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An alle Musiker - In Ear Monitor Empfehlungen

  • Sound-Klinik
  • 14. Juli 2003 um 19:34
  • Sound-Klinik
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    • 14. Juli 2003 um 19:34
    • #1

    ... ich persönlich (wenn ich mucke) würde wohl nicht mit In-Ear-Monitoring arbeiten:

    Grund 1: Wenn mehrere Instrumente (Bassamp, Git-Amp, Schlagzeug, Sänger etc.) auf der Bühne verteilt sind, kann ich durch die räumliche Ortung (sofern beide Ohren noch funktionieren ...) auch leisere Instrumente klar identifizieren und HÖREN.
    Wenn ich alles "im Kopf" habe, geht diese Ortungsmöglichkeit verloren (Stichwort: Cocktailparty-Effekt).

    Grund 2: Wie schnell kriege ich die Dinger eigentlich, wenn ich Gitarre oder Bass spiele, aus den Ohren heraus, wenn einer Mist baut (pfeifen, Übersteuern usw.) ? Bei einem Floormoni kann ich mir die Ohren (meine ich ...) doch bestimmt schneller zuhalten, oder was meint Ihr ?

    Außerdem: Ich spiele in zwei gleichermaßen disziplinierten Bands und habe mit Monitoring noch nie Probleme gehabt.

    Manchmal glaube ich nämlich, daß sich Bands sowas auch anschaffen, weil es andere auch haben (... wie etwa in letzter Zeit "ich-hab-ein-Line-Arrays-und-spiele-überwiegend-in-Bauernkaten-und-Bierzelten ... - also: hauptsache es steht "Line-Array" drauf und man ist "amtlich" !)

    Viele Grüsse sendet

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 14. Juli 2003 um 20:08
    • #2
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Grund 2: Wie schnell kriege ich die Dinger eigentlich, wenn ich Gitarre oder Bass spiele, aus den Ohren heraus, wenn einer Mist baut (pfeifen, Übersteuern usw.) ? Bei einem Floormoni kann ich mir die Ohren (meine ich ...) doch bestimmt schneller zuhalten, oder was meint Ihr ?


    Was glaubst Du welchen Zweck der Limiter im Beltpack hat?

  • Sound-Klinik
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    • 15. Juli 2003 um 10:50
    • #3
    Zitat von "Hubert Barth"

    ... Was glaubst Du welchen Zweck der Limiter im Beltpack hat?

    ... das scheint aber wohl Einstellungssache zu sein - denn: ich kenne so einige (taube ?) Musiker, die mit In-Ear arbeiten. Wenn ich neben denen stehe, fallen mir fast die Ohren von DEREN "Ohrstöpsel" ab !!!
    Von einer Sängerin im Raum Bremen weiß ich, daß sie - sehr wahrscheinlich durch In-Ear-Monitoring - einen Gehörsturz hatte.

    Mag sein, daß - wenn jeder Mucker einen individuellen Moni-Mix hat - UND Profis am Monitorpult werkeln, alles im grünen Bereich ist (... und schon sind wir wieder beim Thema, was - wenigstens theoretisch - eigentlich - gut sein könnte/müßte ...).

    Mal im Ernst: Welche Top40-Band hat einen kompetenten Monitormann am Pult sitzen (falls der Moni-Mix nicht sowieso gleich übers FOH-Pult "mitgemacht" wird ...) ... und oft sind FOH-Leute auch nicht immer die "Helden".

    Viele Grüsse sendet

  • Hubert Barth
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    • 15. Juli 2003 um 11:41
    • #4
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... das scheint aber wohl Einstellungssache zu sein - denn: ich kenne so einige (taube ?) Musiker, die mit In-Ear arbeiten. Wenn ich neben denen stehe, fallen mir fast die Ohren von DEREN "Ohrstöpsel" ab !!!
    Von einer Sängerin im Raum Bremen weiß ich, daß sie - sehr wahrscheinlich durch In-Ear-Monitoring - einen Gehörsturz hatte.

