Beiträge von Jürgen Klingel

    schotte : 100% Zustimmung!


    unbekannt58238 :

    Auch wenn Du noch ein paar mal Deinen Usernamen änderst, wird Dir keiner die Absolution für deine unterdimensionierte Budget-Partykeller-PA aufm Faschingswagen erteilen.

    Das Zeug hat einfach zu wenig Reserven, um damit entspannt so eine Veranstaltung fahren zu können. Du könntest mit einem Controller mittels dyn.EQ (so heißt´s beim DCX2496) dafür sorgen, dass die Höhen ab einem gewissen Pegel bedämpft werden, um den HT zu schützen. Das wäre dann der Punkt, wo spätestens leiser gedreht werden muss!

    Das zu erkennen bedarf allerdings auch einer umsichtigen Person...


    Keine Kohle, aber dicke Hose beim Karneval machen wollen, tss, tss...

    "Wer mit den großen Hunden pinkeln will, muss auch das Bein heben können!" 8o


    Immer noch der aktuelle Tipp:

    Miete was Anständiges bei der örtlichen Verleihbude und beteilige Deine Mitstreiter an den Kosten, dann blamierst Dich nicht und alle haben Spaß.


    Gruß, Jürgen

    die Thunberg-Verliebten bleiben irgendwie beim Blei hängen :?::!:

    Nein..."The right tools for the job!" ist mein Motto:


    Transportabel, nicht nur "Ghettoblaster"-Niveau, aber mit Hand-Antrieb = Batterie, heute eher LiPo, früher halt Blei!

    Stationär, tiefbasslastig, laut und für viele Pax (ich glaube der 1fantasiename hat genug von der Kritik und zieht sich mit der verrutschten Kommastelle aus der Affäre...) = Aggregat oder Netz-Anschluss!


    Gruß, Jürgen

    Also...meine Erfahrung mit 12V-PA: Bollerwagen mit RCF L15P200AK in 4Ohm-Ausführung an einer gebrückten IMPULSE SD-1200 Tripath-Endstufe und ein Stereopärchen Jobst LBT1121 (hieß das so damals?) in Multiplexgehäuse an einem CARPOWER Class D Verstärker. Als Batterie eine Banner AGM (95Ah) und ein 1 Farad Stütz-Cap, als Signalquelle ein Autoradio mit USB-Eingang. Das Ganze auf Stahlgestell mit einzel-gelagerten und gefederten Gummirädern montiert. Okay...es ist etwas sperrig und schwer, aber die örtliche Narrenzunft hat damit schon seit Jahren bis zu 6 Stunden Spaß bei Voll-Last, dann erst muss der dicke C-TEK-Lader ans Stromnetz.

    Es braucht wirkungsgradstarke Endstufen, sonst gehen viele Ah als Wärme flöten...

    Das sind die Emitterwiderstände, die auch im Schaltplan beim BIAS-Hinweis und auf deinem Foto stehen.

    Die sind exemplarisch genannt!

    An jedem Emitterwiderstand der End-Transistoren sollte eine Spannung in diesem Bereich zu messen sein, die Widerstände dienen dazu, die Exemplarstreuungen der Transistoren zu kompensieren. Es werden sich zwangsläufig geringe Abweichungen ergeben - es sollte aber keine gravierenden und vor allem sich schnelle ändernde Ausreißer geben.

    Wenn angegeben ist, dass es einen zulässigen Temperaturdrift von 0,2 Millivolt auf 40 Kelvin Differenz gibt - dann sind Deine gemessenen 11mV an sich schon viel zu hoch und heizen dem Kühlkörper kräftig ein, dann schafft es die Regelung nicht, den Anstieg einzufangen...bipolare Transistoren haben einen negativen Temp. Koeffizient, die werden besser leitend, je höher die Temperatur ist. Wenn ein gewisser Punkt überschritten ist, geht der Ruhestrom "durch" - das hört erst auf, bei "Protect", oder Rauchzeichen :P


    Ich fürchte, dein Verstärker hat ein Problem...vielleicht kannst Du durch Vergleichsmessungen mit dem Funktionierenden die Ungereimtheiten herausfinden.

