Beiträge von Jürgen Klingel

    Hm, sehe ich das richtig?

    Das MAUI-Set hat keine voll-aktive Steuerung der Speaker, die Hochtöner laufen über passive Weichen und sind problemlos, ohne Limitereingriff überlastbar.

    So ein System ist halt nicht DAU-sicher vermietbar - da wundert mich nicht, dass die Tweeter zum Teufel gehen...


    Vielleicht sollte der TS das System ausschließlich in Anwesenheit SEINER Ohren benutzen ;)

    Was können Rauchzeichen so an an Übertragungsrate... 0,1 Baud? :P


    Die Batteriegeschichte sehe ich im Bereich von Kleinspannungs- ELA, Pflichtdurchsagen, Alarmierungs und Notlichtanlagen als mögliche Alternative zu den üblichen Blei-Gel Sonnenscheinies und Exides usw. , die nach permanenter Dauerladung nach wenigen Jahren "Dienstmüde" sind und dann kaum noch Strom hergeben wollen...

    Gut, Ihr habt Recht und ich meine Ruhe, denn im "allwissenden" Wiki steht auch

    Abgrenzung zu anderen wertediskreten Signalen

    Ein digitales Signal muss sowohl zeit- als auch wertediskret sein. Im Sinne der Schaltungstechnik ist die Eigenschaft der Zeitdiskretheit auch dann erfüllt, wenn sich das Signal nur zu diskreten Zeitpunkten ändern kann, dazwischen aber konstant und insoweit (zeit-)kontinuierlich vorhanden ist. Daneben existiert auch eine Reihe von wertediskreten Signalen, die jedoch keine digitalen Signale sind.


    Zum Beispiel ist das ein pulsweitenmoduliertes Signal, das aus einem Rechtecksignal fester Frequenz besteht mit kontinuierlich variablem Tastgrad. Ebenfalls ist eine Folge von Rechteckimpulsen, wie sie bei Messung der Drehzahl mit einer Lichtschranke entsteht, kein Digitalsignal.

    Dieses Signal ist zwar wertediskret, sogar binär, aber es kann seinen Wert ohne Bindung an einen Zeittakt mit der Frequenz der Impulse ändern.

    Ein weiteres Beispiel für die zwar umgangssprachlich gebräuchliche, aber nicht korrekte Begriffsverwendung ist die Bezeichnung „Digitalverstärker“ für Klasse-D-Verstärker, welche mittels Pulsweitenmodulation arbeiten.


    PWM ist per Definition also nicht digital - okay, akzeptiert.


    Merke: "Wenn Dir jemand den Begriff "Digitalverstärker" an den Kopf wirft, frag nach dem Datenblatt und dann biste schlauer!"


    Das zu übertragende/verstärkende Analogsignal steckt folgendermaßen in der PWM drin: Die Anzahl der Impulse pro Zeit enthält die Information der "Frequenz". Ein 40Hz-Ton wird mehr Impulse pro Zeiteinheit enthalten, als ein 14kHz-Ton. Im Tastverhältnis steckt die Information der Lautstärke, vereinfacht könnte man sagen, dass ein langer Impuls längere Zeit Stromfluss treibt, also insgesamt mehr Leistung bringt.

    Es gibt online Schaubilder, wo man sieht, wie PWM mittels hochfrequentem Dreieckspannungs-Oszillator und einem Operationsverstärker als Komparator entsteht.

    Eigentlich ist der Wiki-Artikel ganz gut gemacht...

    In einem "normalen" Digitalsignal wäre die Information als Computer-verständliches Bitmuster codiert, wo der Takt bestimmt, wann eine 1 oder 0 übertragen wird. Dort wird das Analogsignal auch mit Impulsen abgetastet, aber zu jedem Impuls wird ein gemessener Spannungswert als "Zahl" in Form von Bits&Bytes gespeichert und kann als solche vom Rechner beliebig weiterverarbeitet werden, zum Beispiel im DSP 😊

    Die reine Halbleiter-Endstufe schaltet wirklich EIN und AUS. An der Funktionsweise "Class-XYZ" der endverstärkenden Halbleiterschaltung mache ich den DIGITALamp fest. Analog ist es wieder, nachdem sich die Impulse durch das Ausgangs-LC-Filter geschwungen und dort auch Verlustleistung gelassen haben.

