetrieb nicht vor. Dennoch finde ich es irgendwie logischer einen einzelnen Input zu haben und den dann über meine Busse/Auxe/Gruppen/Whatever zu verteilen, als mir vorher schon aus einer Quelle für jeden Feed nen Input aufzumachen um dann die Vielzahl über Gangs wieder kollektiv bearbeiten zu können.

    Vielleicht mag da ja jemand mal aus dem Nähkästchen plaudern?

    Meine Arbeitsstätte


    Dann fang ich mal an: Oben verlinkt mein Arbeitsplatz und wenn ihr nach unten scrollt kommt da irgendwann eine 3D Ansicht vom Saal des großen Hauses. Da seht ihr wo die PA (3xQ1; 1xQ10; 2x Q-Sub pro Seite) und das Delay (1x Q10 pro Seite) hängen. Die FoH-Position ist bei musikalischen Produktionen in der letzten Reihe unterm Balkon in der Mitte (direkt vor den beiden hinteren Türen). Die Position der Monitore ist meistens so, dass an der vorderen Bühnenkante jeweils links und rechts eine M8 liegt und direkt hinter dem Portal noch jeweils eine E1 hängt.

    Pult ist eine GLD80, Funk ist Sennheiser ew300 G3 mit entweder Countryman B3 oder Sennheiser MKE2.


    Für die vergangene Produktion stand am hinteren Panorama noch ein Klavier, bei dem dann auch eine M8 lag.

    Die 4 Schauspieler/innen + 1 Pianistin hatten alle das Mikro an der Wange, zwei fingerbreit vom Mundwinkel weg. Auf den Monitoren war sowohl das Piano als auch die Spieler, beides doch recht laut - das Klavier war auch ohne die PA ausreichend laut und während der Sprechphasen waren die Monitore gemutet, da der Sprachanteil der über die Monitore lief, der Kunst schon zuviel Verstärkung war.

    Probleme mit GBF hatte ich keine, jedoch:

    - hatte ich in jedem Input einen DynEQ, der nochmal ordentlich was glattgezogen hat.

    - haben die Spieler nur bis zur vorderen Portalgrenze gespielt und hatten so mindestens 2m Abstand zum Monitor.

    - sind es ausgebildete Schauspieler und Schauspielerinnen. Da stimmt schon mal die Grundlautstärke der Quelle.

    Das was secluded schreibt.

    Ich bin eigentlich auch ein Verfechter der Backenposition, weil ich es zum einen so mitbekommen/gelernt hab, aber auch weil auf Grund der Nähe zur Quelle das meiste Gas da ist.

    Zum anderen lässt sich da mit der Position spielen. In einem Stück der vergangenen Spielzeit war hat die Klavierspielerin auch gesungen und sollte mobil sein, bekam also auch ein Lavalier. Somit kam dann ihr Monitor auf die andere Seite, um zumindest das Gesicht/den Kopf als "Barriere" dazwischen zu haben. Oder eine Schauspielerin sollte Geige spielen und da kam das Lavalier dann auf die, der Geige abgewandten Seite, weil die Geige sonst zu präsent gewesen wäre.


    Erstaunlich fand ich aber, dass die Stirnposition vor Klarheit nur so strotzt. Da fällt der geringere Eingangspegel aufgrund der größeren Entfernung zum Mund gar nicht mehr auf, im Gegenteil - ich musste eher ein bisschen Gain weg nehmen um mit den anderen Stimmen, konventionell geklebt, wieder gleichzuziehen.

    Dies verdeutlicht auch ein Schaubild von DPA:

    placement-poster-1200.jpg

    Ist das alte Zeug denn sooo scheisse?

    Ein eingebauter sub steht immerhin nicht im weg

    +1


    Sonst: Fohhn Media Scale 2, Seeburg A3 + G-Sub in gewünschter Größe, LD Systems Curv500 in der Installationsvariante, Nexo iD Serie, uvm. Bei dem Budget sind die Möglichkeiten doch sehr vielfältig.

    Wenn das zusammen und getrennt genutzt werden soll und auch mit zwei Tanzgruppen gleichzeitig, sollte die Signalführung auch eine Überlegung wert sein.

    Man kann auch die SQ mit der QU verbinden. Im offiziellen A&H Forum wird das auch ganz gut erklärt.

    Das Problem im QU-Design ist, dass die QU-Pulte keine externe Clock akzeptieren, sondern immer Master sind/sein wollen. Deshalb kann man weder zwei QUs verbinden noch an eine einzelne Stagebox (AR2412/AB168/AR84) anschließen.

    Die SQ Serie kann man aber so umstellen, dass es die Clock nimmt, die auf dem SQ-Port reinkommt. Da kann das QU Clock-Master sein und SQ dementsprechend Slave. Man muss dann aber die lokalen Preamps der jeweiligen Pulte nutzen um Signale ins System zu bekommen. Oder aber eben ne Karte in die SQ schieben um ne Stagebox über ein CAT-Kabel anzubinden.