Beiträge von Fux

    https://www.kling-freitag.de/content/uploads/ds_m-152_de.pdf - was man damals so als "dezente Optik" empfunden hat :)


    ich würde mir die Weiche im Bereich des Aktiv-Passiv-Schalters mal anschauen und durchmessen...

    Die "dezente Optik" meinte damals wahrscheinlich, ohne Alukanten und Stahlecken.


    Ist da in der Schultzschaltung vielleicht ein Relais im Signalweg?

    Dann dürfte das das selbe Problem sein, wie bei älteren Endstufen im Ausgangsrelais.

    Bei zünftigen Pegeln gehts auf einmal wieder und wenn man's wieder mal nur nur leise spielen läßt "springt der Funke nicht über"....

    Dauerhaft hilft, wenn es das sein sollte, aber nur das Relais zu tauschen.

    (oder eben den erwähnten Umschalter, aber das hörte sich ja so an, als wäre dieser eh schon überbrückt worden)

    Das System bekommt bestimmt keinen alternativen Nobelpreis, da es eine extrem schlechte CO2 Bilanz aufweist....

    (Viel Rohstoffe eingesetzt, bald entsorgt)


    Mit wahrscheinlich ähnlicher Gesamtkubatur könnte man einfach 2 gebrauchte MeyerSound MSL3 fliegen. Da ist wenigstens echte Sprachverständlichkeit da und es frisst das "vorgeschlagene" System auf dem Kraut.

    Für Musik dann irgenwelche ebenso gebrauchten doppel 18"er Bassreflexboxen dazu und fertig.

    Bei dem gegebenen Budget und der Hallengröße sich einen Kopf um Seitenabdeckung, Delaylines, Zonenbeschallungen etc. zu machen ist ja eh für die Katz'.

    So hört man wenigstens was.

    So einen Anhänger habe ich auch mal gehabt. Sehr günstiges Ladevolumen/Kosten Verhältnis.

    (vor allem die laufenden Kosten)

    Es war ein Tandemachs-Hochlader, Plane und Spriegel, Ladefläche 1,80 x 4,00 m und gerade so Stehhöhe mit 1,80 m.

    Alurampe von hinten unter der Ladefläche einschiebbar (unter abklappbarem Nummernschild).

    Superpraktisch, aber man benötigt dann auch ein entsprechendes Zugfahrzeug. (Golf o.ä. geht nicht ;)

    Das mit dem Handyausgang ist sicher einen suboptimale Ansteuerung.

    Was ich aber auch vermute ist, dass z.B. bei der JBL Anlage die Subs tiefer gertrennt werden (oder steiler) und dadurch weniger Grundton aus den Bässen kommt. Das kommt einem dann viel leiser vor, aber mit den Tops dazu ist das dann wieder anders.

    Wenn die Subs wirklich tief (so etwa 100 Hz) getrennt sind, dann kannst Du mal testweise einfach die Subs ein paar dB lauter einstellen (nicht nur auf "einer Frequenz" anheben) und schauen, ob es Dir dann besser gefällt.

    Wichtig: Zum Vergleichen immer den selben Sound/ die selben Stücke nehmen, da die verschiedenen Songs und Produktionen ganz unterschiedlich klingen.

    Beispiel: Die American Recordings von Johnny Cash klingen immer so, als würde die Anlage zu viele Lowmids haben. Das ist aber so gewollt und muss so tun.

    Klingen da die Lowmids "wie von anderen Scheiben gewohnt" dann fehlt der Anlage da etwas.


    Da die Holzwände Deiner Party Location für die tiefen Töne nicht wirklich eine Begrenzung darstellen, wirst Du da wahrscheinlich die Bässe etwas anheben müssen.

    Wenn Du per parametrischen EQ die Bässe anheben willst, schau dass Du das nicht zu tief machst (da kommt dann hauptsächlich warme Luft raus, bzw. verpulverst Du viel Verstärkerleistung für wenig Effekt.

    (Unterhalb der Tuningfrequenz der Bassreflexboxen macht das Anheben eh nur die Bässe durch zu viel Hub kaputt und bringt keine echte Schalldruckerhöhung)

    Der "Nutzbassbereich" ist eher bei 60 bis 80 Hz.

