Beiträge von Circumbendibus

    Um das kurz klarzustellen 😅

    Ich hab mich über die Impulsantworten der Analogen Pulte gewundert, weil dort das einschwingen vor t = 0 zu sehen ist.

    wora die von dir gemessene Impulsantwort sieht doch plausibel aus :)


    Ich hab mal ein Bild angehangen bei dem man sieht was ich mit kausal und nicht kausal meine.

    Im zweiten Bild sieht man noch einen FIR Filter und einen IIR Filter, wobei die ganzen analogen Filter die man bauen kann den IIR Filtern ähneln.




    Ausschlaggebend ist dabei nicht der Beginn des ersten Schwingungsdurchlaufes, sondern der Zeitpunkt des theoretisch optimalen Impulses, also meist des höchsten Peaks.

    Trotzdem darf kein Anteil der wirklichen Impulsantwort des Versuchsobjektes vor t = 0 liegen.

    Dass man die Signalverzögerung über das globale Maximum der "Si Funktion" festlegt hat damit erstmal nichts zu tun.



    Die gemessene Laufzeitdarstellung ist also nicht absolut, sondern immer immer nur im Kontext zur Referenzlaufzeit. Also sind auch Darstellungen im negativen Bereich durch die systemeigenen Filter möglich


    Die Auswirkungen der Systemeigenen Filter sollten aber nur sichtbar sein, wenn keine Referenzmessung durchgeführt wurde oder?

    Das wiederum bedeutet, dass das Messergebnis durch die systemeigenen Filter verfälscht ist, was mich zu meiner obrigen Aussage bringt:

    Wer misst, misst Mist,. Vermutlich wurden an irgendeiner stelle Fehler im Versuchsaufbau gemacht deren Größenordnung über der suggerieten Messgenauigkeit liegt und somit sind die Daten vermutlich nicht mehr wert als die Pixel über die sie flimmern.


    Es ist also müßig viel in diese Impulsantworten reinzuinterpretieren.

    Wandler haben ja auch eine Latenz. Ich denke nicht, dass das Geschwurbel vor dem tatsächlichen Ereignis anfängt ;)

    naja, aber eigentlich macht man ja normalerweise eine Vergleichsmessung zwischen dem was ausgegeben hat und dem was das Pult draus gemacht hat, dh man sollte alles was das Messsystem an Verzögerungen einbringt bereinigt haben, sofern die Autoren entsprechend vorgegangen sind.


    Ich hab irgendwie meine Zweifel an den gemessenen Impulsantworten.

    Wer misst, misst Mist,. Vermutlich wurden an irgendeiner stelle Fehler im Versuchsaufbau gemacht deren Größenordnung über der suggerieten Messgenauigkeit liegt und somit sind die Daten vermutlich nicht mehr wert als die Pixel über die sie flimmern.

    *klugscheiß*


    Die Fourier Trafo und die Inverse Fourier Trafo verbindet eine gewisse Symmetrie, sie unterscheiden sich im Prinzip nur durch durch den Faktor 1/2pi (und natürlich ist die eine abhängig von der Zeit, die andere von der Frequenz). Deswegen kann man auch fröhlich im Kreis transformieren.


    Lustigerweise ergibt die Fouriertrafo einer Si Funktion wieder eine Rechteckfunktion.

    Die Fouriertrafo ist schon eine ziemliche Fourie.

    /*klugscheiß*




    Eine rechteckige Übertragungsfunktion (der perfekte Tiefpass) ist nicht kausal und wir können ihn auch nicht bauen. Seine Impulsantwort erstreckt sich unendlich sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit. (Si Funktion = sin(x)/x)


    Mich wundert allerdings doch sehr dieses "einschwingen" in den Impulsantworten vor t = 0, eigentlich würde ich das von einem echten System nicht erwarten, da es in echt keine nicht kausalen Filter gibt.

    Bei den beiden analogen Pulten ist das dort zu beobachten und es verwundert mich doch etwas.


    Umgekehrt: jedes Filter, das wir bauen muss kausal sein, dh die Impulsantwort kann zeitlich nicht vor dem Impuls sein.


    Oder übersehe ich hier etwas ganz gewaltig?

    Moin,


    ja, die situation ist tatsächlich knifflig. Der Allpass bringt ja nur was wenn man zwei irgendwie miteinander korrelierende Signale verheiraten will, also sowas wie snare top/bottom könnte ich mir zb vorstellen, wobei das ja auch schon mit einem polarity switch zufriedenstellend geht. Mit einem Allpass wird das halt einfach nochmal etwas anders klingen und möglicherweise zu einem geschmacklichen Vorzug führen.


