Beiträge von unfreiwilligTon

    Allein die Lautstärke von diesen Teilen ist IMHO unerträglich ... X/


    Hier hat leider auch ein größeres, öffentliches Gebäude sich für diese Modelle und gegen die klassischen (und sehr gut funktionierenden) Airblades des selben Herstellers entschieden, weil "sieht besser aus".


    Zwei Monate später wurden dann links und rechts klassische Handtuchspender angebracht weil niemand den Lärm ertragen möchte...

    Zwar mag der reine Hardware-Kostenanteil der GrandMA-Pulte (genauso wie Tonpulte) im Rahmen bleiben, die Softwarentwicklung ist aber das teure. Vor allem eine Software mit der Komplexität der GrandMA-Serie. Da dürften zwei, drei Dutzend Entwickler beteiligt sein und die wollen ja auch bezahlt werden.

    Zudem bezahlt du bei MA über den Preis ja auch den Support den du bekommst.

    Und das ist doch auch in anderen Industriezweigen nicht anders, welche Hard- wie Software als einheitliche Produkte verkaufen. In der Tontechnik (Pulte, Lautsprecher) genauso wie auch in der Automobilindustrie usw. usf.

    Die Zeit die zum "analysieren" draufgeht (genau genommen zum Sperren einzelner, nachzuladener Dokumente von anderen Serveren) steht in einem keinem Verhältnis zur Zeit die es benötigt diesen ganzen Unsinn der da nachgeladen wird auszuführen und ggf. zu rendern ...

    Nachtrag zur Veranschaulichung:

    Besuch von heise.de mit Add-Blocker auf meinem PC mit dem aktuellen Firefox: 5,13 sekunden

    Besuch von heise.de ohne Add-Blocker auf meinem PC mit dem aktuellen Firefox: 16,41 sekunden

    Nachtrag zum Nachtrag:
    Ich habe vergessen, dass der FF noch einen integrierten Blocker hat (im privaten Modus, den ich zum Test genutzt habe). Heisst dass die effektive Zeit wohl noch länger wäre, wenn ich komplett ohne Add-Blocker heise.de besuchen würde. Komme jetzt auf 18,63 sekunden wenn ich den im FF integrierten und meine weiteren Add-Blocker ausschalte.

    Eine einfache Lösung für woras Problem könnte der "Privat Modus" des Firefox sein.

    https://support.mozilla.org/de…n-modus-nicht-gespeichert

    Nein, der private Modus hilf nicht unbedingt gegen Tracking.

    Moderne Tracker setzen schon lange nicht mehr auf Cookies (die der Private Modus nach Beendigung zwar löschen würde) sondern auf sogenanntes Broswer-Fingerprinting. Darunter werden Daten über installierte Plugins, Bildschirmauflösung usw. ausgewertet. Letztendlich rendert auch jeder Browser in jeder beliebigen Konfiguration auf beliebigen Geräten immer etwas anders (zB Schrift, etc.), daher bedienen sich einige Tracker des sogenannten Canvas-Fingerprinting indem es die Ergebnisse einer gerenderten Testgrafik auswertet. Aus einer Kombination dieser Analyse-Techniken kann man idR Nutzer sehr eindeutig identifizieren. Wenn man keine absolute 100% Sicherheit braucht wenn ein Nutzer identifiziert werden soll (bspw. im Falle der Werbeindustrie) ist dies möglicherweise nicht weiter problematisch wenn man die Werbung zu 99,9% Zielgruppen-gerecht bereitstellen kann.


    Erwähnenswert ist, dass man auf Mobilgeräte prinzipiell etwas "sicherer" ist, also weniger gut eindeutig identifizerbar, da es sehr viele gleiche Geräte gibt (zig Millionen iPhone6 bspw.) und deren Mobilbrowser idR nicht so stark anpassbar sind wie eben ein Browser eines Desktop-PCs.


    Gegen die oben genannten Methoden hilf der private Modus also NICHT, das sollte man nie vergessen!


    Siehe auch:

    https://security.stackexchange…fingerprinting-techniques

    https://en.wikipedia.org/wiki/Device_fingerprint


    Und wer das mal selbst testen möchte:

    https://amiunique.org

    Ich hatte mich selbst mal vor Jahren mit diesem Thema beschäftigt, ebenfalls war ein Satz alter ACT6(+) Dimmer vorhanden. Das zugehörige Strand-Pult tat zwar seinen Dienst, aber irgendwann wollten das Theater, welches diesen Gerätepark besaß, verständlicherweise auf DMX umsteigen.


