Beiträge von Jürgen Klingel

    Und das ist sehr schade. Die könnten ruhig langsam mal auf XLR umstellen.

    Bei den Billig-Pulten kommt das wohl noch aus der Zeit, als die Budget-Endstufen noch unsymmetrische Cinch und Klinke-Eingänge hatten (die aus dem "Holy-Wut"-Regal usw.).


    Symmetrische Ausgänge bedeuten gleich Mehrkosten, man braucht Symmetriertrafos, oder eine zusätzliche negative Betriebsspannung.


    Mich wundert das auch, warum sich im HiFi-Bereich auch nur bei den High-Endern mal ein symm. Audio-Anschluss findet.

    Oder bei der Auto-BummBumm-Fraktion...da wird mit störanfälligem Cinch-Kram der DSP zur Endstufe verdrahtet, vorbei an EMV-Störern wie CAN-Busteilnehmern mit PWM-modulierten Leistungsstufen (z.B. LED-Rückleuchten), da wäre symm. Verdrahtung echt hilfreich, aber nein - es darf weiter fröhlich brummen, fiepen, pfeifen, spratzeln...


    Sorry, bin OT und müde, sollte zu Bett gehen, an Stelle von Gefasel schreiben - Gute N8 :sleeping:

    Hm...bei solchen Fällen empfehle ich immer, den kürzest möglichen Signalweg zum Eingrenzen des Fehlers z nehmen.


    Also: Ohringer Pult abstöpseln und möglichst (über Adapter) aus der Signalquelle (die nicht gerade die miesest gerippten mp3s abspielen sollte, ideal wäre ein CD-Player) direkt in die Endstufe.


    Nicht dass aus dem Pult "Mist" rauskommt...ach so: Ich kann es im Video schlecht erkennen...stehen die Amp-Volumepotis auf Maximum (besser wäre das, sonst könnte eine überfahrene Eingangsstufe schon hässliche Clips produzieren).

    Huch?! Danke floger, für die Berichtigung, bin immer noch im "8 Ohm pro Sub-Modus'", das mit dem Brücken der Dynacord geht in dem Fall natürlich nicht.

    Wenn der interne DSP der Fehlfunktion verdächtigt wird, könntest den ja deaktivieren und eventuell einen externen Controller benutzen - die sind ja mittlerweile recht erschwinglich...

    Der Verstärker macht 650 Watt an 4 Ohm, voll ausgefahren dürfte bei Musik (nicht Dauer-Sinus!) dem Bass nichts passieren, wenn vorsichtig der Pegel erhöht wird, bis die CLIP-LED mal aufblitzt.

    Merke, sobald der Bass bei anderer Mucke klingt wie im Video-Track (dort ist das im Lied beabsichtigt - weshalb sowas für den Soundcheck m.E. völlig "Banane" ist...) ist Ende der Fahnenstange ;)

    Ohne diese BELL konkret zu kennen, klingt das nach untauglichem Limiter! Vielleicht meint der Verstärker auch, er hätte Gleichspannung am Ausgang anliegen (der gespielte Titel hat einen Bass, der schon klingt, wie anschlagende Membran/Clipping, auf dem Oszilloskop betrachtet, hat das schon sehr Rechteck-förmige Spannungsanteile in den Bass-Tönen, was etwa Gleichspannungsanteilen gleich kommt...)


    Dabei frage ich mich sowieso:

    Wenn Du mit Controller arbeitest, warum macht der dann nicht auch das Limiting?


    Vorschlag: Nehmt die Dönercord darunter gebrückt für zwei von den 4 Ohm Bässen - das sind dann 650W für Jeden (wie bei der BELL).

    Klemmt meinen verstärkenden Namenskollegen an die RAMSCHA Brüllwürfel, damit dürfte selbst die schwachbrüstige Bell nicht in Leistungs-Bedrängnis kommen.

    40°C sollte Elektronik schon abkönnen, vielleicht nicht im jahrelangen Dauerbetrieb, aber deshalb die Flügel zu strecken ist schon ziemlich Panne.


