Beiträge von Circumbendibus

    Der XR18 hat zwar DCA bzw. auch Mixbusse. Und natürlich kann ich darüber einen abweichenden Mix erstellen, z.B. für Streamingzwecke. Allerdings möchte ich das gerade nicht, sondern einfach nur den Master L+R in der Lautstärke regelbar und zusätzlich ausgeben und das geht auf jeden Fall nicht mit der DCA. Und anscheinend auch nicht über einen der Busmaster, egal ob man die pre oder post fader schaltet.


    Naja das XR18 ist für solche ausgefuchsten dinge nicht gedacht, bzw wer mehr will soll sich gefälligst ein X32 kaufen *finger


    Meines Erachtens hast du zwei Möglichkeiten:

    1.

    den LR auf den Kopfhörerausgang zu routen und diesen dann mit einem einem TRS zu 2x TS Kabel wieder als Eingang ins Pult zu holen und dann auf den entsprechenden Bussen jeweils rauszuschicken.


    2.

    zwei Busse nehmen, alle Sends auf Postfader und dann die fader auf 0dB und nicht mehr anfassen.


    Alles in Allem scheint das XR einfach hierfür das falsche Werkzeug zu sein mMn. Die sind halt im Grunde der Ersatz für ein analoges Soundcraft Spirit oder so


    Edit(h) meinte noch:

    nicht vergessen die Busse zu linken.

    Also du könntest das ganze auch aus der Stinger G3 Serie von LD Systems bauen.

    Falls du die aktiv variante nehmen möchtest bist du was Schutzschaltungen anbelangt auf der sicheren Seite, die Subwoofer bieten sogar ein Cardio Preset falls du auf sowas stehst und über Controlling musst du dir dann auch keine Gedanken machen.


    Wenn du dir beim grßen T das kreativ bundle aus:

    2x Stinger 12A und 2x Stinger Sub 15A

    sowie

    4x Stinger Sub 15A zusammenstellst landest du bei 5250 (T)Euronen


    Passiv geht die Nummer natürlich auch und ist dann auch etwas günstiger. Dann brauchst du allerdings auch noch Amps und Controlling ob man eine Proline wirklich mit 6 Bässen quälen sollte wage ich zu bezweifeln.

    Ich persönlich würde außerdem eher in Richtung 18er tendieren, wegen Tiefgang, aber das ist vermutlich nicht dein Geschmack :)

    Sie kann auf das Erkennen von menschlichen Stimmen trainiert werden, sodass z.B. Blätterrascheln und Tastaturgeklapper effektiv ausgeblendet werden kann ohne leise gesprochene Worte auszublenden, wie es bei einem Gate und oder Automatikmischer aktuell passieren kann. Mit Laufzeitanalysen können Kammfilter bei vielen offenen Mikrofonen verbessert werden oder nur das wirklich besprochene Mikrofon aufgemacht weil das Signal dort als erstes ankommt.


    Um mich mal selbst zu zitieren. 8)

    Spannend dass es sowas inzwischen auf dem Markt gibt:

    RTX voice ist wird zwar als "gaming" feature vermarktet, aber sowas könnte ich mir zumindest als Plugin vorstellen als eine Art mächtigeres Gate für bspw Sprechstellen oder auch für Vocals.


    Die Noise Reduction die in dem Video erreicht wird ist wirklich beeindruckend, leider konnte ich noch nicht herausfinden mit welchem Delay das ganze verbunden ist. Aber da es für Internettelefonie angepriesen wird kann es nicht ganz so viel sein. Klar wenn man es auf die Spitze treibt beginnt der klang der Stimme sich zu verschlechtern, aber mal ehrlich dann hat man eh andere Probleme.


    Außerdem hoffe ich, dass man das Machine Learning auch auf andere Sounds als auf Vocals trainieren kann, um mal eine richtig saubere Snare zu bekommen z.B.


    Mir ist klar, dass es auch jetzt schon solche "Primary Source Enhancer" gibt, aber ich vermute, dass dieses neue tool mächtiger ist.

    Wow , das war aber ein Stich ins Wespennest , wie gut doch Framing prinzipiell funktioniert …

    Jetzt wäre ich ja mal auf deine Definition von Framing gespannt, und welche Frames du genau meinst!


    Denn das was dein KenFM in dem Video da erzählt ist ganz massiv von Framing durchzogen. Falls du also dachtest, dass er als neutraler "Journalist" ein Fels in der Brandung der geframten Berichterstattung ist, muss ich dich leider enttäuschen.


