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Was verstehe ich hier nicht?

  • Marfi
  • 28. Mai 2004 um 13:03
  • Marfi
    Beiträge
    22
    • 28. Mai 2004 um 13:03
    • #1

    Bevor ich loslege erst mal ein herzliches Hallo an die Mitglieder dieses Forums.
    Habe bereits schon in einem anderen Forum gepostet. Ich versuche mein Glück jetzt mal bei euch..... lol

    Also..... Ich plane in naher Zukunft eine Party mit ca. 20 Personen. und brauche für meine Lautsprecher eine Bassunterstützung. Demnach habe ich vor mir zwei Subwoofer zu bauen. Bassreflexgehäuse.

    Die Chassis habe ich bereits. Habe die Dinger mal vor Jahren gekauft. Ravemaster VXT 1524. (ich weiß keine 1A Qualität aber für eine Partybeschallung sollte es eigentlich reichen)

    Die Parameter:
    38er
    2x4 Ohm
    le mh 16
    Xmax 4mm
    Re Ohm 1,8
    fs Hz 21
    Qms 4
    Qes 0,5
    Qts 0,44
    Vas l 391
    SD cm² 840
    SPL db 97

    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage.....
    Ich versuche mit WinISD ein Gehäuse zu berechnen welches das Chassis trocken und mit möglichst viel druck betreiben lässt. Ohne Ende Tiefbass. Ist denk ich nicht nötig für eine Partybeschallung.

    Wenn alle Parameter in WinISD eingegeben sind und ich auch definiert habe welcher Gehäuse Typ rechnet das Tool mir ein Gehäuse mit 520 Liter Ich dachte da eientlich so an 100 Litern... Was verstehe ich jetzt an WinISD nicht?


    Für gute Antworten wäre ich super dankbar....

    Gruß
    Marcel

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 28. Mai 2004 um 13:22
    • #2

    von ravemaster gibbet doch nen passendes baubuch ? oder du kaufst dir die neue hobbyhifi, da is auch mit 2 ravemasterbässen nen sub in compoundbauweise gebastelt worden... der soll schön bis 22 hz spielen auch wenn der wirkungsgrad leiden wird...

    http://www.ae-rental.de

  • Marfi
    Beiträge
    22
    • 28. Mai 2004 um 13:29
    • #3

    Das Baubuch hab ich ja. allerdings sind da keine Vorschläge für einen 15" Chassis allein. Nur ein Bauplan mit 2 15"... und das ding ist riesig groß. zu unhandlich. deswegen möchte ich ja zwei bauen.

    Für den Tip mit der HobbyHifi möchte ich mich bedanken. Werd ich mir mal holen. Allerdings ist Compound nicht das was ich suche. Tiefbass ist mir unwichtig. Brauche Wirkungsgrad ohne ende. :P:P

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 28. Mai 2004 um 13:30
    • #4

    Mein Simulationsprogramm sagt bei Bassreflex 555 Liter Netto. Bei geschlossenem Gehäuse 166 Liter Netto. Wenn die Güteangaben und die Resonanzfrequenz stimmen, liegt der Wirkungsgrad übrigens nur bei 90,5 dB. Ist leider so.

    Im geschlossenen Gehäuse liegt der -3dB-Punkt bei 34 Hz. Das ist doch mal erfreulich. Allerdings scheint dieses Chassis aufgrund des geringen Wirkungsgrads und hohen Volumenbedarfs nicht für den PA-Betrieb geeignet.

    Re Ohm 1,8 ? Stimmt das oder Tippfehler? Ändert allerdings nichts am Volumenbedarf, auch wenn es 8,1 heißen sollte.

    Jörg.

  • Marfi
    Beiträge
    22
    • 28. Mai 2004 um 13:37
    • #5

    PA......... :oops: Nein natürlich nicht. lol

    Einfach nur Partylautsprecher die dampf machen.
    1,8 Ohm ist richtig. Doppelschwinger a 4 Ohm parralel...