    Verlier bei den Anhebungen nie aus den Augen, dass du schon für 3 dB mehr die doppelte Leistung brauchst, bei 6 dB die vierfache Leistung und für 10dB mehr die zehnfache Leistung...

    Deine Amps können schon was, also diese mit Ziel und Verstand benutzen.

    Sind nur geringere Lautstärken gefordert (z.B. Heimkino) ist zwar eine Anhebung unten bei 40 bis 50 Hz ganz nett, aber du verbrätst damit viel Leistung, die Dir nacher beim Maximalpegel und den wirklichen Nutzbässen um die 60 bis 80 Hz herum fehlt.

    Wenn Du meinst "jetzt habe ich eine fette, geile Einstellung gefunden", schlaf' 'ne Nacht drüber und hör Dir das am nächsten Tag nochmal an. Du wirst garantiert einen Teil der Einstellungen wieder rückgängig machen bzw. z.B. eine zuerst mit vieleicht 6dB als gut empfundenen Anhebung wieder auf 2 oder 3 dB zurücknehmen. Das Ohr ermüdet bei solchen "Tests" recht schnell und ist dann icht mehr frisch genug um eine gute Beurteilung des Gehörten vornehmen zu können.

    Viel Spaß!

    Wenn Du die Crown Amps interessehalber aufschraubst um reinzuschauen (Boden aufschrauben!), macht es wahrscheinlich Sinn den Staub, der sich darin angesammelt, hat mal vorichtig (!) zu entfernen.

    Wenn da zu viel Staub auf den Bauteilenliegt isoliert das diese thermisch und sie werden wärmer als ohne Staub darauf. Bei hoher Luftfeuchtigkeit bzw. bei Kondensatbildung ist das zusammen mit dem Staub ansonsten auch ein rechter "Schlaaz" der sich da bildet. Also einfach mal den Staub drinnen entfernen. Sollte der Staub an manchen Stellen etwas hartnäckiger sein, kannst Du z.B. auch Wattestäbchen nehmen und diese mit Glasreiniger tränken. Aber keine scharfen Sachen und den Amp!

    Vorm Aufschrauben natürlich vom Netz trennen und nach dem Reinigern (und Zuschrauben) erst wieder anstecken wenn der S Glasreiniger 100% verdunstet ist!

    Den Staub mal absaugen ist auch später, wenn die Endstufen bei Dir im Betrieb sind, von Zeit zu Zeit eine sinnvolle Maßnahme.

    Ich hatte mit Ersatzteilen bei JBL noch nie Probleme.

    Da wäre ich ganz entspannt.

    Das es die älteren XTi6000 sind tut denke ich der Freude keinen Abruch, ganz im Gegenteil:

    Die neue XTI4002 sieht vielleicht hübscher aus, aber Du hast mir der älteren XTI6000 mehr Leistung... ;)


    Ich würde an den Presets auch gar nicht groß rumschrauben. Da hat sich JBL schon was dabei gedacht.

    Wenn einem die Optik und die Erstverwendung nichts ausmacht, gibt es gebraucht auch oftmals sehr günstig Mercedes E-Klasse Kombis mit relativ wenig Kilometern, erhöhtem Dach, komplett ebenen langem Boden (> 2m) in dezent schwarzer Lackierung und oft sehr gepflegtem Allgemeinzustand.

    (Aufbau z.B. von Miesen, Kuhlmann, bis 2008 auch von Pollmann)

    Das Erscheinungsbild mit den großen seitlichen Fenstern ist aber sicher nicht jedermanns Sache.

    Möglicherweise läßt sich hier aber mit einer positiv wirkenden Folierung noch etwas retten.

    Wäre halt ein gemütlicher Benz mit viel passiver Sicherheit für wenig Geld.

    Wird die Leinwand wirklich über die gesamte Breite und bis zur Decke hoch gehen?

    Das Seitenverhältnis ist ja praktisch vorgegeben und die maximal sinnvolle Diagonale ergibt sich ja auch aus dem Betrachtungsabstand (oder der Helligkeit des Beamers, was halt früher eintritt)


    Je nach Raum-Seitenverhältnissen und Hörposition kann es auch ein Vorteil sein wenn die Subwoofer vorne oben (!) sind.

