Beiträge von pegler

    Basisset fürs schnelle "Messen" (eher bewerten) auf Job:

    • Duspol der Mittelklasse, um zu schauen obs mit dem Strom so halbwegs passt und man kann damit auch mal durchpiepsen
    • Kabeltester, die es bei den einschlägigen Musikhäusern gibt, da sind die Anschlüsse direkt dran und man muss sich keine 1000 Adapter löten um ein Kabel zu überprüfen.
    • Pinkstick, um zu schauen, ob von der Bühne was zum FoH durchkommt
    • optional ein kleiner 9V Taschenamp mit Testton um Lautsprecher zu checken

    Gegen die menscheneigene Neugier kommt man nur schwer an und was abgesperrtes, verborgenes lädt immer zum nachschauen ein (nicht umsonst heißt der oberste Thread hier im Forum "Streng geheim" ;) )
    Klar, kann man sich durch Stative, Pipes und Molton oder fertige Systeme was bauen, das bis auf den Boden geht, es ist aber halt dann immer noch flexibel und man kann den Molton auf die Seite/in die Höhe schieben und dran vorbei/drunter durch linsen.


    Da es um ne Raumecke geht wären halt zwei mobile Wände schick, die auf der einen Seite an der Wand und dann am Eck wo sie aufeinandertreffen miteinander verbunden werden. Die jeweiligen Verbindungen mit nem Vorhängeschloss gesichert und dann sollte es mehr oder weniger safe sein.
    Und mit "Wand" mein ich eigentlich einen mit Molton bespannten Holzrahmen - das läst sich in unterschiedlichen Größen bauen und mit Theaterscharnieren wunderbar verbinden.

    Das Problem mit der Blendung durch die Filmgears wird vom wahrscheinlich eher flachen Winkel kommen, mit dem diese Stufenlinsen auf die Bühne leuchten. Je flacher der Winkel desto größer die Blendung.
    Ich als Theatermensch (zwar mehr Ton als Licht, aber in diesem Fall ist das gefühlt nicht so wild) finde ich es schwierig mit Farbe von vorne zu leuchten - sei es in Farbe für einen Effekt (da kann man es mal als Special machen) oder sei es in irgendeiner RGB-Mischung, die ein Weiß darstellen soll. Die LEDs werden zwar immer besser und die Scheinwerfer haben auch immer mehr unterschiedliche Farben verbaut um das Spektrum aufzufüllen, aber an ein Spektrum einer Halogenkiste kommen die meisten halt einfach noch nicht ran.
    Wir hatten demletzt am Haus eine Vorführung von nem Systemhaus und dessen Vertriebsprodukten - da waren LED-Stufenlinsen von Elation dabei - die haben eine vernünftige Warm-Weiß-Engine drin und die KL 6 kommt auch an nen 1kW Fresnel ran. Die hat glaub auch nen 1-Ch-Modus, dann würde sich an deinem Pultkonzept wenig ändern. Wie viel da noch auf die 7m aus dem Beleuchtungsschacht ankommt muss man halt ausprobieren.
    Persönlich würde ich bei einer Frontlichtgeschichte immer drauf schauen, dass die Scheinwerfer abschiebbar sind, sei es durch Torblenden bei Fresnels oder durch Blendenschieber bei Profilern. Die Cameos oder die Pars werden dir halt immer nur einen runden Lichtkegel machen, der irgendwo störend übersteht.
    Die Fresnels an den Seitenlichtträgern (Proszenium) würde ich lassen, wo sie sind, denn bei einer Beleuchtung nur von vorne wirken Gesichter schnell platt/flach, da keine/wenig Schatten da sind. Eine Beleuchtung von der Seite gibt Gesichtern eine Kontur.


    Ich würde von den Movingheads abraten und das übrige Geld in vernünftige Frontbeleuchtung investieren. Hast du die Movingheads schon mal live gehört? Die meisten, gerade in der günstigen Klasse, sind nämlich nicht die leistesten. Wir haben zwei Washer der Mittelklasse und die hängen bei uns maximal auf der Bühne in irgendwelchen Zügen, weil sie im Zuschauerraum zuviel Krach machen würden. Dann lieber zwei zusätzliche Stufenlinsen unter den Beleuchtungsschacht um die Vor-Vorbühnen Positionen abdecken zu können.

    Wenn du lüfterlose Zoom-LEDs suchst kannst du mal bei Expolite schauen - die TourLED 28 sind jetzt zwar nicht in der 180W Klasse wie die Cameos, aber sie sind (bis auf den Motorzoom) still.

