Beiträge von Jürgen Klingel

    Reines Isopropanol, nehme ich dafür, auch (Brenn)Spiritus macht den Linsen nichts....

    Die Linsen werden nicht vom Reiniger trübe, vielmehr glaube ich, dass sie sich durch die "Ausdünstungen" des eigenen, oder fremd verbauten Kunststoffes eintrüben, das kriegt man auch nicht weg-gereinigt, da die Linse von innen oder "in sich" trüb wird...

    Wenn das Teil CDs abspielt ist gut, die mechanische Dämpfung der LASER-Abtasteinheit und die elektronische Fehlerkorrektur sollte dafür sorgen, dass er keine Aussetzer hat, wenn man auf das Gehäuse mit der Hand klopft oder das Gerät mal etwas "anstößt".

    Fuß-Kicks mag kein CD-Spieler, allgemein wollen die Kisten grundsätzlich sorgsam behandelt werden, die Mechanik ist einigermaßen filigran...

    Fällt das Gerät im Klopftest durch (wenn man Gelegenheit zur Besichtigung vorm Gebrauchtkauf hat, macht man den grundsätzlich!) ist der LASER dejustiert, die Linse trübe, oder die Mechanik hat nen Schaden, dann lieber: FINGER WEG!


    Zu Hause liegen aus den 90ern noch drei alte SONY CDP-x95, die hab ich geliebt, wegen ihrer Direktwahltastatur, jetzt haben sie alle den "grauen Star" am altersschwachen LASER und die originalen KSS-240-Abtaster sind kaum mehr (schrottige Fakes gibt es zu Hauf) erschwinglich zu bekommen...

    Gehen wir mal davon aus, dass in den meisten Pro-Geräten mittlerweile die gleichen billigen (Computer-) Laufwerke drinstecken, wie in denbedauernswerten Endausbaustufen der Consumer-Geräte (gescheite CD-Player hat/baut ja "niemand" mehr heutzutage). Das waren Plastikladen, auf Plastikschlitten mit Plastikverzahnungen und eine Kombi aus Riemen- und Direktantrieb, das alles ist elastisch und wirkende G-Kräfte können angreifen...


    Im "leeren" Zustand kann man mit sanfter Gewalt die CD-Lade rausziehen...die "Hebevorrichtung" soll bei geschlossener Lade die CD and das Zentrierungsportal drücken, fixieren und sie überhaupt erst frei drehend abspielbar mache.

    Diese Vorrichtung wird über einen Art Bajonettmechanismus betätigt, der m.E. je nach Leichgängigkeit, auch durch "umeinanderwürfeln'" beim Transport auch mal ausfahren kann und dann womöglich die Antriebsmechanik nicht mehr richtig greift.


    Am Wahrscheinlichsten ist das allerdings, wenn der Player während dem Prozess des "Lade schließen" ausgeschaltet wurde und damit die Verriegelung am Ende des Vorgangs nicht eingreifen konnte.


    Ich denke mal, dass der Player nicht per se defekt ist, sondern lediglich unsanft behandelt wurde, oder man hat ihm halt zu früh den "Saft" geklaut...

    Man konnte zudem die verschiedenen Entwicklungsstufen einiger Mitschreiber hier zum Teil recht gut verfolgen: Beim Californiahorn ist keiner hängen geblieben, was eher nicht für die Konstruktion spricht.

    ...tja, es gibt halt Leute, die wollen ihre Erfahrungen selbst machen:

    Es steht jedem/jeder frei, höchstpersönlich auf die Fresse das Gesicht fallen zu dürfen :D

    Spanien? Diese Information hättste mal früher geben können, pfff...


    Bau Dir was Vernünftiges, oder such Dir jemanden, der den Gebrauchtmarkt vor Ort überblickt und hole Dir da was.

    Klar, Import aus D ist kostenintensiv und kann frustrieren.


    Doppel 15"er, ernsthaft? Das Zeug macht doch nur Arbeit mit der Schlepperei - Du wilst wohl "phette Optik", das ist arm...wenn nur zwei davon rumstehen, wenn Eindruck schinden willst, brauchst nen Rudel davon :P

    Da würde ich lieber in Single 15"-Sub/10"-Top, oder 18"-Sub/12"-Top-Kombinationen investieren, das lässt sich auch mit dem PKW transportieren und alleine handeln.


    JM2C, Jürgen

    Was hat es mit JP2 (Quartz Lamp Mode) auf sich?

    Da sehe ich außerdem Stromsensoren IC9...


    Ist die richtige Frequenz (50Hz) eingestellt?

    Vielleicht läuft die HSR "zu langsam" hoch und wird deshalb abgeschaltet?


    Prinzipiell müsste sich die OSRAM auch "klassisch" nur mit Drossel und Zündgerät betreiben lassen, ohne den ganzen Elektronik-Quatsch. Also vielleicht mal so umklemmen, dass nur die genannten Bauteile an der Lampe anliegen - brennt sie dann normal, kannst zumindest die Leuchtmittel/Vorschaltgeräte-Kombi ausschließen.


