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Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

  • Sound-Klinik
  • 7. Dezember 2004 um 11:46
  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. März 2005 um 12:05
    • #721
    Zitat von "FNR"

    Ich gewichte dieses aber anscheinend anders als du, für mich ist schlussendlich mein Gehör massgebend und daher entscheidet bei mir das Hören zu 100% !

    ... das ist die Frage ... das Hören eines Systems macht bei mir mehr Zeit aus als Messungen.
    Wenn ich den Eindruck habe, daß bei einer Abstimmung etwas nicht "stimmt", dann gehe ich dem (auch meßtechnisch ...) auf "dem Grund".

    Zitat von "FNR"

    Was nutzt der ausgeglichenste Frequenzgang wenn es dann doch nicht klingt, dann lieber wellig und gutklingend... auch wenn es der Theorie wiederspricht !

    ... dies ist nicht ganz ohne Risiko, weil das Hörempfinden auch von der momentanen Tagesform, der psychischen Verfassung (z.B. schlecht gelaunt oder genervt ...) und der gesundheitlichen Verfassung abhängt.

    Beispiel: Wenn Du heute in einem Studio einen - für Deine (momentane) subjektive Wahrnehmung - optimalen Mix geschaffen hast, wirst Du diesen nächste Woche ggf. nicht mehr so empfinden und dann kleine Änderungen machen ... dto. die Woche darauf ... etc. :wink:

    Schon eine Autofahrt hat einen spürbaren Einfluß auf Deine subjektive Wahrnehmung von Musik.
    Es gibt zahlreiche Versuche, mit denen man zeigen kann, daß es "die-Männer-mit-den-goldenen-Ohren" nicht geben kann - sehr interessant fand ich mal einen "Versuch" in der Zeitschrift ct', wo HiFi-Redakteure hören sollten, wann ein Titel CD oder MP3 ist ...

  • FNR
    Beiträge
    1.224
    • 15. März 2005 um 12:48
    • #722
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... das ist die Frage ... das Hören eines Systems macht bei mir mehr Zeit aus als Messungen.
    Wenn ich den Eindruck habe, daß bei einer Abstimmung etwas nicht "stimmt", dann gehe ich dem (auch meßtechnisch ...) auf "dem Grund".!

    Ja und am nächsten Tag klingt der Lautsprecher, auf Grund der unten von dir selbst angeführten Gründe " Hörempfinden nach Tagesform " ... und jetzt ... das war leider kein gutes Argument !
    Woran erkennst du deine optimale Tagesform ?
    Ist dein optimales Hörempfinden konsumeroptimal ?

    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... dies ist nicht ganz ohne Risiko, weil das Hörempfinden auch von der momentanen Tagesform, der psychischen Verfassung (z.B. schlecht gelaunt oder genervt ...) und der gesundheitlichen Verfassung abhängt.

    Beispiel: Wenn Du heute in einem Studio einen - für Deine (momentane) subjektive Wahrnehmung - optimalen Mix geschaffen hast, wirst Du diesen nächste Woche ggf. nicht mehr so empfinden und dann kleine Änderungen machen ... dto. die Woche darauf ... etc. :wink:

    Schon eine Autofahrt hat einen spürbaren Einfluß auf Deine subjektive Wahrnehmung von Musik.
    Es gibt zahlreiche Versuche, mit denen man zeigen kann, daß es "die-Männer-mit-den-goldenen-Ohren" nicht geben kann - sehr interessant fand ich mal einen "Versuch" in der Zeitschrift ct', wo HiFi-Redakteure hören sollten, wann ein Titel CD oder MP3 ist ...

    Sorry... dann dürfte ich mir nie einen Lautsprecher zulegen, bzw. ich kaufe immer falsch denn es gibt weitaus drastischere Unpässlichkeiten die sich auf den Klang des Lautsprechers auswirken... ich denke z.B. an ständig wechselnde Räumlichkeiten und deren Eigenheiten in Bezug auf Klang... da erscheinen geringfügige abweichungen eines Lautsprechers im F-Gang von ein paar dB(chen) oder Übertragungsbereiche die sich in 4-5 Hz untescheiden geradezu lächerlich.

    Desweiteren dürfte dir beim lesen dieses Forums auch schon aufgefallen sein das es selbst bei anerkannt prof. Material, da spez. die Sub's und Infra's, nahezu unmöglich ist eine einhellige Meinung zu erkennen.

    Es gibt immer Pro's und Contra's... an allem lässt sich etwas kritisieren ...und der Grund dafür ?

    Das persönliche empfinden... das alle Messschriebe, F-Gänge etc... Lügen straft !

    Dies ist auch der Grund dafür warum dieser ganze Beitrag hier nie ein Ende finden wird... deshalb bin ich jetzt aber wirklich raus hier.

    Betrachte es also nicht als Unfreundlich wenn ich weitere Beiträge nicht beachten werde...

    in diesem Sinne...

    Frank N. Stein

    PS: HiFi-Redakteure... sehr lustiges Beispiel... letzte Woche noch das kulinarische Blättchen geschrieben und heute schon HiFi-Redakteur !
    Das ist wohl kein Massstab... in etwa wie der Verkäufer beim MediaMarkt... gestern Waschmaschinen heute Computer... was erwartest du da ?

    Ich habe zwar keine Ahnung aber davon jede Menge...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. März 2005 um 13:43
    • #723
    Zitat von "FNR"

    Ja und am nächsten Tag klingt der Lautsprecher, auf Grund der unten von dir selbst angeführten Gründe " Hörempfinden nach Tagesform " ... und jetzt ... das war leider kein gutes Argument !
    Woran erkennst du deine optimale Tagesform ?
    Ist dein optimales Hörempfinden konsumeroptimal ?

    ... vielleicht nicht, aber man kann reproduzierbarere Abhörbedingungen schaffen (z.B. wenn man auf einem bekannt neutral abgestimmten Lautsprecher sein Gehör mit bekanntem Musikmaterial vorher "eicht" ... auch viele Studio-Leute machen das so ...) - oder: wenn man auf einem (Natur-) Instrument (selbst !) spielt und Aufnahmen davon (Neuman KM-83 ... -84) vom DAT abspielt ...

    Zitat von "FNR"

    Sorry... dann dürfte ich mir nie einen Lautsprecher zulegen, bzw. ich kaufe immer falsch denn es gibt weitaus drastischere Unpässlichkeiten die sich auf den Klang des Lautsprechers auswirken... ich denke z.B. an ständig wechselnde Räumlichkeiten und deren Eigenheiten in Bezug auf Klang...

    Zu Räumlichkeiten: Falsch !
    Der Direktschall ist primär klangbestimmend. Aus diesem Grund klingt eine hochwertige Ramirez-Konzertgitarre sowohl im Konzertsaal als auch auf einem Scheißhaus immer noch nach einer hervorragenden Konzertgitarre ... und nie nach einer Wanderklampfe !

    Zitat von "FNR"

    Desweiteren dürfte dir beim lesen dieses Forums auch schon aufgefallen sein das es selbst bei anerkannt prof. Material, da spez. die Sub's und Infra's, nahezu unmöglich ist eine einhellige Meinung zu erkennen.
    ...
    Das persönliche empfinden... das alle Messschriebe, F-Gänge etc... Lügen straft !

    ... wer nie ein Symphonieorchester, einen Chor oder ein Gitarrenkonzert wirklich "live" gehört hat, wird - mangels Hörerfahrung - nicht die Neutralität eines Lautsprechersystems beurteilen können.
    Die Hörgewohnheiten sind in der Tat recht "durchwachsen" - und genauso das Klangempfinden ...

    Übrigens: Auch das (verpöhnte ?) "Messen" erfordert Grundlagenwissen und will gelernt sein - denn: Wer meint, mit der Anschaffung eines Meßsystems zum LS-Entwickler zu mutieren, irrt gewaltig. :wink:

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 15. März 2005 um 14:46
    • #724
    Zitat von "Sound-Klinik"

    [Übrigens: Auch das (verpöhnte ?) "Messen" erfordert Grundlagenwissen und will gelernt sein - denn: Wer meint, mit der Anschaffung eines Meßsystems zum LS-Entwickler zu mutieren, irrt gewaltig. :wink:

    Hi SK,

    der war gut!

    Und das kann ich gut nachvollziehen. Ein ganz klein wenig kann ich ja schon Messen und erlebe dabei immer wieder Überraschungen! Persönlicher Eindruck und Messergebnis weichen doch stark ab, bzw. hat man beim "Programmbedienen" Fehler gemacht.

    MfG
    Peter

  • UXL 10SB
    Beiträge
    56
    • 15. März 2005 um 16:36
    • #725

    unglaublich, es gibt immer noch einen urps-thread.....

    SRAM hat insofern Recht, daß bei einem gegebenen Strahler der Kennschalldruck als Funktion der Frequenz unterhalb der Resonanzfrequenz irgendwann nicht weiter ansteigt, wenn man die Strahlerzahl in einem gegebenen akustisch wirksamen Volumen immer weiter erhöht. Vorausgesetzt, das Bündelungsmaß ändert sich nicht durch die größere Strahlerzahl.

    Also: z.B. Verdoppelung der Stahlerzahl hat keinen Einfluß auf den Kennschalldruckpegel als Funktion der Frequenz, sofern man Bündelung außer acht läßt, wenn man sehr viele Strahler unterhalb der Resonanzfrequenz in einem kleinen akustisch wirksamen Volumen betrachtet.

    Das der urps teilweise von der Bündelung lebt und die erzeugte Schallenergie in eine Vorzugsrichtung konzentriert, dürfte ebenso klar wie zumeist nützlich sein. Sein Kennschalldruckpegel auf der Bezungsachse kann daher enorm hoch werden, trotz gar nicht so hoher insgesamt in alle Raumrichtungen abgegebener akustischer Wirkleistung.
    Ich sehe die dafür erforderliche Fläche auch nicht als problematisch, da man ihn ja zerlegt transportieren und erst beim Einsatz die erforderliche Wandfläche aus Einzelsegmenten aufbauen kann.

    Aber: Jede Verdoppelung der Strahlerzahl halbiert die elektrische Belastung eines Einzelstrahlers. Das scale-up der elektrischen Belastbarkeit solcher Systeme ist quasi unbegrenzt und läßt sich durch Verwendung noch kleinerer Strahler als 10"er weiter steigern.
    ELAC baut z.B. Metallkalottenhochtöner, wo Schwingspulenträger und Membrane aus einem Stück gefertigt sind. Sowas wäre aus meiner Sicht als urps-Strahler wohl am günstigesten, d.h. Schwingspulendurchmesser = Membrandurchmesser und Membran aus gut wärmeleitendem Material als Austauschfläche.

    Thermische Dynamikkompression dürfte beim urps grundsätzlich viel weniger problematisch sein, als bei anderen Konstruktionen.
    Ich bin kein Beschaller, aber wenn ich in den Herstellerdatenblättern was von mehreren hundert Watt elektrischer Belastbarkeit bei einem 15" oder 18" Strahler (d.h. einer 3" oder 4"-Schwingspule) lese, kommt mir das zumindest seltsam vor. Kaputt wird er dabei vielleicht nicht gehen, aber komprimieren........

    Ich habe bisher keinen Nachteil am urps finden können - damit steht er alleine, alle anderen mir bekannten Systeme haben prinzipbedingte Schwächen. Systeme mit Helmholtzresonator haben ein schlechtes Impulsverhalten und eine begrenzte Bandbreite. Oft muß dann noch ein elektrischer Hochpaß her, der das Impulsverhalten endgültig versaut. Hörner haben ebenfalls eine recht begrenzte Bandbreite (stehende Wellen im Horn).
    Das der urps nebenbei nicht unter Arbeitspunktverschiebungen leidet (DC-offset, siehe http://www.klippel.de/aura/sounds/6%…20stability.htm ), gibts obendrauf dazugeschenkt.

    Für hohe Pegel im Tieftonbereich ist er aus meiner Sicht alternativlos. Alles andere kann nicht funktionieren. Was nicht heißt, das z.B. ein doppel 15" Sub im Reflexgehäuse als preisgünstige Lösung für maßvolle Lautstärken prima seinen Dienst tun kann.

    Gruß

    Andreas

    Einmal editiert, zuletzt von UXL 10SB (15. März 2005 um 17:03)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. März 2005 um 17:01
    • #726
    Zitat von "PeterG"

    Persönlicher Eindruck und Messergebnis weichen doch stark ab, bzw. hat man beim "Programmbedienen" Fehler gemacht.

    Ich schätze, daß Fehler beim Messen überwiegen.

    Oft gibt es von LS- Systemen z.T. recht unterschiedliche Messungen, weil sie mit unterschiedlichen Systemen ... und von unterschiedlichen Bedienern (... und unter unterschiedlichen Bedingungen) gemacht wurden.

    Wenn ich ein Bass-System mit MLSSA messe, dann bekomme trotzdem eine vergleichbare Messung auch mit einem Minilyzer (mit vernünftigem Messmikro) hin.
    Ich habe vor etwa 15 Jahren mit einem Neutrik-Pegelschreiber (der mit den Papierstreifen und "Wobbeln" ... :wink: ) in der Industrie LS-Systeme entwickelt, bei denen ich heute mit MLSSA (wie vor zwei Wochen beim Messen von quadral pro-150/115 ...) durchaus vergleichbare Messungen bekomme.
    Man muß einfach nur wissen, wie man mit den (die Messung ggf. verfälschenden) Rahmenbedingungen umzugehen hat.

    Es gibt z.B. einen Lautsprecherboxen-"Fabrikanten" nördlich von Bremen, der es mühelos schafft, auch bei recht unterschiedlichen Bass-Systemen sehr ähnliche Frequenzverläufe zu messen (O-Zitat: "Komisch ... draußen klingen die aber total unterschiedlich ..."). Es liegt übrigens nicht nur an seinem Meßsystem ... :?

    3 Mal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (15. März 2005 um 17:04)

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 15. März 2005 um 17:10
    • #727

    Hi Andreas,hab dich doch gleich an dem UXL erkannt:-))

    Es gibt den idealen urps Treiber,ist ein 4,5Zoll Alukonus mit 50er VC und extremster Mechanischer Belastbarkeit,sieht militärisch aus und wird auch in dem bereich eingesetzt.
    Für beschallungen eher weniger zu gebrauch da erstens zu teuer aber vor allem in größeren Arrays über 50Hz einfach viel zu gefährlich.
    So ein Halbsprintergröße Bass könnte dann nämlich auch problemlos 50-100Kw über ca 70Hz kompressionsarm in Schall umsetzten.
    Das ist trotz verzweifelter Bemühungen hier mit 130db und so nicht mehr Veranstaltungstauglich,ausser mann hätte beste Flugmöglichkeiten*gg*

    Aber ist doch immer wieder Lustig,und beänstigend........ :oops: die AntiUrps fraction.........mit ihren 18er pappen und Hörnern mit viel modernen Treibern drin die nur in ihrem Geist existieren.Eben InterNETT nix bewegendes :D

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • UXL 10SB
    Beiträge
    56
    • 15. März 2005 um 17:27
    • #728

    Hallo Wellenfront,

    es hat sein Gutes, daß solche Systeme kommerziell nicht erhälltlich sind. In der Hand von irgendeinem durchschnittlich durchgeknallten DJ möchte ich sowas jedenfalls lieber nicht sehen ;)

    Gruß

    Andreas

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 15. März 2005 um 17:46
    • #729

    Übrigends
    Mechanische Kompression bei Basstreibern gerade die tollen größeren*g* gibts nicht!
    Was nicht im Simulationsprogram existiert ist nicht REAL,so einfach ist das :D

    Deshalb wird darüber berechtigterweise nirgendwo auch nur ein Wort verloren,warum auch über etwas reden was es nicht gibt 8)

    Und Worte wie Nullagenfindung/Offset etc........gibts auch nicht,das steht ja nun nichtmal in den THiele/Small parametern,muss also völlig belanglos sein. 8)

    Gruss :wink:

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 15. März 2005 um 18:11
    • #730

    huch ...

    kaum ist man nicht im forum und hätte beinahe eine Niveauexplosion ohne gleichen verpasst nach zig seiten der Lichtblick UXL (ich sehe wieder Chnacen für den Standort D)

    ich fürchte nur,dass schon wieder CPU's für Simulationsprogramme schwitzen :(

    Übrigens kompression gibts beim Örps sehr wohl: der Hörknöchel wird instant komprimiert, deshalb sind "hörvergleiche" nach Örpshörung bei anderen Bässen so frustrierend *wink* ERICH :)

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. März 2005 um 19:07
    • #731
    Zitat von "UXL 10SB"

    Das der urps teilweise von der Bündelung lebt und die erzeugte Schallenergie in eine Vorzugsrichtung konzentriert, dürfte ebenso klar wie zumeist nützlich sein. Sein Kennschalldruckpegel auf der Bezungsachse kann daher enorm hoch werden, trotz gar nicht so hoher insgesamt in alle Raumrichtungen abgegebener akustischer Wirkleistung.

    ... das wurde bereits vor mehreren Seiten aufgrund theoretischer Annahmen ...) - übrigens nicht nur von mir - vermutet. Interessanterweise kamen von WF und TBF dazu dann keine sachlichen Statements (... offen wäre da auch noch das Klirrverhalten ...).

    Interessant, daß Du nach etlichen Seiten "URPS" - sicher nur durch einen puren Zufall :wink: - Dich hier zu Wort meldest (... oder etwa angeforderte "Schützenhilfe" für Wellenfront ?). Aber gut ... wie dem auch sei ...

    Da Fragen an TBF und WF ja nicht klar beantwortet sondern nur mit militärischen Fachjargon und Beschimpfungen kommentiert werden jetzt einige einfache Fragen jetzt an Dich:

    1. Welchen Sinn macht aus Deiner Sicht ein solches System für den PA-Alltag (... und bedenke: es gibt nicht nur Seniorenheime und große Stadien ... :D ) ?

    2. Besteht "Musikübertragung" für Dich (... bei WF und TBF wissen wir es ja ...) primär aus der Generierung möglichst hoher Schallpegel unter 100 Hz als "Schallkeule" auf Hauptachse (... wie sagte WF noch über den Bereich 100 ... 300 Hz: Mut zur Lücke ...") ... oder gibts da vielleicht sonst noch was außer einen (WF:) "Bassdrumschlag" (... wie etwa Musik) ?

    3. Wieso sieht man dieses Konzept nirgendwo (falls ich mich irre: bitte um Korrektur und entsprechende Info ...) bei Live-Konzerte in größerem Maßstab ?
    Etwa weil alle anderen auf der Welt außer Euch einfach nur blöd sind ?

    Bin neugierig auf Deine Antworten (... die sich hoffentlich nicht auf Wellenfront-Niveau bewegen werden ...). :)

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 15. März 2005 um 19:29
    • #732

    Meinst du nicht, dass du selbst (SK) mit dem letzten Post dieses Niveau zumindest ankratzt?

    Der UXL macht hier seine ersten Schritte und du bombardierst ihn mit Fangfragen und allen gesammelten Vorurteilen dieses threads.

    Meinst du nicht, dass das insgesamt netter gehen könnte?
    (Moderatoren scheinen ja eh diesen Thread schon wie der Teufel das weihwasser zu meiden...)

    Das Fazit dieses Threads ist doch, dass jeder (der noch keinen URPS gehört hat :D ) seine eigene Vorstellung vom Traumsub hat - und solange hier nicht Raveland genannt wird, ist die Welt für mich in Ordnung :D

    Ansonsten: WF, wo du schon wieder hier bist, wolltest du nicht einen Termin zum Messen vorschlagen - und nebenbei SK von der Bildfläche bomben (falls du Recht hast...) ?

    Grüße, Hendrik

    Henne's Sites

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. März 2005 um 19:54
    • #733

    Hallo Henrik,

    es geht hier nicht um "bomben", sondern um PA (... und wir sind hier doch in einem PA-Forum, denke ich ...).

    Ich stelle auch keine Fangfragen, sondern fände es einfach viel sinnvoller, wenn über ein Thema sachlich geredet und diskutiert wird ... und dazu gehört auch, daß auf gestellte Fragen - ohne Polemik - sachlich geantwortet wird.
    Daß es zu vielen Themen unterschiedliche Meinungen und Bewertungen gibt, ist für mich dabei kein Problem ... und sicher auch nicht für viele andere User hier.

    Was ich hier völlig fehl am Platz finde, sind Beschimpfungen, Verunglimpfungen, nicht belegte Behauptungen etc. - wie wir sie hier in verschärfter Form von Wellenfront lesen konnten ... und einige seiner "Beiträge" sind - warum auch immer - auch wieder verschwunden (... *EDIT* ...).

    TBF hat sicher auch seinen "Stil", der aber - von einigen Entgleisungen mal abgesehen - dennoch nie das niedrige Niveau einiger Beiträge von Wellenfront erreicht. Eine derartige Selbstgefälligkeit und Arroganz bringt keinem was ... ihm aber letztendlich auch nicht.

    Und wenn UXL 10SB hier (... auch wenn er mit Wellenfront ja gut "bekannt" zu sein scheint ...) einen sachlichen Diskussionsstil hinlegt (... sein URPS-Start in diesem Threat war jedenfalls von der Wortwahl voll in Ordnung ...), wäre das doch was, oder ?

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 15. März 2005 um 20:18
    • #734

    SK: full ACK.

    zum Bomben: mir sind die Smileys ausgegangen :D

    HenDrik

    Henne's Sites

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 15. März 2005 um 20:56
    • #735

    "KOTZ"
    Andreas hat es mit absoluter sicherheit nicht nötig von mir belehrt geschweige denn "Aufgestachelt" zu werden.

    Unser letzter "Kontakt" ist ungefähr 2Jahre her,genaugenommen eher 5jahre.
    Damals gab es recht ähnliche Auseinandersetzungen,sogar der Tonfall war ähnlich:-)))))

    Und :
    ... das wurde bereits vor mehreren Seiten aufgrund theoretischer Annahmen ...) - übrigens nicht nur von mir - vermutet. Interessanterweise kamen von WF und TBF dazu dann keine sachlichen Statements (... offen wäre da auch noch das Klirrverhalten ...).

    Theorie und Praxis sind bei einem Strahler mit Koheränter"Wellenfront"wie bei dem Örpsch beim abstrahlverhalten wohl denkbar nah beieinander........was soll bitte der Quatsch?
    KLIRRVERHALTEN?? komm mal selbst drauf!

    . Besteht "Musikübertragung" für Dich (... bei WF und TBF wissen wir es ja ...) primär aus der Generierung möglichst hoher Schallpegel unter 100 Hz als "Schallkeule" auf Hauptachse (... wie sagte WF noch über den Bereich 100 ... 300 Hz: Mut zur Lücke ...") ... oder gibts da vielleicht sonst noch was außer einen (WF:) "Bassdrumschlag" (... wie etwa Musik) ?
    SACH MAL:Wie bitte soll ein System dieser Bauart OHNE RESONATOR plötzlich bei musik versagen????Das ist ein Abgrund von Lächerlichkeit......sorry
    ****
    das niedrige Niveau einiger Beiträge von Wellenfront erreicht
    ****
    Na ja,nach dem SRAM Packmassverriss,den moderen Hörner von Hörnly,na wo sind sie nur,vielleicht nur in seinem Rechner,nach Vergleich 3xMartin vs 64er ÖrpZ,nach ständigen Unterstellungen zb "Edit"......bitte zeige mir doch mal in diesem Threat eine Stelle wo ich etwas wegeditiert habe....nur zu dein Cache ist doch bestimmt gross genug, also los,ICH WARTE!
    Von Nidrigen Niwo zu RedEn.......voll GraZZ older:-))


    Lustig lustig ist das InterNETT

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Boxenguru
    Beiträge
    916
    • 15. März 2005 um 21:08
    • #736

    :D coole signatur @ wellenfront :D

    geht nicht gibts nicht !
    nicht motzen besser machen ;)

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 15. März 2005 um 21:13
    • #737

    ZITATBesteht "Musikübertragung" für Dich (... bei WF und TBF wissen wir es ja ...) primär aus der Generierung möglichst hoher Schallpegel unter 100 Hz als "Schallkeule" auf Hauptachse (... wie sagte WF noch über den Bereich 100 ... 300 Hz: Mut zur Lücke ...") ... oder gibts da vielleicht sonst noch was außer einen (WF:) "Bassdrumschlag" (... wie etwa Musik) ?

    Sach ma :oops:
    Wie oft muss hier eigendlich noch stehen das ich immerhin 6 2x15" Limmer Basshörner benutze,das TBF ein 4x10" horn benutzt,und ich nun auch 4x10" Horn bevorzuge,da die 15er Pappen im Array den Anforderungen an einen Filler nicht gewachsen sind!

    Mut zur Lücke (100-300Hz)ist also 12x15" Horn.........und das bei dem ja ach so leisen ÖrpZ
    Mut zur Lücke ist also ein 4x10" Hochleistungshorn

    Nett das du mich mit Mut zur lücke zitiert hast,der Satz stimmt,nur hast die ihn ein "wenig" aus dem von mir gedachten zusammenhang gerissen.
    Der Satz bezog sich-hier im threat nachzulesen-auf extremst packmassoptimierte beschallungslösungen,und soetwas ist zwangsläufig ein Kompromiss!


    gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • DJ-JAJA
    Reaktionen
    16
    Beiträge
    4.137
    • 15. März 2005 um 23:48
    • #738

    Kopfschüttel! :?
    Alle Jahre wieder! Immer das selbe Ergebnis....wieder 50 Seiten voll und völlig sinnlos dazu! ZUM KOTZEN!

    Als ich hier vor Jahren das erste mal mit gelesen habe, dachte WAU!!! URPS heee das muss ja mal was sein. Also las ich fleißig mit, stellte Fragen und und und...Antworten gabs im Grunde immer nur unverständliches wirres Zeug...da dacht ich tatsächlich...ok...Physik hab ich ja nicht studiert...muss ich mich eben erst einlesen...gesagt getan...naja...auch in den diversen Abhandlungen dazu: überall Widersprüche...Mir drängt sich dabei immmer das Bild von dem weißhaarigen Prediger bei Life of Brain auf :P ! Schließlich baute der Arieba so ne Kiste mit vielen Chassis, gleich hier bei mir um die Ecke. Mit dem von mir erwarteten Ergebnis. (Ich fands ja mutig und weil es nicht mein Geld war auch ganz witzig!)
    Meine Meinung dazu:
    Es klang wie ein Mülleimer in der U-Bahn! Gegen die 10 W-Bins daneben. Dafür fing es bald an zu stinken, wie in einer Trafowicklerei! Hey klasse Geruchsbass! Passt ja zum Techno...technische Gerüche! Mal was ganz Neues!!! Gibts die dann auch für Goa? Mit Cannabisgeruch??:D

    Dann wurde gesagt, dass Arieba ja alles falsch gebaut habe und so könne es nicht gehen. Und überhaupt!
    Als Betriebswirt sah ich da eher die Strategie, dass jemand einfach ganz viele "Chinaböller" verkaufen wollte. Sofort wurde gemuht..."Unverschämtheit!" "Unterstellung etc" Ich bin noch immer davon Überzeugt, dass die Chassis ungeignet waren. Ich treffe zu gunsten des Verkäufers die wahrscheinlich falsche Annahme, dass er dies selbst nicht gewusst hat. Sonst wäre das ja schon ein ziemlich starkes Stück! Ich nehme an der Arieba sieht das ähnlich, wenn man ihn dazu fragt.

    Dann würde also anschließend wieder ein riesen Geheimnis um das Chassis gemacht. Warum wohl nur? Weil man vielleicht nicht rausrücken wollte das es auf Redsun-Niveau ist? Das es keines gibt? Das man ständig Chassis verbläst? Oder warum sonst?
    Also dacht ich ich lese hier mal mit, was draus geworden ist.

    Und wisst ihr was...mir ists inziwschen aufgegangen, was es ist, weil ich genau diese Masche bei einem Schweizer Namens Erich von Däniken kennen gelernt habe. Nichts als Thesen und warme Luft!

