Beiträge von Felix_

    Bei mir ist's je nach Veranstaltung n Raspberry Pi (mit Testbildgenerator und Webinterface zum Einstellen der Auflösung am Ausgang), ein beliebiger Laptop, oder n ATEM Mini (in meinem Fall Pro).


    Der Atem Mini hat den großen Vorteil, dass man neben dem Testbild oder Logo (das man vorher per USB oder LAN einmalig aufs Pult laden muss) auch einen nahtlosen Wechsel zwischen mehreren Laptops hin bekommt (super bei mehreren Vortragenden). Oder auch mal schnell auf Schwarz schalten/faden kann.

    Bei der Veranstaltung auf dem Foto war ich zwar am Ton, aber für die Architekturbeleuchtung waren da AT10/AT10Plus und WashX21 verbaut.

    In den Arkaden unten 6-7 WashX.21, alles andere sind die AT10(größtenteils Plus).


    Ich würd die Lampenwahl (wie auch schon secluded schrieb) also eher davon abhängig machen, was genau Du mit den Lampen vor hast im Bezug auf das Abstrahlverhalten.

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    Bei den HDMI-über-IP-Extendern gibt es welche, die das Signal intern per H264/5 komprimieren und so verschicken (die haben wenige hundert ms Latenz) und welche, die intern eine MJPEG Kompression verwenden (und nur wenige Frames Latenz haben). Erstere würd ich für den Einsatz mit Teleprompter möglichst nicht verwenden. Da sind die Amazon-Kommentare aber oft ein guter erster Ansatz.


    Ich hab seit ein paar Jahren drei Ligawo 6526651 Sets (leider gibts die nur noch selten in der Bucht) - die komprimieren das Signal als MJPEG und schicken das auch stabil direkt über 150m CAT (200m sind angegeben). Verzögerung 1-3 Frames.

    Für noch mehr Entfernung kann man auch nen (eigenen!) kleinen Switch als Repeater rein hängen, oder auf Glas wandeln.

    Oder das Signal in ein eigenes VLAN stecken. So ne Lösung (4 getrennte VLANS für zwei HDMI-Strecken, Dante, Internet) lief bei mir während dem ersten Lockdown stabil über mehrere Wochen.

    Und auch abgefahrenere Lösungen (zwei Empfänger im gleichen VLAN bekommen das gleiche Signal, oder statt CAT nimmt man mal ne professionelle WLAN-Richtfunkstrecke) sind möglich.


    Aus der Erfahrung kann ich empfehlen, besser gleich zwei Übertragungsstrecken zu kaufen - wenn man nach Jahren noch eine nachkaufen will, gibts die oft gar nicht mehr im Handel weil Consumerhardware.

    Oder noch besser: Wenns das Budget erlaubt, auf herstellerübergreifende Standards (HDSDI, HDBaseT) setzen. Dann kann man ggf. auch mal schnell zumieten oder -kaufen.

    Bist Du sicher, dass die IP-Adresse des TF (und auch die der iPads) im Netzwerk jeweils nur einmal vergeben sind?


    Ich hatte mal ein ähnliches Problem mit einer instabilen VNC-Verbindung. Der Fehler war damals, dass zwei Geräte die gleiche IP-Adresse hatten. Sodass die Verbindung, je nachdem was gerade im ARP-Cache stand, immer entweder stabil oder unterbrochen war. Da reichte auch die Config-IP vom Router oder einem Switch (falls managed) aus...

    Um welchen MH handelt es sich denn? Falls der zusätzlich zum rotierbaren Goborad auch ein statisches Goborad hat, könntest Du das Gobo auch dort rein bauen.

    Die Latenz vom X/M32 ist mit den eingebauten IOs mit 0,8ms angegeben, und mit den IOs einer AES50-Stagebox mit 1,1ms. Also 0,15ms extra für den Input und das gleiche auch nochmal für den Output per AES50. Sowohl laut Datenblatt, als auch gemessen (Video von Dave Rat).


