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EMH152-Sub

  • Gegi1
  • 13. Juli 2004 um 13:14
  • Gegi1
    Beiträge
    8
    • 13. Juli 2004 um 13:14
    • #1

    Ich möchte mir neue subs zulegen ... entweder ich baue mir noch ein par arls oder folg. bausatz.... der geht mir einfach nicht aus dem kopf...

    ich wollte nur schnell wissen was ihr davon haltet ... kann der das was er verspricht?

    Meiner Meinung hat ein Kappa lf in nem horn nichts zu suchen ... oder doch?

    Vielen Dank im vorhinein!!

    hier der link:

    http://www.visaton-bausaetze.de/pa/emh_152.htm


    ps. hoffe ich bin hier nicht im falschen threat

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 13. Juli 2004 um 13:18
    • #2

    1.) wurde schon mehrfach diskutiert.

    2.) das ding ist schrott. unter 70 hz tut sich da nix mehr und außer tock tock kommt da nichts raus.

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 13. Juli 2004 um 22:07
    • #3

    Ich kann Dir anbieten, dass Du die Kisten mal bei mir anhören kannst. Allerdings musste da halt an den Bodensee kommen.

    Ich ein Paar das mit den Monacor 15-irgendwas Bestückt sind, und ein Paar habe ich das mit den McKenzie Bestückt sind.

    auch ich hab Jugendsünden gemacht :oops: :oops: :oops:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • berot
    Beiträge
    422
    • 14. Juli 2004 um 08:53
    • #4
    Zitat von "Gegi1"

    Meiner Meinung hat ein Kappa lf in nem horn nichts zu suchen ...


    Soso - wer das sagt, hat es eventuell nur noch nicht ausprobiert.
    Es gibt durchaus Hornkonstruktionen in denen der "Volkslautsprecher" seinen Dienst ordentlich verrichten kann. Sicher, es gibt wesentlich teurere Pappen, die das noch einen Tick besser können.
    Ich setze den 15 LF zum Beispiel sehr erfolgreich im Selenium HB1505 und in AW-Audios Bandpasshorn ein (jeweils 2 Stück). Pro Lautsprecher lasse ich dabei maximal 400 Watt drauf. Das zusammen schiebt ordentlich.

    Die von dir angesprochenen EMH152 - Subs könnten eventuell nicht tief genug kommen. Mußt Du ausprobieren und mal mit einer anderen Konstruktion direkt vergleichen.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 14. Juli 2004 um 09:11
    • #5
    Zitat von "Gegi1"

    Ich möchte mir neue subs zulegen ... entweder ich baue mir noch ein par arls oder folg. bausatz.... der geht mir einfach nicht aus dem kopf...

    ich wollte nur schnell wissen was ihr davon haltet ... kann der das was er verspricht?
    ...
    hier der link:

    http://www.visaton-bausaetze.de/pa/emh_152.htm

    ... ich hab mir den Bauplan mal angeschaut und eine grobe Abschätzung gemacht - Ergebnis: Ich würde Dir von der Kiste eher abraten und frage mich auch, wie die auf der genannten Website gezeigte Messung zustandegekommen ist ... da wird wohl kräftig geglättet worden sein ...

    Wenn Du selbst etwas bauen willst, wirst Du vermutlich mit der von mir in einem Beitrag von SRAM ("Wie entwerfe ich ein Horn" oder so ähnlich ...) gezeigten Horn-Kiste mehr Spaß haben ... und trotz 18"er wird es auch klanglich wohl "trockener" (und etwas "tiefer" ...) werden.

    Viele Grüsse

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 14. Juli 2004 um 10:42
    • #6

    Sound-Klinik,

    er ist auf jedenfall mal besser wie die ganzen billig-Ramsch-Angebote........
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.d…3826611216&rd=1
    ......ansonsten schließe ich mich Deine Meinung an


    .................für HipHop & Techno ist der Bass im Tiefgang nicht das richtige. Ich benutz ihn für Rock & Partymukke.

    Falls Du ihn trotz der guten Ratschläge von Sound-Klinik bauen willst, kann ich Dir raten, dass Du an der Schallwand zwischen die LS ein weitere Versteifung machst und vorne Statt einer Versteifung 2 pro Seite reinmachst.
    Ohne wirste trotz 24mm Multiplex den Bass so zum "Röhren" bekommen, dass es Dir keinen Spass macht. Das Gewicht wird sich dann auf über70kg ausdehnen.
    Vorteil ist daran, Kein Schaumstoff, Randalesicher, Kein Lochblech
    und ich kann Dir mal ein paar Bilder zukommen lassen wie der Bass nach einiger Zeit aussieht.

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 15. Juli 2004 um 23:42
    • #7

    Ich habe ebenfalls die besagten kisten, allerdings als single modifiziert gebaut.
    Als sixpack mono gehts allerdings nicht wirklich gut, 2x3 stereo schon besser aber insgesamt sehr raumabhängig.


    Zitat

    Wenn Du selbst etwas bauen willst, wirst Du vermutlich mit der von mir in einem Beitrag von SRAM ("Wie entwerfe ich ein Horn" oder so ähnlich ...) gezeigten Horn-Kiste mehr Spaß haben ... und trotz 18"er wird es auch klanglich wohl "trockener" (und etwas "tiefer" ...) werden.