    Mein alter Zeck-Amp (A902) konnte Sommer mit Sonneneinstrahlung und Volllast problemlos ab - der war auch lüfterlos, hatte aber dafür Riesen-Kühlkörper...


    Das ganze Class-D Zeug produziert viel Hitze im Inneren, wenn die nicht rauskann, dann macht das richtig Ärger, außen sind die Kühlflächen zu klein, um auch die innere Wärme noch mit abzuführen, dann steigt das irgendwann aus. Mit einem Lüfterchen ist man da oft besser dran (so lange er funktioniert).

    Den nächst-kleineren Bruder der 1202 hatte ich mal. Die ist zwar passiv gekühlt, hatte bei mir aber einen brummeligen Trafo, dessen Kernblech leicht vibrierte und über das Gehäuse 50Hz abstrahlte. Das solltest Du checken. In den Endstufen werkeln "alte Bekannte" (selten gewordene) MOS-FETs, hinter Bipolar-Treibern.

    Als HiFi-Amp ist das sicher mehr als ausreichend dimensioniert :P


    Die Dönercord-Amps...waren das nicht diese (auch in weiß erhältlichen) Geräte mit zentral eingebautem, riesigen Lüfter?

    Ein aktiver DMX-Splitter nach dem Interface, vor dem ersten DMX-Gerät könnte helfen.

    "Hasta la vista"-XLR sollte immer auf dem letzten Gerät stecken, auch wenn es meistens "ohne" funktioniert ;)

    Oh ja, Bleistiftminen sind geil: Bogenlampen, Heizvorrichtung, Elektrolyse-Apparat, verstellbarer Widerstand, Einschaltverzögerer...da sprudelt die Phantasie.


    Hatte als kleiner Steppke ne WILESCO "D10" (Dampfmaschine, leider etwas "mickrig", hätte zu gerne ne "D24" mit Werkstatt gehabt) geschenkt bekommen, da waren so Stahl-Spiralen als eine Art "Treibriemen" für Zubehör dabei, naja...an 9V-Blocks wurden die schon warm, was müsste da also mit "richtigem Strom" gehen?

    Was 220V anrichten konnten, war mir damals schon klar: Wer mal die Zungenspitze zwischen die Pole eines frischen 9V-Blocks gesteckt hat und das sich einstellende Gefühl auf höhere Spannung interpoliert weiß - "Das muss man nicht haben!"

    Also ging ich an das Experiment "mit Bedacht" ran, zumindest sah ich es damals so:

    Jedenfalls wurde an der ausgesteckten 220V-Nachttisch-Leuchte zwischen den Polen der Lampenfassung so eine, mittlerweile ölige, Spirale befestigt und mit gebührendem Abstand wieder die Funzel eingesteckt - HEUREKA! - gab das eine Wolke aus verdampftem Maschinenöl, gefolgt von weißglühender, auseinanderbrechender Spirale, die sich auf dem Zimmerboden verteilte =O

    Wäre der blöde DIAZED-10A-Schraub-Automat im Hausflur-Verteilerkasten nicht rausgesprungen (der Kasten war zu hoch, da kam ich nicht ran) wäre die Aktion nicht mal aufgefallen. Leider waren die kohligen Abdrücke der Spiralen-Reste im plexierten Parkettboden nicht zu übersehen - huh, das gab Mecker :huh:

    In noch zarteren Jahren wollte ich die Auswirkungen von Flüssig-MAGGI auf die Befindlichkeit von E14-Leuchtmitteln austesten und "taufte" eine Küchen-Tischleuchte des Morgens in einem unbeobachteten Moment - dann ging es in den Kindergarten und die Sache geriet in Vergessenheit...

