Beiträge von josefbecker

    Ja, alle Schiedsrichter verwenden das Adeunis-System (Unterrubrik Vokkero). Schon seit einigen Jahren. Ist ein reines Konferenzsystem ohne Hauptstation und im UHF-Frequenzbereich. Wenn ich mich recht entsinne, etwas über 865 MHz.

    Ich weiß, die TSA ist bei 8 Ohm mit mehr Leistung angegeben aber

    Aus langjähriger Erfahrung dürfte ich darauf hinweisen, dass solche Leistungsangaben meist willkürlich sind. Diese bei nicht sonderlich renommierten Herstellern/Vertreibern angegebenen Werte beruhen meist auf wohlwollenden Schätzungen, Quest-Faktor irgendwas. Also: bitte selbst testen oder vielleicht die Werte aus einem einschlägigen Magazin mit gutem Messlabor entnehmen.

    Ich hatte einen Stand mit meinem Partyline-Intercom Zeugs und 100 V und Induktionsschleifenverstärkern auf der PL&S und war zufrieden mit den Gesprächen mit Veranstaltungstechnikern hier und aus dem Ausland. Evtl. folgen daraus Weiterentwicklungen oder auch Neuentwicklungen. Ich bin - obwohl eher zu den Senioren zählend, für Neues und Ideen offen - wenn sie zu finanzieren sind.

    Ansonsten: Der Besuch aus In- und Ausland war ok für mich. Scheint sich gelohnt zu haben. Obwohl in Halle 3.1 ziemlich weit angesiedelt. Es scheint mir, dass kleine Firmen - wie z.B. Optogate - interessantere und praktischere Neuheiten auf den Markt bringen als die Großen. Irre ich mich da?

    Die ISE wird auch 2019 nochmals in Amsterdam stattfinden. Dann ist der Vertrag ausgelaufen. Passende Veranstaltungsstätten wären u.a. Berlin, Hannover, Düsseldorf, Frankfurt. Hier ist auch die Jahreszeit zu bedenken, da Januar und Februar aufgrund der Witterung Probleme verursachen können. Also wird die ISE wohl weiter in das Jahr hinein verlegt. Bei einer Neuorientierung wird dann auch wohl eine Neuaufteilung der Stände nach Branchen die Messe etwas weniger chaotisch scheinen lassen. Es war zu Anfang der ISE so, dass ich meine Intercoms und Verstärker irgendwo zwischen irgendwelchen LED-Schirmen, LCD-Schirmen und Projektionsleinwänden untergehen sah. Wie sagte doch Dirk Wedell vom Prosound-Magazin zu mir: "Du musst den Leuten doch sagen, warum sie einen guten Ton brauchen. Ansonsten kannst Du es hier vergessen."

    Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutsche Steuerfahnder haben Warenbestände und Guthaben von chinesischen Onlinehändlern bei Amazon beschlagnahmt. Das berichtet das “Handelsblatt” (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf Branchenkreise. Demnach seien knapp hundert Händler betroffen, denen vorgeworfen wird, die Umsatzsteuer für Verkäufe über Amazon nicht abgeführt zu haben.

    Federführend bei den Ermittlungen ist neben der Steuerfahndung das Finanzamt Berlin-Neukölln, das für die Umsatzsteueranmeldung chinesischer Händler in Deutschland zuständig ist. Details wollen die Behörden nicht nennen. Eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Finanzen in Berlin sagte auf Anfrage der Zeitung, dass man sich “aus ermittlungstaktischen Gründen” nicht äußern könne. Amazon selbst wollte sich zu den Vorgängen nicht äußern. In Kreisen, die mit den Ermittlungen vertraut sind, heißt es, dass Amazon mit den Fahndern voll kooperiere, so das Blatt. Zurzeit laufe der Datenaustausch mit dem Finanzamt. Die verdächtigen Händler seien steuerlich überhaupt nicht registriert, deshalb sei die Behörde auf die Daten von Amazon angewiesen. Experten schätzen den Betrag, der dem Fiskus durch betrügerische Onlinehändler entgeht, auf bis zu eine Milliarde Euro pro Jahr. Wegen dieser hohen Steuerausfälle will der hessische Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) mit einer Gesetzesverschärfung dem Umsatzsteuerbetrug chinesischer Onlinehändler auf deutschen Onlinemarktplätzen einen Riegel vorschieben. Eine Gesetzesinitiative soll Marktplatzbetreiber wie Amazon oder Ebay stärker in die Pflicht nehmen, sagte er dem “Handelsblatt”. “Nur über Plattformen ist es betrügerischen Händlern möglich, Umsätze am Finanzamt vorbei zu tätigen”, so Schäfer. Deshalb sollten Marktplatzbetreiber unter bestimmten Voraussetzungen haften, wenn die Umsatzsteuer von Betrügern unter den Online-Händlern nicht abgeführt wird. Der Entwurf soll spätestens Ende März stehen.

    Das Madrider Abkommen zur Unterdrückung falscher Herkunftsangaben auf Waren von 1891, in


    der revidierten Fassung vom 31. Oktober 1958 im Bundesgesetzblatt Teil II Nr.14 vom 30. März


    1961 veröffentlicht, stellt damit die rechtlichen Rahmenbedingungen auf internationaler Ebene dar.


    Artikel 1 Abs. 1 des Madrider Abkommens lautet:


    "Jedes Erzeugnis, das eine falsche oder irreführende Angabe trägt, durch die eines der Länder,


    auf die dieses Abkommen Anwendung findet, oder ein in diesen Ländern befindlicher


    Ort unmittelbar oder mittelbar als Land oder Ort des Ursprungs angegeben ist, wird bei der


    Einfuhr in diese Länder beschlagnahmt."