    Diese einfachen Leistungsmesser integrieren über mehrere Sekunden-Messintervalle eine Durchschnitts-Leistung, das ergibt einen recht mickrigen Wert bei "Musik".

    Der Furmann ist m.W. vom Innenaufbau her eine stromkompensierte Drossel, mit HF-Filtern und Überspannungsschutz. Das schützt und filtert Schaltknackser, Rundsteuerimpulse und HF-Müll von der Netzspannung zum angeschlossenen Gerät (die Voodoo-Jünger hören da schon wieder "das Gras wachsen").

    Für den "Kleinkram" finde ich das noch okay, für die Amps ist das eher ein "Flaschenhals" für nötige Impulsleistung. Da sitzt ein komplettes Schaltnetzteil drin, das erst mal gleichrichtet, zerhackt, transformiert und daraus dann die Betriebsspannungen generiert, die wiederum geglättet und gesiebt werden...


    Alternativ könntest Du auch eine online-USV mit Sinus-Stromrichter hinstellen - da kommen dann 50 Hz gemalte 50Hz raus, mit Kurvenform und Klirrfaktor, fast wie frisch aus dem Funktionsgenerator :)

    Das klingt nach einer defekten Ruhestromeinstellung, vielleicht auch nur ein oxidierter Schleiferkontakt - wenn es denn ein Abgleich-Poti gibt...dadurch heizt der End-Transistor-Ruhestrom für deren Arbeitspunkteinstellung die Endstufe auf, bis zum Thermoprotect.

    Warum das so ist, musst den Hersteller wohl fragen.

    Ich könnte mit einer riesigen, knapp 50 Kilo Box nichts anfangen...


    Das ist was für reine stand-alone Fullrange Anwendung, wo man keine Subwoofer "haben möchte" - ich denke da an die Bühne R/L-Installation, die der Dorfelektriker mal eben machen soll, wenn den alten 15/3er-"Zeck"en in der Gemeindehalle langsam die Pappen rausfallen...

    Wer vorne, mittig im Publikum sitzt, hat dann halt verloren (60°/40°-Abstrahlung) :P aber, wenn es so weit kommen musste, ist das auch egal!


    Das eben noch handliche "Besteck" für Power-Beschallung (mit Subs) bei mir sind leichte Audio Zenit ND212...

    Naja, ich habe gerade keine "PA" angeschlossen, ich richte das Pult für ne Veranstaltung, es hängt mit dem Master-Out an der Wohnzimmer-HiFi-Anlage, die ich jetzt mal auf max. Volume stehen habe: Es knistert auch da, beim einregulieren der Preamps...klingt wie "Schallplatten-Knistern".

    Ein auf 0dB gepegeltes und am Fader mit -40dB auf den Master-Bus geschicktes Signal eines anderen Kanals übertönt das "Knistern" vollständig.

    Meines Erachtens mag es ungewöhnlich sein, es stört mich aber nicht beim Handling...

    Weiß nicht...bei meinem SQ5 ist das Knacken beim Drehen der Gains auch vorhanden, bei jedem Encoder-Dezibel-Sprung höre ich es leise, aber nur wenn ich den Kopfhörer-Gain auf Vollgas stelle...

    Das Rauschen fiel mir bei offenem Eingang und aufgerissenem Gain auch auf!

    Wenn man den Eingang kurzschließt, oder z.B. ein dyn. Mikrofon ranhängt, ist Ruhe.

    Hochohmige Line-Pegel sind so hoch, dass dafür nur max. 20dB Verstärkung gebraucht werden, da rauscht auch nichts.


    Tatsache ist: Wenn man das Rauschen hört befindet man sich im Bereich von 60 dB Verstärkung des Preamps, da reicht ein Flüstern in Mikrofonähe und es haut Dir gleich die Pegelanzeigen in´s Peak.