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Shure SM 57, veraltet??

  • Non-Trex
  • 30. Juni 2003 um 14:10
  • Non-Trex
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    26
    • 30. Juni 2003 um 14:10
    • #1

    Würde mich sehr interessieren wie ihr das seht, da es bei der Einstufung dieses Mics doch sehr große unterschiede gibt. Also ich muss sagen, ich finde es nicht veraltet, nur das Preisleistungsverhältnis ist nicht besonders. Aber das einmalige Design und der Karakter heben das wieder auf.
    Jetzt noch zu meiner 2. eigentlichen Frage:
    Ich steh kurz vor der anschaffung weiterer Instrumenten und Gesangsmics, für meinen Verleih und Dienstleistungsservice. Nur bin ich mir noch nicht sicher, ob ich mir jetzt die alten Shure Sm's, kaufen soll, die neuen Shure Beta's, oder z.B. die neue Sennheiser e. serie???

    *R.K.*

  • Wulfson
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    • 30. Juni 2003 um 14:22
    • #2

    mit den shure teilen hast du mit sicherheit keine riderprobleme. die beta serie klingt noch besser, ist aber auch teurer. von der evolution serie kenn ich nur das 602 und 604. beide sind gut. voc mics hab ich keine erfahrung, nur das die dann auch nicht sonderlich günstig sind.

    was gefällt dir denn am preis/leistungsverhältnis des sm57 nicht? das ist ein universelles teil, für fast alles zu ge- oder mißbrauchen....und ziemlich unkaputtbar

  • BVC
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    • 30. Juni 2003 um 14:29
    • #3

    sm 57 is ein gutes mic, auch wenn unkaputtbar nit so ganz richtig is. wir haben genau 2 an einem kam der stecker raus, das andere is durchgebrochen seit der drummer draufgekloppt hat
    klingen aber echt gut die teile, an vielem was die instrumentenwelt so zu bieten hat.

    Beta sind (die ich kenne) noch n stück besser als die kleinen kenne nur das 58 und 87 aber die sind wirklich gut

  • Non-Trex
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    • 30. Juni 2003 um 14:34
    • #4

    Was mir am Preisleistungsverhältniss nicht gefällt? Ganz einfach, die mics sind nicht das Wert was sie kosten, da sie mit Transportkosten und Zoll belastet sind. Das gilt im Übrigen auch für alle anderen Shure mics.

  • ADMIN
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    • 30. Juni 2003 um 15:52
    • #5

    Im professionellen Bereich wird Preis-Leistungs-Verhältnis definiert als "Rider erfüllt für so und so viel Euro". Und da gibt es schlicht nichts besseres als die beiden SM-Kollegen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Non-Trex
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    26
    • 30. Juni 2003 um 18:13
    • #6

    Da bin ich nicht ganz deiner Meinung Amin, z.B. wie gesagt die neue Sennheiser evolution serie wird auch sehr oft im professionellen Bereich eingesetzt. Und da kommt nämlich kein Aufschlag an Transport und Zoll dazu. Allerdings gefallen mir die SM auch besser! Aber heutzutag findet man selbst Behringer equipment in manchen profiracks, sehr schade :roll:

  • Seven
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    • 1. Juli 2003 um 00:43
    • #7

    PATSCH aufschlag auf zoll transport hin oder her. die dinger haben ein marktpreis in deutschland, und ebenso haben dies auch produkte AUS deutschland. und wenn man überall danach gehen müsste, gäbe es keine exporte und wir würden nur deutsche produkte konsumieren. sprich eine geschlossene volkswirtschaft. prima, dann kann ich ja alles anwenden was ich in vwl lerne.

    aber mal im ernst. auch wenn ich sm 58 nicht wirklich mag, das sm 57 mag ich umso mehr und die teile sind nunmal weltweit anerkannt und für so wenig geld bekommste nirgends diese anerkennung.