    Framing ist ein ganz normales Phänomen in der Berichterstattung. Ohne Framing würden viele Menschen die Nachrichten gar nicht einordnen können. Deshalb gibt es z.B. auch Wissenschaftsjournalisten, die komplizierte Zusammenhänge, die ein normaler Rezipient nicht versteht und auch nicht verstehen muss, eindordnen; sie in einen Rahmen setzt.


    Journalisten sind also eine art Gatekeeper und damit in einer verantwortungsvollen Position


    Falls man sich näher mit Framing beschäftigen möchte, empfehle ich folgende Lektüre vertiefend zu Wikipedia:

    Entman, Robert M. 1993. „Framing: Toward Clarification of a Fractured Paradigm“. Journal of Communication43(4):51–58.

    Scheufele, Dietram. 1999. „Framing as a Theory of Media Effects“. Journal of Communication

    Mal sehen , wie lange es verfügbar ist ...

    Warum glaubst du denn, dass dieses Video gelöscht werden sollte?

    Etwa vielleicht weil es dort verfassungsfeindliche Inhalte gibt?

    Dann sollte es in jedem Fall gelöscht werden!


    Ich werde mir das Geschwurbel in dem Video jedenfalls nicht 30 Minuten lang antun.


    Und wenn man sich die Kommentare unter diesem Video anguckt wird man feststellen, dass sich dort viel blau-braunes "Gedankengut" tummelt. Du siehst also, wem das nützt.

    Nabend die Damen und Herren,


    ich habe ein paar Fragen, die vielleicht eher theoretischer Natur sind und mich schon einige Zeit umtreiben.

    Der Praktiker kommt jetzt sicher um die Ecke mit einem herzlichen: "Sabbel nich, dat geht!".*finger

    Bzw, kauf dir, dass was der Hersteller als System-Amping vorschlägt.

    Mich interessieren allerdings doch die Hintergründe.


    1)

    Zunächst Crestfaktor:

    Mir ist klar, dass dieser durch Peakleistung / effektiv RMS-Leistung berechnet wird.

    Wenn ich jetzt aber eine Endstufe tatsächlich Messe, macht es doch einen Unterschied über welchen Zeitraum ich integriere bzw. wie lange die Peakleistung tatsächlich (am stück) zur Verfügung steht.


    Kurzes Beispiel dazu: Bei jeweils gleicher Peak- und RMS-Leistung

    a) Peakleistung steht 1ms zur Verfügung, integriert wird über 1.000ms

    b) Peakleistung steht 20ms zur Verfügung, integriert wird über 20.000ms



    Sowohl a) als auch b) müssten doch zum selben Crestfaktor führen richtig?


    Wenn jetzt mein Verstärker Lt Datenblatt 4000W bei Crestfaktor 4 bzw. 12dB schafft, über welche Zeit wird der dann ermittelt?

    Denn es kann ja sein, dass der Verstärker die Peakleistung z.B. nur für 15ms liefern kann, bis die Spannung einbricht.


    Denn das hat ja dann ganz erhebliche Auswirkungen darauf, wie gut mein Verstärker dafür geeignet Subs anzutreiben.

    Meines Erachtens müsste der Amp die Peakleistung mindestens für ca. 100ms am Stück erbringen, um kurze Subimpulse wie sie durch eine Bassdrum auftreten können korrekt wiederzugeben? Oder liege ich hier weit ab vom Schuss?



    Oder vermute ich hier ein Problem wo es in der Praxis gar keines gibt?


    2)

    Was bedeutet das dann für mich in der Praxis wenn ich den passenden Amp für den Lautsprecher auswählen möchte?


    Machen wir mal ein Beispiel:

    Ich habe einen 18er Bassreflex Sub der bei 100Hz getrennt werden soll mit folgenden Daten:

    Impedanz: 8 Ohm

    Belastbarkeit: 800W RMS, 1600W Peak.

    Nach meinen obrigen Überlegungen würde ich jetzt einen Amp wählen, der 1600W bei Crestfaktor 2 schafft.
    Welche Leistung wähle ich, wenn kein Crestfaktor beim Amp angegeben ist?

    Als Faustregel habe ich mal gelesen ca 1/3 mehr als der Lautsprecher kann, aber stimmt das wirklich?