    Auch hier hatten wir uns ein Angebot von Lucifer machen lassen, die Umrüstung hätte etwa 150€ pro Box gekostet. Alternativ hatten wir noch den Wandler von Compulite im Auge (diesen scheint es nicht mehr zu geben), war allerdings mit knapp 800€ recht teuer.

    Ich hatte mir damals die Schaltpläne zu den Dimmern besorgt und wollte die Eingangs-Platine komplett ersetzen und die Kanäle über einen einfachen DMX-zu-Analog 0-10V Wandler ansteuern.


    Daraus wurde dann leider doch nichts, denn letzendlich konnten dann neue DMX-Dimmer angeschafft werden.

    War auch (denke ich) die langfristig richtige Entscheidung, die Dimmerpacks haben doch nach und nach ihre Problemchen entwickelt (bspw. spontaner Blackout nach Signal-Verlust). Zudem muss ich sagen, dass die Drosseln zu gering dimensioniert waren, zumindest für den Theater-Gebrauch. Das Summen war doch mMn unakzeptabel laut, da ist der Vorteil des passiv gekühlten Dimmerpacks komplett zu Nichte.

    Ich kann mal schauen ob ich die Schaltpläne noch habe, dann könnte ich sie dir gerne bereitstellen :)

    Vielleicht hast du ja etwas mehr Zeit und Lust dazu. Alternativ finde ich Scyte's Lösung sehr gut, dass D54 Protokoll ist impel.


    Zu DMX sehr ähnlich, allerdings werden die Werte entsprechend analog - aber trotzdem seriell, das ist das geniale - übertragen. Timing ist etwas anders und das ganze ist auf 384 Kanäle beschränkt.

    Das ist ein Mythos. Alle grandMA Pulte laufen und liefen schon immer auf Windows.

    Genauso wird das bei der grandMA3 auch sein.

    Und die Bash die man sich auf der 2er herhohlen kann und der Kernel der sich mit uname meldet ist fake? Nein, keine Sorge, ist definitv ein Linux ;-)

    Und die 1er liefen auf nem WindRiver VX

    Weiterer Test:

    Prüf doch mal an welchem Pin die Polarisationsspannung anliegt bzw. wie hoch diese gegen die anderen beiden Pins ist. Dies täte mich nebenbei gesagt schon länger interessieren mit welcher Spannung die Kapseln in den Funkmikros polarisiert werden.

    Das Knacken kam ja wohl durch die Probe-Spannung deines Messgerätes zwischen Pin 1 und den anderen. Die Kapsel funktioniert ja dadurch als elektrodynamischer Lautsprecher.


    Täte auch auf 1 - Signal und 3 - Masse tippen.

    Mir ist sowas ähnliches auch mal passiert, als die Feststellklemme eines Schweinwerfer-Stativs mit aufgesetzter T-Bar sich löste und das Stativ schlagartig einfuhr.


    Ich kann bis heute von sehr großem Glück reden, dass lediglich die Torblenden meinen Kopf getroffen haben und das Stativ genau auf Höhe meines Kopfes zum Stehen kam.


    Es stellte sich heraus dass die Sekundärsicherung in Form eines Sicherungs-Pins nicht montiert wurde, das Stativ hätte also nicht so aufgebaut werden dürfen.


    Das sind Erlebnisse die man nicht vergisst ... :(

    Hi,


    geht man von der Qualität der Lightning Stecker aus die auch in den USB-Kabeln verbaut werden kann ich nur davon abraten.


    Habe bereits zwei Kabel zerschossen, gut beim einen hat die Katze drauf rumgekaut.
    Beim anderen hat sich im Laufe der Zeit ein feiner Haarriss am Lightning Stecker gebildet.

    Diesen habe ich eine Weile nicht beachtet bis das Kabel dann eben keine Verbindung mehr herstellen wollte. Das einzige was ich mit dem Kabel gemacht habe ist es regelmäßig zum Laden ein- und auszustecken, ich gehe mit dem Handy sehr pfleglich um, aber dass der Stecker bricht ist mir Warnung genug.


    Vlt sind die Stecker anderer Firmen stabiler, es gibt ja jetzt auch ein paar DACs bekannter Firmen.


