Beiträge von Jürgen Klingel

    Jeder Elektriker, der nicht die halbe Ausbildung verschlafen hat, kann mit einem Multimeter die Lötstellen, Leiterbahnen, Widerstände, Spulen und PTCs ausmessen. Für die Kondis brauchts ein intelligenteres Messgerät oder etwas Phantasie für eine RC-Mess-Schaltung (da hast die Kondensatoren aber eher bestellt und eingebaut...).

    Ist keine Raketenwissenschaft ;)

    Ein Varistor wird leitend, bei zu hoher Spannung, also muss er parallel zum HT liegen, um ihn zu schützen.

    Ist das Bauteil defekt wird es entweder:

    1. nicht mehr leitend (fällt hier raus), dann verliert er seine Schutzfunktion, ohne dass man es merkt :thumbdown:

    2. einen beinahe Kurzschluss darstellen - also auslöten und hören, was passiert

    Wenn es nur um Optik - das ist "Geschmackssache - geht, dann wäre ich auch unbedingt dafür, den Weg über einen DSP zu gehen.

    Zu Deinem Bestands-Verstärker kannst dann noch einen kleinen 4-Kanal Amp dazu holen und damit dann 3-Wege-Aktiv fahren.

    Das ist m.E. zwar immer noch "Perlen vor die Säue", aber es könnten die bestklingendsten 15/3er im ollen Gehäuse bei rauskommen 8)

    Was ist Deine Intention, dass Du auf die "Musikvereins-Mottenkiste" abfährst?


    Klang, Optik (Alukanten, Kugelecken, Originalität...) XLR- und Klinkenbuchsen (jedes Mal stecken = Endstufe kurzgeschlossen, gruselig)

    Wenn Dir die Höhe wichtig ist, müsstest Du wohl eher nach Doppel 12"ern mit Hochtöner darüber schauen, als nach den eher breit bauenden 15/3ern.

    Hatten die PCA's nicht auch so eine "black box" auf der Platine, die im Signalweg lag? Ich habe schlechte Erinnerungen an eine 2450er, die sich schwingenderweise ins Nirvana schoss. Die HITACHI's waren dann fritte und meine Restbestände brauchte ich für den "Wohnzimmer-Amp" ||

    Hmm...lt. Datenblatt hat der Verstärker eine SNR von 100dB, bei einem Ausgangs-Rauschen von 0,45 Millivolt - das dürfte eigentlich nur leicht in den (nicht vorhandenen) Hochtönern säuseln. In einem Bass-Chassis dürfte man davon nichts hören...

    Kannst Du ausschließen, dass der mechanische Aufbau nicht das Problem ist, zum Beispiel:

    Ungünstig angeordnete Komponenten und Signalkabel? Gehe davon aus, dass ein Class-D Modul mit 600kHz Schaltfrequenz etlichen "HF-Dreck" wie eine Antenne abstrahlt und alles, was sich "im Empfangsbereich" befindet, sich diesen Mist einfängt und das Signal damit verfälscht.


    Kannst Du die Komponenten mal räumlich getrennt, mit Kabeln verbunden aufbauen, ist dann das Rauschen weg?

    Teste vielleicht mal, ob eine Abschirmung (Stahlblech oder "MU-Metall") des Amp-Moduls die Probleme verringert.


    Das Experimentieren mit Passivweichen-Bauteilen ist halt Symptombekämpfung.


    Prinzipiell wäre bei so einem Konzept auch möglich gewesen, sich im Car-Hifi-Regal mit erprobten Komponenten einzudecken und mit 12V-Akkus zu arbeiten. DSPs und kräftige Class-D Sub-Endstufen gibt es dort schließlich auch...

    Interessant finde ich, dass ich keinen Helligkeitsunterschied wahrnehmen konnte (war allerdings draußen in der Sonne).

    D.h. es könnte durchaus sein, dass die Netzteile nicht auf Fullpower aller LEDS ausgelegt sinsind.

    Kann sein, dass der Lüfter direkt an der Netzteilspannung liegt, die LEDs aber über ihre Treiber genug Spannung für FULL ON kriegen, dabei eben das Netzteil an die Kotzgrenze bringen...

    die Tools hatte für mich eher den touch der "kumpels-informationslektüre".

    auch da haben mich lange nicht alle artikel interessiert, auch die produkte, die dort getestet wurden, haben mich oft nicht tangiert. aber der charm daran war einfach, dass es keine bis ins letzte detail durchorganisiertes und durchgestyltes heft war. das war alles ganz gut gemacht, aber eben ohne diesen "wir sind wichtig"-style.

    und es gab darin tatsächlich ernst gemeinte kritik zu lesen. in der PP musste man nach kritik immer zwischen den zeilen suchen.

    und schlussendlich haben dort ein paar leute geschrieben, die man auch persönlich kennt. das ist auch nochmal was anderes.

    also ich fand diese fachzeitschrift jedenfalls ganz in ordnung und habe auch gerne dafür bezahlt.

