Beiträge von Dodi

    Aber bestimmte Frequenzen müssten doch durch die Bauart schon von Haus aus lauter sein oder nicht?

    Das ist richtig.


    Bei gleicher Gehäusegrösse hat ein Hybrid im Vergleich zum Bassreflex im Nutzbass einen besseren Wirkungsgrad und ist daher in dem Bereich lauter. Dafür spielt er nicht so tief herunter. Es ist

    halt wie immer ein Kompromiss.


    Bei gleichem Schalldruck "tragen" beide jedoch gleich weit.


    Auf deinen verlinkten Videos ist zu erkennen, das die Chasis falsch eingebaut sind. Die gehören von unten angeschraubt, so das man sie für Servicezwecke auch demontieren kann, ohne das Gehäuse zerlegen zu müssen.

    Gehen gerade Outdoor richtig gut und tragen sehr weit.

    Bässe im einzelnen sind Kugelstrahler, unabhängig ihrer Bauart. Somit ergibt sich zunächst einmal kein Unterschied, wie weit der eine oder andere Bass trägt. Auch Hörner oder Hybride in der hier genannten Grössenordnung bilden dabei keine Ausnahme. => Wellenlänge der Bassfrequenzen


    Indoor hatte ich schon Probleme, musste das Horn dann mal verkehrt in die Ecke stellen und bei 80Hz dicht machen damit es gut klingt.

    Das hat mehr mit Raumresonanzen (stehende Wellen) und einer unter Umständen nicht optimalen Positionierung der Bässe, als mit der Bauart zu tun.

    Auf jedenfall bekomme ich sobald der Verstärker an ist, ein gleichbleibendes 50hz Brummen. Auch wenn keine aktive zum Mixer besteht.

    Was soll das Aussagen? Keine Leitung eingesteckt, oder Fader nicht hochgezogen?


    Vorausgestzt der Verstärker hat einen Netzanschluss mit Schutzleiter, könnte das 50 Hz Brummen durch eine Brummschleife hervorgerufen werden.


    Wenn der Mischer direkt auf dem Verstärker steht, könnte es auch eine Einstreuung durch den Netztrafo des Verstärkers sein. Dagegen würde eine räumliche Trennung helfen. 30cm reichen da schon.


    Wenn du Hilfe möchtest, solltest du zumindest die gestellten Fragen beantworten, wie z. B. von floger und wora. Andernfalls kann bestenfalls ein Blick in die Glaskugel weiterhelfen.

    Lautsprecher kauft man mehr nach Gehör, als nach Datenblatt.

    Es bringt dir nichts, wenn anderen der Klang einer Box gefällt, da dies immer Subjektiv ist.

    Daher grundsätzlich selber anhören.

    Bei dem genannten Budget befindest du dich im Einstiegsbereich für solche Boxen. Da sind die Unterschiede in der Qualität nicht so riesig, schliesslich wollen die Hersteller Geld verdienen. Folglich wird da immer irgendwo gespart.


    Ein Punkt, der eventuell noch zu beachten wäre, wäre die Option mit einem Sub erweitern zu können.

    Wer hat denn wie festgestellt, das die Frequenzweiche defekt ist?


    Normalerweise verabschieden sich eher die Schwingspulen in den Chassis / Treibern.


    Den selektiven (zeitverzögerten) RCD gibt es nur mit 300 mA und ist, wie bereits bei den vorherigen Posts geschrieben, nur mit nachgeschaltetem RCD <=30mA für den Endstromkreis zulässig,.


    Einen Brandschutz RCD mit 100 oder mehr mA gibt es meines Wissens nach nicht.

    Ein Brandschutzschalter, kurz AFDD (Fehlerlichtbogen Schutzeinrichtung) wird nur in Wechselstrom Endstromkreisen bis 16A eingesetzt und ist etwas anderes. Als Kombigerät werden diese inzwischen auch mit einem integriertem RCD 30mA angeboten. Jedoch nur 2 polig.

    ich hab dem Kunden jetzt allerdings dazu geraten einen passiven Sub ran zu holen


    Du berätst einen Kunden und hast selbst keine Ahnung?8|


    Laut Post Nr. 1 war es deine Anlage.:/

    Ich hab eine Anlage mit 3 2-Kanal-Endstufen.

    Was passiert, wenn du von der Endstufe direkt in den aktiven Sub gehst?

    Ganz einfach: mit sehr hoher wahrscheinlichkeit würde die hohe Spannung im normalen Betrieb der Endstufe, welche je nach Modell bei ca. 60 - 80 Volt liegt, die Elektronik am Eingang des Subs zerstören.