  • wora
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    • 1. Juli 2003 um 02:28
    • #8

    ich glaube auch, das man das SM57 nicht als "veraltet" ansehen kann.

    das mikro hat durchaus seine daseinsberechtigung. verschiedene gründe hierfür wurden ja bereits genannt.
    und das wird noch ein paar jahre so gehen... es ist ein wirklich gutmütiges standartmikrofon, mit dem man echt viel anfangen kann.
    wer das gegenteil behauptet ist in meinen augen unglaubwürdig. sorry.

    im übrigen finde ich die beta´s nicht unbedingt besser.
    aber das ist sicher auch ein bisschen eine geschmacksfrage. wenn man das 57er gewohnt ist, kommt man mit den beta nicht so gut zurecht.

    natürlich gibt es mittlerweile für die einzelnen anwendungsbereiche bessere mikrofone, aber keines ist so universell einsetzbar wie das 57er !!!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • doublefishdesigns
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    • 1. Juli 2003 um 03:26
    • #9
    Zitat von "Non-Trex"

    Aber heutzutag findet man selbst Behringer equipment in manchen profiracks, sehr schade :roll:

    Ralf, was iss'n daran bitte schade?

    du fährst wohl auch nur mercedes?

    zu shure:

    ob sm57 oder 58

    wennse erst mal alt sind wollen sie nicht mehr so richtig klingen, aber sie werden alt
    mein erstes sm habe ich 1979 gebraucht gekauft, es war schon ziemlich verrockt
    das wurde mir irgend wann 10 jahre später geklaut...

    für snare oder marshall oder sonstwas, mann weiss einfach was man hat

    period


    mfg
    ocb

  • Non-Trex
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    • 1. Juli 2003 um 13:47
    • #10

    Ok, nichts gegen Behringer, es ist nur leider kein Profiequipment, und hat nichts in Profiracks zu suchen. Mich kotzt des nämlich an, wenn man bei VAs als Mischer mit so'm equipment gestraft wird.
    Dein Verkleich hinkt auch etwas, oder kannst du dir vorstellen, das z.B. ein Traby in der Formel 1 mitfährt. (Ein guter vergleich, die Bauteile sind nämlich genauso langsam :lol: ) Im übrigen würde ich gerne einen Mercedes Sprinter oder LKW haben.

    *R.K.*

  • logi
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    • 1. Juli 2003 um 21:21
    • #11

    Profiequipment heißt für mich: Es tut, was es soll, auch unter widrigen Umständen. Das heißt allerdings nicht, daß es nicht auch besser gehen kann.

    Ich mache allerdings Funktionen nie an Gerätenamen fest, wär auch ausgemachter Blödsinn. Und wer mal einen DBX 266 gg. Beh. Composer verglichen hat, merkt: es gibt keinen Vorsprung der Markennamen.

    Ich denke, auch Behringer kann einen sehr guten Comp. usw. bauen. Aber wahrscheinlich lohnt sich das nicht für die. Obwohl die Neusten ja ganz brauchbar sein sollen, kenne die aber nicht.

    Aber nun zurück zum Thema. Ich mag die SM57 sehr gern! Universell, äußerst robust (bloß der Knopf knarscht manchmal), gut abstimmbarer Sound, recht unauffällig (Bauform+Farbe) und sie werden sehr alt :D , ohne an gewisser Attraktivität zu verlieren (mein Ältestes ist fast 25 J. alt).

    Nicht umsonst verglicht man "Neulinge" mit dem alten "Hasen".

    Frank

    Gruß Frank

  • Fränkie
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    • 2. Juli 2003 um 16:37
    • #12

    nun, ich kann die Sache mit dem Preis ni nach vollziehen.
    ich nehm das sm57 fürToms oder snare oder git oder gebläse
    ein e 604 (das für die Toms) kost 125€ beim Großen T
    ein 609 immerhin 168€
    ein 421 kost 333€
    was die clips von AT kosten weiß der PA-Peter aber die waren auch teurer als ein 57er.
    ???


    Zitat von "Non-Trex"

    oder kannst du dir vorstellen, das z.B. ein Traby in der Formel 1 mitfährt. (Ein guter vergleich, die Bauteile sind nämlich genauso langsam :lol: )
    *R.K.*

    1. Trabbi wird mit doppeltem b und i geschrieben soviel korrektheit muß sein. :wink:

    Aber die sachen mit den Bauteilen hab ich nicht verstanden, sie sind vielleicht genau so träge.

    las uns das per PM diskutieren sonst hauen uns die Mods.

