Beiträge von Felix_

    NDI ist quasi das Dante der Videowelt (nur weniger stark verbreitet), und kann in einen Videostream bis zu 16 Audiokanäle embedden (die dann in sich exakt synchron sind). Geht auch über (potentes) WLAN.


    Für ein Streaming-Projekt habe ich mal 16 Einzelkanäle über eine 100MBit-Leitung zwischen zwei DAWs hin und her geschickt, das lief stabil - allerdings als "Bastellösung" mit kostenlosen (!) VST-Plugins. (https://www.ndi.tv/tools/)


    Es gibt aber auch Hardware, die NDI auf HDMI/SDI mit 16 eingebetteten Kanälen umwandelt (oder anders herum). https://www.ndi.tv/marketplace/?converters

    Dazu dann jeweils ein Audio-Embedder bzw. Disembedder (z.B. AJA 3G-AMA), und ggf. noch ein SDI-Signalgenerator für den Embedder. Ist zwar mit fünf Geräten nicht die schlankeste Lösung, dafür aber ohne Rechner zwischendrin.

    Vielleicht ist das mal ein erster Ansatz.


    Falls auf einer Seite evtl. sowieso eine DAW, die VST-Plugins hosten kann, steht, und Du für die andere Seite einen NDI De-/Encoder mit 4 analogen IOs findest (alle die ich gefunden hab können nur 2), würdest Du sogar mit nur einem Gerät auskommen.

    Bei mir sind die Drums immer ab Kanal 17 (oder noch weiter hinten, wenn das Pult größer ist). Hintergrund der Entscheidung ist zum einen die in #67 angesprochene X/M32-Arbeitsweise mit DCAs zum Bau einer Art Custom Layer.

    Und zum anderen, dass bei mir die Drums fast immer auf einem Submulticore stecken. Wenn das auf 1-x gesteckt wäre, würde der der Patch der darauf folgenden (bzw. auf der Stagebox "darunter liegenden") Kanäle weniger elegant werden. Steckt das Drum-Subcore ab 17, kommt man an die anderen Kanäle deutlich besser heran. (klar gibt es auch einen Softpatch, aber ich hab's gern, wenn Kanal 1 überall Kanal 1 ist..)


    Standardpreset:

    Kick

    Snare Top

    Snare Bottom

    Tom 1 (Rack)

    Tom 2 (Floor)

    HH

    OH-L

    OH-R


    Falls es eine dritte Tom gibt, wandert die HH nach hinten auf die 25.


    Alles, was der Drummer dann noch zusätzlich per DI bringt (Trigger, SPD, Klick) kommt danach. Hilft mir, die Übersicht zu bewahren, weil ich so sehr schnell zwischen den "eigenen" Mikro- und "fremden" DI-Signalen unterscheiden kann.

    Überleg vielleicht, gleich den Neutrik NA2-IO-DLINE zu kaufen statt dem AVIO Adapter.

    Der ist um Welten besser verarbeitet (Neutrik-Buchsen statt China-XLR an vergossenen Leitungen) und hat neben 2* XLR-In auch 2* XLR-Out. Kannst Du evtl. gut brauchen, wenn Du mal ein Intro o.ä. mit Ton ausspielen musst.

    Preislich ist zwischen den beiden Geräten auch nicht (mehr) so viel Unterschied...

    Ein wenig Back2Topic:


    NDI, quasi das Dante der Videotechnik, gibt es seit ein paar Wochen in Version 5 und das sogar für umsonst. In den ersten Versionen konnte man nur Video innerhalb eines Netzwerkes verschicken mit relativ wenig Verzögerung. Aber ab Version 5 gibt es auch die Möglichkeit, zwei Netzwerke übers Internet zu koppeln (NDI Bridge). Und auch ein VST-Plugin mit 16 Inputs bzw. 16 Outputs (NDI Audio Direct).

    Erfahrung hab ich mit NDI im allgemeinen (läuft sehr stabil), aber mit den oben genannten Anwendungen leider (noch) nicht.


    https://www.ndi.tv/

    Lade mal das Tool "LatencyMon" runter. Das zeigt Dir an, welcher Treiber da mal länger für eine DPC-Routine gebraucht hat.

    Dann kannst Du gezielt weitere Schritte vornehmen und die passenden Updates installieren oder Geräte deaktivieren.


    Und schau' auch noch kurz, ob die Netzwerkbuchse intakt ist - deswegen hatte ich schon mal einen ähnlichen Fehler mit Dropouts. In dem Fall waren nicht alle Pins in der Buchse parallel, und Windows hat als Verbindungsgeschwindigkeit nur 100MBit angezeigt, obwohl 1GBit hätte funktionieren müssen.


    Als letzer Schritt käme bei Dir noch ein Festplattentausch zwischen den beiden Rechnern in Frage, um die Fehlerquelle genau auf Hard- oder Software einzuschränken. Aber da muss man ggf. mit Softwarelizenzen aufpassen, manche Programme mögen das nicht.

