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Geschichte PA

  • McGyver
  • 19. Juni 2003 um 17:10
  • McGyver
    Beiträge
    401
    • 19. Juni 2003 um 17:10
    • #1

    hi Leute,

    mich interessiert einfach mal wie früher die ganze Großbeschallung durchgezogen wurde.... mit früher meine ich noch vor Röhren und so....gab es da überhaupt eine Möglichkeit der analogen Verstärkung?
    Ich weiß das früher ganze Kinos mit 3!!!W beschallt wurden.....aus dieser Zeit stammt ja auch die Hornidee bei den Lautsprechern um mit wenig Energie viel zuerreichn......soweit ich weiß ist doch die Röhre die erste analoge Verstärkungsmöglichkeit gewesen....ok die gabs auch schon im 2 Weltkrieg...war das gleichzeitig auch der Anfang der Beschallung??
    Schreibt mal was ihr dazu wißt....interessiert mich.
    MfG
    McGyver

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 19. Juni 2003 um 18:57
    • #2

    Das hatten wir schon. Bemüh' mal die $uchfunktion.

  • McGyver
    Beiträge
    401
    • 19. Juni 2003 um 20:01
    • #3

    Nee....sorry...hab jetzt schon ne Weile gesucht..da kommen keine Such/Gefundene Einträge.....
    Drum hab ichs ja auch gepostet...wenn ihr den passenden lin findet , nur her damit....dann bekomm ich vielleicht dort ein paar Infos
    bye McGyver

  • Tobias
    Reaktionen
    8
    Beiträge
    878
    • 19. Juni 2003 um 21:11
    • #4

    Tjaa, so richtig gut funzt die Suchfunktion bei älteren Threads leider nicht...

    ABER:
    Das Thema wäre wohl am besten in den Brettern "Sonstiges" oder "Off Topic" aufgehoben, also insgesamt 15 Seiten á 50 Threads. Da kann man auch mal eben durchblättern, das dauert nur ein paar Minuten.

    Und da unsere Mods hier perfekt für Ordnung, wird man im "Sonstiges"-Brett auf den Seiten 6 und 7 fündig:
    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=539
    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=1505
    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=1004

    ach ja, bei der Einleitung meiner Facharbeit habe ich ich auch ein bißchen in den Geschichtsbüchern gewühlt. Vielleicht hilfts:
    http://www.mueller-sound-system.de/pdf/linearrays.pdf

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 20. Juni 2003 um 22:14
    • #5

    Das könnte in dem Zusammenhang vielleicht interessant sein:
    http://website.lineone.net/~hintez/wall.html

  • Tobias
    Reaktionen
    8
    Beiträge
    878
    • 20. Juni 2003 um 23:03
    • #6

    jep, ergänzende Infos gibts auch noch auf
    http://dead.net/cavenweb/deadfile/newsletter19soundrap.html

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • willi2
    Beiträge
    1.089
    • 21. Juni 2003 um 00:31
    • #7
    Zitat von "Tobias"


    ach ja, bei der Einleitung meiner Facharbeit habe ich ich auch ein bißchen in den Geschichtsbüchern gewühlt. Vielleicht hilfts:
    http://www.mueller-sound-system.de/pdf/linearrays.pdf

    hallo tobias,
    find ich schön gemacht :)
    danke

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • McGyver
    Beiträge
    401
    • 21. Juni 2003 um 10:08
    • #8

    Super und danke an alle...
    kann mir jemand speziell noch zu Verstärkern was erzählen? Mit was wurden die ersten Boxen betrieben??
    Gerade die Richtung interessiert mich und die wurde hier in der Form auch noch nie besprochen...
    Bye McGyver

  • JohannesP
    Reaktionen
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    Beiträge
    1.041
    • 22. Juni 2003 um 00:29
    • #9

    Also, dann wollen wir mal versuchen da ein bissel zusammen zukriegen:

    Die ersten würden mit Röhrenamps betrieben.
    Da waren meistens Einröhrenverstärker mit einer Lesitung um die 3 Watt.
    Z.B. dieser hier (original) http://www.jogis-roehrenbude.de/Verstaerker/Verstaerker.htm

    Die wurden dann weiterentwickelt und man kam auf um die 10 Watt (reichte dann für Kinos, entsprechende Hornsysteme vorrausgesetzt.
    http://www.jogis-roehrenbude.de/Verstaerker/Oldie-Verstaerker.htm

    Dann wurden die ersten Transistoren entwickelt, waren aber noch ausgereift genug um AMPs damit zu bauen dei mehr "Power" als Röhrenmodelle hatten.

    Ausserdem funktionierten die Kinoverstärker ganz gut und was der Bauer nciht kenn das frisst er nicht... ;)

    http://www.jogis-roehrenbude.de/Verstaerker/Kinoverstaerker.htm

    Also wurde, dank neuer Röhren immerwieder neue AMPS gebaut die immer merh leistung brachten (bis ca. 100W, weil ab da man die Endstufen ncihtmehr bewegen konnte und sie einfach zu riesig/sperrig wurden)

    Die AMPS sahen damal selbstverständlich nicht so aus, aber die schlatungen sind die gleichen:

    EL34, eine der wohl populärsten Röhren vür den Verstärkerbau:
    http://www.jogis-roehrenbude.de./Verstaerker/EL34.htm


    So mit der Zeit setzten sich dann die Transistoren durch.
    Die ersten Verstärker brachten zwar auch nur ein paar watt, aber dafür waren sie schon klein, leicht und brauchten weniger strom/spannung.