    Das sind aber die Kandidaten die sich auch das Wedge so laut machen lassen daß es Dir den Kopf abreißt. Mit IEM werden wenigstens die Kollegen davon verschont & die Koppelgefahr drastisch reduziert.
    Bei der Sängerin würde ich vermuten daß sie der Hörsturz früher oder später auch so ereilt hätte.
    Gefährlich finde ich IEM nur wenn man offene Hörer verwendet, die muß man dann bös laut machen um über den Bühnenpegel zu kommen. Angepaßte Hörer sind IMHO Pflicht, ich habe seit 3 Jahren nur beste Erfahrungen damit gemacht.

    Ich kann natürlich niemanden zwingen auf IEM umzusteigen, aber ich kann nur ermutigen es wenigstens mal auszuprobieren.

  • Seven
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    • 15. Juli 2003 um 12:22
    • #5

    Eine Band hier aus dem Raum splittet die relevanten Kanäle auf der Bühne und vom FoH gibts dann sie Drumsubgruppe hoch.
    Das ganze über einen A&H Wizard. Der hat schöne 6 Auxe, damit bekommt dann jeder der 5 Musiker seinen eigenen Mix, den er auf der Bühne selbst regeln kann und an den Einstellungen haste nicht mehr allzuviel zu drehen, da immer selbes Setup und bei Inear kaum Raumeinflüsse.

    Ich hab letztes Jahr ne VA mit zwei Bands gemacht. Ich eine Band mit 4 Kanal Monitor von unten. Und über selbes Pult eine andere Band mit eigenem Mixer UND In Ear, auch von unten. Der hat im Endeffekt 7 Wege von unten gefahren und der ganze Monitor war fürn Arsch, so wie der restliche Sound leider auch.

    Also bei In Ear möglichst Monitortech, oder eben selbst Pult auf der Bühne.

  • sebastian
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    • 15. Juli 2003 um 14:41
    • #6

    Hi,

    bis 80 € hatte ich schon einige Kopfhörer + Treiber getestet und kam immer wieder zum Sennheiser zurück. Optimal finde ich ihn nicht, aber die anderen finde ich für mich wesentlich ungünstiger.
    Angepasste kommen für mich nicht in Frage, da solche meinen Umgang mit Ihnen wohl Übel nehmen würden. So schnell könnte ich Geld dann gar nicht zerreisen.

    Ich sehe nur Vorteile in der IEM Nutzung. "Lautstärkevorbehalte respektive Vorschriften" sind zwar berechtigt, aber die gibt's natürlich auch für Boxen egal ob Monitor oder Pa.

    ciao

    Sebastian

  • Sound-Klinik
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    • 15. Juli 2003 um 14:53
    • #7
    Zitat von "Hubert Barth"

    ... Das sind aber die Kandidaten die sich auch das Wedge so laut machen lassen daß es Dir den Kopf abreißt. Mit IEM werden wenigstens die Kollegen davon verschont & die Koppelgefahr drastisch reduziert.
    Bei der Sängerin würde ich vermuten daß sie der Hörsturz früher oder später auch so ereilt hätte.
    Gefährlich finde ich IEM nur wenn man offene Hörer verwendet, die muß man dann bös laut machen um über den Bühnenpegel zu kommen. Angepaßte Hörer sind IMHO Pflicht, ich habe seit 3 Jahren nur beste Erfahrungen damit gemacht.

    ... sicher kann In-Ear-Monitoring für manche Bands eine Alternative zu Floormonis sein (ist jedenfalls platzsparender ...) - aber es müssen genug AUX-Wege vorhanden sein, um individuelle Moni-Mixe realisieren zu können. Ich höre nicht selten Bands, wo der Chor schief singt ("... mach mich lauter im Moni - ich hör mich nicht ..."), weil die (individuelle !!!) Kontrolle eben oft einfach total daneben ist.

    Versteh mich auch nicht falsch: Ich bin nicht grundsätzlich gegen IEM - aber ich sehe in der Praxis doch einige Probleme, die von vielen Bands (und Technikern ...) einfach nicht gemeistert werden.
    Natürlich gibt es auch Probleme beim konventionellen Monitoring, aber wenn nicht alles - auch wenn es verbreitet ist - aus dem Sequencer kommt (d.h. zur Abwechslung mal mit "richtigem" Schlagzeug, richtigem Git.- und Bassamp) kann ich allein durch die räumliche Ortung die Instrumente auf der Bühne viel besser voneinander trennen - sogar wenn der eine oder andere mal "ein wenig undiszipliniert" ist !