    Die Belegung Axxent-/Clearcom-Intercom ("Standard-Partyline" über XLR) ist: 1 GND, 2 +30V Versorgung (bezogen auf GND), 3 Signal (bezogen auf GND). Das heißt, die Intercom braucht zwingend den Schirm vom XLR, der je nach verwendeter CAT-Leitung aber nicht immer beidseitig aufgelegt ist.


    Wenn die CAT-Lösung also für dynamische Mikrofonsignale, Linesignale, DMX und AES/EBU funktioniert (die allesamt Pin 1 nicht brauchen*), kann es trotzdem sein, dass Intercom oder Phantomspeisung nicht richtig übertragen wird.


    * bei trafosymmetrischen Signalen ist das kein Problem, bei AES und DMX kann es je nach Gleichtaktfestigkeit der Receiver schon zu Störungen kommen

    Hier mal eine Übersicht über alle am Markt befindlichen Systeme.

    Wie zu erwarten war, ist bei jedem System die Belegung anders. Nur das neue Sssnake System ist, bis auf die Nummerierung, mit den CAT-Cores kompatibel.

    Die Aufteilung der Paare ist bei allen Systemen (logischerweise) gleich, sodass man mit genug Zeit und max. 4 XLR-Phasendrehern immer ein funktionierendes System hin bekommt.

    Wer hat noch Phasendreher (korrekt: Polaritätswender) im Toolcase? ;)


    Typ 1: Sssnake "rotes System" (A rot, B Grün, C Blau, D Gelb) - Quelle: Datenblatt

    Typ 2: Stairville "altes System" - Quelle: Messung Stairville RJ45 DMX Split Box

    Typ 3: Radial Catapult - Quelle: Datenblatt

    Typ 4: CatCore "Stagebox Einreihig" - Quelle: Datenblatt

    Code
    CAT|Typ 1|Typ 2|Typ 3|Typ 4
     1 | A-3 | B-2 | A-2 | C-3
     2 | A-2 | B-3 | A-3 | C-2
     3 | B-3 | C-2 | B-2 | B-3
     4 | C-2 | A-3 | C-2 | A-2
     5 | C-3 | A-2 | C-3 | A-3
     6 | B-2 | C-3 | B-3 | B-2
     7 | D-3 | D-2 | D-2 | D-3
     8 | D-2 | D-3 | D-3 | D-2 


    In der linken Spalte die Belegung des CAT-Steckers, in den anderen Spalten ist ABCD die Nummer der Buchse und 2 bzw. 3 der XLR-Pin.


    Das System ABCD/23 mag auf den ersten Blick unübersichtlicher sein als 1234/+-, ist aber im Endeffekt fehlerfreier, weil Pin 3 der Cold (-) vom Ton, aber beim DMX Signal + ist ;)

    - USB-Ladekabel (bestenfalls mit mehreren Steckern), das reist bei mir immer im Toolcase mit

    - Für befreundete Kollegen: Multitool, z.B. VTlers Multitool (kann man auch direkt gelasert bestellen)

    - Zigarettenanzünder->USB für's Auto

    - Handyhalter für's Auto

    - Schneidebrett

    - Einkaufswagenchips


    Viele andere nützliche Sachen (USB-Sticks,..) wurden ja bereits genannt.


    Hat jemand schon mal häufig benötigte Adapterstecker (Klinke 6,3->3,5mm, DMX-Adapter, Genderchanger,...) lasern oder bedrucken lassen?

    Kannst Du die Pin-Belegung mal messen guma ?

    Ich hab' mehrere Stairville DMX Split Boxen (also noch ein dritter Typ vom T), und kann deren Belegung nächste Woche mal rein stellen. Auch wenn die, wie auch Dein "Shuttle Snake" aus 2015 stammt, und vermutlich gleich belegt ist.


    Eine Übersicht über die unterschiedlichen Belegungen (auch hochwertiger CAT-Cores) ist IMHO deutlich konstruktiver als die reine Info "A geht nicht mit B", weil man anhand dessen dann auch weitere Entscheidungen zur Kompatibilität treffen kann.

    Die XTI2000 kann das, allerdings lässt sich das nicht am Display parametrieren.


    D.h. Du musst die Herstellersoftware runter laden, die Einstellungen da machen und dann am besten in ein neues Preset abspeichern. Die Verbindung geht über ein normales "Druckerkabel". Das Preset wählst Du dann ggf. noch im Amp aus und fertig.


    Ich hab' das damals mal mit dem HiQnet Audio Architect gemacht (weil auf der Baustelle auch etliche iTechs im Einsatz waren) und das war ziemlich selbsterklärend. Wie die Bedienung im HiQnet Band Manager (mit dem man die XTIs auch parametrieren kann) ist, kann ich nicht sagen.

    Für die Anwendung (kaum Budget, einfache Bedienung für Laien) würde sich ein Eurolite Color Chief eignen. Das Teil kostet 120€ und ist fixturebasiert, als eines der wenigen Geräte in der Preisklasse. Einziger Nachteil ist der fehlende Passwortschutz.


    Welche LED-Pars wollt Ihr denn kaufen? Denn da gibt's auch sehr große Unterschiede, vor allem beim Dimmverhalten.

    Schau mal ProPresenter7 von RenewedVision an. Läuft unter Win und OSX.

