Beiträge von zegi

    Ich sag`s gleich wie es ist, ich hab mich ein wenig in die Allen & Heath ZED Reihe (ZED 22FX) verguckt.

    ...künftig doch bitte beim Eingangspost!


    ZED22FX habe ich auch. Ist ein nettes Pult. Jedoch klar den Tabletmixern in fast allen Bereichen unterlegen und für die paar Quellen etwas über das Ziel geschossen, finde ich.


    Was übrigens ein mega Vorteil des Tabletmischers ist; da kommt bei der Art der Nutzung nie Staub in die Fader, womit die auch nie zu kratzen beginnen.


    Aber ich glaube, du hast ja schon entschieden...

    Apex als Hersteller kenne ich vom "Hera" System zur Lautstärkeüberwachung. Das wurde in der Region afaik relativ oft verbaut.


    Aber wie diese Endstufen angepriesen werden, finde ich extremst unseriös. Mein erstes Kriterium ist schliesslich die Leistung, damit ich weiss, ob ein Modell überhaupt in Frage kommt. Und hier muss ich bis auf Seite 3 im Datenblatt scrollen, um die Burst-Leistung zu sehen?


    Anhand der RMS-Limiter könnte man die Leistung berechnen, oder?

    Ich kann deine Frage leider nicht beantworten. Aber beginnt das Problem nicht bereits bei der Vergleichbarkeit?


    Wenn das eine Gerät den Output X bei 12° hat, das andere bei 15°, dann hätte das zweite Gerät eine deutlich höhere Lichtleistung, auch wenn sich am Ende beide Geräte gleich gut durchsetzen würden. Ich hoffe man versteht, was ich meine.


    Auch verschiedene Einheiten machen den Vergleich schwierig (Lux, Lumen, Candela,...).


    Und gerade bei Movingheads im unteren Preissegment ist die Lautstärke der Lüfter oft ein grosses Thema. Ist das für die Schule unwichtig?

    Bei Bands gelten sowieso andere Regeln, als bei uns Beschallern. Eine Zeit lang hatte ich eine "alte-Herren-Band" begleitet, die mit Martin Audio Blackline F12 / F10 (je 4 Stück) und den zugehörigen 18" Subs ausgerüstet war. Man nahm nun eine Topgrösse und stellte pro Seite 2 Stück auf; einmal auf die Band gerichtet, einmal aufs Publikum gerichtet (L und R an je einem Ampkanal) und die Band mischte sich selber.


    Das hohe Gewicht der Anlage war ein Thema, weshalb ich mich nach moderneren Alternativen umschaute. Ich schlug ein modernes doppel10" Top mit Schwenkbügel vor, das vom Output her den Martin überlegen war und vom Gewicht her etwas niedriger lag sowie mit dem Schwenkbügel hätte viel genauer ausgerichtet werden können. Anstelle der Sidefills, die über den Master liefen, wollte ich Bodenmonitore schmackhaft machen. All das, mit mir am Mischpult.


    Die Kurzversion: nach ein paar Versuchen landete die Band wieder bei ihrem Martin-PA und mischte sich wieder selber von der Bühne aus, wie die letzten 30 Jahre schon. Jetzt, nach etwa 2 Jahren, in denen ich die Band nicht mehr gesehen habe, haben sie die Martin-PA gegen eine Solton Minisat ersetzt. Es steht jetzt hinter der Band L/R ein kleiner Subwoofer und zwei Tops auf einer Doppelgabel, schön parallel in Richtung Publikum gerichtet. Die Band mischt sich immer noch selber, Soli sind zu leise, andere Stellen sind überbetont, ... Ich werde mich gegenüber der Band zum Thema nicht mehr äussern - es hatte in der "Experimentalphase" einmal deutlich besser geklungen. Aber die Band ist zufrieden (mit sich).

    Für die autonome Stromerzeugung werfe ich als Alternative zum Generator die Solarzelle auf dem Dach ins rennen. Damit ist man auch unabhängig vom Treibstoff, es ist total leise und kann auch Akkus laden. Ausserdem extrem skalierbar und sogar gut für die Umwelt, sogar ohne Krieg.

    Wieso denn im Keller? Kannst du den nicht ausserhalb aufstellen? Dann hast du auch das Geräusch kaum mehr, oder?

    Mit Stromerzeugern kenne ich mich nicht aus, aber ich frage mich, ob das dem Generator gut tut, wenn er in der Kiste steckt.


    Müsste ich das Problem lösen, würde ich das wie folgt versuchen:


    - Kiste bauen, die so gross ist, wie es die Umstände nur zulassen (Internet sagt, Generator ist "Masse (L x B x H): 45,1 × 24,2 × 37,9 cm" gross). Also am besten 90-100cm hoch und auf allen Seiten min. 30cm Abstand.

    - Kiste mit Steinwolle (10cm dick) isolieren

    - Aggregat auf eine dicke Gummimatte stellen

    - Einen langen Frischluftkanal bauen, der ebenfalls gedämmt ist

    - Einen langen Abluftkanal bauen, der ebenfalls gedämmt ist

    - Zu- und Abluftkanäle bekommen einen potenten Lüfter, der die Zirkulation gewährleistet (=Grundlast für den Generator)

    - Am besten noch ein Thermometer mit Fühler in der Box, dass man von aussen sieht, wenn es in der Kiste zu heiss werden würde...