    Der aktive wird normalerweise vom Mischpult bzw. der aktiven Frequenzweiche (Controller) direkt angesteuert.


    Was bezeichnest du als Pa-Stecker? Klinke? Speakon?


    Bässe sollten nach Möglichkeit nicht gemischt werden, also beim selben Modell bleiben.

    Mein Kollege meinte, dass das auch kein Problem wäre, da eh kein Stromkreis zustande käme. Eine der beiden Verbindungen ist ja in dem Fall durch den Schalter getrennt.

    Das ist bei Eingang auf Ausgang leider nicht ganz richtig. Der Stromkreis kommt über die grosse Spule, danach den Kondensator und schliesslich durch die kleine Spule zur Masse als Reihenschaltung zu Stande.


    Für den 2 x Umschalter habe ich kurz eine kleine Skizze beigefügt. Schalterstellung = Aktiv Betrieb



    Edit

    Bei den 6 Beinen des eingebauten Schalters aufpassen: Es kann sich auch um einen 1 x Um Schalter handeln und die Anschlüsse können parallel gebrückt sein. Am besten kurz durchmessen.

    Wenn ich das auf den Bildern richtig erkenne, hast du bei dieser Schaltung im aktiv Betrieb parallel zu dem TT-Chasis eine Reihenschaltung von 2 Spulen und einem Kondensator.


    Daher wie floger schon schrieb:

    Also zum Test einfach mal alles raus und das Chassis direkt an den Amp.

    Am einfachsten zum testen die 2 Roten Drähte am Sternpunkt mit der Spule und dem Kondensator ablöten und einmal direkt verbinden.


    Unabhängig davon bitte auf die Strombelastbarkeit des Schalters achten. Dieser sollte mindestens 10 Ampere vertragen können.

    e-on

    Danke dir für die Info und den Tipp bezüglich des Umfallens.


    Kannst du eventuell einen Kleber nennen, der sich dafür bewährt hat, bzw. zu empfehlen ist, oder sollte jeder 2-K Metallkleber funktionieren?


    Im Fahrzeug fällt zwar nichts um, aber wenn beim ausladen mal "schnell" einer mit anpackt,......X/

    Werde ich in Zukunft mehr darauf achten.:thumbup:

    Hallo Zuammen


    Bei einem Mittel/Hochtton Treiber hat sich ein metallenes Element für die Schallführung gelöst (siehe angehängte Bilder). Hat jemand einen guten Tip, wie man dieses wieder dauerhaft befestigen kann?


    Gleichzeitig stellt sich mir die Frage, ob die Oxidation an dem gelösten Metallteil sowie an der Treiberöffnung in der Form normal ist?

    Die Boxen sind bei mir stetig temperiert und frostfrei gelagert, jedoch zweite Hand.



    Hintergrund:


    Bei einer meiner 12"/1,4" Boxen eines deutschen Hertsellers habe ich bemerkt , das im Frequenzgang der Bereich zwischen ca, 1,5Khz und 4Khz ein Loch entstanden ist. Durch entsprechendes Austauschen mit einer zweiten Vergleichsbox habe ich den Treiber als Verursacher identifiziert.

    Folglich ein neues Diaphragma beim Hersteller - Service bestellt und eingebaut. Ergebnis: kurzeitig eine kleine Verbesserung, aber Problem nicht wirklich behoben.

    Also Treiber wieder aufgeschraubt und bei näherer Untersuchung festgestellt, das ein Metallteil nicht mehr fest ist.


    Sowohl das alte, als auch das neue Diaphragma funktionieren in einem anderen Treiber einwandfrei.


    Da auf dem Treiber kein Typenschild ist, ist mir nicht bekannt ob es sich um einen OEM oder "normalen" Treiber handelt. Es könnte sich um einen Beyma CP-755Nd oder CP-755Nd/Al handeln (reine Spekulation auf Grund der Bauform).


    Gruß Guido


    Positiv, da dann eine eventuell durch die Verpolung hervorgerufene Auslöschung weg fällt.


    Nimm einfach einmal 2 Bass oder Fullrange Boxen, stelle sie direkt nebeneinander und teste mal aus, was passiert, wenn du eine Box umpolst.


    Brauchste noch nicht mal eine pa dazu, geht im Wohnzimmer ebenfalls.;)

    Zitat

    phlownd

    Die hab ich leider nicht, aber vielleicht lass ich eine Fritteuse laufen, oder sowas in der Art.


    Keine gute Idee. Derartige Geräte schalten bei erreichen der eingestellten Tempeatur ab und erst nach einer Abkühlphase wieder ein. Dann ist die Grundlast zwischenzeitlich immer mal wieder weg.