    Featuremäßig sehr stark mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber wenn's um das manuelle oder zeitgesteuerte Abspielen von Samples geht, ist die Oberfläche dafür sehr einfach (View->Calendar). Und auch vielseitig, beispielsweise lassen sich bei wiederholten Einträgen auch einzelne Tage ändern.


    Wenn man tiefer rein geht, könnte man auch jedes Sample auf jedem Audio-Output der Soundkarte ausspielen.


    Falls(!) in der Location in Zukunft auch Bildschirme im Foyer stehen sollen, ließen sich da beliebig viele per "normalem" Bildschirmausgang, SDI-Interface, Matrox-Karte oder auch NDI (Video über Netzwerk) unabhängig voneinander ansteuern. Dann könnte man das alles über eine zentrale Oberfläche lösen. Und sogar per App/MIDI/ArtNet/Timecode/... triggern.

    Eine Alternative zur Kabelrinne ist, zumindest für kleine Kabelmengen, the Snap. Die Teile kann man mittlerweile auch beim großen T beziehen.


    Ich hab' in einer Festinstallation, die ich betreue, Standard Kabelrinnen mit Wandauslegern und Halfcouplern so an der Traverse (2- und 3-Punkt) befestigt, dass die Schukostecker gerade so zwischen Truss und Kanal durch passen. Dadurch neigen die Kabel nicht zum Rausfallen. Zudem sind alle dauerhaft verlegten Kabel mit Kabelbindern befestigt und jeder temporäre Abgang wird mit einem Spannfix "gesichert". Der zusätzliche Aufwand dafür hält sich in Grenzen, und auf der Rinne findet auch mal ein Videowandler einen Platz..

    Die Idee, das Pultgehäuse nicht typisch analog keilförmig (ggf. noch mit mehreren Neigungen wie CL/QL/Vi/iLive/dLive,...) zu bauen, sondern mal etwas neues zu wagen, ist auf jeden Fall schon mal gut. Bei den Licht-Kollegen funktionieren ähnliche Denkansätze ja schon seit längerem ganz hervorragend (MA 2/3, Martin M6, Chamsys MQ500,...).


    Nur die Aufteilung in "Core" und "Surface" wäre bei dem Gehäuse wahrscheinlich noch platzsparender gewesen.

    Das Surface wäre dann mit wenigen Zentimetern sehr sehr flach, und das Core könnte zusammen mit diversen anderen Geräten in einem Rack (extern oder auch in einem größeren Surface-Case) untergebracht werden.

    irgendwie scheint es da ein durcheinander zu geben. user input etc hab ich auch gefunden, dp48 und die anderen sachen nicht...

    Da hab' ich mich nicht ganz deutlich ausgedrückt: DP48 und "Talk-To-Matrix(?)" sind nur im Pultfile vorhanden, wenn man das analysiert. Und (noch) nicht in der Editor-Oberfläche.


    Im Editor 4.0 findet man nur die Buttons "LR Pan" (Voraussetzung: Es gibt gelinkte Busse, dann erscheint die Option in den Kanal-Sends) und das User Routing.

    wo kann man das denn downloaden?

    Auf der Seite vom M32, nicht auf der vom X32... Und dort gibts auch nur den Editor (mit falscher Datumsangabe), und keine Firmware.



    An der Oberfläche gibt's außer den neuen Routing-Möglichkeiten noch ein neues Feature:

    Ein Button "LR Pan" für jeden Stereo-Send eines Kanals - wenn der aktiviert ist, ist der Panoramaregler des jeweiligen Sends ausgegraut (und vermutlich wird dann der Main-Pan für diesen Stereobus verwendet).


    Wenn man ein altes und ein neues Pultfile in Notepad++ vergleicht, tauchen aber noch ein paar interessante Sachen auf:

    - Bei den TB Assigns gibt es 6 zusätzliche Einträge --> Evtl. wirds ein Talk To Matrix geben?!

    - Natürlich das User Routing - was ja ne Art AES50-Kreuzschine im Pult selbst ist.

    - DP48: 48 Punkte Assign, 12 Gruppennamen und noch irgendwas ("#0000", vermutlich weitere Einstellungen). Das deckt sich auch mit der Abbildung aus ProductionPartner.

    - Bei jedem Kanal-Send ein Bit für die oben beschriebene Funktion "LR Pan"



    Beim Laden von bestehenden (alten) Pultfiles mit der neuen Firmware/Editor muss man nur auf eine (prinzipbedingte) Sache aufpassen:

    Alle Parameter, die nicht im Pultfile gespeichert sind, werden beim Laden nicht "genullt", sondern behalten Ihren Wert.

    Beim User Routing ist das nur unschön, aber bei der "Post-Pan" bleibt ggf. aktiviert wenn der vorher benutzt wurde und dann ein altes File geladen wird, in dem diese Einstellung nicht gespeichert ist.

    D.h. entweder bessert Behringer da nach, oder man muss halt darauf achten, vor dem laden eines alten Pultfiles auf einem Pult mit neuer Firmware einen Reset des Pultes zu machen. Oder Reset und File laden im Editor durchzuführen, um das Pultfile dort zu updaten.