Beiträge von wora

    ...wäre noch eine geile Weiterentwicklung; Snakes mit scribble-Strips. Würden automatisch den Text von der Stagebox an die "Snake-Box" weiterleiten. Das würde die Fehlersuche dramatisch vereinfachen.

    da würde ich gleich noch einen schritt weiter gehen:
    die stagebox übermittelt den namen des angeschlossenen mikrofons an das mischpult und dieses ordnet das dann dem richtigen kanal zu. ;-)


    für die einfachere analoge fehlersuche habe ich meine mikrokabel übrigens seit jahrzehnten einzeln nummeriert frech*

    es wäre jedenfalls ein weiterer evolutionsschritt, denn die bisher unvermeidlichen lowmids auf der bühne können ja durchaus störend sein.


    ich bin immer wieder erfreut, wenn ich mal unsere horn-PA aufbaue und meine musiker auf der bühne im soundcheck dann fragen: "hast du die PA schon an?". durch das relativ große horn sind die lowmids auf der bühne definitv deutlich leiser. bei den direktstrahlern haben wir da immer deutlich mehr "mulm" auf der bühne.

    ja, mal schauen. solche ankündigungen gab es ja schon des öfteren.


    meiner ansicht nach sollten sie die neue firmware nach der langen zeit gleich 2.0 nennen, denn es sollen ja auch deutlich mehr neue funktionen kommen als bei den bisherigen firmwareversionen.


    ich bin schon sehr gespannt, welche von den ideen übernommen wurden, die ich unterstützt oder selbst eingebracht habe. ganz besonders würde ich mich über einen RTA im EQ fenster freuen, diese idee habe ich schon 2008 für die iLive eingebracht...

    trotzdem bin ich nach wie vor etwas unglücklich darüber, dass die firmware nicht schon vor wochen freigegeben wurde. aber offenbar waren die ingenieure doch sehr mit dem umbau einiger komponenten auf andere mikroprozessoren beschäftigt. das ist schade. immerhin: bei anderen großen pultherstellern gibt es seit längerem sogar einen auftags-annahmestopp, bei A&H bekommt man weiterhin mischpulte.

    hoffen wir, dass nicht bald der herr Doktor um die ecke kommt und uns alle als schalatane und quacksalber blosstellt ;-)

    aber meiner (in dieser hinsicht recht unprofessionellen) ansicht nach gab es hier ein paar wirklich gute tipps.

    Es gibt vom Kollegen noch eine neue Fehler-Theorie: Es hätte noch sein können, dass in der Hitze des Gefechts die Snakes bei der Stagebox verwechselt wurden und die betreffenden Kanäle einfach schlicht nicht richtig gesteckt wurden.

    darauf hätte ich jetzt auch spontan getippt. du hattest ja schon im ersten beitrag erwähnt, dass es stressig war - und im moment noch die übung fehlt.


    aus dem grund der verwechslungssicherheit habe ich die XLRs meiner subcore auflösungen übrigens mit verschiedenen farben versehen. so kann ich dann schnell erkennen, dass ich z.b. einen blau markierten XLR in die buchse stecken muss, keinen roten oder gelben, denn die gehören zu den anderen subcores ;-)

    leider, leider (oder doch eher "zum glück"!) war es mir in meinem bisherigen leben - trotz jährlicher erste hilfe kurse in meiner jugend beim Jugendrotkreuz und einer sanitäterausbildung bei der bundeswehr, nicht vegönnt, bei einem größeren unfall zufällig als helfer anwesend zu sein und mein wissen entsprechend anwenden zu können.


    so blieb für mich bisher stets das pflastern mit wundschnellverbänden übrig. und dafür genügen die EH kästen im auto voll und ganz ;-)


    was ich aber gerne mal zusätzlich dabei habe, ist eine kleine tube betaisodona. und zwar genau für den von treibsand angesprochenen fall einer kleinen verletzung in schmutziger umgebung.

    was die anzahl der gewitter angeht:
    ich kann mich überhaupt nicht erinnern, früher auch nur ansatzweise so viele erlebt zu haben.

