Beiträge von Circumbendibus

    Hier wurde schon ein paar sehr sachdienliche Hinweise gegeben. Insbesondere der Hinweis mit der Zuladung: Je länger die Autos werden, desto weniger darfst du zuladen.


    Evtl ist noch über einen Innenausbau wie ihn zB. die Fa Formtrans anbietet nachzudenken. Gibt bestimmt auch Firmen in deiner Nähe die sowas umbauen.

    So passen dann z.B. zwei Transen perfekt nebeneinander und du hast an den Seiten platz um die Rampe geschickt unterzubringen oder um Kleinkram, Systainer, kleine Koffer oder auch Pipes sicher zu verstauen. Ladungssicherung ist damit auch deutlich einfacher. Die Radkästen bleiben länger schön und beim ein und ausladen bleibt nix dran hängen.


    Insbesondere eine (lange) Rampe in der linken Seite finde ich sehr praktisch. Sie hat immer einen Reservierten Platz und fliegt nicht oben drauf geschmissen rum oder klaut hinten wertvolle Länge. Wenn man sich nicht zu dumm anstellt kriegt man die dann auch mal alleine Verladen.


    Also Augen auf beim Autokauf.


    Viele Grüße

    C

    Ich sehe die Anwendung von KI nicht unbedingt im Konzertbereich sondern eher im Konferenzbereich wo schon heute Automatikmischer teilweise eine Anwendung finden. Hier kann KI dann ein großer Helfer sein.

    Sie kann auf das Erkennen von menschlichen Stimmen trainiert werden, sodass z.B. Blätterrascheln und Tastaturgeklapper effektiv ausgeblendet werden kann ohne leise gesprochene Worte auszublenden, wie es bei einem Gate und oder Automatikmischer aktuell passieren kann. Mit Laufzeitanalysen können Kammfilter bei vielen offenen Mikrofonen verbessert werden oder nur das wirklich besprochene Mikrofon aufgemacht weil das Signal dort als erstes ankommt.


    Auch wird es bestimmt Möglichkeiten geben hier maximalen GBF aus schwierigen Mikrofonsignalen herauszuholen ohne den Klang zu stark negativ zu beeinflussen. Dafür muss die KI aber dahingehend trainiert werden, weswegen es sich hier um ein Bananenprodukt handelt ... es reift halt erst beim Kunden.



    Arbeitslos wird hier deswegen denke ich keiner werden. Es ist eher ein weiteres Werkzeug, das einem in gewissen Situationen die Arbeit erleichtert.


    just my 2 cents

    Das liest sich für mich aber eher theoretisch, denn in der Realität erinnere ich mich kaum an Toms mit zu wenig 'tone' auch und vor allem nicht in Clubs.


    Das ist tatsächlich ein Beispiel aus meiner Praxis mit einer Band die ich regelmäßig betreue. Top 40 Coverband, 2h vor beginn wird der Transporter ausgeladen und Band + Band-PA aufgebaut. Tanzmusiker halt. Akustisch sind HiHats und Becken schon laut genug, Trommeln werden abgenommen.

    Um das Set allerdings jedes Mal durchzustimmen reicht die Zeit vor dem Gig leider kaum.


    Im Raum klingen die Toms dann eigentlich nur noch nach "tok tok tok". Mit den Mikros geb ich dann so wie oben beschrieben noch den "Tone" hinzu sodass es halt nach fetten Toms klingt.

    Es sind halt leider keine so guten und perfekt gestimmten Toms die dann auch schon im Raum unverstärkt gut klingen, sowas ist natürlich pflegeleichter und bedarf auch keiner Bearbeitung mit dem Compressor.


    guma schrieb:

    Erlaubst Du einem Drummer weniger Dämpfung, ist er meist freudig erregt. ;)

    Das werde ich gerne mal beim nächsten Gig probieren. Er benutzt solche *Bild* Dämpfer an den Toms.

    Die waren dort auch schon vor meiner Zeit aber ich werde ihn mal bitten sie wegzulassen. :)

    Moin,


    Zusätzlich zum Gate nehme ich in kleinen Locations also Bars/ kleine Clubs für die Toms einen schnellen Compressor (unter 10ms Attack, ca 50ms Release) um das Sustain ein bisschen herauszuarbeiten. Insbesondere bei schlecht gestimmten Toms in kombination mit einem beherzten Griff zum EQ.

    Das Anschlagsgeräusch ist dort für meinen Geschmack eh schon laut genug und so gibt man den Toms noch einen schönen Ton.