    Einfach mal einen Subwoofer auf die Hörposition stellen, durchsweepen und sich das Ganze an verschiedenen möglichen Stellen zur Platzierung der Subwoofer anhören und Messen.


    Was auch oftmals sehr sinnvoll sein kann, ist eine Aufstellungen der Subwoofer an den Seiten.

    (hat man meistens gar nicht auf dem Schirm)

    Dann dürften diese möglicherweise auch tiefer als die 20 cm sein.


    Gerade wenn man eh mehrere Subwoofer einsetzen möchte, kann eine Verteilung der Subwoofer auf mehrere unterscheidlichere Positionen die Löcher und Peaks im Raum so verteilen, dass sich diese besser "ausmitteln".


    Vor einem "Festeinbau" würde ich da wirklich erst ein paar verschiedene Ansätze ausprobieren.

    Der Lautstärkeunterschied zwischen 400 W und 500 W beträgt 1 dB. Das ist im direkten Vergleich für einen normalen Menschen gerade so an der Wahrnehmungsgrenze.

    Jeder weitere Gedanke darüber, ob jetzt 400 W oder oder besser 500 W, ist reine Energieverschwendung.

    Das war doch mal eine vernünftige Entscheidung die ja auch zeigt, dass die ganze Fragerei und auch die Beratungen dazu etwas positives bewirkt haben!

    Die Anlage ist natürlich wesentlich transportabler als die von mir einmal verlinkte Meyersound und dürfte von der Größe her gut für den Anwendungszwecke passen.

    Dann wünsche ich noch viel Spaß in der Partylocation mit dem Neuerwerb!



    Die von JBL im Set vorgesehenen Crown XTI Endstufen mit den fertigen Controllerpresets als "Systemamps"sind ja mit dabei, oder?

    Ich würde auf alle Fälle auch zu 4 Subs vorne und vier hinten raten, aber jeweils nicht in einer Reihe, sondern eher so verteilt wie die Punkte bei der "4" auf dem Würfel. (da gibts auch schöne Abhandlungen dazu im Netz) Die Rückwärtigen werden dann i.d.R. invertiert und mit einem Delay verzögert.

    Vorne würde ich immer 3 gleiche Topteile nehmen und den Center nicht anders als Links oder Rechts.

    (Die Bauform kann ja gerne anders ausfallen, aber Bestückung und Abstimmung sollten schon gleich sein)

    Falls ich die Abhandlung zu den Subanordnungen nochmal finden sollte, setz ich einen Link dazu rein.

    Wenn man das nicht ansatzweise professionell betrieben möchte und sich freiwillig für die Fame Bässe entschieden hat, sollte die Ampfrage auch keine große Rolle spielen. Es wird Musik rauskommen.

    Wie ich schon weiter oben geschrieben habe. Sind die Bässe 8 Ohm, dann jeweils einen Deiner kleinen Monacor Amps gebrückt je Bass und die größere Monacor Endstufe in stereo für die Tops.

    Sollten die Bässe 4 Ohm haben, dann halt umgekehrt.

    Diese Coda Audio Box kannte ich noch gar nicht, sieht aber sehr gut aus!

    Wer sich mit Seekajaks eingehender auseinandersetzt, der hat schon mal eine schöne Grundlage für Einsatz und Verarbeitung solcher Laminate/Materialien. :)

    Das hatte ich befürchtet. Wie schwer schätzt du denn ein Horntop mit 12NMB1000 Bestückung?

    Dein Old Mans Horntop hatte ich schon gefunden und war echt beeindruckt. Aber wenn das schon 29 kg wiegt, kann ich ja ungefähr ahnen was ein Doppel12" Horntop auf die Waage bringt. Und für mein erstes Selbstbau-Top werde ich vermutlich nicht viel mit Leichtbau machen können. Schade, dann ist das leider auch raus.

    Schau Dir doch vieleicht mal diese Konstruktion an:


    https://aw-audio.de/boxenbaupl…-H210%20standard%20V1.pdf


    Da hat sich jemand echt Mühe gemacht und auch alles schön dokumentiert.

    Das dürfte doch schon ziemlich in die Richtung gehen, was Du suchst und ist auch Selbstbau.