    Mal ketzerisch gefragt, was spricht gegen kompakte Topteile der 8" Klasse? Klar, so eine Säule ist nur ein Stäbchen neben der Bühne das man schick irgendwo vor ein WindUp stellen kann, das da eh schon steht. Aber ob mir als Zuschauer ein halber Kopf oder ein ganzer Kopf fehlt, weil er vom Lautsprecher verdeckt ist, ist dann grad wurst.
    Ich bin recht begeistert von den M8 von TW-Audio, da gibts auch als Option ne Tragetasche mit dazu. Und wenn ich in der Signatur von maaatin l´Acoustics X Serie lese, würde sich ein X8 doch in diesem Falle eigentlich anbieten. Zumal so ein kleines Topteil universeller nutzbar ist, als so eine Säule.

    Wenns nicht hätte auch Outdoorfähig sein sollen, hätte ich noch das LT60 von LSS in den Ring geworfen. Da ist allerdings der Amp fürs Top mit im Sub verbaut.

    Du könntest mal bei SLR Veranstaltungstechnik in Aitrach anrufen ob das gewünschte da ist und ob sie es verkaufen wollen. Auf gebrauchte-veranstaltungstechnik.de verticken die nämlich grad ihr ganzes Seeburg Holz, online ist zwar keine TK112 dabei, aber ich weiß, dass die Kisten mal im Lager rumgerollt sind.

    Also bei uns am Haus gabs mal ein Kostüm mit nem übergroßen Kopf, da wurde als Basis so eine Papier-Kugel-Lampe verwendet und die halt entsprechend kaschiert etc. .
    Könnte mir vorstellen, dass das beim Elefanten auch ähnlich gehen könnte und mit nem Flexrohr, wie man es von der Dunstabzugshaube kennt, sollte der Rüssel machbar sein. Den kannst du dann mit Raffbändern und unterschiedlichen Aussteifungen dann auch in unterschiedliche Richtungen bewegen.

    die "alte" K&M 23720 geht von 0-53mm - passt an die Seiten eines Winkelracks - oder habe ich jetzt noch einen unterschied zur 23723 übersehen?

    Die 23723 scheint mir die "HD" Variante der 23720 zu sein - auf den Bildern macht zumindest die Gewindestange der Klemmschraube bei der "23"er Variante einen vernünftigeren Eindruck. Bei der "20"er Klemme hab ich ein kleines bisschen die Angst, dass ich was kaputt mach wenn ich die ordentlich festziehe.

    Bzw. würde selbst bei einer Aufnahme für einen Podcast oder eine spätere Verwurstung auf Youtube bei solch kurzen Mikrofonierungsabständen wie es mit nem Headset der Fall ist, kein großartig störender Hall drauf sein.
    Also meiner Erfahrung nach...

    Was mir auch noch in den Sinn gekommen ist, ist dass die omnidirektionalität der Kugel ein halbwegs vernünftiges Digitalpult (oder analog mit entsprechend Outboard) bedingt. Die Frequenzen die da von überall aufgeschnappt werden müssen irgendwie in Zaum gebracht werden.

    Da kann ne Niere evtl. stressfreier sein.


    Zur besseren Sprachverständlichkeit in der Kirche wäre das schlaueste sich mal mit nem Akustiker zusammenzusetzen und dann irgendwie mehr oder weniger unsichtbare Dämmflächen einzubauen. Alternativ über die Position, Art und Anzahl der Lautsprecher eine gerichtetere Abstrahlung zur Gemeinde hin realisieren, damit der Raum nicht unnötig zugemüllt wird. Im Optimalfall natürlich beides ;-)

    Bei einer relativ nahen Positionierung des Mikrofones an der Schallquelle spielt die Raumakustik im Grunde keine Rolle für den Klang, der dann ins Mischpult wandert. Die Akustik kommt eigentlich erst dann zum Tragen, wenn das Gesprochene über Lautsprecher wiedergegeben wird.


    Vorteile eines Mikrofons mit Kugelcharakteristik:

    - relativ Positionsunabhängig - die Kapsel kann auch gefühlt Richtung Boden zeigen und nimmt den Schall aber in unveränderter Lautstärke auf

    - aufgrund der relativen Positionsunabhängigkeit eignet es sich auch eher für verstecktes Tragen oder auch für Redner die sich gern und viel bewegen, der Mund also auch mal in nicht optimaler Position zum Mikro ist.


    Nachteile eines Mikrofons mit Kugelcharakteristik:

    - nimmt den Schall aus jeder Richtung gleich gut auf und ist somit bauartbedingt nicht so rückkopplungsfest wie ein Mikro mit Nierencharakteristik


    Vorteile eines Mikrofones mit Nierencharakteristik:

    - mehr Gain before Feedback, aus der Dämpfung nach hinten (bzw. bei einem Headset ist die Dämpung zur Seite) wird weniger Nebenschall aufgenommen und verstärkt


    Nachteile eines Mikrofones mit Nierencharakteristik:

    - Die Schallaufnahme ist Richtungsgebunden, sobald das Mikro irgendwie verrutscht kommt merklich weniger Lautstärke an.

    - Der Redner sollte seine Bewegungen also im Zaum halten können oder zumindest wissen, was er tut und mit was für einem Mikro er es zu tun hat.


