Zitat von "FNR"Ich gewichte dieses aber anscheinend anders als du, für mich ist schlussendlich mein Gehör massgebend und daher entscheidet bei mir das Hören zu 100% !
... das ist die Frage ... das Hören eines Systems macht bei mir mehr Zeit aus als Messungen.
Wenn ich den Eindruck habe, daß bei einer Abstimmung etwas nicht "stimmt", dann gehe ich dem (auch meßtechnisch ...) auf "dem Grund".
Zitat von "FNR"Was nutzt der ausgeglichenste Frequenzgang wenn es dann doch nicht klingt, dann lieber wellig und gutklingend... auch wenn es der Theorie wiederspricht !
... dies ist nicht ganz ohne Risiko, weil das Hörempfinden auch von der momentanen Tagesform, der psychischen Verfassung (z.B. schlecht gelaunt oder genervt ...) und der gesundheitlichen Verfassung abhängt.
Beispiel: Wenn Du heute in einem Studio einen - für Deine (momentane) subjektive Wahrnehmung - optimalen Mix geschaffen hast, wirst Du diesen nächste Woche ggf. nicht mehr so empfinden und dann kleine Änderungen machen ... dto. die Woche darauf ... etc. :wink:
Schon eine Autofahrt hat einen spürbaren Einfluß auf Deine subjektive Wahrnehmung von Musik.
Es gibt zahlreiche Versuche, mit denen man zeigen kann, daß es "die-Männer-mit-den-goldenen-Ohren" nicht geben kann - sehr interessant fand ich mal einen "Versuch" in der Zeitschrift ct', wo HiFi-Redakteure hören sollten, wann ein Titel CD oder MP3 ist ...