    Des Abends komme ich nach Hause, großer Bahnhof, Elektriker springt in der Wohnung rum, Einige Zimmer (inkl. Küche) haben keinen Strom man sucht fieberhaft nach dem Fehler und fragt auch mich: "Weißt Du was darüber!?", natürlich hielt ich meinen Mund, kann ja nicht sein, dass das bisschen MAGGI... :evil:

    Die 80 D-Mark Rechnung, was das letztendlich kostete, muss ich mir heute noch "auf´s Brot schmieren lassen", wenn die alten Zeiten auf den Tisch kommen - wir können mittlerweile alle drüber lachen:D


    Damit schließe ich das Nähkästchen und wünsche dem User Taroc gute Experimente und dass er vielleicht sein (verglichen zu mir damals) reiferes Hirn dazu einsetzt, nicht gleich eine unangenehme Quittung für sein Tun zu bekommen :thumbup:

    Hallo Taroc, zu meinen "Anfangszeiten" (ich war 12 und hatte mein erstes Drahtgitter in der Schule zusammengelötet) verschliss ich drei Lötkolben mit dem Auslöten von Bauteilen alter Fernseher (ja...damals war da noch "richtig was drin") und mit dem Experimentieren damit.

    Mit 13 bekam ich mein erstes, stabilisiertes Netzgerät (nachdem der Eisenbahntrafo beim Versuch einen Bleiakku zu laden endgültig dem Räuchergott geopfert wurde). Nun, (30 Jahre später) hat das Teil den zweiten Satz Elektrolytkondensatoren drin und darf weiter funktionieren...

    Mit 16 wurden die ersten "75W-MOS-FET Verstärker"-Bausätze vom Conrad Electronic zusammengelötet und damit "PA-Betrieb" gemacht (oh, mann...) mittlerweile bekäme ich allein für die Endstufen-Halbleiter (2SJ50 + 2SK135 - originale HITACHI´s) mehr Kohle, als das Teil damals gesamt kostete. Blablablub... ich schweife ab, sorry.


    Was ich eigentlich sagen will...


    Wenn Du Dich für Elektronik interessierst, dann lass mich Dir etwas empfehlen:


    1. Investiere in ein einfaches Multimeter und lerne, es zu bedienen.


    2. Besorge Dir eine Stromversorgung, ein einfaches Netzgerät 0-25V / 2 A reicht für den Anfang, dazu Messleitungen und Abgreifklemmen.


    3. Feuerfeste Unterlage, Schutzbrille und ein Raum, gut beleuchtbar und belüftbar wären schick.


    4. Ein Elektronikladen im Umkreis ist toll, wenn man "schnell mal was braucht", ansonsten gibt es die Online-Händler. Beschaffe Dir ein paar Bauteile zum Experimentieren...Widerstandssortiment E12 für vielleicht 15 €, diverse LED´s rot, gelb, grün, blau, weiß, je ein paar Dioden 1N4007 und 1N4148, ein kleines Elektrolytkondensator-Sortiment vielleicht...


    5. Es gibt ganz nette Bücher, wie "Basiswissen Elektronik", oder mit diversen Schaltungen (z.B. aus dem "Elektor-Verlag") wo man mal was nachbauen und experimentieren kann.


    6. Sei und bleibe neugierig!

    Fachbuch, Internet und eigene Experimentier-Erfahrung - heute ist es eigentlich leichter, zu Wissen und Fertigkeit zu gelangen als "zu meiner Zeit". Alles ist online nachlesbar, aber "das Gefühl dafür" - das bekommt man auch heute nur auf eine Art, nämlich selbst Erfahrungen zu sammeln!


    In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Erfolg :)


    Zu Deiner 3mm/5mm LED-Frage: Meistens sind sie 1:1 gegeneinander tauschbar. Anhand der Dimensionierung der Vor-Widerstände lässt sich meist erkennen, ob es "Low-Current", oder "normale" LEDs sind. Wenn eine "Normale" nur schwach funzelt, dürfte es der "Low-Current"-Typ sein (heute eher verbreitet, da mit weniger Strom zufrieden). Anders herum...brennt eine grüne LED dann eher orange, wird heiß und leuchtet nicht lange :D


    Beste Grüße,

    Jürgen

    RTFM... - "Google" kennst Du aber, oder? ;)


    In jenem Manual steht auf Seite 14 etwas über die Beschaltung im Brückenbetrieb.