    Wenn´s gar nicht geht...HSR als "quasi neu" verhökern und ne PHILIPS anschaffen, ja...hat nen faden Beigeschmack, schon klar.


    Ist im normalen Manual was geschrieben von geeigneten Leuchtmittel?

    Studiomonitore sorgen halt schnell mal für Enttäuschung, wenn eher "HiFi"-Sound gewünscht ist.

    Die haben halt nicht die "EQ-Badewanne" eingebaut, die den Sound so "gefällig" macht, sondern sollen neutral abbilden, was gerne mal als etwas "dünn mit fehlenden Eiern" rüberkommt.


    A propos Eier...wünsche frohe Osterfeiertage :P

    Danke Guido,

    wie es aussieht liefern die Zenerdioden Z8 und Z9 stabilisierte Spannung für die Arbeitspunkte der High-Rail-Transistoren, diese sollten lt. Servicemanual im Bereich von 1% Abweichung liegen, insofern wäre es ratsam, den Originaltyp zu beschaffen, alternativ zwei Dutzend "normale" 5% Zenerdioden beschaffen und "matchen":


    Hast Du noch einen funktionierenden Kanal am Amp, kannst Du die Spannung am R120 und R135 messen? Damit wüsstest Du den Strom, der jeweils durchgetrieben wird (Ir120 = Ur120 / R120) Damit kann der Z-Diodenstrom berechnet werden (Iz = Ir120 - Ir135)

    Nimm ein Netzteil mit sagen wir 15-24V DC-Output, dann schalte einen Widerstand in Reihe zur zu prüfenden Z-Diode, dass ein Strom fließt, der dem Z-Strom in der Schaltung entspricht.


    Dann kannst Du mit diesen Einstellungen verschiedene Dioden anklemmen und jeweils die Z-Spannung messen und protokollieren, wenn Du zwei Stück hast, deren Spannung nur um 1% von der Nenn-Z-Spannung abweicht, hast Du gewonnen...

    Werden die 12 Volt einfach nur stabilisiert, als Mini-Stromversorgung, oder werden da irgendwelche Ruheströme drüber eingestellt?

    Für eine einfache Stabilisierung reicht eine Z-Diode mit mindestens 1,25W max. Verlustleistung um den Job zu machen...

    Kannst mir mal den Stromlaufplan schicken, oder einen link dazu?


    Gruß, Jürgen

    Dann freuen wir uns mal auf den "SennDynamic HT2570", mit flauschig-bequemem Velours-Ohrenschmeichler und voller 70 Ohm Pegel-Keule - in your face!

    Ach so... 1. April ist schon rum :P

    An den TS, mein Rat:

    Verkauf das Gerödel in der Bucht, schreib was Hübsches dazu, mach ´n paar schöne Fotos davon - irgendeiner steht auf und holt sich den "PeakPower-Mega"-Plunder...


    Dann, Technik mieten, sich ordentlich informieren und ein Budget bereitstellen, aber nicht wieder "wir haben nur Mist als Technik und gerade noch 200€, die schon verplant sind" - so kann man nicht arbeiten...

    Konsequenterweise gehören die Chassis so reconed, wie sie zusammen eingesetzt werden, also...das Stereo-Pärchen gemeinsam.

    Man kann davon ausgehen, dass nach vielen Jahren Betrieb eine gerissene Sicke beim Partner-Chassis nicht lange auf sich warten lässt. Ausfälle nach kurzer Zeit in Folge von Fertigungsfehlern und Schäden durch Vandalismus/Überlastung mal ausgenommen...

    Wenn die DMX-Leitung zu den Saallampen auftrennbar ist und sonst nichts dran hängt...(eigener Abgang am DMX-Splitter beispielsweise), könnte man einen schnöden Umschalter in Form eines an der Wand montierbaren "Lichtschalters" vorsehen, der die DMX-Leitung zu den Funzeln zwischen DMX-Recorder (der "weiß full on" ausgibt) und dem DMX-Splitter Ausgang umschaltet.

    Das sieht "old school" aus und lässt sich von Jedem bedienen...

    IEC-Lock = Weiterentwicklung des "locking IEC" Systems von Canford aus den Neunzigern, damals noch mit runden Entriegelungsböppeln. Verriegelt überall durch Verkanten eines Metallstücks auf dem PE-Pin. Bin etwas skeptisch was die Haltbarkeit der Mechanik bei ständigem Ein- und Ausstecken angeht (z.B. bei Lampen).

    Das heißt: Die Kupplung "knabbert" mit Widerhaken am PE-Pin des Steckers und krallt sich damit fest...

    Schlimmstenfalls würde der mittlere Pin, bei krasser Zugbelastung aus dem Stecker "extrahiert" :huh: