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Coax Horntop Frequenzweiche gesucht

  • TOX
  • 19. Juli 2004 um 17:06
  • TOX
    Beiträge
    154
    • 19. Juli 2004 um 17:06
    • #1

    Hat jemand schon dieses Horntop gebaut ?

    http://www.speakerstore.nl/index.php?show=tekening&constructieID=12

    Suche die Frequenzweiche zu diesem Top, bestückt mit 12 PL 32 und DE700 auf 60x40 Horn.

    Benötige ich eine Phasenkorektur auf die 30cm Weglängenunterschied Mitteltöner - Hochtöner ? Wenn ja, wie realisiert man so etwas passiv?

    Wenn ja, was taugt es - sieht auf dem Papier für die Größe und mit B&C bestückt schon mal sehr gut aus.

    Was haltet Ihr von diesem Top ?

    TOX

  • TOX
    Beiträge
    154
    • 28. Juli 2004 um 11:15
    • #2

    Oder eine ähnliche Konstruktion ???

    Ich benötige nur etwas hilfe bei der Weichenentwiklung !

  • Patrick
    Beiträge
    270
    • 28. Juli 2004 um 20:48
    • #3

    Laufzeitkorrektur geht passiv nicht, aber das weißt du hoffentlich.

    Ist also nurnoch die relative Phase zwischen Hochtöner und Tieftöner um die Trennfrequenz herum interessant. Das kann man nicht fernentwickeln, sondern muss messen. Optimale Anpassung erkennt man daran, dass man ein sehr tiefes Loch im Amplitudenfrequenzgang bekommt wenn man ein Chassis verpolt.

  • K.audio
    Beiträge
    552
    • 30. Juli 2004 um 02:26
    • #4

    Hallo,

    -eine passive Weiche mit Phasenkorrektur (Allpass) ist nicht gerade einfach zu machen. Da könntest du höchstens den Sound-Klinik fragen ob er an so einem Entwicklungsauftrag Interesse hat.

    -Kommt eine aktive Variante nicht in Frage?

    oder

    -Such dir doch ein horngeladenes Top aus, bei dem die Speaker übereinander angeordnet sind, und auf der gleichen akustischen Achse liegen.


    Gruß

    P.S. Ich hätte da noch zwei neue DE700 günstig abzugeben. :D

  • TOX
    Beiträge
    154
    • 30. Juli 2004 um 09:21
    • #5

    Aber die meisten größeren Hersteller haben so etwas passiv im Angebot ? Vernachlässigen die den Phasenverlauf ?

    Einige Beispiele :

    d&b C4, C7 Tops
    Dynacord V-System Top
    KMT HT12
    usw.

    Ich weiß, das eine Weiche eine sehr lange Entwicklungszeit hat, aber die scheue ich nicht!

  • K.audio
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    552
    • 30. Juli 2004 um 09:54
    • #6

    Man kann die Phase des Hochtöners mit Hilfe eines Allpassfilters nach "hinten" drehen. Ein Allpassfilter ändert nur die Phase, nicht die Signalhöhe! Dadurch lässt sich eine gewisse Verzögerung erzeugen.
    Nur mit gutem Messsystem/Messraum zu realisieren. GOOOOGLE am besten mal, vielleicht findest du Literatur?


    Andere Möglichkeit:

    http://www.dbaudio.com/de/prod/c_series/

    Hier kann man "erahnen", dass der DE750 sehr weit nach hinten gerückt ist. Wohl bis kurz vor die Membran des 12". Die akustische Achse des 12"-Horns liegt schätzungsweise ein paar cm vor der Membran! Also genau auf dem 2". Das ganze ist allerdings nur ne Vermutung! Könnte aber funktionieren.


    Was die anderen Hersteller machen weiß ich nicht.


    Gruß

  • DJ-JAJA
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    16
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    4.137
    • 30. Juli 2004 um 16:39
    • #7

    beim C7 ist der Treiber so eng zur Dustcab hin montiert, dass der Fehler nur wenige cm ist.
    Die Weiche ist ja auch noch passiv nicht ganz unordentlich.

    Warum nicht aktiv?

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • Sound-Klinik
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    • 30. Juli 2004 um 17:45
    • #8

    ... zwischen einem 12"er/15"er und einem Horn mit z.B. 1,5" bekommt i.d.R. einen zeitlichen "Angleich" über ein passives Netzwerk recht einfach hin (Präzises Messen und anschließende Simulation der Weiche sind notwendig - "Ausprobieren" ist eher aussichtslos ... :cry: ).

    Mehrere Zentimeter sind - bei den "üblichen" Trennfrequenzen - dabei überhaupt kein Problem.

    Viele Grüsse

  • K.audio
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    • 31. Juli 2004 um 19:40
    • #9

    TOX
    Hast du ein Messystem :?:

    Ohne ist eine brauchbare Weiche nicht zu machen! :?

  • TOX
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    154
    • 4. August 2004 um 17:06
    • #10

    Werde mir in naher Zukunft (für dieses Projekt und die die folgen werden) eins zulegen, dachte an das Clio System, oder was könntet Ihr empfehlen ?

    @ soundklinik : Wenn ich einen Proto baue, würdest Du mir bei der entwicklung der Weiche helfen ? Du hast geschrieben "einfach, wenn gemessen werden kann", wieviele Bauteile hat denn so ein Einschub ?

  • Sound-Klinik
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    • 4. August 2004 um 17:34
    • #11

    TOX
    ... wenn Du die Entwicklung/Weichenabstimmung selbst machen willst, brauchst Du eine Simulationsmöglichkeit, die auch die Lage der akustisch Zentren berücksichtigt.
    Aber: auch wenn Du dann aufgrund der Simulation eine Weiche aufbaust, wirst Du ggf. noch Korrekturen vornehmen müssen. Und ohne ausreichende Erfahrung kann sowas aber eine schweißtreibende Aktion werden.

    Vielleicht hast Du aber auch Glück, und die LS-Kombinatrion ist recht "pflegeleicht" ... :wink:

    Viele Grüsse

  • partyequipment
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    • 4. August 2004 um 19:49
    • #12

    wäre total toll wenn so ein coax horn top auch ein bisschen öffentlich entwickelt werden würde. bin immerwieder hörner am begutachten, aber daher ich mit selber entwickeln nicht so der profi bin und es wohl auch nie sein werde wäre es doch schön ein top bauen zu können. vieleicht stört euch das ja nicht so

  • TOX
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    • 20. August 2004 um 13:30
    • #13

    So langsam wirds ernst, werde heute mal in den Baumarkt stiefeln und ein paar Platten OSB für den Proto holen und ein bischen sägen das WE!

    Zuerst wollte ich mich aber mal um den Bassbereich kümmern - Bandpass-Hornkonstruktion ala C4-Sub oder KMT HB18!

  • K.audio
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    • 20. August 2004 um 13:35
    • #14

    Bin mal gespannt, was du berichtest.....

    Hast du dich schon für ein Top entschieden?

  • Fux
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    • 20. August 2004 um 21:31
    • #15

    Im C7 sind nicht ein paar cm zwischen Treiber und Dustcab, sondern schon gewaltig mehr. Darum ist in der Weiche auch ein passiver Allpass zur Korrektur dieses Offsets drinnen.

    Bei der C4 dagegen ist durch das ewig tiefe 40 Grad Horn der Treiber fast auf Knirsch vor der inversen Staubschutzkalotte und die Weiche kann (auch noch aus anderen Gründen) recht "einfach" ausfallen.

    Die Entwicklung einer Weiche für eine C7 ähnliche Konstruktion halte ich frisch nach dem Kauf eines Messsystems, sagen wir mal für "gewagt" ;)
    Ich trau mir das selbst nicht so auf die Schnelle zu....

    Manche Hersteller wie Dynacord (vgl. Bauplan des 12"/"" Koax-Horntops bei Speakerstore (NL) das ist recht ähnlich) drücken sich trotz kurzem (da breitstrahlendem) Hochtonhorn um den passiven Allpass, was man dann aber auch hört......

    Viele Grüße,
    Fux

  • Sound-Klinik
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    • 21. August 2004 um 10:39
    • #16
    Zitat von "Fux"

    ... Manche Hersteller wie Dynacord (vgl. Bauplan des 12"/"" Koax-Horntops bei Speakerstore (NL) das ist recht ähnlich) drücken sich trotz kurzem (da breitstrahlendem) Hochtonhorn um den passiven Allpass, was man dann aber auch hört......

    .. Du darfst diesen "Allpass" aber nicht als zusätzliches "Extrateil" in der Weiche erwarten.

    Besonders Anfänger neigen dazu, alle Auswirkungen einer F-Weiche als einzelne Baugruppen getrennt zu sehen - d.h. sie bauen erstmal ein Hochpass- bzw. Tiefpassfilter ... dann machen sie mit irrsinnigen Widerstandskombinationen eine Pegelanpassung (des Horns ...), bei der sich möglichst die "Trennfrequenz" nicht ändert darf ... einige machen zusätzlich eine Impedanzkorrektur (für den Tieftöner) ... einige stricken dann noch Saug- und Sperrkreise ... und schließlich hat die "Weiche" dann 30 Bauteile ... :mrgreen:

    Besser ist: Eine vernünftige (zueinander passende !) LS-Kombinationen wählen und die Weiche "in einem Stück" als komplexes Filternetzwerk "verstehen", welches den einzelnen Lautsprechern das Signal so "anpasst" (modifiziert), daß sich insgesamt - akustisch - ein ausgewogenes Übertragungsverhalten einstellt.

  • Fux
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    • 22. August 2004 um 00:10
    • #17

    Es ist nicht so, daß ich es nicht versucht hätte meine T70 Coax-Horntops mit einer Passivweiche zu versehen die ohne Allpass auskommt. Aber bei den Rahmenbedingungen wie Abstand Treiber zu Konus-LS, Trennfrequenz etc. war das mit den üblichen Variationen der Bauteile der "normalen" Filter nicht hinzubekommen.

    Der Phasenschrieb war halt nicht so wie es hätte sein sollen was auch deutlich zu hören war. Wie schon gesagt meinen auch "richtige" Hersteller ohne den Allpass auskommen zu können, obwohl der Abstand zwischen den beiden akustischen Zentren zu groß ist. Ob das dann denen auch gelingt kann man ja dann selber hören...;-)

    Bei extrem tiefen Hörnern wie dem Limmer 243 und dem sich der Staubschutzkalotte des L12P520 anschmiegendem DE750 habe ich es mit insgesammt 2 (zwei) Bauteilen hinbekommen. Der Tiefpass für den 12"er ist da ein rein akustischer welcher.

    Manchmal geht es aber halt mechanisch einfach nicht so geschickt.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Sound-Klinik
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    • 22. August 2004 um 12:02
    • #18

    Fux
    Wenn einige der "amtlichen" 8) Hersteller von LS-Kisten es bei einigen ihrer Produkte nicht immer ganz richtig "hinbekommen" haben, dann heißt das noch lange nicht, daß es bei diesen "etwas mißglückten" LS-Systemen nicht - manchmal sogar mit recht einfachen "Mitteln" - machbar ist.

    So wie es in allen Berufen "hier und da" unfähige Leute gibt, sind auch nicht alle in der Industrie tätigen LS-Entwickler "große Meister" ihres ausgeübten Berufes.

    Da Mucker und Verleiher gelegentlich einige dieser "amtlichen" Kisten bei mir anschleppen, um "mal zu messen" (und sei es für ein Controller-Setup ...), dann verwundert das - wenigstens mich - schon lange nicht mehr ...

    Wer ein Produkt eines anerkannten "amtlichen Herstellers" oder sonstwie "Amtlichen" (ich finde das Wort einfach ausgelutscht ... :mrgreen: ) kauft, bekommt damit nicht unbedingt die Garantie, daß bei der Abstimmung und Chassisauswahl alles richtig gemacht wurde ... obwohl die Trefferquote dort (zugegeben: ab einer gewissen Preis-"Liga" ...) i.d.R. schon höher als bei den zahlreichen Selbstbauten ist. 8)

    Soll heißen: F-Weichenentwicklung kann manchmal ganz schön kompliziert sein ...

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