    Wie schnell dann die Halbleitertechnik fortschritt ist ja wohl jedem bekannt...

    Es gab die ersten Leistungstransistoren (2N3055, BUZ12, etc.) und damit wurden die Ausgangsleistunge auch immer größer.

    Ich ahbe sogar noch einen alten EDWIN-Verstärker (funktionstüchtig) mit 4x 2N3055 als Endstufentransistoren pro Kanal im Keller stehen, der macht 2x 50W Sinus und feuert ganz gut!

    Dann gab es irgendwann auch die ersten IC's (TDA2002 und TDA2003) mit denen man mit wenig aufwand erstärker aufbauen konnte.

    TDA2003 wurde bis vor einigen Jahren in so ziemlich allen Autoradios (meistens Blaupunkt) als Verstärker eingesetzte, der macht 8Watt an 8@ bei 12V Versorgungsspannung.

    (Auch heute haben die Autoradios nciht viel merh Leistung, nur die IC's kommen Aus japan und Korea...)

    So das fällt mir dazu ein, und jetzt geh ich schlafen, nacht allerseits.

    Mfg Johannes Pradler

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

    _______________

    http://www.Pradler-Veranstaltungstechnik.de

    Johannes Pradler
    Geschäftsführer
    Meister für Veranstaltungstechnik (Bühne/Studio)

  • Mechwerkandi
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    • 22. Juni 2003 um 12:27
    • #10

    Ich hatte vor ein paar Jahren mal das, zugegeben etwas zweifelhafte "Vergnügen", auf einer grösseren Revival-Party auf eine etwa 10 Mann starke Truppe "Deadheads" zu treffen, und mir von denen deren Vorstellungen von Tontechnik klarstellen zu lassen...

    Oh Mann, dagegen würde die Stones mit einem Kofferadio antreten... :D

  • McGyver
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    401
    • 22. Juni 2003 um 15:30
    • #11

    ´hahaha.....zweifelhaftes Vergnügen....wenn ich mir die Boxen Wall anschaue.........boahh!!!!!! Die mit heutiger Technik....Beschallung bis zum Mond :lol:
    McGyver

  • Mechwerkandi
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    • 23. Juni 2003 um 16:04
    • #12

    Der eine hatte ein paar Bilder dabei, irgendwo mal fotografiert, vier 19" Racks nebeneinander, gut mannshoch, und von oben bis unten VOLL McIntosh-Röhrenendstufen.
    Die Abwärme allein möge man sich mal vorstellen... :o

    Das Holz dazu muss gigantisch gewesen sein...

    Das FOH Pult war, geschätzt, 4 m lang, und von einem bis zum anderen Ende VOLL Zeiger-Instrumenten... :o :o

  • rockline
    Profi
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    4.440
    • 24. Juni 2003 um 21:10
    • #13

    Die Röhrenzeit war total uninteressant, da in dieser Epoche ohnehin nur ELA angesagt war. Solche Bands wie die damaligen "Beatles" und sowas wurden mit den in der Hallendecke hängenden Druckkammertröten "beschallt. Das reichte meistens hin, Mixer im Sinne eines FoH Tisches gab es sowieso nicht!

    Erst ab den späten 60er kamen Mehrwege PA zum Einsatz. Als Tieftöner wurden anfangs massenhaft JBL 2 x15" Hornloaded Bins verwendet (wie eine 4560 in groß), später dann Martin Bins (1 x 15") und das Upperbassbin von Martin mit 2 x 12". Sehr beliebt in den Mitten war immer wieder die olle 4560 oder ab und an die Altec "Voice of Theatre". Später dann JBL 4562 (2 x 12") und Martin Rasierer.
    Danach folgte die Ära der W-Bins im Bass, und Meyer kam mit den frühen Doppel 18"Reflexkisten (gegen die die W Bins und Martin Nussecken ganz schön schei... aussahen und klangen!)

    Als Verstärker nahm man früher (70r Jahre) BgW,Phase Linear und Crown DC 300! In den 80ern war es chick die kleine Quad 405 an die 2" zu hängen (völliger Irrsinn nach heutigen Maßstäben!)

    Hochton war fast immer JBL 2" mit riesigen 40° Tröten aus Aluminium, jede Menge Zitronenpressen JBL 075 oder das alte Vitavox S3 mit 4Cell Horn.
    Crossover fast immer Furmann,später dann BSS und DDA!

    In den 80er Jahren kamen im HF noch so lustige Fächerlinsen in Mode, die gab es in riesengroß - je breiter und Höher, desto besser die PA Company! Showbauten links und rechts neben der Bühne mit übelstem Design waren die Tagesordnung. Ein Rockkonzert in den 80ern,Open Air ging nicht unter 60 Martinbins plus dazugehörende Mittel und Hochtonkabinnete pro PA Seite! Das lärmte schon mächtig,klang aber nicht richtig fein. Daswar früher für ein 10000 Mann Fest schon nötig!

    Naja, ist zum Glück Geschichte. Ich habe die Zeiten noch erlebt und in guter Erinnerung.

    Letztens habe ich mal wieder ein Line Array modernster Art gehört. War ein JBL Vertec mit 6 Tops pro Seite - da hängt fast nichts und es tut 10x besser als früher!

    Stefan

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