    Ob der Wert von 0,15ms (bzw. 0,3ms) nun bei jeder weiteren Stagebox dazu kommt, oder der irgendwie kleiner ist, kann ich grad mangels Hardware nicht messen - Ganz Null wird er aber kaum sein, weil durch das Blöcke-verschieben und ein bisschen Fehlerkorrektur (CRC, Hamming-Code und Scrambling laut Quelle) mindestens ein paar wenige Samples vergehen.

    Was da genau passiert, weiß Behringer und die AES. Oder Rolf von appsys , der AES50 in seinem Multiverter ja implementiert hat. Oder jeder, der die Norm gekauft hat.

    Oder falls hier jemand zwei Stageboxen, ein wenig Zeit und ne DAW zum messen hat, haben wir gleich die Zahlen für die Praxis.

    Das mit dem Shift ist auch in den SD8/16 Manuals auf Seite 14 und im S16 Manual auf Seite 6 wunderbar grafisch dargestellt.


    An den Stageboxen (SD8/SD16/S16) kannst Du halt insgesamt maximal 24 Kanäle analog ausgeben weil die Wahlschalter der Outs nur bis 24 gehen (mehr macht mit der Anzahl Busse im X/M32 auch kaum Sinn;).

    Mehr würde nur gehen, wenn Du für Ch. 25-32 die ADAT Ausgänge einer S16 nutzt - oder stattdessen ein X32-Rack als "Stagebox mit freiem Routing" benutzt.


    Zu Deiner Frage mit der Latenz: Da kommt durch den Shift natürlich bei jeder Stagebox was dazu - laut AES50-Standard gehen technisch nicht weniger als 3 Samples (0,07ms bei 48kHz). Ich bilde mir ein, für die Behringer-Geräte mal was von 0,25ms gehört zu haben, finde die Quelle dafür aber nicht mehr. Also irgendwo dazwischen wird der Wert dann wohl liegen. :)

    dazu eine frage:
    für welche anwendung könnte sowas hilfreich sein?

    Kurzfassung: Ortung mit dem Haas-Effekt verbessern, wenn man unterschiedliche Schallquellen in unterschiedlichen Abständen zu den verbauten Lautsprechern hat.


    Den Gedanken hatte ich vor ein paar Jahren, als ich mal ein Konzert (Filmmusik-Festival) in 'ner großen Kirche mit langer Nachhallzeit mischen durfte.

    Die PA war auf Höhe der Chorpodeste in der Vierung (Mitte der Kirche), davor das Orchester, ein Ensemble spielte aus dem Chorraum (vorn in der Kirche), und das Publikum war im Haupt- und in den Seitenschiffen. Für möglichst viel Direktschall gabs dann 3 oder 4 Ebenen an Delaylines und Fills.

    Problematisch war da, dass das Monitoring natürlich in "Echtzeit" sein sollte, aber auf PA und Delaylines sollte das entsprechend verzögert laufen um die Ortung möglichst vorn zu haben. Außerdem waren die Hauptmikrofone fürs Orchester vor der PA und damit nach der eigentlichen zeitlichen Nulllinie, und sollten deswegen nur auf die Delaylines gehen (das aber wieder mit einem anderen Delay als die Stützen).

    Ich hab's in der iLive dann so gelöst, dass ich manche Inputs zwei- bis dreimal gesplittet habe, mit unterschiedlichen Input Delays.

    Den LR-Bus habe ich gar nicht verwendet; stattdessen gab es pro Delayline einen Post-Fader-Bus, jeweils mit entsprechendem Output Delay. Über die Send-Pegel konnte ich dann entscheiden, welches Signal wie laut auf welchen LS geht. Der eigentliche Mix am Abend ging dann über die LR-Ebene (gesplittete Kanäle teilweise gegangt, teilweise über DCA), die dann ja die Postfader-Busse und damit die Verhältnisse im Raum beeinflussten.

    Das ganze hätte man vielleicht auch anders lösen können, hat so aber auch fehlerfrei und zur Zufriedenheit aller Beteiligten funktioniert.


    Zugegebenermaßen ein Sonderfall - aber für den wäre das eine enorme Arbeitserleichterung. Dieses Jahr steh ich noch vor der Frage, welches Pult denn das richtige ist.