    in meiner jugend und im frühen erwachsenenalter waren gewitter noch etwas besonderes, dass es alle paar wochen mal gab.

    jetzt sind die dinger seit wochen an der tagesordnung...

    klar, es gab auch wochen ohne regen - dafür dann eben mit deutlich über 30°C.

    irgendwas ist ja immer.

    also wenn es um die versorgung der veranstaltung geht, dann ist hierfür der veranstalter der richtige ansprechpartner!

    unser job ist es, technische hilfe zu leisten.


    klar, wenn es irgendwo mal ne verletzung gibt, helfen wir gerne mal aus. man ist ja auch verpflichtet zu helfen.
    aber das ist eindeutig kein job, den wir zwecks materialplanung zusätzlich beachten müssten. schon gar nicht mit nem defi oder ähnlichem!

    nein, das ist der job vom veranstalter.


    für mich selber oder meine helfer habe ich stets die ganz normale erste hilfe ausrüstung im auto, die dort eben so vorgeschrieben ist. damit kommt man schon recht weit, wenn sich mal jemand verletzen sollte. zum glück hatte ich da in den letzten jahrzehnten, ausser ein paar kratzern, nix problematisches.


    eine regelmässige auffrischung des erste hilfe lehrganges ist übrigens nicht nur für veranstaltungstechniker zu empfehlen, sondern generell für alle leute.

    ich bemerke auch eine enorm nachlassende konsequenz bei den themen maske tragen und abstand halten. auch unter den kollegen ist das in den letzten zwei wochen deutlich eingerissen, ich habe mich jetzt auch schon mehrfach unbeliebt gemacht, wenn ich darauf hingewiesen habe.


    und dann kommt die nachricht, dass die Delta variante möglicherweise schon bei sehr kurzem, flüchtigem kontakt übertragen werden kann.


    also das wird jetzt wirklich spannend.

    ich habe die auch nie selbst gehört, aber solche techniken für kleine installationslautsprecher gibt es ja trotzdem schon recht lange. SK ist da kein einzelfall, er war mir nur als beispiel eingefallen.

    bisher hatte ich solche speziellen lautsprecher noch nicht benötigt, aber für sprachbeschallungen mit mehreren delaylines in schwieriger akustik (z.b. kirchen) wird das ja schon lange eingesetzt.

    darauf wollte ich nur mal hinweisen.

    die vorteile so einer technik liegen natürlich auf der hand.

    und das wäre dann natürlich auch ein verkaufsvorteil gegenüber herstellern, die mit solchen features nicht aufwarten können.


    im installationsbereich gibt es solche lösungen aber schon sehr lange, hier vor allem bei kleinen lautsprechern. ich denke hierbei mal an die firma Soundklinik, der sowas ja schon vor vielen jahren im programm hatte.

    das thema direktivität spielt genau dann eine untergeordnete rolle, wenn die beschallungsentfernungen nicht zu groß und die raumakustik nicht zu mies werden. also klassisch kleinbeschallung mit so max. 100 gästen. und genau dafür war diese box gut geeignet.

    ...Welches Modell hast du denn, wenn du mit der Helligkeit so zufrieden bist?

    das weiß ich gerade nicht, es befindet sich 25km entfernt an meinem arbeitsplatz. da komme ich erst am montag wieder hin.
    meine version hat hinten keinen aufstellbügel, sondern die halbe rückseite klappt aus. das sieht für mich deutlich stabiler aus.




    wo recherchierst du denn das mit den helligkeiten?

    (Ich habe mich dabei ertappt, wie ich einfach zu oft mit dem Blick nach unten mischen musste, um auf dem Touchscreen immer die richtigen Fader zu erwischen)

    das ist genau der hauptgrund, warum ich mit reinen touchscreen-lösungen nicht arbeiten kann. mir geht dabei der augenkontakt zur band verloren, man übersieht deshalb regelmässig monitorwünsche der musiker. für mich und meine kunden ein no go.