Beiträge von mathias81

    Ich schreibe dir dazu mal eine PN

    oder um bei einem spielenden System mal die Zeiten im Controller zu hinterfragen kann man das echt gut machen.


    Aber halt auch nur wenn man sicher ist, dass Gitter auf Gitter die relative Phasenlage stimmt bzw. man weiß welches (Prealignment) Delay nötig wäre, um Gitter auf Gitter zu matchen.

    Leider wissen das selbst manche Preiumhersteller selbst nicht so richtig.

    Dazu habe ich einen Kalkulator gebaut, der mehr oder minder ähnlich vorgeht, wie das was Gert beschrieben hat.


    Ziel dabei ist, über die gesamte Tiefe nicht über +/- 90 oder max +/- 120 Grad hinauszukommen, mit dem Ziel vorne eher die 90 zu streifen als hinten.

    Hierbei hinterlegt man das Venue, den Pickpoint der Main, den räumlichen Aufbau und was man sonst noch aus der Predictuon kennt und der Kalkulator teilt das Venue in drei Punkte (vorne, mitte, hinten) ein und berechnet die Phasenversätze dazwischen.

    Dazu gibt es noch einen frei definierbaren Custimpoint, in dem man seinen jeweiligen Punkt an dem sich das Mikrofon gerade befindet, oder einen oberrang usw. eintragen kann.


    Wenn ich dafür keine Zeit habe aligne ich meistens im hinteren Drittel, erzeuge dort ca. 90 Grad Überdelay für die groundstacked Subs und erhöhe somit die Chance vorne vorne nicht über 120 Grad (Subs früher) zu kommen.

    Neben den schon genannten Dingen, mit denen ich konform gehe, hier mein Tipp dazu:

    Wenn das Holz dein eigenes ist, nimm das Zeug, baue es Gitter auf Gitter im Freien auf, aligne das sauber und möglichst weitläufig, höre dir das Ergebnis an und wenn du damit zufrieden bist, speicherst oder merkst du dir dieses Delay und eventuelle EQs im Corssovoerbereich als Startpunkt.

    Wenn du es nun künftig auf dem Job einfach haben, oder deine akustisch gemessenen Ergebnisse gegenchecken willst, kannst du sogar ohne akustisches Messen, von diesem Startpunkt aus, das Alignment mit dem Disto machen.

    Jajajaja :) ich sehe zu, dass ich die Messungen bald online stelle und den Text fertig bekomme. Ich habe beide CSA Varianten (endfired und gradient) vor der Rückwand erfasst.

    Ich hatte allerdings die letzten Monate richtig viel zu tun, sodass ich noch nicht zur Nachbearbeitung kam.

    Mein Kalkulator für das akustische Zentrum hat bei der Gelegenheit auch noch ein kleines Upgrade bekommen und arbeitet nun deutlich genauer.


    Mehr, hoffentlich in den nächsten wenigen Tagen - Wochen.

    die Buschtrommel munkelt, das die demnächst auf 300hz Trennung runter wollen :)

    die Idee mit dem hoch und unterschieben für die rückwärtsdämpfung ist clever. erinnert an d b mit ihrem 12er der nach hinten abstrahlt

    Das musst du mir jetzt erklären. Warum sollte das verschieben der Trennfrequenz nach unten die Kontrolle über das Abstrahlverhalten verbessern?

    So wie ich die Sache mit der Wellenlänge verstanden habe, ist das genau umgekehrt, dass die größere Baffle, also z.B der Tieftöner die 400 Hz besser im Griff hat als der Mid / High Treiber.

    Ich würde sogar noch weiter gehen wollen und behaupten, dass der Löwenanteil der kontrollierten Abstrahlung an der Höhe und Breite des Gehäuses hängt und, wie bei Subs auch, dem Verhältnis der Wellenlänge der abgestrahlten Frequenz zu Treibergröße und Gehäusemaßen.

    Ich habe nicht behauptet dass das bei KSL und GSL ein gradient wäre. Da ist es ein endfired. :)

    Produkte, die mir einfällen sind K&F VIda und GSL/KSL Eaw KF-Linarray, Nexo Geo....

    Nachteil der passiven schaunstoff-cardio ist halt der Pegelverlust untenrum, deshalb ist es bei

    der PT70 auch abdeckbar bzw. umstellbar auf rückwärtigen resonator


    Greetz

    Einen 3dB Pegelverlust eine Oktave unterhalb der Designfrequenz hat jedes cardioid gradient, egal ob aktiv oder passiv. Das ist durch das Prinzip bedingt, genauso wie eine verminderte Impulstreue.

    Ich hoffe seit über 10 Jahren auf Lowmid cardioid endfired.

    Das Gradient mag ich aus diversen Gründen weder im Lowmid noch im Subbereich.

    Glücklicherweise haben einiger Hersteller inzwischen bemerkt, dass sowohl gradient wie auch endfired sowhohl in line wie auch inversre funktionieren und bieten mittleerweile zwei verschiedene Presets an.

    Bei den Tops ist das noch ein wenig überfällig.

    Ich komme hinterher wie die alte Fasnacht, aber da ich davon ausgehe, dass auch dieser Sub, hauptsächlich tiefe Frequenzen mit entsprechender Wellenlänge überträgt, sage ich, dass die Pegeldifferenz zwischen auf dem Boden und auf einem Stativ bei größer 3 dB, je nach Stativöhe und Frequenz, liegen wird.