    Viele Grüsse sendet

  • Seven
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    • 15. Juli 2003 um 15:31
    • #8

    Man kann nur raten es auszuprobieren. Ich möchte es nicht mehr missen, ich hatte nie einen so guten Monitorsound aus Wedges oder Fills, wenn ein halbwegs gescheiter Mann am Pult steht, hab ich das Gefühl zu einer Live CD zu spielen und das bei Rock, einer guten Spiellautstärke und absolut relaxter Spielweise.

    Je leiser und disziplinierter die Band auf der Bühne an sich ist, desto geringer sehe ich die Notwendigkeit eines In Ear Systems.

    Weil

    1) Der Monitorsound bei geringer Lautstärke den Frontsound weniger beeinflusst.
    2) Die Musiker sich bei guter Disziplin und gutem Monitorsound sich auch so hören.
    3) Die Musiker keine Gehörschäden aufgrund hoher Bühnenlautstärke davon tragen.

    Aber wieviele undisziplinierte Gitarristen gibt es denn bitte? Wieviele Drummer können einfach nicht kontrolliert und leise spielen?

    Ich vermute, dass dies im RnR / Top40 Bereich mehr sind, als andere.
    Und ein Depp pro Band reicht doch schon. Und wenns der Basser ist, der seinem armen Gitarristen von hinten Bundfalten in die Jeans spielt...
    Alles schon erlebt.

  • voetter1
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    • 16. Juli 2003 um 19:47
    • #9

    Eigentlich wollte ich hier keine Diskussion über Vor- Nachteile von InEar Monitoring anzetteln, sondern einfach wissen welche Präfernzen Ihr habt in Sachen Kopfhörer...
    Aber gut, ist des öfteren schon passiert.
    Danke jedenfalls für Euren Input.
    Grüsse aus Tirol
    Albin

  • Ton_Opa
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    • 24. Juli 2003 um 22:46
    • #10

    Ich versteh nicht, warum die Shure e1 so teuer sind. Sie klingen eher mäßig und das einzige, was an denen professionell erscheint, ist, dass es sie in schweinsbackenfarbe gibt. Ich habe öfter mit ihnen und den Schaumstopfen gearbeitet.

    Die ans Ohr angepasste Lösung ist noch teuerer. Schön ist, wenn sie noch sicherer im Ohr bleiben und ein gutes Tragegefühl bieten.

    Der Vorteil des absolut geschlossenen Systems (also nix mehr von draußen hören) ist bestimmt auf den 120dB Top40 Bühnen von Vorteil.

    Leute, die mit Gefühl (für ihre Mitmusikanten) musik machen, berichten oft, dass sie sich wie in eine Telefonzelle eingsperrt fühlen, weil das Hören zwar toll aber "irreal" ist. Im Studio verweigern auch manche Mucker den Kopfhörer.

    Man kann gerne auch stinknormale 10-20€ Walkmanhörer (sony) probieren. das bringt gerade Sängern oft mehr spaß. Sie stehen im üblichen Bühnenlärm (sind also ganz zu Hause) hören sich selbst so gut wie nie zu vor. Der Monmix ist natürlich etwas anders.

    Und das Mischen von E1 und "Billigpfröpfen" auf dem gleichen Pult ist auch heikel, weil sie doch sehr verschieden klingen. Da muss denn auch für die Stopfen mal ein Eq ran.

    Gruß
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • ikli
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    • 26. Juli 2003 um 21:57
    • #11

    Ich kann über manche Aussage in diesem Thread keine richtige Begründung finden, wieso kein IEM!
    Denn ohne es zur einer Grundsatz Diskussion ausarten zu lassen, wenn IEM wirklich so schlecht und so vieles negativ wäre dann würden es nicht 80% aller Künstler benutzen!!

    Soviel dazu!!!! :D

    voetter1

    Sorry aber irgendwie verstehe dich nicht In ear Phones für billiger als 80€??? Dann solltest du lieber Kopfhörer kaufen!! DJ-Höre!!
    Denn E1 Und vergelichbares nennt man Ohrhörer!!!
    Weil die Dinger kein Kopfbügel besitzen!


    Also wenn du IEM wirelles benutzen solltest dann gönne dir ein paar Phones von ultimate ears oder Hearsafe, und die liegen leider bei über 120.-€!!