    Also diese 500 Liter machen mich verrückt... Ich habe bereits "Fullrange" :lol: Lautsprecher gebaut mit einem ähnlichen Chassis von Ravemaster. Allerdings keine Doppelschwingspule. Wenn ich die Chassis tausche laufen die Doppelschwinger auch wunderbar und Pegelfest in dem 110 Liter Gehäuse.

    Was ist davon zu halten wenn ich einfach das gleiche Gehäuse nochmal baue und einfach die Tweeter weglasse. Kann ich dann mit einer Bassunterstützung rechnen oder werfe ich da das Geld zum Fenster raus?

  • 20Hertz
    Beiträge
    947
    • 28. Mai 2004 um 13:55
    • #6
    Zitat von "Marfi"


    Was ist davon zu halten wenn ich einfach das gleiche Gehäuse nochmal baue und einfach die Tweeter weglasse. Kann ich dann mit einer Bassunterstützung rechnen oder werfe ich da das Geld zum Fenster raus?


    Wenn Dir der Bass in dem 110 L Gehäuse gut gefällt ... wieso nicht?
    (Guter Klang ist zwar was anderes, aber egal)

    Grundsätzlich mangelt es dem Chassis massiv an Antrieb, bzw. die 150g Membran ist für den vorhandenen Antrieb einfach viel zu schwer.
    Die 21 Hz Resonanzfrequenz sind zwar nett, werden aber leider durch ein riesiges Vas (weiche Aufhängung) und einen besch... Wirkungsgrad (schwere Membran) erkauft.

    Wenn das Ding möglichst "schön" klingen soll, würde ich es in 150 Liter geschlossen einbauen. Oder aber in eine grooooooße (evtl. begehbare ;-)) Transmissionline.


    Grüße
    Matthias

  • Marfi
    Beiträge
    22
    • 28. Mai 2004 um 14:01
    • #7

    wuhahaha :lol:

    an ein geschlossenes Gehäuse hab ich auch schon gedacht. Habe aber zu wenig Amp Power. 2x 170W rms. mehr kommt nicht. :D

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 28. Mai 2004 um 14:13
    • #8

    110 Liter sind, sagen wir mal, 90 Liter netto.

    Dann gibt's eine Erhöhung bei 68 Hz um 1,5dB und den -3dB-Punkt bei 38 Hz. Das wäre noch vertretbar aus meiner Sicht. Die Einbaugüte liegt dann bei 1,02. Der Bass wird fett klingen, aber nicht sauber.

    Hinzu kommen Raumeinflüsse, je nachdem wo die Bässe spielen sollen. Wenn der Raum bei der gleichen Frequenz angeregt wird, klingt's richtig daneben.

    Jeder Liter mehr Gehäusevolumen wird das Ergebnis verbessern. Ab 130 Liter Netto würd ich's wagen.

    Übrigens: Du musst die Bässe unbedingt aktiv trennen.
    Wenn bei aktiver Trennung 150 Liter für eine Gesamtgüte von 0,84 genügen, werden bei 0,3 Ohm Serienwiderstand einer Spule schon 233 Liter für das selbe Ergebnis benötigt. Und 0,3 Ohm sind ziemlich optimistisch.

    Jörg.

  • Jörg
    Beiträge
    305
    • 28. Mai 2004 um 14:15
    • #9

    Mein letztes Posting bezog sich auf ein geschlossenes Gehäuse, Bassreflex kannst Du mit den Chassis völlig vergessen!

    Jörg.

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 28. Mai 2004 um 14:58
    • #10
    Zitat

    Mein letztes Posting bezog sich auf ein geschlossenes Gehäuse, Bassreflex kannst Du mit den Chassis völlig vergessen!

