Beiträge von madmax

    Hübsch teuer; wenn man was außer der Norm braucht.

    Die Firma kannte ich bisher auch noch nicht.


    9,5'' gibts auch vom Adam, sogar Rackablagen oder -Schubladen.

    Ob 2HE mit vielen Löchern weiß ich auch nicht.

    Dürfte normal sein.

    Der DSP verbraucht auch einiges, der ist ja immer "an".

    Eine LA12 von L'acoustics hat z.B. um die 0,8-1A Leerlaufstrom.

    Bei einem größeren Setup mit 50 und mehr Amps ist das eine Menge in der Summe...

    Also wenn da 5dB Unterschied sind, ist das schon eine ganze Menge.

    Wobei man da vorsichtig sein muß.

    Fragt sich immer, wo die Box wie laut kann.

    Das eine Doppel12er untenrum lauter spielt als eine Single (in einer ähnlichen Liga) liegt ja nun auf der Hand. Begrenzend ist da eher der HT-Treiber.

    Kurz zum Vergleich; ein guter (lauter) HT-Treiber kostet mit passendem Horn schnell mal soviel wie die ganze 112erT-Box.


    Mein Tip: Kaufe dir 4 von den Thomann Dingern, drehe das Horn und los.

    Preiswerter bekommst du "in Neu" kaum ein besseres, anständig verarbeitetes Industrieprodukt. Sogar mit Flugschienen.


    Wenn du dir die LMT 212 selber bauen willst, kommst du preislich mit 2 Stück auch dorthin.

    Der Holzsatz dürfte zur Zeit erheblich teurer sein. (Sperrholz ist fast doppelt so teuer wie vor 2 Jahren) Der Preis auf der Homepage wird uralt sein.

    Dazu kommen noch so Sachen wie Leim, Spaxe, Schrauben, Farbe, Kitt, Schaum, Schleifpads...

    Und ob im Satz die anderen Fittings wie Griffe, Füße, Terminal, Gitter, (...) enthalten sind; ist der Page nicht zu entnehmen. Vermutlich aber nicht.

    Wie schon oben geschrieben; mit dem Jobsti ist das so eine Sache.

    Es gibt aber auch anderswo Bausätze.

    Im Prinzip musst du das via Software halt mal simulieren.

    Da läßt sich schön beobachten, welcher Treiber in welchem Volumen bei welcher Portlänge und welchem Portquerschnitt Wie funktioniert.

    Wo er laut spielt, wie tief er dann spielt, umgekehrt, und so weiter...

    Da kann man gut Zeit mit rumbringen.


    Ich persönlich würde nur ein Budget Chassis nehmen, wenn die finanzielle Situation nix anderes zulässt.

    Zwischen einer Box mit dem sicher guten T-Speaker und z.B. einem TLW3000 liegen Welten.

    Da kann man schon mit 2:1 rangehen.

    Bei einer großen Bude (wieder) klein anfangen (Boxen stapeln) und dich hocharbeiten.

    Allerdings herrscht in vielen dieser Firmen dasselbe Klima wie in deiner IT-Bude.

    Eher noch schlimmer.

    Und gearbeitet wird, bis fertig ist. Egal ob die Sonne wieder aufgeht.

    Mit entsprechend Glück (...Arsch retten...) kommst du dann vielleicht mal ans große Pult.

    Wenn du das dann gut machst, darfst du vielleicht dort sitzenbleiben.

    Wenn du gut bist und sich das rumspricht, kannst du dort aufhören und als Freelancer auf Anrufe warten... ;)


    Als IT'ler hast du allerdings ganz gute Voraussetzungen.

    Kaum noch irgendwas funktioniert in der Branche analog.

    Je größer, desto schlimmer.

    Beschallungsanlagen ab einer gewissen Größe & Professionalität sind reine Netzwerkgebilde.

    Beim Licht ist's noch mehr.

    Ältere Leute wie ich; die aus einer Zeit stammen, als noch richtig Strom durch Kabel floß, tun sich da manchmal schon ziemlich schwer.


    Vieles geht sicher auch ohne Ausbildung + Meister.

    Nötig und unabdingbar sind allerdings teils kostenintensive Systemtechniker-Lehrgänge.

    Wohl eher so:

    "...geht das nicht günstiger zu machen ?..."


    Ich meinte, da müssen überall einzelne Kabel hin zu den schicken Wallboxen.

    Samt Schutzrohr, Schutzschaltern und so.

    "...echt nötig? Soviel Aufwand für das bisschen Strom?..."