    So war das...

    Wenn zum Beispiel Stefan (und "Flocki") los zogen, um schwarze Kisten zum Praxistest zu schleifen, war da immer eine Portion Humor und praxisnahe Analyse dabei, unterstützt von Messungen und möglichst einen Kommentar vom Hersteller der Technik. Diese Mischung war sehr ansprechend, Ein guter Abriss aus "kleinen Helferlein", neuen digitalen Gimmicks, PA-Klamotten, Interviews mit bekannten Größen der Ton-Praxis - das war echt informativ und auch unterhaltsam :thumbup:

    Was meinst du genau mit der Polpaarzahl?

    Das ist elektrotechnisches "Fachlatein" für die Ausbildung der magnetischen Pole über die Generatorwicklungen...für den vorliegenden Fall unwichtig. Deine Maschine läuft mit 3000 U/min für 50 Hz - sie hat ein Polpaar.

    Hätte sie zwei Polpaare müsste sie mit 1500 U/min laufen für 50 Hz usw.


    Der Zusammenhang ist:

    Drehzahl pro Minute = 60 x Frequenz / Polpaarzahl

    Mache mir nur wegen der Frequenz Gedanken. Die Endstufe hat ja ein Schaltnetzteil sollte also auch etwas erhöhte Frequenzen aushalten wenn ich das richtig verstanden habe. Bin mir nur nicht sicher ob mein Dsp diese Frequenzschwankung verkraftet. Handelt sich um einen track ds 2/4. Weiß nur nicht ob da ein Travo oder ein Schaltnetzteil verbaut ist. Grundlast habe ich mit 1000w natatürlich konstant dran hängen.

    Gehe mal davon aus, dass ein Aggregat ohne Inverter eine Drehzahl-abhängige Frequenz abgibt, das ergibt sich durch die "Polpaarzahl" des Generators. Um über die doppelte Nennfrequenz abzugeben, müsste der Motor mit mehr als DOPPELTER Drehzahl laufen - da dürfte es den 1-Zylinder Diesel "Schüttelhuber" fast zerreißen! War das je der Fall? Ich vermute, nein...

    Wahrscheinlich hat Dein Messgerät "sich verschluckt", beim Zählen der Spannungsperioden, während dem Zuschalten einer Last.

    Die geringe Spannungsschwankung regelt das Schaltnetzteil der Endstufe aus, da diese sowieso die Aggi-Spannung gleichrichtet, zerhackt und auf andere Spannungsebenen umsetzt, ist auch die Frequenz unproblematisch (112Hz klingt eh nach "Messfehler".


    Was Schaltnetzer nicht mögen, ist Großlastbetrieb mit geringer Netzspannung, dann steigt der Strom weiter an und wenn's blöd läuft, raucht es irgendwo. Je "billiger" und je weniger Schutzschaltungen vorhanden sind, desto größer wird diese Gefahr.


    Problemlos geht es mit einem "Inverter"-Aggregat.

    Ich habe so ein SCHEPPACH SG-2000 Dings (chinesisch...) das war zwar schon zweimal in Reparatur, liefert aber eine stabile und lt. Werksangaben belastbare 50Hz Sinusspannung "wie gemalt", egal bei welcher Last.

    Die Frage, die sich mir gerade stellt: Was macht man mit dem Zeug nach der Reinigung? Sagen wir mal, die Geräte gehen danach wieder an, die Taster, Potis, Schalter, Fader, Displays etc. pp. funktionieren alle.

    Ich möchte gar nicht wissen, wie viel Equipment danach als "wenig benutzt, frisch gereinigt und geserviced" schon wieder unters Volk gebracht wurde :/

    Das ist wie "unfallfrei" annonciert - aber nachlackiert, hmmm... frech*

    Dachten sich einige Hersteller vielleicht: " Musikmesse beerdigt - PLS auch...?!"

    "Budget"-Endstufe...wenn neu, ist das ein Gewährleistungsfall - fertig!


    Wenn älter, dann kannst das Ding selbst reparieren (entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt), defekt verkaufen, oder entsorgen und was Neues kaufen. Bei dem Neupreis lohnen Werkstattkosten kaum...


    Defekt ist die Endstufe ziemlich sicher, denn "Eine Sicherung löst nie ohne Grund aus!" ;)

    schönes bild.

    allerdings wäre mir das in heutigen zeiten zu sehr ein staubfänger

    Na, Du weißt ja: "Wer ko, der ko...!"

    Staubfänger...pffff, ist ja nicht aus Zucker, das Ding dafür* Es klingt jedenfalls besser, als das ganze neumodische Plastikzeugs mit irgendwelchen intern geschachtelten xxth-order Bandpass-"Woofern", wo irgendein undefinierbares Tiefton-Gewummer rauskommt <X