Beiträge von Jürgen Klingel

    Den nächst-kleineren Bruder der 1202 hatte ich mal. Die ist zwar passiv gekühlt, hatte bei mir aber einen brummeligen Trafo, dessen Kernblech leicht vibrierte und über das Gehäuse 50Hz abstrahlte. Das solltest Du checken. In den Endstufen werkeln "alte Bekannte" (selten gewordene) MOS-FETs, hinter Bipolar-Treibern.

    Als HiFi-Amp ist das sicher mehr als ausreichend dimensioniert :P


    Die Dönercord-Amps...waren das nicht diese (auch in weiß erhältlichen) Geräte mit zentral eingebautem, riesigen Lüfter?

    Ein aktiver DMX-Splitter nach dem Interface, vor dem ersten DMX-Gerät könnte helfen.

    "Hasta la vista"-XLR sollte immer auf dem letzten Gerät stecken, auch wenn es meistens "ohne" funktioniert ;)

    Oh ja, Bleistiftminen sind geil: Bogenlampen, Heizvorrichtung, Elektrolyse-Apparat, verstellbarer Widerstand, Einschaltverzögerer...da sprudelt die Phantasie.


    Hatte als kleiner Steppke ne WILESCO "D10" (Dampfmaschine, leider etwas "mickrig", hätte zu gerne ne "D24" mit Werkstatt gehabt) geschenkt bekommen, da waren so Stahl-Spiralen als eine Art "Treibriemen" für Zubehör dabei, naja...an 9V-Blocks wurden die schon warm, was müsste da also mit "richtigem Strom" gehen?

    Was 220V anrichten konnten, war mir damals schon klar: Wer mal die Zungenspitze zwischen die Pole eines frischen 9V-Blocks gesteckt hat und das sich einstellende Gefühl auf höhere Spannung interpoliert weiß - "Das muss man nicht haben!"

    Also ging ich an das Experiment "mit Bedacht" ran, zumindest sah ich es damals so:

    Jedenfalls wurde an der ausgesteckten 220V-Nachttisch-Leuchte zwischen den Polen der Lampenfassung so eine, mittlerweile ölige, Spirale befestigt und mit gebührendem Abstand wieder die Funzel eingesteckt - HEUREKA! - gab das eine Wolke aus verdampftem Maschinenöl, gefolgt von weißglühender, auseinanderbrechender Spirale, die sich auf dem Zimmerboden verteilte =O

    Wäre der blöde DIAZED-10A-Schraub-Automat im Hausflur-Verteilerkasten nicht rausgesprungen (der Kasten war zu hoch, da kam ich nicht ran) wäre die Aktion nicht mal aufgefallen. Leider waren die kohligen Abdrücke der Spiralen-Reste im plexierten Parkettboden nicht zu übersehen - huh, das gab Mecker :huh:

    In noch zarteren Jahren wollte ich die Auswirkungen von Flüssig-MAGGI auf die Befindlichkeit von E14-Leuchtmitteln austesten und "taufte" eine Küchen-Tischleuchte des Morgens in einem unbeobachteten Moment - dann ging es in den Kindergarten und die Sache geriet in Vergessenheit...

    Des Abends komme ich nach Hause, großer Bahnhof, Elektriker springt in der Wohnung rum, Einige Zimmer (inkl. Küche) haben keinen Strom man sucht fieberhaft nach dem Fehler und fragt auch mich: "Weißt Du was darüber!?", natürlich hielt ich meinen Mund, kann ja nicht sein, dass das bisschen MAGGI... :evil:

    Die 80 D-Mark Rechnung, was das letztendlich kostete, muss ich mir heute noch "auf´s Brot schmieren lassen", wenn die alten Zeiten auf den Tisch kommen - wir können mittlerweile alle drüber lachen:D


    Damit schließe ich das Nähkästchen und wünsche dem User Taroc gute Experimente und dass er vielleicht sein (verglichen zu mir damals) reiferes Hirn dazu einsetzt, nicht gleich eine unangenehme Quittung für sein Tun zu bekommen :thumbup:

    Hallo Taroc, zu meinen "Anfangszeiten" (ich war 12 und hatte mein erstes Drahtgitter in der Schule zusammengelötet) verschliss ich drei Lötkolben mit dem Auslöten von Bauteilen alter Fernseher (ja...damals war da noch "richtig was drin") und mit dem Experimentieren damit.

    Mit 13 bekam ich mein erstes, stabilisiertes Netzgerät (nachdem der Eisenbahntrafo beim Versuch einen Bleiakku zu laden endgültig dem Räuchergott geopfert wurde). Nun, (30 Jahre später) hat das Teil den zweiten Satz Elektrolytkondensatoren drin und darf weiter funktionieren...

    Mit 16 wurden die ersten "75W-MOS-FET Verstärker"-Bausätze vom Conrad Electronic zusammengelötet und damit "PA-Betrieb" gemacht (oh, mann...) mittlerweile bekäme ich allein für die Endstufen-Halbleiter (2SJ50 + 2SK135 - originale HITACHI´s) mehr Kohle, als das Teil damals gesamt kostete. Blablablub... ich schweife ab, sorry.


    Was ich eigentlich sagen will...


    Wenn Du Dich für Elektronik interessierst, dann lass mich Dir etwas empfehlen:


    1. Investiere in ein einfaches Multimeter und lerne, es zu bedienen.


    2. Besorge Dir eine Stromversorgung, ein einfaches Netzgerät 0-25V / 2 A reicht für den Anfang, dazu Messleitungen und Abgreifklemmen.


    3. Feuerfeste Unterlage, Schutzbrille und ein Raum, gut beleuchtbar und belüftbar wären schick.


    4. Ein Elektronikladen im Umkreis ist toll, wenn man "schnell mal was braucht", ansonsten gibt es die Online-Händler. Beschaffe Dir ein paar Bauteile zum Experimentieren...Widerstandssortiment E12 für vielleicht 15 €, diverse LED´s rot, gelb, grün, blau, weiß, je ein paar Dioden 1N4007 und 1N4148, ein kleines Elektrolytkondensator-Sortiment vielleicht...


    5. Es gibt ganz nette Bücher, wie "Basiswissen Elektronik", oder mit diversen Schaltungen (z.B. aus dem "Elektor-Verlag") wo man mal was nachbauen und experimentieren kann.


    6. Sei und bleibe neugierig!

    Fachbuch, Internet und eigene Experimentier-Erfahrung - heute ist es eigentlich leichter, zu Wissen und Fertigkeit zu gelangen als "zu meiner Zeit". Alles ist online nachlesbar, aber "das Gefühl dafür" - das bekommt man auch heute nur auf eine Art, nämlich selbst Erfahrungen zu sammeln!


    In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Erfolg :)


    Zu Deiner 3mm/5mm LED-Frage: Meistens sind sie 1:1 gegeneinander tauschbar. Anhand der Dimensionierung der Vor-Widerstände lässt sich meist erkennen, ob es "Low-Current", oder "normale" LEDs sind. Wenn eine "Normale" nur schwach funzelt, dürfte es der "Low-Current"-Typ sein (heute eher verbreitet, da mit weniger Strom zufrieden). Anders herum...brennt eine grüne LED dann eher orange, wird heiß und leuchtet nicht lange :D


    Beste Grüße,

    Jürgen

    RTFM... - "Google" kennst Du aber, oder? ;)


    In jenem Manual steht auf Seite 14 etwas über die Beschaltung im Brückenbetrieb.

    Weiterhin steht darin, dass Brückenbetrieb nur mit minimal 8 Ohm angeschlossener Impedanz funktioniert. Solltest Du also in Versuchung geraten, beide Subs im Brückenmodus anzuschließen, kann der "Verstärker" (sorry, aber das Teil ist ne "Luftpumpe", zur Beschallung des Sanitärtraktes sicher adäquat) eventuell zum Eigenschutz abschalten.


    Auch wenn die Behringer-Boxen keine Performance-Wunder sind, wäre es zu empfehlen, mit einem etwas, in Sachen "RMS-Leistung" potenteren, Verstärker zu arbeiten, NEIN...damit meine ich nicht die XGA-50008o

    Eine TSA 4-700 ist so m.E. ein guter "Einsteiger-Amp", der zumindest verlässliche Leistung für bei geringem Budget liefert...

    Tja Taroc, wie heißt es so schön:

    "Unter den Blinden ist der Einäugige König"


    Das liegt im Auge des Betrachters, sich selbst einzuschätzen ist mitunter das Schwerste überhaupt ;)

    niggles : Schon klar, ich fahre auf meinem Dienst- und an meinem Privatfahrzeug auch zwei Sätze Räder Sommer/Winter, eben WEIL ich im Winter max. Sicherheit möchte.


    Betriebswirtschaftlich gesehen, könnten Ganzjahresreifen (M+S) bei den Vermietern einen Vorteil haben UND sie würden den Anforderungen (Versicherung + "Winterreifenpflicht") das ganze Jahr über gerecht...

    Leute, ich hab mir die Nebelmaschine angeguckt und leider muss ich zugeben , dass ich so dumm war und das DMX doch an ne 0-10V Steuerung angeschlossen habe.:|

    Hm, da klingelt was bei mir: Hatte schon so Nebler in der Hand, wo der (Kunststoff) 6,3mm-Klinkenanschluss auf dem Tip galvanisch nicht getrennte Netzspannung für eine einfache Kabelfernbedienung hatte (Je nach Polung des Schukosteckers) <X

    Wenn natürlich so ein Ding erwischt hast, dann hat das eventuell schon die DMX-Line gegrillt, auch die ansonsten anliegende Steuer-Gleichspannung für die Fernbedienung könnte der DMX-Elektronik wenig zuträglich gewesen sein...

    Also...eigentlich ist die Sache doch klar:

    Wer keine zwei Sätze Reifen/Räder lagern/fahren möchte, der müsste "M+S"-Reifen fahren! Allein dieser Reifentyp erfüllt die relevanten Anforderungen für Versicherungsschutz und genügt der "Winterreifenpflicht", da sie eigentlich "Winterreifen" mit Eignung für den Sommerbetrieb sind - erhöhter Verschleiß inklusive.


    Insofern ist es reichlich unverschämt, für W-Reifen Aufpreise zu verlangen, da ich als Mieter davon ausgehen kann, ein verkehrssicher ausgestattetes Fahrzeug zu bekommen. Genausowenig ist das Auto im Sommer mit reinen Winterreifen zu vermieten.

    Ich verstehe daher nicht, warum nicht M+S Ganzjahresreifen standardmäßig drauf sind, die Kosten für Lagerhaltung und Räderwechsel vs. erhöhtem Verschleiß dürften sich im Transporter-Betrieb ziemlich aufrechnen.

    Problem wird sein, wenn ein Kunde explizit "Winterreifen" möchte, anstelle von "M+S"-Ganzjahres-Ausstattung...dann wäre der Aufpreis berechtigt und der Vermieter bräuchte doch wieder den zweiten Satz Räder im Lager, hm...so´n Mist :P

    Auch wenn die Inverter keine wahnsinnigen Impulsleistungs-Lieferanten sein mögen...sie haben i.d.R. brauchbare Schutzschaltungen und kennen keine Unter/Überfrequenzen oder für Schaltnetzteile fatale Unter-Spannung (die fühlen sich dann genötigt mehr Strom zu ziehen und würgen das Aggregat vollends ab).

    Selbst mein Billig-Scheppach-Teil mit max. 2kw ausm Baumarkt liefert einen Sinus...wie "gemalt", ist Spannungsstabil auch bei Volllast (bei schlagartiger Voll-Belastung bricht es vielleicht 10V ein, regelt dann nach) und bedient sämtliche Elektronik und auch Werkzeug-Motoren einwandfrei.


    Ansonsten ist mehr mögliche Generatorleistung nie verkehrt, am Besten für wenig Schieflast sorgen, Verbraucher hübsch auf die Phasen verteilen, Grundlast usw...

    Wo wir gerad so schön am nörgeln sind: Der PE ist nicht signifikant länger ausgeführt, bei einem Abriss würde er vermutlich nicht zuletzt getrennt werden = FAIL! :thumbdown:

    Bei mir ist es zwar nicht der ‚Herman Miller‘ geworden (den gab’s dafür im Büro am Schreibtisch), dafür wechselt dieses



    schicke Modell mit fußbedienbarer Hydraulik gerade in die Tonabteilung :)

    Aus welchem Operationssaal hast denn den "organisiert"? :P

    Spannungen sehen gut aus!

    Könnte mir vorstellen, dass kein Strom durch R135 fließt, da lediglich der High-Rail-Treibertransistor "vorgespannt" wird.

    Ausgesteuert und damit Strom gibt es erst mit Großlast-Signalen, wenn das High-Rail gebraucht wird...


    Mit den 5mA Dauerstrom haut das aber schon mal gut hin!


    Nun solltest Dir noch mit dem Oszilloskop die Ausgangsspannungen des Amps angucken, ob es Übernahmeverzerrungen gibt, oder "Knicke" in der Kurve beim aktivieren des High-Rails bei hohen Ausgangsspannungen - das wäre dann Klirr.


    Hast du das Horn selbst schon einmal gebaut?

    Nope! Selbstbau war zu meiner KKKK-Zeit ein Thema, bin damit (durch Verwendung ähnlicher LS-Qualität, wie Du "schon mal gehört" hattest) auf die Fresse gefallen und kaufe mir seitdem "anständiges" Material neu, oder "amtliches" gebraucht...


    Geträumt hatte ich seinerzeit wohl von "geilen Hornkisten", aber das war mir zu friemelig und kompliziert zu bauen, also ließ ich es sein ;)

    Ich habe gehört, dass der Ravemaster BSW 154 II da gut hinein passt! Stimmt das? Ist ja eher Car-hifi! Achso, kannst du mir die fehlenden WInkel sagen? Danke

    Echt jetzt, wie kommst Du auf dieses schmale Brett?

    Der Obertöner kostet schon fast "nichts", dieses Billigst-Ravedings ist ein Wirkungsgrad-technischer Tiefflieger...mit seiner mickrigen (echten) Belastbartbarkeit und den 92 db 1W/1m lässt Du verglichen mit dem Obertöner viieeele dB max. SPL liegen.

    Gerne nachrechnen hier bei Schalldruckpegel und Verstärkerleistung

    Reines Isopropanol, nehme ich dafür, auch (Brenn)Spiritus macht den Linsen nichts....

    Die Linsen werden nicht vom Reiniger trübe, vielmehr glaube ich, dass sie sich durch die "Ausdünstungen" des eigenen, oder fremd verbauten Kunststoffes eintrüben, das kriegt man auch nicht weg-gereinigt, da die Linse von innen oder "in sich" trüb wird...