    Weiterhin steht darin, dass Brückenbetrieb nur mit minimal 8 Ohm angeschlossener Impedanz funktioniert. Solltest Du also in Versuchung geraten, beide Subs im Brückenmodus anzuschließen, kann der "Verstärker" (sorry, aber das Teil ist ne "Luftpumpe", zur Beschallung des Sanitärtraktes sicher adäquat) eventuell zum Eigenschutz abschalten.


    Auch wenn die Behringer-Boxen keine Performance-Wunder sind, wäre es zu empfehlen, mit einem etwas, in Sachen "RMS-Leistung" potenteren, Verstärker zu arbeiten, NEIN...damit meine ich nicht die XGA-50008o

    Eine TSA 4-700 ist so m.E. ein guter "Einsteiger-Amp", der zumindest verlässliche Leistung für bei geringem Budget liefert...

    Tja Taroc, wie heißt es so schön:

    "Unter den Blinden ist der Einäugige König"


    Das liegt im Auge des Betrachters, sich selbst einzuschätzen ist mitunter das Schwerste überhaupt ;)

    niggles : Schon klar, ich fahre auf meinem Dienst- und an meinem Privatfahrzeug auch zwei Sätze Räder Sommer/Winter, eben WEIL ich im Winter max. Sicherheit möchte.


    Betriebswirtschaftlich gesehen, könnten Ganzjahresreifen (M+S) bei den Vermietern einen Vorteil haben UND sie würden den Anforderungen (Versicherung + "Winterreifenpflicht") das ganze Jahr über gerecht...

    Leute, ich hab mir die Nebelmaschine angeguckt und leider muss ich zugeben , dass ich so dumm war und das DMX doch an ne 0-10V Steuerung angeschlossen habe.:|

    Hm, da klingelt was bei mir: Hatte schon so Nebler in der Hand, wo der (Kunststoff) 6,3mm-Klinkenanschluss auf dem Tip galvanisch nicht getrennte Netzspannung für eine einfache Kabelfernbedienung hatte (Je nach Polung des Schukosteckers) <X

    Wenn natürlich so ein Ding erwischt hast, dann hat das eventuell schon die DMX-Line gegrillt, auch die ansonsten anliegende Steuer-Gleichspannung für die Fernbedienung könnte der DMX-Elektronik wenig zuträglich gewesen sein...

    Also...eigentlich ist die Sache doch klar:

    Wer keine zwei Sätze Reifen/Räder lagern/fahren möchte, der müsste "M+S"-Reifen fahren! Allein dieser Reifentyp erfüllt die relevanten Anforderungen für Versicherungsschutz und genügt der "Winterreifenpflicht", da sie eigentlich "Winterreifen" mit Eignung für den Sommerbetrieb sind - erhöhter Verschleiß inklusive.


    Insofern ist es reichlich unverschämt, für W-Reifen Aufpreise zu verlangen, da ich als Mieter davon ausgehen kann, ein verkehrssicher ausgestattetes Fahrzeug zu bekommen. Genausowenig ist das Auto im Sommer mit reinen Winterreifen zu vermieten.

    Ich verstehe daher nicht, warum nicht M+S Ganzjahresreifen standardmäßig drauf sind, die Kosten für Lagerhaltung und Räderwechsel vs. erhöhtem Verschleiß dürften sich im Transporter-Betrieb ziemlich aufrechnen.

    Problem wird sein, wenn ein Kunde explizit "Winterreifen" möchte, anstelle von "M+S"-Ganzjahres-Ausstattung...dann wäre der Aufpreis berechtigt und der Vermieter bräuchte doch wieder den zweiten Satz Räder im Lager, hm...so´n Mist :P