    Die einzigen, signifikanten Vorteile von Class-D Verstärkern sind: Watt pro ccm und kg. Sonst sind sie eigentlich die schlimmsten Signalvergewaltiger vor dem Herrn, zerhacken Analogsignale in Bröckchen, um sie anschließend wieder zu gefälliger Form zusammenzusetzen - wie ein Fleischwolf! Sie arbeiten mit Frequenzen und HF-Leistungen, die über Antenne abgestrahlt, jedem Mittelwellen-Rundfunksender (puh, das warn noch Zeiten) das Fürchten lehren würden.


    Noch mal, ohne den Zusatz "DSP", bezieht sich der landläufige Digitalamp-Begriff rein auf die Endstufenschaltung. Einen Class-A/B Verstärker mit DSP würde niemand als Digitalverstärker bezeichnen - außer typisches Marketing-Geschwafel vielleicht?

    Oder etwa doch? Brauchen wir am Ende einen Code für die interne Signalverarbeitung, wie es ihn als z.B. "ADD" auf Tonträgern gibt?

    Sorry Yamaha4711, erst danach gemerkt: Auf meinem winzigen Handydisplay habe ich Deine Erklärung übersehn und selbst was ausm Kopf gebastelt - nicht, dass Du meinst, ich würde stumpf nachplappern...


    Ausgehend von klassischen Bezeichnungen der Endstufen-Betriebsart (bezogen auf Ruhestrom und Aussteuer-Verhalten) reden wir ja von Class A, A/B, B oder C-Betrieb (die letzten Beiden sind Energie-effizient aber stark klirrbehaftet und werden in der Audiotechnik kaum verwendet. Schaltungstechnisch kommen dann so Späßchen wie Class H (die mit geschalteten, mehreren Railspannungen) oder "T", nein...nicht das Musikhaus, die mit drn "Tripath"-Chips.

    Class "D" beschreibt den "Digital-Amp": kein Ruhestrom, hohe Taktfrequenz mit geänderter Impulsdauer (das einzig Analoge daran), aber DIGITALER Signalform = AUS oder EIN. Dadurch minimale Verlustleistung, die (fast) nur innerhalb der Zeitspanne entsteht, in welcher die End-Transistoren den Zustandswechsel durchlaufen.

    Das zwingend nötige Ausgangsfilter ist der "böse" Phasendreher, der zu hohen Frequenzen hin die Phase umkehrt. Latenzen entstehen zwangsläufig bei der Abtastung - diese sind IMHO zu vernachlässigen. Interessant wirds bei dem Feature "DSP" und interner Verarbeitung des "in Bit-Form" digitalisierten Signals, DAS bedingt das Gros der Latenz, nicht die reine Verstärkung mittels zweckentfremdetem PWM-Leistungdmodulators (Class "D"-Technologie)


    Das Vorhandensein eines Schaltnetzteils (was auch PWM zur Leistungsregelung verwenden kann) macht m.E. noch keinen "Digital-Amp) aus. Ich könnte genauso gut eine Class-D Endstufe mit Trafo-Netzeil verheiraten. Heraus käme wieder ein Eisenschwein, mit dickem Trafo, viel Masse, zwar schlankem Kühlkörper - die Vorteile der neuen Technologie wären aber dahin...

    Mich würde noch gern interessieren was ihr von dem 2 Ebay Link haltet..

    Nullkommanix! Das ist das Geld nicht wert... für den Preis bekommst einen im Budget-Bereich tauglichen Verstärker und einen Satz Lautsprecherkabel - that´s it. Alternativ wären die Vorschläge von Tobias oder Andy zu überdenken.

    Das hier ist PA, nicht Car-HeuVieh, wo man für 500 Öcken Bass-Alarm im Auto kriegt.


    Nett, dass sie sogar noch den kläglichen Wirkungsgrad und die lächerliche RMS-Belastbarkeit des Subs dazu schreiben.

    Nur mal zur Veranschaulichung:

    Hätte der Bass 6dB mehr Wirkungsgrad (was gute PA-Bässe durchaus schaffen) würden 50 Watt für gleichen Pegel reichen, bzw. es wäre bei gleicher Leistung gefühlt DOPPELT so laut!


    Aber bitte, möge jeder seine Erfahrungen sammeln - Wie pflegt mein Kollege immer zu sagen, wenn man mal wieder ohne Erfahrung "an die Wand rennt": "Hart aber nachhaltig - Lernen durch Schmerzen!"

