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Nicht ganz logische Bauweise von Medion-Lautsprechern

  • illuminati235
  • 10. März 2005 um 13:37
  • illuminati235
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    630
    • 10. März 2005 um 13:37
    • #1

    Als ich gestern im aldi war, konnte ich mir es nicht verkneifen, mal einen blick auf das "pc 5.1 system" zu werfen.

    zwischen den angaben wie pmpo fand ich dann etwa folgenden schriftzug:

    "löcher in der rückseite, für bessere und gleichmäßige schallabstrahlung"

    nun, in erster linie ist ein gehäuse (box) dazu da, genau dies, was mit den löchern bezweckt werden soll, zu verhindern, nämlich den akustischen kurzschluss.

    was bitte machen dann die löcher da drin?!

    die machen das zeugs doch nicht absichtlich leiser, ich könnte mir denken, dass das garkeine richtigen löcher da drin sind, um das produkt besser vermarkten zu können.

    komisches dingen.....

    gruß
    noel

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
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  • lok1414
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    • 10. März 2005 um 14:46
    • #2

    OT: Die alten Röhrenradios hatten auch Papp-Rückwände mit sehr vielen Löchern drin, und die Geräte klangen einfach satt und rund :D
    :shock: Die Löcher waren natürlich zur Vermeidung von Wärmestau eingestanzt ....

    Viele Grüße
    Lok1414

  • skyper
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    • 10. März 2005 um 21:39
    • #3

    U.U. wurde hier der Impedanzverlauf durch eine sog. "Aperiodische Dämpfung" korrigiert.
    (z.B. angewendet bei der Klang&Ton Cheap-Trick 144-Satelliten Kombi)
    jaja, ist schon eine Weile her. Dafür aber noch aus der Zeit, als die Boxen aus Holz waren...

    Anderer Ansatz: man schreibt einfach nicht BOSE auf die Boxen um eine Rechtfertigung zu haben, den Schall in alle Himmelsrichtungen zu verstreuen, und das ganze dann als Raumklang zu verticken...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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  • TomyN
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    • 10. März 2005 um 22:36
    • #4

    Für den einen sind es Löcher, für den anderen Bassreflexöffnungen.

    8) Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • djtechno
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    1.255
    • 10. März 2005 um 23:07
    • #5

    ich hasse baßreflexkonstruktionen :(
    leider haben fast alle 0815 boxen an irgendwelchen ottonormalgeräten selbige :(

    Marcus

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • JohannesP
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    1.041
    • 10. März 2005 um 23:50
    • #6
    Zitat von &quot;TomyN&quot;

    Für den einen sind es Löcher, für den anderen Bassreflexöffnungen.

    8) Tomy

    Jo, ich ahb hier auch noch div. Pläne (von vor ca. 20 Jahren) bei denen die Reflexöffnungen hinten angeordnet sind, so unüblich is das nich...

    Gruß
    Johannes Pradler

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

    _______________

    http://www.Pradler-Veranstaltungstechnik.de

    Johannes Pradler
    Geschäftsführer
    Meister für Veranstaltungstechnik (Bühne/Studio)

  • djtechno
    Beiträge
    1.255
    • 11. März 2005 um 02:17
    • #7

    wemma laut genuch aufdreht müßte der rückstoß die box nach vorne schieben :D (okey, die medion boxen kann man so laut natuelrich net aufdrehen, aber ich meine mit geeigneter konstruktion :lol: )

    Marcus

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
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    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 11. März 2005 um 06:18
    • #8

    Moin,

    nun, es gibt Reflexöffnungen verschiedener Güte. Viele kleine Löcher haben eine niedrigere Güte als ein großes gleicher Fläche, wegen der größeren Luftreibung.
    Viele kleine machen die BR-Wirkung breitbandiger und weniger Dröhnig. Benutzt man wie Dynaudio mit den Variovent unendlich kleine Löcher, bleibt nur die Dämpfung der Einbauresonanz übrig und man kann zu kleine Boxen mit eigentlich zu hoher Einbaugüte auf ein erträgliches Maß dämpfen. Diese Dynaudios klangen für eine kleine Regalbox sehr trocken. Die einzig bemerkenswerte Ingenieurleistung am Variovent ist die Erfindung des nichtpfeifenden Gehäuselecks. :D

    Don`t try this at ProAudio !