    Und leicht scheint es auch noch zu sein! ;)

    Echt? Ich dachte nur der alte B&C Coax mit der Papiermembran im Mittelton wäre sang und klanglos untergegangen, aber die neueren wären da besser.

    Messungen des DXC 464 kannte ich bis eben nur die aus "Voice Coil" October 2019.

    Jetzt bin ich gerade über "Die große 1,4" Messorgie" gestolpert. Diese Messungen muß ich mir erst noch zu Gemüte führen... ;)


    Ist dann die neue BMS Coax Serie aus Deiner Sicht ein deutlicher Fortschritt gegenüber den BMS Vorgängemodellen?


    Was mich ein wenig erstaunt ist, dass es zu all den tief trennbaren Coaxtreibern so gut wie keine Hörner gibt, die eine solch tiefe Trennung auch sinnvoll zulassen würden.


    Was haben denn die BMS bzw. B&C Coaxtreiber für einen Öffnungswinkel am Treiberausgang?

    Womöglich liegen da auch einige Ursachen, wenn die Kombination Treiber/Horn nicht immer so recht spielen mag.

    Oberton hat/hatte auch Horngeladene Tops im Programm, die allerdings nicht mehr auf ihrem englischsprachigen Homepageteil dargestellt werden, sondern nur noch mit kyrillischer Schrift. (möglicherweise waren da Patent-/Gebrauchsmusterschutzquerelen dafür ausschlaggebend)

    Hier mal der Link (die Daten kann man trotzdem lesen); einfach auf die roten Typenbezeichnungen bei den Bildern klicken:


    https://www.oberton.com/bg/%D0…0%D0%B8%D1%8F-%D1%82.html


    Das T1581 ist sogar ein 3-Wege "Fullrange"-Horntop und dafür mit 45 kg auch noch relativ "leicht".

    Erst ab 135 Hz aber dafür lauter geht natürlich das T212. (50 kg)

    Das ab 150 Hz zu trennende T112 (40 kg) ist praktisch ein halbes T212 in dem der selbe Treiber ND3672 ebenso ab 1 kHz werkelt und ein 12NC4 weggelassen wurde.


    Wenn Dich eine hohe Trennung von 180Hz zu den Bässen nicht stört ist natürlich auch das Limmertop mit dem Limmer 308 ein ganz heißer Tipp. Das spielt wirklich sehr laut und klar, aber halt nicht unter 180Hz, und das gibt es auch öfter schon mal gebraucht. wirklich schöne Gehäuse gibt's bei Jericho, wenn man diese nicht selber bauen möchte und sowohl Bauplan als auch Weichenschaltung sind öffentlich.

    Wenn man aber die Teilerpreise und das Gehäuse zusammenrechnet fährt man unter dem Strich mit einem Gebrauchtkauf billiger.

    Wenn jetzt jemand wegen dem B&C DE700 die Hand heben möchte, das geht wohl auch mit dem DE900.... ;)

    Der 12"er drinnen (B&C 12PE32) ist wirklich extrem wirkungsgradstark, aber halt ein Mitteltöner und kein Midbass.

    Die Limmertops habe ich auch schon mal selber gebaut (die Gehäuse waren von Jericho), als o eher Bestückt und die Weiche selber nach Orginalplan gebaut. Im Betrieb sind die Tops für die Größe wirklich extrem durchsetzungsfähig und auch recht weitreichend, man muß halt von den verwendeten Bässen her mit der Trennung bei 180 Hz zurechtkommen, was aber bei Bassreflexboxen nicht das Problem darstellen sollte. Mit Deinen 18"er Reflex sollte das gut gehen.

    Ja, genau, das Gewicht noch. So ein Limmertop wiegt etwa 43 kg.


    Hier findest Du z.B. Unterlagen zum Limmer Top 308:


    http://lsv-achenbach.de/daten/limmer.htm

    Das Stium von AD Systems ist auch ein sehr feines 2x12" Horntop, das recht schlank ist und sehr gut funktioniert. (45 kg, was aber nicht besonders schwer für so etwas ist und für Deine Anwendung sehr gut geeignet wäre.)

    Das ist auch keine besonders alte Box sondern eigentlich ganz up to date.