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Unterschied eines "Theater Spots" zu einer PAR-Kan

  • Mix4Munich
  • 8. Juni 2004 um 18:12
  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 8. Juni 2004 um 18:12
    • #1

    Hallo zusammen!

    Was ist der Unterschied eines "Theater Spots" zu einer PAR-Kanne? Ausser dem Preis und der Möglichkeit, auf dem Theater Spot ein Flügeltor zu montieren. Oder anders ausgedrückt: Könnte man (zur Not) eine Theatervorstellung auch mit normalen PAR-Kannen beleuchten? Danke!

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • ADMIN
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    • 8. Juni 2004 um 22:19
    • #2

    Was ist jetzt ein Theater-Spot? Ein Parabol-Scheinwerfer, ein Linsenscheinwerfer, ein Profilscheinwerfer?

    Also: Der "Brot- und Butter"-Scheinwerfer im Theater ist der Linsenscheinwerfer, der sich dadurch auszeichnet, dass der Abstrahlwinkel einstellbar ist. Flügeltor kann man obendrein noch montieren. Ist aber teurer, empfindlicher und dunkler als ein PAR.

    Mit PARs kann man nicht gleichmäßig ausleuchten. Aber beispielsweise beim Open-Air-Theater kommt es darauf meist gar nicht so an, und ein PAR hält es aus, wenn er zwei Monate lang im Regen hängt, ein Linsenscheinwerfer maximal eine Saison.


    Wenn es böse beim Budget klemmt (das ist meist der Grund, beim Theater auf PARs zu setzen), dann würde ich Indoor lieber eine Grundausleuchtung mit Baumarktflutern machen (die sind noch billiger als PARs, vor allem bei den Leuchtmitteln) und dann einiger weniger Linsen oder Profiler ergänzen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 8. Juni 2004 um 22:38
    • #3
    Zitat von "ADMIN"

    Mit PARs kann man nicht gleichmäßig ausleuchten. Aber beispielsweise beim Open-Air-Theater kommt es darauf meist gar nicht so an, und ein PAR hält es aus, wenn er zwei Monate lang im Regen hängt, ein Linsenscheinwerfer maximal eine Saison.

    aber bitte nicht wenn der PAR ein und ausgeschaltet wird sonst kann ganz schnell mal der pressglas brenner zerspringt!

  • ADMIN
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    • 8. Juni 2004 um 22:46
    • #4

    Ja, wenn's feucht ist, sollte man die Scheinwerfer dann vor der Veranstaltung trockenleuchten. Langsam hochdimmen. FI macht dabei eigentlich kaum ein Problem.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 9. Juni 2004 um 07:47
    • #5

    oder man nimmt direkt outdoor PAR`s die können das ohne probleme ab!


    aber das is ja OT

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 9. Juni 2004 um 13:41
    • #6
    Zitat von "Pille666"

    oder man nimmt direkt outdoor PAR`s die können das ohne probleme ab!

    Bei einem VK von knapp 150€ kann man das auch verlangen.

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • nouve
    Beiträge
    291
    • 9. Juni 2004 um 18:35
    • #7

    Bevor sich der Tobias Zw. aufregt, tue ich es ihm gefallen :)

    Der Begriff "Spot" ist;
    Scharf begrenzter Lichtstrahl (Grob beschrieben)
    Jedesmal (leider höre es oft) wenn ich das Wort Spot höre, von den Gastgruppen-Gastkünstler, denke automatisch an Profilscheinwerfer. Was an dem Wort "Spot" im Theater identisch ist. Aber oft meinen sie völlig was anders :)

    wenn du nicht neugierig bist auf das,
    was hinter der normalen Realität liegt,
    mußt du schon eine verdammt langweilige Person sein

  • Everell
    Beiträge
    325
    • 10. Juni 2004 um 19:25
    • #8

    admin meint wohl Einlinser (wie PC, Fresnell). Denn der Profiler ist ja auch ein Linsenscheinwerfer, aber mindestens ein Zweilinser.

    Veni, vidi, desperavi

  • lichtlamo
    Beiträge
    17
    • 23. Juni 2004 um 18:28
    • #9

    Servus...

    Zu PARs im Theater folgendes. Seit nunmehr 5 Festspielsommern setzen wir bei unserer OpenAir-Bühne PARs mit Raylite-Reflektoren und GY9,5 LM mit jeweils 500 W ein. Nach dem wir eine gebrauchte Diskoanlage mit 2 Dimmerpacks, 4 6er-T-Bars mit langen 64er PARs und dem genialsten MA Lightcommander 24/6 eingekauft haben, setzen wir voll auf PAR.

    Mittlerweile sind wir voll auf 24 Kanäle ausgebaut. Die alten Kannen habe ich auf neue DTS 64er PAR short umgestellt. So erreiche ich einen größeren Schwenkbereich bei gleicher Fokussierung, weil die ja vom Reflektor abhängt.

    Flügeltorblenden gibts zu kaufen. Die werden einfach in die Aufnahme für die Farbfilter gesteckt. Fertich...

    Mit 6 6er T-Bars (2 Front, 2 Side, 2 Background) erreichen wir eine gleichmäßige Ausleuchtung der bestimmt 15 m breiten und 20 m tiefen Bühne. Der eine oder andere Kanal bleibt da noch für Nebenauftritte frei.

    Im Background habe ich Fluter mit 500 W (auch Baumarktfluter genannt) eingesetzt. Highlights werden mit Rampenflutern (Schutzklasse) und Verfolgern für die Hauptrollen gesetzt.

    Die Anlage wird nach jeder Vorstellung zurückgebaut. Die PARs bleiben aber hängen und haben schon Gewittern getrotzt. Wenn man sie schön trocken fährt, bleiben einem die LM lange treu. Abgesehen davon kosten Sie ja auch nicht die Welt.

    Fazit: PARs sind gut für Freiluftbühnen.

    Wer gucken will, Bilder vom Event gibts auf dem www link unten.

    Gruß

    Der Lichtlamo

    ...und es ward licht!

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