    Sound-Klinik:
    aus Deiner aussage schließe ich jetzt mal, das Du der Konstruktion "ansiehst" das sie nicht besonders trocken spielt?!
    Das deckt sich in etwa mit meinen Hörerfahrungen. Allerdings sind meine kisten auch sehr "durchwachsen" bestückt (2xStageline15/200pa, 2xemi15/300, 2xacr-fostex-irgendwas)
    Habe den dröhnigen sound immer auf die bescheidene Bestückung geschoben und wollte jetzt anfangen auf oberton 15b450 zu gehen.
    Liegts allerdings an der konstruktion selbst, kann ich mir das geld sparen und gleich was anderes bauen.

    Bin für alle statements dankbar,

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 16. Juli 2004 um 08:44
    • #8

    ... da - in der Praxis noch transportable - Hörner eigentlich immer zu kurz sind, treten außer den Trichtereigenschaften noch andere Effekte (u.a. einseitig offenes Rohr ...) auf.
    Einige dieser Effekte minimieren sich zwar etwas, wenn man mehrere Kisten "im Rudel" betreibt - aber es treten dann ggf. andere Probleme auf ...

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 16. Juli 2004 um 13:30
    • #9

    @soundklinik:
    Hab deinen letzten post zur kentniss genommen, allerdings war des nicht wirklich eine antwort auf meine Frage, da das ja wohl auf alle (kurz)hörner zutrifft.
    Wie wirkt sich z.b. die größe der Vor/rückkammern aus?
    Ist ja beides relativ Groß bei dieser Konstruktion.

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 16. Juli 2004 um 15:57
    • #10

    ... bei einem "klassischem" Horn mit geschlossener Rückkammer wird mit dem Rückkammervolumen eine Resonanzfrequenz eingestellt (und zwar ohne Trichter betrachtet ...), die etwa im unteren Drittel (ganz grob ...) vom Übertragungsbereich des Horns liegt.
    Schiebt man die Resonanzfrequenz zu tief bzw. unterhalb des Übertragungsbereichs, dann fällt der Wirkungsgrad des Horns (unten herum ...) ab.

    Die Druckkammer macht eine Schnelletransformation (durch die Querschnittsverjüngung) - wirkt wie ein akustischer Transformator, an dem dann der Trichter angeschraubt wird. Das Volumen der Druckkammer hat ein Tiefpassverhalten ... ein großes Volumen führt zu einem früheren Abfall (zu hohen Frequenzen hin ...) im Übertragungsbereich.

    Letzteres ist bei Basshörnern weniger das Problem - aber die Rückkammer muß zum jeweils eingesetzten Chassis passen ...

    Viele Grüsse

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 19. Juli 2004 um 19:00
    • #11

    Hab mir jetzt mal den angesprochenen beitrag im pro-selbstbau-bereich durchgelesen. Sehr informativ!
    Jetzt ist es ja aber so, das die Kiste vom Strassacker (gabs da nicht auch mal was von Monacor? Ich hab die kisten doch gebaut bevor ich das internet kannte;)) einen extrem kurzen Hornpfad (ca.60cm?) aufweisen.
    Das dürfte die funktionsweise noch zusätzlich weg von Horn und hin zum Resonator beeinflussen, oder?

    Zitat

    Volumen der Druckkammer hat ein Tiefpassverhalten ... ein großes Volumen führt zu einem früheren Abfall (zu hohen Frequenzen hin ...) im Übertragungsbereich.

    In welchen bereichen bewegt sich das?
    Kann man da eine pauschale aussage Treffen, so ala "20l wirken ab 200Hz als TP" oder ist das Speakerabhängig? (SRAM simulierte ja beide Volumina erstmal als Bandpass bei seiner quick-and-dirty-methode.)

    Edit:
    von Thomas:(viel mir gerade erst auf)

    Zitat

    2.) das ding ist schrott. unter 70 hz tut sich da nix mehr und außer tock tock kommt da nichts raus.


    Schön wärs! Das war eigentlich meine Absicht: schönes lautes und präzieses TÖCK! Nur: is eben nich, weder einzeln noch im stack. hab die konstruktion wohl kaputt gemodded (bei mir kein doppel sondern single, speaker andersrum verbaut, andere versteifung):(

    ...ein Beck's bitte...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 20. Juli 2004 um 13:38
    • #12
    Zitat von "TobiV"

    In welchen bereichen bewegt sich das?
    Kann man da eine pauschale aussage Treffen, so ala "20l wirken ab 200Hz als TP" oder ist das Speakerabhängig? (SRAM simulierte ja beide Volumina erstmal als Bandpass bei seiner quick-and-dirty-methode.)

    Der Einfluß vom Druckkammervolumen ist auch wohl gravierender bei Mid/High-Hörnern (... mir ging es um die grundsätzlichen Einflüsse - zumal Du ja danach auch gefragt hast ...).

    Bei Basshörnern führt dagegen eher ein "zu langes" Horn - mit Knicken etc. - ggf. zu einem frühzeitigem Einbruch schon weit unterhalb von 200 Hz ... d.h. man könnte - was das Kompressionsverhalten angeht - mit der Durckkammer schon "mehr" herumexperimentieren (... um noch etwas mehr Wirkungsgrad "herauszukitzeln").
    Dies führt zwar zu etwas mehr Verzerrungen, stört im Bass aber weniger als im Präsenzbereich ... allerdings führt ein stärkeres Kompressionsverhältnis (bei kleineren Treibern) durch den verringerten Halsquerschnitt dann auch schnell wieder zu längeren - und größeren - Hörnern ...

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