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Subs für Messe

  • treibsand
  • 4. Januar 2005 um 22:52
  • treibsand
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    • 4. Januar 2005 um 22:52
    • #1

    trotz der vielen SUB-Threads hier mal was extravagantes.
    Bei einer kleinen Messe stelle ich die Technik.
    U.a. kleine 6,5"er für Multimedia/Hintergrundbeschallung.
    Da ist naturlich nix mit Bass.
    Der Kunde (König ?!?) hätte gerne (oh, ja. Case Modding...) einen
    frei im raum hängenden sub... also Speaker ohne Box.
    Das nett beleuchten macht mir da keine Probleme, aber hat hier jemand schonmal was ähnliches ausprobiert ???
    Getrennt und geampt wird das ganze natürlich aktiv.
    Nur: was nehm ich da für einen Speaker und wie schaut es mit mechanischen Belastungen des Korbes (4 Stahlseile um das Teil Windschief in den Raum zu hängen...) aus?

    Ich werds zwar auch im HiFi-Forum posten, aber hier sollten die PROs für Messe/Veranstaltungen mal was dazu schreiben können...

    Danke,

    Peter

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Fabs
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    • 4. Januar 2005 um 23:07
    • #2

    ähh sorry ich versteh grad nich ganz... der will ein chassie ohne gehäuse frei im raum aufhängen? und das als sub? :D ?

    nennt man das nicht akustischer kruzschluss?! :D

    grüße Fabian

  • Fabs
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    • 4. Januar 2005 um 23:09
    • #3

    PS grad auf der Visaton Page gefunden

    "akustischer Kurzschluss

    Wenn die Membran nach vorn schwingt, wird die Luft an ihrer Vorderseite verdichtet, an ihrer Rückseite dagegen entspannt. Es herrscht ein Phasenunterschied von 180°. Bei tiefen Frequenzen schwingt die Membran so langsam, dass die Luft die Druckunterschiede ausgleichen kann. Dadurch entsteht zwar eine tieffrequente Luftströmung, aber keine Schallabstrahlung. Um diesen Effekt zu unterbinden, sind Schallführungen bzw. Gehäuse notwendig."

  • EDE-WOLF
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    1.780
    • 4. Januar 2005 um 23:09
    • #4

    rofl!!

    mir fehlen gerade wirklich die worte...
    ehrlich... da fällt mir nix mehr zu ein

  • www.malareen.de
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    • 4. Januar 2005 um 23:12
    • #5

    Hi Peter,
    so ganz ohne Holz od. andere geeignete Materialien wirst du es knicken können !
    Zumindes eine offene Schallwand muß vorhanden sein, sonst gibt es sofort einen akustischen Kurzschluß.
    Ein günstiger 15" Speaker der für den Einbau in eine offene Schallwand gut geeignet ist, ist der JBL 2032 !

    Gruß, Paul

    http://www.lsv-hamburg.de
    Lautsprecher Versand

  • kaiser
    Beiträge
    467
    • 4. Januar 2005 um 23:16
    • #6

    Häng den Sub doch einfach Deko-mäßig auf, wie der Kunde das wünscht und stell nen richtigen sub irgendwo unter nen Tisch oder so, dann kommt was raus, und es sieht gut aus -> aller sind glücklich!

  • treibsand
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    • 4. Januar 2005 um 23:27
    • #7

    Hmm. Gut. Die ersten Einträge entsprechen meinen Erwartungen :wink:
    Allerdings noch nicht meinen Ansprüchen...
    Da das ein MESSESTAND ist hat sich das mit der Aufstellung zusätzlicher "Subs" erledigt.

    Da fliegt definitiv nur ein Chassis... :!::!::!:

    Und dazu vestecken sich immernoch 6,5"/Tweeter-Kombis...
    Also ist "Sub" relativ... ...tief... :D

    Mir geht es neben dem "richtigen" Chassis um evtl. Tricks doch noch mehr rauszukitzeln und das Sterben des Subs ein wenig herauszuzögern 8)

    Irgendwelche Ideen?? z.b. eine Reflektionsfläche hinter dem Speaker oder sonstige Peripherie ?? Oktav-divider ?? ms Delay??

    Danke.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tom noise
    Beiträge
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    • 4. Januar 2005 um 23:32
    • #8
    Zitat von "treibsand"

    Irgendwelche Ideen?? z.b. eine Reflektionsfläche hinter dem Speaker oder sonstige Peripherie ?? Oktav-divider ?? ms Delay??


    Wie wäre es denn den Speaker in eine offene Plexiglaswand einzubauen?

    Tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • treibsand
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    • 4. Januar 2005 um 23:46
    • #9

    Hmm.
    Gute Idee.
    Kam mir auch, als ich an die Unmengen Plexireste von einer alten Produktion dachte...

    ...dem Kunden gefiel es nicht. :cry:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • EDE-WOLF
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    • 4. Januar 2005 um 23:49
    • #10

    es geht defakto einfach nicht! lautsprecher ohne schallwand funktioniert nicht!
    das wirkt dann wie ne teichpumpe.. es plätschert n bisschen :)

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 4. Januar 2005 um 23:52
    • #11

    Ja, schon klar.

    Is aber Messe und gehtnich ist nicht.