    Auf was beziehen sich dann die nominellen ausgangsleistungen der Verstärker, wenn dort kein Crestfaktor angegeben ist?

    Wie habe ich dann Testergebnisse z.B. aus der T4M zu interpretieren?


    So, herzlichen Glühstrumpf, wer es bis hier geschafft hat:S

    Ich würde mich sehr freuen, wenn sich hier jemand findet der das einem jungen Hüpfer wie mir erklären mag und Licht ins Dunkel bringt! :)


    PS.:

    Zum nachdenken hat mich diese Seite von Meyersound gebracht, ich finde das Konzept sehr spannend!
    m-noise.org

    Moin,


    RCF Art wäre jetzt auch mein Gedanke bei dem Budget gewesen. Da ist das Risiko, dass dir das Zeug wieder abraucht auch sehr gering, weil dort gut funktionierende Limiter und Schutzschaltungen verbaut sind. Von den Kübeln wirst du mMn länger was haben.

    Wie die Kabel führen?

    Welche zusätzlichen Fettnäpfe gibt es zu vermeiden?


    Für solche Anwendungen hab ich immer einen 22er Holzbohrer für die Bosch allzweckwaffe im Systainer.

    Damit muss man nichtmal die Steckertülle abnehmen.
    Außerdem kann man dann die Herausführung des Kabels frei bestimmen. Ich persönlich bohre ja immer am liebsten durch den Boden an einem Bein.

    Wirkliches Manko: noch immer kein echter Multibandkompressor.


    Hat es der Combinator aus der X32/ XR Serie nicht ins Wing geschafft?

    Der ist zwar in Sachen Übersichtlichkeit nicht perfekt gewesen, hat aber alles in allem das getan was er sollte mMn.

    Hm, wie ist dann dieser part aus den release notes firmware 1.06 zu verstehen?

    Doch er hat recht!

    Erst das Update 1.07 kannst du dann auch per USB Stick installieren ;)


    Schade, dass es aktuell keinen Sinn ergibt einen neuen Mischtisch zu kaufen. Mir juckt es schon in den Fingern selbst mal auf der Schüssel rumzudrücken.

    Moin,

    Das Teil von Anker funktioniert ohne Probleme am iPad und am MBP. Am iPad muss ich zugeben, dass es bis jetzt nur 2 mal benötigt wurde sonst hat mich das wlan noch nicht im Stich gelassen. Trotzdem ist es immer im Rucksack fürs gute Gefühl.
    Da Shoplinks hier ja nicht gern gesehen sind kann man den Namen einfach googlen, beim großen A wird man in jedem Fall fündig.



    Stell halt die Endstufe dahin, wo die Bässe stehen. Strom hast du da genauso und Signal musst du da auch hinbringen. Und sonst würde ich dir dringend empfehlen die beiden 15er einfach weg zu lassen. Und eine Mono Summe muss das ja auch eh sein.

    ahh wenn das so ist. Vielleicht kannst du dir dann mal ein Video Tutorial zur Definition von Sinus und Cosinus angucken. Daniel Jung bei YT ist mMn sehr zu empfehlen!
    Und wenn du dort bist vielleicht auch ein Video zur Fourierreihe oder Trafo. Du musst hier die Mathematik nicht verstehen das ist Ing. Mathe, aber für die Anschauung ist es durchaus hilfreich.


    OT ende.


    Wenn das Geld für solch einen Sub wie den RCF da ist, sollten ein Paar Kabel nicht das Problem sein.

    Ich glaube das Verständnisproblem was du gerade hast ist, dass es einen Phasenverlauf (!) gibt. D.H. die Phase ändert sich mit der Frequenz.

    Wenn du dir die Diagramme in Tomys Link mal anguckst, dann siehst du jeweils im unteren Graphen den Phasenverlauf der entsprechenden Messung.


    Dieser Phasenverlauf ist höchstwahrscheinlich unterschiedlich zwischen dem RCF Doppel18er und deinen EV schachteln. Das bedeutet, für manche frequenzen addiert es sich während es sich bei manchen auslöscht. Und das kannst du mit einem Delay nicht verhindern. Mit einem Delay kannst du nur versuchen, dass es für eine bestimmte Frequenz passt.


    Deswegen wäre mein Vorschlag der gleiche wie Tomys: Wenn man denn nun alle Subs unbedingt zusammen betreiben will diese in unterschiedlichen Frequenzbereichen wirken zu lassen und dann die Trennfrequenz zu optimieren.