    Die ALTO D-Serie (die in DELL-Server Optik...) hat Lüfter und die geben nach einer Weile Betrieb richtig Gas und machen Lärm - dafür gab es mal einen "Sound of Silence"-Mod im alten Party-PA-Forum von mir: Alto D4 - "The Sound Of Silence"-MOD


    Konvektionsgekühlte Endstufen, ohne Lüfter sind selten am aktuellen Markt, alte Schätzchen mit fetten Kühlkörpern schwimmen öfter mal in der E-Bucht.

    User "user" fragt nach einer Faustregel, als Indiz für Leistungsfähigkeit an 4Ohm:

    Pauschale Aussagen sind schwierig...bei "Eisenschweinen" sind hohe Masse, in Verbindung mit der Leistungsangabe "Watt an 4 Ohm = ungefähr 2 x Watt an 8 Ohm" ein Indiz für starkes Netzteil und üppige Auslegung.

    Jede Endstufe, die auch an 2 Ohm leistungsfähig ist, dürfte an 4 Ohm ordentlich laufen, hier ist auch wieder Faktor 2 im Spiel, allerdings steigen die internen Verluste auch an, wodurch dann etwas weniger Leistung abgegeben werden kann.


    Auffallend ist meist, dass bei so "Referenz-Amps", wie den Crown Macro-Tech "Kreuzbrechern", oben genannte Kriterien 1:1 zu erkennen sind...alt, aber fett, schwer und stark 😁

    ^^ Das macht ja "richtig was her".


    Hast Du bei 160kg Leergewicht denn gleich noch nen E-Bike "Flautenschieber" am Start, oder musst da noch strampeln? Das gibt richtig dicke Waden 8o


    Zum Thema "mobile 12V-PA" hatte ich mal einen Bollerwagen für die Narrenzunft ausgerüstet, mit einem RCF L15P200AK in der 4 Ohm Variante, an einer "Impulse SD-1200" Tripath-Endstufe (ca. 600W an 4 Ohm). Für Mid/High waren zwei JOBST-Bausätze zuständig (LMT-121), geampt über eine "Carpower Wanted 2/300" die auch ohne Sub zum Batterie schonen laufen konnten.

    Das Ganze hängt an einer 95Ah Banner AGM-Batterie und macht ca. 6-8 Stunden Dauer-Laut ohne Nachladen mit. Gepuffert wird noch mit einem Power-Cap mit 1 Farad...

    Damit fahren die Narren auf Umzüge und machen am Treffpunkt Party bei ordentlich Bass und gutem Sound.


    Letztes Mobiles Spaß-Projekt war der Bauwagen meiner Jugendgruppe, den statteten wir mit kleinem Inverter-Aggregat aus (1,2kW Dauerleistung, 2kW Peak), zwei Audio-Zenit Bässen (NDW18) an einer RAM-Audio DQX 7.0 und außennrum 2 Stück LD Stinger-12, und 2 Stück LDE-112, passiv durchgeschleift.


    Damit waren wir an Vatertag unterwegs und bespaßten einige Feste, die keine eigene Musik am Start hatten. Die Radfahrt war lustig, wir hatten am Ende fast schon einen "Party-Convoy"...


    An den dafür vorgesehenen Potis zu schrauben muss die Kiste abkönnen.

    Ohr (für die "singende" Drossel) und Auge für den glimmenden Glühfaden reicht zur Justage.

    Wenn Deine Brenner schonen willst, stelle den max. Level auf etwas unter 100 Prozent - es könnte allerdings sein, dass Dich der Ton-Kutscher dafür schräg anschaut, wenns bei Full-On noch irgendwo surrt ?

    Oh...sehe gerade, dass es den Thread noch gibt. Ich hatte mal danach gesucht, aber der Verweis aufs Party-PAforum funktionierte nicht mehr.

    Freut mich, zu hören, dass der MOD noch läuft.

    Bei mir ist vor einiger Zeit ein Amp-Modul irgendwann durch "kratzigen" Sound bei manchen Frequenzen aufgefallen, worauf ich es ausgebaut hatte.

    Die D4 läuft nun eben mit "halber Kraft" ?

    Wharfi und Tonsil direkt an den Amp (Weiche weg lassen!) klemmen und zusammen mit geringem!!! Pegel abhören. Wenn dann der PA-Bass immer noch den HT "platt macht" ist die Weiche unschuldig.

    Ansonsten ist eigentlich nur der Elko auf der Weiche der Kandidat, der am ehesten defekt sein könnte...