    Unabhängig von der Richtcharakteristik finde ich wichtig zu beachten:

    Bügelgröße (muss dem Träger ja passen)

    Servicefreundlichkeit (kann ich z.B. das Kabel einzel tauschen?)

    OBS kann mit dem gratis Plugin VirtualCam über Zoom streamen. Es legt sich dabei als Webcam fest, welche Zoom benutzen kann. Zusätzlich kannst du dabei parallel an andere Portale senden.

    Grüße


    Hilfreich?

    Hätte ich es vor der Veranstaltung gelesen, hätte es mir für die durchgeführte Veranstaltung jedoch nichts gebracht weil die Capture-Karte an meinem Rechner zu dem Zeitpunkt nicht so wollte, wie ich es gern gehabt hätte.
    Schlussendlich wurde es halt über verschiedene Meetingteilnehmer realisiert, die jeweils einen Teil der Übertragung übernommen haben.

    Aber so an sich ists sehr gut für zukünftige Projekte zu wissen. Vielen Dank

    Tut mir Leid, dass ich mich länger nicht zu meinem eigenen Thread gemeldet hab, aber die Veranstaltung ist letzten Freitag (22.5.) über die Bühne gegangen.
    Ein offizieller Radiosender war wegen Kosten und erwartbarer Genehmigungszeiten keine Option. Und meine Idee des VLC-Streamings wurde abgetan, weil ich auch nicht sagen konnte wieviele gleichzeitige Nutzer das ganze packt.


    Vor Ort gabs dann noch ein/zwei Überraschungen, die vorher nicht kommuniziert waren, weil sich, laut Orga, "jeden Tag was geändert hat".

    Schlussendlich wurde über Zoom gestreamt wobei der Ton von meinem Pult kam und sich zuhause wohl anhörte als ob man, laut Zuhausezuschauer, "mit einer 90er Jahre Fotokamera nen Film gemacht hätte". Beim Test empfand auch ich die Übertragungsqualität für unterirdisch aber der Rest hat gemeint, dass es doch ginge und ich nur ein anderes Qualitätsempfinden hätte :rolleyes:

    Der Benutzerfreundlichkeit eines Autoradios bin ich mir bewusst. Die restliche Hardware (Mikros, Pult, etc.) ist vorhanden.


    Das was Rebecca zu den Anmeldekosten schrieb ist auch mein Wissensstand.

    Unter Strich gilt auch hier so ganz ohne Geld wird es wohl nicht funktionieren.

    Ich bin da voll und ganz bei euch. Wie immer gelten die vier "K"s - Keine Kohle, keine Kunst

    Nur ist das bei manchen Entscheidern im Verein gefühlt noch nicht so ganz angekommen...


    Von meinem Standpunkt halte ich es zumindest mal für eine Verbesserung, den Stream lokal anzubieten, als ihn einmal um die halbe Welt zu schicken um ihn dann den Teilnehmern per Zoom :rolleyes:<X zukommen zu lassen.

    Hast Du schon mal versucht Apfel - Geräte in ein wLan ohne Internetzugang zu bringen?

    Das Tablett das ich zum testen habe ist ein iPad.

    Wenn das so ist, was spricht dagegen das eben doch via Radio Sender zu lösen.

    Das liebe Geld - es darf nichts kosten - deshalb auch der Post hier unter Hobby.


    Der Latenz und der eher bescheidenen Qualität bin ich mir durchaus bewusst - doch mein Vorschlag mal klein anzufangen wurde damit abgetan, dass es sonst ja einfach wäre.
    Sowas macht halt eher sprachlos...

    Es tut mir Leid, dass ich in meinem Anfangspost so unpräzise war.

    Mein Ziel ist es im Prinzip ein Autokino ohne den dazu gehörigen Radiosender zu realisieren. Meine Idee/mein Ansatz ist also, die Streamingfunktion des VLC-Players auszunutzen um da in einem lokal aufgespannten WLAN (ohne irgendwelche Verbindung zum www) das entsprechende Audiosignal zu senden. Die Teilnehmer/Besucher haben den VLC-Player auf ihrem Handy/Tablet/whatever, wählen sich in das WLAN ein, öffnen über den Player den bereitgestellten Netzwerkstream und sind dann versorgt.
    Bild wird nicht übertragen - dazu hat ein Auto ja entsprechende Fenster.

    Die übertragung eines Filmes hatte ich in meinem Anfangspost nur drin, um meine Herangehensweise zu schildern und weil der Film halt grad da war - wäre an dem Platz ne Audiodatei gewesen wärs entsprechend nur ein Ton-Stream gewesen.

    Da muss ich sagen, dass ich mich bis jetzt zu wenig mit OBS auseinandergesetzt hab, aber mein Stand ist, dass OBS nur zu einer Streamingplattform streamen kann.

    Mein Gedanke mit dem VLC-Player war, dass die Teilnehmenden kein Datenvolumen aufbrauchen müssen um den Audiostream zu empfangen.