    Und Shure E1 mit Orthoplasten (Ohrangepasste Silikonteile)
    Ist Arschteuer!! aber hört sich imho um längen besser an als der ganze Sennheiser Krempel!

    Aber 250.-€ müssen sein!!!

    Denn wir haben in der Band die E5 und ultimate ears UE 5.

    Auch die sind ohne Ohrangepassten Silikon "Stopfer" nichts Wert!!

    Der dann wird der Bass vom Wandler direkt auf das Silikon übertragen und von der 2, Ohrwindung auf das Hörnerv!!!
    Geile Sache!!

    Das heisst ab ner gewissen Tiefenfrequenz von <65Hz geht über Vibrationen weiter (Es findet keine Ortung mehr statt).
    Da diesen ganzen Schaumstoff Geschichten nicht bis in die 2. Ohrwindung gehen, kann auch kein Bass über Vibrationen übertragen werden!!

    Also Orthoplasten!!

    Bitte nagelt mich nicht fest es kann sein das sich ein Paar Erklärungsversuche zu einer Katastrophe gewandelt haben. :D:D
    Und manche Aussagen so nicht richtig sind!!! :wink:

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • eric.
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    • 27. Juli 2003 um 03:48
    • #12

    IEM hat noch einen vorteil. wenn man in akustisch ungünstigen räumen spielt (z.b. kirchen) stört der bühnensound das klangbild nicht so stark.
    meinereiner mußte vier mal in einer kirche spielen, und das die letzten 2 male mit einem wohl schon ziemlich tauben keyboarder und einem "Ich muss mich aber laut haben"-gitarristen.
    meinen bass amp hatte ich am schluss so leise (bass ist in kirchen halt schwierig), das ich mich aus den monis der anderen lauter gehört habe. mit IEM wäre das nicht passiert.
    und dann waren da noch die proben mit ohrensausen trotz "musicsafe II" ohrenstöpseln...
    mag sein, das man sich mit IEM die ohren versaut, aber dann sinds wenigstens nur die eigenen, und nicht die der mitmusiker

  • Ton_Opa
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    • 28. Juli 2003 um 17:30
    • #13

    he ikli !
    Ist das wahr?

    Du kommst mitm E1 und Gussstpösel unter 65 Hz?

    Im Ernst? Das hört man?

    kaum zu glauben, wenn man sich das Gequake mit den Schaum oder Gummiteilen anhört.

    Gruß Opa

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • wora
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    • 29. Juli 2003 um 19:23
    • #14

    ich war dieses jahr mal wieder auf der musikmesse und kam da an den stand von shure, weil da jedes jahr ein paar gute bekannte von mir musik machen.
    am shure stand bekommt man immer das neueste set inear-technologie, über das man sich dann die band anhören kann.
    dazu muss ich sagen, das sich die technik offenbar verschlechtert hat, denn in den letzten jahren war der sound des systems deutlich angenehmer... diesmal musste ich nach zwei minuten das teil rausnehmen und hab es dann gleich mit einem kleinen kommentar wieder zurückgegeben.

    ich weiss jetzt allerdings nicht, welche hörer das waren, aber sie waren von shure und klangen grauenhaft.
    ...wie gesagt, die hörer in den letzten jahren waren deutlich besser...

    wie die sennheiser teile klingen, weiss ich nicht.

    in-ear ist eine tolle erfindung, allerdings nur theoretisch...

    in der praxis wollen die meisten meiner musiker kein in-ear, weil:
    - sie dann nicht mehr mit dem publikum kommunizieren können...
    - man bei fehlern oder nervigen sounds nicht mal schnell vom monitor weglaufen kann...
    - der monitormix damit wesentlich komplizierter wird...
    - in kleinen räumlichkeiten fast alles abgenommen werden muss und somit der aufwand deutlich steigt...

    in-ear macht meiner meinung nach nur sinn auf großen bühnen, wo sich die musiker frei bewegen können und jederzeit und überall ihren monitor dabeihaben.
    der vorteil der leiseren bühne kommt aber in diesen dimensionen nicht unbedingt zum tragen.

    wie gesagt, alles schöne theorie, aber in der praxis nicht unproblematisch...

    wenn ein musiker aber eh nicht mit seinem publikum kommuniziert und nur seine songs "runterspielt" und ihm auch der höhere aufwand egal ist, dann ist es wiederum sehr interessant.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ikli
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    • 29. Juli 2003 um 20:27
    • #15

    Ton_Opa

    Ja man kommt aug genau 64,5 Hz!! :D:D

    Ne, die Wahrheit ist das anscheinend der Frequenzgang ab 20Hz beim E1 losgeht, frägt man sich nur bei wiviel db (-6 oder 9)
    Deswegen habe ich gebeten mich nicht fest zu nageln!!