    Also z.B. den RCF bis 90Hz und die beiden EVs zwischen 90 Hz und 160 Hz und dann die Topteile ab 160 oder so ähnlich. Ob das dann wirklich besser klingt als die Ev Kisten einfach wegzulassen wage ich zu bezweifeln.


    RCF riecht doch sehr stark nach Selfpowered, da wird doch bestimmt schon eine Frequenzweiche im Bass eingebaut sein, aus der du direkt in die Endstufe für deine Topteile gehen kannst.



    edit:

    Der Phasen'winkel' hat seinen Namen von der Definition der Sinusfunktion am Einheitskreis.
    Grob gesagt wird da eine Linie ('Strahl'), die am Nullpunkt des Koordinatensystems beginnt und um einen bestimmten Winkel zur x-Achse gedreht. Der Sinuswert dieses Winkel ergibt sich aus dem Y- Wert des Schnittpunktes dieser Linie mit einem Kreis mit dem Radius 1 (daher 'Einheitskreis').

    Sowas ist doch Schulwissen der 8. oder 9. Klasse oder?||

    Hi,

    Zunächst würde ich sowas an deiner Stelle ins Hobbyforum weiter unten Posten ;)


    Die kurze Antwort ist: Unterschiedliche Lautsprecher sind unterschiedlich. :S


    Die lange Antwort:

    tja wo fängt man an?

    Vielleicht mit einer sehr stark vereinfachten Analogie. Schall ist eine Wellenfunktion vom Luftdruck und hat im Prinzip ähnliche Eigenschaften wie eine Welle im Wasser: z.B. Ausbreitungsgeschwindigkeit, Wellenlänge, Amplitude.

    Wenn du dir Wellen im Wasser jetzt anguckst wenn du z.B. zwei Steine ins Wasser fallen lässt: Beide Steine erzeugen sich kreisförmig ausbreitende Wellen. Trifft jetzt ein Wellenberg des einen Steines auf den Wellenberg eines anderen Steinges entsteht an genau dieser Stelle eine noch höhere Welle. Trifft aber ein Wellenberg auf ein Wellental so löschen sie sich aus.


    TL;DR: Wellenberge und Wellentäler löschen sich gegenseitig aus.


    Wir nehmen jetzt mal an, dass Wellenberge eine Phase von 0 Grad (oder auch 0*Pi) haben und Wellentäler eine Phase von 180 Grad (oder auch 1*Pi), wobei 2*Pi = 360 Grad entspricht.


    So jetzt zu Lautsprechern, im speziellen Subwoofer:

    Lautsprecher haben in der Signal und Systemtheorie (und auch Praxis) eine sog. Übertragungsfunktion. Diese Funktion gibt eine Aussage darüber welche Frequenzen (Wellenlängen) einerseits mit welcher Amplitude bzw. Lautstärke und andererseits mit welchem Phasenwinkel übertragen werden.


    Unterschiedliche Lautsprecherchassis haben unterschiedliche Übertragungsfunktionen und auch das Gehäuse in dem der Lautsprecher Steckt hat wiederum einen Einfluss auf die Übertragungsfunktion.


    Das kann dazu führen, dass Subwoofer A bei Eingangssignal x einen Wellenberg erzeugt während Subwoofer B ein Tal macht. Im Ergebnis arbeiten beide also gegeneinander und löschen sich nahezu aus. :thumbdown:


    Deswegen lässt man den bunten Strauß an Bässen lieber zuhause.;)

    Hi allerseits,


    ich hab die Stinger 12 als PA hin und wieder im Einsatz zusammen mit den dazugehörigen Subs. In meinen Augen ein recht unauffälliges Mufu/Top, macht für die Größe und den Preis was es soll und klingt auch im Hochton angenehm.
    auf der Website von LD gibt es dazu auch Vorschläge für DSP Filtereinstellungen, die man als hier auch als Ansatz zur EQ-Bearbeiten nehmen könnte.

    Mit 30 Watt werden sie denke ich für den Orgelbetrieb auch laut genug befeuert.


    Ob sie aber so für den guten Klang der Orgel dienlich sind kannst du nur durch probieren herausfinden.
    Vielleicht ist der Klang ja genauso gedacht gewesen wie er von den „Bastellautsprechern“ produziert wird.



    Viele Grüße

    C.