    Es geht um Minimierung der Idiotie...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • doublefishdesigns
    Beiträge
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    • 5. Januar 2005 um 00:03
    • #12

    wenn könig kunde das so will, würde ich ihm das hinhängen, mit dem deutlichen vermerk im vertrag, dass mit bässen allerdings konstruktionsbedingt nicht zu rechnen sei - bässe brauchen gehäuse - alles andere ist albern und lässt andere potenzielle kunden an deiner professionalität zweifeln.

    wenn du allerdings die richtigen 6,5" in ausreichneder menge einsetzt, die auch noch sinnvoll plazierst, kommen womöglich genug bässe zusammen.
    dazu kann der hängende speaker noch optisch pumpen und gut ist

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 5. Januar 2005 um 00:03
    • #13

    Geht so wirklich nicht, da sich die Wechseldrücke von Membranvorder- und Rückseite sofort bis zur Bündelfrequenz des Lautsprechers ausgleichen. Wenn Du allerdings einen Lautsprecher mit D~3 m hättest :wink:
    Oder ein " atmendes" Gebilde.
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • treibsand
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    • 5. Januar 2005 um 00:15
    • #14

    Naja, die 6,5er werden mangels Volumen auch nicht gerade zum Bass beitragen.
    Also werd ich mal mein Bier austrinken, schlafen gehen und morgen mit ein paar alten Chassis und ein wenig überflüssiger Technik (&ein paar neuen Bieren) rumprobieren, ob sich die Physik nicht doch überlisten lässt.
    Wenigstens Psycho-Akustisch... (oder wars Pseudo-akustisch??)

    Danke erstmal. Falls trotzdem noch Ideen kommen... :D

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 5. Januar 2005 um 02:19
    • #15

    ... bei jedem bassschlag "unauffällig" mit dem fuss aufstampfen - bass satt :D !

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • Holger
    Profi
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    589
    • 5. Januar 2005 um 08:12
    • #16

    Erzähl doch mal was von der Messe und dem Messestand,
    dan hat man vielleicht ein paar Ideen mehr.

    Wenn du von kleiner Messe erzählst, dann
    denk ich da an 0815 Tresen, wo sich immer ein Sub
    verstecken lässt.
    fast jeder Stand hat seinen miniraum für Essen Getränke
    Flyer usw. da ist auch ein Super platz
    Schraube Bass shaker an die Trennwand, kann auch Funktionieren
    Plastiktüten stehen da auch immer rum, bau Dir eine
    eine Box aus GFK in eine Plastiktüte, mußt du halt Festdübeln,
    sonst haut noch ein Besucher mit deiner Basstüte ab. :D

    Erzähl doch mal ein bisschen mehr über dein Projekt.

    Holger

  • FF
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    • 5. Januar 2005 um 12:22
    • #17

    @ treibsand:

    Interessant könnte für dich der Bass-Dipol von Axel Ridthaler sein, der kommt fast ohne Gehäuse aus. Schau mal bei http://www.hobbyhifi.de unter Ausgabe 3/2002, der Bericht im Heft war beeindruckend - allerdings gibt es zur Zeit keine Formeln, Simus etc. für dieses Prinzip, naja. lies es dir halt mal durch...

    In Kürze: Das ganze funktioniert, weil es kein Druckwandler ist, wie herkömmliche Gehäuse, sondern ein Schnellewandler.

    Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen!

    Gruß FF

  • scottsilva
    Beiträge
    160
    • 5. Januar 2005 um 15:47
    • #18

    Geht kein Gehäuse unter den Stand.... dem Bass ist das ja egal....
    Dummy halt immernoch an den Siemens-Lufthaken....
    Dann steht auch nicht im Weg....

    Nächste Möglichkeit..Körperschall.... setz den ganzen Stand in bewegung...

    aber ob da alles so toll ist....

    Schick mal ein Bild und die Vorgaben des Kunden

  • FF
    Reaktionen
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    1.868
    • 5. Januar 2005 um 17:17
    • #19

    @ treibsand:

    Oder versuche den Kunden wenigstens zu einer offenen Schallwand zu überreden, die kann auch aus Plexi-/Acrylglas sein. Durchmesser muss gar nicht so gross sein, wie man das von früher her kennt, da der Schalldruckverlauf unter der Grenzfrequenz nur mit 12 dB/Okt. abfällt, ein wenig Bassanhebung und gut.

    Schau dir mal Visatons "No-box" an, die besteht aus einem Breitbänder mit ihrem 40cm-PA-Bass in ofener Schallwand. Soll ziemlich beeindruckend aufspielen. Das ganze ist relativ klein und hat F3 bei ca. 50-60Hz. Da bei Messe eh nicht sonderlich laut gefahren werden kann, ist da genug Spielraum für Bass-EQ.

    Viel Glück,

    Gruß FF

  • st0ne
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    186
    • 5. Januar 2005 um 18:04
    • #20

    wie wärs den sub unter der resonanzfrequenz in nem geschlossenen gehäuse zu betreiben? :D

    ganz ganz kleines volumen, also einfach auf den speaker vorne ne platte draufgeschraubt und verkehrt hernehmen, also von der rückseite abstrahlen lassen... dann mit der weiche unter 100hz trennen, und mächtig leistung rein, ist zwar ned so effektiv, aber kommt vielleicht sogar was raus :D

    da es ja eh nur eine messe ist, wirst du es eh nicht so laut brauchen, sondern nur als unterstützung...

    wenn das chassis dann so verkehrt hängt siehts aus wie ohne gehäuse, weiß ja keiner das oben ne platte drauf ist... :D


    hab mir sowas mal für einen 18"er daheim durchgerechnet... aber es scheiterte dann daran, das ich nicht so ein kleines volumen dafür zusammengebracht hatte... und 70 bis 80db wirkungsgrad sind auch ned so der hammer :D

    gruß

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