    Im normalen Beschallungsalltag könnte man damit aber mal eine Laufzeitstereofonie auf der Summe basteln, ohne sich über gesplittete Kanäle oder Subgruppen mit komischen Inserts genau dafür verrenken zu müssen.


    Nice to have: Allpassfilter, und einen "Auto-Adjust" Button, der Input Delay und ggf. Allpass einmalig von selbst einstellt.

    Und ein Korellationsgradmesser wäre auch schick.

    Nice to have im Mischpult wäre:

    - Lösung für Gate-tresholds bei dynamisch gespielten Drums: Entweder eine "Treshold-DCA" oder gleich eine Funktion, die den Treshold der Toms in Abhängigkeit vom OH-Pegel hoch- bzw. herunterschraubt.

    - In dem Zuge eine "Shoutbox-Lautstärke-*dB-lauter-als-Messmikro"-Funktion. Damit die Box in leisen Passagen nicht laut plärrt, und in lauten wahrnehmbar ist.

    - Pulteditor mit integrierter Mini-DAW fürn "virtual Soundcheck im Laptop" (oder DAW-Plugins, die sich wie das Pult verhalten, plus entsprechender bidirektionaler Kommunikation): Wäre zum einen super für unterwegs, weil man deutlich mehr Pultfile hinbekommt als komplett offline, aber ggf. auch für eine schnelle Nachbearbeitung von Mehrkanalaufnahmen.

    - EQs (und Dynamics) im Pult mit ähnlichen Features wie bei den FabFilter-Plugins.

    - Delay in jedem Aux-Send für jeden Kanal einzeln (ein bisschen wie DiGiCo Nodal Processing).

    Ich verwende die Fostex 6301 als Shoutbox, die Box ist nochmal kleiner als die von maccaldres vorgeschlagene Achat 104.


    Vor ein paar Jahren hatte ich mal nen TC Helicon FX150, der hat auf der Vorderseite auch ne größere Signal-LED (wenn ich mich richtig erinnere). Nur das externe Netzteil fand ich im Handling nicht so toll.

    Du zoomst ohne App und ohne Internetverbindung?!

    In dem Fall waren die Teilnehmer halt per Telefon in die Zoom-Konferenz eingewählt. Ginge natürlich auch über die App, aber da weiß ich nicht wie unterbrechungsfrei die bei sinkender Datenrate arbeitet (heute vermutlich weniger ein Thema als noch 2017).

    https://support.zoom.us/hc/de/articles/201362663-Per-Telefon-an-einem-Meeting-oder-Webinar-teilnehmen

    Für unsere Anwendung war's perfekt, wenn auch die Qualität auf GSM-Niveau war.

    (Der Rechner mit Soundkarte, der den Programmton zur Verfügung gestellt hat, war über ne normale DSL-Verbindung im Netz.)

    Je nach Anwendung und räumlicher Ausdehnung des Areals wäre vielleicht vielleicht auch ne Zoom-Konferenz (o.ä.) ne Option:

    Für eine Streckenbeschallung vor 5 Jahren hab ich für sowas mal Zoom benutzt: Ein Rechner streamte den Programmton in eine Zoom-Konferenz, und 20-30 Handys entlang der Strecke (davon 8 mit ner eigenen PA und die restlichen mit kleineren Lautsprechern zum Füllen von Lücken) waren per Telefoneinwahl in der Konferenz. Für Sprache war's gerade noch okay (klingt halt nach Telefon), Gesang oder Musik geht bei sowas halt nicht.

    Nach zwei Jahren Pandemie bekommt das eigentlich jeder hin, und man braucht keine Netzwerk-/Internetverbindung und auch keine App o.ä.

    So eine Umschaltlösung an den Inputs macht IMHO nur Sinn, wenn alle DJs exakt die gleichen Player spielen und nur das Pult wechseln wollen. Ist bei meinen Festivals(*) noch nie passiert, weil jeder zweite nen Apfelrechner mit Ableton oder Serato oder irgendwelche Synths und Hardware-Sampler dabei hatte.