    Außer solange kurbeln bis es gut klingt fällt mir keine Möglichkeit ein das zu beurteilen, zumal der allpass ja auch nur im zusammenspiel mit dem zweiten signal wirklich hörbar wird.

    ich suche schon länger einen bestimmten Soundcheck-Track. Oft gehört, nie hab ich nach dem Titel gefragt.


    Das ist so eine Art Reggae, wo Drums und Bass einsetzten, ich glaube sogar nur instrumental.

    Drums und Bass grooven und drücken dermassen geil bei diesem Song...


    Weiß vielleicht wer, welchen Titel ich meinen könnte?

    Genau nach dem suche ich auch schon. Der lief meine ich auch mal auf dem Demogelände bei der
    PLS. Klang irgendwie wenn ich mich richtig erinnere wie ne raggae-version von wish you were here kann mich aber auch täuschen, ist schon ne weile her.


    Also falls jemand mehr weiß, gerne melden! :D

    Moin,

    wie wäre es denn mit einem 18“ WBin nachbau. Ich habe letztens für meinen Chef zwei doppel 15 WBins wiederbelebt und mit „modernem“ Controlling und Pappen kriegst du die auch bis 35hz auf -3dB entzerrt. Es gibt Baupläne für 2x15“ und 1x18“
    Vorteile:

    - Die Pappe ist innenliegend und geschützt.
    - Palettenmaß wird eingehalten. (Zumindest von denen die ich kenne)

    - Ist eine schöne Herausforderung zum Bauen.
    - Sehr flacher Phasenverlauf out of the Box


    Nachteile:

    - Von alleine wollen die nicht tief bzw du musst dafür die Rückkammer evtl anbohren, dazu gibts unterschiedliche Meinungen. Je mehr du aneinander stellst, desto tiefer gehen sie.
    - Deine vorhandenen Pappen könnten ungeeignet sein. Ich hab gute Erfahrung mit Fane Colossus gemacht.

    - Der Haufen ist hinterher Sackschwer *finger


    Ich bin gespannt corn*

    Moin,


    also die Art310 sind bei mir zwar schon ne weile her, aber ich fand sie super! Da du Subs drunter stellen wirst denke ich: du kannst dir den Aufpreis zu den 12ern sparen, bzw es wird dir ein bisschen mehr Endlautstärke geben in den Lowmids aber das ist ja auch nicht dein Anspruch.

    Das Horn funktioniert gut und der Hochtöner klingt sehr angenehm.


    Und wenn deine Subs zu schwach sind für die Topteile, dann drehst letztere einfach ein bisschen leiser.


    Vorteil bei den aktiven Kübeln ist: Du kannst sie durch zu laut drehen fast nicht kaputt machen, da dort gut funktionierende Limiter verbaut sind.

    Hi,


    Du benötigst eine Stereo DI-Box mit Ground Lift um das Brummen zu beseitigen. Die Media DI-Box von Palmer mag ich für Computer und dergleichen ganz gerne um ein Beispiel zu nennen. Die DI Box stecket du dann zwischen PC und Mischpult.


    Monocluster meint einfach, dass du am besten alle Subwoofer mittig nebeneinander stellst. So funktionieren sie am effizientesten. :)

    Viel Spaß!

    Museums- und Ausstellungsbau, Kunstwerke für Künstler aufbauen / abbauen, transportieren.
    Wenn man rein kommt: Bühnenbilder für staatliche Opernhäuser und Theater bauen.


    edit: der Markt ist aber zu klein, als dass alle VA Buden da unterkommen würden.

    Hallo,

    Danke für eure Antworten.

    Die Meyer Sound Treiberhistorie kannte ich schon so. Bei unseren Exemplaren sind alle verbaut, ein MS-12 in #13, zwei MS-812 in #11 und #14 und ein ST-812 in #12.

    Die Hochtöner habe ich nicht inspiziert, da es schwierig ist dort dran zu kommen.



    Ich habe über alle Lautsprecher mal grob drüber gemessen, dh da sind bestimmt hier und da ein paar Reflexionen drin.

    #12 klingt von allen subjektiv am schlechtesten, das zeigt sich auch in der Messung durch den großen Ausschlag bei 10k. Darauf hin habe ich die Weiche mit einem Multimeter untersucht die zum Schutz des Hochtöners verbaut ist. Die Kondensatoren halten ihre Kapazitätsangaben alle sehr vorbildlich ein und sind innerhalb von 5% Abweichung. Bin ich richtig in der Annahme dass der Hochtöner hier vermutlich ein Problem hat?