    Das hab ich auch gemerkt. Beim Conrad gabs doch mal den Ravemaster FVX 21500 Subwoofer(mit dem VXT 1524). Ich habe ihn mir damals als Bausatz gekauft und zusammengebaut. Auf dem Plan wird Bassreflex mit 125 l Volumen vorgeschlagen ! :| 3 Rohre mit je 90mm Durchmesser und 200mm Länge sollten da rein... Unwissend wie ich war hab ichs dann auch so gemacht. Ein bisschen Blubber Bass war da, aber kein richtiger Druck. Das war total entäuschend ! Jetzt arbeitet in dem Gehäuse der eminence kappa15lf.(Rohre auf 150mm gekürzt)
    Das Ravemaster Chassis hab ich noch. Vielleicht bau ich auch noch mal ein geschlossenes Gehäuse mit 150 l und teste das ganze...

  • futurdisco
    Beiträge
    56
    • 28. Mai 2004 um 15:48
    • #11

    Hallo!

    Wir haben am letzten Wochenende eine kleine Technoparty mittels als Sub 2x einen RAVEMASTER VXT154 (also die normalen 15er der VXT Serie mit 4 Ohm > gibt es bei http://www.dieboxhifi.de so zu kaufen.) gemacht und ich muss sagen das diese 15er auch in einem nicht für sie vorgesehenen kleinen Gehäuse gut liefen. Ok, vielleicht nicht so tief aber es war echt Bass da!l > dafür das es nur Ravemaster waren. (Na ok, so ein Kappa15LF oder ein 15ND930 macht halt schon mehr fun und vor allem Druck)

    Wir hatten sie mal als Test in den "Achenbach Sub15" Gehäuse laufen und beschweren konnten wir uns nicht, allerdings die ganze Nacht vollast.
    War aber kein Problem und es waren auch so an die 30 Leute. (Eben aktiv getrennt das ganze) Tops auf Ständern (Behringer 1220er waren das, aber nicht meine eigenen.)

    Ich glaube der Sub hat ca noch 80 Liter oder so... es war wiegesagt ne Testsache da ja früher oder Später dort die orginal 18Sound-Speaker rein kommen , aber ich muss sagen auch für zu Hause ne Party gehen die Ravemaster VXT154 ganz gut , is halt kein tolles PA aber es geht noch , immerhin isses besser als Raveland...das Thema habe ich auch hinter mir.

    Ich meine ein Gehäuse mit über 500 Liter wäre ja ein Witz für den geringen Schalldruck wo man da eh nur bekommt oder???

    Ich würde auch sagen, mal im kleinen Gehäuse testen un wenns gefällt so lassen...wieso nicht?

    bye Futurdisco

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 28. Mai 2004 um 16:20
    • #12

    Lies mal bitte auch das hier:

    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=16933&postdays=0&postorder=asc&start=0

    Für 100 Liter muss schon ein ordentlicher Treiber her. (max 15")

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Marfi
    Beiträge
    22
    • 28. Mai 2004 um 22:09
    • #13

    futurdisco: Du schreibst das du den Ravemaster bereits im Achenbach Sub betrieben hast. Meinst du es macht Sinn den Achenbach nachzubauen? Ich mein jetzt in bezug auf Druck bzw. Wirkungsgrad. :D . Abgesehen davon dass die Chassis eh nicht allzuviel Druck machen. Oder wäre ich hinterher eher entäuscht? Die Subs sollten ja ein wenig mehr Dampf haben als die Tops. Sonst machts ja kein Sinn mit dem bauen an zu fangen.. :D

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 28. Mai 2004 um 22:28
    • #14

    Marfi,

    die Antwort auf Deine ursprügliche Frage ist: Du hast nicht gemerkt, daß das Simu-Programm versucht, Dir einen linearen Frequenzgang zu berechnen. Das geht halt mit den Daten des Ravemaster-Chassis nur in einem riesigen Volumen. Liegt am hohen Qts-Wert.

    Bau das Ding in eine geschlossene, ca. 140l große Kiste und Du wirst eine kräftige Baßwiedergabe im Bereich um 50-70Hz bekommen. Die hohe Güte hilft dann beim brummen.... Es wird aber wohl nicht den Pegel eines richtigen PA-Systems erreichen, aber bei aktiver Trennung und getrenntem Amping kann man ja etwas ausgleichen.