    Grüßle ;-)

    Nicht nur Gitarrenmics!


    Wenn oben auf Playlists klickt und eine Weile scrollt findet sich auch eine beachtlichen Sammlung anderer Vergleichsaufnahmen, u.A. Overheads, Toms, Snare, Kickdrums, Acoustics Gitarren, ...

    In der Regel auch unterteilt nach Bändchen, Condenser und Dynamisch.

    Hast Du die Gebäude und die Vegetation eingezeichnet? Die Schallausbreitung sieht so frei von Hindernissen aus.

    In dem obigen Bild nicht, ich hatte keine weiteren Renderings gefunden.


    Habe das Projekt nochmal rausgekramt, dort sind auch die Gebäude eingezeichnet. Habe es jetzt nochmal gerendert. Das Problem ist nur dass im Rendering dann das Gebäude von einem grauen Balken überdeckt ist:

    Man sieht also leider nicht den Effekt des davor liegenden Gebäudes auf das umkringelte. Ich meine wir hatten der Univerwaltung damals beide Ausdrucke gegeben.


    unten rechts kann man noch einen Teil des Googlemaps Logos erkennen...

    Ja, ein ziemlich praktisches Feature, man kann sich eine Karte inklusive Höhendaten aus Google Earth laden lassen. Dann sind auch direkt die Maßstäbe richtig gesetzt.



    Ich kann zwar nicht zum dem obigen Plan sprechen, aber prinzipiell kann man selber eine Frequenzverteilungskurve für diese Berechnung anlegen und damit auch auf den Inhalt der VA eingehen.

    Genau so ist es. Man gibt den Referenzmesspunkt mit dem gewünschten
    Limit an, in diesem Fall vom Ordnungsamt eben 95dbA am FOH und das zu
    erwartende Spektrum. In der Messung oben ist Heavy-Metal als Worst-Case
    ausgewählt (LF-Anteil am höchsten). Im NoizCalc sind auch andere
    Spektren hinterlegt für verschiedenen Musikrichtungen in denen dann die
    Gewichtung der einzelnen Frequenzbereiche eben unterschiedlich gesetzt
    sind.




    Ich muss hier für das NoizCalc (in diesem Fall aus Veranstalter-Sicht) mal eine Lanze brechen, da wir damit angrenzenden Verwaltungs- und Lehrgebäuden der hiesigen Universität plausible Informationen zur erwartenden Schallverteilung eines Studentenfestivals aufzeigen konnten.


    So konnte wir uns auf einen vernünftigen Kompromiss zur Positionierung der Bühnen einigen. Im Laufe der Veranstaltungen konnten wir an einigen relevanten Punkten nahe der Gebäude (welche im Gegensatz wie von der Unileitung vorhergesagt nun mal menschenleer waren) auch die vorhergesagten Werte in etwa bestätigen. Da wir bei der Simulation bereits vom Worst-Case ausgingen, hatten wir sogar noch etwas Spielraum nach oben.


    Beschwerden seitens Universität gab es im Nachhinein keine.

    Mein Fazit war jedenfalls dass man mit den grafischen Audrucken der zu erwartenden Schallverteilung auch Laien überzeugen kann und so auch schneller zu einem vernünftigen Kompromiss kommen kann.


    Anzumerken wäre noch, dass wir die angedachten L-acoustics Rigs mit den vergleichbaren D&B Komponenten im ArrayCalc nachbauen mussten um diese im NoizCalc zu simulieren (Kara --> Y, SB18 --> QSub). Man sieht hier schön wie die quadratischen Gebäude NW der Bühne bereits im Dunkelblauen Bereich liegen, was sich in etwa in der Realität dann auch in etwa deckte.




    Und ja die Software ist vlt am Anfang etwas umständlich zu bedienen und teilweise nerven Bugs. Aber diese wurden in den folgenden Versionen weitgehend behoben. Die Ergebnisse der Software erschienen mir trotzdem plausibel und das ist in dem Fall das wichtigste.

    Das sind mal die offiziellen Möglichkeiten für Endanwender. Weitere Tipps für Admins gibt es über die einschlägigen Suchbegrife. Man muss nur aufpassen, dass man nicht alle Updatekanäle schließt und dann keine Sicherheitspatches mehr erhält.

    So bei mir (unfreiwillig) geschehen.