    Aber es müsste mit angepassten Stopfer ungefähr hinkommen!!!

    wora

    Da hast du wahrscheinlich die E2 ausprobiert!!!

    Und die sind auf jeden Fall besere Sony Ohrhörer, für den Walkman. :wink:

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • alexpa
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    • 8. September 2003 um 14:39
    • #16

    http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=12402&highlight=inear

    In diesem Thread habe ich mir mal ein bißchen den Wolf zum Thema IEM-Hörer getippt.

    Als kleine Ergänzung vielleicht noch Folgendes:

    Dieses Heckmeck über Otoplastiken, angepassten Gehörschutz und IEM-Hörer (jaul, die seien soooo teuer) geht mir irgendwie auf die E.....
    Ich kann nur schwer nachvollziehen, wie man zig 1000 Euros für PA, Drumsets, Gitarrenanlagen, tiefergelegte 3er BMW´s (*ggg*), etc. ohne jegliche Schmerzen ausgeben kann, bei der besten Variante seine Ohren über länger Zeit fit zu halten, dann aber in "hysterisches" Gejammer ausbrechen muß.

    Ca. € 160,- für einen angepassten Elacin-Gehörschutz können und dürfen nicht zuviel sein (Trägt sich viel angenehmer als ein Hörgerät und ist billiger).
    Damit hat man schonmal gleichzeitig die Otoplastik für 3 der gängigsten Hörer am Markt (Hearsafe). Fischeramps bietet ebenfalls
    einen Hörer mit passendem Adapter für den Elacin an.

    Damit ist der Einsteiger/Semiprofi (z.T. auch Profis) in der Lage für wirklich faires Geld, ein einwandfreies Hörersystem zu erwerben.
    Fehlbedienungen und hirnlose Pegelorgien am Ohr haben dann nichts mehr mit dem Material, sondern nur noch etwas mit dem User zu tun.

    Fast kein (realer) Bühnenpegel ist unschädlich für die Ohren. 95-110 dB(A)
    sind die Regel. Bei korrekter IEM-Anwendung (und die ist nicht so schwer zu lernen) sind bis zu 26dB geringerer Pegelbelastung möglich. Das geht aber nur mit einer vernünftigen Hörervariante.

    Also bitte Schluß jetzt mit dieser "geht´s billiger/das reicht doch auch/der Hörer ist sowieso dabei" Litanei.

    Für die Sturen, die´s nicht lernen wollen, empfehle ich das Buch:
    GEBÄRDENSPRACHE FÜR ANFÄNGER

    Ihr werdet´s brauchen können...

    Alex Fiess

    http://www.allyoucanear.de

  • Michel
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    • 8. September 2003 um 16:57
    • #17
    Zitat von &quot;wora&quot;

    in der praxis wollen die meisten meiner musiker kein in-ear, weil:
    - sie dann nicht mehr mit dem publikum kommunizieren können...
    [...]
    - in kleinen räumlichkeiten fast alles abgenommen werden muss und somit der aufwand deutlich steigt...

    Deshalb stelle ich bei IEM IMMER irgendein Steromic oder ein Kugel auf die Bühne. Wird von den Musikern als sehr angenehm empfunden da eben dieses Isolationsgefühl weg ist und das Publikum besser wahrgenommen wird. So entsteht ein gewisser Natursound, nur halt leiser und ohne Feedbacks. Also ich finds toll.

    PS: wer mal die Gelegenheit dazu hat sollte sich mal den Bühnesound von "Die Happy" oder auch "H-Blockx" anhören. Vorbildlich ruhig. Ist für alle Beteiligten ein Freude.