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • ADMIN
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    • 2. Juli 2003 um 19:48
    • #13

    Kann man denn nichts diskutieren, ohne gleich auf das Thema "Behringer" zu kommen.... :roll:

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • logi
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    • 2. Juli 2003 um 22:37
    • #14

    Tja, Behringer polarisiert eben :D :wink: und ist deswegen in aller Munde.
    Ende OT

    Gruß Frank

  • Funbird
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    • 14. Juli 2003 um 11:15
    • #15

    Auch ich bin der Meinung, das die Shure Mikros nicht wirklich so megatoll sind - und es gibt einige interessante Alternativen (auch preislich :wink: ).

    Aber - wenn es um Ridertauglichkeit geht, dann hast du mit Shure die mit abstand wenigsten Diskussionen.
    Jeder Techniker auf dem Globus weiss was ein SM-87 / 58/ 57/... ist!
    Wenn du jetzt den Rider mit vielen unterschiedlichen Alternativen erfüllen willst, dann sind dir oft mehrere Telefonate und Mails bezüglich der Absprachen sicher!
    Und genau um mir das zu ersparen nutze ich ebenfalls - trotz der oft besseren Alternativen - Shure!

    Für diejenigen die jetzt schreiben möchten, das man mit guten Technikern über alles reden kann - das ist richtig, aber ich habe schon sooft genau diese Gespräche geführt, das ich das nicht wirklich mehr haben muß.
    Also bekommen die Bands eben Shure hingestellt - ich muß nicht diskutieren, die Bandtechniker tun das auch nicht - die Band ist Glücklich und dem Veranstalter ist das egal - also Easy Job! :D

    Der Funbird

  • andi.h
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    • 17. Juli 2003 um 22:05
    • #16

    Zu den Betas, genaugenommen zum Beta 58:
    Der Klang ist besser, durchaus. Mehr Pegel kommt auch dank Neodym, der Signalrauschabstand bedankt sich. ABER:
    Das 58er ist doch vor allem deshalb so beliebt geworden, weil es so idiotensicher ist, sprich: Man muß sich schon sehr dumm anstellen um das Ding zum pfeifen zu bringen (womit man sich als Ton-Mensch nach wie vor immer noch am besten beim Publikum disqualifiziert). Wie dumm ist denn das dann von Shure, den Nachfolger der "Legende" mit einer vollkommen anderen Richtcharakteristik und somit auch völlig anderen Koppeleigenschaften auszustatten? Angenommen wir sind auf einem kleinen Open Air, die Monitore sind für 58er schön aufgestellt und eingepfiffen, dann kommt so eine Band daher und will unbedingt ein Beta "weils besser ist"-> Scheiße! Ganze Einstellung fürn Arsch.
    Mal im Ernst: Wenn es nicht der Nachfolger vom 58er wäre, dann würde sich das Beta58 doch von den wirklich vielen guten dynamischen Mikrofonen auf dem Markt nicht groß abheben (riderfestigkeit...). Also doch eher die Frage: Wie klug ist denn das von Shure...

  • Fränkie
    Profi
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    6
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    1.137
    • 18. Juli 2003 um 10:26
    • #17

    mit Verlaub

    Man muß sich mindestens genau so blöd anstellen um mit einem Beta zu koppeln.

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 18. Juli 2003 um 11:44
    • #18

    Mit Verlaub genehmigt.
    Ich will ja auch nicht behaupten, dass die Koppeleigenschaften schlechter sind, aber sie sind komplett anders. Das SM58 ist halt ideal für einen Wedge genau vor dem Mikro, beim Beta ist halt z.B. besser mit 2 Wedges leicht seitlich oder wenn viel über die Sidefills kommt. Und wenn mehrere Bands spielen ist es halt schön, wenn man die Aufstellung und EQs lassen kann. Die meisten Bands singen immer noch gerne über SM58.
    Und bei einer auf SM58 eingepfiffenen Monitoranlage hast du dann mit einem Beta einen ganz deutlich geringeren Gain before Feedback Abstand und wenn dann noch irgendein cooler HipHoper den Korb unten zuhält (was ja bei beiden 58ern gut geht) dann kriegt man das schon hin mit dem Pfeifen. Aber jetzt reichts, eigentlich gings ja um das SM57. Wobei:
    Das sind ja eigentlich die selben Mikros. Der Korb machts halt.

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