    Und wenn ich warme Luft will, setz ich mich morgen in die Sonne! :wink:

    SK
    Lass es einfach. Du kannst Religon nicht mit Logik begegnen. Zumal es davon auch Mehrere gibt, die den Anspruch auf alleinige Seeligmachung erheben.

    Bevor´s ein Thema wird: 1-mal editiert um die groben Rechtschreib-Fehler zu beseitigen!

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 16. März 2005 um 00:19
    • #739

    Hi DJ
    Findest du es gut das die hier mindestens 20leutz aus dem Forum die das ding schon gehört haben zu Ohrengeschädigten Religions-Idioten erklährst?????

    bei dem "Storm"Sub denke ich nur an Extravaganza und billigsten Unproffesionellsten Kistenbau mit noch billigeren Chassis.
    Wenn das eher Niveau ist na dann,......darauf aufbauend auf das Niveau einer ÖrpZ Kiste zu schließen,einfach Lächerlich!

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • UXL 10SB
    Beiträge
    56
    • 16. März 2005 um 00:54
    • #740

    Hallo Soundklinik,

    das ich gerade hier und jetzt vorbeischaue, ist tatsächlich Zufall. Ich habe die Diskussion um das Ding vor längerer Zeit in anderen Foren verfolgt und war sehr erheitert, daß diese Diskussion an dieser Stelle immer noch geführt wird.

    Zu Deinen Fragen:

    Zitat

    1. Welchen Sinn macht aus Deiner Sicht ein solches System für den PA-Alltag (... und bedenke: es gibt nicht nur Seniorenheime und große Stadien ... Sehr glücklich ) ?

    Ich bin Chemiker und habe Elektroakustik beim Sennheiser nur zum Spaß gehört. Wie praxisgerecht es für den PA-Alltag ist, kann ich daher nicht sicher sagen. Braucht jedenfalls nicht viel Transportraum und ist leicht zu tragen, wenn man Einzelsegmente macht. Nachteilig wird sein, daß eine gewisse Mindestgröße erforderlich ist.

    Zitat

    2. Besteht "Musikübertragung" für Dich (... bei WF und TBF wissen wir es ja ...) primär aus der Generierung möglichst hoher Schallpegel unter 100 Hz als "Schallkeule" auf Hauptachse (... wie sagte WF noch über den Bereich 100 ... 300 Hz: Mut zur Lücke ...") ... oder gibts da vielleicht sonst noch was außer einen (WF:) "Bassdrumschlag" (... wie etwa Musik) ?

    Die Vokalformanten liegen zwischen 300Hz und 3,2kHz, ebenso die wichtigsten Blauertschen Bänder, die Amplitudenstatistik akustisch erzeugter Musik hat ihr Maximum um 500Hz usw. usf. Man könnte also sagen, daß der Mitteltonbereich bei den meisten Genres die weit größte Relevanz hat.
    Der Titel dieses Threads lautet allerdings "Kriterien einer richtigen Baßwiedergabe". An dieser Stelle gehts aus meiner Sicht also schon um Frequenzen < 100Hz.
    Wir können ja einen zweiten Thread aufmachen zum Thema "Kriterien einer richtigen Mitteltonwiedergabe" ;)

    Zitat

    3. Wieso sieht man dieses Konzept nirgendwo (falls ich mich irre: bitte um Korrektur und entsprechende Info ...) bei Live-Konzerte in größerem Maßstab ?
    Etwa weil alle anderen auf der Welt außer Euch einfach nur blöd sind ?

    Das Ding ist nicht ganz billig. Technisch optimale Lösungen müssen sich zudem nicht zwangsläufig durchsetzen. Sennheiser pflegte zu sagen "..ach wissen Sie, bauen kann man alles".

    Zum Schluß sei eine Gegenfrage gestattet: In welchen elektroakustischen Parametern (psychoakustisch korrekt gewichtet) siehst Du andere Konzepte im Vorteil bzw. das "Ding" prinzipbedingt im Nachteil?
    Kann mich allerdings erst am WE hier wieder melden.....

    Gruß

    Andreas

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