    🔊🔊 Für das anstehende Seminar vom 17. - 19. August, bei dB Technologies in Köln gibt es noch 2 freie Plätze.

    In der Reloaded Version des Seminars könnt ihr, sofern ihr wollt und eine Dante virtaul Soundcard und eine Messsoftware besitzt, nun auch alle Messungen auf eurem System 💻 nachvollziehen.

    Ich freue mich auf euch!


    Schaut auch mal auf Youtube in meinen Kanal (https://www.youtube.com/channel/UC4gJPkUj-1BfrIGDXmR1TcA) und dem vom Crewcall (https://www.youtube.com/channel/UCtpRF-jdb4Siggw1G3GxcIg) vorbei, für das ein oder andere Video der Venuetalks über verschiedene Fachthemen.



    2 freie Plätze in Köln bei dB Technologies / RCF:

    https://www.facebook.com/event…7B%22action_history%22%3A



    Seminargebühr:

    600,00 € inkl. MwSt



    Ablauf und Inhalt:

    Tag 1

    - einfaches Rechnen mit dB, Limiter

    - Schall und Schallausbreitung

    - Frequenz, Periodendauer, Phase, Wellenlänge, Gruppenlaufzeiten und die jeweilige Wirkung

    - Wichtige Formeln und Kenngrößen für den Systemtechniker, Addition bzw. Summation

    - Phase, hört man Sie und wenn ja wann?

    - Polarität, Kammfilter

    - Abstrahlcharakteristika von Lautsprechern: Point Source

    - Messtechnik, FFT Analyzer, Mapping und Prediction Tools, freie geometrische Planung eines einfachen Systems

    - Controller, EQing, Trennfilter

    - Timealignment von Topteilen (Main, Delay, Cluster)

    Tag 2

    - Sub – Top Alignment, wie und wo?

    - Allpassfilter, Beamsteering

    - Entzerrung bzw. Angleich der Gruppenlaufzeiten verschiedener Lautsprecher (passiv, bi-triamped)

    - Planung, Aufbau und Tuning eines kleinen Setups (Main, Nearfill, Sub)

    - Bas(s)telstunde Vol. I, Subwooferarrays, “L/R Bass” vs. Distributed Subarray (“Arc”) + L/C/R,

    - Allpassfilter, Beamsteering

    - Bas(s)telstunde Vol.II, Patterncontrolled Subwooferarrrays, wann und warum 1 zu 1, 2 zu 1, inverse stacked oder inline Cardioid Endfired + Cardioid Gradient – Vor und Nachteile

    Tag 3

    - Linearrays, hybrides Abstrahlverhalten über das Frequenzspektrum, Nahfeld – Fernfeld, Zylinderwelle, Lowmidbeamcontrol, Beamsteering in Linearrays, Winkelphilosophien

    - Planung, Aufbau, Tuning und Lowmidbeamsteering eines Linearrays

    - Sub – Top Alignment Vol.II

    Ich sehe das nicht als Beerdigung, sondern als ausräumen von Mythen.

    Dass das Endfire nicht mehr Energie erzeugen kann als alle Subs auf einem Haufen ist völlig logisch, denn mehr Addition als Pegel und zeit - phasengleich geht nicht.


    Was das Endfire aber tut, ist nach hinten eine Auslöschung erzeugen und vorne den Punkt maximaler Addition vom Array weg zu bewegen. Mit anderen Worten: Der Schalldruckpegel direkt vor dem Stack, verglichen mit dem Pegel in weiterer Entfernung, relativiert sich etwas. Nicht um Welten, aber 1.5 - 3dB sind da schnell mal drin. Der maximal erreichbare Schalldruck, also auch die erzielte Addition, liegen bei einem gewöhnlichen Stack naturgemäß höher.

    mathias81

    Wie sieht's denn so aus mit der 'V-Sub vor schallharter Bühnenkante-Messung'?

    Jesses das schulde ich euch ja noch.

    Sorry bei mir ist in den letzten Monaten nun doch wieder recht viel Arbeit aufgepoppt. In zwei Wochen habe ich mal wieder etwas ruhe, dann schiebe ich das nach

    Ich finde solche Philosophien gut. Vor allem mag ich auch ein solches Auftreten.

    Es gibt ja Premiumbrands die hauptsächlich laut trommeln, all solche Sachen nicht auf der Kette haben, mit Topteilen ums Eck kommen, aus denen nichtmal ansatzweise etwas fullrangetaugliches herausfällt, bei denen jedes Top einen anderen Phasenfrequenzgang hat und weder begriffen haben, dass man ihn hört, noch dass der zumindest serien - noch besser herstellerintern matchen sollte.

    Da ist dann leider nur der Preis premium oder edel und bestenfalls das Marketing.

    Ich finde da lohnt ein sachlicher und uneingenommrner Blick auf z.B die genannten Marken auf jeden Fall.


    Teure Chassis in eine Kiste Schrauben und ein handelsübliches passiv oder Biamppreset, sowie sich selbst die Bezeichnung premium - edel zu verleihen, reichen aus meiner Sicht heutzutage nicht mehr so richtig aus.