Beiträge von Jürgen Klingel

    Wikipedia tut gut daran, diesen Beitrag zu prüfen...

    Ein "Nulldurchgangsschalter" ist eine ganz andere Nummer, als ein "Nullspannungsschalter"!


    Zum Thema Kühlung, Lampe kaputt und Neu-Start:

    Nach Ausfall der Spannung erlischt die Lampe, es gibt einen Hitzestau im Gehäuse, beim plötzlichen wieder einsetzen der Kühlung könnte der Temp. Schock die Lampe überstrapazieren...


    "Heißzündfähigkeit" bedingt sehr hohe Zündspannung, die in den einseitig gesockelten Lampen nicht immer sicher geführt werden kann. Das Vorschaltgerät muss diese Spannung liefern können und der Sockel, bzw. dessen Verkabelung muss sie aushalten.

    Hm, die Vorschläge sehen alle ziemlich nach "lackiertem Dünnblech" aus, das beim kleinsten Kratzer gleich zu gammeln (rosten) anfängt.

    Ich bin zwar nicht so der IKEA-Fan, aber das Teil macht davon noch den besten Eindruck: Stabil gekantet, aus gepulvertem, verzinktem Blech und für den Außeneinsatz vorgesehn - das dürfte ne Weile halten :)

    Und das ist sehr schade. Die könnten ruhig langsam mal auf XLR umstellen.

    Bei den Billig-Pulten kommt das wohl noch aus der Zeit, als die Budget-Endstufen noch unsymmetrische Cinch und Klinke-Eingänge hatten (die aus dem "Holy-Wut"-Regal usw.).


    Symmetrische Ausgänge bedeuten gleich Mehrkosten, man braucht Symmetriertrafos, oder eine zusätzliche negative Betriebsspannung.


    Mich wundert das auch, warum sich im HiFi-Bereich auch nur bei den High-Endern mal ein symm. Audio-Anschluss findet.

    Oder bei der Auto-BummBumm-Fraktion...da wird mit störanfälligem Cinch-Kram der DSP zur Endstufe verdrahtet, vorbei an EMV-Störern wie CAN-Busteilnehmern mit PWM-modulierten Leistungsstufen (z.B. LED-Rückleuchten), da wäre symm. Verdrahtung echt hilfreich, aber nein - es darf weiter fröhlich brummen, fiepen, pfeifen, spratzeln...


    Sorry, bin OT und müde, sollte zu Bett gehen, an Stelle von Gefasel schreiben - Gute N8 :sleeping:

    Hm...bei solchen Fällen empfehle ich immer, den kürzest möglichen Signalweg zum Eingrenzen des Fehlers z nehmen.


    Also: Ohringer Pult abstöpseln und möglichst (über Adapter) aus der Signalquelle (die nicht gerade die miesest gerippten mp3s abspielen sollte, ideal wäre ein CD-Player) direkt in die Endstufe.


    Nicht dass aus dem Pult "Mist" rauskommt...ach so: Ich kann es im Video schlecht erkennen...stehen die Amp-Volumepotis auf Maximum (besser wäre das, sonst könnte eine überfahrene Eingangsstufe schon hässliche Clips produzieren).

    Huch?! Danke floger, für die Berichtigung, bin immer noch im "8 Ohm pro Sub-Modus'", das mit dem Brücken der Dynacord geht in dem Fall natürlich nicht.

    Wenn der interne DSP der Fehlfunktion verdächtigt wird, könntest den ja deaktivieren und eventuell einen externen Controller benutzen - die sind ja mittlerweile recht erschwinglich...

    Der Verstärker macht 650 Watt an 4 Ohm, voll ausgefahren dürfte bei Musik (nicht Dauer-Sinus!) dem Bass nichts passieren, wenn vorsichtig der Pegel erhöht wird, bis die CLIP-LED mal aufblitzt.

    Merke, sobald der Bass bei anderer Mucke klingt wie im Video-Track (dort ist das im Lied beabsichtigt - weshalb sowas für den Soundcheck m.E. völlig "Banane" ist...) ist Ende der Fahnenstange ;)

    Ohne diese BELL konkret zu kennen, klingt das nach untauglichem Limiter! Vielleicht meint der Verstärker auch, er hätte Gleichspannung am Ausgang anliegen (der gespielte Titel hat einen Bass, der schon klingt, wie anschlagende Membran/Clipping, auf dem Oszilloskop betrachtet, hat das schon sehr Rechteck-förmige Spannungsanteile in den Bass-Tönen, was etwa Gleichspannungsanteilen gleich kommt...)


    Dabei frage ich mich sowieso:

    Wenn Du mit Controller arbeitest, warum macht der dann nicht auch das Limiting?


    Vorschlag: Nehmt die Dönercord darunter gebrückt für zwei von den 4 Ohm Bässen - das sind dann 650W für Jeden (wie bei der BELL).

    Klemmt meinen verstärkenden Namenskollegen an die RAMSCHA Brüllwürfel, damit dürfte selbst die schwachbrüstige Bell nicht in Leistungs-Bedrängnis kommen.

    40°C sollte Elektronik schon abkönnen, vielleicht nicht im jahrelangen Dauerbetrieb, aber deshalb die Flügel zu strecken ist schon ziemlich Panne.


    Mein alter Zeck-Amp (A902) konnte Sommer mit Sonneneinstrahlung und Volllast problemlos ab - der war auch lüfterlos, hatte aber dafür Riesen-Kühlkörper...


    Das ganze Class-D Zeug produziert viel Hitze im Inneren, wenn die nicht rauskann, dann macht das richtig Ärger, außen sind die Kühlflächen zu klein, um auch die innere Wärme noch mit abzuführen, dann steigt das irgendwann aus. Mit einem Lüfterchen ist man da oft besser dran (so lange er funktioniert).