    Gruß :D

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • schakal2k
    Beiträge
    81
    • 11. März 2005 um 06:54
    • #9
    Zitat von &quot;djtechno&quot;

    wemma laut genuch aufdreht müßte der rückstoß die box nach vorne schieben :D (okey, die medion boxen kann man so laut natuelrich net aufdrehen, aber ich meine mit geeigneter konstruktion :lol: )

    Marcus

    Vielleicht ist das so eine Art "Überdruck-Ventil", falls die Boxen explodieren wenn man sie zu sehr aufdreht. Dann würden die nicht in zig Teile zerspringen sondern nur nach vorn springen :)

    "Technology is just another word for it doesn't work yet"
    (Douglas Adams)

  • Haytech
    Beiträge
    632
    • 11. März 2005 um 12:45
    • #10

    Das ist bestimmt der Kammerton einfüllstutzen :D

    MfG
    Sebastian

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 11. März 2005 um 12:57
    • #11

    hmm bassreflex gut und schön, aber da war das gesamte gehäuse gleichmäßig durchlöchert, und boxen aus gitter hab ich noch keine gesehn....

    gruß
    noel

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
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  • lok1414
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    287
    • 11. März 2005 um 13:33
    • #12

    Wieder mal zurück in die 50/60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Zu dieser Zeit gabs sehr wohl "Zusatzlautsprecher", Boxen in der heutigen Form gabs eigentlich noch nicht, und diese Zusatzlautsprecher hatten häufig eine perforierte Rückwand aus Presspappe, ein Material, welches heute vornehm als Faserplatte bezeichnet wird. Sie diente einzig dazu, dem Lautsprecher mehr - sagen wir mal "Volumen" - zur Verfügung zu stellen. Somit erreicht man einen volleren, bassigeren Lautsprecherklang.
    Ich kenne diese Medion-PMPO-Hightechbox zwar nicht, denke aber, dies wird ein kleines Plastikteil sein, welches ohne die Perforation den armen Treiber volumenmäßig erwürgen würde.
    Betrachtungen wie Bassreflex oder akustischer Kurzschluß würde ich hier nicht heranziehen, wo wäre denn die Abstimmfrequenz eines solchen Konstrukts? Im kHz-Bereich? :D:D
    Auch heute gibts es noch wenige Chassis, welche für "free air" gebaut werden, ich glaube derzeit von Craaft. Interessanterweise sehen diese Chassis haargenauso aus wie solche, welche vor exakt 30 Jahren weit verbreitet waren.

    Des Drudels Kern liegt eher in der Spannweite der übertragenen Frequenzen. Schon in den sechziger Jahren hatte man sich Gedanken darüber gemacht, wann ein Lautsprechersystem "gut", d.h. ausgewogen klingt. Das Geheimnis liegt darin, daß man das untere und obere Frequenzband in einem ausgewogenem Frequenzband beschneidet - oder erweitert.Durch Versuche hatte man eine sogenannte magische Zahl als Fixpunkt ermittellt, welche irgendwo im empfindlichsten hörbaren Bereich liegt. Ist schon zu lange her, daß ich mich erinnern könnte :?
    Ausgehend von dieser Zahl hat man, ich denke mal in Oktavabstand, die zu den tiefen wie auch hohen Frequenzen liegenden Übertragungsgrenzen gleichmäßig festgelegt. Ergebnis: immer ein in sich relativ ausgeogener Klang. Erweitert man einseitig zu den Bässen, wird das Klangbild dumpf, andersherum zu den Höhen, wird das Klangbild spitz.
    Ich denke einmal, daß dieses Medion-Konstrukt keinen unglaublichen Frequenzbereich abdeckt, sondern einfach nur einigermaßen ausgewogen klingen soll, und auch hier der wertvolle Treiber durch die Perforation die Luft zum Atmen erhält.

    Ein Versuch: im Betrieb einfach mal die Perforation dicht zuhalten. Das Ergebnis wird sein: kein Bass.

    Viele Grüße
    Lok1414

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