Beiträge von Felix_

    Eine sehr passende Lösung für sowas wäre VDO Ninja (ehemals OBS Ninja).

    VDO.Ninja
    Bring live video from your smartphone, computer, or friends directly into OBS Studio or other. 100% free.
    vdo.ninja

    Eigentlich dazu gedacht, Live Video von einem Smartphone oder entfernten Rechner direkt nach OBS o.ä. zu bringen. Entsprechend gibt es mehr als ausreichend Optionen, man kann Bitraten und Codecs frei definieren und vor allem auch: Nur Audio übertragen. Die detaillierten Audio Optionen muss man allerdings per Hand anpassen.


    Für die Umsetzung hier braucht's nur einen Browser auf der Quell- und einen Browser auf der Senkenseite. Ob der auf PC/Handy/.. läuft, ist dann egal.

    Kleines Gimmick: Video-Rückkanal (damit der DJ auch das andere Lokal sieht) könnte man damit auch mit umsetzen.



    Alternative wäre noch eine Lösung aus dem Bereich Internetradio zu nehmen. Also wie YouTube, aber Nur-Audio.

    - Behridas XR/MR haben kein "richtiges" Output Delay. Man muss sich mit einem Effektslot pro Stereobus behelfen (Stereo Delay im Stereo Feed Mode und mit 0% Feedback). Ist umständlich zum Einrichten, aber funktioniert.

    - Die integrierten WLAN APs von XR/MR/UI sind unbrauchbar, auf jeden Fall über ein externes WLAN gehen. WLAN vom CQ kann man verwenden. DL kenn' ich nicht.


    ... zwar knapp über der Budgetgrenze, aber wie wär's mit nem A&H AHM16?

    Ein klares: Kommt drauf an.

    - Was ist die Anwendung, auf einer Skala von Security bis Intercom-Ersatz?

    - Wie wichtig ist die Störerfreiheit? Denn bei Standard PMR Geräten kann jeder mithören und reinreden, der sich ein Funkgerät für 20€ gekauft hat.

    - Welche Systeme haben die umliegenden Verleiher oder befreundete Vereine auf Lager, um ergänzen (oder selbst vermieten) zu können?


    Wegen der Zumietbarkeit hab' ich auf Kenwood TK3401D/TK3701D gesetzt, und bin ziemlich zufrieden. Qualität und Reichweite super, und durch die Analog-/Digital-Umschaltung kann man entweder analog (und damit kompatibel/offen für Billigfunkgeräte) oder eben digital (Kenwood only?) funken. Und reichhaltiges Zubehör gibt's auch noch.

    Ich bin mittlerweile mit Wing Rack (oder iLive iDR oder XR18), und nur mit MIDI Fadern statt echtem Pult am FoH unterwegs.


    Am (kompakten) PC-FoH steht dann meistens

    - ein Mini-PC mit MixingStation + Touchscreen + 17 Fadern + Streamdeck, der nicht nur Pult-Ersatz ist, sondern sich auch um WSM/OSM/Lake/DanteController/DanteVia und ggf. ein wenig Licht kümmert,

    - ein Tablet mit MixingStation, um durch den Raum oder auf die Bühne gehen zu können. Und um gleichzeitig eine Touch- oder 9-Fader-Extension und Backup für MS auf dem PC zu haben,

    - und falls es (Video-)Einspieler gibt, auch noch einen Laptop dafür (+ Ersatz-Laptop irgendwo griffbereit und alle Daten auf Stick gesichert).


    Recording, VSC und bald auch Plugins laufen auf einem extra Mini-PC im Stagerack, weil die ganze Signalverarbeitung ist sowieso auf der Bühne ist. Zugriff per VNC von überall aus, und mehr als Start/Stop per Streamdeck brauche ich eigentlich auch (noch) nicht.


    Die Software ist jeweils auf allen Geräten installiert, so kann man im Havariefall relativ zügig wechseln. Bzw. fährt die Show dann halt ohne Smaart/OSM, Dante Controller, WWB/WSM, Systemcontroller-Zugriff,... zu Ende.

    Früher™ gings ja auch ohne Fernzugriff auf Driverack, Funkstrecken und (virtuelles) Patchfeld.

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    Erfahrung aus einem Gebetsraum, in dem Laien bis Profis alles (von einfach Musik anmachen bis zur 5-köpfigen Band mischen) selbst bedienen:


    Pult ist ein QU16, DIs/Mikros sind alle fest gepatcht.