  • wora
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    • 9. September 2003 um 01:13
    • #18

    Michel:

    offenbar hast du da flexiblere musiker am start, meine wollen es aus den von mir genannten gründen nicht.
    das heisst, ein paar wollen es schon, aber die, die den lautesten monitor auf der bühne haben, wollen es interessanterweise nicht... und dann macht es für den rest auch keinen sinn mehr.

    aber ein wirklich wichtiges argument hast du weggelassen:

    "- man bei fehlern oder nervigen sounds nicht mal schnell vom monitor weglaufen kann... "

    dazu muss ich sagen:
    wir kennen ja alle die technik, und wir wissen auch das es auch bei professineller arbeit und noch so tollem material mal zu einem fehler kommen kann, der plötzlich sehr störende sounds produziert.
    in so einem falle ist es für einen musiker i.d.r. viel einfacher, einfach vom monitor einen schritt wegzugehen und somit sein ohr zu schonen.

    andererseits wollen manche bands so abartige monitorpegel, weil sie sich gehörschutz in die ohren stopfen und dann trotzdem "druck" wollen... sowas finde ich ziemlich schwachsinnig.


    also ich kann jedenfalls die vorbehalte gegen in ear monitoring ganz gut verstehen... obwohl es mir als foh-mischer natürlich am liebsten wäre wenn das zeug zum einsatz kommt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 9. September 2003 um 08:30
    • #19

    ... IEM ist für bestimmte Situationen (kommt auch auf die Mucker an ...) eine gute Lösung.

    Für mich und meine Oldieband wäre IEM eine dramatische Verschlechterung der Kontrolle.

    1. Wir spielen extrem diszipliniert (man kann sich auf der Bühne unterhalten)
    2. Wir arbeiten mit ausgefuchsten mehrstimmigen Gesang (z.B. Titel von Eagles)
    3. Wir spielen mit "richtigen" Git.- und Bassamps
    4. Wir benutzen ein "richtiges" Drumset und akustische Gitarren

    Die bessere Kontrolle ergibt sich in einer solchen Spiel-Situation allein schon aufgrund der Ortung (Cocktail-Party-Effekt !) durch räumliches Hören (bei IEM geht höchstens links/rechts ...).

    Für Gesang und Keys reicht uns i.d.R. ein (sehr guter !!!) Floor-Monitor auf der Bühne - in seltenen Fällen benutzen wir auch mal zwei.

    Ich denke, daß man bei IEM nicht allgemeingültig ein klares ja oder nein aussprechen kann.
    Gerade bei "Krawall-Bands" ließe sich durch IEM die Bühnenlautstärke reduzieren (und dadurch den Frontsound durchsichtiger machen ...) - nur: gerade "solche" Bands wollen Krach (wie im Übungskeller) auch auf der Bühne haben.
    Allein "Sänger" solcher "Hardcore"-Vertreter benötigen oft mehrere Floormonis mit 2"-MH-Horn, um sich überhaupt "zu hören" ...

    Viele Grüsse sendet

  • Hubert Barth
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    • 10. September 2003 um 14:53
    • #20
    Zitat von &quot;wora&quot;

    das heisst, ein paar wollen es schon, aber die, die den lautesten monitor auf der bühne haben, wollen es interessanterweise nicht... und dann macht es für den rest auch keinen sinn mehr.

    Das sehe ich anders. Ich spiele selbst in so einer "Krawallkapelle" und habe mir dort mein linkes Ohr abgeschossen (Lärmtrauma - jetz Senke bei 4 kHz und leichter Tinnitus).
    Das wäre mir mit IEM nicht passiert. Seitdem ich IEM benutze haben sich für mich persönlich drei signifikante Vorteile ergeben:
    1. Weniger Stress für die Ohren (Schluss mit Pfeifen und Druck auf den Ohren nach dem Gig), die einzige Möglichkeit den Rest von Gehör zu schonen.
    2. Bessere Kontrolle (Timing ist spürbar besser, Intonation auch)
    3. Ich höre evtl. von der Hallenrückwand zurückkommende Echos nicht mehr, die doch sehr stören können.

    Ich bin natürlich abhängig vom Monitormix, inzwischen bin ich aber so abgebrüht daß ich auch Gigs ohne Soundcheck spielen kann. Ich sage dem Monitormann dann einfach er soll alles auf 12 Uhr stellen, damit komme ich erst mal einigermaßen klar (Eigensignal liegt fest auf). Ein Split vom FOH Signal funktioniert auch ganz gut.

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