    Ist sicher sehr viel Arbeit und braucht extrem viel Platz. Aber ich bin sehr überzeugt davon, dass es viel bringen würde.

    Ich habe die 410D (also 10") und die gehen überraschend laut und überraschend bassig. Es ist allerdings sicher immer besser, mit einem Sub drunter.


    Und für Hochzeiten ist das Design der Box imho unpassend. Das muss aber jeder für sich entscheiden.

    Es waren die Erfinder des Brexit, die bei Studiomaster in den 80ern die Kanäle von rechts nach links durchnummeriert haben.

    Bei. mehr. als. einem. Pult.

    Das Wort "NIE" passt nicht zu Engländern.

    War dort die Kick auf der 24, bzw. 32?

    @mods: Vielleicht kann man die "Behringer macht alles kaputt" Diskussion abtrennen?


    Eigentlich finde ich gerade bei X/M32 schön, dass es immer noch grosse Updates und Veränderungen am Pult gibt. Das heutige X32 hat sich seit dem ersten X32 extrem entwickelt. Unzählige neue Features sind dazu gekommen. Der Editor wurde mehrfach komplett neu gestaltet und es waren imho immer echte Verbesserungen.


    Das Konzept ist also sehr gut aufgegangen und ich finde die Pulte heute noch gut und brauchbar (hatte gerade am Wochenende wieder die günstigen A&H Pulte vor der Nase und würde die nie (!) gegen ein X32 tauschen wollen.


    Mein persönlicher Wunsch wäre ein X32 MK-II, das im wesentlichen dem aktuellen X32 entspricht (von der Bedienung her), mit grösserem (Touch)bildschirm und ohne die Telefonablage unten. Statt dessen vielleicht noch ein paar zusätzliche, frei belegbare Buttons und ein einfacher gestaltetes Routing.

    Dass man ein neues Pult "auf den Weg schickt", wenn man die Marke abgeschrieben hat, halte ich auch für unwahrscheinlich.


    Allerdings denke ich auch, dass mit Corona sich die Prioritäten in gewissen Firmen etwas verschoben haben und dadurch sich erstmal alles neu sammeln muss.


    Stellt euch vor, ihr habt das "perfekte" Pult am Start und wartet nur noch, bis ihr es auf den Markt werft. Würded ihr das heute tun? Jetzt, wo global so viele VA-Firmen am Boden sind und erstmal wieder auf die Beine kommen wollen? Dass da ein neues Pult nicht gleich zum Kassenschlager wird, ist absehbar. Und dann? Gammelt das Ding ein paar Jahre vor sich her, bis wieder investiert wird.


    Kauft man dann ein Pult, das schon einige Jahre auf dem Markt ist und kaum Verbreitung hat? Oder doch eher ein Pult, das gerade frisch auf dem Markt erschienen ist und gerade überall gehyped wird?

    2x RCF Art 708. Klingt schön, hat für den Zweck genügend Power und kann auch als Monitor herhalten.


    Daran denken, dass es dafür auch noch Kabel, Stative und Schutzhüllen braucht.

    - Gemäss Datenblatt kann man jetzt auch mit der Lowbudget-8"-Aktivkiste ein Openair so beschallen, dass man am FOH noch 100dB hat.


    - Kurz nach Ankündigung der neuen Box, die solche Werte im Datenblatt ausweist, erscheint hier die erste Frage im Forum: "Wieviele Leute Openair gehen mit der Box für das Metalkonzert?"


    - Der Konsens im Forum ist "Lass es!", ausser jemand, der auchschonmal mit 8" Kisten eine Sprachbeschallung für 200 Personen erfolgreich gemacht hat und deshalb schon denkt, dass damit was gehen sollte.


    - Das Metallkonzert wird genau wie geplant mit den Billigboxen durchgeführt.


    - Den 4 Besuchern hat es gefallen. Am FOH waren es 100dB. Wo das FOH stand lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Der User wurde zwischenzeitlich von den Mods gesperrt, nachdem 80% seiner Beiträge von ihm selber gelöscht wurden.


    - Die nächste tolle Box erscheint auf dem Markt...

    - Freiwillige Helfer schneiden das Gaffa erstmal mit einer Schere durch und beschweren sich dann über das mühsame Handling desselben.


    - Freiwillige Helfer wickeln die Kabel immer über dem Ellenbogen zusammen und sind total stolz darauf, diesen "Trick" zu kennen.


    - Wenn man einen Event mehrere Jahre im gleichen Kontext betreut und sich die Mühe macht, die freiwilligen Helfer im Kabelwickeln zu schulen, sind es im Folgejahr/am Folgeevent andere Helfer.


    - Gaffa verschwindet immer, obwohl es niemand genommen, bzw. "ausgeliehen" hat.


    - Wenn alle Kabel sauber verlegt und verklebt sind, muss nochmals jemand mit einem schwerbeladenen Paletthubwagen exakt an der Stelle durchfahren.


    - Das eine exotische Ding, das man wegen der Band/dem Künstler extra mühsam besorgen musste (viele Telefonate, Mails und x Kilometer Fahrt), wird dann doch nicht benötigt. Und weils dann doch nicht benötigt wird, darf es dann auch nix kosten.