    Hierfür muss die Raumakustik ein bisschen mitspielen, dass es in dem Bereich 70-150hz nicht zu sehr wummert durch Raummoden.


    Open Air lass ich den Compressor gerne fast weg oder lass ihn langsam (Attack ca 50ms Release 150ms) arbeiten um den Attack der Toms noch rauszuarbeiten.

    Kommt aber auch drauf an, wie schwer die Arme des trommlers sind.

    Bei Layher gleichst du die Höhenunterschiede dann halt mit Spindelfüßen aus ... geht auch.

    Aber ob du damit deutlich schneller bist?

    Das lohnt sich m. E. eher wenn die Bühne größer wird.

    Da es hier nicht weiter um LAs gehen soll möchte ich einfach auf einen alten Thread von

    Volker Holtmeyer verlinken in dem alle diese Fragen schon beantwortet wurden, und auch die Berechnung des Radius des Fernfeldes aufgegriffen wird.


    Und jetzt btt.:

    Ein großer Nachteil der Großbeschallung mit Horntops ist doch, dass man bestimmte Bereiche innerhalb des Publikumsbereiches wie Rückwände oder Oberränge nicht so gut aussparen kann, wie es zB. mit Arrayprocessing inzwischen möglich ist.

    Können die diese Frequenzen eigentlich darstellen? Oder wurde es reichen mir einen Eq dort anheben und alles darüber absenken...


    Wenn ja, warum macht das denn dann keiner?

    Meine bescheidene Erfahrung als Bandtech auf Stadtfesten ist, dass bei zu kurzen Arrays (und da kann auch ein amtlicher Name drauf stehen) auf den ersten Metern noch alles ankommt und dann die Tiefmitten aber stärker im Pegel abfallen als Hoch- und Mittelton.


    Das liegt mWn. daran, dass bei größeren Wellenlängen das Nahfeld -in dem alles passt- kleiner ist als bei kurzen Wellenlängen. Oder anders gesagt: Der Tiefton fällt schon früher mit 6dB pro Entfernungsverdoppelung ab als der Hochton. Eigentlich ganz einfache Wellenphysik.


    Fiktives Beispiel aus der Praxis:

    Du hast ein Stadtfest, da hängen pro Seite 4 Kiva II (oder hier beliebiges 2x 6,5" Topteil einfügen).

    Gefühlt passt es auf den ersten 8-10m, bei 15m Entfernung sind die Tiefmitten dann zu leise.

    Wenn du jetzt die Tiefmitten anhebst passt es zwar hinten, aber vorne wird es zu mulmig.

    IDN Unwetter mit so starkem Wind, dass einem der ganze Staub und Sand von der Straße in die Augen geweht wird.

    Ich war zwar nur als Gast dort und hab bei Abbruch der Veranstaltung (Stadtfest in Berlin) direkt den Heimweg angetreten, aber die Bühnenarbeiter müssen richtig spaß gehabt haben.

    Hallo allerseits,

    Sonst war ich stiller Mitleser aber wegen meiner persönlichen Betroffenheit möchte ich mich hier jetzt auch äußern.

    ich bin bei einer größeren deutschen VA Firma direkt als Hand angestellt. Gleichzeitig arbeitet mein Arbeitgeber auch mit Handagenturen zusammen insbesondere allerdings mit einer sehr regelmäßig.


    Was ich hier feststellen muss, ist dass die Crewchiefs doch immer wieder die gleichen Gesichter sind und auch häufig die gleichen Hands dabei sind. Das bringt den Vorteil, dass selbige das Firmenspezifische Material sehr gut kennen und effizient aufbauen können und sich auch in den üblichen Veranstaltungshäusern auskennen.

    So bringt das Arbeiten mit den Kollegen spaß und man ist schnell fertig.


    Zum Gehalt kann ich nicht viel sagen:

    Ich weiß nur, dass vor 2-3 Jahren hier der übliche Standard für einen 0815 Hand bei 9€/Std lag, das wird sich aber mit dem Mindestlohn geändert haben.

    Als Kunde wird man dann je nach Deal (Achtung: Spekulation) irgendwas um 20-30€/Stunde und Hand zahlen, da dort ja noch Sozialabgaben und ein ganzes Backoffice dranhängen. Minimal Call um die 6h gibts auch noch.


    Kein Gewähr für diese Zahlen, das ist schließlich auch nur das was ich als einfacher Hand mitbekomme.


    Viele Grüße :)