    Ich stelle gerade fest, dass eine Win10 Pro Installation mit zurückgestellten "Feature"-Updates noch auf Build Version 1507 steht, welche seit kurzem nicht mehr supported wird.


    Falls jemand Erfahrung hat, wie ich aus der Situation rauskomme, gerne her damit ;-) In diesem Fall würde ich nämlich tatsächlich gerne mit der Regel brechen und das running System upgraden.


    Das resetten vom Windows Update Service hat je nach im Netz vorgeschlagenen Varianten leider keine Änderungen gebracht, das Update auf 1607 bricht zuverlässing und reproduzierbar ab. Zudem ohne Fehlercodes, wodurch sich nicht identifizieren lässt wodurch dieses Problem verursacht wird.

    Ich möchte die Bemühungen hier nicht verpfuschen, aber eine relativ genaue Auflistung inklusive Aufteilung nach OSI-Layer'n findet man bei Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Audio_over_Ethernet


    Btw kann man Madi durchaus als Netzwerk betrachten, es ist auf Layer 2 mit dem nicht mehr gebräuchlichen Token-Ring Netzwerk kompatibel und mit 100base-tx Ethernet immerhin auf Layer 1 (also elektrisch sowie Signalisierungslayer) auch kompatibel, wenn ich mich recht erinnere an die Spec. Es kommen aber nunmal keine Ethernetheader zum Einsatz, daher nicht Layer 2 kompatibel.


    Jedenfalls sind gelistete Netzwerke IMHO keine Audio-Netzwerke wenn sie nur Punkt-zu-Punkt Verbindungen darstellen (also auch MADI). Würde ich selbst jedenfalls nicht direkt als Netzwerk bezeichnen wollen.

    Wenn man Haarspalterei betreiben möchte, heisst die Muttergesellschaft von L'acoustics

    "L-Group" ;)


    Zu der gehört neben L'acoustics, Camco, einem Holzverarbeitungsbetrieb sowie einer Künstlergalerie(?) auch das Multikanal-Tonkonzept.

    L-Group

    Ich habe in den letzten Monaten drei mal die Gelegenheit gehabt, mit der kleineren Version (also mi den doppel 10") in einem hiesigen Studenten-Club zu mischen, jedesmal musikalisch zwischen Punk und Indie Rock (ja das geht ^^). Ordentlich laut jedenfalls.

    Raum hat Platz für etwa 200 Leute, Bühnenbreite allerdings recht gering mit etwa 4m.


    Es handelt sich dabei um die Installationsversion der oben erwähnten "XT6".

    Das Fazit in kurz:

    • Sehr laut und klar
    • Recht neutral (Ok, war "controllert", laut Clubbetreiber wurde aber nicht viel gemacht am EQ)
    • Enge Abstrahlung und damit in diesem Clubraum genau richtig, keine Feedbackprobleme trotz geringer Bühnenbreite und teils sehr hoher Lautstärke auch in den Vocals
    • Scheint ordentlich Headroom zu haben ... habe jdf nicht feststellen können, dass ich die Tops zu sehr belaste. Man kennt das ja von billigeren Anlagen, wenn man wahrnimmt dass der Klirrgrad deutlich ansteigt
    • Lowmids quasi nicht vorhanden, unter 200Hz war wenig
    • Die 18" Bässe für meinen Geschmack etwas zu tief abgetrennt, bzw eben für 18er typisch nicht die "Perfekte Wahl" für 10" Tops
    • Ich meine mich erinnern zu können, bei 12kHz und bei 4kHz etwas gezogen zu haben am EQ, ansonsten tonal wie erwähnt sehr in Ordnung


    Disclaimer:

    Ich bin mir allerdings momentan nicht ganz sicher, ob die kleinere 10" Variante auch über diese passive Cardio-Funktion verfügt.


    Der Aufbau und das "Hornkonzept" scheinen aber vergleichbar zu sein.

    Digitale Audionetzwerke (Layer 2 oder 3) synchronisieren ihre Uhren aufgrund der Unberrechenbarkeit von Kabellängen als auch dem tatsächlich stattfindenden Datenverkehr über teils recht komplexe Protokolle.



    Die Protokolle arbeiten wie gesschrieben komplexer als bspw. das wiederhohlte Senden eines nennen wir es "WordClock-Paketes" bspw auf Layer 2.


    Edit: 802.1AS geht doch aus PTP hervor