    Wichtigste Funktion: Softbutton 1 lädt eine Standard-Szene (alle Fader unten, Master oben, EQs grob zu den fest gepatchten Quellen passend). Gains sind so eingestellt, dass man die Fader der verwendeten Kanäle auf +-0dB schiebt und damit klingt's schon ziemlich gut.

    Vielen reicht das bereits. Wer mehr will kann auch mit dem iPad in den Raum gehen (denn das Pult steht zwischen den Musikern, macht dort tatsächlich am meisten Sinn) und nachregeln.

    Damit arbeiten Leute aus allen Generationen (Laien bis Profis) und das funktioniert nach einer kurzen Einweisung wirklich gut.

    ... Und das nächste Team drückt wieder den (zusätzlich farbig markierten) Soft1 und startet so von der bekannten Basis aus.


    Vorteil vom Qu: Custom Layer, vor allem ist so auch ein Fader für nen Stereokanal möglich (was IMHO für Laien verständlicher ist) - das kann ein M32R beispielsweise nicht. Aber bei Pulten ist die Auswahl natürlich groß.


    --> Was ich machen würde: QU16 oder ähnliches Pult mit Fadern. Quellen alle fest gepatcht und beschriftet: 2-4 Funkstrecken je nach Budget, Miniklinke+CD-Spieler+Bluetooth-Empfänger am Pult, auf der Bühne 1-2 Stereo DIs und 2 Mono-DIs fest verortet und durchgängig beschriftet (Keys, Einspieler, Git1/2 - die Beschriftung beschreibt die "Voreinstellung"). Monitore passiv weil weniger Fehlerquellen.

    Für die Funkstrecken direkt direkt die passenden Ladeschalen à la L2015 mit anschaffen, dann sieht man auch gleich ob alles noch da ist. Und spart das Akku wechseln.

    Dazu stabiles WLAN + Tablet, falls das Pult nicht optimal steht. Und 1-2x CAT für Fremdtechniker mit eigenem Pult nicht vergessen ;)


    +1 wenn Du bei der HDMI Verbindung zum Beamer (den es sicherlich auch gibt) den Ton abgreifst und fest aufs Pult gesteckt hast. Spart nämlich auch wieder einen Handgriff oder zwei, und die Fehlersuche bei fremden Laptops.

    Fürs UHF-Rack eignet sich die Audix D-Clamp sehr gut.

    Die verwende ich, um Sennheiser A1031U Rundstrahler oder Audio Technica ATW-A49 Richtantennen auf ein "Thon Wireless-Systems Case" zu montieren.


    Bonus: A1031U und D-Clamp passen aneinander montiert perfekt in den gepolsterten Teil vom Case hinein.

    Für einen Livestream vor langer Zeit hab ich mal die Atmos mit der Instrumenten-Gruppe im Sidechain komprimiert. Sodass die Atmos in Moderations- und Mitsing-Parts nicht so stark komprimiert haben, weil Vocals und Drums nicht mit im Sidechain waren.

    Je dichter das Arrangement dann wurde (=mehr Pegel in der Instrumentengruppe), desto weiter gingen die Atmos dann zu.

    Da kann ich mir vorstellen, dass das für IEM auch ganz gut funktionieren könnte.

    LTI (Linear Time Invariant, englisch) ist gleichbedeutend mit LZI (Linear Zeitinvariant, deutsch)


    Erklärung:

    Linear vermutlich als Gegenteil von nicht-Linear. Ein EQ ist linear (dem ist der Pegel egal - theoretisch* merke ich nicht, ob ich den EQ Pre- der Postfader habe), ein Kompressor/Gate/Dyn-EQ/Sättigung/... ist entsprechend nichtlinear weil sich der Arbeitspunkt verschiebt.

    Wenn man einen reinen Faltungshall hat, ist der auch linear, und damit ists egal, ob der EQ vor oder nach dem Faltungshall ist. Bei einem algorithmischen Hall kann das natürlich anders sein. Wenn da hall-/delayintern irgendwas pegelabhängig komprimiert/duckt/gated, ist da natürlich ein Unterschied ob das "Steuersignal" EQed ist oder nicht.