    Problem in dem Fall aber ein proppevoller Verteiler.

    Zu klein konzipiert, immerwieder erweitert.

    Traurig, das Fachfirmen solchen Mist basteln, wenn auch sicherlich so erlaubt.


    Wobei das eine alte DDR-Industriebude ist mit genügend Anschlußwert ist.

    Man hätte bloß die alten, quadratmetergroßen Felder oder mannhohen Schränke mit früher üblich massig Schraubsicherungen lassen brauchen.

    Nicht alles Alte ist schlecht...


    Für Laien ist eine "Kraftsteckdose" Quell unendlichen Stroms.

    Vor allem in der Gastronomie.

    Ich mußte da schon so Manchem bildlich erklären, was da (nur) geht..

    Grundsätzlich prüft man jede unbekannte Anlage mit dem Duspol.

    Zur Not muß aufgemacht und nachgesehen werden.


    Auf größeren Festivals gibt der Verantwortliche / Betreiber den Strom ohne Prüfung aller Aspekte überhaupt nicht erst frei.

    Und übernimmt die Haftung für alle seine Kabel und Verteiler.

    1985 wurden hier noch FU-Schutzschalter verbaut.


    Und jetzt muß ich sagen bzw. beobachten; das es eher die "Fachleute" sind, welche die Drähte nehmen, die grade übrig sind.

    Mit Glück umwickelt...

    Letztens war ich in meiner Auto-Bude.

    Der Meister klagte drüber; das dauernd der Automat auslöst, wenn der Kompressor und die neue Hebebühne zusammen läuft.

    Also schnell nachgeschaut >> Die Installationsfirma hat einfach alle 16er CEE einer Wandseite an die Nächste geklemmt....

    Keine Ahnung ob noch so zulässig.

    Aber bei mir gibt es aus Prinzip keine chinesische / unklare Herkunft CEE's, Klappdeckel, LS und schon garkeine FI's.

    Allerhöchstens 19" Steckleisten, wo alles aus einem Guss ist.


    Verwendbar sind prinzipiell nur die Gehäuse.

    Alles andere fliegt raus und gleich in die Bucht. (wo es oft zum Preis des ganzen Verteilers weggeht) Bleiben darf der Anzeigekram.


    Ansonsten taugen nichtmal die Schrauben, welche beim nachziehen gerne ihre Köpfe verlieren.

    Welche prinzipiell sogut wie immer für meine Begriffe an stromführenden Klemmen zu locker sind.

    Drahquerschnitt ist mir -wenn auch geradeso zulässig- meist eine Stufe zu niedrig.

    Wobei es in China auch Drahtstärken zwischen 1,5 und 2,5 / 4 und 6 zu geben scheint. AWG irgendwas halt.

    AE fehlen manchmal ganz, oft sind (praktische) Gabelkabelschuhe aufgepresst. Leider ohne alle Drähtchen dabei zu erwischen...

    PE's (auch je nach Art Verteiler Null und L) durchgeschleift für mich ein No-Go.

    Da gehören ordentliche Industrieklemmen mit Klemmbrücken rein.


    Professionelle Verteiler haben aus thermischen Gründen ohnehin Lücken zwischen den LS.

    Irgend was hochpreisiges von einem renommierten Hersteller sollte schon mal ein guter Anfang sein.

    Das Problem dabei ist; dass man oft nur mußmaten kann, welche Chassis tatsächlich verbaut sind. Man versucht das einerseits zu verschleiern, (um kopieren zu erschweren) andererseits sind es ohnehin sogenannte Sonderanfertigungen. Custom-Made genannt.

    Manchmal findet man bei den Recone-Kits versteckte Infos.


    Dadurch kann man aber auch teure Ersatzteile verkaufen.

    Nexo z.B. hatte da irgendwelche 6 Ohm Varianten, bei Schäden Ersatz teuer wie die Sau. Meyers MS12-Ciare gabs so nirgends, hatte auch noch sinnbefreit einen anderen Lochkreis.


    Frage ist nun, ob sowas tatsächlich notwendig ist. Bei Bässen sicher nicht. (wird aber angeblich trotzdem gemacht)

    In der Topteilentwicklung kann es sicher hilfreich sein, wenn man auf diese Weise die Kiste gradezieht.

    Auf deutsch: Man ändert die mechanischen Chassis-Parameter leicht in die Richtung; sodas es zum gewünschten Ergebnis passt bzw. führt.

    Kann ich mir jedenfalls vorstellen...