    Was sich bei mir die Jahre über etabliert hat, um die Changeover so angenehm wie möglich zu gestalten:

    - DJ-Tisch aus Bütec mit mindestens 1*3m, besser 1*4m. Platz ist Gold wert. In der Breite, aber auch in der Tiefe, sodass man nen nicht benötigten Mixer oder Player nach vorn stellen kann. Idealerweise gibts noch nen ca. 10-15cm hohen Sichtschutz an der Vorderseite.

    - Umbaulicht - ne schaltbare Leuchte vom Typ "Küchen-Arbeitsplattenbeleuchtung" an der Vorderseite in Richtung der Arbeitsfläche, sodass man beim Umbau was sieht. Befiltert mit orange, damit man die Farben erkennt ohne dass sich der Lichttechniker/die Lichttechnikerin beschwert.

    - Strom: Genügend Steckdosen vorsehen. Bei mir gern 10-20. Keine Gummi-Steckerleisten, aus denen Netzteile wieder raus fallen. Falls die CDJs mit Kaltgerätekabeln ohne Schutzkontakt geliefert wurden, die Kabel gegen vernünftige ersetzen. Ebenso billige Cinchkabel: Im Dry-Hire-Case lassen und durch Ordentliches ersetzen.

    - Audio zur PA: Ich hab je DJ-Pult ein 4er Multicore (2*TRS für Booth-Out, 2* XLR für Main --> 4* XLR). Die stecken dann an den Inputs von meinem Ton-Pult in Amp-City (oder in dessen Stagebox). In meinem Pult summiere ich dann einmal für die PA (XLR-Outs der DJ-Pulte) und DJ-Monitoring (Klinken-Outs/"Booth" der DJ-Pulte). Am DJ-Pult liegt dann noch n iPad, damit man ggf. mal ein DJ-Pult auf PA/Mon muten kann o.ä., und ne Übersicht über die Pegel hat.

    - Die Netzwerkports aller CDJs stecken auf einem gewöhnlichen Switch. Vorteil: Kein überlegen, welcher Player mit welchem verbunden ist. Ich hab gern hochwertige, graue CAT-Kabel, damit man die beim Umbau auf den ersten Blick auch als solche erkennt. Die Verriegelungen der Netzwerkverbindungen nach dem Stecken immer durch ein vorsichtiges Ziehen testen.

    - Vorher alle Player auf die gleiche FW flashen. Player und Pulte auf Verschleißerscheinungen überprüfen (falls DryHire). Die Teile werden im Alltag sehr gequält, vor allem die Play/Cue/PFL-Tasten und alle Fader.

    - DJ-Pulte bleiben i.d.R. immer am Strom und an der PA. Und die CDJs/.. werden halt nach Bedarf umgesteckt. Es gibt auch immer wieder Künstler, die z.B. ihre zwei Player auf 1/4 oder 2/3 gesteckt haben wollen, oder noch eigenes Zeugs dabei haben. --> Da hilft Reden. (Und Rider lesen, manch einer spielt nur auf Nexus statt NXS2 Playern und umgekehrt. Oder will nen Xone 96 statt 92.)

    - Spontan und flexibel sein: Ich hab es schon erlebt, dass drei DJs spontan Back-to-back aufgelegt haben. Aber auch, dass sich mal zwei DJs kurz vorm Wechsel verstritten haben und ich dann schlichten/vermitteln durfte.


    (*) Das letzte Festival vor Corona konkret: 3 Bühnen Tech House, 2 Nächte, 30+ Künstler&DJs. 2-3*Xone, 3* DJM, 10* 2000er CDJs, 2*1210er. 1,5 Leute am Ton. Nicht klein, aber auch nicht riesig.

    Je nachdem, wie familiär die Kultur hinter den Kulissen so ist, lassen sich manche Erfahrungen evtl. nicht 1:1 projizieren.

    War Vulfpeck in dem Thread hier eigentlich schon dran?


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    Gibt es verbindungsorientierte Systeme in unserer Branche? Oder ist das alles Ethernet? Oder halt PtP direkt gesteckt.

    Riedel Rocknet sieht sehr danach aus. Riedel wirbt sogar mit "No Ethernet, no IP, no fuss" (Quelle: Seite 4). Ob das unter der Haube ein geschickt routbares PTP ist (in dem auch noch 10MBit Ethernet Platz findet), oder doch ganz paketorientiert und selbstkonfigurierend, lässt sich leider nicht genau sagen. Möglich wäre beides.