    Übrigens, die allermeisten preiswerteren HiFi-Lautsprecher haben ähnliche Güten und klingen trotzdem ganz ordentlich, wenn auch nicht unbedingt trocken oder präzise.

    Gruß: W.

  • Marfi
    Beiträge
    22
    • 28. Mai 2004 um 22:50
    • #15

    Aaahhhh :D:D
    Jetzt bin ich doch schon was schlauer geworden. Also ein linearen Frequenzgang heisst das der Sub bei möglichst allen Frequenzen gleich laut ist...denke ich. Und das lässt sich bei dem Chassis eben nur mit 500 Liter machen.... wuhahahahaha
    OK das habe ich geschnallt. :wink:

    Ich würde ja gerne auf ein geschlossenes Gehäuse umsatteln, aber das Problem was ich habe ist, das ich kein getrenntes Amping fahren kann. Ich habe nur ein Amp mit 2x170 Watt (nicht lachen) und ich steuer die Tops und die Subs über diesen einen Amp an. Heisst ich brauche Wirkungsgrad ohne ende weil ich nicht genug Amp Power habe. Und BR Gehäuse haben ja nun mal mehr Wirkungsgrad als geschlossene.....

    Ich merke..... Ich stehe mit der Nase vor einem großen Hindernis...... lol

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 28. Mai 2004 um 23:11
    • #16
    Zitat von "Marfi"


    Ich würde ja gerne auf ein geschlossenes Gehäuse umsatteln, aber das Problem was ich habe ist, das ich kein getrenntes Amping fahren kann. Ich habe nur ein Amp mit 2x170 Watt (nicht lachen) und ich steuer die Tops und die Subs über diesen einen Amp an. Heisst ich brauche Wirkungsgrad ohne ende weil ich nicht genug Amp Power habe. Und BR Gehäuse haben ja nun mal mehr Wirkungsgrad als geschlossene.....

    Naja, das stimmt so nicht unbedingt. Wenn der Baß einen Mordsmagneten hätte, sprich einen guten Wirkungsgrad, und damit eine niedrige Einbaugüte, dann würde eine Reflexbox im Bassbereich mehr Pegel liefern können.

    Das alles ist aber hier nicht der Fall. In diesem Fall bringt die Einbaugüte des geschlossenen Gehäuses den Pegel. Ich habs nicht simuliert, schätze aber die Überhöhung auf ca. 1,5 - 2,5 dB bei Resonanzfrequenz von vielleicht 50-55Hz.

    Damit kommst Du auf ca. 93 dB Sensitivity im Bassbereich. Vielleicht langt das ja schon für Deine Tops. sonst gibts ja noch den EQ....

    Eins noch: Dein Amp sollte die 1,8Ohm der parallelen Schwingspulen abkönnen, sonst mußt Du auf Reihenschaltung gehen.

    Gruß:W.

  • Marfi
    Beiträge
    22
    • 29. Mai 2004 um 00:02
    • #17

    Aha..... Interessant.... :shock:

    Wie sieht es eigentlich mit der gegenseitigen auslöschung aus?? Ich mein wenn am Boden ein geschlossenes System tobt und einen Meter darüber ein BR...... Besteht da nicht die Gefahr der gegenseitigen auslöschung des Basses???

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 29. Mai 2004 um 04:55
    • #18

    wenn mehrere speaker den selben frequenzbereich bedienen, sollten sie das unter äquivalenten vorraussetzungen tun, sonst ist das ergebnis schwer, kaum oder gar nicht kontrollierbar.

    ergo gleiche speaker in gleiche boxen

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 29. Mai 2004 um 14:01
    • #19

    Womit wir beim Thema Weiche wären.
    Wie willst du das denn trennen mit nur einem amp?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Marfi
    Beiträge
    22
    • 29. Mai 2004 um 16:07
    • #20

    mit passiven Weichen..... Anders gehts nicht.

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