    * in der Praxis darf natürlich nichts übersteuern, und das restliche Routing muss gleich sein

    Edit: Circumbendibus war schneller.

    noch besser fände ich, wenn man sich komponenten selbst zusammenstellen kann

    Das geht mit MixingStation ja schon ganz gut und so eine Kiste hier erledigt diverse kleine Aufgaben des FoH Laptops (WSM, OSM, Licht an/aus, ..) auch gleich mit:

    Für ganz kleine Jobs hab ich noch ein X-Touch Compact mit 11" Android Tablet, und wenn's größer wird stehen halt beide (Bedien-)Pulte nebeneinander für 26 Fader.

    Ob daran dann ein XAir/UI, Wing Rack, oder (Back2Topic) dLive MixRack dran hängt ist ja letztendlich egal.

    Als "Fader Extension" für ein C1500 o.ä. würde sich ggf. auch ein X-Touch Compact mit 10-11" Tablet eignen, das passt da perfekt drüber - auf der MixingStation Website gibts davon auch ein schickes Foto.

    Ich hatte eben noch ein paar Gedanken "Out of the Box":

    - Gibt es in der Nähe ein Geschäft mit kleiner Ausstellung, in der man an einem wenig besuchten Vormittag mal ein paar Aktivboxen anhören und auch "durchmessen" kann? Also Musik auf gewünschte Lautstärke und die Leistungsaufnahme anschauen.

    - Gibt es partout keine Option, die verfügbare Energiemenge zu erhöhen - beispielsweise tagsüber mit ein paar flexiblen 200W Solarpanelen à 4kg oder mit nem offiziellen oder 24V LiFePO4 Akku (21kg bei ca. 2kWh)?

    Der große Vorteil von verteilten Inputs statt einer großen Stagebox liegt für mich darin, dass man beim Aufbau letztendlich mehr Patcht und weniger "Kabel legt", und dadurch Zeit spart. Auch auf ner kleinen Bühne.


    Ich hab jahrelang eine Festinstallation (10*6m Bühne) betreut, da hatte ich so gut wie immer drei 8er Cores verlegt - eine Stagebox an der Bühnenvorderkante, zwei flexibel hinten auf der Bühne. Sodass man alles ziemlich zügig mit 3 oder 6m XLR erledigen kann, 10m nur für alles was sich bewegt oder ungünstig steht. 8-Kanal bot sich mit der iLive und deren Inputbeschriftung sehr an, deswegen bin ich gedanklich noch so gestrickt. Kanäle merke ich mir entsprechend in 8er Blöcken und kann so auch einiges aus dem Kopf heraus patchen.


    Aktuell bin ich meistens mit Wing Rack + S16 + SD8 und MixingStation/Fit-Controller unterwegs, da ist dann maximal noch ein analoges 8er Core dabei.


    Was auch noch sehr praktisch ist: wenige kurze 4er Multicores mit Steckern beidseitig (gibts beim T auch in fertig konfektioniert 4m) für "ich brauch mal ein paar Kanäle an einer Stelle". 2* Stereo Keys beispielsweise. Oder ein Funk-Rack.

    Könnte man aber auch mit Cat-Core lösen.

    Ich verwende (unter anderem) nen X-Touch Compact mit MixingStation Pro und einem Lenovo 11" Tablet. Wenn man dann ein Layout so baut, dass der Kanalname ganz unten steht, stören die fehlenden Scribblestrips gar nicht.

    So in der Art: https://mixingstation.app/community/msSettings/9522 (ist nicht von mir).

    Dazu noch ein USB-C auf USB-A/Netzwerk/PD Dongle und man hat ein kompaktes und vergleichsweise mächtiges Pültchen. Zwei der Potis konnte ich nicht mappen, aber das kann ich verkraften.

    Die Frage ist letztendlich ja auch, ob es zwingend notwendig ist die Lampen über den Wolfmix zu steuern oder ob die Anforderung eher ist "vom FoH aus".

    Zwischenlösung (per Streamdeck/etc.) mal außen vor gelassen.


    Gedanke zur Steuerung: Wenn man die Hue/Tradfri/... Leuchten nicht über ein Hue-Gateway, sondern per Zigbee2MQTT direkt in HomeAssistant einbindet, kann man definieren was die Leuchten jeweils direkt nach einem Spannungsausfall tun soll (An/aus, Helligkeit, Farbe/Temperatur). Heißt, wenn jemand über den vorhandenen Lichtschalter aus- und wieder einschaltet ist immer ein definierter Zustand.