    BSS Blu-Link scheint mir von der Konfiguration her zwar ähnlich, basiert laut BSS aber auf Gigabit-Ethernet.

    Netzweke, die auf TDM beruhen zum Beispiel.

    Streng genommen ist doch alles, was wir so an digitalen Audioschnittstellen haben, TDM. Also mehrere PCM-Bitströme (einer je Audiokanal), die nacheinander über eine Leitung bzw. ein Aderpaar übertragen werden (bei MADI, AES3/50, ADAT,...) oder in Paketen verpackt (alles auf Ethernet-Basis) auf den Weg geschickt werden (Bei Dante 4 Kanäle je Paket).


    Dabei unterscheiden sich MADI, AES50 usw. nur in den Details, wie dieser PCM Bitstrom aufgebaut ist, an welchen Stellen umgeschaltet wird (bei MADI sind's z.B. 192 Samples), ob die Clock im Signalstrom oder getrennt transportiert wird, ...

    Am einfachsten zu handhaben wäre das mit einer Sortierfunktion der Tabelle ;)


    Andernfalls gibts zwei Möglichkeiten zur Unterscheidung: PTP (rein PTP vs. innerhalb des Protokolls routbar) und Layer (1 vs. 2/3).


    PTP vs. nicht-PTP würde rein aus Anwendersicht Sinn machen: Da stehen dann die Protokolle für A&H Stageboxen (Layer 2) auf einer Stufe mit AES50 (Layer 1). Die in freier Wildbahn zu 99% PTP verwendet werden.


    Meiner Meinung (Eletroing. mit Netzwerkliebe) nach würde eine Unterscheidung zwischen Layer 1 und Layer 2/3 Sinn machen.

    - Layer 1 ist alles, was sich nur die elektrischen Eigenschaften einer CATx Leitung zu nutze macht, aber bis auf RJ45 nichts mit einem klassischen Netzwerk zu tun hat. Die Daten liegen als mehr oder weniger einfach dekodierbarer Bitstrom vor.

    - Layer 2+ ist alles, was paketbasiert übermittelt wird. Und wo man mit etwas Geschick auch einen Switch reinhängen kann. Gleich, ob das jetzt für PTP gedacht ist oder auch ein komplexes Routing zulässt.


    Ach ja, Soundcraft-MADI über CAT (56/64-Kanal) fehlt noch in der Liste, und die (proprietären?) DiGiCo-Protokolle, sowie Optocore und Calrec Hydra. Und MyMix, das ist auch proprietär und routbar. Langsam wird's doch recht viel, wenn man auch die weniger oder kaum verbreiteten Standards integrieren will.

    Da wäre die dritte Überlegung, ob man nicht gleich nach "in freier Wildbahn verbreitet vs. nicht (mehr) verbreitet" sortiert ;)

    In der Übersicht fehlen noch:

    - Riedel RockNet (Da habe ich allerdings keine Erfahrungen mit)

    - Behringer StageConnect - 32x0 oder 0x32 oder irgendeine Kombination dazwischen, 48kHz, über max. 20m PTP per XLR. Leider gibt es noch keine Stageboxen, die das auch können ;)

    - Theoretisch ja auch AES3 bzw AES/EBU, ADAT und TDIF - wobei zumindest letzeres live vermutlich nirgends mehr eingesetzt werden.


    Hier ist eine lesenswerte Bachelorarbeit über das gleiche Thema, mit Stand 2014 - auf Seite 46 sogar mit einer Tabelle sehr ähnlich zu Deiner, secluded .

    Das dachte ich mir auch schon. Wir schreiben das Jahr 2022 und man kommt mit einem 16x16-Dante-Interface für Plugins um die Ecke.

    Ich gehe davon aus, dass es in Zukunft auch noch "größere" Versionen des Interfaces geben wird - und Yamaha geht jetzt erstmal mit dem RUio16-D mit dem Broadway-Chip (16x16) auf den Markt, um evtl. Lieferschwierigkeiten mit dem großen Brooklin-II-Chip (64x64) zu umgehen.