    Allgemein klingt #13 am besten, diese hat auch den saubersten Frequenz gang ... oh wunder. ^^


    Mein nächster Schritt wird sein, das Dämmaterial in den beiden ohne wieder einzusetzen. Allerdings scheint das keinen so großen Einfluss zu haben... denn es sind #12 und #14 ohne Dämmung. :/


    TomyN Der Artikel ist tatsächlich sehr aufschlussreich! Einerseits den M1A Controller betreffend andererseits auch die Art und Weise der Dämmung und allgemein. Danke dafür! :thumbup:


    Allgemein scheinen unsere Im Vergleich zu den UPAs von Rockline relativ Bassschwach zu sein. Der HP im M1A ist _nicht_ gesetzt, gibt es hierfür noch andere Stellschrauben oder müssen diese vielleicht nachkalibriert werden?


    Vielen Dank schonmal für eure Hilfe! :)

    Hallo,


    Ich habe hier 4 alte Meyer UPA 1c samt den analogen Controllern, denen ich ein bisschen Leben einhauchen möchte.

    Leider ist es nun so, dass 2 davon innen mit Schaumstoff zur Dämmung gefüllt sind und zwei nicht.

    Sie wurden schon vor ewigkeiten sehr günstig als "verbastelt" erworben, schon vor meiner Zeit.


    Von den Tieftönern sind auch alle Versionen die es von Meyer mal so gab verbaut, von Phase und Pegel passen sie hier allerdings recht gut zusammen (in Anbetracht des Alters), die Hochtöner verhalten vom Pegel her allerdings ziemlich unterschiedlich im Superhochton.

    Weiß jemand, wie der Originalzustand bezüglich der Dämmung?

    Über weitere Anregungen freue ich mich natürlich auch!

    Die Curv 500 Satelliten solltest du mit dem passenden Systemamp betreiben. Einen solchen findest du entweder in den zughörigen Bässen oder als 1He Endstufe unter dem Namen Curv 500 IAMP.


    Denn von sich aus klingen die schachteln nicht wirklich schön die müssen in den oberen Mitten stark abgesenkt werden, je nach Anzahl der Elemente wird außerdem der Frequenzgang unterschiedlich korrigiert.


    Ich würde dir dringend empfehlen den Systemamp zu nutzen, sonst gehen die kleinen Kalotten sehr schnell in Rauch auf.


    Wenn du doch immer noch unbedingt basteln möchtest, wirf doch mal einen Blick *hier* rein. Dort findest du Messungen von Frequenzgängen des Systemamps mit den unterschiedlichen Presets.

    Zu den Limitereinstellungen kann ich nichts sagen.


    Unsere arbeiten (am Systemamp im 15er Bass) seit Jahren einwandfrei. Für DJ Setups sollest du m.E. aber jeweils noch ein doppelelement hinzufügen. Als 6er häufchen sind sie vom Outputpegel her etwa mit einer 10/12 Mufu Box vergleichbar, klingen in meinen Ohren dabei aber feiner.

    Der XR18 hat zwar DCA bzw. auch Mixbusse. Und natürlich kann ich darüber einen abweichenden Mix erstellen, z.B. für Streamingzwecke. Allerdings möchte ich das gerade nicht, sondern einfach nur den Master L+R in der Lautstärke regelbar und zusätzlich ausgeben und das geht auf jeden Fall nicht mit der DCA. Und anscheinend auch nicht über einen der Busmaster, egal ob man die pre oder post fader schaltet.


    Naja das XR18 ist für solche ausgefuchsten dinge nicht gedacht, bzw wer mehr will soll sich gefälligst ein X32 kaufen *finger


    Meines Erachtens hast du zwei Möglichkeiten:

    1.

    den LR auf den Kopfhörerausgang zu routen und diesen dann mit einem einem TRS zu 2x TS Kabel wieder als Eingang ins Pult zu holen und dann auf den entsprechenden Bussen jeweils rauszuschicken.


    2.

    zwei Busse nehmen, alle Sends auf Postfader und dann die fader auf 0dB und nicht mehr anfassen.


    Alles in Allem scheint das XR einfach hierfür das falsche Werkzeug zu sein mMn. Die sind halt im Grunde der Ersatz für ein analoges Soundcraft Spirit oder so


    Edit(h) meinte noch:

    nicht vergessen die Busse zu linken.